Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Uhrenbeweger reicht nicht: v zu klein?

41 views
Skip to first unread message

Reinhard Zwirner

unread,
May 28, 2013, 3:18:47 PM5/28/13
to
Hi,

okay, das Thema scheint erst einmal ein bißchen OT, aber das scheint,
wie gesagt, nur so.

Bei Automatikuhren wird durch die Bewegungen des Handgelenks ein
Rotor in Bewegung gesetzt, der über ein entsprechendes "Getriebe" die
Uhrfeder aufzieht,wodurch die Uhr automatisch in Gang gehalten wird.
Damit solche Uhren nicht "einrosten", wenn sie nicht getragen werden,
gibt es sogenannte "Uhrenbeweger"

<http://de.wikipedia.org/wiki/Uhrenbeweger>,

die sich pro Tag ein paar 100 Mal drehen und damit für ständiges
Gehen der Uhr sorgen. So weit, so gut.

Nun gibt es Uhren, bei denen besagter Rotor sozusagen einen "Dynamo"
antreibt, der einen Supercap auflädt, aus dem eine Quarzuhr versorgt
wird, z. B.

<http://www.seiko.de/technologien/kinetic/>.

Und damit gibt es ein Problem: der Uhrenbeweger reicht nicht, so eine
Seiko Kinetic in Gang zu halten. Auf diese Tatsache wird auch im Netz
eingegangen; Seiko bietet offenbar ein spezielles Ladegerät an, mit
dessen Hilfe der interne Supercap auf induktivem Wege aufgeladen wird:

<http://www.degano.it/manuali/pdf/vari/KC_2005%28Eng%29.pdf>

So

<http://www.ebay.de/itm/SEIKO-Kinetic-Watch-Charger-YT02A-originalverpakt-direkt-vom-Fachhandler-/310673793130?pt=DE_Mode_Accessoires_Uhren_Schmuck_Uhrenk%C3%A4sten&hash=item485599e06a>

sieht das Ding aus.

Ich frage mich nun, warum es nicht klappt. Der Rotor läuft
leichtgängig um seine Achse, auch bei gaaanz langsamem Drehen der Uhr
(vergleichbar der Drehgeschwindigkeit des Uhrenbewegers). Meine
Erklärung: bei dieser geringen Rotationsgeschwindigkeit ist das "v"
von "v x B" zu klein, um eine ausreichende Ladespannung zu erzeugen.
Es kann übrigens nicht an der falschen Drehrichtung liegen, denn der
Uhrenbeweger dreht sich abwechselnd in beide Richtungen.

Was meint Ihr?

Für sachkundige/-dienliche Hinweise dankt im voraus

Reinhard

Marcel Müller

unread,
May 28, 2013, 4:09:40 PM5/28/13
to
Hallo!


On 28.05.13 21.18, Reinhard Zwirner wrote:
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Uhrenbeweger>,

... Dinge die uns helfen die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht
hätten.

> Und damit gibt es ein Problem: der Uhrenbeweger reicht nicht, so eine
> Seiko Kinetic in Gang zu halten. Auf diese Tatsache wird auch im Netz
> eingegangen; Seiko bietet offenbar ein spezielles Ladegerät an, mit
> dessen Hilfe der interne Supercap auf induktivem Wege aufgeladen wird:
>
> <http://www.degano.it/manuali/pdf/vari/KC_2005%28Eng%29.pdf>

Zum Preis von mehreren normalen Uhren - Mahlzeit. Ich würde sagen
Rockefeller-Prinzip Phase 2.

> Ich frage mich nun, warum es nicht klappt. Der Rotor läuft
> leichtgängig um seine Achse, auch bei gaaanz langsamem Drehen der Uhr
> (vergleichbar der Drehgeschwindigkeit des Uhrenbewegers). Meine
> Erklärung: bei dieser geringen Rotationsgeschwindigkeit ist das "v"
> von "v x B" zu klein, um eine ausreichende Ladespannung zu erzeugen.

Si. Die Verluste sind zu groß. Da kommt nichts an.

> Was meint Ihr?

Kauft euch eine /ganz normale/ Uhr mit Batterie und kalkuliert im
Uhrenleben nochmal 10 Euro für Batterien mit ein. Wenn man die nicht in
der Apotheke im Kaufhaus holt, kosten die Dinger nur ein paar Cent oder
keine 5 Euro für CR20xx - die halten dann aber auch 5 Jahre.

Das mit dem Enegry-Harvesting ist halt nun einmal nichts für jeden
Anwendungsfall. Und eine nicht ständig getragene Uhr ist definitiv eine
solche Gegenanzeige.


Marcel

Gernot Zander

unread,
May 28, 2013, 4:13:01 PM5/28/13
to
Hi,

in de.sci.ing.elektrotechnik Reinhard Zwirner <reinhard...@t-online.de> wrote:
> Ich frage mich nun, warum es nicht klappt. Der Rotor läuft
> leichtgängig um seine Achse, auch bei gaaanz langsamem Drehen der Uhr
> (vergleichbar der Drehgeschwindigkeit des Uhrenbewegers). Meine
> Erklärung: bei dieser geringen Rotationsgeschwindigkeit ist das "v"
> von "v x B" zu klein, um eine ausreichende Ladespannung zu erzeugen.

> Was meint Ihr?

So sehe ich das auch. Bei einem Federaufzug ist es egal, ob 30
Umdrehungen schnell oder langsam erfolgen. Bei Induktion nicht.

mfg.
Gernot (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
man ggf. nur in Fensternähe legen muss).

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*

gUnther nanonüm

unread,
May 28, 2013, 5:15:37 PM5/28/13
to

"Gernot Zander" <hi...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ko334d$qah$1...@scorpio.in-berlin.de...

> Gernot (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).

Hi,
mein Brüderchen hängte seine Timex-Solar damals in die Gardine. Zwecks
Ladung. Hat sie folgerichtig die ersten paar Jahre nie getragen :-)

--
mfg,
gUnther


Volker Gringmuth

unread,
May 28, 2013, 11:27:19 PM5/28/13
to
Gernot Zander wrote:

> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).

Ich trage seit fünf Jahren (mit den üblichen nächtlichen Unterbrechungen)
eine Casio Solar am Handgelenk. In der ganzen Zeit hat der
Ladestandsanzeiger niemals woanders als auf H für High gestanden, wenn ich
draufschaute. Das ganz normale Umgebungslicht reicht also vollkommen aus,
das Ding muß nicht täglich stundenlang in der Sonne liegen. Es sollte
vielleicht nur nicht monatelang in der geschlossenen Schublade bleiben.


vG

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 29, 2013, 6:12:47 AM5/29/13
to
Also schrieb Volker Gringmuth:

> Gernot Zander wrote:
>
>> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
>> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).
>
> Ich trage seit fünf Jahren (mit den üblichen nächtlichen Unterbrechungen)
> eine Casio Solar am Handgelenk.

Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
Wozu auch?
Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
Im Auto gibt's 'ne Uhr.
Im Handy gibt's 'ne Uhr.
In der Küche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
Am Bahnhof gibt's Uhren.
Usw.usf.
Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite. Und als Modeaccessoire oder
gar Statussymbol brauch ich sie nunmal nicht.

Ansgar

--
*** Musik! ***

Manuel Reimer

unread,
May 29, 2013, 7:19:02 AM5/29/13
to
On 05/29/2013 12:12 PM, Ansgar Strickerschmidt wrote:
> Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
> Wozu auch?
> Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
> Im Auto gibt's 'ne Uhr.
> Im Handy gibt's 'ne Uhr.
> In der Küche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
> Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Am Bahnhof gibt's Uhren.
> Usw.usf.
> Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite. Und als Modeaccessoire oder
> gar Statussymbol brauch ich sie nunmal nicht.

Volle Zustimmung. Wenn man keine Armbanduhr mit sich rumträgt sieht man
erstmal wie viele Möglichkeiten man im Alltag hat, um die aktuelle
Uhrzeit zu bekommen.

- Am Fahrrad ist auf dem Tacho eine Uhr
- An Geschäften angebrachte Uhren (oft auch an Banken)
- Kirchen
- Bushaltestellen
- So gut wie jeder Parkscheinautomat zeigt die Uhrzeit an
...

Gruß

Manuel

Siegfried Schmidt

unread,
May 29, 2013, 8:12:54 AM5/29/13
to
Manuel Reimer schrieb:

> Volle Zustimmung. Wenn man keine Armbanduhr mit sich rumträgt sieht man
> erstmal wie viele Möglichkeiten man im Alltag hat, um die aktuelle
> Uhrzeit zu bekommen.

Und man sieht, wie gross die Lücken zwischen diesen Möglichkeiten sind.

z.B. kommen die meisten fahrplanmässig verkehrenden Fahrzeugen des ÖPV und
deren Haltestellen ohne Zeitanzeige aus.

Siegfried

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 29, 2013, 11:05:49 AM5/29/13
to
"Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhe...@arcor.de> wrote:

>Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite. Und als Modeaccessoire oder
>gar Statussymbol brauch ich sie nunmal nicht.

Das Handy muß man erst hervorkramen, die Armbanduhr ist quasi immer in
Blickweite. Ich mag sie nicht missen. Klein, leicht, flach, aus Titan,
wasserdicht, alle paar Jahre Batterie wechseln, sonst nicht mal über
das Ding nachdenken müssen, so will ich das.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 29, 2013, 11:05:49 AM5/29/13
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:

>Wenn man keine Armbanduhr mit sich rumträgt sieht man
>erstmal wie viele Möglichkeiten man im Alltag hat, um die aktuelle
>Uhrzeit zu bekommen.

Hilft mir viel, wenn ich ihm Zug hocke oder zur Arbeit latsche. Da ist
keine Uhr in Sichtweite.

Karsten Roch

unread,
May 29, 2013, 11:23:58 AM5/29/13
to
Am 29.05.2013 12:12, schrieb Ansgar Strickerschmidt:
> Also schrieb Volker Gringmuth:
>
>> Gernot Zander wrote:
>>
>>> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
>>> man ggf. nur in Fensternᅵhe legen muss).
>>
>> Ich trage seit fᅵnf Jahren (mit den ᅵblichen nᅵchtlichen Unterbrechungen)
>> eine Casio Solar am Handgelenk.
>
> Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
> Wozu auch?
> Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
> Im Auto gibt's 'ne Uhr.
> Im Handy gibt's 'ne Uhr.
> In der Kᅵche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
> Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Am Bahnhof gibt's Uhren.
> Usw.usf.
> Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite.

Genau, irgendeine Uhr. Und die zeigt irgendeine Zeit an, da der
Zeitabgleich ᅵber DCF, NTP oder dergleichen fᅵr die meisten
Gerᅵtehersteller ja purer Luxus ist. Da beginnt dann das heitere
Ratespiel in der Kᅵche, ob nun die Mikrowelle, der E-Herd oder das
Einbauradio die richtige Zeit anzeigt. Von der Umstellung auf
Sommer/Winterzeit ganz zu schweigen. (Vielleicht erbarmt sich ja mal
eine EU-Kommision und verordnet den Gerᅵteherstellern eine
Zeitsynchronisationspflicht... :-)

Regards
Karsten


--
Ruhla Uhren -- gehen nach wie vor!

Horst-D.Winzler

unread,
May 29, 2013, 11:31:23 AM5/29/13
to
Am 29.05.2013 17:23, schrieb Karsten Roch:
> Am 29.05.2013 12:12, schrieb Ansgar Strickerschmidt:
>> Also schrieb Volker Gringmuth:
>>
>>> Gernot Zander wrote:
>>>
>>>> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
>>>> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).
>>>
>>> Ich trage seit fünf Jahren (mit den üblichen nächtlichen
>>> Unterbrechungen)
>>> eine Casio Solar am Handgelenk.
>>
>> Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
>> Wozu auch?
>> Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
>> Im Auto gibt's 'ne Uhr.
>> Im Handy gibt's 'ne Uhr.
>> In der Küche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
>> Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
>> Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
>> Am Bahnhof gibt's Uhren.
>> Usw.usf.
>> Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite.
>
> Genau, irgendeine Uhr. Und die zeigt irgendeine Zeit an, da der
> Zeitabgleich über DCF, NTP oder dergleichen für die meisten
> Gerätehersteller ja purer Luxus ist. Da beginnt dann das heitere
> Ratespiel in der Küche, ob nun die Mikrowelle, der E-Herd oder das
> Einbauradio die richtige Zeit anzeigt. Von der Umstellung auf
> Sommer/Winterzeit ganz zu schweigen. (Vielleicht erbarmt sich ja mal
> eine EU-Kommision und verordnet den Geräteherstellern eine
> Zeitsynchronisationspflicht... :-)
>

Man könnte ja alternativ, wie dereinst, die Verantwortung für seine
Zeiteisen selbst übernehmen. ;-)

--
mfg hdw

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 29, 2013, 11:35:12 AM5/29/13
to
"Horst-D.Winzler" <horst.d...@web.de> wrote:

>Man könnte ja alternativ, wie dereinst, die Verantwortung für seine
>Zeiteisen selbst übernehmen. ;-)

Ungenaue Zeiteisen lahmlegen, oder so falsch einstellen, daß man
gleich sieht, daß es Quatsch ist. Weniger ist da eindeutig mehr, erst
recht dann zur unsäglichen Zeitumstellung zweimal im Jahr.

Gernot Zander

unread,
May 29, 2013, 11:33:25 AM5/29/13
to
Hi,
'ne Citizen uralt macht im Winter, wenn sie aufm Schreibtisch liegt und
der Drucker zwischen ihr und dem Fenster ist, nach 3-4 Wochen schlapp.
Die muss dann ans Fenster. Ladekontrolle hat sie nicht.
Model 4111, muss vor 1984 sein.
(Den Akku da drin musste ich aber 1x wechseln, vor Jahren.)


mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Gott sieht alles, außer Dallas.

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 29, 2013, 12:01:39 PM5/29/13
to
Also schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>> Wenn man keine Armbanduhr mit sich rumtrᅵgt sieht man
>> erstmal wie viele Mᅵglichkeiten man im Alltag hat, um die aktuelle
>> Uhrzeit zu bekommen.
>
> Hilft mir viel, wenn ich ihm Zug hocke oder zur Arbeit latsche. Da ist
> keine Uhr in Sichtweite.

... Handy-resistent?
Auch keinen MP3-Player, Tablet oder E-Book-Reader dabei?

;)

Gernot Zander

unread,
May 29, 2013, 11:37:09 AM5/29/13
to
Hi,

in de.sci.ing.elektrotechnik Ansgar Strickerschmidt <dropspamhe...@arcor.de> wrote:
> Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
> Wozu auch?
> Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
> Im Auto gibt's 'ne Uhr.
> Im Handy gibt's 'ne Uhr.
> In der Küche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
> Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Am Bahnhof gibt's Uhren.
> Usw.usf.
> Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite. Und als Modeaccessoire oder
> gar Statussymbol brauch ich sie nunmal nicht.

In der Raucherecke ist keine Uhr.
Im Vortragsraum auch nicht (oder wenn, dann in meinem Rücken), und den
Rechner habe ich nicht immer an.
Die im Auto kann man bei Sonne nicht lesen.
Das Handy als Statussymbol will man nicht überall rausholen (oder darf
nicht). Außerdem muss man da erst den Bildschirm anmachen.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Zahn ziehen durch den Analtrakt: Muehsam, aber man muss den Mund nicht
aufmachen. Daten sichern am Parallelport: Muehsam, aber man muss den
PC nicht aufmachen. (Christian Anzenberger)

Manuel Reimer

unread,
May 29, 2013, 1:06:22 PM5/29/13
to
On 05/29/2013 05:05 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Hilft mir viel, wenn ich ihm Zug hocke oder zur Arbeit latsche. Da ist
> keine Uhr in Sichtweite.

Die meisten Z�ge haben Info-Displays in den Waggons. Ich setze mich
immer so, dass ich freien Blick auf ein solches Display habe.

Worst-Case fahren Z�ge auch st�ndig an Bahnh�fen vorbei. Die doch recht
gro�en Bahnhofsuhren k�nnte man auch vom Sitzplatz aus ablesen.

F�r alle F�lle ist das Handy mit korrekt eingestellter Uhr im Rucksack,
wird aber f�r diesen Zweck nur sehr selten rausgeholt.

Im Zug bringt einen die Kenntnis �ber die Uhrzeit ohnehin nur bedingt
weiter. Wenn der Zug Versp�tung hat, dann hat man da keinen Einfluss
drauf und muss am n�chsten Umstiegsbahnhof ohnehin die n�chstbeste
Anchlussverbindung raussuchen.

Gru�

Manuel

Georg Wieser

unread,
May 29, 2013, 2:32:41 PM5/29/13
to
Am 29.05.2013 17:23, schrieb Karsten Roch:
> Am 29.05.2013 12:12, schrieb Ansgar Strickerschmidt:
>> Also schrieb Volker Gringmuth:
>>
>>> Gernot Zander wrote:
>>>
>>>> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
>>>> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).
>>>
>>> Ich trage seit fünf Jahren (mit den üblichen nächtlichen
>>> Unterbrechungen)
>>> eine Casio Solar am Handgelenk.
>>
>> Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
>> Wozu auch?
>> Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
>> Im Auto gibt's 'ne Uhr.
>> Im Handy gibt's 'ne Uhr.
>> In der Küche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
>> Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
>> Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
>> Am Bahnhof gibt's Uhren.
>> Usw.usf.
>> Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite.
>
> Genau, irgendeine Uhr. Und die zeigt irgendeine Zeit an, da der
> Zeitabgleich über DCF, NTP oder dergleichen für die meisten
> Gerätehersteller ja purer Luxus ist. Da beginnt dann das heitere
> Ratespiel in der Küche, ob nun die Mikrowelle, der E-Herd oder das
> Einbauradio die richtige Zeit anzeigt. Von der Umstellung auf
> Sommer/Winterzeit ganz zu schweigen. (Vielleicht erbarmt sich ja mal
> eine EU-Kommision und verordnet den Geräteherstellern eine
> Zeitsynchronisationspflicht... :-)
>
> Regards
> Karsten
>
>


Ist es nicht sch...egal ob jetzt die Mikrowelle 2 min hinter dem
Dampfgarer herläuft oder der Babaflaschendesifizierer 35 Sekunden
schneller ist als der elektrische Desinfektionsmittelspender?

Weshalb willst Du zuhause die Zeit sekundengenau wissen?

Siegfried Schmidt

unread,
May 29, 2013, 4:47:27 PM5/29/13
to
Manuel Reimer schrieb:

> Die meisten Züge haben Info-Displays in den Waggons.
.. des Fernverkehrs ..


Siefgried

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 30, 2013, 1:44:24 AM5/30/13
to
"Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhe...@arcor.de> wrote:

>... Handy-resistent?
>Auch keinen MP3-Player, Tablet oder E-Book-Reader dabei?

Klar hbe ich sowas, steckt aber irgendwo in der Tasche.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 30, 2013, 1:47:26 AM5/30/13
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:

>Im Zug bringt einen die Kenntnis über die Uhrzeit ohnehin nur bedingt
>weiter. Wenn der Zug Verspätung hat, dann hat man da keinen Einfluss
>drauf und muss am nächsten Umstiegsbahnhof ohnehin die nächstbeste
>Anchlussverbindung raussuchen.

Ganz falsch. Es ist ungemein hilfreich, Zeit und Aufenthaltsort
möglichst genau zu korrelieren, um Verspätungen zu erkennen und ggf.
alternative Reisewege zu planen. Da kommt es dann auch mal zu so
Situationen, daß man bei der Fahrkartenkontrolle fragt, "Da wir ja
umgeleitet werden, wieviel Verspätung entsteht denn dadurch bis xxx?"
- "Wie, wir werden umgeleitet??" *rausguck* "Tatsächlich...ich gebe
Ihnen nachher Bescheid".

Norbert Hahn

unread,
May 30, 2013, 6:30:09 AM5/30/13
to
"Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhe...@arcor.de> wrote:

>Also schrieb Volker Gringmuth:
>
>> Gernot Zander wrote:
>>
>>> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
>>> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).
>>
>> Ich trage seit fünf Jahren (mit den üblichen nächtlichen Unterbrechungen)
>> eine Casio Solar am Handgelenk.
>
>Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
>Wozu auch?

Und nachts, wenn es dunkel ist und man die Kirchturmuhr nicht mehr
ablesen kann, hast Du Deine Trompete...
.
.
.
.
.
.
.
.
.
... um zu erfahren, wie spät es ist, machst Du das Fenster auf und
spielst ein paar Töne.
.
.
.
Dann öffnet in der Nachbarschaft jemand das Fenster und ruft
"welcher Idiot spielt um 3:16 Uhr Trompete?"

SCNR,
Norbert

Gernot Zander

unread,
May 30, 2013, 1:03:35 PM5/30/13
to
Hi,

in de.sci.ing.elektrotechnik Norbert Hahn <Norber...@nospam.invalid> wrote:
> Und nachts, wenn es dunkel ist und man die Kirchturmuhr nicht mehr
> ablesen kann, hast Du Deine Trompete...

Genau, auf den hab' ich gewartet:-))

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Glotzt der Waschbär ziemlich bang'
beutelt ihn der Schleudergang. (Thomas Zimmer)

Carsten Thumulla

unread,
May 31, 2013, 4:52:14 AM5/31/13
to
Für den Preis kann man doch 'nen Neger einstellen, oder die Putzfrau
verdonnern.


ct

Uwe Hercksen

unread,
Jun 3, 2013, 4:11:44 AM6/3/13
to


Manuel Reimer schrieb:
>
> Im Zug bringt einen die Kenntnis �ber die Uhrzeit ohnehin nur bedingt
> weiter. Wenn der Zug Versp�tung hat, dann hat man da keinen Einfluss
> drauf und muss am n�chsten Umstiegsbahnhof ohnehin die n�chstbeste
> Anchlussverbindung raussuchen.

Hallo,

es gibt auch den Fall das der Zug etwas Versp�tung hat aber der
Anschlusszug gem�tliches Umsteigen erlaubt h�tte. Dann ist die genaue
Uhrzeit wichtig um zu entscheiden ob sich ein kleiner Spurt zum
Anschlu�zug noch lohnt oder aussichtslos ist. Wenn n�tig kann man sich
auch schon im Zugbegleiter Faltblatt �ber den n�chsten Anschluss
informieren.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jun 3, 2013, 4:16:04 AM6/3/13
to


Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Das Handy mu� man erst hervorkramen, die Armbanduhr ist quasi immer in
> Blickweite. Ich mag sie nicht missen. Klein, leicht, flach, aus Titan,
> wasserdicht, alle paar Jahre Batterie wechseln, sonst nicht mal �ber
> das Ding nachdenken m�ssen, so will ich das.

Hallo,

genau, so mag ich das auch. Eine Funkuhr sorgt auch noch daf�r das man
immer sekundengenaue Zeit hat ohne die Uhr stellen zu m�ssen. Da stellt
man dann auch fest das die Zeitanzeige im Zug durchaus mal um etwa 30
Sekunden falsch geht. Sekunden werden zwar keine angezeigt, aber beim
Wechsel der Minuten sieht man ja doch den Fehler im Vegleich zur Armbanduhr.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jun 3, 2013, 4:18:40 AM6/3/13
to


Georg Wieser schrieb:

> Weshalb willst Du zuhause die Zeit sekundengenau wissen?

Hallo,

damit man nicht bei der Bushaltestelle ankommt und feststellt das der
Bus gerade weg ist weil man eine Minute zu spät war.

Bye

Helmut Hullen

unread,
Jun 3, 2013, 5:41:00 AM6/3/13
to
Hallo, Uwe,

Du meintest am 03.06.13:

>> Weshalb willst Du zuhause die Zeit sekundengenau wissen?

> damit man nicht bei der Bushaltestelle ankommt und feststellt das der
> Bus gerade weg ist weil man eine Minute zu sp�t war.

Oder weil er am Ende der Strecke etwas fr�her angekommen ist und
entsprechend fr�her weiterf�hrt.
Kann durchaus 2 Minuten ausmachen - und dann hilft auch die Funkuhr
nicht so recht weiter.

Viele Gruesse!
Helmut

Rolf Bombach

unread,
Jun 10, 2013, 2:40:21 PM6/10/13
to
Karsten Roch schrieb:
>
> Genau, irgendeine Uhr. Und die zeigt irgendeine Zeit an, da der Zeitabgleich über DCF, NTP oder dergleichen für die meisten Gerätehersteller ja purer Luxus ist.
> Da beginnt dann das heitere Ratespiel in der Küche, ob nun die Mikrowelle, der E-Herd oder das Einbauradio die richtige Zeit anzeigt. Von der Umstellung auf
> Sommer/Winterzeit ganz zu schweigen. (Vielleicht erbarmt sich ja mal eine EU-Kommision und verordnet den Geräteherstellern eine Zeitsynchronisationspflicht... :-)

Und ich wäre dafür, dass dieser Unfug verboten wird. Meine
all diese LED/VFD Uhren und andere non-stop laufende Anzeigen.
Die Uhr im Radio kann ja mit LCD anzeigen und mit Elko/Akku die
"Auszeit" überbrücken. Nachts ist es in der Küche nicht mehr
dunkel, überall leuchtet es von grün bis orange. Jedesmal
ein paar Watt.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 1, 2013, 4:19:03 PM7/1/13
to
Norbert Hahn schrieb:
>
> Und nachts, wenn es dunkel ist und man die Kirchturmuhr nicht mehr
> ablesen kann, hast Du Deine Trompete...
> ..
> ..
> ..
> ..
> ..
> .... um zu erfahren, wie spät es ist, machst Du das Fenster auf und
> spielst ein paar Töne.
> ..
> ..
> ..
> Dann öffnet in der Nachbarschaft jemand das Fenster und ruft
> "welcher Idiot spielt um 3:16 Uhr Trompete?"

Gibt ja auch die sprechende Uhr am Telefon. Einfach aufs
Geratewohl eine Nummer einstellen, abwarten.
"Welcher Idiot ruft um 3:17 an?!"

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 13, 2013, 3:03:38 PM7/13/13
to
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
> Also schrieb Volker Gringmuth:
>
>> Gernot Zander wrote:
>>
>>> (der dann noch Uhren mit Solarzelle in die Runde werfen will, die
>>> man ggf. nur in Fensternähe legen muss).
>>
>> Ich trage seit fünf Jahren (mit den üblichen nächtlichen Unterbrechungen)
>> eine Casio Solar am Handgelenk.
>
> Und isch 'abe gar keine (funktionierende) Armbanduhr mehr.
> Wozu auch?
> Am Arbeitsplatz gibt's u.a. die Uhr im PC.
> Im Auto gibt's 'ne Uhr.
> Im Handy gibt's 'ne Uhr.
> In der Küche zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Im DECT-Telefon gibt's 'ne Uhr.
> Im PC zu Hause gibt's 'ne Uhr.
> Am Bahnhof gibt's Uhren.

Immer seltener. In der Innenstadt desgleichen. Früher war aussen
an jedem Uhrenladen eine grosse Uhr. Früher.
Hier in der Gegend um Aarau gibt es gerade Ärger mit einem neuen
Busbahnhof. Sehr praktisch sollen ja die neuen Abfahrtstafeln sein,
bei welchen die Wartezeit angezeigt wird. Nun gibt es solche, bei
welchen nach Wartezeit sortiert sind. Und andere, bei denen die
Buslinien fest eingetragen sind und die Wartezeiten demnach
"durcheinander" erscheinen. Und seit neuestem auch solche, bei
denen die Abfahrtszeit angegeben wird. Und diese haben, man ahnt
es schon, keine Uhr. Und alle drei oder noch mehr Systeme sind
auf dem Bahnhof vorhanden.

> Usw.usf.
> Irgendeine Uhr ist also immer in Reichweite.

Wunschdenken.

> Und als Modeaccessoire oder gar Statussymbol brauch ich sie nunmal nicht.

Aber zur Zeitabfrage eben doch.
Die Arbeitspsychodemagogen oder wie die heissen, wollen die Arbeitswelt,
was auch immer das sein mag, "entschleunigen", dito. Also weg mit den
Uhren.
In einem für schweizer Verhältnisse nicht völlig unbedeutenden Forschungs-
institut, Name gerade entfallen, ist die Zentraluhr kaputt gegangen. OK,
war über 40 jährig, kann passieren. Ein Ersatz war "zu teuer" und offenbar
waren die High-Techniker zur Reparatur nicht in der Lage. Statt geschätzte
20 kCHF für eine neue Uhr auszugeben, hat man eher geschätzte 50 kCHF zur
Entfernung der Uhren verpulvert. Entfernen, ohne Schatten zu übermalen
oder Zuleitungskanal zuzugipsen, so dass jeder sehen kann, was fehlt.
Eine Viertelmilliarde für nen FEL zusammenzukratzen war, BTW, kein Prob.

--
mfg Rolf Bombach

Sebastian Suchanek

unread,
Jul 13, 2013, 3:35:32 PM7/13/13
to
Thus spoke Rolf Bombach:

> [...]
> In einem für schweizer Verhältnisse nicht völlig
> unbedeutenden Forschungs- institut, Name gerade entfallen,
> ist die Zentraluhr kaputt gegangen. OK, war über 40 jährig,
> kann passieren. Ein Ersatz war "zu teuer" und offenbar
> waren die High-Techniker zur Reparatur nicht in der Lage.
> Statt geschätzte 20 kCHF für eine neue Uhr auszugeben, hat
> man eher geschätzte 50 kCHF zur Entfernung der Uhren
> verpulvert. Entfernen, ohne Schatten zu übermalen oder
> Zuleitungskanal zuzugipsen, so dass jeder sehen kann, was
> fehlt. Eine Viertelmilliarde für nen FEL zusammenzukratzen
> war, BTW, kein Prob.

Irgendwie bin ich froh, dass solcherlei Schildbürgerstreiche
nicht ausschließlich in Deutschland gespielt werden. ;-)


SCNR,

Sebastian
0 new messages