Ergänzung, da "KM" möglicherweise überhaupt nicht weiß, wo da zu schrauben ist: Stell im Donnervogel das Versenden von HTML-Nachrichten ab. Nur Plaintext versenden. Jedenfalls in Newsgroups. Danke!
vG, dessen Reader sich an multipart nicht stört :)
-- "Man könnte ihn höchstens fragen, was das für eine blöde Idee war, am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen." (David Kastrup über einen Anfängerthread in de.rec.musik.machen) -- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin für jeden: <http://debian.org/> --
Am Sun, 28 Jun 2009 14:16:14 +0200 schrieb Zawisza:
> Hallo, > ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht > haben könnte? > Für Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon > KM
["Followup-To:" header set to de.etc.sprache.deutsch.] On 2009-06-28 14:42, Wolfram Heinrich <i...@theodor-rieh.de> wrote:
> Am Sun, 28 Jun 2009 14:16:14 +0200 schrieb Zawisza: >> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht >> haben könnte? >> Für Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon >> KM
| »Ist ein Nachbar der Plackerei seines Berufes müde oder arbeitsunfähig, | so verkauft er sein Gut an eins seiner Kinder oder an einen Fremden, und | zieht aus [...]
Nachbar wird hier offensichtlich nicht in der heute üblichen Bedeutung verwendet. Was bedeutet es hier, "Bauer"?
Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem die Buchstaben verwechselt werden. Könnte mir jemand im Netz ein Link zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift in Druck und Schreibschrift gegenüber der Lateinischen Schrift gestellt werden?
> Am Sun, 28 Jun 2009 14:16:14 +0200 schrieb Zawisza:
>> Hallo, >> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht >> haben könnte? >> Für Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon >> KM
Am Mon, 29 Jun 2009 18:12:56 +0200 schrieb Zawisza:
> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem die > Buchstaben verwechselt werden. Könnte mir jemand im Netz ein Link > zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift in > Druck und Schreibschrift gegenüber der Lateinischen Schrift gestellt werden?
> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem > die Buchstaben verwechselt werden. Könnte mir jemand im Netz ein > Link zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen > Schrift in Druck und Schreibschrift gegenüber der Lateinischen > Schrift gestellt werden?
> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem die Buchstaben verwechselt werden. Könnte mir jemand im Netz > ein Link zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift in Druck und Schreibschrift gegenüber der > Lateinischen Schrift gestellt werden?
Du kannst auch von den Texten, die Du liest, einen Scan ins Netz stellen und im Newsbeitrag darauf verlinken. Hier lesen einige Leute mit, die auch mit den ausge- schriebensten Kurrenthandschriften zurechtkommen. Und wenn nicht allein, dann schaffen wir es alle zusammen.
> "Zawisza" <zawisz...@gazeta.pl> schrieb >> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem >> die Buchstaben verwechselt werden. Könnte mir jemand im Netz ein Link >> zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift >> in Druck und Schreibschrift gegenüber der Lateinischen Schrift >> gestellt werden?
> Du kannst auch von den Texten, die Du liest, einen Scan > ins Netz stellen und im Newsbeitrag darauf verlinken. > Hier lesen einige Leute mit, die auch mit den ausge- > schriebensten Kurrenthandschriften zurechtkommen. > Und wenn nicht allein, dann schaffen wir es alle > zusammen.
"Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb
> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. Beschreibungen unter > www.masny.info
der Häusler [S am Silbenanfang und Silbenende hat verschiedene Zeichen, dies hier ist das übliche Zeichen für S am Silbenende]
beim zweiten lese ich
Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus, es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge. Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
> "Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb >> www.masny.info
> beim zweiten lese ich
> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
> Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus, > es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt > es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das > D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge. > Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
> "Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb >> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. Beschreibungen unter >> www.masny.info > Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
> "Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb
>> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. >> Beschreibungen unter >> www.masny.info
> der Häusler > [S am Silbenanfang und Silbenende hat verschiedene Zeichen, > dies hier ist das übliche Zeichen für S am Silbenende]
> beim zweiten lese ich
> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
> Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus, > es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt > es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das > D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge. > Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
> "Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb
>> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. >> Beschreibungen unter >> www.masny.info
> der Häusler > [S am Silbenanfang und Silbenende hat verschiedene Zeichen, > dies hier ist das übliche Zeichen für S am Silbenende]
> beim zweiten lese ich
> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
> Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus, > es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt > es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das > D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge. > Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
> chr
Ich vermute mal, dass eine Brettmühle nichts anderes als ein Sägewerk ist. Wohl von einem Wasserrad (Mühlrad) angetrieben.
> Christina Kunze schrieb: >> "Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb
>>> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. >>> Beschreibungen unter >>> www.masny.info
>> der Häusler >> [S am Silbenanfang und Silbenende hat verschiedene Zeichen, >> dies hier ist das übliche Zeichen für S am Silbenende]
>> beim zweiten lese ich
>> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
>> Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus, >> es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt >> es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das >> D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge. >> Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
> Ich les das als Wittwer. Gemeint ist wohl Witwer.
Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv was anderes als das Doppel-T im ersten. (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn der Bogen am Schluss sein?) Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberlänge setzt man denn zwischendurch ab?
> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv > was anderes als das Doppel-T im ersten. > (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn > der Bogen am Schluss sein?) > Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberl nge > setzt man denn zwischendurch ab?
Auch f r mich hei t es eindeutig Wittwer. Unabh ngig von deiner Theorie wg des Ansetzens, schau die mal das "t" in ..arbeiter" an, da hast du denselben Buchstaben. Auch das "..wer" am Wortende ist f r mich eindeutig. Versuche mal durch fast geschlossene Wimpern auf den unscharfen Text zu blicken, dann werden einige Buchstaben klarer.
Mit dem Brettm hlenarbeiter kann ich wenig anfangen, allerdings wenn ich ber cksichtige, dass diese Art von M hlen bei uns "Sagm hle" hei en und deren Arbeiter dann eben Sagm hlenarbeiter sind, k nnte das mit der Erkl rung weiter oben schon richtig sein.
> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv > was anderes als das Doppel-T im ersten. > (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn > der Bogen am Schluss sein?) > Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberl nge > setzt man denn zwischendurch ab?
Auch f r mich hei t es eindeutig Wittwer. Unabh ngig von deiner Theorie wg des Ansetzens, schau die mal das "t" in ..arbeiter" an, da hast du denselben Buchstaben. Auch das "..wer" am Wortende ist f r mich eindeutig. Versuche mal durch fast geschlossene Wimpern auf den unscharfen Text zu blicken, dann werden einige Buchstaben klarer.
Mit dem Brettm hlenarbeiter kann ich wenig anfangen, allerdings wenn ich ber cksichtige, dass diese Art von M hlen bei uns "Sagm hle" hei en und deren Arbeiter dann eben Sagm hlenarbeiter sind, k nnte das mit der Erkl rung weiter oben schon richtig sein.
Gibt es vom zweiten Bild vielleicht einen gr eren Ausschnitt? Wenn man n mlich w sste, dass auf dieser Seite immer oben der Beruf und darunter der Stand eingetragen wurde, k nnte man sich die Suche nach exotischen Berufen sparen und sich f r den Wittwer entscheiden.
Auch sonst ist es immer hilfreich, zum Entziffern mehr Material zur Verf gung zu haben als nur das eine Wort, das entziffert werden soll.
> "Patrick Masny" <Patrick.Ma...@Zawisza.de> schrieb
>> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. >> Beschreibungen unter >> www.masny.info
> der Häusler > [S am Silbenanfang und Silbenende hat verschiedene Zeichen, > dies hier ist das übliche Zeichen für S am Silbenende]
> beim zweiten lese ich
> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
> Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus, > es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt > es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das > D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge. > Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
Ja nun, der Schreiber war offenbar der altdeutschen(gothischen) Schrift kundig, schreibt aber diesmal mit lateinischen Buchstaben. Es ist daher ungwisse ob es "Brettmühlenarbeiter" heissen soll. Die zwei Spitzen nach dem "e" könnten auch zwei altdeutsche "ss" sein, denn das "t" bei "..arbeiter" hat keinen Schweif nach unten. Es könnte also auch "Bressmühlenarbeiter" heissen. Also korrekt: "Pressmühlenarbeiter", Arbeiter in einer Pressmühle, wo in der Regel Öl gepresst wurde.
Beim zweiten Wort haben wir eindeutig die Folge: "itl" also: "Witlerer", ist wohl ein Name, denn da steht: "I. der Pressmühlenarbeiter Witlerer, ..."
> Hallo, > ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht > haben könnte? > Für Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon > KM
> Attachment decoded: untitled-2.txt > --------------040403080105080806000405 > <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"> > <html> > <head> > </head> > <body bgcolor="#ffffff" text="#3333ff"> > Hallo, > <br> > ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht > haben könnte?
>> "Reinhard Gonaus" <reinh...@ibido.at> schrieb >>>> Christina Kunze schrieb: >>>>> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer
>>> Ich les das als Wittwer. Gemeint ist wohl Witwer. >> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv >> was anderes als das Doppel-T im ersten. >> (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn >> der Bogen am Schluss sein?) >> Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberlänge >> setzt man denn zwischendurch ab?
> Ich kann mir vorstellen, daß ein Wort wie Wittwer, das der Schreiber > häufig schreibt, im Schriftbild etwas abweicht von einem Wort wie > Brettmühlenarbeiter. Dafür spricht auch, daß, wie von Clemens erwähnt, > im Wort -arbeiter ein ähnliches Schriftbild wie bei Wittwer vorkommt. > Das sind für den Schreiber häufige Wörter die schreibt er flott weg, bei > der Brettmühle- gab er sich mehr Mühe.
Der Vokal nach ll (tt ist wegen Unterlängen der t's in Brett oben mE un der Rundung unten ausgeschlossen) ist mit einiger Sicherheit ein o, der folgende eher ein r.
Willorer ist ein existenter Name. Wenn man nicht so genau hinsieht (waum ist das Foto so schlecht?) könnte man auch Willemer lesen, aber das e zieht er immer herunter bis auf die Grundlinie. Das ist typisch für Sütterlin, in dem die Unterscheidung von e und n ein echtes Problem darstellen.