Benno Hartwig schrieb:
> "Toni Trappa" <inv...@not-for-mail.invalid> schrieb
>
>> Dann denk bitte mal gründlich nach!
>
> Ja, das mache ich gern. :-)
>
>> Man spricht in der Mathematik gern von "beliebiger Relation R"
>> der Form a R b -- aber welche anderen Relationen als die Sorte ">"
>> kennst du denn eigentlich?
>
> Auf den rellen Zahlen z.B
> =
> andere Äquivalenzrelationen
> "a entsteht aus b durch Multiplikation mit einer rationelan Zahl"
> und wohl unzählige mehr.
Ja, wie ich inzwischen schon sagte, gehört = und <> mit zu > und <
als Minimalform für nur 2 Klassen.
> Wenn die zugrundeliegende Menge nicht die reelen Zahlen ist,
> ergeben sich viele weitere Möglichkeiten,
> bei Mengen z.B.
> "A ist Teilmenge von B"
> "A ist Potenzmenge von B"
> "A und B sind gleichmächtig"
> usw.
>
> Andere Mengen gestatten diverse weitere Relationen
Das ist alles binär im Sinne von = bzw. <> als Minimalform von < und >
> Warum wolltest du das nun von mir wissen?
Du siehst immer noch nicht, dass alle deine Beispiele nur
durch > und = vergleichbar sind, und zwar quantitativ, und
das heisst eben mehr bzw. weniger -- WAS auch immer (z.B.
die Nummer einer deiner ganzen Äquivalenzklassen).
>> In diesem Sinne bedeutet "beliebiger Relation R" doch wohl nur,
>> dass man auf einer Menge beliebig viele UNTERSCHIEDLICHE solcher
>> quantifizierender Relationen festlegen kann, so dass z.B. z1=a1+b1i
>> und z2=a2+b2i auf UNTERSCHIEDLICHE Weise als grösser, gleich oder
>> kleiner festgelegt werden können, was aber in der Mathe IMMER nur
>> eine Form der relativen Quantifizierung mit einer oder mehreren
>> Relationen immer der Form ">" bedeutet.
>
> Dass man solche Relationen mit < bezeichnet finde ich doch auch gut.
Ja, egal welches Symbol, es handelt sich immer bestenfalls um
eine Sequenz (eine "nichmaterielle Kette" ;), die eine Reihenfolge
quantifiziert, also durch "mehr vorn" in dieser Reihenfolge oder hinten.
> Das bestritt ich dich nie.
Mein kleiner Hinweis war Folge deiners Statements:
" Die Begriffe 'negativ' und 'positiv' erfordern solche
eine Ordnungsrelation halt auch nicht."
Das ist mindestens dann Stuss, wenn du, wie gesagt, logischerweise,
<> als binäre Form von > nimmst...
Das ist jetzt klar, nicht wahr.
> Ich finde die Vorstellung nur unangemessen eng, dass
> Begriffe 'negativ' und 'positiv' _nur_ dort "sinnvoll"
> definierbar sein sollen, wo eine Ordnungsrelation existiert.
> Da haftet das Denken doch entschieden zu dicht am Zahlenstrahl.
Und das ist dein Denkfehler, auf den ich dich hinweisen durfte.
> Die Punkte um R2 haben auch keine Ordnungsrelation.
Das stimmt - allerdings war dein erster Punkt, dass du allem,
auch diesen Punkten nach Belieben irgendeine Ordnungsrelation
zuweisen darfst.
> Trotzdem könnte es für meine Betrachtungsweise
> sinnvoll sein, all jene Punkte mit negativem y-Parameter
> als 'negativ' zu betrachten.
Das geht nicht! Du musst irgendetwas unterscheiden, mindestens
durch <> - und DAS ist nun mal eine Ordnungsrelation - jetzt kapiert?
> Wer wollte es mir verbieten?
Das wird nicht mal ein Pfleger in der Klappse tun, wenn der Alz
schon so fortgeschritten ist, dass du dich zufällig und ohne
Ordnungsrelation jeweils für männlich oder weiblich hältst...
Noch mal: mit oder ohne deine Erlaubnis gibs keine (für Säugetiere
feststellbare ;) Relation ohne Ordnung - jede Unterscheidung,
von was auch immer IST auch ohne deine Gnade eine Ordnung...