Eine noch gr��ere Partei, die seit l�ngerer Zeit existiert ist die
SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS
S P D
Nach der Gr�ndung dieser Partei durch dem aus der Emigration zur�ckgekehrten
Kurt Schumacher wurde erst zu einem sehr sp�ten Zeitpunkt ein neues
Parteiprogramm erarbeitet. Dieses umfasssende Programm wurde auf dem
Au�erordentlichen Parteitag der SPD in Bad Godesberg (13.-15.November 1959)
beschlossen.Die Politik richtete sich eigentlich trotz aller
widerspor�chlichen Tendenzen nach Grunds�tzen
des 1891 beschlossenen "Erfurter Programms" mit marxistischen Grundgedanken,
die allerdings in aller Konsequenz nie weiterverfolgt wurden.Nach dem Tod
des unumstrittenen F�hrers der SPD August Bebel
im Jahr 1913 betrieben gemeinsam mit den starken Gewerkschaften
Revisionisten wie Bernstein die Politik der SPD, soda� sogar 1914 bis auf
eine Gegenstimme die Kriegskredite f�r die Kriegsf�hrung im 1.Weltkrieg
mit den Stimmen der SPD im Reichstag beschlossen wurden.Der Sozialdemokrat
der gegen die Kriegskredite stimmte, war der sp�ter nach Kreigsende
ermordete Karl Liebknecht.Nachdem die SPD (Kurt Schumacher) 1946 den
Sozialismus als als Tagesaufgabe definiert hatten
wurde mit dem "Godesberger Programm" von 1959 die Abkehr vom Marxismus
eindeutig definiert.Ein Bekenntnis zu "Sozialen Makrwirtschaft"
mit einer allseitigen F�rderung der arbeitenden Mehrheit und der Entwicklung
Deutschlands durch Schule, Studium, kulturelle Entwicklung,
soziale Sicherheit im Renten- und Gesundheitssystem war vorgesehen.Ein
intensiveres Studium des Godesberger Programms lohnt sich, schon aus dem
Vergleich zu den sp�teren Programmen von 2002 und 2009 und der Realpolitik
der Regierungen unter F�hrung oder Beteiligung der SPD.Die
�ffnung zu "politischen Mitte" war letztendlich auch die Aufgabe der
Grunds�tze im "Godesberger Programm".Die sp�teren Parteiprogramme der SPD
sind beliebig, sie k�nnten ebenso f�r fr�he Programme der F.D.P. oder der
"alten" CDU stehen.Eine bessere CDU zu werden hat auch in neuerer Zeit bei
den W�hlern in Deutschland wenig Zuspruch gefunden.
Zu Liebknecht:
" Aber einer hat sein Antitz �ber den Krieg erhoben und es strahlen in der
Sch�nheit seines Muter.Liebknecht"
Henri Barbusse Franz�sischer Schriftsteller 1916 "Das Feuer"