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Geothermie, die toedlichste aller Energieformen, oder warum der Mars (fast) keine Atmosphaere merh hat

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heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 5:25:20 AM10/30/07
to
Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:

- ohne die Hitze im Erdkern keine Plattentektonik
- ohne Plattentektonik und Hitze kein Magnetfeld (bzw. geringer als
heute)
- ohne Magnetfeld verlieren wir unsere Atmosphaere

Was sind Erde und Mars im Weltall betrachtet?
Einstmals heisse Kugeln, die sich stetig abkuehlen.

Aus der Erdgeschichte ist bekannt, dass es in den frueheren
Erdzeitaltern einen wesentlich staerkeren Vulkanismus als heute
gegeben hat.
Der stetige Vulkanismus als ein Indiz eines jüngeren Planeten, nimmt
mit dem Alter des Himmelskoerpers ab.

Je grosser und massereicher dieser Himmelskoerper ist, desto langsamer
laeuft der Prozess ab.
(eine Tasse heisses Wasser kuehlt schneller ab als eine Kanne des
gleichen Heissen Wassers)

Der Mars ist unser Nachbarplanet, der diesen Abkuehlungsprozess seines
Kerns aufgrund der geringeren Masse hinter sich hat.

Der fehlende (frueher als er heisser war jedoch vorhandene)
Magnetismus durch die fortgeschrittene Abkuehlung, verhindert, dass er
rein physikalisch in der Lage ist eine Atmosphaere vergleichbar der
unsrigen zu "halten".

Er hat sie in den Weltraum verloren, und nur soviel behalten, wie der
Restmagnetismus in der Lage ist Phisikalisch als Gegengewicht zu
halten.

Unser Mond, als noch staerker abgekuehlter Himmelskoerper, mit noch
geringerem Magnetismus, hat garkeine Atmosphaere mehr.

Schlicht weil er zu klein und heute zu kalt ist, um die frueher
durchaus vorhandene Atmosphaere zu halten.

So verliert auch die Erde durch die bislang unaufhaltbare Abkuehlung
ihres Kerns taeglich an Atmosphaere, jedoch so wenig, dass es die
Messgeraete von einen Tag auf den anderen nicht anzeigen, aber rein
physikalisch ist es offenkundig.

Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
(Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.

Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.

Tschernobyl ist also ein "Fliegenschiss" gegen die Folgen der
Geothermie, und das sage ich, als Kernkraftgegner!

Marc Stürmer

unread,
Oct 30, 2007, 5:38:28 AM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

[Zeugs entsorgt]

> Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
> (Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
> deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
> allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.

Sag mal, einfache Frage, hast du dir mal ein Querschnittsmodell der Erde mit
Längenangaben angesehen? Hast du?

[ ] Ja.
[X] Nein.

Hast du natürlich nicht.

Denn wenn du das getan hättest, wüsstest du, aus welchen lächerlich geringen
Tiefen man die Erdwärme bezieht im Vergleich zu den ca. 6370 km bis zum
Erdmittelpunkt.

Du kratzt da nur an der Lithosphäre herum, mehr ist das nicht (die ist im
Mittel ca. 100 km dick, Kontinente sind da dicker als die Sea Floor
Spreading Zones in Form der mittelozeanischen Rücken).

> Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
> Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.

Wissenschaftlich unhaltbar.

> Tschernobyl ist also ein "Fliegenschiss" gegen die Folgen der

> Geothermie, und das sage ich, als Kernkraftgegner.

Auch das ist wissenschaftlich unhaltbar.

Die Leute machen sich eher Sorgen um mögliche Erdbeben durch Geothermie als
um so etwas.

Marc Stürmer

unread,
Oct 30, 2007, 5:52:23 AM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Er hat sie in den Weltraum verloren, und nur soviel behalten, wie der
> Restmagnetismus in der Lage ist Phisikalisch als Gegengewicht zu
> halten.
>
> Unser Mond, als noch staerker abgekuehlter Himmelskoerper, mit noch
> geringerem Magnetismus, hat garkeine Atmosphaere mehr.

Du verwechselst Magnetismus mit Gravitation. Das sind zwei sehr
verschiedene Dinge, und es wäre mir neu, dass unsere Atmosphäre
magnetisch ist.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:06:48 AM10/30/07
to

Marc Stürmer schrieb:

> heiner-mei...@web.de wrote:
>
>
> Auch das ist wissenschaftlich unhaltbar.

Erster Hauptsatz der Waermelehre!
Du erinnerst Dich?

Delta U = Q + W
http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik/10/waerme/hauptsaetze/hauptsa1.htm


und der ENergiesatz:
1/2mv2+mgh+U=E


In einem abgeschlossenen System bleibt die Gesamtenergie konstant. Die
einzelnen Energieformen können sich ineinander umwandeln.


Bloss weil es fuer Dich unvorstellbar ist, dass "das wenige" am
Gesamtsystem nicht veraenrdern wird, bleibt es dabei:

Wir sprechen hier nicht ueber Dein Vorstellungsvermoegen sondern ueber
Physik!

Wenn ich fuer die Aluminiumgewinnung aus Bauxit kuenftig Geothermie in
Anspruch nehme, wirst auch DU merken, wie schnell es im Kern weniger
wird.

Ich gebe Dir insofern Recht, dass es unsere, wie auch die naechsten
paar Generationen nicht tangiert.

Na und?

Ist das ein Grund trotztdem den offenkundig falschen Weg zu
beschreiten?

Geothermie ist toedlich - siehe Mars!

Man erspare mir bitte fortan Antworten mit einem Vorstellungshorizont
einer Kaffeetasse!
Danke!

Helmut Wabnig

unread,
Oct 30, 2007, 6:12:31 AM10/30/07
to
On Tue, 30 Oct 2007 02:25:20 -0700, heiner-mei...@web.de wrote:

>Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:
>

>......


>Schlicht weil er zu klein und heute zu kalt ist, um die frueher
>durchaus vorhandene Atmosphaere zu halten.
>


Schlichte Ahnungslosichkeit AKA Dummheit.

Enweder hat er oder hat er nicht geügend Gravitation um
die Luftmoleküle zu halten.
Die Erde kann H2 und He nicht halten, die verschwinden ins All.
O2 und N2 bleiben uns, und alle schwereren Moleküle.

Stichwort: Fluchtgeschwindichkeit.

w.

Roland Franzius

unread,
Oct 30, 2007, 6:17:55 AM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:


Also Fazit: Keinerlei Ahnung vom Magnetfeld und Zahlen. Nach deiner
Theorie halten wahrscheinlich die Kompassmagnetiten im embryonalen
Hühnerhirn die Eierschale zusammen.

--

Roland Franzius

Ole Streicher

unread,
Oct 30, 2007, 6:22:09 AM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de writes:
> Ich gebe Dir insofern Recht, dass es unsere, wie auch die naechsten
> paar Generationen nicht tangiert.

OK, dann mache doch bitte einmal eine Abschätzung, wie groß die
Abkühlung des Erdinnern wäre, wenn die Menschheit ihren gesamten
Energiebedarf durch Geothermie decken würde und vergleiche es mit der
Abkühlung durch den normalen Strahlungsverlust in den Weltraum.

Und gib bitte sowohl Mechanismus als auch Zeitraum an, in dem die Erde
"durch die Abkühlung und den damit Verbundenen Verlust des
Magnetfeldes" ihre Atmosphäre verliert.

Die zwei Zahlen (und die zugehörigen Rechnungen)

- wann wird die Erde durch ihre natürliche Abkühlung nach Deinen
Annahmen ihre Atmosphäre verlieren und

- wann wird sie das tun, wenn wir unseren gesamten Energiebedarf
(sagen wir mal: heutiger Weltenergiebedarf * 100) durch Geothermie
decken würden

würden Dir sicher helfen, Deine Forderung zu untermauern.
Weltenergiebedarf (Primärenergie) ist zurzeit ca. 120.000 Mrd kWh
[Wikipedia].

--
Ich habe ja auch nie bezweifelt, daß emacs ein tolles Betriebssystem
ist. Aber um mit Linux oder Windows konkurrieren zu können, fehlt ihm
ein vernünftiger Editor.

Tom Berger

unread,
Oct 30, 2007, 6:27:17 AM10/30/07
to
Am Tue, 30 Oct 2007 03:06:48 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

> In einem abgeschlossenen System bleibt die Gesamtenergie konstant. Die
> einzelnen Energieformen können sich ineinander umwandeln.

Dein Unsinn fängt also schon damit an, dass Du die Erde für ein
geschlossenes System hältst. Wie Du trotzdem zu der Vermutung kommst, ein
geschlossenes System, wie es die Erde Deiner Ansicht nach ist, könne
Energie verlieren, musst Du uns noch extra erklären.

> Wir sprechen hier nicht ueber Dein Vorstellungsvermoegen sondern ueber
> Physik!

Nein, das tun wir hier in diesem Thread wohl eher weniger - da reden wir
erst mal hauptsächlich über *Dein* Vorstellungsvermögen.



> Wenn ich fuer die Aluminiumgewinnung aus Bauxit kuenftig Geothermie in
> Anspruch nehme, wirst auch DU merken, wie schnell es im Kern weniger
> wird.

Sag' uns doch einfach, wie schnell es weniger werden wird. Bitte erklär'
uns bei der Gelegenheit doch auch, wie Du Dir vorstellst, wie und in
welchen Zeiträumen die geringe Wärmeabnahme in 10 km Tiefe sich auf den
Kern in 6000 km Tiefe auswirken wird.

> Ich gebe Dir insofern Recht, dass es unsere, wie auch die naechsten
> paar Generationen nicht tangiert.

Die wievielte Generation wird das denn Deiner Ansicht nach tangieren?

> Man erspare mir bitte fortan Antworten mit einem Vorstellungshorizont
> einer Kaffeetasse!

Sorgst Du Dich, diese Antworten würden Deinen Vorstellungshorizont, also
etwa dem eines Schnapsglases, überfordern?

Tom Berger

--
ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM)
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Info und Demo unter http://www.archtools.de

Jonas Werres

unread,
Oct 30, 2007, 6:52:07 AM10/30/07
to
Dunning-Kruger, lasst es, es hat keinen Sinn.

Karl Boder

unread,
Oct 30, 2007, 6:59:04 AM10/30/07
to

<heiner-mei...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1193736320.0...@50g2000hsm.googlegroups.com...

<Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:

<- ohne die Hitze im Erdkern keine Plattentektonik
<- ohne Plattentektonik und Hitze kein Magnetfeld (bzw. geringer als
<heute)
<- ohne Magnetfeld verlieren wir unsere Atmosphaere

<Was sind Erde und Mars im Weltall betrachtet?
<Einstmals heisse Kugeln, die sich stetig abkuehlen.

<Aus der Erdgeschichte ist bekannt, dass es in den frueheren
<Erdzeitaltern einen wesentlich staerkeren Vulkanismus als heute
<gegeben hat.
<Der stetige Vulkanismus als ein Indiz eines jüngeren Planeten, nimmt
<mit dem Alter des Himmelskoerpers ab.

Na und?
Dazu hat de rMensch sein Hirn.
Wenns soweit ist sind wir längst soweit uns unsere Wäre selbst zu erzeugen.
Auch auf dem Mars kann man gut Leben wenn man sich nen Kernfusionsreaktor in
jeden Ballungsraum stellt.
Dann noch ein zwei Bauingenieure und das Problem gelöst.
sicher es wird anders sein als heute.
Aber dennoch lebenswert. Vielleicht sogar besser als heute.


Karl Boder

unread,
Oct 30, 2007, 7:00:24 AM10/30/07
to

"Roland Franzius" <roland....@uos.de> schrieb im Newsbeitrag
news:fg70cn$rnk$1...@newsserver.rrzn.uni-hannover.de...


tja so sind sie die ökofanatiker ;-)


H.G. Schmidt

unread,
Oct 30, 2007, 7:38:05 AM10/30/07
to

"Karl Boder" <reply-to-gro...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:47270e6b$0$16661$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net...

>
> Na und?
> Dazu hat de rMensch sein Hirn.
> Wenns soweit ist sind wir längst soweit uns unsere Wäre selbst zu erzeugen.
> Auch auf dem Mars kann man gut Leben wenn man sich nen Kernfusionsreaktor in jeden Ballungsraum stellt.
> Dann noch ein zwei Bauingenieure und das Problem gelöst.
> sicher es wird anders sein als heute.
> Aber dennoch lebenswert. Vielleicht sogar besser als heute.
>

Jawohl, Karl Boder, es zeigt sich mal wieder: Du bist weit und breit
der einzige kristallklare Durchblicker.

HGS

Karl Boder

unread,
Oct 30, 2007, 8:02:43 AM10/30/07
to

"H.G. Schmidt" <Dr...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:fg752q$2km$01$1...@news.t-online.com...

In dieser group ist das nicht schwer..
hier wird nur gejammert.
du kannst einen x-beliebigen thread eröffnen. spätestens beim 3. postings
kommt irgendeine mecker oder hasstirade gegen den staat.... (ausnahme: du.
bei deinen postings kommt in der regel erstmal gar nix zum thema sondern
irgendeine hauptschulhof-beleidigung...)
insofern ist es nicht sehr schwer hier kristallklarer zu blicken als andere.


Marc Stürmer

unread,
Oct 30, 2007, 8:05:00 AM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Wir sprechen hier nicht ueber Dein Vorstellungsvermoegen sondern ueber
> Physik!

Ich spreche über Physik, du aber offensichtlich über Esoterik. Über die
mehr als zahlreichen und offensichtlichen Fehler in deinem Denkkonstrukt
haben schon ich, Klaus Wahls, Ole Streicher und Tom Berger dich aufgeklärt.

Ich fasse aber gerne noch einmal die Highlights für dich hier kurz zusammen:

1. Die Erde ist energetisch gesehen kein abgeschlossenes System.
2. Die Atmosphäre wird nicht primär von Magnetismus am Planeten
gehalten, sondern durch Gravitation.
3. Ob der Mond jemals eine Atmosphäre gehabt hat, ist strittig - es gibt
schliesslich die Enstehungstheorie durch den Einschlag auf die Erde.
4. Das Magnetfeld der Erde hat nicht den von dir skizzierten Einfluss
auf die Atmosphäre.

> Wenn ich fuer die Aluminiumgewinnung aus Bauxit kuenftig Geothermie in
> Anspruch nehme, wirst auch DU merken, wie schnell es im Kern weniger
> wird.

Du sprichst von geologisch relevanten Zeiträumen nehme ich mal an, also
in ein paar Millionen Jährchen frühestens.

So viel Energie kann die Menschheit mit ihren technologischen Mitteln
momentan gar nicht dem "Erdkern", besser gesagt durch Geothermie nutzen,
als dass das auch nur einen wirklich relevanten Einfluss auf den Erdkern
hätte. Ausserdem ist Geothermie an gewisse geologische Gegebenheiten
geknüpft, man kann sie nicht überall gleich gut betreiben.

> Ist das ein Grund trotztdem den offenkundig falschen Weg zu
> beschreiten?

Wenn ich an das glauben würde, was du behauptest, würde ich das auch
schreiben. Aber da dein Glaube offenkundig falsch ist, spricht nichts
gegen den Einsatz von Geothermie.

> Geothermie ist toedlich - siehe Mars!

Falsch.

> Man erspare mir bitte fortan Antworten mit einem Vorstellungshorizont
> einer Kaffeetasse!

Es wäre der Sache einfach mal dienlich, wenn du dich mit den Tatsachen
etwas vertrauter machen würdest.

Thorsten Weisert

unread,
Oct 30, 2007, 8:19:00 AM10/30/07
to
<heiner-mei...@web.de> wrote:

> Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:
>
> - ohne die Hitze im Erdkern keine Plattentektonik
> - ohne Plattentektonik und Hitze kein Magnetfeld (bzw. geringer als
> heute)
> - ohne Magnetfeld verlieren wir unsere Atmosphaere
>
> Was sind Erde und Mars im Weltall betrachtet?
> Einstmals heisse Kugeln, die sich stetig abkuehlen.

Ist das Erdmagnetfeld nicht fast vorm Verschwinden? Es wird doch
jederzeit der Polsprung erwartet, das Umpolen der Erde. Mit dem
Nordpol dann am Südpol.

tw

Karl Boder

unread,
Oct 30, 2007, 8:26:26 AM10/30/07
to

"Thorsten Weisert" <tresc...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:1i6ssuu.1yuwxrz1flr03hN%tresc...@gmx.at...

Und warum sollte es bei einer Umpolung "verschwinden"
Wiedersprichst du dir nicht selbst?
*kopfschüttel* Warum informieren sich die Leute nciht vorm posten :-(


Matthias Kern

unread,
Oct 30, 2007, 8:44:49 AM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:


>
> Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
> (Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
> deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
> allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.
>

Du Trottel du, die Menge die durchGeothermie der Erde entnommen wird,
die dürfte im Pikoprozentbereich liegen.

Deppencrossposting durch f'up dag° entsorgt!

--
Schuster bleib bei deinen Leisten, Breuer bei deinem Bier.

Thorsten Weisert

unread,
Oct 30, 2007, 8:53:07 AM10/30/07
to
Karl Boder <reply-to-gro...@arcor.de> wrote:

> "Thorsten Weisert" <tresc...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag

> > Ist das Erdmagnetfeld nicht fast vorm Verschwinden? Es wird doch


> > jederzeit der Polsprung erwartet, das Umpolen der Erde. Mit dem
> > Nordpol dann am Südpol.
>
> Und warum sollte es bei einer Umpolung "verschwinden"
> Wiedersprichst du dir nicht selbst?
> *kopfschüttel* Warum informieren sich die Leute nciht vorm posten :-(

Nach der Umpolung kommt es wieder. Allerding ist während der Umpolung
(niemand weiß, wie lange das dauert) die Erde schutzlos dem Sonnenwind
ausgeliefert.

tw

Karl Boder

unread,
Oct 30, 2007, 9:20:03 AM10/30/07
to

"Thorsten Weisert" <tresc...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:1i6suik.15fv1rr1h9jyf4N%tresc...@gmx.at...

Falsch!
Bitte erst vorher informieren!


H.G. Schmidt

unread,
Oct 30, 2007, 10:18:55 AM10/30/07
to

"Karl Boder" <reply-to-gro...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:47271d54$0$27120$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

>
>> bei deinen postings kommt in der regel erstmal gar nix zum thema sondern
> irgendeine hauptschulhof-beleidigung...)

Ich soll einen Hauptschulhof beleidigt haben? Das wüsste ich aber.
Kannst du nicht konkreter werden?

HGS


Steffen Sziedat

unread,
Oct 30, 2007, 10:30:43 AM10/30/07
to
H.G. Schmidt schrieb:

Wen soll das in de.sci.meteorologie auch nur im entferntesten interessieren?

H.G. Schmidt

unread,
Oct 30, 2007, 10:46:30 AM10/30/07
to

"Steffen Sziedat" <steffen...@imkf.tu-freiberg.de> schrieb im Newsbeitrag news:fg7f5r$ffg$1...@nserver.hrz.tu-freiberg.de...

>>
> Wen soll das in de.sci.meteorologie auch nur im entferntesten interessieren?
>

Tut mir leid, meine Replik hätte nur bei dtt landen sollen. Werde
demnächst besser aufpassen.

HGS

Bernhard Fischer

unread,
Oct 30, 2007, 12:43:12 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:
[...]

> Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
> (Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
> deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
> allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.
[...]

"Die Geothermie erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit. Sie gehört
somit zu den regenerativen Energiequellen, da ihr Potenzial sehr groß
und nach menschlichem Ermessen unerschöpflich ist. Theoretisch würde
allein die in den oberen 3 Kilometer der Erdkruste gespeicherte Energie
ausreichen, um die Welt für etwa 100.000 Jahre mit Energie zu versorgen."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie#.C3.96kologische_Aspekte

Lothar Cezanne

unread,
Oct 30, 2007, 12:44:33 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

> Geothermie ist toedlich - siehe Mars!

Deswegen sind ja auch die Marsmenschen ausgestorben.

lc#
--

Karl Boder

unread,
Oct 30, 2007, 1:23:32 PM10/30/07
to

"Lothar Cezanne" <usenet-tuz...@arschbazille.de> schrieb im
Newsbeitrag news:5op5i0F...@mid.individual.net...

> heiner-mei...@web.de wrote:
>
>> Geothermie ist toedlich - siehe Mars!
>
> Deswegen sind ja auch die Marsmenschen ausgestorben.


tja wenn man geothermie betreibt bevor man kernkraft und glaskuppel
erfindet, dann passiert sowas ;-) rofl


Gernot Griese

unread,
Oct 30, 2007, 1:49:06 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:

Und zwar, wie heutzutage üblich, ohne jegliches Fachwissen der Moderatorin.

> - ohne die Hitze im Erdkern keine Plattentektonik
> - ohne Plattentektonik und Hitze kein Magnetfeld (bzw. geringer als
> heute)
> - ohne Magnetfeld verlieren wir unsere Atmosphaere

Abgesehen davon, daß das Interview vermutlich auch noch sinnentstellend
geschnitten wurde, ist das, was Herr Ballhaus wirklich erklärt, ein
möglicher Mechanismus für die Entstehung des Wasserdampfs in Vulkanen.
Darüber hinaus qualifiziert er sich nicht gerade als hervorragender
Wissenschaftler, wenn er

- die Verhältnisse auf dem Mars ohne Berücksichtigung der
unterschiedlichen Gravitationsverhältnisse auf die Erde überträgt,

- die Venus gegenüber der Erde als "kleinen Planeten" bezeichnet.

> Was sind Erde und Mars im Weltall betrachtet?
> Einstmals heisse Kugeln, die sich stetig abkuehlen.
>
> Aus der Erdgeschichte ist bekannt, dass es in den frueheren
> Erdzeitaltern einen wesentlich staerkeren Vulkanismus als heute
> gegeben hat.
> Der stetige Vulkanismus als ein Indiz eines jüngeren Planeten, nimmt
> mit dem Alter des Himmelskoerpers ab.

Richtig.

> Je grosser und massereicher dieser Himmelskoerper ist, desto langsamer
> laeuft der Prozess ab.
> (eine Tasse heisses Wasser kuehlt schneller ab als eine Kanne des
> gleichen Heissen Wassers)

Auch noch richtig.

> Der Mars ist unser Nachbarplanet, der diesen Abkuehlungsprozess seines
> Kerns aufgrund der geringeren Masse hinter sich hat.

Mag sein.

> Der fehlende (frueher als er heisser war jedoch vorhandene)
> Magnetismus durch die fortgeschrittene Abkuehlung, verhindert, dass er
> rein physikalisch in der Lage ist eine Atmosphaere vergleichbar der
> unsrigen zu "halten".

Hier wird es definitiv falsch. Die Fähigkeit eines Planeten, eine
Atmosphäre zu halten, hängt primär von seiner Masse ab.

> Er hat sie in den Weltraum verloren, und nur soviel behalten, wie der
> Restmagnetismus in der Lage ist Phisikalisch als Gegengewicht zu
> halten.

Der Magnetismus hält keine Atmosphäre. Es gibt jedoch eine Theorie, nach
der der Mars seine Atmosphäre durch Einwirkung des Sonnenwindes verloren
hat. Dies ist aber in Verbindung mit der wesentlich geringeren Masse
des Mars und der damit verbundenen geringeren Fluchtgeschwindigkeit zu
betrachten: Der Mars konnte aufgrund seiner geringen Masse
möglicherweise eine früher vorhandene Atmosphäre so lange halten, wie
durch vulkanische Aktivität ständig Wasserdampf und CO2 nachgeliefert
wurde. Nachdem dies nicht mehr der Fall war, beschleunigte der
Sonnenwind wegen des fehlenden Magnetfeldes den Verlust dieser Atmosphähre.

> Unser Mond, als noch staerker abgekuehlter Himmelskoerper, mit noch
> geringerem Magnetismus, hat garkeine Atmosphaere mehr.

> Schlicht weil er zu klein und heute zu kalt ist, um die frueher
> durchaus vorhandene Atmosphaere zu halten.

Woraus schließt Du, daß er jemals eine hatte?

> So verliert auch die Erde durch die bislang unaufhaltbare Abkuehlung
> ihres Kerns taeglich an Atmosphaere, jedoch so wenig, dass es die
> Messgeraete von einen Tag auf den anderen nicht anzeigen, aber rein
> physikalisch ist es offenkundig.

Da ist durchaus nichts offenkundig.

> Massnahmen, die zur schnelleren Abkuehlung des Erdkerns fuehren
> (Geothermie) die in Deutschland als besonders Umweltfreundlich
> deklariert wird, darf in Wahrheit fuer sich vereinnahmen, die von
> allen Energienutzungsarten KATASTROPHALSTEN Folgen zu haben.

Hierzu haben sich bereits andere Poster geäußert.

> Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
> Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.

Nach dieser Theorie dürfte die Venus überhaupt keine Atmosphäre haben,
da sie

- kein planetares Magnetfeld aufweist,

- dem Sonnenwind wesentlich stärker ausgesetzt ist als Mars und Erde.

Tatsache ist aber, daß die Venusatmosphäre wesentlich dichter ist als
die der Erde, daß sie große Mengen Wasser beinhaltet und dies auch noch,
obwohl ihre Temperatur wesentlich höher ist, als die der Erdatmosphäre,
was das Abdiffundieren von Gasen aller Art enorm beschleunigen würde.

> Tschernobyl ist also ein "Fliegenschiss" gegen die Folgen der
> Geothermie, und das sage ich, als Kernkraftgegner!

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Menschheit wird ziemlich sicher
nicht so lange existieren, daß sie mögliche Auswirkung der Geothermie
noch erlebt.

Gernot

--
Dieses Posting wurde ausschließlich für das Usenet verfasst.
Jede Veröffentlichung dieses Postings in einem kommerziellen
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heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 3:24:45 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 11:22, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:

> heiner-meier-muel...@web.de writes:
>
>
> würden Dir sicher helfen, Deine Forderung zu untermauern.
> Weltenergiebedarf (Primärenergie) ist zurzeit ca. 120.000 Mrd kWh
> [Wikipedia].
>

in der Tat ist ueber derart lange Zeitraeume nachzudenken, fast nicht
vorstellbar, aber dennoch bleibt es dabei.
Die Hyperbel konvergiert zuletzt gegen Null, und dann wird sich
vermutlich keiner mehr daran erinnern, dass es noch andere Formen der
Energienutzung gab als Loecher in den Boden zu bohren.

Wir reden hier also noch ueber "irgendwas" sondern um das Ganze!

Wir leben nur hier, ein woanders existiert nicht.

Zudem reden wir keinesfalls ueber einen Rueckgang auf Null der die
Katastrophe herbeifuehren wird, das ist bereits bei einem sehr viel
geringeren Rueckgang zu erwarten.

Aber die Bohrleocher sind nicht ganz umsonst.

In Wirklichkeit wird umgekehrt ein Schuh draus!
Unsere Folgegenerationen, werden sie dazu nutzen, um solare
Energiegewinne dort wieder einzuspeisen.

Stell Dir, Gegenfrage zu Deiner, mal vor, wie unendlich hoch die damit
einzuspeisende Energie sein muss, um den Vulkanismus des fruehen
Erdzeitalsters wieder zu reaktivieren!

Fakt ist, dass er bis zum heutigen Tag abgenommen hat, es weiterhin
tun wird, und mit der sinkenden Temperatur im Inneren der Erde der
Magnetismus.

Der Vulkanismus verringert heute freilich viel mehr die Temperatur im
Inneren als Geothermie.

Aber Vulkanismus ist natuerlich, Geothermie demgegenueber nicht!

Bei weiterem festhalten an der Geothermie wird sich das Verhaeltnis
irgendwann umkehren, aber dann ist es bereits zu spaet, da die
Plattentektonik auf einem fester werdenden Kern bereits Geschichte
ist, und die Atmosphaere, nebenbei die einzige die wir zum atmen
haben, ebenso!

Es grenzt also schon an Blasphemie, wenn man an einer offenkundig in
die Sackgasse fuehrenden Technik festhalten wuerde - so dumm bleiben
icht mal die heutigen Befuerworter!

Tom Berger

unread,
Oct 30, 2007, 3:30:36 PM10/30/07
to
Am Tue, 30 Oct 2007 12:24:45 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

> in der Tat ist ueber derart lange Zeitraeume nachzudenken, fast nicht
> vorstellbar, aber dennoch bleibt es dabei.

Ach, es genügt, wenn Du grob abschätzt, ob sich das auf die Kerntemperatur
der Erde messbar auswirkt, bevor oder nachdem die Sonne zum Roten Riesen
wird und ihren Radius über die Erdbahn hinaus ausdehnt - dann werden wir
jedenfalls keine Energieprobleme mehr haben und auch die Kerntemperatur der
Erde lange Zeit schön hoch halten können

T:-)m Berger

Ole Streicher

unread,
Oct 30, 2007, 3:52:12 PM10/30/07
to

heiner-mei...@web.de writes:
> in der Tat ist ueber derart lange Zeitraeume nachzudenken, fast nicht
> vorstellbar

Nicht schwafeln. Zahlen bitte. Zu folgendem:

>>- wann wird die Erde durch ihre natürliche Abkühlung nach Deinen
>> Annahmen ihre Atmosphäre verlieren und
>>- wann wird sie das tun, wenn wir unseren gesamten Energiebedarf
>> (sagen wir mal: heutiger Weltenergiebedarf * 100) durch Geothermie
>> decken würden

> Zudem reden wir keinesfalls ueber einen Rueckgang auf Null der die


> Katastrophe herbeifuehren wird, das ist bereits bei einem sehr viel
> geringeren Rueckgang zu erwarten.

Bei welchem? Wann wird der eintreten? Beschreibe bitte auch den
Mechanismus, der eine Verringerung der Atmosphäre durch das fehlende
Magnetfeld hervorrufen soll.

Marc Stürmer

unread,
Oct 30, 2007, 4:25:48 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

>> würden Dir sicher helfen, Deine Forderung zu untermauern.
>> Weltenergiebedarf (Primärenergie) ist zurzeit ca. 120.000 Mrd kWh
>> [Wikipedia].
>>
>
> in der Tat ist ueber derart lange Zeitraeume nachzudenken, fast nicht
> vorstellbar, aber dennoch bleibt es dabei.

Probier's einfach mal und beantworte die Fragen von Ole Streicher anstelle
wieder dein unreflektiertes Gedankengut zum Besten zu geben.

Fup to: de.sci.geo, da das alles mit Geographie noch am Meisten zu tun hat.

> Fakt ist, dass er bis zum heutigen Tag abgenommen hat, es weiterhin
> tun wird, und mit der sinkenden Temperatur im Inneren der Erde der
> Magnetismus.

Schrecklich, die Erde hat irgendwann mal weniger Magnetismus, wenn's die
Menschheit wohl schon längst nicht mehr gibt. Hach ja.

> Der Vulkanismus verringert heute freilich viel mehr die Temperatur im
> Inneren als Geothermie.

Dir fehlt jedes Verständnis über die Massenverhältnisse der Erde. Das ist
offenkundig.

Bye,
Marc

Roland Damm

unread,
Oct 30, 2007, 5:58:18 PM10/30/07
to
Moin,

Thorsten Weisert schrub:

> Ist das Erdmagnetfeld nicht fast vorm Verschwinden? Es wird
> doch jederzeit der Polsprung erwartet, das Umpolen der Erde.
> Mit dem Nordpol dann am Südpol.

Das Erdmagnetfeld hat jetzt schon seinen Nordpol am Südpol, nach
der Umkehrung wird es natürlich umgekehrt sein. Ist halt 'ne
komische Definition der Polung...

Allerdings hat Prof. Lesch auch mal erzählt, dass kein
Erdmagnetfeld gar nicht so schlimm ist, infolge Sonnenwind und
so entsteht in der oberen Atmosphäre von alleine ein Magnetfeld,
welches gut genug als Abschirmung für uns hier unten
funktionieren kann.

CU Rollo

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:01:30 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 20:52, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de writes:

> Bei welchem? Wann wird der eintreten? Beschreibe bitte auch den
> Mechanismus, der eine Verringerung der Atmosphäre durch das fehlende
> Magnetfeld hervorrufen soll.

soll ich Dir das nochmal beschreiben, nur weil Du nicht in der Lage
bist, den wissenschaftlichen Beitrag in DLF von gestern zu ergooglen?
oder weil Du es nicht oft genug hoeren kannst?


Da Du mit google offensichtlich noch nicht so fit bist, mach ich das
jetzt nochmal fuer Dich!


" Kühlt die Erde ab - und das wird sie irgendwann, davon ist Christian
Ballhaus überzeugt - hätte das fatale Folgen: Der äußere, flüssige
Erdkern würde sich verfestigen, die Erde damit seismisch inaktiv
werden.
Das heißt, wir haben dann keine Erbeben mehr. Wir haben keinen
Vulkanismus mehr. Wir haben auch kein Magnetfeld mehr. Die Erde
verliert ihre Erneuerungskraft, indem kein Material aus größerer Tiefe
nach oben kommen kann. Und gleichzeitig, durch den Wegfall eines
Magnetfeldes, würden wir wahrscheinlich in kürzester Zeit unsere
Atmosphäre verlieren. "

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/687740/

Unwissenschaftliche oder persoenliche Einwuerfe werde ich ab sofort
nicht mehr beantworten!

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:06:57 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 11:27, Tom Berger <use...@archtools.de> wrote:

> Am Tue, 30 Oct 2007 03:06:48 -0700 schrieb heiner-meier-muel...@web.de:
>
> > In einem abgeschlossenen System bleibt die Gesamtenergie konstant. Die
> > einzelnen Energieformen können sich ineinander umwandeln.
>
> Dein Unsinn fängt also schon damit an, dass Du die Erde für ein
> geschlossenes System hältst. Wie Du trotzdem zu der Vermutung kommst, ein
> geschlossenes System, wie es die Erde Deiner Ansicht nach ist, könne
> Energie verlieren, musst Du uns noch extra erklären.
>

Lies erst!

ich habe auf den Hauptsatz ja genau Aufgrund des Gegenteils
hingewiesen, dass die Energie eben nur im geschlossenen System gleich
bleibt.

Andernfalls muesste ich mir ja um die Verringerung der Temperatur im
Erdinneren ja keine Gedanken machen.

Mein Anliegen aber ist das Wissen darum, dass sich die Energie im
Inneren verringert (Beweis viel staerkerer Vulkanismus in frueheren
Erdzeitaltern) und die Energie an den Weltraum fortfuehrend abgegeben
wird.

Waere das mit der Energieabgabe nicht der Fall, waeren wir durch das
stetige Plus (Solarkonstante von 1048 kwh/a allein in Deutschland)
schon laengst zerplatzt!

Also zum Schutz der Atmosphaere respektive dem Erhalt des
Erdmagnetismus, ist alles erdenkliche daran zu setzen, die Abkuehlung
zu verlangsamen, bestenfalls einzustellen.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:12:56 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 13:05, Marc Stürmer <m...@marc-stuermer.de> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de schrieb:

>
> > Wir sprechen hier nicht ueber Dein Vorstellungsvermoegen sondern ueber
> > Physik!
>
> Ich spreche über Physik, du aber offensichtlich über Esoterik. Über die
> mehr als zahlreichen und offensichtlichen Fehler in deinem Denkkonstrukt
> haben schon ich, Klaus Wahls, Ole Streicher und Tom Berger dich aufgeklärt.
>
> Ich fasse aber gerne noch einmal die Highlights für dich hier kurz zusammen:
>
> 1. Die Erde ist energetisch gesehen kein abgeschlossenes System.
> 2. Die Atmosphäre wird nicht primär von Magnetismus am Planeten
> gehalten, sondern durch Gravitation.
> 3. Ob der Mond jemals eine Atmosphäre gehabt hat, ist strittig - es gibt
> schliesslich die Enstehungstheorie durch den Einschlag auf die Erde.
> 4. Das Magnetfeld der Erde hat nicht den von dir skizzierten Einfluss
> auf die Atmosphäre.
>

da sind andere, die es im Gegensatz zu Dir bis in wissenschaftliche
Sendungen des Deutschlandfunkes geschafft haben aber anderer Meinung!


Zitat:


"Kühlt die Erde ab - und das wird sie irgendwann, davon ist Christian
Ballhaus überzeugt - hätte das fatale Folgen: Der äußere, flüssige
Erdkern würde sich verfestigen, die Erde damit seismisch inaktiv
werden.
Das heißt, wir haben dann keine Erbeben mehr. Wir haben keinen
Vulkanismus mehr. Wir haben auch kein Magnetfeld mehr. Die Erde
verliert ihre Erneuerungskraft, indem kein Material aus größerer Tiefe
nach oben kommen kann. Und gleichzeitig, durch den Wegfall eines
Magnetfeldes, würden wir wahrscheinlich in kürzester Zeit unsere
Atmosphäre verlieren."

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/687740/


Mir sind persoenliche Anfeindungen zunaechst mal sekundaer. Es gibt ja
zum Glueck noch genuegend Menschen, die sich wissenschaftlich an die
Thematik heranarbeiten, und diese in den Mittelpunkt setzen.

Das waere mal ein Tip fuer eine ergebnisorientierte Denkweise, auch
fuer diejenigen die grad ihre Wertvorstellungen ueber Umwelt und
Naturschutz wie ein Kartenhaus zusammelfallen sehen.

Auch ich musste lernen zu erkennen, jahrelang den falschen Goettern
nachgelaufen zu sein!

Man lebt weiter!

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:16:23 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 17:44, Lothar Cezanne <usenet-
tuzj547645...@arschbazille.de> wrote:

ausgestorben, oder ausgewandert, je nach Grad der technischen
Entwicklung und Einigkeit der Entscheidungsbefugten.

Abgekuehlt ja er sich deutlich vor der Erde, Leben war dort viel eher
moeglich als hier.
Ob es stattfand ist eine ganz andere Frage - Tatsache ist aber die
theoretische Moeglichkeit!

Ole Streicher

unread,
Oct 30, 2007, 6:18:22 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de writes:
> On 30 Okt., 20:52, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:
>> Bei welchem? Wann wird der eintreten? Beschreibe bitte auch den
>> Mechanismus, der eine Verringerung der Atmosphäre durch das fehlende
>> Magnetfeld hervorrufen soll.
> soll ich Dir das nochmal beschreiben, nur weil Du nicht in der Lage
> bist, den wissenschaftlichen Beitrag in DLF von gestern zu ergooglen?
> oder weil Du es nicht oft genug hoeren kannst?
> " Kühlt die Erde ab - und das wird sie irgendwann, davon ist
> Christian Ballhaus überzeugt - hätte das fatale Folgen: [...] durch

> den Wegfall eines Magnetfeldes, würden wir wahrscheinlich in
> kürzester Zeit unsere Atmosphäre verlieren. "

Da hat also jemand auf DLF irgendwas behauptet. Welche Relevanz hat das?

> Unwissenschaftliche oder persoenliche Einwuerfe werde ich ab sofort
> nicht mehr beantworten!

Unwissenschaftlich ist es, einfach zu glauben, was jemand im Radion
erzählt.

Mir reicht das nicht.

Für eine Diskussion ist es einfach zu wenig, dass irgendjemand ohne
weitere Belege irgendetwas behauptet.

Präsentiere hier Fakten und Herleitungen, dann kann man
nachvollziehen, wie groß die beschriebene Gefahr tatsächlich ist. "Da
hat jemand was auf DLF gesagt" ist dazu einfach irrelevant.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:19:02 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 10:52, Marc Stürmer <m...@marc-stuermer.de> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de schrieb:

> Du verwechselst Magnetismus mit Gravitation. Das sind zwei sehr
> verschiedene Dinge, und es wäre mir neu, dass unsere Atmosphäre
> magnetisch ist.


Nun, hier http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/687740/ steht
aber das Gegenteil Deiner Meinung!
Wer verwechselt also hier etwas?

Tom Berger

unread,
Oct 30, 2007, 6:20:50 PM10/30/07
to
Am Tue, 30 Oct 2007 15:06:57 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

> Andernfalls muesste ich mir ja um die Verringerung der Temperatur im
> Erdinneren ja keine Gedanken machen.

Eventuell solltest Du Dir Sorgen über eine steigende Kerntemperatur machen
- die gegenwärtige Erderwärmung an der Oberfläche schlägt ja sicher bis
dahin durch.

> Mein Anliegen aber ist das Wissen darum, dass sich die Energie im
> Inneren verringert (Beweis viel staerkerer Vulkanismus in frueheren
> Erdzeitaltern) und die Energie an den Weltraum fortfuehrend abgegeben
> wird.

Aha. Kannst Du denn überhaupt angeben, ob die Erde mehr Energie abstrahlt,
als sie von der Sonne aufnimmt?

> Waere das mit der Energieabgabe nicht der Fall, waeren wir durch das
> stetige Plus (Solarkonstante von 1048 kwh/a allein in Deutschland)
> schon laengst zerplatzt!

Ja, irgend wann pendelt sich ein themrisches Gleichgewicht ein.

> Also zum Schutz der Atmosphaere respektive dem Erhalt des
> Erdmagnetismus, ist alles erdenkliche daran zu setzen, die Abkuehlung
> zu verlangsamen, bestenfalls einzustellen.

Ach ja?

> Das heißt, wir haben dann keine Erbeben mehr. Wir haben keinen
> Vulkanismus mehr. Wir haben auch kein Magnetfeld mehr. Die Erde
> verliert ihre Erneuerungskraft, indem kein Material aus größerer Tiefe
> nach oben kommen kann. Und gleichzeitig, durch den Wegfall eines
> Magnetfeldes, würden wir wahrscheinlich in kürzester Zeit unsere
> Atmosphäre verlieren."

Abgesehen vom Unsinn des Zusammenhangs von Magnetfeld und Atmosphäre: Was
bedeutet "kürzeste Zeit"? Eine Milliarde Jahre? 5 Milliarden?

Tom Berger

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:34:49 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 17:43, Bernhard Fischer <xzy...@gmx.net> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de schrieb:

> Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie#.C3.96kologische_Aspekte

Wurde bei dieser Beurteilung der Verlust der Atmosphaere mit
eingerechnet?

Nein!

Wurde bie dem Artikel die Tatsache eines in der Dicke durch Geothermie
stetig zunehmenden Permafrostbodens beruecksichtigt?

Nein!

Dann weisst Du was der Artikel wert ist!

Nichts!

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/687740/

Wenn Du wissen willst wie man Permafrotboden erzeugt, baue Dir einen
Kreislauf unter die Bodenlatte Deines Hauses und entnehme diesem
mittels Waermepumpe stetig ENergie!

Das haben Menschen in Dt. bereits gemacht!
Folge: Bodenplatte vereist!
Der Unterschied zur Bohrung:
Wegen der geringeren Tiefe passiert das, was durch Geothermie passiert
in einer viel kuerzeren Zeit!

Also meine Herren Theoretiker, die Praxis hat Euch bereits widerlegt!

Andreas Most

unread,
Oct 30, 2007, 6:55:58 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

> Wenn Du wissen willst wie man Permafrotboden erzeugt, baue Dir einen
> Kreislauf unter die Bodenlatte Deines Hauses und entnehme diesem
> mittels Waermepumpe stetig ENergie!

Verstöße gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik sind heutzutage
keine Odnungswidrigkeiten mehr und werden härter bestraft als
Verstöße gegen das Gravitationsgesetz.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 30, 2007, 6:58:23 PM10/30/07
to
On 30 Okt., 18:49, Gernot Griese <n...@esslingen-neckar.de> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de schrieb:

> > Aus der Erdgeschichte ist bekannt, dass es in den frueheren

>


> > Der fehlende (frueher als er heisser war jedoch vorhandene)
> > Magnetismus durch die fortgeschrittene Abkuehlung, verhindert, dass er
> > rein physikalisch in der Lage ist eine Atmosphaere vergleichbar der
> > unsrigen zu "halten".
>
> Hier wird es definitiv falsch. Die Fähigkeit eines Planeten, eine
> Atmosphäre zu halten, hängt primär von seiner Masse ab.
>
> > Er hat sie in den Weltraum verloren, und nur soviel behalten, wie der
> > Restmagnetismus in der Lage ist Phisikalisch als Gegengewicht zu
> > halten.
>
> Der Magnetismus hält keine Atmosphäre. Es gibt jedoch eine Theorie, nach
> der der Mars seine Atmosphäre durch Einwirkung des Sonnenwindes verloren
> hat. Dies ist aber in Verbindung mit der wesentlich geringeren Masse
> des Mars und der damit verbundenen geringeren Fluchtgeschwindigkeit zu
> betrachten: Der Mars konnte aufgrund seiner geringen Masse
> möglicherweise eine früher vorhandene Atmosphäre so lange halten, wie
> durch vulkanische Aktivität ständig Wasserdampf und CO2 nachgeliefert
> wurde. Nachdem dies nicht mehr der Fall war, beschleunigte der
> Sonnenwind wegen des fehlenden Magnetfeldes den Verlust dieser Atmosphähre.
>

ok.
Ich nehme mal Deinen Vorschlag Sonnenwind.
Wir allen kennen das Feldlinienmodell von EInsenspaenen um einen
Dauermagneten.
Bei der Erde verhaelt es sich wegen des Magnetfeldes so dass, dies
einmal die Atmosphaere ausrichtet, dass der Sonnenwind zu den Polen
hin abgelenkt wird, dort als Polarlicht erkennbar wird.

Der Magnetismus gewaehrleistet also die Ablenkung des Sonnenwindes,
sowie die Blechverkleidung und die WIndschutzscheibe um ein Auto,
wodurch dieser nicht den Schaden anrichten kann, den er ohne
Magnetfeld anrichten wuerde. - WIeder der Vergleich, wenn dem Auto die
Windschutzscheibe fehlen wuerde.

Die primaere Kraft Gravitation reicht, obgleich sie gross genug sein
muesste mutmasslich doch nicht aus, um leichte Gegenstaende im Auto zu
belassen, der Wind reisst sie aus dem Fahrzeug.

Ohne den Schutz des ordnenden und ablenkenden Magnetfeldes, reisst der
SOnnenwind die Atmosphaere ins All.


> > Unser Mond, als noch staerker abgekuehlter Himmelskoerper, mit noch
> > geringerem Magnetismus, hat garkeine Atmosphaere mehr.
> > Schlicht weil er zu klein und heute zu kalt ist, um die frueher
> > durchaus vorhandene Atmosphaere zu halten.
>
> Woraus schließt Du, daß er jemals eine hatte?

Wenn er Folge eines Zusammanstosses ist, muss aus dieser Bindung eine
gewisse "Atmosphaerenuebernahme resultiert haben, ist aber
Nebengeplaenkel!

>
> > Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
> > Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.
>
> Nach dieser Theorie dürfte die Venus überhaupt keine Atmosphäre haben,
> da sie
>
> - kein planetares Magnetfeld aufweist,

nun, eine solch "leichte" wie wir sie kennen hat sie ja auch nicht!

Dort herrschen Bedingungen des 200 oder 300 fachen Drucks resultierend
aus der Masse der Atmosphaere.

Schwere Teile verbleiben trotz fehlender Windschutzscheibe im Auto!


> Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Menschheit wird ziemlich sicher
> nicht so lange existieren, daß sie mögliche Auswirkung der Geothermie
> noch erlebt.
>
> Gernot

warum nicht?

Adolf Göbel

unread,
Oct 30, 2007, 7:01:26 PM10/30/07
to
Am Tue, 30 Oct 2007 15:01:30 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

> On 30 Okt., 20:52, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:
>> heiner-meier-muel...@web.de writes:
>
>> Bei welchem? Wann wird der eintreten? Beschreibe bitte auch den
>> Mechanismus, der eine Verringerung der Atmosphäre durch das fehlende
>> Magnetfeld hervorrufen soll.
>
> soll ich Dir das nochmal beschreiben, nur weil Du nicht in der Lage
> bist, den wissenschaftlichen Beitrag in DLF von gestern zu ergooglen?
> oder weil Du es nicht oft genug hoeren kannst?

Nein *DU* sollst hier deine These vorrechnen und Zahlen nennen. Alles
andere interessiert hier erst zweitrangig.

Grüße
Adi

F'up to de.sci.physik gesetzt

Ole Streicher

unread,
Oct 30, 2007, 7:03:55 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de writes:
> Ohne den Schutz des ordnenden und ablenkenden Magnetfeldes, reisst der
> SOnnenwind die Atmosphaere ins All.

Das rechne uns doch mal am besten vor. Wie groß ist der jährliche
Verlust der Atmosphäre ohne Sonnenwind und wie groß ist er mit dem
Sonnenwind?

Ole Streicher

unread,
Oct 30, 2007, 7:09:35 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de writes:
> On 30 Okt., 20:52, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:
>> Bei welchem? Wann wird der eintreten? Beschreibe bitte auch den
>> Mechanismus, der eine Verringerung der Atmosphäre durch das fehlende
>> Magnetfeld hervorrufen soll.
> soll ich Dir das nochmal beschreiben, nur weil Du nicht in der Lage
> bist, den wissenschaftlichen Beitrag in DLF von gestern zu ergooglen?
> oder weil Du es nicht oft genug hoeren kannst?
> " Kühlt die Erde ab - und das wird sie irgendwann, davon ist
> Christian Ballhaus überzeugt - hätte das fatale Folgen: [...] durch

> den Wegfall eines Magnetfeldes, würden wir wahrscheinlich in
> kürzester Zeit unsere Atmosphäre verlieren. "

Da hat also jemand auf DLF irgendwas behauptet. Welche Relevanz hat das?

> Unwissenschaftliche oder persoenliche Einwuerfe werde ich ab sofort
> nicht mehr beantworten!

Unwissenschaftlich ist es, einfach zu glauben, was jemand im Radio

Marc Stürmer

unread,
Oct 30, 2007, 8:17:25 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

> Nun, hier http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/687740/ steht
> aber das Gegenteil Deiner Meinung!
> Wer verwechselt also hier etwas?

Du.

Marc Stürmer

unread,
Oct 30, 2007, 8:35:31 PM10/30/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

> da sind andere, die es im Gegensatz zu Dir bis in wissenschaftliche
> Sendungen des Deutschlandfunkes geschafft haben aber anderer Meinung!

Ich schaudere ob der wissenschaftlichen Kompetenz des DLF, wie konnte ich
nur an dem zweifeln!

> Zitat:
> "Kühlt die Erde ab - und das wird sie irgendwann, davon ist Christian
> Ballhaus überzeugt - hätte das fatale Folgen: Der äußere, flüssige
> Erdkern würde sich verfestigen, die Erde damit seismisch inaktiv
> werden.
> Das heißt, wir haben dann keine Erbeben mehr. Wir haben keinen
> Vulkanismus mehr. Wir haben auch kein Magnetfeld mehr. Die Erde
> verliert ihre Erneuerungskraft, indem kein Material aus größerer Tiefe
> nach oben kommen kann. Und gleichzeitig, durch den Wegfall eines
> Magnetfeldes, würden wir wahrscheinlich in kürzester Zeit unsere
> Atmosphäre verlieren."
>
> http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/687740/

Und? Das ist der Stand der Forschung von Vorgestern!

Wenn du mal Google ein wenig gescheit gefüttert hättest, wärst du nämlich
auf diese Seite gestossen:

http://hera.ph1.uni-koeln.de/~heintzma/Sp_Art2/S407.htm

Kurzfassung für dich: käme es zu einem Totalausfall des Magnetfelds der
Erde, würde der Sonnenwind binnen Minuten ein neues erzeugen. Die
Atmosphäre würde weiter bestehen bleiben und nicht vom Sonnenwind
fortgeweht werden.

Die Autoren sind renommierte Wissenschaftler. Dein Weltuntergangsszenario
ist damit abgesagt.

Believe it or not.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 3:33:18 AM10/31/07
to
On 30 Okt., 23:55, Andreas Most <Andreas.M...@nospam.de> wrote:

> heiner-meier-muel...@web.de wrote:
> > Wenn Du wissen willst wie man Permafrotboden erzeugt, baue Dir einen
> > Kreislauf unter die Bodenlatte Deines Hauses und entnehme diesem
> > mittels Waermepumpe stetig ENergie!
>
> Verstöße gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik sind heutzutage
> keine Odnungswidrigkeiten mehr

aber ein Verstoss gegen das Baurecht, weil Dein Haus statisch nicht
dafuer konzipiert wurde, auf Permafrostboden zu stehen.
Du schiesst Dir selbst ins Knie, weil Du es damit zerstoerst, grad so,
als wuerdest Du ohne Fundament versuchen ein Haus zu bauen.
Das ist, wenn Du den ersten WInter zerstoerungsfrei ueberstehen
willst, technisch unmoeglich!

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 3:37:46 AM10/31/07
to
On 30 Okt., 23:18, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:

> Präsentiere hier Fakten und Herleitungen, dann kann man
> nachvollziehen, wie groß die beschriebene Gefahr tatsächlich ist. "Da
> hat jemand was auf DLF gesagt" ist dazu einfach irrelevant.

Jetzt ziehst DU, nachdem Du mich abgefertigst hast also ueber den DLF
her?

Mir reicht das als Diskussionsgrundlage, anders gesagte es DIE IDEALE
Diskussionsgrundlage.
Du kannst Dich ja ausklinken und woanders beteiligen!

Dein Beitrag stest nur an denen herumzumaekeln die die DIskussion
initiieren ist mega kontraproduktiv! - und untergraebt zu allererst
Deine Glaubwuerdigkeit.

"Wer zum Thema nichts zu sagen hat wird persoenlich!"


heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 4:02:16 AM10/31/07
to
On 30 Okt., 23:20, Tom Berger <use...@archtools.de> wrote:

> Am Tue, 30 Oct 2007 15:06:57 -0700 schrieb heiner-meier-muel...@web.de:
>
> > Andernfalls muesste ich mir ja um die Verringerung der Temperatur im
> > Erdinneren ja keine Gedanken machen.
>
> Eventuell solltest Du Dir Sorgen über eine steigende Kerntemperatur machen
> - die gegenwärtige Erderwärmung an der Oberfläche schlägt ja sicher bis
> dahin durch.
>

Kaese!

> > Mein Anliegen aber ist das Wissen darum, dass sich die Energie im
> > Inneren verringert (Beweis viel staerkerer Vulkanismus in frueheren
> > Erdzeitaltern) und die Energie an den Weltraum fortfuehrend abgegeben
> > wird.
>
> Aha. Kannst Du denn überhaupt angeben, ob die Erde mehr Energie abstrahlt,
> als sie von der Sonne aufnimmt?
>

ja!
1048 kwh/m²a!
Setz es in die Gleichung ein!


> Ja, irgend wann pendelt sich ein themrisches Gleichgewicht ein.
>

dann muessen wir ueber die Folgen nicht mehr nachdenken

> Abgesehen vom Unsinn des Zusammenhangs von Magnetfeld und Atmosphäre: Was
> bedeutet "kürzeste Zeit"? Eine Milliarde Jahre? 5 Milliarden?

Allein der Versuch es in Echtzeit herausfinden zu wollen ist schon
toedlich!
Es geht mutmasslich schneller als DU "Hustensaft" sagen kannst!

Und es ist kein definierter Zeitpunkt: "morgen ist die Atmosphaere
pfutsch"

Es ist ein Prozess der einmal in Gang gesetzt stetig stattfindet.


Machen wir noch ein Gedankenmodell:

nimm die 6 Mrd Menschen und setzte sie alle auf eine eigene dem Bedarf
angemessenen "Mini Erdkugel" ausgestattes mit Anfangs 6000°C
Kerntemperatur.

Die Haelfte der Zeit koennen sie sie wegen der Hitze und giftiger Gase
nicht betreten, so wie wir es ja auch nicht machen konnten, dann gehts
langsam, und zum Schluss hocken sie Dank Geothermie auf einem
atmoshpaerebefreitem vom Sonnenwind (Kometenschweif) leergeblasenen
EisKometen.

---

noch eins:

Fliege auf den Mars, und baue eine Geothermieanlage.
Warum muss Dein Bohrloch fuer die gleichen Werte mindestend vier oder
zehn mal tiefer als dass auf der Erde sein? Trotz dass Mars und Erde
gleich alt sind?

Oder nochmal auf den Mond, dort kannst Du durchbohren und Dein
Geothermieanlage ergebnislos zurueckschicken.

Mit dem Gegenteil einer Geothermieanlage (den Mond zum Kochen zu
bringen, bis zum rauchenden Vulkanismus) hingegen waere es moeglich
dem Mond eine Atmosphaere, wengleich keine atembare zu verschaffen.

Was hindert Dich eigentlich daran, Dein Gehirn experimentell fuer
Gedankenmodelle zu benutzen?

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 4:09:28 AM10/31/07
to
On 31 Okt., 00:03, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:

Gegenfrage:

1. woraus besteht ein Kometenschweif
2. warum besteht er daraus
3. in welche Richtung abhaengig von der Flugbahn zeigt dieser
4. Warum hat ein Komet einen Schweif
6. Warum haben wir keinen
7. welcher Zusammenhang besteht zwischen der Lebenserwartung eines
Kometen und dem Schweif
8. wie weit weht der Sonnenwind, was ist dort, wo er zu einem lauen
Lueftchen wird

Ole Streicher

unread,
Oct 31, 2007, 4:09:44 AM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de writes:
> Jetzt ziehst DU, nachdem Du mich abgefertigst hast also ueber den DLF
> her?

Nein, ich bezweifle es einfach. Prof. Ballhaus hat in dem Interview
die für die Diskussion notwendigen Fakten nicht genannt, und auch auf
seiner Homepage ist keine Veröffentlichung mit einer stichhaltigen
Begründung zu finden.

Nochmal was hier für eine Diskussion wichtig ist:

- Vergleich der Erdabkühlung mit und ohne Geothermie (jeweils Zeit bis
zum Verschwinden des Erdmagnetfeldes)
- Genauer Mechanismus des "Wegblasens" der Atmosphäre: wie ist Verlustrate
ohne bzw. mit Erdmagnetfeld?

> Mir reicht das als Diskussionsgrundlage, anders gesagte es DIE IDEALE
> Diskussionsgrundlage.

Nur weil es im Radio kam? Wenn Dir /das/ reicht, würde ich an Deiner
Stelle anderen Leuten nicht mangelnde Wissenschaftlichkeit
unterstellen.

> Dein Beitrag stest nur an denen herumzumaekeln die die DIskussion
> initiieren ist mega kontraproduktiv!

Zu einem Diskussionsbeginn sind sachliche Argumente vom Initiator
erforderlich. Die hast Du bisher nicht gebracht. "Das habe ich im
Radio gehört" ist kein sachliches Argument. Autoritätsbeweise
(Rundfunk, Professor) zählen hier nicht. Fakten zählen.

> und untergraebt zu allererst Deine Glaubwuerdigkeit.

Ich verlange nicht, dass Du mir glaubst.

Ole Streicher

unread,
Oct 31, 2007, 4:12:08 AM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de writes:
> On 31 Okt., 00:03, Ole Streicher <ole-usenet-s...@gmx.net> wrote:
>> heiner-meier-muel...@web.de writes:
>> > Ohne den Schutz des ordnenden und ablenkenden Magnetfeldes, reisst der
>> > SOnnenwind die Atmosphaere ins All.
>> Das rechne uns doch mal am besten vor. Wie groß ist der jährliche
>> Verlust der Atmosphäre ohne Sonnenwind und wie groß ist er mit dem
>> Sonnenwind?
> Gegenfrage:

Gegenfragen sind keine Argumente.

Gernot Griese

unread,
Oct 31, 2007, 4:15:43 AM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> On 30 Okt., 18:49, Gernot Griese <n...@esslingen-neckar.de> wrote:

>>> Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
>>> Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.
>> Nach dieser Theorie dürfte die Venus überhaupt keine Atmosphäre haben,
>> da sie
>>
>> - kein planetares Magnetfeld aufweist,
>
> nun, eine solch "leichte" wie wir sie kennen hat sie ja auch nicht!

Eben. Das bedeutet nichts anderes als daß sich Gasmoleküle von der Venus
nicht besonders leicht "wegblasen" lassen. Sonst wäre die Atmosphäre
nämlich nicht so dicht.

> Dort herrschen Bedingungen des 200 oder 300 fachen Drucks resultierend
> aus der Masse der Atmosphaere.
>
> Schwere Teile verbleiben trotz fehlender Windschutzscheibe im Auto!

Die Atmosphäre ist kein Block. Ein CO2-Molekül wiegt auf der Venus
nahezu das Gleiche wie auf der Erde, bewegt sich aber temperaturbedingt
deutlich schneller und ist einem stärkeren Sonnenwind ausgesetzt. Nach
der Ballhaus'schen Therorie hätte sich auf der Venus ohne Magnetfeld
überhaupt keine derart dichte Atmosphäre ausbilden dürfen.

>> Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Menschheit wird ziemlich sicher
>> nicht so lange existieren, daß sie mögliche Auswirkung der Geothermie
>> noch erlebt.

> warum nicht?

Rechne nach!

Gernot

--
Dieses Posting wurde ausschließlich für das Usenet verfasst.
Jede Veröffentlichung dieses Postings in einem kommerziellen
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Bitte melden Sie entsprechende Vorkommnisse an ne...@esslingen-neckar.de

Tom Berger

unread,
Oct 31, 2007, 4:29:57 AM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 01:02:16 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

>> Eventuell solltest Du Dir Sorgen über eine steigende Kerntemperatur machen
>> - die gegenwärtige Erderwärmung an der Oberfläche schlägt ja sicher bis
>> dahin durch.
>
> Kaese!

Warum? Dafr habe ich exakt genau so viele Argumente gebracht wie Du für's
Gegenteil.

>> Aha. Kannst Du denn überhaupt angeben, ob die Erde mehr Energie abstrahlt,
>> als sie von der Sonne aufnimmt?
>
> ja!
> 1048 kwh/m²a!
> Setz es in die Gleichung ein!

Diesen Wert hast Du doch vorher für die Solarkonstante angegeben. Die
Solarkonstante der Erde hat zwar einen anderen Wert (1367 W/m^2), aber das
soll erst mnal nicht interessieren.

> Es geht mutmasslich schneller als DU "Hustensaft" sagen kannst!

"Hustensaft".

Hm passiert nix. Nochmal: "Huuuusteeeeensaaaaft".

Nöö, nix passiert.

> nimm die 6 Mrd Menschen und setzte sie alle auf eine eigene dem Bedarf
> angemessenen "Mini Erdkugel" ausgestattes mit Anfangs 6000°C
> Kerntemperatur.

... Aha. Und was willst Du uns mit dem Beispiel der Mini-Erdkugel sagen?
Dass kleine Körper schneller auskühlen als große? Sollen wir Dich für diese
bahnbrechende Erkenntnis für den Nobelpreis vorschlagen?

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 5:06:12 AM10/31/07
to
On 31 Okt., 09:29, Tom Berger <use...@archtools.de> wrote:

> > ja!
> > 1048 kwh/m²a!
> > Setz es in die Gleichung ein!
>
> Diesen Wert hast Du doch vorher für die Solarkonstante angegeben. Die
> Solarkonstante der Erde hat zwar einen anderen Wert (1367 W/m^2), aber das
> soll erst mnal nicht interessieren.
>

Ich habe jene fuer Deutschland gewaehlt, Deine ist fuer diese globale
Betrachtung natuerlich richtiger!

> ... Aha. Und was willst Du uns mit dem Beispiel der Mini-Erdkugel sagen?
> Dass kleine Körper schneller auskühlen als große?


Dass man es sich so leichter vorstellen kann, dass es weniger wird.
Die Abkuehlung ist hier zwar wegen des unguenstigen Flaeche Volumen
Verhaeltnisses schneller aber fuer diese Betrachtung sekundaer.
Es geht allein darum aufzuzeigen, dass sie stattfindet,, dass sie bei
Tiefenentnahme schneller stattfindet und dass das Konsequenzen nach
sich zieht!
Konsequenzen, die fuer uns alle (Folgegenerationen) toedlich enden -
unwiderruflich und endgueltig toedlich!

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 5:13:33 AM10/31/07
to
On 31 Okt., 09:15, Gernot Griese <n...@esslingen-neckar.de> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de schrieb:

>
> > On 30 Okt., 18:49, Gernot Griese <n...@esslingen-neckar.de> wrote:
> >>> Erdwaermenutzung vernichtet unsere Atmosphaere, weil sie den
> >>> Erdmagnetismus verringert der unsere Atmosphaere an der Erde bindet.
> >> Nach dieser Theorie dürfte die Venus überhaupt keine Atmosphäre haben,
> >> da sie
>
> >> - kein planetares Magnetfeld aufweist,
>
> > nun, eine solch "leichte" wie wir sie kennen hat sie ja auch nicht!
>
> Eben. Das bedeutet nichts anderes als daß sich Gasmoleküle von der Venus
> nicht besonders leicht "wegblasen" lassen. Sonst wäre die Atmosphäre
> nämlich nicht so dicht.
>

Es kann aber auch bedeuten, dass die urspruenglich durchaus
vorhandenen leichten Bestandteile schlichtweg weggeblasen wurden, und
wir heute das den Umstaenden entsprechende Gleichgewicht vorfinden.

Mit dem Solarwindschuetzenden Magnetfeld haette die Venus eine in der
Summe duennere Atmosphaere weil die leichten Bestandteile nicht
weggeblasen worden waeren, sowie das Papier auf dem Beifahrersitz mit
intakter Windschutzscheibe liegen geblieben waere, jetzt (ohne
Scheibe) liegt dort nur noch die Tafel Schokolade weil sie schwer
genug ist!

> > Dort herrschen Bedingungen des 200 oder 300 fachen Drucks resultierend
> > aus der Masse der Atmosphaere.
>
> > Schwere Teile verbleiben trotz fehlender Windschutzscheibe im Auto!
>
> Die Atmosphäre ist kein Block. Ein CO2-Molekül wiegt auf der Venus
> nahezu das Gleiche wie auf der Erde, bewegt sich aber temperaturbedingt
> deutlich schneller und ist einem stärkeren Sonnenwind ausgesetzt. Nach
> der Ballhaus'schen Therorie hätte sich auf der Venus ohne Magnetfeld
> überhaupt keine derart dichte Atmosphäre ausbilden dürfen.
>

nur die dichten Bestandteile sind erhalten geblieben

> >> Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Menschheit wird ziemlich sicher
> >> nicht so lange existieren, daß sie mögliche Auswirkung der Geothermie
> >> noch erlebt.
> > warum nicht?
>
> Rechne nach!
>

tu ich!


Tom Berger

unread,
Oct 31, 2007, 5:29:31 AM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 02:06:12 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

>>> ja!
>>> 1048 kwh/m²a!
>>> Setz es in die Gleichung ein!
>>
>> Diesen Wert hast Du doch vorher für die Solarkonstante angegeben. Die
>> Solarkonstante der Erde hat zwar einen anderen Wert (1367 W/m^2), aber das
>> soll erst mnal nicht interessieren.
>
> Ich habe jene fuer Deutschland gewaehlt, Deine ist fuer diese globale
> Betrachtung natuerlich richtiger!

Ach, die "Solarkonstante für Deutschland" (was soll das denn sein?) ist um
den Faktor 10 kleiner als die globale? Vielleicht rechnest Du Deinen Wert
doch mal passend um, und vielleicht informierst Du Dich bei der Gelegenheit
doch erst mal, wofür der Begriff "Solarkonstante" überhaupt steht, und
warum es für Deutshcland keine eigene Solarkonstante gibt.

Es fehlt noch Deine Angabe des Werts für die Energie, die von der Erde
abgestrahlt wird - die Solarkonstante gibt nur an, wie viel Sonneneinergie
dort eingestrahl wird.

Andreas Most

unread,
Oct 31, 2007, 6:56:06 AM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:
> On 30 Okt., 23:55, Andreas Most <Andreas.M...@nospam.de> wrote:
>> heiner-meier-muel...@web.de wrote:
>>> Wenn Du wissen willst wie man Permafrotboden erzeugt, baue Dir einen
>>> Kreislauf unter die Bodenlatte Deines Hauses und entnehme diesem
>>> mittels Waermepumpe stetig ENergie!
>> Verstöße gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik sind heutzutage
>> keine Odnungswidrigkeiten mehr
>
> aber ein Verstoss gegen das Baurecht, weil Dein Haus statisch nicht
> dafuer konzipiert wurde, auf Permafrostboden zu stehen.

Deine Unwissenheit ist schon fast bedauernswert. Man müsste Energie
aufbringen, um einen Permafrostboden in unseren Breiten zu erzeugen.
Dein Kühlschrank liefert ja auch keine Energie, wenn Du seinem Inneren
Wärme entziehst, sondern Du musst den Kühlschrank mit Strom versorgen.

Message has been deleted
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Cornelius Drautz

unread,
Oct 31, 2007, 7:48:45 AM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de wrote:

[Blablabla]

Bist du es wieder, du gar nicht relevanter Antisemit mit deinen
menschenverachtenden Ansichtzen zum Holocaust?

u.a. Message-ID:
<1193055320.7...@z24g2000prh.googlegroups.com>

Leute, er/es lohnt sich echt überhaupt nicht.

Gruß,
Corni

Roland Damm

unread,
Oct 31, 2007, 7:54:43 AM10/31/07
to
Moin,

heiner-mei...@web.de schrub:

>> Diesen Wert hast Du doch vorher für die Solarkonstante
>> angegeben. Die Solarkonstante der Erde hat zwar einen anderen
>> Wert (1367 W/m^2), aber das soll erst mnal nicht
>> interessieren.
>>
>
> Ich habe jene fuer Deutschland gewaehlt, Deine ist fuer diese
> globale Betrachtung natuerlich richtiger!

Dennoch ist die Solarkonstante die Energie, die die Erde ständig
von der Sonne bekommt. Würde diese Zahl alleine eine Bedeutung
für das hier diskutierte haben, dann müsste aus ihr folgen, dass
sich die Erde mit der Zeit stetig erwärmt. Das ist nicht nur
deiner Meinung nach offensichtlich blödsinnig. Ergo sagt diese
Zahl alleine nichts aus.

>> ... Aha. Und was willst Du uns mit dem Beispiel der
>> Mini-Erdkugel sagen? Dass kleine Körper schneller auskühlen
>> als große?
>
>
> Dass man es sich so leichter vorstellen kann, dass es weniger
> wird. Die Abkuehlung ist hier zwar wegen des unguenstigen
> Flaeche Volumen Verhaeltnisses schneller aber fuer diese
> Betrachtung sekundaer. Es geht allein darum aufzuzeigen, dass
> sie stattfindet,, dass sie bei Tiefenentnahme schneller
> stattfindet und dass das Konsequenzen nach sich zieht!
> Konsequenzen, die fuer uns alle (Folgegenerationen) toedlich
> enden - unwiderruflich und endgueltig toedlich!

Wenn sonst keiner rechnen will, versuch ich's mal:

Durch Geothermie wird Wärme aus der Tiefe nach oben geholt. Die
Wärme muss nicht mehr durch langsame Wärmeleitung durch eine
Schicht Erdreich, sondern sie wird gleich unten abgeführt.
Dadurch wird die Erde quasi einer gewissen Schicht
Isoliermaterial beraubt. Wie viel ist das?

Ich denke mal, es ist kaum zu erwarten, dass Geotehermie jemans
auf mehr Fläche eingesetzt wird, als auf der bebauten Fläche der
Erde, sagen wir 0.01% der Erdoberfläche. Gut, großzügig: 0.1%
der Fläche. Auf dieser Fläche verliert die Erde ihre Wärme nicht
erst auf der Oberfläche, sondern schon 100m tiefer. In diesen
Bereichen ist die Erde also eine Isolierschicht von 100m dicke
beraubt. Das macht gemittelt über die Erdoberfläche
100m*0.1%=10cm. Diese ganze Geothermie bringt also an Abkühlung
der Erde so viel, als wie wenn wir die Erde flächendeckend 10cm
tief abbuddeln würden und das Material wegbrächten (in den
Weltraum).

Was das Oberfläche/Volumen-Verhältnis angeht, würde die Erde also
um (0.1m/6378000m)^(3/2) = 2e-12 verlieren, die Abkühlung würde
sich also um grob geschätzt den Faktor 1+2e-12 beschleunigen.

Anders gerechnet: Die erde ist im Inneren warm, nur die äußerste
Schicht isoliert, diese ist 100km dick. Diese Schicht wird durch
die Geothermie faktisch um 10cm dünner. Das macht dann eine
Isolation von nur noch (100000-0.1)/100000=99.9999% vom alten
Wert aus.

Wenn wir jetzt die Erfahrung extrapolieren, nach der die Erde
schon 4000000000a bewohnbar ist und grob abschätzen, dass sie
das ohne den Eingriff des Menschen auch noch so lange bleiben
würde, dann würden wie die Zeit auf nur noch 3999996000a, also
um 4000a verkürzen.

Wenn dir an dieser Abschätzung etwas nicht passt, dann schreib
und begründe das und schreib dazu, wie du so eine Abschätzung
rechnen würdest.

CU Rollo

Andreas Most

unread,
Oct 31, 2007, 8:21:33 AM10/31/07
to
Ralf Kusmierz wrote:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Andreas Most schrieb:

>
>>>>> Wenn Du wissen willst wie man Permafrotboden erzeugt, baue Dir einen
>>>>> Kreislauf unter die Bodenlatte Deines Hauses und entnehme diesem
>>>>> mittels Waermepumpe stetig ENergie!
>>>> Verstöße gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik sind heutzutage
>>>> keine Odnungswidrigkeiten mehr
>>> aber ein Verstoss gegen das Baurecht, weil Dein Haus statisch nicht
>>> dafuer konzipiert wurde, auf Permafrostboden zu stehen.
>> Deine Unwissenheit ist schon fast bedauernswert. Man müsste Energie
>> aufbringen, um einen Permafrostboden in unseren Breiten zu erzeugen.
>
> Das tut eine Wärmepumpe.

>
>> Dein Kühlschrank liefert ja auch keine Energie, wenn Du seinem Inneren
>> Wärme entziehst, sondern Du musst den Kühlschrank mit Strom versorgen.
>
> Eine Wärmepumpe auch.

Ja, und eine Wärmepumpe verbraucht etwa keine Energie?
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe
http://de.wikipedia.org/wiki/Carnot-Prozess

Andreas.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 8:19:55 AM10/31/07
to

Tom Berger schrieb:

> Am Wed, 31 Oct 2007 02:06:12 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:
>
> >>> ja!
> >>> 1048 kwh/m²a!
> >>> Setz es in die Gleichung ein!
> >>
> >> Diesen Wert hast Du doch vorher für die Solarkonstante angegeben. Die
> >> Solarkonstante der Erde hat zwar einen anderen Wert (1367 W/m^2), aber das
> >> soll erst mnal nicht interessieren.
> >
> > Ich habe jene fuer Deutschland gewaehlt, Deine ist fuer diese globale
> > Betrachtung natuerlich richtiger!
>
> Ach, die "Solarkonstante für Deutschland" (was soll das denn sein?)

fuer Energienachweise im Neubau werden mittlere solare Energiegewinne
engesetzt.
Da Nordsee und Garmisch voneinander differieren setzt man Wuerzburg
an.
Hier, und somit verienfacht Deutschland, haben wir 1048 kwh/m²a solare
Energiegewinne.

d.h.
auf einem qm Erdoberflaeche (oder waagerechter Hausoberflaeche)
gewinne ich 17,4 mal mehr Energie als ein KFW 60 Haus pro Jahr auf dem
selben qm verbraucht.

Grad hier entpuppt sich die Geothermie als zusaetzlicher Witz, da es
schlichtweg nur um die Nutzung und SPeicherung/Umwandlung bereits
vorhandener oberflachlicher Energie geht.

d.h. 94% der aktuell eintreffenden Solarenergie benoetig ein KFW 60
Haus so oder so nicht, die siend schon zu viel.

Aber statt diese zu nutzen, wird das Haus verschattet, wird per Gesetz
und Geothermie die Erde voellig ueberfluessig ZUSAETZLICH angezapft,
und die solare Energie hat nichts anderes zu tun als dir den Asphalt
vor der Haustuer tagtaeglich nutzlos aufzuheizen.

Setzte ich noch die Windenergie obendrauf, entpuppt sich Geothermie
sogar als wirtschaftlicher Meganonsens!

Ich rechne also nicht mit abstrakten beziglosen Werten, sondern mit
tatsaechlichen Verbrauchts und Gewinnwerten im dafuer angemessenen
vergleichbaren Zeitmassstab.

Deutschland aus deswegen, weil Geothermie in Afrika kein Mensch
interessiert!


> Es fehlt noch Deine Angabe des Werts für die Energie, die von der Erde
> abgestrahlt wird - die Solarkonstante gibt nur an, wie viel Sonneneinergie
> dort eingestrahl wird.

also, hiermit bekommst Du die Moeglichkeit aufzutrumpfen und ihn
beizusteuern!


>
>

Stefan Versick

unread,
Oct 31, 2007, 9:26:32 AM10/31/07
to
Gegenfrage: Wie gross ist die Gravitationskraft eines kometen im
Vergleich zur Erde?

Stefan Versick

unread,
Oct 31, 2007, 9:30:23 AM10/31/07
to
Otternasen, frische Otternasen

Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne! Gefüllte
Jaguarohrläppchen! Wolfzitzenchips! Greifen sie zu, solange sie noch
heiß sind!


Wie war das? Die Intelligenz auf der Erde bleibt konstant?

Message has been deleted

Andreas Most

unread,
Oct 31, 2007, 10:56:43 AM10/31/07
to
> Hat das jemand behauptet?

Ja, unser Freund da oben, der den Boden permafrostet indem er aus ihm
Energie gewinnt. Er meinte sicherlich nicht, dass er den Boden mit
einer (Energie verbrauchenden) Wärmepumpe abkühlen wollte.

...und wie gesagt: Seine Behauptung verstößt eklatant gegen den
zweiten Satz der Thermodynamik.

Andreas.

Message has been deleted

DrStupid

unread,
Oct 31, 2007, 11:36:07 AM10/31/07
to
Andreas Most schrieb:

> Ralf Kusmierz wrote:
>> X-No-Archive: Yes
>>
>> begin quoting, Andreas Most schrieb:
>>
>>>>>>>> Wenn Du wissen willst wie man Permafrotboden erzeugt, baue Dir einen
>>>>>>>> Kreislauf unter die Bodenlatte Deines Hauses und entnehme diesem
>>>>>>>> mittels Waermepumpe stetig ENergie!
>>>>>>> Verstöße gegen das 2. Gesetz der Thermodynamik sind heutzutage
>>>>>>> keine Odnungswidrigkeiten mehr
>>>>>> aber ein Verstoss gegen das Baurecht, weil Dein Haus statisch nicht
>>>>>> dafuer konzipiert wurde, auf Permafrostboden zu stehen.
>>>>> Deine Unwissenheit ist schon fast bedauernswert. Man müsste Energie
>>>>> aufbringen, um einen Permafrostboden in unseren Breiten zu erzeugen.
>>>> Das tut eine Wärmepumpe.
>>>>> Dein Kühlschrank liefert ja auch keine Energie, wenn Du seinem Inneren
>>>>> Wärme entziehst, sondern Du musst den Kühlschrank mit Strom versorgen.
>>>> Eine Wärmepumpe auch.
>>> Ja, und eine Wärmepumpe verbraucht etwa keine Energie?
>> Hat das jemand behauptet?
>
> Ja, unser Freund da oben, der den Boden permafrostet indem er aus ihm
> Energie gewinnt.

Vielleicht solltest Du einfach nochmal nachlesen, was er tatsächlich
geschrieben geschrieben hat.

> Er meinte sicherlich nicht, dass er den Boden mit
> einer (Energie verbrauchenden) Wärmepumpe abkühlen wollte.

Was macht Dich denn da so sicher? Für mich liest sich seine Aussage so,
als ob er genau das gemeint hat.

> ...und wie gesagt: Seine Behauptung verstößt eklatant gegen den
> zweiten Satz der Thermodynamik.

Ich kann in seiner Behauptung keinen Verstoß gegen den 2.HS erkennen.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 5:09:56 PM10/31/07
to
On 31 Okt., 11:56, Andreas Most <Andreas.M...@nospam.de> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de wrote:

>
> Deine Unwissenheit ist schon fast bedauernswert. Man müsste Energie
> aufbringen, um einen Permafrostboden in unseren Breiten zu erzeugen.
> Dein Kühlschrank liefert ja auch keine Energie, wenn Du seinem Inneren
> Wärme entziehst, sondern Du musst den Kühlschrank mit Strom versorgen.

der Wirkungsgrad einer Waermepumpe ist Dir aber bekannt, Du
Schlauberger?

Das Geothermie AUSSCHLIESSLICH mittels gekoppelter Waermepumpe genutzt
wird auch, Schlaumeier?

Womit fuetterst Du diese WP? Mit Milch?

Freilich kostet es Strom, die Bodenplatte zu vereisen, vielmehr
mittels Geothermie den Heizenergiebedarf (oder sonstwas) zu decken
aber ergibt sich umgekehrt WP bedingt ein mehrfaches an Waerme im
Vergleich zur aufgewendeten elektrischen Energie.

Freilich mit einem Kohlekraftwerk mit 20% Wirkungsgrad incl.
Leitungsverlusten (sollte es eigentlich nicht mehr geben) kann die WP
auch nicht mehr herausholen, als mit Kohle vorher reingesteckt wurde.

Hier waere Geothermie so oder so ein Nullsummenspiel! - Genauso
effektiv und Co2 neutral wie ein Kohleofen!

Mit Windkraft demgegenueber gehts schonmal ueberhauptnicht, weil
keiner ausser dem Netzbetreiber zahlt die EInspeiseverguetung (wahren
Kosten) fuer eine kwh Windstrom, bleibt dass Geothermie (der GAU) am
effektivsten mittels KKW Vorleistung aus Temelin eingesetzt werden
kann.

Na toll!

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 5:13:18 PM10/31/07
to
On 31 Okt., 16:31, Ralf Kusmierz <m...@privacy.invalid> wrote:
> X-No-Archive: Yes
>

> Ich kann zugegebenermaßen nicht immer Gedankenlesen und weiß daher
> nicht zuverlässig, was er gemeint haben könnte, aber beides trifft zu:
> Unter Energiezuführung an die WP kann man den Boden abkühlen, sogar
> "permafrosten", wobei die ihm entzogene Wärme als zusätzliche Energie
> nutzbar wird.


Gedanken soweit richtig gelesen

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 5:22:25 PM10/31/07
to
On 31 Okt., 16:36, DrStupid <DrStu...@gmx.de> wrote:

> > Er meinte sicherlich nicht, dass er den Boden mit
> > einer (Energie verbrauchenden) Wärmepumpe abkühlen wollte.
>
> Was macht Dich denn da so sicher? Für mich liest sich seine Aussage so,
> als ob er genau das gemeint hat.

an dieser Stelle geraten wir tatsaechlich an einen Punkt,
Diskussionsgrundlage vorausgesetzt habe.

Offenbar meint mancher in der Gesellschaft, dass mittels Geothermie ,
einem Thermalbad gleich, eine 60°C heisse Wasserschicht angezapft
wird, die dann schlicht in den heimischen Heizungskreislauf
eingespeist wird.

Das ist ein Maerchen!

Die geothermische Nutzung die fuer Wohnraumbeheizung etc. propagiert
wird setzt IMMER den Einsatz eine Waermepumpe voraus!

In einem Satz:
Ohne WP keine Geothermie nutzung!
d.h. je nach WIrkungsgrad muss ich fuer 100 kw Erdwaermebedarf 20 kw
Strom verbrauchen, der seinerseits aus z.B. 50 kw Kohle erzeugt wurde.

Gernot Griese

unread,
Oct 31, 2007, 5:26:38 PM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> On 31 Okt., 11:56, Andreas Most <Andreas.M...@nospam.de> wrote:
>> heiner-meier-muel...@web.de wrote:
>
>> Deine Unwissenheit ist schon fast bedauernswert. Man müsste Energie
>> aufbringen, um einen Permafrostboden in unseren Breiten zu erzeugen.
>> Dein Kühlschrank liefert ja auch keine Energie, wenn Du seinem Inneren
>> Wärme entziehst, sondern Du musst den Kühlschrank mit Strom versorgen.
>
> der Wirkungsgrad einer Waermepumpe ist Dir aber bekannt, Du
> Schlauberger?
>
> Das Geothermie AUSSCHLIESSLICH mittels gekoppelter Waermepumpe genutzt
> wird auch, Schlaumeier?

Woher beziehst Du diese Weisheit? Geothermie ist mehr als nur Heizung
von Einfamilienhäusern. Es wäre wenig sinnvoll, mittels Geothermie Strom
zu erzeugen, wenn man den Dampf für die Turbine über eine Wärmepumpe
erzeugen müßte ;-)

> Womit fuetterst Du diese WP? Mit Milch?

Das ist in landwirtschaftlichen Betrieben durchaus nicht unüblich.

> Freilich kostet es Strom, die Bodenplatte zu vereisen, vielmehr
> mittels Geothermie den Heizenergiebedarf (oder sonstwas) zu decken
> aber ergibt sich umgekehrt WP bedingt ein mehrfaches an Waerme im
> Vergleich zur aufgewendeten elektrischen Energie.

Ich denke mal gehört zu haben, daß Eisbildung bei geothermischen
Heizanlagen nur auftritt, wenn die Anlage falsch dimensioniert war. Ist
meines Wissens mit der Zerstörung von Erdsonden verbunden.

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 5:29:15 PM10/31/07
to
On 31 Okt., 14:26, Stefan Versick <stefan.vers...@imk.fzk.de> wrote:

Gegenfrage:
lenkt Gravitation Sonnenwind in irgendeiner Form
ab?http://www.biosphaere.info/biosphaere/imagesArtikel/000056b1.gif

Wenn nicht, ist die Frage irrelevant, weil es bei dem Kometenvergelcih
nur um die augenscheinliche Wirkung des Sonnenwindes ging

Gernot Griese

unread,
Oct 31, 2007, 5:35:41 PM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Offenbar meint mancher in der Gesellschaft, dass mittels Geothermie ,
> einem Thermalbad gleich, eine 60°C heisse Wasserschicht angezapft
> wird, die dann schlicht in den heimischen Heizungskreislauf
> eingespeist wird.

Das ist durchaus eine Möglichkeit, selbstverständlich mit
Zwischenschaltung eines Wärmetauschers.

> Das ist ein Maerchen!

> Die geothermische Nutzung die fuer Wohnraumbeheizung etc. propagiert
> wird setzt IMMER den Einsatz eine Waermepumpe voraus!

Du scheinst nicht zu wissen, was man unter Geothermie versteht.
Wikipedia ist Deine Freundin, insbesondere was das etc. betrifft.

Wovon Du hier schreibst, bezieht sich auf oberflächennahe Geothermie im
geschlossenen Kreislauf mittels Erdsonden. Diese hat, nebenbei bemerkt,
überhaupt keinen Einfluß auf die Abkühlung des Erdkerns und daher auch
keinen Zusammenhang mit Deinem urspünglichen Posting.

Carsten Mueller

unread,
Oct 31, 2007, 5:36:12 PM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 14:22:25 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

>Ohne WP keine Geothermie nutzung!
>d.h. je nach WIrkungsgrad muss ich fuer 100 kw Erdwaermebedarf 20 kw
>Strom verbrauchen, der seinerseits aus z.B. 50 kw Kohle erzeugt wurde.

Warum das denn?
http://www.erdwaerme-kraft.de/

... Wenn allerdings fuer dich eine Pumpe, die Warmwasser pumpt, eine
Waermepumpe ist....

Die Waermepumpe brauchst du nur, wenn die Quelltemperatur zu niedrig
fuer die Nutzung ist.

Wenn ich 100kwh Leistung mit 20kw Pumpleistung holen kann, dann brauch
ich bei entsprechender Konstruktion keine Kohle und keine fremderzeugte
Energie. Das der Wirkungsgrad sinkt, wenn das Wasser nicht aus
Eigendruck rauskommt, das ist banal.
Meine Gasheizung brauch auch keine WP. Nur der Brenner steht im Keller
und nicht tiefer, die Heizquelle ist die Gasflamme und nicht der
Erdkern.
Wo siehst du die unabdingbare Waermepumpe?
--
1,2,3 Eierbrei

Carsten Mueller

unread,
Oct 31, 2007, 5:42:52 PM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 22:35:41 +0100 schrieb Gernot Griese:

>Wovon Du hier schreibst, bezieht sich auf oberflächennahe Geothermie im
>geschlossenen Kreislauf mittels Erdsonden. Diese hat, nebenbei bemerkt,
>überhaupt keinen Einfluß auf die Abkühlung des Erdkerns und daher auch
>keinen Zusammenhang mit Deinem urspünglichen Posting.

Das sind dann quasi Solaranlagen. Die Bodenmasse fungiert dann als
Waermespeicher. Keine dumme Idee..
Wenn ich an den Niedrigtemperaturkreislauf mittels Waermetauscher einen
Kreislauf mit einem Mittel niedriger Siedetemperatur ankopple, dann kann
ich damit einen Genrator betreiben, der Waermepumpen und andere Pumpen
betreibt. Ist der Wirkungsgrad hinreichend gross - Bingo.
Wenn die Bodentemperatur zu niedrig wird, dann ist es Essig mit dem
Wirkungsgrad und der Prozess kommt zu erliegen.
--
1,2,3 Eierbrei

Gernot Griese

unread,
Oct 31, 2007, 5:45:30 PM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Gegenfrage:
> lenkt Gravitation Sonnenwind in irgendeiner Form
> ab?http://www.biosphaere.info/biosphaere/imagesArtikel/000056b1.gif
>
> Wenn nicht, ist die Frage irrelevant, weil es bei dem Kometenvergelcih
> nur um die augenscheinliche Wirkung des Sonnenwindes ging
>

Deine Frage ist irrelevant, weil die Atmosphäre eines Planeten durch
dessen Gravitationsfeld gehalten wird. Der Sonnenwind kann bestenfalls
in Verbindung mit einem schwachen Gravitationsfeld das Abdiffundieren
der Atmosphäre beschleunigen.

Kometen haben ein dermaßen schwaches Gravitationsfeld, daß sie
prinzipiell keine Atmosphäre halten können. Vergleiche hierzu bitte die
jeweiligen Fluchtgeschwindigkeiten mit den mittleren thermischen
Geschwindigkeiten der Moleküle von typischen atmosphärischen Gasen.

Carsten Mueller

unread,
Oct 31, 2007, 5:50:01 PM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 14:29:15 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

>Wenn nicht, ist die Frage irrelevant, weil es bei dem Kometenvergelcih
>nur um die augenscheinliche Wirkung des Sonnenwindes ging

Och, da geht es noch um die relative Geschwindigkeit zum Sonnenwind.
Du weisst, wie solche Kometenbahnen aussehen?
--
1,2,3 Eierbrei

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 6:10:03 PM10/31/07
to
On 31 Okt., 22:35, Gernot Griese <n...@esslingen-neckar.de> wrote:
> heiner-meier-muel...@web.de schrieb:
>

> Wovon Du hier schreibst, bezieht sich auf oberflächennahe Geothermie im


> geschlossenen Kreislauf mittels Erdsonden. Diese hat, nebenbei bemerkt,
> überhaupt keinen Einfluß auf die Abkühlung des Erdkerns und daher auch
> keinen Zusammenhang mit Deinem urspünglichen Posting.
>


nein, ueberhaupt nicht.
wie tief ist eine Bohrung fuer das beheizen eines Hauses?
a) 1 m
b) 60 m
c) 100 m

bist in welche Tiefe wirken die solaren Gewinne?

a) 1 m
b) 60 m
c) 100 m

warum nimmt die Temperatur im Bergwerk mit zunehmender Tiefe zu (wo
doch Waerme angeblich nach oben steigt?


geschlossener Kreislauf, na prima, wann wird denn die Energie wieder
nach unten geschickt?
Im SOmmer, ja, zur Kuehlung des Hauses?

Dieser Kreislauf ist bestenfalls wegen des Wassers geschlossen nicht
wegen der Energie.

WIKI:
Geothermie gehoert zu den regenerativen (erneuerbaren) Energie.

Dann erklaere uns doch mal, wie man Erdwaerme erneuert!
Bin gespannt!

Wiki - das selbstschreibe lexikon authorisiert also jetzt alles was
einem grad in den sinn kommt?
sehr glaubwuerdig!

Carsten Mueller

unread,
Oct 31, 2007, 6:19:32 PM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 15:10:03 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

>bist in welche Tiefe wirken die solaren Gewinne?
>
>a) 1 m
>b) 60 m
>c) 100 m

Kannst du nicht so einfach sagen.
Mir fallen da Zirkulation von Grundwasser, Waermeleitfaehigkeit von
Gesteinen ein.
Eine andere Frage: Wie wuerde sich eine intensive Geothermienutzung in
Vergleich mit Vulkanismus ausnehmen? Was transportieren die Meere an die
Oberflaeche?

Wenn ich mir globale Sorgen um Geothermienutzung machen wuerde, dann
wuerde mich.. salop gesagt, interessieren, wieviel Waerme die Erde durch
ihre "Hitzepickel" verliert.
--
1,2,3 Eierbrei

heiner-mei...@web.de

unread,
Oct 31, 2007, 6:23:55 PM10/31/07
to
On 31 Okt., 22:42, Carsten Mueller <c...@partikelstrahl.de> wrote:

> Das sind dann quasi Solaranlagen. Die Bodenmasse fungiert dann als
> Waermespeicher. Keine dumme Idee..

doch!
Geht mit Wasser (Gewaesser wie Seen und FLuesse) wesentlich
effektiver.
Solare Gewinne reichen genau so tief, wie der Permafrostboden
Sibiriens im Sommer aufweicht.

Carsten Mueller

unread,
Oct 31, 2007, 6:28:28 PM10/31/07
to
Am Wed, 31 Oct 2007 15:23:55 -0700 schrieb heiner-mei...@web.de:

>On 31 Okt., 22:42, Carsten Mueller <c...@partikelstrahl.de> wrote:
>
>>Das sind dann quasi Solaranlagen. Die Bodenmasse fungiert dann als
>>Waermespeicher. Keine dumme Idee..
>
>doch!

Wie? Dumme Idee?

>Geht mit Wasser (Gewaesser wie Seen und FLuesse) wesentlich
>effektiver.
>Solare Gewinne reichen genau so tief, wie der Permafrostboden
>Sibiriens im Sommer aufweicht.

Die Energiebillanz muss stimmen.
Kohle brauchst du nicht um den Apparat am laufen zu halten.
--
1,2,3 Eierbrei

Markus Loch

unread,
Oct 31, 2007, 9:46:00 PM10/31/07
to
Ralf Kusmierz schrieb
> /Zusätzlich/ zu dieser abgestrahlten Sonnenwärme wird auch noch ein
> wenig geothermische Energie abgegeben - das sind aber nur ungefähr 63
> mW/m^2, also gerade mal 0,03 % der umgesetzten solaren Leistung.

Ich meine mal gehört zu haben, dass die Temperatur in Bergwerken
alle 100m Tiefe um ein Grad ansteigt.
Falls das stimmt und dein Wert von 63mW/m² richtig ist, müsste der
äusserste Teil des Erdmantels eine Spezifische Leitfähigkeit
von 6,3 W/(m*k) haben. Das scheint mir viel, wenn man bedenkt,
dass Granit eine Spezifische Wärmeleitfähigkeit von 2,8 und Beton
eine von 2,1 hat. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, das der Wert
richtig ist. Jedenfalls stimmt die Grössenordnung.

Eine Abkühlung des Erdinnern findet trotzdem nicht statt, da genug
Energie von _innen_ nachgeliefert wird. Dies wird durch
radioaktive Zerfallsprozesse im Erdinnern bewirkt.
Mittlerweile (nach 4,3 Mia Jahren) hat sich ein Gleichgewichtszustand
eingestellt. Sämtliche Wärme, die an der Oberfläche abgestrahlt wird,
wird im Innern der Erde durch Zerfall radioaktiver Elemente neu erzeugt.

Wir leben sozusagen auf einem grossen Atommeiler und wer
geothermisch erzeugte Wärme nutzt, nutzt Atomkraft genau wie
jemand, der Sonnenenergie nutzt.

Durch Abkühlung an der Oberfläche wird die Wärmeverteilung in der
Erde kaum geändert. Allerdings habe ich meine Zweifel,
ob bei dem geringen Nachströmen der Wärme (63mW/m²) eine langfristiger
Betrieb an einem Ort möglich ist. Um einen Wärmestrom von 63kW
aus dem Boden zu ziehen, muss man eine Fläche von 1Mio m² "absaugen",
um irgenwann quasistationär zu werden.

Gruss
Markus

Frank.Sandig

unread,
Oct 31, 2007, 8:28:38 PM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Solare Gewinne reichen genau so tief, wie der Permafrostboden
> Sibiriens im Sommer aufweicht.

Oder der in Uganda.
--
"Naturwissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten."
Richard Feynman, 1966 vor der National Science Teachers' Association

Frank.Sandig

unread,
Oct 31, 2007, 8:33:44 PM10/31/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> warum nimmt die Temperatur im Bergwerk mit zunehmender Tiefe zu (wo
> doch Waerme angeblich nach oben steigt?

Wärme steigt überhaupt nirgendwo hin.
Wenn überhaupt, dann werden wärmere Fluide von kälteren verdrängt.
Stichworte: Dichte, Gravitation.
Aber das thermische Energie klettert wäre mir neu...

Kai-Martin Knaak

unread,
Oct 31, 2007, 8:54:08 PM10/31/07
to
On Wed, 31 Oct 2007 15:10:03 -0700, heiner-meier-mueller wrote:

> wie tief ist eine Bohrung fuer das beheizen eines Hauses?

Bis zur nächsten Wasser führenden Schicht. Üblicherweise arbeitet man mit
mehreren Bohrungen. Es gibt auch kompliziertere Schemata. Für den
Reichstag wurden zum Beispiel zwei Schichten in unterschiedlichen Tiefen
angebohrt. Die eine wird als Wärme-Reservoir und die andere als
Kältereservoir verwendet.


> bist in welche Tiefe wirken die solaren Gewinne?

Bis in die Tiefe in die man das mittels Solarkollektoren erwärmte Wasser
durch die oben erwähnten Bohrungen pumpt. Da bleiben sie dann bis auf
Grundwasserströmungen vor Ort, und im Winter pumpt man die Wärme wieder
hoch.


> warum nimmt die Temperatur im Bergwerk mit zunehmender Tiefe zu (wo doch
> Waerme angeblich nach oben steigt?

Wärme != Temperatur.

Vielleicht hilft Dir ein Beispiel zum anfassen: Die Temperatur im
Mauerwerk eines beheizten Hauses nimmt im Winter üblicherweise von innen
nach außen ab. Die Wärme fließt in der gleichen Richtung -- Von den
Innenräumen nach draußen. Wäre es ander, würden sich die Innenräume ohne
Heizung von alleine aufheizen, statt abkühlen.

---<(kaiamrtin)>---
--
Kai-Martin Knaak
http://lilalaser.de/blog

Ned Kelly

unread,
Nov 1, 2007, 5:43:42 AM11/1/07
to
Stefan Versick schrieb:

> Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne! Gefüllte
> Jaguarohrläppchen! Wolfzitzenchips! Greifen sie zu, solange sie noch
> heiß sind!

Ein Tütchen Wolfzitzenchips, bitte. Die kenn ich noch nich.
Sind die permabodengefrostet oder geothermfrittiert?

--
Ciao, Ned.

Any landing you can walk away from is a good one.
Bonus points if you can re-use the plane.

Message has been deleted

Stefan Versick

unread,
Nov 1, 2007, 12:43:56 PM11/1/07
to
Ned Kelly schrieb:

> Stefan Versick schrieb:
>
>> Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne! Gefüllte
>> Jaguarohrläppchen! Wolfzitzenchips! Greifen sie zu, solange sie noch
>> heiß sind!
>
> Ein Tütchen Wolfzitzenchips, bitte. Die kenn ich noch nich.
> Sind die permabodengefrostet oder geothermfrittiert?
>
Natürlich umweltgerecht im Atomreaktor geröstet.

Andreas Most

unread,
Nov 1, 2007, 1:14:21 PM11/1/07
to
> Ich kann zugegebenermaßen nicht immer Gedankenlesen und weiß daher
> nicht zuverlässig, was er gemeint haben könnte, aber beides trifft zu:
> Unter Energiezuführung an die WP kann man den Boden abkühlen, sogar
> "permafrosten", wobei die ihm entzogene Wärme als zusätzliche Energie
> nutzbar wird. Was soll daran falsch sein?

So hatte ich es auch verstanden. Nur wenn er den Boden "permafrosten"
will muss er mehr in die WP reinstecken, als Energie aus der WP
herauskommt. Darum ging es mir nur.
Sein Argument, dass die Erdkruste durch Geothermie auf eine Temperatur
unterhalb der Temperatur der darüberliegenden Atmosphäre abgekühlt wird,
ist wegen des 2. HS Schwachsinn.

>
>> ...und wie gesagt: Seine Behauptung verstößt eklatant gegen den
>> zweiten Satz der Thermodynamik.
>

> Nö, wie jeder Kühlschrank beweist.

Eben. Mein Kühlschrank liefert keine Energie sondern verbraucht sie,
wie der monatliche Blick auf meine Stromrechnung beweist.

Andreas.

Markus Loch

unread,
Nov 2, 2007, 10:03:25 AM11/2/07
to
Ralf Kusmierz schrieb:
>
> Markus Loch schrieb:

>>Mittlerweile (nach 4,3 Mia Jahren) hat sich ein Gleichgewichtszustand
>>eingestellt. Sämtliche Wärme, die an der Oberfläche abgestrahlt wird,
>>wird im Innern der Erde durch Zerfall radioaktiver Elemente neu erzeugt.
>
> Nein, das ist gleich doppelt falsch: Tatsächlich kühlt sich das
> Erdinnere ab - nur etwa die Hälfte der Erdwärme stammt aus der
> radioaktiven Zerfallsleistung

Wo stammt die andere Hälfte her?

Die Abkühlkurve der Erde ist eine fallende e-Funktion (~e^(-t)),
deren Zeitkonstante im Bereich von 10^9 liegt. Deren Verlauf kann
durch anthropogene Einflüsse nicht geändert werden.

> ...ferner hat die Aktivität der
> Zerfallsleistung, die hauptsächlich auf den spontanen Zerfall von 40K,
> 232Th und 235U und deren Folgeprodukten zurückgeht
> (<http://de.wikipedia.org/wiki/Zerfallsreihe>), und deren Menge hat in
> geologischen Zeiten erheblich abgenommen: HWZ 40K: 1,3e9 a, 232Th:
> 14e9 a, 235U: 0,7e9 a, 238U: 4,5e9 a. Bei einem Erdalter von 4,6e9
> Jahren ist die 235U-Menge auf jetzt 1 % des Anfangswerts
> zurückgegangen, d. h. die ursprüngliche Konzentration von 235U im Uran
> betrug nicht, wie heute, nur 0,72 %, sondern satte 25 % - das wurde
> ohne Anreicherung spontan kritisch, daher kann es gut sein, daß die
> Erdwärme im Erdkern die Fissionswärme eines gigantischen Kernreaktors
> ist, weil sich das schwere Uran natürlich bevorzugt im Erdkern
> angesammelt hat. In dem Fall könnte man allerdings aus dem rzenten
> Isotopenverhältnis gar nicht auf das primordiale schließen, weil 235U
> natürlich bevorzugt gespalten wurde und deswegen ursprünglich in
> höherer Konzentration vorgelegen haben könnte.

Woher wissen wir, welche Konzentration die radioaktiven Elementen im
Erdkern haben?

>
>>Wir leben sozusagen auf einem grossen Atommeiler und wer
>>geothermisch erzeugte Wärme nutzt, nutzt Atomkraft genau wie
>>jemand, der Sonnenenergie nutzt.
>

> Mal sollte begrifflich schon zwischen Fusions-, Fissions- und
> Zerfallsenergie unterscheiden:

Das halte ich an dieser Stelle für überflüssige Gelehrsamkeit,
die die Kernaussage verdeckt.

> ..... Deswegen zapft "Geothermie" auch in der Praxis nur die
> Reservoire der vulkanischen Wärmespeicher wie z. B. "heiße Quellen" an
> - das sind aber geologisch Anomalien, "hot spots" in einer ansonsten
> kälteren Umgebung.
> Zudem ist das Niedertemperaturwärme, die nur mit einem katastrophal
> niedrigen Wirkungsgrad in Stromerzeugung umgewandelt werden kann.

Man sollte diese trotzdem nutzen, wo es geht. Ich denke, dass siehst
du auch so?

Gruss
Markus

Message has been deleted

Peter Vogel

unread,
Nov 3, 2007, 6:47:08 AM11/3/07
to
heiner-mei...@web.de wrote in news:1193736320.051080.233530@
50g2000hsm.googlegroups.com:

> Im gestrigen DLF Interwiev wurde es auf dem Punkt gebracht:
>
> - ohne die Hitze im Erdkern keine Plattentektonik
> - ohne Plattentektonik und Hitze kein Magnetfeld (bzw. geringer als
> heute)
> - ohne Magnetfeld verlieren wir unsere Atmosphaere
>
Kannst du mir mal erklären wie das Magnetfeld die Atmosphäre festhält?
Ich dachte bisher immer dies täte das Gravitationsfeld.
Ich bin immer an neuen Erkenntnissen interessiert.
>
--
Selber denken macht klug.

DrStupid

unread,
Nov 3, 2007, 8:13:34 AM11/3/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

>
> Offenbar meint mancher in der Gesellschaft, dass mittels Geothermie ,
> einem Thermalbad gleich, eine 60°C heisse Wasserschicht angezapft
> wird, die dann schlicht in den heimischen Heizungskreislauf
> eingespeist wird.
>
> Das ist ein Maerchen!

Dieses Märchen in Neubrandenburg schon seit 30 Jahren Realität. 1987
wurde da vom damaligen VEB Geothermie (heute Geothermie Neubrandenburg
GmbH) eine 5,5 MW Anlage in Betrieb genommen, die noch heute einen
ganzen Stadteil beheizt. Dabei wird 60°C warmes Wasser aus einem
geothermischen Speicher in rund 1 km Tiefe gepumpt. Wärmepumpen sind
dabei überflüssig. Bis heute wurden in Norddeutschland unzählige solchen
Anlagen in Betrieb genommen. Dass das bei Dir und vielen anderen nicht
angekommen ist, dürfte daran liegen, dass das Ganze ohne das große
Mediengetöse abläuft, dass bei vielen anderen erneuerbaren Energien
üblich ist.

Marc Stürmer

unread,
Nov 3, 2007, 10:10:16 AM11/3/07
to
Peter Vogel wrote:

> Kannst du mir mal erklären wie das Magnetfeld die Atmosphäre festhält?
> Ich dachte bisher immer dies täte das Gravitationsfeld.
> Ich bin immer an neuen Erkenntnissen interessiert.

Direkt: gar nicht.

Worauf Heiner Müller anspielt ist der Schutz, den das Magnetfeld vor dem
Sonnenwind bietet. Er hat Angst davor, dass, sollte das Magnetfeld eines
Tages schwächer werden oder gar kollabieren, dieser Sonnenwind die
Atmosphäre einfach "wegbläst."

Wie ich allerdings schon in einem anderen Posting hier schrieb, gibt es vom
Astrophysiker Prof. Lesch genau dazu eine Untersuchung [*], durchgeführt
mit Rechenmodellen, die besagt, dass im Ernstfall der Sonnenwind das
Magnetfeld der Erde "ersetzen" würde, sprich, nichts ist mit dem
Weltuntergang.

Darauf fiel allerdings Heiner Müller nichts ein, wie ihm auch sonst nie was
faktisch wertvolles eingefallen ist ausser dem Herunterbeten seiner
Halbbildung zu dem Thema und dem konsequenten Ignorieren aller Fakten, die
dagegen sprechen. Weitere Diskussion daher zwecklos.

[*] Siehe dazu hier: http://hera.ph1.uni-koeln.de/~heintzma/Sp_Art2/S407.htm

Fup to: de.sci.geo

Bernhard Fischer

unread,
Nov 3, 2007, 10:37:21 AM11/3/07
to
heiner-mei...@web.de schrieb:

> Offenbar meint mancher in der Gesellschaft, dass mittels Geothermie ,
> einem Thermalbad gleich, eine 60°C heisse Wasserschicht angezapft
> wird, die dann schlicht in den heimischen Heizungskreislauf
> eingespeist wird.
>
> Das ist ein Maerchen!
>
> Die geothermische Nutzung die fuer Wohnraumbeheizung etc. propagiert
> wird setzt IMMER den Einsatz eine Waermepumpe voraus!

"Direct or non-electric utilization of geothermal energy refers to the
immediate use of the heat energy rather than to its conversion to some
other form such as electrical energy. The primary forms of direct use
include swimming, bathing and balneology (therapeutic use), space
heating and cooling including district heating, agriculture (mainly
greenhouse heating and some animal husbandry), aquaculture (mainly fish
pond and raceway heating), industrial processes, and heat pumps (for
both heating and cooling). In general, the geothermal fluid temperatures
required for direct heat use are lower than those for economic electric
power generation. Most direct use applications use geothermal fluids in
the low-to-moderate temperature range between 50° and 150°C, and in
general, the reservoir can be exploited by conventional water well
drilling equipment. Low-temperature Systems are also more widespread
than high-temperature Systems (above 150°C); so, they are more likely to
be located near potential users. In the U.S., for example, of the 1,350
known or identified geothermal Systems, 5% are above 150°C, and 85% are
below 90°C (Muffler, 1979)."

Quelle:
http://www.geothermie.de/egec-geothernet/direct_heat_utilization_of_geoth.htm

Markus Loch

unread,
Nov 3, 2007, 12:30:11 PM11/3/07
to
Ralf Kusmierz schrieb:
> Mit "Erdwärme" meinte ich den geothermischen Wärmefluß durch die
> Erdoberfläche. Und da fließt etwa doppelt so viel ab, wie durch die
> Kernumwandlungen freigesetzt wird. Effektiv verliert die Erde dadurch
> gespeicherte Wärme, sie kühlt (langsam) aus.
>
Ich wollte darauf hinweisen, dass die Erdwärme nicht der Rest der
Wärme ist, die vor 4,3 Mia Jahren der Erde mitgegeben. Der ist nämlich
grösstenteils verpufft. Was jetzt noch an Wärme da ist, ist
im wesentlichen durch Zerfall radioaktiver Elemente entstanden.

>>Die Abkühlkurve der Erde ist eine fallende e-Funktion (~e^(-t)),
>>deren Zeitkonstante im Bereich von 10^9 liegt.
>
>

> Woher willst Du das wissen? (Welche Größe soll das denn sein, die sich
> so verhält?)
>
War ein Schnellschuss der falsch ist.
Die Wärmemenge, die durch den Zerfall radioaktiver Elemente
entsteht folgt zeitlich einer fallenden e-Funktion.
Meine Vermutung war jetzt: Die Überlagerung vieler
solcher e-Funktionen mit verschiedenen Zeitkonstanten,
ergibt wieder eine e-Funktion. Habs gerade nachrechnet:
Es stimmt nicht. Ausserdem kommt beim Abkühlen noch
ein Term mit T^4 vor. Gut, also das mit der e-Funktion
ist vom Tisch.


>
>>Deren Verlauf kann
>>durch anthropogene Einflüsse nicht geändert werden.
>
>

> Weil?
Die Wärmeleitfähigkeit der Erde zu gering oder die
Wärmeflusswege zu lang sind. Die Erde ist einfach zu gut,
sprich zu dick, isoliert. Und da wir nur an der Oberfläche
rumkratzen können, können wir keinen Einfluss auf den Verlauf
der Abkühlung nehmen.


Gruss
Markus

Bernhard Fischer

unread,
Nov 3, 2007, 10:57:30 AM11/3/07
to
Eine Übersicht über in Deutschland installierte hydrothermale
Geothermie-Anlagen (incl. Angaben zur Wassertemperatur und Nutzung)
gibt's hier:
<http://www.geothermie.de/geothermieartikel/basisartikel/hydrothermale_geothermie.htm>

"Bohrt man von der Erdoberfläche in die Tiefe, so steigt die Temperatur
im Durchschnitt alle 100 Meter um 3 Grad an. In 2.800 Meter Tiefe kann
man über 80 Grad Celsius erwarten – genug, um damit zu heizen."
Quelle: http://www.swm.de/dokumente/swm/pdf/infomaterial/geothermie.pdf

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