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Revolution 1918 ein abgekartetes Spiel ?

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Carla Schneider

unread,
Nov 7, 2009, 4:21:32 AM11/7/09
to

Zufaellig habe ich das gefunden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Hecht

----------
Hecht kam schnell zu der 锟絙erzeugung, dass die Revolution und die
demokratische Regierung nur eine Inszenierung des nach wie vor intakten
deutschen Milit锟絩s sei. Die Siegerm锟絚hte sollten aus Angst vor dem
Bolschewismus dazu gebracht werden, Deutschland auch milit锟絩isch
wieder auf die Beine zu helfen. Im April 1919 gelang es ihm sogar
nach M锟絥chen w锟絟rend der R锟絫erepublik zu reisen. Auf seinem Flug
nahm er einen bolschewistischen Agenten namens Dr. Bezsmertnij
sowie den F锟絟rer der Anti-Bolschewistischen Liga, Dr. von Berg,
einen Vertreter des Milit锟絩s und der Regierung mit, die sich
bestens zu verstehen schienen. Bezsmertnij hatte einen Koffer
mit einer Million Goldmark dabei, mit denen er die M锟絥chner
Garnison zu kaufen beabsichtigte. Diese Episode best锟絩kte Hecht,
dass die "Revolution" nur ein abgekartetes Spiel sei.
----------

Die andere Moeglichkeit waere natuerilich dass Ben Hecht absichtlich die
Unwahrheit schrieb um etwas damit zu erreichen, oder dass die ganze
Geschichte falsch in Wikipedia steht.


Was sagen denn die Historiker dazu ?

klau...@t-online.de

unread,
Nov 7, 2009, 10:56:21 AM11/7/09
to

"Carla Schneider" <carl...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:4AF53C1C...@yahoo.com...

>
> Zufaellig habe ich das gefunden:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Hecht
>
> ----------
> Hecht kam schnell zu der �berzeugung, dass die Revolution und die

> demokratische Regierung nur eine Inszenierung des nach wie vor intakten
> deutschen Milit�rs sei. Die Siegerm�chte sollten aus Angst vor dem
> Bolschewismus dazu gebracht werden, Deutschland auch milit�risch

> wieder auf die Beine zu helfen. Im April 1919 gelang es ihm sogar
> nach M�nchen w�hrend der R�terepublik zu reisen. Auf seinem Flug

> nahm er einen bolschewistischen Agenten namens Dr. Bezsmertnij
> sowie den F�hrer der Anti-Bolschewistischen Liga, Dr. von Berg,
> einen Vertreter des Milit�rs und der Regierung mit, die sich

> bestens zu verstehen schienen. Bezsmertnij hatte einen Koffer
> mit einer Million Goldmark dabei, mit denen er die M�nchner
> Garnison zu kaufen beabsichtigte. Diese Episode best�rkte Hecht,

> dass die "Revolution" nur ein abgekartetes Spiel sei.
> ----------
>
> Die andere Moeglichkeit waere natuerilich dass Ben Hecht absichtlich die
> Unwahrheit schrieb um etwas damit zu erreichen, oder dass die ganze
> Geschichte falsch in Wikipedia steht.
>
>
> Was sagen denn die Historiker dazu ?


Warum nur die Historiker ?

Zur Person, es ist auch bei Wikipedia ausgef�hrt, dass Hecht ein
Schriftsteller f�r Hollywood u.a. war.Seine Ausf�hrungen zur deutschen
"Revolution" von 1918 enmstsprecvhen dem.
N�r einmal kurz zu genannmten Faktoren : Genannt bei Wiki"nach wie vor
intakten deutschen Milit�rs".Daran hatte auch das "deutsche Milit�r" nicht
geglaubt !
Telegramm des Vertreters des Ausw�rtigen Amtes der kaiserlichen Regierung
beim Hauptquartier der deutschen Armee an seinen Minister vom 1.Oktober 1918
um nachmittagfs 1,00 UHr "General Ludendorff bat soeben Freiherr von Gr�nau
und mich in Gegenwart von Oberst Heye, Euer Exellenzs seine dringende Bitte
zu �bermitteln, da� unser Friedensangebot sofort hinausgehe.Heute halte die
Truppe ;was morgen geschehen k�nne,sei nicht
vorauszusehen."
Freiherr von Lersner,Vertreter des Ausw�rtigen Amtes im Gro�en
Hauptquartier

Danach der "Wirkliche Legationsrat "von Gr�nau als Vertreter des
Ausw�rtigen Amtes bei der OHL am 1.1o.1916 um 2,oo Uhr am Nachmittag:
"General Ludendorff sagte mir eben,in Gegenwart von Oberst Heye und Lesner,
Eurer Exellenzv seine dringend Bitte um �bermitteln,das Friedensangebot
sofort hinausgehen zu lassen und damit nicht erst bis zur Bildung der neuen
Regierung zu warten ,die sich verz�gern k�nne abe jeden Augenblick ein
Durchbruch erfolgen, un dann k�me unser Angebot im allerung�nstigsgten
Moment.Er k�me sich vor wie ein Hasardspieler ,und es k�nne jederzeit
irgendwo eine Division versagen.Ich habe den Eindruck,da� man hier v�llig
die Nerven verloren hat, und m�chte glauben,da� wir schlimmstenfalls nach
au�en hin den Schritt mit der Haltung Bulgarien begr�nden k�nne.
Gr�nau"
Bekanntlich war Bulgarien aus dem Krieg an der Seite des Deutschen Reiches
ausgetreten und sollte nun als Buhmann f�r einen notwendigen Frieden um
jeden Preis dienen-
�brigens, nicht die gesamten h�heren St�be der deutshen Wehr waren
Illusionnisten.Bereits im November 1914 bezeichnete der Genralstabschen des
"Gro�en Generalstabes" den Krieg als verloren.Eine sachlich n�chterne
Einsch�tzung auf Grundlage der Situation, dass die kauiserlich deutsche
Armee die Ziele des Planes zur schnellsten Eroberung Frankreichs nicht
erreicht wurden und die Armee sich m�hsam der kaiserlich russischen Armee
erwehren konnte.Nat�rlich mu�te der Generalstabschef dann gehen.
Dieser M�rchenschreiber war kein "Hecht" sondern lediglich Stichling der
Brutl�cher buddelt.Auch einige in seinem Leben richtig genannten Fakten
sind keine Grundlage d�r eine neue Variante der Weltverschw�rung.

Klaus Lynx


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