Ich bitte Euch schon jetzt um Entschuldigung,
da das Thema OT ist; aber vielleicht gibt es
so etwas auch beim Menschen. ... und ich bin
für _jede_Hilfe_ dankbar! (Ich glaube auch,
dass unser Tierarzt etwas hilflos ist ...)
Zur Situation:
Im Frühjahr erhielt unser Berner Senn-Mix eine
Depot-Injektion (für 16 Tage ein Antibiotikum).
Danach fiel uns auf, dass er sich mehr als sonst
kratzte. Allerdings dachten wir, dass er sich
evtl. eine Zecke eingefangen haben könnte; (die
wir allerdings nie fanden!) Danach war's mit
dem Kratzen wieder etwas besser. (Oder es fiel
uns weniger auf, da es 'mal wieder etwas stres-
sig war.)
Vor ca. 3 Monaten kratzte er sich allerdings so
stark auf, dass wir zum TA mussten und er auf
die kahl rasierte _Wund_Stelle ein Zinkspray bekam.
Die Stelle ist heute Gott-sei-Dank wieder verheilt.
Allerdings hat er an den Ellenbogen Ausschlag-
flächen, die ca. einen halben Millimeter erhöht
und ganz schrumplig sind (wie Schwielen). Die
schmieren wir mit 'ner Cortisonsalbe ein.
Erfolg:
Nicht sichtbar, vielleicht hilft's gegen den
Juckreiz!? (Hoffentlich!)
Die Hautiritation/Allergie? hat noch 'ne
2. Variante: Meist am Schwanz entsteht eine
Kruste, ähnlich dem Milchschorf bei Menschen.
Wenn man die wegkratzt, blutet die Haut darunter.
Mit obiger Salbe eingecremt, heilt es ziemlich
langsam, ohne dass es die schwieligen Stellen gibt.
(Allerdings ist dieses Problem momentan Gott-
sei-Dank weniger ausgeprägt!)
Außerdem kratzt er sich sehr häufig am ganzen
Körper, 'mal da, 'mal dort. Wir haben nachgeschaut.
Man findet die Stellen fast nicht: Etwa Markstück-
große, gerötete Stellen, die leicht nässen. Das
absolut Interessante dabei, wenn man ihn da mit
der Hand "beim Kratzen hilft", da riecht dann
die Hand nach Aceton. (Das ist ähnlich, wie bei
Zuckerkranken mit sehr hohem Blutzucker: da
riecht der Urin auch so!)
Ergebnislose Therapien bisher:
Angeblich wegen "Eiweiß-Allergie": ca. 2 Monate
nur Neuseeländisches Lamm-Fleisch -> Nullveränderung!
und besonderes Spezialfutter -> dto.
Und noch etwas ist uns aufgefallen: Er "beisst"
sich auch an den Gelenken (besser: er knappert
so dran, ohne sich jedoch "richtig" zu beißen.)
Wir vermuteten evtl. Borreliose. Ein Test lt. TA
würde jedoch jede Menge Borrelien nachweisen.
Da müsste man dann evtl. eine Punktation machen.
(Mit 'nem hohen Risiko; denke ich 'mal.)
Jetzt schläft er gerade ganz friedlich neben mir!
Aber in der Nacht ist es ganz schlimm: da wache
ich manchmal auf und er kratzt, beisst, leckt ...
(Ich versuche ihn dann zu streicheln und vom
Kratzen abzulenken ...)
Wenn jemand Bescheid wüsste, es wäre furchtbar
nett! Schon vielen Dank im voraus!
Helmut
PS: Wir bekommen bald Bescheid für das
"Große Blutbild".
Es kann sein, dass Dein Hund unter irgendeinem Umweltgift leidet.
Versuche doch mal jemand in Deiner Gegend aus dem Bereich der
Naturheilkunde zu finden.
Ich habe da liebe Kollegen, die sich auch um Haustiere kümmern.