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Re: Staub-Stratigraphie Hochgebirge

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Joe Doe

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Dec 20, 2009, 8:37:13 AM12/20/09
to
Ralf . K u s m i e r z wrote:
> X-No-Archive: Yes
> begin_ Thread

> ich habe eine "gibt es sowas"-Frage: Wei� zuf�lllig jemand
> Situationen, in denen sich in hohen Lagen sch�n regelm��ig
> (Quarz-)Staub ablagert und stratigraphisch datierbare Schichtungen
> bildet?

Ich nehme an, du suchst Daten zur Thermolumisneszenzdatierung?
Hier eine IMHO eine recht gut beschriebene Einf�hrung �ber das
Verfahren selbst und seine Grenzen
<http://www.users.globalnet.co.uk/~qtls/> bzw detailliert
<http://www.users.globalnet.co.uk/~qtls/index.htm>.
Schade, dass es solch ausf�hrliche Erl�uterungen nicht in deutscher
Sprache zu geben scheint.

Vermutlich wirst du die Bib aufsuchen m�ssen. Hier mal ein paar
Anregungen, wo du zu TL ggf etwas finden k�nntest. Vielleicht kannst du
daraus passende Suchbegriffe ableiten und im Netz etwas finden, z.B
unter "Thermoluminescence Dating" oder "Luminescence dating" + "aeolian
sands":

+ The Solar Resetting of Thermoluminescence of Sediments in a
Glacier-Dominated Fiord Environment in Spitsbergen:
Geochronologic Implications, Steven L. Forman

+ Janotta, A 1991, Thermolumineszenzdatierung als chronometrischer
Beitrag zur stratigraphischen Beschreibungen von L��profilen,
D�sseldorfer Geographische Schriften, Band 30,

+ 175 years of loess research in Germany�long records and
unconformities, Ludwig Z�ller and Arno Semmel

+ Luminescence Dating of Sediments from the Luthern Valley,
Central Switzerland, and Implications for the Chronology
of the Last Glacial Cycle
Authors: Preusser F.1, 2; M�ller B.U.2; Schl�chter C.2
Source: Quaternary Research, Volume 55, Number 2, March 2001 , pp.
215-222(8)
Publisher: Academic Press

vielleicht von Nutzen:
+
<http://www.spaceandscience.net/sitebuildercontent/sitebuilderfiles/relationalcyclestheoryssrcresearchreport12008.doc>


Vermutlich der informativste Link:
+
http://kups.ub.uni-koeln.de/volltexte/2009/2704/pdf/Diss_Lomax_2009.pdf
Palaeodunes as archives of environmental change -
A case study from the western Murray Basin (South Australia)
based on optically stimulated luminescence (OSL) dating of
single and multiple grains of quartz

Du k�nntest ggf mal bei den Kollegen vom Leibnitz-Institut anfragen:
<http://www.liag-hannover.de/en/research-of-methods-sections/geochronology-isotope-hydrology/projects/leibniz-pakt-luminescence.html>

Zu deinem eigentlichen Anliegen habe ich leider auf die Schnelle nichts
gefunden, was dir auf direktem Wege weiterhelfen k�nnte.

HTH
Gr��e
Joe

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Joe Doe

unread,
Dec 21, 2009, 6:45:58 PM12/21/09
to
Ralf . K u s m i e r z wrote:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin_ quoting, "Ralf . K u s m i e r z" schrieb:
>
>>>> ich habe eine "gibt es sowas"-Frage: Wei� zuf�lllig jemand
>>>> Situationen, in denen sich in hohen Lagen sch�n regelm��ig

>>>> (Quarz-)Staub ablagert und stratigraphisch datierbare Schichtungen
>>>> bildet?
>> ... ich will aus stratigraphisch datierten Proben
>> die CR-Intensit�t retrospektiv bestimmen (f�r die Zeit, in der sie
>> nicht gemessen wurde).
> Beim zweiten Nachdenken ist das mit dem 32Si wohl eine bl�de Idee:
> Wenn es aus Ar entsteht, dann liegt es zun�chst als atmosph�rischer
> Feinstaub vor und f�llt wohl nur extrem langsam, evtl. erst nach
> jahrelangem Aufenthalt in der Luft, aus. Dann gibt es aber auch keine
> zeitlich genauer aufgel�ste Information als 10Be oder 14C. Kann man
> also wohl vergessen.

Wie genau zeitlich aufgel�st soll es denn sein? Feinstaub in der
Troposh�re wird recht z�gig mittels Niederschl�gen ausgewaschen. Und
selbst Feinstaub in der Stratosph�re rieselt nach rund 100-200 Tagen,
zumindest innerhalb eines Jahres herunter. Solche Untersuchungen wurden
bereits gemacht, nicht nur mit 32Si, ich finde den Kram nur gerade
nicht.

Joe

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