"Rüdiger Thomas" <
einm...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:k6l1t0$glu$1...@news.task.gda.pl...
> Offenbar hat es sich bei der US-Behörde USGS eingebürgert, willkürlich
> Tsunami-Warnungen herauszugeben, sobald ein auffällig starkes Seebeben
> erscheint:
>
> "Über zwei Stunden lang hatten die Sirenen die Bewohner auf den Inseln
> alarmiert. Zehntausende Menschen in küstennahen Gebieten hatten sich in
> höhergelegene Gebiete vor dem drohenden Tsunami in Sicherheit gebracht.
> Rund 80.000 Menschen sind von der Evakuierungszone der Insel Oahu
> betroffen. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum warnte vor einer Welle von ein
> bis zwei Metern. ... In der Hauptstadt Honolulu gab es ein Verkehrschaos.
> Bürgermeister Peter Carlisle rief im US-Sender CNN alle Bürger der
> Hier wurden offensichtlich "die Pferde wild gemacht", ohne daß es
> signifikante Hinweise auf einen bevorstehenden, nennenswerten Tsunami gab.
> Denn zum einen erschien die Magnitude relativ niedrig (Beispiel Japan
> 2011: M9.0; Beispiel Sumatra 2004: M9.3), zum anderen gab es keine
> sichtbaren Hinweise auf den Aufbau eines größeren Tsunamis: Denn
> andernfalls hätte sich das Meer entlang der Küsten am Epizentrum, das nur
> etwa 60 Kilometer vor der Westküste der Inselgruppe Haida Gwaii (Kanada)
> lag, schon gleich sichtbar zurückziehen müssen.
>
> Großkotzig genehmigte sich die US-Erdbebenwarte eine Prognose von bis zu 2
> Meter hohen Tsunamiwellen, die Hawaii treffen sollte. Tatsächlich gab es
> lediglich Zentimeter hohe Wellen, wobei vielleicht sogar fraglich ist, ob
> diese überhaupt mit dem Beben in Zusammenhang standen. Derartige - nach
> meiner Ansicht - unberechtigte Kompetenzanmaßungen gab es - vor allem seit
> Sumatra 2004 - schon öfters.
>
> Tsunami-Wellen entstehen, wenn eine Erspalte in größerem Umfang aufreißt,
> wobei Spitzen-Magnituden erreicht werden, gehörig viel Wasser in die
> Spalte fließt, so daß das Meer (vornehmlich direkt über dem Meeresgrund)
> sich zunächst auf dieses Ereignis zubewegt, um sich hernach zu einer
> Monsterwelle aufzusummieren. Nur dies sind Anhaltspunkte, die zu einer
> Tsunami-Warnung berechtigen können!
>
> Rüdiger Thomas
> Naturforscher, Begründer der G.u.T.
> (Große universelle Theorie)
>
http://sites.google.com/site/grosseuniverselletheorie/
Nachtrag:
Inkompetent klingt zudem die Ankündigung der betreffenden "Fachleute", einen
größeren Tsunami auf Hawaii - ausgerechnet - aus den flachen Gewässern der
Westküste Nordamerikas zu erwarten!
Pazifische Tsunamis von nennenswerten Wellenhöhen, wie in den beiden
Beispielen, benötigen große Wassermassen, wie sie nur über Tiefseegräben
vorherrschen, damit, nach einem Riß im Graben, ausreichend Druck
vorherrscht, so daß eine große Menge Wasser in den Riß gelangen kann, sich
daraufhin Wassermassen aus der Umgebung am Epizentrum treffen und die erste
hohe Tsunamiwelle entsteht.
Hawaii hat also - wenn überhaupt - allenfalls Tsunamis aus dem West- und
Südpazifik, wie aus dem Südost-Pazifik zu erwarten.
Rüdiger Thomas