Anders formuliert entspricht das durchaus anderen Programmen.Trotz aller
Kritik fundamentalistisch marxistischer Art entsprach das auch grundlegenden
Lehren Lenins wie "Zwei Taktiken der Soialdemokratie in der sozialistischen
Revolution" und dar�ber hinaus auch den materiellen Bedingungen im Land.Auf
der Art der basisdemokratischen Arbeit hatte die KPD erste Erfolge in den
Parlamenten der Kommunen, bei der Wahl zu Betriebsr�ten und in anderen
�rtlichen Gremien.Ausdr�cklich wurde auf ein Kopie des Sowjetsystems in
Deutschland verzichtet.Nach der Wiederzulassung hatte die KPD in den drei
Westzonen 1945 etwa 75.000
MItglieder die sich bis 1948 auf etwa 300.000 erh�hten und dann wieder auf
etwas �ber 70.000 zur�ckging.Zwischenzeitlich hatte sich die Lage
weltpolitisch und in Deutschland erheblich ge�ndert.Ab 1948 war in den
Westzonen mit W�hrungsreform und Marshallplan eine sichtbar verbesserte
wirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen, w�hrend in der Sowjetisch
besetzen Zone diese Entwicklung mit sichtbaren Resultate ausblieben,die als
"Einheit der Arbeiterklasse" deklarierte Zwangsvereinigung von SPD und KPD
auf Gesamtdeutschland keine Chancen hatte.Die durch die KPD in den
Westzonen, sp�ter BRD,gef�hrte Propaganda hatte wegen der angeblichen
Vorreiterrolle der SED in der sp�teren DDR als prosperierende
sozialistischer Staat, der nach der sogenannten "2.Parteikonferenz " 1952
aufgebaut werden sollte wenig Erfolg.Mit Anstieg des sozialen Niveaus der
arbeitenden Bev�lkerung und im Ergebnis des "Kalten Krieges" versank die
KPD bis zu ihrem Verbot durch das Bundesverfassungsgereichts langsam in
eine Bedeutungslosigkeit
die eigentlich ein Verbot �berfl�ssig gemafcht ha�tte und wohl nur aus der
Situation des Kalten Krieges erkl�rlich war.
Die als Nachfolgeorganisationen oder Gruppierungen hatte insgesamt keinerlei
Bedeutung mehr.Eigentlich hatte die KPD nach dem Krieg �ffentlich so
begonnen, wie die CDU mit ihrem Programm.Geendet hatte es mit Unfreiheit
und verbohrtem Dogmatismus.Die KPD ist allerdings eine Bestandteil der
Parteiengeschichte Nachkriegsdeutschlands.
Klasu Lynx