Könnte beim Ausbaggern des Flußbettes ein Problem werden. Insofern
vieleicht eine wirksame Maßnahme, um den Ausbaus eines Flusses zu
verhindern.
Gruß
Stefan DF9BI
Nachteile: Viele unnötige Kurven, schwierig zu Verbuddeln -- einfach
hinlegen geht nicht, für bewegliche Verlegung müsste man Kabel aus dem
Bergwerksbereich nehmen, und die wird es für 380kV nicht geben. Außerdem
schwierig zu warten, sollte irgendwo mal ein Schaden sein.
Also Schnapsidee.
Mit freundlichem Gruß
Jan
"Harald Wilhelms" <News...@kabelmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c537e0e1-14dc-4cb1...@o21g2000prn.googlegroups.com...
> Hallo Leute,
> in unserer Region soll eine neue Nord-Süd-Hochspannungs-Leitung
> verlegt werden. ...
Hallo Harald,
gehen wir mal davon aus, dass es sich um Freileitungsmasten handelt.
Vorteil ist vielleicht, dass die Besitzverhältnisse des Grund und Bodens
nicht so unübersichtlich und vielseitig sind, wenn in einem Fluss gebaut
wird.
Nachteile fallen mir endlos ein:
- Freileitungsmast bleibt Freileitungsmast, egal wo er steht. Wen er stört
dem ist egal, ob er im Fluss steht
- Flussbetten sind vielfältigen Prozessen unterworfen, da ist die Gründung
der Masten problematisch
- Hochwasser soll es geben in und an Flüssen, mit Treibgut usw. Das gibt
Probleme ohne Ende
- Mit dem Bau ist die Schifffahrt natürlich gestorben
- bei natürlich verlaufenden Flüssen (nicht reguliert / eingedeicht) ist
eine halbwegs gerade Trassenführung kaum möglich
- Flusssohlen erodieren oder es sammeln sich Sedimente, Fundamente von
Masten können zu nicht vorhersehbaren Problemen führen
-
-
-
Grüße
Jürgen
Nein, es sollte eine Variante zu den von den Anliegern
gewünschten Erdkabel sein.
Gruss
Harald
PS: Mich interessierten eher die "elektrischen" Vor- und Nachteile
Zu Störungssuche und Reparatur von Kabeln, verlegt in Flüssen, bitte
vorschlagenden Politiker befragen.
--
mfg hdw
> Nein, es sollte eine Variante zu den von den Anliegern
> gewünschten Erdkabel sein.
> PS: Mich interessierten eher die "elektrischen" Vor- und Nachteile
Schonmal versucht, in Flüssen, muß nicht gerade Hochwasser sein, eine
Grube zu schachten? Gruben sind hin und wieder notwendig, um Kabel zu
"flicken".
--
mfg hdw
...> PS: Mich interessierten eher die "elektrischen" Vor- und Nachteile
Hallo Harald,
elektrisch ist das unproblematisch, entsprechendes Kabelmaterial ist als
Unterseekabel im Einsatz und erprobt, neuerdings auch für die
Offshore-Windparks.
Kabel müssten ja auch nicht unbedingt IM Fluss verlegt werden, sondern z.B.
in den Deichen.
In vielen Randdeichen z.B. im westdeutschen Kanalnetz stecken z.B. Pipelines
und anderes Zeugs, das konnte man dort beim Bau oder Ausbau der Kanäle
kostengünstig einbuddeln.
Grüße
Jürgen
Du meintest am 03.03.11:
>> in unserer Region soll eine neue Nord-Süd-Hochspannungs-Leitung
>> verlegt werden. Erwartungsgemäss gibts da jede Menge Proteste
>> der Anlieger. Nun kam als neuer Vorschlag eines Politikers, man
>> möge die Leitung doch in Flüssen verlegen. Welche Vor- und
>> Nachteile hätte denn eine solche Art der Verlegung?
> Zu Störungssuche und Reparatur von Kabeln, verlegt in Flüssen, bitte
> vorschlagenden Politiker befragen.
Dürfte (jedenfalls in einigen Problembereichen) ähnlich sein wie bei
Seekabeln. Anker o.ä. dürfen das Kabel nicht hochziehen, und zur
Reparatur brauchst Du neben dem geländegängigen Werkstattwagen auch noch
ein Boot, vielleicht auch so etwas wie einen Schwimmkran. Vielleicht
auch so etwas wie Hafentaucher.
Siegfried Lenz hat das doch (prophetisch) in "Der Mann im Strom"
beschrieben.
Viele Gruesse!
Helmut
Zu viel Blindleistung, müsste man als HGÜ ausführen, was erheblich
teurer kommt.
Gruß Dieter
>
> Dürfte (jedenfalls in einigen Problembereichen) ähnlich sein wie bei
> Seekabeln. Anker o.ä. dürfen das Kabel nicht hochziehen, und zur
> Reparatur brauchst Du neben dem geländegängigen Werkstattwagen auch noch
> ein Boot, vielleicht auch so etwas wie einen Schwimmkran. Vielleicht
> auch so etwas wie Hafentaucher.
Nimm lieber ein Tauchglockenschiff. Damit ist es bequemer ;-)
O.J.
Sowas wie dieses. Vielleicht könnt ihrs günstig bekommen, sie möchten
eigentlich ein Größeres. ;-)
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0518/005_rhein.jsp
--
mfg hdw
Vergiss nicht die untere oder obere Wasserschutzbehoerde. Und die
Anglerverbaende. Und den Naturschutzbund. Und die Trinkwasser- und
Talsperrenverwaltung. Und die Flussmeisterei. Und...
Regards
Karsten
> elektrisch ist das unproblematisch, entsprechendes Kabelmaterial ist als
> Unterseekabel im Einsatz und erprobt, neuerdings auch für die
> Offshore-Windparks.
Hi,
hast Du mal ne Hausnummer, was das Zeug kostet? Und das wird "luftlinie"
verlegt, also so, wie der Skipper pinkelt. Man pflügt ne Furche in den Boden
und rollt das Kabel rein. "Anwohner" sind angeschmiert, wer sich beschwert,
kommt in den Kochtopf.
> Kabel müssten ja auch nicht unbedingt IM Fluss verlegt werden, sondern
> z.B. in den Deichen.
Das wären Erdarbeiten, einen Deich durch soeinen Mist zu schwächen kann
eigentlich nur einem Bayern einfallen. Für solche Ideen gabs die
Deichgrafen, die durften hängen lassen. Juckts schon am Hals?
> In vielen Randdeichen z.B. im westdeutschen Kanalnetz stecken z.B.
> Pipelines und anderes Zeugs, das konnte man dort beim Bau oder Ausbau der
> Kanäle kostengünstig einbuddeln.
Wenn man den Deich eh neu bauen muß, hat man im Deichhinterland ne
praktische Gelegenheit. Weil man die Baumaschinen eh da rumstehen hat und
der Deich sich ja an der "Wasserlinie" orientieren muß, die Deichsohle also
querfeldein ziemlich gleichmäßiges Niveau hat. Doch geh mal davon aus, daß
soein Deicheinbau wegen dieser "Erleichterungen" einiges an Umweg macht.
Oder der "Deich" entsprechend geplant wird, je nachdem wer da mehr bezahlt.
Insgesamt ist das aber ne blöde Idee und kommt wohl nur bei industriellen
Systemen und Notdeichen vor. Die für Infrastruktur meist unvermeidlichen
Inspektionsluken und Anschlußpunkte wären für ernsthaften Küstenschutz sehr
riskant. Stell Dir mal ein Hochwasser vor, bei dem Dein Deichkabel einen
Kurzschluß hat. Gräbt dann ein Tauchbagger das Kabel aus dem Deich, während
der halbe Staat derweil in Badehose rumläuft?
--
mfg,
gUnther
>Welche Vor- und
>Nachteile hätte denn eine solche Art der Verlegung?
Flüsse "leben", da ändern sich Tiefen und Verläufe...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ein Grund mehr,warum Flußqueren mit Düker durchgeführt werden. Man
könnte ja Kabel einfach einspülen.
--
mfg hdw
Peter
Peter
Ist da wirklich ein grosser Unterschied zwischen Erdkabel und
Seekabel? Oder meinst du, wegen der Umwege gibts halt mehr?
Auch ist noch nicht klar, was mit "Nord-Süd-Hochspannungs-Leitung"
gemeint ist. Was grösseres, überregionales, welches weitgehend
konstant belastet ist? Dann liesse sich die Leitung entsprechend
auslegen resp kompensieren.
--
mfg Rolf Bombach
Du meintest am 08.03.11:
>>> in unserer Region soll eine neue Nord-Süd-Hochspannungs-Leitung
>>> verlegt werden. Erwartungsgemäss gibts da jede Menge Proteste
>>> der Anlieger. Nun kam als neuer Vorschlag eines Politikers, man
>>> möge die Leitung doch in Flüssen verlegen. Welche Vor- und
>>> Nachteile hätte denn eine solche Art der Verlegung?
>> Zu viel Blindleistung, müsste man als HGÜ ausführen, was erheblich
>> teurer kommt.
> Ist da wirklich ein grosser Unterschied zwischen Erdkabel und
> Seekabel? Oder meinst du, wegen der Umwege gibts halt mehr?
> Auch ist noch nicht klar, was mit "Nord-Süd-Hochspannungs-Leitung"
> gemeint ist. Was grösseres, überregionales, welches weitgehend
> konstant belastet ist? Dann liesse sich die Leitung entsprechend
> auslegen resp kompensieren.
http://94.100.240.141/bi/doku/resolutionerdkabel.pdf
http://www.spd-hessen-nord.de/db/docs/doc_31059_20101011115037.pdf
http://www.entera-online3.de/055_wahle_mecklar/index_pre.php
<http://www.netzausbau-niedersachsen.de/verfahren/wahle-mecklar/index.html>
<http://www.stromseite.de/strom-nachrichten/netzausbau-bruederle-vorstoss-fuer-erdkabel_29633.html>
Gerade komme ich von einer Diskussion über dieses Thema - Technik gegen
Emotionen. Und im Herbst sind hier in Niedersachsen Kommunalwahlen, da
versuchen sich einige Politiker zu profilieren.
Viele Gruesse!
Helmut
> Richtig....
> Aber, dafür hat man ne Wasserkühlung fürs Kabel.
Vielleicht könnte man ja das Flusswasser auf einige
Grad Kelvin runterkühlen. Dann würden die Verluste
im Kabel gegen Null gehen. :-)
Gruss
Harald
Prima,
dann könnten gelangweilten Hartzler die Schiffe (es sind Boote, auf den
Flüssen) übers Eis schieben und Zuhause könnten die Hartzler aufgrund
des trainierten Kreislaufs ihre Heizung runterdrehen.
Peter
Du meintest am 09.03.11:
>>> Richtig....
>>> Aber, dafür hat man ne Wasserkühlung fürs Kabel.
>> Vielleicht könnte man ja das Flusswasser auf einige
>> Grad Kelvin runterkühlen. Dann würden die Verluste
>> im Kabel gegen Null gehen. :-)
> Prima,
> dann könnten gelangweilten Hartzler die Schiffe (es sind Boote, auf
> den Flüssen) übers Eis schieben und Zuhause könnten die Hartzler
> aufgrund des trainierten Kreislaufs ihre Heizung runterdrehen.
Gestern habe ich mir das noch mal angeschaut: die Oberharzer können das
(im Prinzip) noch jetzt. Jedenfalls bei Flüssen mit max. 1 Meter Breite.
Und "Heizung runterdrehen": im Hauptsaal der Veranstaltung herrschten
umweltfreundliche 16 °C.
Viele Gruesse!
Helmut
> dann könnten gelangweilten Hartzler die Schiffe (es sind Boote, auf den
> Flüssen) übers Eis schieben und Zuhause könnten die Hartzler aufgrund
> des trainierten Kreislaufs ihre Heizung runterdrehen.
Einspruch, bitte zwei Sorten H-IV unterscheiden:
1) alter SozialhilfeAdel über mehrere Generationen
2) unverschuldet abgeschobene, überflüssige Leute die seit 30 Jahren
brav in alle Sozialkassen einzahlten und dann einen Tritt bekamen.
Butzo
Kein Problem,
dafür nehmen wir dann das gerechte Gottesurteil:
Kopf oder Zahl :D. Weil das nun völliger durchsichtiger Unsinn ist, wird
sicherheitshalber in Latein und nicht in Klartext gebrabbelt.
Peter
Harald Wilhelms schrieb:
> Nein, es sollte eine Variante zu den von den Anliegern
> gewünschten Erdkabel sein.
Hallo,
es gibt auch Seekabel, die sollten es auch in einem Fluß bei guter
Verlegung aushalten. In Lübeck/Travemünde geht ein Seekabel durch die
Trave in die Ostsee.
Ob nun Erdkabel oder Seekabel, das Problem des sehr hohen
Kapazitätsbelags bleibt. Über längere Strecken kann man darüber nur
Gleichstrom schicken, bei Wechselstrom werden die Blindstromverluste zu
hoch. Ist das Kabel lang genug muß man den Maximalstrom des Kabels
komplett für Blindstrom verschwenden, am anderen Ende kommt dann kein
Wirkstrom mehr an.
Bye
Hm... man könnte ja hier und da eine Kompensationsspule im Meer/Fluss
versenken...
SCNR
Ansgar
--
*** Musik! ***
>> Ob nun Erdkabel oder Seekabel, das Problem des sehr hohen
>> Kapazitätsbelags bleibt. Über längere Strecken kann man darüber nur
>> Gleichstrom schicken, bei Wechselstrom werden die Blindstromverluste
>> zu hoch. Ist das Kabel lang genug muß man den Maximalstrom des Kabels
>> komplett für Blindstrom verschwenden, am anderen Ende kommt dann kein
>> Wirkstrom mehr an.
>
> Hm... man könnte ja hier und da eine Kompensationsspule im Meer/Fluss
> versenken...
Bleiben die dielektrischen Verluste, und die können ganz gewaltig sein.
> SCNR
Eh klar.
Gruß Dieter
Dir ist aber bewußt die Trave nicht unbedingt als "Fluß" wie den Rhein
zu betrachten?
Auf dem Rhein werden sich *alle* weigern ohne Anker fahren zu müssen.
Peter
Peter Thoms schrieb:
> Dir ist aber bewußt die Trave nicht unbedingt als "Fluß" wie den Rhein
> zu betrachten?
>
> Auf dem Rhein werden sich *alle* weigern ohne Anker fahren zu müssen.
Hallo,
Schiffe fahren im Rhein und in der Trave. In der Trave nicht gerade
kleine Fähren, nicht nur die zum Überqueren der Trave sondern auch die
über die Ostsee nach Skandinavien. Die Lage der HGÜ Kabel ist in den
Seekarten jedenfalls genau angegeben. Natürlich gibt es da lokale
Ankerverbote, aber man hat auch die Kabel in ausreichend tiefe Gräben
verlegt und genügend Material darauf geschüttet.
Bye
Menno,
a) ist der Rhein strömischer als die Trave. Manövrierunfähige Schiffe
werden auf dem Rhein ohne Anker zu einem Geschoß, ebenso auf der Elbe.
b) ist das Queren mit Stromkabeln nicht mit einer probelmatischeren
längsseitigen Verlegung der Kabel zu verwechseln.
Peter
Peter Thoms schrieb:
> b) ist das Queren mit Stromkabeln nicht mit einer probelmatischeren
> längsseitigen Verlegung der Kabel zu verwechseln.
Hallo,
von Lübeck Herrenwyk verläuft das Kabel aber in der Trave längsseitig
verlegt bis zur Mündung der Trave in die Ostsee. Das sind über 10 km.
Bye
Also gut,
wieviel Strömung hat die Trave?
Das ist doch eher eine Ausnahme als Regel.
Peter
Nannte man sowas nicht Pupinisierung?
Gruss
Harald
Bei den Schwachstromern/Telekomikern auf jeden Fall.
(Kesselmuffe)
Rudi
--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
/__ /__
/ p...@flupp.org /
/ /
\/ Der Berg ruft: ................ \/
Du meintest am 06.04.11:
>> von Lübeck Herrenwyk verläuft das Kabel aber in der Trave
>> längsseitig verlegt bis zur Mündung der Trave in die Ostsee. Das
>> sind über 10 km.
> wieviel Strömung hat die Trave?
Da hast Du Wechselstrom. Aber nicht so doll wie auf der Unterelbe.
Viele Gruesse!
Helmut
Du meintest am 06.04.11:
>>> Ob nun Erdkabel oder Seekabel, das Problem des sehr hohen
>>> Kapazit tsbelags bleibt. ber l ngere Strecken kann man dar ber nur
>>> Gleichstrom schicken, bei Wechselstrom werden die
>>> Blindstromverluste zu hoch. Ist das Kabel lang genug mu man den
>>> Maximalstrom des Kabels komplett f r Blindstrom verschwenden, am
>>> anderen Ende kommt dann kein Wirkstrom mehr an.
>> Hm... man k nnte ja hier und da eine Kompensationsspule im
>> Meer/Fluss versenken...
> Nannte man sowas nicht Pupinisierung?
Nennt man immer noch so. Hat für die Atlantik-Kabel gereicht, also wird
das auch für ein Seekabel von Norwegen nach Emden oder Unterweser
reichen. Isso!
Viele Gruesse!
Helmut
Klar doch, was bei Telegrafiekabel funktioniert, kann bei Energiekabel
doch nicht schlecht sein. ;-))
--
mfg hdw
Du meintest am 06.04.11:
>>>> Hm... man k nnte ja hier und da eine Kompensationsspule im
>>>> Meer/Fluss versenken...
>>> Nannte man sowas nicht Pupinisierung?
>> Nennt man immer noch so. Hat für die Atlantik-Kabel gereicht, also
>> wird das auch für ein Seekabel von Norwegen nach Emden oder
>> Unterweser reichen. Isso!
> Klar doch, was bei Telegrafiekabel funktioniert, kann bei
> Energiekabel doch nicht schlecht sein. ;-))
Und dann noch die Synergie-Effekte - das bringt's!
Viele Gruesse!
Helmut
> > wieviel Strömung hat die Trave?
>
> Da hast Du Wechselstrom.
Wenn für HF-Techniker schon alles unterhalb 100 MHz mehr oder weniger
Gleichstrom ist, was sollen die erst zu 0,000046 Hz sagen?
vG
--
"Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Leute begreifen würden, was
hier los _ist_!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
Du meintest am 06.04.11:
>>> wieviel Strömung hat die Trave?
>> Da hast Du Wechselstrom.
> Wenn für HF-Techniker schon alles unterhalb 100 MHz mehr oder weniger
> Gleichstrom ist, was sollen die erst zu 0,000046 Hz sagen?
Hmmm - an der Nordsee haben wir mit einer Periodendauer von etwa 12
Stunden gerechnet. Ist das an der Ostsee anders?
Viele Gruesse!
Helmut
Naja, der klassische Unterschied eben, Langwelle vs. Kurzwelle...
Regards
Karsten
> Hmmm - an der Nordsee haben wir mit einer Periodendauer von etwa 12
> Stunden gerechnet. Ist das an der Ostsee anders?
Mift, hat jemand nachgerechnet.
vG
--
"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann
guckt sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich
denke immer: Die ist genauso gespannt, was sie gleich sagen wird, wie
ich!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
Glas Faser fuer 1 MW = 1
F1 Zeile Anfang | F3 Wort löschen | F5 Markierung Start | F12 Drucken
F2 Zeile Ende | F4 Zeile löschen | F6 lösche Markiertes |
F9 Umformatieren | F8 rückgängig | F7 einfügen Markiertes | F10 Beenden
-%%----- HELP -> short: Esc h h, full: Esc h x, print: Esc h p, quit: Esc h q ------------------------------------------------
From: "Rudi Horlacher [Paul von Staufen]" <p...@flupp.org>
Subject: Re: Hochspannungsleitung in Flüssen
Newsgroups: de.sci.ing.elektrotechnik
References: <c537e0e1-14dc-4cb1...@o21g2000prn.googlegroups.com> <8t995k...@mid.dfncis.de> <ae19a4f4-2dbf-4$
Christoph Müller <inv...@invalid.invalid> wrote:
> > Klar doch, was bei Telegrafiekabel funktioniert, kann bei Energiekabel
> > doch nicht schlecht sein. ;-))
>
> Glasfaser für die Energieübertragung...
Glas Faser fuer 1 MW = 1,0 m Ø
Dafuer braucht man aber kein Isolierung.
Hi...Hii ;-))
Ja,
das ist anders. Dort geht es nach Wetterlage.
Wenn mir an der Westküste noch 10 cm fehlen, warte ich eben noch ein
Viertelstündchen.
Außerdem sind in der Trave die Schiffpassagen mehr oder weniger nach
einem regelmäßigen Fahrplan gestaltet.
Peter
Peter Thoms schrieb:
>
> wieviel Strömung hat die Trave?
> Das ist doch eher eine Ausnahme als Regel.
Hallo,
ich will mal mit einem guten Gegenargument aushelfen, im Rhein gibt es
Geschiebe, also grober Kies, der muß sogar gezielt zugegeben werden um
das Flussbett vor weiterer Eintiefung zu schützen. Solche sich durch die
Strömung ständig bewegenden Steine sind für ein Kabel nun wirklich nicht
das wahre.
Aber so ein Kabel muß dort sowieso genügend tief in einem Graben verlegt
und wieder zugeschüttet werden, was aber in einem felsigen Flußbett eh
zu aufwendig wird.
Bye
Bei Gaildorf (der Ort liegt mitten in der hohenlohischen Provinz und
heisst wirklich so!) wird derzeit ein Erdkabel unter zwei Gewässern
hindurch gelegt. Im Spülbohrverfahren:
http://www.swp.de/gaildorf/lokales/gaildorf/Unterirdische-Meisterleistung;art5533,913601
Andi
Ah,
genau.
Beim Hochwasser 1995 in K�ln lauschte ich an einer Durchgangsabsperrung
aus Metall.
Das leise aus dem Wasser dringende Ger�usch h�rte sich an als wenn ein
Kieslaster sich entleert, sonn hohes, konstantes Rauschen.
Peter
Ganz so einfach ist das nicht. Da müsste man ja 50 MHz nicht weiter
als 10cm durch Kabel kriegen.
Wenn das Kabel natürlich belastet ist, mit dem Wellenwiderstand,
merkt man vom Kapazitätsbelag nichts. Aber wie du sagst, wegen
des grossen Kapazitätsbelags ist die Impedanz viel niedriger
als bei Freileitungen. Man hat dann letztendlich nur sehr wenig
Spielraum mit der Belastung, wenn man wenig Verluste haben will.
Diesen Ärger hat man mit Freileitungen bei sehr hohen Spannungen,
500kV und folgende.
Ich weiss auch nicht, wie das mit der Spannungsfestigkeit ist.
Heute wollen alle ölfreie Plastikkabel, und da hab ich ein
ungutes Gefühl, was die Lebensdauer und Fehleranfälligkeit
betrifft. Dabei gäbe es heute ökologisch wenig bedenkliche
qualitativ gute dielektrische Öle.
--
mfg Rolf Bombach
Rolf Bombach schrieb:
> Ganz so einfach ist das nicht. Da müsste man ja 50 MHz nicht weiter
> als 10cm durch Kabel kriegen.
> Wenn das Kabel natürlich belastet ist, mit dem Wellenwiderstand,
> merkt man vom Kapazitätsbelag nichts. Aber wie du sagst, wegen
> des grossen Kapazitätsbelags ist die Impedanz viel niedriger
> als bei Freileitungen. Man hat dann letztendlich nur sehr wenig
> Spielraum mit der Belastung, wenn man wenig Verluste haben will.
> Diesen Ärger hat man mit Freileitungen bei sehr hohen Spannungen,
> 500kV und folgende.
Hallo,
dazu steht in Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Leistung
folgendes
"Bei Kabelsystemenen wie einem 380-kV-Erdkabel könnte, aufgrund des
hohen Blindleistungsbedarfs, die natürliche Leistung nur mit
zusätzlicher Zwangskühlung erreicht werden. Beispielsweise liegt die
natürliche Leistung eines 380-kV-Erdkabelsystem mit 2500 mm²
Leiterquerschnitt bei rund 3.000 MW, was über der thermischen
Grenzleistung des Erdkabels liegt. Bei gasisolierten Rohrleitern (GIL)
mit 6300 mm² Leiterquerschnitt liegt die natürliche Leistung bei rund
2.300 MW, was ebenfalls einem Vielfachen der natürlichen Leistung der
Freileitungen aus obiger Tabelle entspricht.[1]"
Eine 380 kV Freileitung hat eine natürliche Leistung von 425 MW, die
obigen 3 GW oder 2,3 GW sind da erheblich zu groß.
Wenn man mit der Formel aus obiger Wikipedia Seite den Wellenwiderstand
des 380 kV Erdkabels ausrechnet kommt man auf 48 Ohm, bei Freileitungen
auf 166 bis 378 Ohm. Bei einem Erdkabel käme man für z.B. 200 Ohm
Wellenwiderstand auf ein absurdes Mißverhältnis zwischen Außenleiter und
Innenleiter Durchmesser, 1:149. So dicke Erdkabel mit entsprechenden
Unmengen an Isoliermaterial sind praktisch nicht umsetzbar. Man müsste
ja auch den Innenleiter mit durchlaufenden Wasser kühlen.
Bye
Hallo,
interessant. natürliche Leistung.
Was ich nicht begreife: wieso ändert sich die Blindleistung mit
entnommener Realleistung?
Und, bei Null Blindleistung ist doch nicht R-Last gleich R-Generator wie
bei der Leistungsanpassung?
Peter
[...]
> 500kV und folgende.
>
> Ich weiss auch nicht, wie das mit der Spannungsfestigkeit ist.
> Heute wollen alle ölfreie Plastikkabel, und da hab ich ein
> ungutes Gefühl, was die Lebensdauer und Fehleranfälligkeit
> betrifft. Dabei gäbe es heute ökologisch wenig bedenkliche
> qualitativ gute dielektrische Öle.
> mfg Rolf Bombach
Wie sieht es bei diesen hohen Spannungen und PVC/PE Kabeln mit watertree
aus? Wir hatten frueher bei 20 kV PE- Kabeln schon immer 'mal
Schwierigkeiten. Hat man das Heutzutage im Griff?
Fragt sich
http://www.iee.uni-hannover.de/lehrange/Skripte/oswald/EE1/Freileitung.pdf
ab S. 49.
ihr beiden. Die Gleichung 6.20 ist die Lösung.
Morgen schaue ich mal wie der Lastwiderstand sinnig gewählt wird.
Peter
Uwe Hercksen schrieb:
> dazu steht in Wikipedia
> http://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Leistung
Hallo,
bei 10 kV Erdkabeln sieht es besser aus, wenn die Kabel auch um die 50
Ohm Wellenwiderstand haben ergibt sich die natürliche Leistung zu 2 MW,
dabei fliessen 200 A was dann gut zu einigen der 10 kV Kabel hier
http://www.skw.at/fileadmin/content/skw/Produkte/Energiekabel/Energiekabel_ueber_0_6_1_kV/N2XSY.pdf
passt, allerdings geht man auch noch weit über 200 A. Aber wegen der
höheren Verluste durch die Längswiderstände eignen sich 10 kV Kabel
wieder nicht für grössere Entfernungen, bei Spannungen weit über 10 kV
kann man die natürliche Leistung der Erdkabel nicht benutzen weil der
Strom weit über dem zulässigen Maximalstrom liegen würde.
Bye