ich bräuchte - mal wieder - einen Tipp:
Da sucht jemand aus Norwegen seinen deutschen Großvater, der Schmidt
heißt ... sieht natürlich aussichtlos aus.
Er weiß (und ich auch) den Vornamen, Geburtsort (heute Polen),
Geburtsdatum. Selbiger hat 1943 in Norwegen den Vater des Suchenden
gezeugt. Telefonisch hat das DRK dem Suchenden mitgeteilt, der Gesuchte
würde noch leben, aber weiteres würden sie nicht mitteilen.
Der Suchende ist sich sicher, dass es auch eine Lebensborn-Akte geben
müsste.
Hat da jemand eine Idee, wie man trotz Datenschutz etwas näher an den
Großvater ran kommen könnte?
Gruss
Sigbert
>Telefonisch hat das DRK dem Suchenden mitgeteilt, der Gesuchte
>würde noch leben, aber weiteres würden sie nicht mitteilen.
Vielleicht hilft die Schriftform mit beigefügten Unterlagen, welche
eine "Berechtigung" für diese Auskünfte darlegen? Ansonsten müßte
man die Rechtslage prüfen und ggf mal per Anwalt nachbohren?
>Der Suchende ist sich sicher, dass es auch eine Lebensborn-Akte geben
>müsste.
Es gibt in Berlin die "Deutsche Dienststelle (WASt) für die
Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der
ehemaligen deutschen Wehrmacht"
Da erhält man gegen geringe Gebühr die Wehrmachtsstationen
des Verwandten (imho nur Mannschaftsdienstgrade).
U.U. hat der Großvater auch mal irgendwann Nachweise etc aus seinem
Geburtsort benötigt und dort nachgefragt. Wenn die (polnische)
Gemeinde den Schriftwechsel aufbewahrt hat, kann man vielleicht
ermitteln, woher die Anfrage kam?
Grüße,
H.
Inger
"Sigbert" <ne...@sigbert.de> skrev i en meddelelse
news:487b67e2$0$27443$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
Moin,
wenn das DRK die Anschrift des Vaters kennt, so wäre es doch wohl das
einfachste, das DRK zu bitten, einen persönlichen Brief / Mitteilung
des mutmaßlichen Sohnes an die bekannte Anschrift weiterzureichen.
Im übrigen sind dieses keine Einzelfälle. Es fragt sich, was
eigentlich der deutsche Staat für diese Kinder tut, die oft ein hartes
Schicksal hinter sich haben und in ihrem Geburtsland unerwünscht
waren.
Es gibt sowohl in Norwegen, als auch in Dänemark "private"
Anlaufstellen.
http://www.krigsboern.dk/dkbf/kriegskinder.htm
dänisch: http://www.krigsboern.dk
norwegisch: http://www.lebensbornnorway.org/velkommd.htm (norwegisch,
deutsch, usw.)
Dort sind auch Kontaktpersonen genannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensborn#Norwegen
Ansprechpartner dort ist
Norwegen:
http://www.lebensbornnorway.org/
Im übrigen sollte doch das Standesamt I in Berlin Auskunft geben
müssen??!!
>> Telefonisch hat das DRK dem Suchenden mitgeteilt, der Gesuchte
>> würde noch leben, aber weiteres würden sie nicht mitteilen.
>
> Vielleicht hilft die Schriftform mit beigefügten Unterlagen, welche
> eine "Berechtigung" für diese Auskünfte darlegen? Ansonsten müßte
> man die Rechtslage prüfen und ggf mal per Anwalt nachbohren?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hilft. Solange die Person lebt,
kann ja ein berechtigts Interesse bestehen, dass die Daten nicht
herausgegeben werden.
Meiner Meinung nach, wäre es allenfalls denkbar, dass das DRK den
Gesuchten von der Anfrage unterrichtet und einen Kontaktwunsch
weiterleitet. Mit etwas Glück meldet sich dann die gesuchte Person.
> U.U. hat der Großvater auch mal irgendwann Nachweise etc aus seinem
> Geburtsort benötigt und dort nachgefragt. Wenn die (polnische)
> Gemeinde den Schriftwechsel aufbewahrt hat, kann man vielleicht
> ermitteln, woher die Anfrage kam?
Auch das fällt sicher unter den Datenschutz. Mag sein, dass die dortigen
Behörden "flexibler" sind.
Viel Erfolg.
MfG, Metti.