In heutiger Zeit werden bei uns Hausangestellte im Rahmen von Minjobs
beschäftigt.
In historischer Zeit wurden in den USA, im antiken Rom und Griechenland
Haushalts- und Gartenarbeiten von Sklaven ausgeführt, denen ihre Arbeit zwar
nicht bezahlt wurden, die aber doch wohl verpflegt, gekleidet und beherbergt
werden mussten, oft wohl auch im Alter.
Und zuvor mussten sie halt käuflich erworben werden.
Kann man sagen in welcher Größenordnung damals die Preise gelegen haben,
nicht nur in Dollar, Sesterzen und Talenten, sondern in vergleichbarer
Kaufkraft?
Gibt's dazu eine URL?
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Wir grüßen aus der Vordereifel
Hubert und Marita Lamberti
http://Lamberti-Bermel.gmxhome.de
http://DrHubert.gmxhome.de/institut.htm
Man ist aber nicht _verpflichtet_ sich darüber zu ärgern, weil es nichts
nützt!
Im 1. Jahrhundert zahlte man in Rom zwischen 300 und 1200 Denare.
Luxussklaven waren teurer, ebenso welche mit besonderen Eignungen.
Für den "Gegenwert" zitiere ich den Kommentar von H.C. Schnur, der im
"Satyricon" von Petron (Reclam 1968/88, S.219) schreibt:
"... Um sich den Preis greifbar vorzustellen, nehme man an, daß ein Sklave
so viel wie ein Automobil kostete - also einen beträchtlichen, aber nach
Provenienz, Qualität und dgl. abgestuften Betrag. Übrigens mußte zur Zeit
Neros der Verkäufer eines Sklaven vier Prozent Umsatzsteuer bezahlen."
An anderer Stelle schreibt er sinngemäß:
"... bei jeder Freilassung [waren] fünf Prozent vom Wert des Sklaven an den
Fiskus zu bezahlen (diese vicesima sowie Hafenzölle waren die einzigen
direkten Steuereinnahmen des Staates)."
Grüße Jens
304 Ausstelllung "Otto d.G", Magdeburg; HHz, 11.10.2001
Hubert und Marita Lamberti schrieb: