Es ist leider so, daß viele politische Gruppierungen für jede Minderheit
Sympathie empfinden. Die weltweit sich verstärkende und beispiellose
Christenverfolgung unserer Zeit läßt die "Emanzipatoren" jedoch kalt.
Hier ein paar Gründe der Gutmenschen dazu:
* Die Christen haben selber genug auf dem Kerbholz in der Geschichte und
brauchen sich über Verfolgung nicht zu wundern
* Bei der Christenverfolgung geht es nicht um Religion, sondern um
"soziale Ursachen". Die Christen gehören zu den Privilegierten, deshalb
ist die Verfolgung gar nicht so großes Unrecht
* Die Christen haben die Welt erobert. Ein Revisionismus durch andere
Religionen ist deshalb eine natürliche Bereinigung der Machtverhältnisse
* Christen sind Kapitalisten, die andere ausnutzen und das dann
heuchlerisch verdecken. Die USA sind das Musterbeispiel für ein bigottes
christliches Land. Deshalb ist es klar, daß Widerstand gegen deren
Imperialismus auch im religiösen Gewande mobilisiert wird
* Das Christentum ist eine strikte Hierarchie, die Leuten nur schlechtes
Gewissen macht. Kein Wunder, daß Leute dagegen rebellieren.
Es ist traurig, daß selbst Kirchenvertreter vergangene Sünden der Kirche
als Entschuldigung vor allem für Mohammedaner nehmen, die Christen
verfolgen. Es fehlt Überzeugung über die eigene Religion und es wird
vorauseilender Gehorsam betrieben. Leider machen Medien dabei mit.
Lutz
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