Am 13.04.13 11.04, schrieb Emil Naepflein:
>> Lebe Du in Deiner eigenen Welt, ich k�mmere mich inzwischen
>> darum, dass auch bei Dir der Strom 24/7 aus der Wand kommt.
>
> Das ist keine besondere Leistung, sondern ein Job wie jeder
> andere auch.
Inzwischen leider nicht mehr.
>> Egal, ob die Sonne scheint, oder der Wind weht.
>
> Egal, ob gerade wieder mal die konventionellen Kraftwerke f�r den Export von
> Strom die �bertragungsnetze �berlasten oder nicht.
wegen des Einspeisevorrangs regenerativer Quellen sind es ja wohl
eher diese, die die Netze �berlasten.
>> Es wird zwar immer schwieriger und nervenaufreibender,
>> aber...ich glaube nicht, dass Dich das wirklich interessiert.
>
> Doch, mich interessiert das prinzipiell sehr. Nur ist in der Diskussion die
> technische Ebene nicht relevant, da es dort nicht wirklich unl�sbare Probleme
> f�r eine erneuerbare Energieversorgung gibt.
Ob "nicht wirklich unl�sbar", wird sich zeigen. Auf jeden Fall gibt
es massive Probleme bereits im jetzigen Netz (nicht nur, aber auch)
auf Grund der regenerativen Einspeisung. Vom feuchten Traum einer
erneuerbaren Energie(voll)versorgung wollen wir dabei lieber nicht
erst reden.
> Die Probleme einer erneuerbaren Energieversorgung liegen haupts�chlich in der
> Macht der gro�en Stromversorgungskonzerne und Netzbetreiber. Sie steuern die
> Politik mit ihrer Lobbyarbeit und ihren Milliarden so, dass die Gewinne
> risikolos maximiert und die Verluste dann sozialisiert werden.
Und Du wunderst Dich, dass Du als Ideologe bezeichnet wirst?
Vielleicht solltest Du einmal dar�ber nachdenken, h�flich "Danke,
Joerg" zu sagen. Deine Einstellung geht n�mlich ziemlich an der
Realit�t (und auch an der Rechtslage) vorbei.
> Deine technische Basis sind die rotierenden Massen, ohne die es f�r Dich
> anscheinend kein stabiles Netz geben kann. Dabei kann man Stromnetze auch ohne
> rotierende Massen stabil halten.
Das, was Du als "stabil" bezeichnest, ist eine laienhaft verdummende
Verk�rzung einer ziemlich komplexen Problemlage. Aber genau das
zeichnet ja Ideologen aus: was sie nicht sehen wollen, das existiert
nicht. Das gute, alte Kinderspiel: Augen zuhalten und sagen "Mama,
such mich."
V.