In dem Spiel dreht es sich um die natᅵrliche Zahl k, welche zu Begin 0
ist und welche man als Spieler erhᅵhen mᅵchte.
In jeder Runde wird jetzt:
- mit einer Wahrscheinlichkeit von p=1/3 der Wert von k um eins erhᅵht.
- ansonsten (p=2/3) wird k um eins erniedrigt, ist allerdings k=0 bleibt
es 0.
Beispiel:
1. Runde: k=0
2. Runde: k=0
3. Runde: k=1
4. Runde: k=0
5. Runde: k=1
6. Runde: k=2
Die Frage lautet jetzt, wieviele Runden man im Durchschnitt braucht um
z.B. k=6 zu erreichen (Erwartungswert?). Wie wᅵrde man soetwas rechnen?
Ich habe bereits mit einem Programm ein paar Tausend Durchgᅵnge
simuliert und dabei auch einheitliche Zahlen herausbekommen. Mich wᅵrde
aber interessieren, ob jemand eine Idee fᅵr einen mathematischen Ansatz hat.
Wenn niemand darauf Lust hat, verstehe ich das natᅵrlich. ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Markow-Kette
Von 'k=0' kommt man im Mittel nach 360 Schritten zu 'k=6'.
(Mit etwas Eigenwerbung: http://www.heiligenbrunner.at/main/ahstoch.htm.)
Alfred
Alfred, wenn alle flapsig sind dann bin ich es auch, weil Außenseiter
ist noch schlimmer ( siehe NSdAP in Österreich ! ).
Error: 222222222222222 is too big! ???????????????
Und noch eine Aufgabe für dich : Ich will von München aus mit meinem
VW Käfer alle Städte Österreichs besuchen und photographieren - mit
welcher Stadt soll ich anfangen ?
Was erhält man eigentlich für allgemeines k und p?
Ich habe mal versucht, das mit Markow-Ketten durchzurechnen, und komme
darauf, dass der Erwartungswert T_k(p) der Quotient der Determinanten
der beiden k-reihigen Matrizen A_k und b_k ist, wobei
/ p -p \
| p-1 1 -p |
A = | p-1 1 -p | (leere Stellen sind Nullen)
k | ... ... ... |
| p-1 1 -p |
\ p-1 1 /
und B_k aus A_k entsteht, in dem die erste Spalte durch Einsen ersetzt wird.
Mit Induktion kann man det(A_k)=p^k recht schnell nachweisen, für
det(B_k) habe ich heuristisch die Formel
k+1 k
(1-p) - ((1-p) +k*(1-2p)) * p
---------------------------------
(1 - 2p)^2
gefunden, kann sie aber (noch?) nicht beweisen.
Viele Grüße Jan
>Alfred, wenn alle flapsig sind dann bin ich es auch, weil Au�enseiter
>ist noch schlimmer ( siehe NSdAP in �sterreich ! ).
>Error: 222222222222222 is too big! ???????????????
>Und noch eine Aufgabe f�r dich : Ich will von M�nchen aus mit meinem
>VW K�fer alle St�dte �sterreichs besuchen und photographieren - mit
>welcher Stadt soll ich anfangen ?
ich finde es absolut bescheuert von dir, sich �ber Menschen, die helfen
anderer Leute Probleme zu l�sen, auch noch deswegen lustig zu machen und
anzudeuten, ob er denn nichts besseres zutun h�tte.
[...]
> Und noch eine Aufgabe f�r dich : Ich will von M�nchen aus mit meinem
> VW K�fer alle St�dte �sterreichs besuchen und photographieren - mit
> welcher Stadt soll ich anfangen ?
Geh alphabetisch vor, Bl�dmann, dann hast du wenigstens was zu tun.
Rainer
>> In dem Spiel dreht es sich um die natᅵrliche Zahl k, welche zu Begin 0
>> ist und welche man als Spieler erhᅵhen mᅵchte.
>> In jeder Runde wird jetzt:
>> - mit einer Wahrscheinlichkeit von p=1/3 der Wert von k um eins erhᅵht.
>> - ansonsten (p=2/3) wird k um eins erniedrigt, ist allerdings k=0
>> bleibt es 0.
>>
>> Beispiel:
>> 1. Runde: k=0
>> 2. Runde: k=0
>> 3. Runde: k=1
>> 4. Runde: k=0
>> 5. Runde: k=1
>> 6. Runde: k=2
>>
>> Die Frage lautet jetzt, wieviele Runden man im Durchschnitt braucht um
>> z.B. k=6 zu erreichen (Erwartungswert?). Wie wᅵrde man soetwas rechnen?
[...]
> Von 'k=0' kommt man im Mittel nach 360 Schritten zu 'k=6'.
> (Mit etwas Eigenwerbung: http://www.heiligenbrunner.at/main/ahstoch.htm.)
Was nimmt man als korrekte Eingabe im Programm, folgendes?
Null Null 2/3
Null Eins 1/3
Eins Null 2/3
Eins Zwei 1/3
Zwei Eins 2/3
Zwei Drei 1/3
Drei Zwei 2/3
Drei Vier 1/3
Vier Drei 2/3
Vier Fᅵnf 1/3
Fᅵnf Vier 2/3
Fᅵnf Sechs 1/3
Sechs Fᅵnf 0
Sechs Sechs 1
Scheint zu funktionieren; es erscheint die ᅵbergangsmatrix, die man
"erwartet", und sogar sᅵmtliche nicht angegebenen Wahrscheinlichkeiten
werden automatisch auf 0 gesetzt. Wobei es fast einfacher wᅵre, wenn man
die ᅵbergangsmatrix
/ 2/3 1/3 0 0 0 0 0 \
| 2/3 0 1/3 0 0 0 0 |
| 0 2/3 0 1/3 0 0 0 |
A = | 0 0 2/3 0 1/3 0 0 |
| 0 0 0 2/3 0 1/3 0 |
| 0 0 0 0 2/3 0 1/3 |
\ 0 0 0 0 0 0 1 /
direkt eingeben kᅵnnte, aber ich will ja nicht meckern...
Aber eine Frage bleibt: Wie berechnet das Programm den Erwartungswert
E(X) = 360
fᅵr
X = "Anzahl der Schritte bis zum erstmaligen Erreichen des Zustandes 6"?
--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Sei m(s) die mittlere Zeit, die man braucht um von s aus 6 oder grᅵᅵer
zu erreichen. Dann m(s) = 0 fᅵr s >= 6.
Fᅵr s = 0: m(0) = 1 + Wahrs., dass man wieder nach 0 kommt * m(0) +
Wahrsch., dass man nach 1 kommt * m(1) = 1 + 2/3 * m(0) + 1/3 * m(1),
also m(0 = 3 + m(1)
Fᅵr 0 < s < 6:
m(s) = 1 + 2/3 * m(s-1) + 1/3 * m(s+1)
So erhᅵlt man m(1) = 1 + 2/3 * m(0) + 1/3 * m(2) = 3 + 2/3 * m(1) + 1/3
* m(2), also m(1) = 3*(2/3 * 3 +1) + m(2) = 9 + m(2), genauso
m(2) = 3*(2/3 * 9 + 1) + m(3) = 21 + m(3)
m(3) = 45 + m(4)
m(4) = 93 + m(5)
m(5) = 189 + m(6) = 189
und damit m(0) = 3 + 9 + 21 + 45 + 93 + 189 = 360
Viele Grᅵᅵe
Dieter Kadelka
--
Dr. Dieter Kadelka
Karlsruher Institut fᅵr Technologie (KIT)
Institut fᅵr Stochastik
Kaiserstr. 89-93
D 76133 Karlsruhe
Tel.: 0721 608 3271
Fax : 0721 608 6066
Danke f�r deine Verteidigung und (f�r mich) Klarstellung, um welche
Kategorie von Postern es sich da handelt.
Ich h�tte dem Herren (oder der Dame) ohnehin nichts antworten k�nnen.
Ja.
Oder auch folgendes:
-- Dies ist die Beschreibung eines stochastischen Automaten
--
-- von_Knoten zu_Knoten ᅵbergangswahrscheinlichkeit
-- ---------- --------- ---------------------------
k0 k0 2/3
k0 k1 1/3
k1 k0 2/3
k1 k2 1/3
k2 k1 2/3
k2 k3 1/3
k3 k2 2/3
k3 k4 1/3
k4 k3 2/3
k4 k5 1/3
k5 k4 2/3
k5 k6 1/3
-- Ende
(Zeilen, die mit "--" beginnen, werden als Kommentar ignoriert.)
(Da "k6" nicht als "von_Knoten" auftaucht, wird er als Endknoten
behandelt; die ᅵbergangswahrscheinlichkeit "von k6 zu k6" wird auf 1
gesetzt.)
>
> Scheint zu funktionieren; es erscheint die ᅵbergangsmatrix, die man
> "erwartet", und sogar sᅵmtliche nicht angegebenen Wahrscheinlichkeiten
> werden automatisch auf 0 gesetzt. Wobei es fast einfacher wᅵre, wenn man
> die ᅵbergangsmatrix
>
> / 2/3 1/3 0 0 0 0 0 \
> | 2/3 0 1/3 0 0 0 0 |
> | 0 2/3 0 1/3 0 0 0 |
> A = | 0 0 2/3 0 1/3 0 0 |
> | 0 0 0 2/3 0 1/3 0 |
> | 0 0 0 0 2/3 0 1/3 |
> \ 0 0 0 0 0 0 1 /
>
> direkt eingeben kᅵnnte, aber ich will ja nicht meckern...
Nun ja, die ᅵbergangsmatrix wᅵchst schnell in's Unᅵbersichtliche,
besonders in einem beschrᅵnkten Eingabefeld im Browser, die Beziehungen
zwischen Knoten bleiben relativ ᅵbersichtlich. In der Praxis hat jeder
Knoten nur wenige Verbindungen zu anderen Knoten.
>
> Aber eine Frage bleibt: Wie berechnet das Programm den Erwartungswert
> E(X) = 360
> fᅵr
> X = "Anzahl der Schritte bis zum erstmaligen Erreichen des Zustandes 6"?
>
>
Hier kann ich nur wiedergeben, was ich aus Stochastik-Vorlesungen vor
ca. 20 Jahren mitgenommen habe:
Das Programm teilt die Knoten in transiente und absorbierend rekurrente
Knoten ein.
Absorbierend rekurrent ist ein Knoten, wenn er mit Wahrscheinlichkeit 1
in sich selbst ᅵbergeht, wenn er also gewissermaᅵen eine Falltᅵr ist. Es
kann in einem Modell mehrere davon geben.
Transient sind (fᅵr das Programm) alle anderen.
Gibt es transiente [t1, t2, ...] und absorbierende rekurrente (= End-)
Zustᅵnde [r1, r2, ...] mit einer ᅵbergangsmatrix
t1 t2 t3 r1 r2
t1 |
t2 T | R
t3 |
---------------- ,
r1 |
r2 0 | E
so erhᅵlt man
- die Ws., bei Start in tx in ry zu landen als (E-T)^(-1) . R
- die mittlere Anzahl der Schritte von tx zu ry als (E-T)^(-1) . 1
- die mittlere Anzahl der Besuche in ty bei Start in tx als
(E-T)^(-1) - E.
Dabei ist E die Einheitsmatrix, 1 die Matrix aus lauter 1-en.
Fᅵr Begrᅵndungen und weitere Details mᅵsste ich ein bisschen
nachgrᅵbeln. Ich habe, wie erwᅵhnt, die Sachen vor 20 Jahren gehᅵrt, vor
15 Jahren programmiert, vor 10 Jahren fᅵr's Internet adaptiert.
Der Sourcecode ist frei zugᅵnglich:
http://www.heiligenbrunner.at/main/ahstoch.js.
Also, was ist jetzt die Lösung vom Travelling Salesman Problem der
Städte in Ö. ?
Antworten !
>> In dem Spiel dreht es sich um die natᅵrliche Zahl k, welche zu Begin 0
>> ist und welche man als Spieler erhᅵhen mᅵchte.
>> In jeder Runde wird jetzt:
>> - mit einer Wahrscheinlichkeit von p=1/3 der Wert von k um eins erhᅵht.
>> - ansonsten (p=2/3) wird k um eins erniedrigt, ist allerdings k=0
>> bleibt es 0.
>>
>> Beispiel:
>> 1. Runde: k=0
>> 2. Runde: k=0
>> 3. Runde: k=1
>> 4. Runde: k=0
>> 5. Runde: k=1
>> 6. Runde: k=2
>>
>> Die Frage lautet jetzt, wieviele Runden man im Durchschnitt braucht um
>> z.B. k=6 zu erreichen (Erwartungswert?). Wie wᅵrde man soetwas rechnen?
>>
>> Ich habe bereits mit einem Programm ein paar Tausend Durchgᅵnge
>> simuliert und dabei auch einheitliche Zahlen herausbekommen. Mich
>> wᅵrde aber interessieren, ob jemand eine Idee fᅵr einen mathematischen
>> Ansatz hat.
>> Wenn niemand darauf Lust hat, verstehe ich das natᅵrlich. ;-)
>
> Sei m(s) die mittlere Zeit, die man braucht um von s aus 6 oder grᅵᅵer
> zu erreichen. Dann m(s) = 0 fᅵr s >= 6.
>
> Fᅵr s = 0: m(0) = 1 + Wahrs., dass man wieder nach 0 kommt * m(0) +
> Wahrsch., dass man nach 1 kommt * m(1) = 1 + 2/3 * m(0) + 1/3 * m(1),
Ich versuche mir gerade zu ᅵberlegen: Wie kommt wohl diese Formel zustande?
> also m(0 = 3 + m(1)
>
> Fᅵr 0 < s < 6:
> m(s) = 1 + 2/3 * m(s-1) + 1/3 * m(s+1)
Und analog dazu diese?
Sind das irgendwelche "bekannten" Sᅵtze (irgendwas mit bedingten
Wahrscheinlichkeiten im Zusammenhang mit Erwartungswert-Berechnung)?
> Gibt es transiente [t1, t2, ...] und absorbierende rekurrente (= End-)
> Zustᅵnde [r1, r2, ...] mit einer ᅵbergangsmatrix
>
> t1 t2 t3 r1 r2
> t1 |
> t2 T | R
> t3 |
> ---------------- ,
> r1 |
> r2 0 | E
>
> so erhᅵlt man
> - die Ws., bei Start in tx in ry zu landen als (E-T)^(-1) . R
Wobei der Punkt vor dem R wohl als "mal" zu deuten ist, sowie die
Dimension der Einheitsmatrix E (s.u.) passend zu wᅵhlen ist.
Und mit "Ws., bei Start in tx in ry zu landen" ist offensichtlich kein
Skalar, sondern eine Matrix
/p_{11} p_{12}\
| p_{21} p_{22} |
\p_{31} p_{32}/
gemeint. Und ein einzelner Matrix-Eintrag p_{jk} beschreibt anscheinend
dann die Wahrscheinlichkeit, bei Start in tj nach unendlich langer
Zeit(!) in rk zu landen.
(In 'irgendeinem' der beiden Zustᅵnde r1 oder r2 wird frᅵher oder spᅵter
sowieso mit Wahrscheinlichkeit 1 gelandet.)
Hier kann ich mir sogar noch vorstellen, wie man darauf kommt:
Beschreibe A_{j->k,n} das Ereignis
A_{j->k,n} := "Bei Start in t_j landet man nach genau n Schritten (erst-
und gleichzeitig letztmalig) in r_k".
Wenn man fᅵr beliebiges n e N_0 die Matrix T^n * R, oder in
elementeweiser Schreibweise
/a_{11,n} a_{12,n}\
T^n * R = | a_{21,n} a_{22,n} |
\a_{31,n} a_{32,n}/
betrachtet, so gibt hierbei z.B. der Matrix-Eintrag a_{12,n} die
Wahrscheinlichkeit fᅵr das oben definierte Ereignis A_{1->2,n+1} an,
P[A_{1->2,n+1}] = a_{12,n}.
Mᅵchte man nun das Ereignis betrachten, daᅵ man bei Start in j ᅵberhaupt
irgendwann mal in r_k landet, so entspricht das gerade dem Ereignis
Vereinigung_{n=1 bis unendlich} A_{j->k,n}.
Da die A_{j->k,n} fᅵr verschiedene n paarweise disjunkt sind, berechnet
sich die Wahrscheinlichkeit fᅵr die Vereinigung gemᅵᅵ
P(Vereinigung...) = Summe_{n=1 bis unendlich} P[A_{j->k,n}]
= Summe_{n=0 bis unendlich} P[A_{j->k,n+1}]
= Summe_{n=0 bis unendlich} a_{jk,n}.
Diese einzelnen Summen (3*2 Stᅵck) in einer Matrix zusammengefaᅵt
ergeben aber gerade die Matrix
/a_{11,n} a_{12,n}\
Summe_{n=0 bis unendlich} | a_{21,n} a_{22,n} |
\a_{31,n} a_{32,n}/
= Summe_{n=0 bis unendlich} (T^n * R)
= (Summe_{n=0 bis unendlich} T^n) * R
= (E-T)^-1 * R.
Beim letzten Gleichheitszeichen wurde die Formel fᅵr die Neumann'sche
Reihe fᅵr Matrizen angewendet. Dies geht, weil die Norm von T kleiner
als 1 ist.
> - die mittlere Anzahl der Schritte von tx zu ry als (E-T)^(-1) . 1
> - die mittlere Anzahl der Besuche in ty bei Start in tx als
> (E-T)^(-1) - E.
Hierzu ist mir momentan noch nix eingefallen; vermutlich geht die
Begrᅵndung aber jeweils wieder ᅵber die Neumann'scher Reihe
Summe_{n=0 bis unendlich} T^n = (E-T)^-1.
> Dabei ist E die Einheitsmatrix, 1 die Matrix aus lauter 1-en.
--
Warum steht auf der Startseite meiner Homepage "Diese Domain ist
bereits registriert"?
Diese Seite wurde automatisch erstellt, als Sie Ihr 1&1 Domain-Paket
oder Hosting-Paket registriert haben. Es handelt sich dabei um eine
vorübergehende Seite, die Sie allerdings jederzeit ersetzen können -
entweder mit einer anderen Seite Ihrer Wahl, oder mit einer Homepage.
Dazu müssen Sie lediglich die Datei "index.html" überschreiben oder
ersetzen. Um eine Homepage zu erstellen und einzufügen, können Sie
eines unserer Homepage-Tools benutzen, mit denen Sie schnell und
einfach Ihre eigene Homepage einrichten können - oder Sie nutzen eine
Homepage-Software Ihrer Wahl.
Warum haben wir für Sie diese vorübergehende Seite eingerichtet?
Wir haben diese Seite für Sie eingerichtet, damit Ihre Domain von
anderen Nutzern aufgerufen werden kann - ohne diese Seite würden Ihre
Besucher nichts weiter erhalten als die Fehlermeldung "Seite nicht
gefunden". Solange diese Seite jedoch angezeigt wird, sehen Ihre
Besucher, dass Ihre Domain gültig ist.
Hinweis: Die erste Seite, die angezeigt wird, wenn jemand Ihre Domain
aufruft, muss unter "index.html" abgespeichert werden.
Was ist jetzt zu tun?
Um Ihren Besuchern die richtige Reihenfolge Ihrer Homepage unter Ihrer
Domain anzuzeigen, muss sie eine Datei namens "index.html" besitzen.
Dateien mit anderen Namen wie beispielsweise "seite1.html" oder
"home.html" werden NICHT als Startseite erwartet. Sie sollten daher
eine entsprechende Datei in "index.html" umbenennen, um anzuzeigen,
dass sie die Startseite Ihrer Homepage ist.
Hinweis: Beachten Sie bitte die Groß- und Kleinschreibung: Die erste
Seite muss unbedingt "index.html" heißen - andere Schreibweisen wie
"Index.html" oder "INDEX.html" können nicht angezeigt werden! Beachten
Sie auch bitte die Schreibweise der Dateinendung "html" - Dateien mit
der Endung "htm" sollten Sie daher unter der Endung "html"
abspeichern.
??????????????????????? Wer bei 1 und 1 registriert ist, ist in
Berlin beim Schäuble registriert !!!!
Der Bulle will mich also wieder mal verhören - wielange soll das noch
weitergehen ?
Bewiesen ist wohl nun : Jeder der in Deutschland Steuern zahlt ist
Mittäter von Kriminellen !
In CNBC kam heute ein Bericht über soziale Netzwerke - Twitter,
Facebook, Scype und Co., aber Google ist ja wohl ein asoziales
Netzwerk !
Tolle homepage - wie lautet deine Telefonnummer, Alfred ?
( ich stelle meine übrigens auch ganz cool ins Internet ...... )
Sei X_n der zufᅵllige Spielstand nach n durchgefᅵhrten Spielen (hier ist
X_0 = 0, aber die gleichen ᅵberlegungen gelten auch fᅵr andere
Spielstᅵnde s zu Beginn) und tau die zufᅵllige Zeit, die man braucht, um
zum Spielstand 6 zu gelangen. Es ist dann m(s) = E[tau | X_0 = s]. Es
gilt dann auch (fᅵr s < 6)
m(s) = sum_t E[tau | X_0 = s,X_1 = t] * P(X_1 = t | X_0 = s) =
(Markov-Eigenschaft)
sum_{t:t >= 6) 1 * P(X_1 = t | X_0 = s) + sum_{t: t < 6} E[1+tau | X_1 =
t] * P(X_1 = t | X_0 = s)
Setzt man hier die vorgegebenen ᅵbergangswahrscheinlichkeiten ein,
erhᅵlt man die oben angegebene Formeln.
Ich hoffe ein klein wenig zur Erhellung beigetragen zu haben.
Einiges an Theorie dazu (fᅵr die Schule leider wohl zu kompliziert)
findet man z.B. in J.R. Norris, Markov Chains, Cambridge University
Press, 1997 auf den Seiten 12 - 19.
Sehr gut.
>
>> - die mittlere Anzahl der Schritte von tx zu ry als (E-T)^(-1) . 1
Das geht mit folgender Begrᅵndung.
Angenommen, es gibt nur einen Endzustand E (= ry = r1).
Die transienten Zustᅵnde seien t_1, t_2, ..., t_n.
p_{i,j} sei die Wahrscheinlichkeit, in einem Schritt von t_i nach t_j zu
kommen.
Sei s_i die mittlere Anzahl von Schritte, die notwendig ist, um von
Zustand t_i zum Endzustand E zu kommen.
Es gilt dann:
s_1 = 1 + p_{1,1} s_1 + p_{1,2} s_2 + ... + p_{1,n} s_n.
In Worten: Um von t_1 nach E zu kommen brauche ich mindestens 1 Schritt
sowie Anteile p_{1,j} an den Weglᅵngen s_j (s_j = Weglᅵnge von t_j nach
E), je nachdem, wohin ich nach dem einen Schritt gelangt bin.
Genauso gilt:
s_2 = 1 + p_{2,1} s_1 + p_{2,2} s_2 + ... + p_{2,n} s_n.
...
s_n = 1 + p_{n,1} s_1 + p_{n,2} s_2 + ... + p_{n,n} s_n.
In Matrix-Schreibweise:
S = 1 + T . S
Das lᅵsst sich umformen zu
(E - T) . S = 1
oder
S = (E - T)^(-1) . 1.
(1 ist dabei ein Vektor der Lᅵnge n aus lauter "1"-en.)
(T ist die Matrix der ᅵbergangswahrscheinlichkeiten p_{i,j}.)
Inwieweit man damit Aussagen ᅵber mehrere Endzustᅵnde machen kann, muss
ich mir noch ᅵberlegen.
Immerhin kann man den Workaround verwenden, von jedem "ursprᅵnglichen"
Endzustand r_j einen ᅵbergang zu einem neuen Endzustand E dazu zu geben.
Jedes r_j erreicht E mit Wahrscheinlichkeit 1 in genau 1 Schritt.
Aus der Aussage t_i erreicht E in durchschnittlich s_i Schritten kann
man dann schlieᅵen, dass t_i in s_i - 1 Schritten in einem der r_j war.
Ein anderer Weg der Berechnung ist folgender.
Der Erwartungswert der Anzahl der Schritte von Zustand z_i nach Zustand
z_j steht in Element (i,j) der Matrix
1 * P + 2 * P . P + 3 * P . P . P + ... = P . (E-P)^(-2).
(Das Gleichheitszeichen gilt auf Grund von Matrizen-Arithmetik und
natᅵrlich nur im Fall, dass der rechte Ausdruck existiert.)
Dabei ist P die ᅵbergangsmatrix, wobei die Zeile j durch lauter 0-en
ersetzt wurde. (Von Zustand z_j mᅵchte man ja nicht mehr weg.)
Zumindest im Fall von nur 1 Endzustand kann man
P . (E-P)^(-2)
ersetzen durch
(E - T)^(-1) . 1.
>> - die mittlere Anzahl der Besuche in ty bei Start in tx als
>> (E-T)^(-1) - E.
Das ist ein relativ tief liegendes Resultat aus der Theorie der
Markoff-Ketten. Nᅵheres sollte sich im Dunstkreis "Ergodensatz" und "K.
L. Chung" finden lassen.
> Sei X_n der zufᅵllige Spielstand nach n durchgefᅵhrten Spielen (hier ist
> X_0 = 0, aber die gleichen ᅵberlegungen gelten auch fᅵr andere
> Spielstᅵnde s zu Beginn) und tau die zufᅵllige Zeit, die man braucht, um
> zum Spielstand 6 zu gelangen.
Und tau wird vom Zeitpunkt t=0 aus gemessen, nehme ich an?
> Es ist dann m(s) = E[tau | X_0 = s].
Ja, das ist klar. Ich finde die Bezeichnung E[tau | X_0 = s] sogar
leichter verstᅵndlich als m(s), da deutlich wird, daᅵ es sich um den
Erwartungswert einer Zufallsvariable handelt.
> Es
> gilt dann auch (fᅵr s < 6)
> m(s) = sum_t E[tau | X_0 = s,X_1 = t] * P(X_1 = t | X_0 = s) =
Sieht bei genauem Hinsehen doch recht intuitiv aus; fast aus wie der
sogenannte "Satz von der totalen Wahrscheinlichkeit".
Hat der hier aufgefᅵhrte Satz auch einen ᅵhnlichen Namen; "Satz vom
totalen Erwartungswert" oder so?
Was ist, wenn t einen kontinuierlichen Bereich durchlᅵuft; ich nehme an,
die Summe wird dann ein Integral ᅵber dt (oder so ungefᅵhr)?
> (Markov-Eigenschaft)
> sum_{t:t >= 6) 1 * P(X_1 = t | X_0 = s) + sum_{t: t < 6} E[1+tau | X_1 =
> t] * P(X_1 = t | X_0 = s)
>
> Setzt man hier die vorgegebenen ᅵbergangswahrscheinlichkeiten ein,
> erhᅵlt man die oben angegebene Formeln.
Das ist dann klar.
Man zerlegt auch die Zufallsvariable tau gewissermaᅵen in
tau = 1 + (Zeit bis Spielstand 6 vom Zeitpunkt t=1 gemessen)
wenn ich das richtig verstanden habe.
Das war falsch. Tut leid.
Die Aussage stimmt nur dann, wenn jede der Matrizen P, P.P, P.P.P, ...,
P^n, ... als Element (i,j) die BEDINGTE Wahrscheinlichkeit enthᅵlt, nach
n Schritten in in z_j zu enden, unter der _Bedingung_, dass das Ende
ᅵberhaupt in z_j ist. Wenn also Summe(n = 1, 2, ...: p_(i,j)(n)) = 1
ist. Das ist dann der Fall, wenn es nur 1 Endzustand gibt. Dieser Fall
ist aber schon mit einfacheren Mitteln berechenbar.
...
>
>>
>>> - die mittlere Anzahl der Schritte von tx zu ry als (E-T)^(-1) . 1
>
> Das geht mit folgender Begrᅵndung.
> Angenommen, es gibt nur einen Endzustand E (= ry = r1).
> Die transienten Zustᅵnde seien t_1, t_2, ..., t_n.
> p_{i,j} sei die Wahrscheinlichkeit, in einem Schritt von t_i nach t_j zu
> kommen.
>
> Sei s_i die mittlere Anzahl von Schritte, die notwendig ist, um von
> Zustand t_i zum Endzustand E zu kommen.
>
> Es gilt dann:
...
> S = (E - T)^(-1) . 1.
>
> (1 ist dabei ein Vektor der Lᅵnge n aus lauter "1"-en.)
> (T ist die Matrix der ᅵbergangswahrscheinlichkeiten p_{i,j}.)
>
Die selbe Rechnung kann man auch durchfᅵhren, wenn es mehrere
Endzustᅵnde gibt.
s_i ist dann die mittlere Anzahl der Schritte, die notwendig ist, um von
Zustand t_i zu _einem_ (egal welchem) der Endzustᅵnde zu kommen.
>
>
> Ein anderer Weg der Berechnung ist folgender.
> Der Erwartungswert der Anzahl der Schritte von Zustand z_i nach Zustand
> z_j steht in Element (i,j) der Matrix
>
...
> P . (E-P)^(-2).
>
> Dabei ist P die ᅵbergangsmatrix, wobei die Zeile j durch lauter 0-en
> ersetzt wurde. (Von Zustand z_j mᅵchte man ja nicht mehr weg.)
>
...
>
>
>>> - die mittlere Anzahl der Besuche in ty bei Start in tx als
>>> (E-T)^(-1) - E.
>
Beispiel:
Betrachten wir die 4 Zustᅵnde t1, t2, r1, r2 mit der ᅵbergangsmatrix
von\zu | t1 t2 r1 r2
-------------------------
t1 | 1/3 1/3 1/3 0
t2 | 0 1/2 0 1/2
r1 | 0 0 1 0
r2 | 0 0 0 1
Als ASCII-Grafik sehen die ᅵbergᅵnge so aus:
__ __
1/3 / \ 1/3 / \ 1
'-> t1 -----------> r1 <-'
|
__ | 1/3 __
1/2 / \ v 1/2 / \ 1
'-> t2 -----------> r2 <-'
Neben den absorbierenden Zustᅵnden (d.h., Endzustᅵnden) r1 und r2 gibt
es noch die Zustᅵnde t1 und t2.
Es ist
/ 1/3 1/3 \
T = | |,
\ 0 1/2 /
/ 1/3 0 \
R = | |,
\ 0 1/2 /
/ 3/2 1 \
(E-T)^(-1) = | |.
\ 0 2 /
Ergebnisse:
1) die Ws., bei Start in tx in ry zu landen ist (E-T)^(-1) . R:
Wahrscheinlichkeit fᅵr Endzustand:
von\zu | r1 r2
------------------
t1 | 1/2 1/2
t2 | 0 1
(Bei Start in t1 lande ich mit gleicher Wahrscheinlichkeit in r1 oder
r2. Bei Start in t2 lande ich mit Sicherheit nur in r2.)
2) die mittlere Anzahl der Schritte von tx zu ry ist (E-T)^(-1) . 1:
Schrittanzahl bis zu irgendeinem der Endzustᅵnde:
von\zu | {r1 oder r2}
------------------
t1 | 5/2
t2 | 2
(Von t1 brauche ich im Mittel 2.5 Schritte, um irgendwo absorbiert zu
werden. Bei Start in t2 brauche ich im Mittel 2 Schritte.)
3) die mittlere Anzahl der Besuche in ty bei Start in tx ist
(E-T)^(-1) - E:
von\zu | t1 t2
------------------
t1 | 1/2 1
t2 | 0 1
(Bei Start in t1 besuche ich t1 im Durchschnitt 1/2 Mal, t2 1 Mal.
Bei Start in t2 komme ich nicht zu t1, und verweile in t2 im Durschnitt
1 Schritt lang.)
>>> - die mittlere Anzahl der Schritte von tx zu ry als (E-T)^(-1) . 1
>
> Das geht mit folgender Begrᅵndung.
> Angenommen, es gibt nur einen Endzustand E (= ry = r1).
> Die transienten Zustᅵnde seien t_1, t_2, ..., t_n.
> p_{i,j} sei die Wahrscheinlichkeit, in einem Schritt von t_i nach t_j zu
> kommen.
>
> Sei s_i die mittlere Anzahl von Schritte, die notwendig ist, um von
> Zustand t_i zum Endzustand E zu kommen.
Ich wᅵrd's ja eher E(s_i) nennen, um kenntlich zu machen, daᅵ s_i eine
Zufallsvariable sowie E(s_i) deren Erwartungswert ist ;-) .
> Es gilt dann:
> s_1 = 1 + p_{1,1} s_1 + p_{1,2} s_2 + ... + p_{1,n} s_n.
Das ist die Formel, die auch Dieter Kadelka in ᅵhnlicher Form gebracht hat.
> In Worten: Um von t_1 nach E zu kommen brauche ich mindestens 1 Schritt
> sowie Anteile p_{1,j} an den Weglᅵngen s_j (s_j = Weglᅵnge von t_j nach
> E), je nachdem, wohin ich nach dem einen Schritt gelangt bin.
Oder diese Summenformel noch anders begrᅵndet:
Wir betrachten die folgenden Zufallsvariablen beim Start zum Zeitpunkt 0
und im Zustand t_i
S_{i,0} = [Anzahl Schritte vom Zeitpunkt 0 bis zum Erreichen von E]
S_{i,1} = [Anzahl Schritte vom Zeitpunkt 1 bis zum Erreichen von E]
Z_{01} = [Zustand, der beim ᅵbergang vom Zeitpunkt 0 zum Zeitpunkt 1
erreicht wurde].
Dann gilt S_{i,0} = 1 + S_{i,1} (IMHO durchaus ein entscheidender Punkt
bei dieser ᅵberlegung!) und damit fᅵr den Erwartungswert
E[S_{i,0}]
= E[1 + S_{i,1}]
= 1 + E[S_{i,1}]
= 1 + Summe_{k=1 bis n} E[S_{i,1}|Z_{01}=t_k]*P[Z_{01}=t_k]
Die Begrᅵndung fᅵr das letzte Gleichheitszeichen soll die Formel fᅵr
bedingten Erwartunswert sein. Und nun kann man sich noch gedanklich
davon ᅵberzeugen, daᅵ
E[S_{i,1}|Z_{01}=t_i] = E[S_{i,0}]
gilt und dieser Erwartungswert genau das ist, was du oben s_i genannt
hast. Und P[Z_{01}=t_k] ist dabei fᅵr festes k natᅵrlich nichts anderes
als die ᅵbergangswahrscheinlichkeit p_{i,k}.
> Genauso gilt:
> s_2 = 1 + p_{2,1} s_1 + p_{2,2} s_2 + ... + p_{2,n} s_n.
> ...
> s_n = 1 + p_{n,1} s_1 + p_{n,2} s_2 + ... + p_{n,n} s_n.
>
> In Matrix-Schreibweise:
> S = 1 + T . S
Das erklᅵrt, wo der 1-Vektor (bzw. bei mehr Endzustᅵnden die 1-Matrix?)
herkommt.
> Das lᅵsst sich umformen zu
> (E - T) . S = 1
> oder
> S = (E - T)^(-1) . 1.
>
> (1 ist dabei ein Vektor der Lᅵnge n aus lauter "1"-en.)
> (T ist die Matrix der ᅵbergangswahrscheinlichkeiten p_{i,j}.)
Insgesamt eine elegante Begrᅵndung, die ohne unendliche Reihe
E[X] = Summe_{k=1 bis unendlich} k*P[X=k]
auskommt.
> Inwieweit man damit Aussagen ᅵber mehrere Endzustᅵnde machen kann, muss
> ich mir noch ᅵberlegen.
Geht das nicht einfach analog? Evtl. mᅵᅵte man oben nur die Notation
geeignet anpassen, um "das zu sehen". Laut deiner Notation beschrieb ja
s_i den Erwartungswert
s_i = E[Anzahl Schritte von Zustand t_i zum (einzigen) Endzustand r_1].
Hat man nun mehrere Endzustᅵnde r_1, ..., r_m, so definiert man eben
s_{ij} = E[Anzahl Schritte von Zustand t_i zum Endzustand r_j],
wobei j von 1 bis m lᅵuft. Dann sehen die n Gleichungen, die du schon
hergeleitet hattest und die die ᅵbergᅵnge von t_1, t_2, ..., t_n nach
r_1 beschreiben, so aus:
s_{11} = 1 + p_{1,1} s_{11} + p_{1,2} s_{21} + ... + p_{1,n} s_{n1}
s_{21} = 1 + p_{2,1} s_{11} + p_{2,2} s_{21} + ... + p_{2,n} s_{n1}
...
s_{n1} = 1 + p_{n,1} s_{11} + p_{n,2} s_{21} + ... + p_{n,n} s_{n1}
Das war also der Fall j=1; die ᅵbergᅵnge in den (bis dato einzigen)
Endzustand r_1. Nun gibt es fᅵr die Fᅵlle j = 2, ..., m analoge
Gleichungssysteme
s_{12} = 1 + p_{1,1} s_{12} + p_{1,2} s_{21} + ... + p_{1,n} s_{n2}
s_{22} = 1 + p_{2,1} s_{12} + p_{2,2} s_{21} + ... + p_{2,n} s_{n2}
...
s_{n2} = 1 + p_{n,1} s_{12} + p_{n,2} s_{21} + ... + p_{n,n} s_{n2}
...
s_{1m} = 1 + p_{1,1} s_{1m} + p_{1,2} s_{2m} + ... + p_{1,n} s_{nm}
s_{2m} = 1 + p_{2,1} s_{1m} + p_{2,2} s_{2m} + ... + p_{2,n} s_{nm}
...
s_{nm} = 1 + p_{n,1} s_{1m} + p_{n,2} s_{2m} + ... + p_{n,n} s_{nm}.
Das erste Gleichungssystem sieht in Matrixschreibweise folgendermaᅵen
aus (hattest du schon; ich habe nur S durch S_1 ersetzt):
S_1 = 1 + T . S_1
Analog nun die anderen Gleichungsssysteme:
S_2 = 1 + T . S_2
...
S_m = 1 + T . S_m
Wobei alle S_j hierbei Matrizen mit jeweils n Zeilen, aber nur 1 Spalte
sind. 'Baut' man nun aus diesen Matrizen S_j eine Blockmatrix mit m
Blockspalten (auch insgesamt m Spalten, da jeder Block nur aus 1 Spalte
besteht), so erhᅵlt man
(S_1, S_2, ..., S_m) = (1 + T . S_1, 1 + T . S_2, ..., 1 + T . S_m)
= (1, 1, ...,1) + T.(S_1, S_2, ..., S_m)
Durch Umstellen nach (S_1, S_2, ..., S_m) ergibt sich, analog zum Fall
mit nur einer Spalte S_1, dann
(S_1, S_2, ..., S_m) = (E - T)^-1 . (1, 1, ...,1).
Ich hoffe mal, das geht so einfach - insbesondere die Gᅵltigkeit der
Gleichungssysteme, von denen man dabei ausgeht?!
(Dabei ist jedes S_j ein Spaltenvektor, jedes "1" auch ein Spaltenvektor.)
Die Idee ist verlockend. Aber da bekommt jedes S_j die selben Werte.
Es steht letztlich nur der Vektor (E - T)^-1 . 1 mehrmals seitlich
versetzt nebeneinander. :-)
> Dieter Kadelka schrieb:
>
> > [...]
> >
> > Es gilt dann auch (f�r s < 6)
> > m(s) = sum_t E[tau | X_0 = s,X_1 = t] * P(X_1 = t | X_0 = s) =
>
> Sieht bei genauem Hinsehen doch recht intuitiv aus; fast aus wie der
> sogenannte "Satz von der totalen Wahrscheinlichkeit".
> Hat der hier aufgef�hrte Satz auch einen �hnlichen Namen; "Satz vom
> totalen Erwartungswert" oder so?
Der "Satz vom iterierten Erwartungswert"?
E[X] = E[E[X|Y]]
Oder hier etwas speziefischer:
E[X|Z] = E[E[X|Y,Z]|Z]
Nach dem was bisher geschrieben wurde, scheint es als w�rde der Zustand
t im Mittel zum ersten Mal nach
3 [2 (2^t - 1) - t]
Schritten erreicht werden.
Die Idee:
Seit m(s,t) die Mittlere Anzahl an Schritten von Zustand s bis Zustand t
oder gr��er, dann ist
m(s,t) = 0 f�r s >= t
m(0,t) = 1 + 2/3 m(0,t) + 1/3 m(1,t) ==> m(0,t) = 3 + m(1,t)
m(s,t) = 1 + 2/3 m(s-1,t) + 1/3 m(s+1,t) ==>
==> 3 m(s,t) = 3 + 2 m(s-1,t) + m(s+1,t)
m(s,t) - m(s+1,t) = 3 + 2 (m(s-1,t) - m(s,t))
Mit n(s,t) = m(s,t) - m(s+1,t) wird daraus
n(s,t) = 0 f�r s >= t
n(0,t) = 3
n(s,t) = 3 + 2 n(s-1,t)
Offenbar l�st
n(s,t) = 3 (2^(s+1) - 1) f�r s < t
die Rekursion und somit ist
m(0,t) = m(0,t)-m(1,t) + m(1,t)-m(2,t) +...+ m(t-1,t)-m(t,t) + m(t,t)
= n(0,t) + n(1,t) + ... + n(t-1,t) + 0
= sum[s=0..t-1] n(s,t)
= 3 sum[s=0..t-1] (2^(s+1) - 1)
= 3 sum[s=1..t] (2^s - 1)
= 3 [(2^(t+1) - 2) / (2 - 1) - t]
= 3 [2 (2^t - 1) - t]
Das l�sst sich auch verallgemeinern:
Mit der W'kt p kommt man aus dem Zustand n in den Zustand n+1 und
anderenfalls f�llt man in Zustand n-1 zur�ck, bzw. bleibt in 0. Es gilt
dann (ohne alle Randbedingungen):
m(0,t) = 1 + p m(1,t) + (1-p) m(0,t) ==> m(0,t) = 1/p + m(1,t)
m(s,t) = 1 + p m(s+1,t) + (1-p) m(s-1,t)
==> p (m(s,t) - m(s+1,t)) = 1 + (1-p) (m(s-1,t) - m(s,t))
m(s,t) - m(s+1,t) = 1/p + (1-p)/p (m(s-1,t) - m(s,t))
und analog mit n(s,t) = m(s,t) - m(s+1,t)
n(0,t) = 1/p ,
n(s,t) = 1/p + (1-p)/p n(s-1,t) = 1/p + q n(s-1,t)
mit q = (1-p)/p.
Die Rekursion wird von
n(s,t) = 1/p (q^(s+1) - 1) / (q - 1)
gel�st und somit ist
m(0,t) = sum[s=1..t] 1/p (q^s - 1) / (q - 1)
= 1/p 1/(q-1) sum[s=1..t] (q^s - 1)
= 1/p 1/(q-1) [q (q^t - 1) / (q - 1) - t]
= 1/(1-2p) [(1-p)/(1-2p) (q^t - 1) - t] .
F�r p < 1/2 steigt m(0,t) also exponentiell an und f�r p > 1/2 steigt
m(0,t) linear an. F�r p = 1/2 ist n(s,t) = 2(s+1) und m(0,t) = t(t+1)
steigt quadratisch an.
Gr��e,
Bastian
ᅵh, ja, stimmt :-) .
Mir stellt sich ohnehin die Frage, ob bei mehreren Endzustᅵnden r_1,
..., r_n die Zufallsvariable (und damit deren Erwartungswert)
S_{0,r_i} = "Anzahl der Schritte vom Zustand 0 bis r_i"
ᅵberhaupt sinnvoll definiert ist. Oder ob man nicht lieber definieren sollte
S_{0,r_i} = "Anzahl der Schritte vom Zustand 0 bis r_i unter der
Annahme, daᅵ man ᅵberhaupt in r_i landet".
Oder dann
S_{0,E} = "Anzahl der Schritte vom Zustand 0, bis einer der Endzustᅵnde
erreicht wird".