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Fünf Gründe, warum die Christenverfolgung Gutmenschen völlig gleichgültig lässt

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Lutz Pinkemann

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Nov 7, 2012, 2:32:10 PM11/7/12
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Es ist leider so, daß viele politische Gruppierungen für jede Minderheit
Sympathie empfinden. Die weltweit sich verstärkende und beispiellose
Christenverfolgung unserer Zeit läßt die "Emanzipatoren" jedoch kalt.

Hier ein paar Gründe der Gutmenschen dazu:

* Die Christen haben selber genug auf dem Kerbholz in der Geschichte und
brauchen sich über Verfolgung nicht zu wundern

* Bei der Christenverfolgung geht es nicht um Religion, sondern um
"soziale Ursachen". Die Christen gehören zu den Privilegierten, deshalb
ist die Verfolgung gar nicht so großes Unrecht

* Die Christen haben die Welt erobert. Ein Revisionismus durch andere
Religionen ist deshalb eine natürliche Bereinigung der Machtverhältnisse

* Christen sind Kapitalisten, die andere ausnutzen und das dann
heuchlerisch verdecken. Die USA sind das Musterbeispiel für ein bigottes
christliches Land. Deshalb ist es klar, daß Widerstand gegen deren
Imperialismus auch im religiösen Gewande mobilisiert wird

* Das Christentum ist eine strikte Hierarchie, die Leuten nur schlechtes
Gewissen macht. Kein Wunder, daß Leute dagegen rebellieren.

Es ist traurig, daß selbst Kirchenvertreter vergangene Sünden der Kirche
als Entschuldigung vor allem für Mohammedaner nehmen, die Christen
verfolgen. Es fehlt Überzeugung über die eigene Religion und es wird
vorauseilender Gehorsam betrieben. Leider machen Medien dabei mit.

Lutz




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Volker Birk

unread,
Nov 7, 2012, 4:01:52 PM11/7/12
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In de.sci.geschichte Lutz Pinkemann <lutz...@web.de> wrote:
> Es ist leider so, daß viele politische Gruppierungen für jede Minderheit
> Sympathie empfinden. Die weltweit sich verstärkende und beispiellose
> Christenverfolgung unserer Zeit läßt die "Emanzipatoren" jedoch kalt.

Das Verfolgen von Menschen lässt keinen kalt, der ein Herz hat. Und
leider ist das Verfolgen von Menschen aus religiösen Gründen keinesfalls
beispiellos.

> Hier ein paar Gründe der Gutmenschen dazu:

Wenn man kein "Gutmensch" ist, also kein guter Mensch, was soll man dann
sein? Ich habe selten einen dämlicheren Kampfbegriff gesehen. Da bleibe
ich lieber "Gutmensch".

> * Die Christen haben selber genug auf dem Kerbholz in der Geschichte und
> brauchen sich über Verfolgung nicht zu wundern

Unglücklicherweise gehört das Verfolgen und Ermorden anderer Menschen
anscheinend zum religiösen Spiel dazu. Das macht es aber nur um so
schlimmer. Menschen, die gleich warum auch immer von anderen verfolgt
werden, muss man Hilfe anbieten. Ob diese Menschen religiös oder nicht
sind, sollte dabei keine Rolle spielen. Ob diese Menschen nun Atheisten,
Christen oder Muslime sind, ist völlig gleichgültig.

Viele Grüsse,
VB.
--
“Und was willst du hier mit solch Jammergestalten wie Sloterdijk e.a?
Das sind keine Philosophen, sondern pseudophilosophierende
Selbstdarsteller auf den neoliberalen Bühnen des dummen Geschwätzes
und der clicki-bunt-medial perpetuierten Beliebigkeit!” (Sina in dsp)

Serjo Lasalle

unread,
Nov 7, 2012, 5:29:34 PM11/7/12
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Gutmenschen die so zynisch sind wie du, sind keine guten Menschen.
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