seit einigen Jahren forsche ich in meiner Familiengeschichte. Nun
benötige ich nach einer ersten Anfrage hier (2004) erneut Eure Hilfe.
Meine Vorfahren hießen "Groß" und wohnten - so meine bisherigen
Informationen - in "Gumbinnen" / Ostpreussen.
Inzwischen weiß ich, dass der größte Teil lange Zeit in "Mingstimmen",
bzw. (seit 1938) "Angerfelde" lebte.
Ferner brauche ich Daten zum Ort "Niebudschen", bzw. "Niebudszen",
bzw. "Herzogskirch" (bis 1945). In diesem Ort haben 1914 meine
Urgroßeltern "Hermann und Minna Groß" geheiratet. Aufgrund einer
Heiratsurkunde könnte ich hier sicherlich weitere Ahnen "aufspüren".
Ebenfalls suche ich nach einem Ort namens "Tawellningken" (insofern
ich die altdeutsche Schrift des mir vorliegenden Dokumentes korrekt
entziffert habe) - in diesem Ort soll mein Großvater Robert Groß
geboren worden sein. Auf keiner historischen Karte konnte ich diesen
Ort aber bisher finden.
Hat irgendjemand weitere Ideen, wo ich derlei Informationen auftreiben
kann und hat jemand schon dieses Dokument selbst vor Augen gehabt?
Bin weiterhin für jede Hilfe dankbar!
Lieben Gruß,
Oliver Schmidt
>Hallo NG,
>
>seit einigen Jahren forsche ich in meiner Familiengeschichte. Nun
>ben�tige ich nach einer ersten Anfrage hier (2004) erneut Eure Hilfe.
>
>Meine Vorfahren hie�en "Gro�" und wohnten - so meine bisherigen
>Informationen - in "Gumbinnen" / Ostpreussen.
Ah, die Ecke hat mich immer wegen ihrer eigent�mlichen Ortsnamen
fasziniert.
>
>Inzwischen wei� ich, dass der gr��te Teil lange Zeit in "Mingstimmen",
>bzw. (seit 1938) "Angerfelde" lebte.
>
>Ferner brauche ich Daten zum Ort "Niebudschen", bzw. "Niebudszen",
l��t sich �ber http://territorial.de/ finden.
>bzw. "Herzogskirch" (bis 1945). In diesem Ort haben 1914 meine
>Urgro�eltern "Hermann und Minna Gro�" geheiratet. Aufgrund einer
>Heiratsurkunde k�nnte ich hier sicherlich weitere Ahnen "aufsp�ren".
>Ebenfalls suche ich nach einem Ort namens "Tawellningken" (insofern
>ich die altdeutsche Schrift des mir vorliegenden Dokumentes korrekt
>entziffert habe) - in diesem Ort soll mein Gro�vater Robert Gro�
>geboren worden sein. Auf keiner historischen Karte konnte ich diesen
>Ort aber bisher finden.
Vielleicht hilft
http://territorial.de/ostp/elchnied/tawellen.htm und
http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?gem1900_2.htm
ja ein bi�chen beim Eingrenzen der Suche.
Ein K�rtchen mit den gr��eren Orten findet sich hier:
http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&gruppe_id=3&kreis=05
>
>Hat irgendjemand weitere Ideen, wo ich derlei Informationen auftreiben
>kann und hat jemand schon dieses Dokument selbst vor Augen gehabt?
>
>http://www.familysearch.org/eng/library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=titledetails&titleno=554186&disp=Kirchenbuch
>
Tja, vielleicht nach Leipzig reisen und dort Einblick nehmen.
Nein, ich hab so ein altes Kirchenbuch (oder eine Verfilmung
davon) noch nicht gesehen, nur Friedhofsb�cher ab 1945.
>> ["Niebudschen", bzw. "Niebudszen"]
> läßt sich über http://territorial.de/finden.
danke. Bin ich auch schon mal drüber gestolpert. Mir ist heute aber
eingefallen, dass es mir eigentlich...
>> In diesem Ort haben 1914 meine
>> Urgroßeltern "Hermann und Minna Groß" geheiratet. Aufgrund einer
>> Heiratsurkunde könnte ich hier sicherlich weitere Ahnen "aufspüren".
...nur um ein obiges Dokument geht. Also ein Dokument, ähnlich einer
Heiratsurkunde, auf der man die jeweiligen Eltern nachlesen kann, um
wiederum dann deren Heiratsurkunde erforschen zu können, etc.
Keine Ahnung, ob die - offenbar vorhandenen - Kirchenbücher das
überhaupt leisten können...
Ich bin mal gespannt, wohin mich die Reise da noch führen wird... ;-)
>> ["Tawellningken"]
> Tja, vielleicht nach Leipzig reisen und dort Einblick nehmen.
Habe ich auch schon dran gedacht. Nach einer Kontaktaufnahme
meinerseits, will man mir sogar eine "Benutzerdatei" schicken.
Interessant. Was ist das? Der Mikrofilm? Ein Belegexemplar?
Auf jeden Fall Dir schon mal vielen Dank für die Infos.
Lieben Gruß,
Oliver
>Hallo Helga,
>
>>> ["Niebudschen", bzw. "Niebudszen"]
>
>> l��t sich �ber http://territorial.de/finden.
>
>danke. Bin ich auch schon mal dr�ber gestolpert. Mir ist heute aber
>eingefallen, dass es mir eigentlich...
>
>>> In diesem Ort haben 1914 meine
>>> Urgro�eltern "Hermann und Minna Gro�" geheiratet. Aufgrund einer
>>> Heiratsurkunde k�nnte ich hier sicherlich weitere Ahnen "aufsp�ren".
>
>...nur um ein obiges Dokument geht. Also ein Dokument, �hnlich einer
>Heiratsurkunde, auf der man die jeweiligen Eltern nachlesen kann, um
>wiederum dann deren Heiratsurkunde erforschen zu k�nnen, etc.
Ja, Heiratsurkunden sind da mitunter ergiebig. Ich habe die Kopie
einer alten von meinen Ururgro�eltern, auf der sind nicht nur die
Ehepartner, sondern auch deren Eltern samt Wohnort genannt. Sowas
ist nat�rlich sehr aufschlu�reich. Wenn ich dagegen meine eigene
Heiratsurkunde (von vor ein paar Jahren) ansehe, so ist da nicht
viel: Namen, Geburtsort und Geburtstag der Ehepartner,
Heiratsdatum und Ort des Standesamts, und das wars.
Wo hingegen immer die Eltern angegeben sind (bzw. wenigstens die
Mutter), sind die Geburtsurkunden.
>Keine Ahnung, ob die - offenbar vorhandenen - Kirchenb�cher das
>�berhaupt leisten k�nnen...
Bei Kirchenb�chern w�rde ich noch eher Eintr�ge der Eltern des
Brautpaars erwarten als bei Standesamtsurkunden, aber das mag vom
einzelnen Pfarrer abh�ngig gewesen sein, der eine schrieb mehr,
der andere weniger. Wie gesagt, die Geburtsurkunden oder
Taufb�cher sind bez�glich der Elternnennung sicherer - bei einem
Kind sind immer die Eltern angegeben, bei vollj�hrigen
Erwachsenen dann eher weniger.
>
>Ich bin mal gespannt, wohin mich die Reise da noch f�hren wird... ;-)
Wenn Du schon �ber die Standesamtsurkunden hinaus bis zu den
Kirchenb�chern vorgedrungen bist, bist Du ja schon recht weit.
Hinter den Kirchenb�chern wirds dann dunkel, vor allem auf dem
Land, denn da wurde nicht so sehr viel geschrieben..
>
>>> ["Tawellningken"]
>
>> Tja, vielleicht nach Leipzig reisen und dort Einblick nehmen.
>
>Habe ich auch schon dran gedacht. Nach einer Kontaktaufnahme
>meinerseits, will man mir sogar eine "Benutzerdatei" schicken.
>Interessant. Was ist das? Der Mikrofilm? Ein Belegexemplar?
Ich vermute mal, Zugangsdaten zu deren Webseite, damit Du dort im
Katalog gucken kannst und zusammenstellen, was Du ansehen willst.
Du wirst ihnen sagen m�ssen, Du willst aus demunddem Kirchenbuch
die Eheschlie�ung zwischen soundso und soundso und die Taufe von
soundso, damit sie es Dir raussuchen k�nnen. Eine andere Idee,
als sich nach Heirats- und Tauf(Geburts-)eintr�gen vorzuhangeln,
hab ich auch nicht.
>Auf jeden Fall Dir schon mal vielen Dank f�r die Infos.
Bittebitte, ich suche mich da auch nur so peu a peu durch.
Falls Du mit den Leipzigern Kontakt aufnimmst, berichte mal kurz,
t�te mich interessieren, was die so f�r Gepflogenheiten haben und
wie es dort so ist.
Bevor ich die Adresse auf deinem Link gesehen habe, wu�te ich
garnicht, da� es dieses Archiv gibt. Da� in der Nazizeit alte
Kirchenb�cher fotografiert wurden, h�tte ich nicht erwartet. Und
dann auch noch 1934 Ostpreu�en, Schlesien und Pommern zuerst, als
h�tten sies von vornherein drauf angelegt, die abzusto�en.
Wie bist Du denn an die Standesamtsurkunden gekommen? Ich meine,
Gumbinnen ist ja Oblast Kaliningrad, ich nehme nicht an, da� die
entsprechenden B�cher dort in einem gut erschlossenen Archiv
vollst�ndig versammelt sind, die werden ziemlich verstreut sein,
aber wo?
Hallo Helga,
> Wie bist Du denn an die Standesamtsurkunden gekommen? Ich meine,
> Gumbinnen ist ja Oblast Kaliningrad, ich nehme nicht an, daß die
> entsprechenden Bücher dort in einem gut erschlossenen Archiv
> vollständig versammelt sind, die werden ziemlich verstreut sein,
> aber wo?
den Namen Gumbinnen habe ich aus dem Kreis meiner Familie. Als
einziges "echtes" Dokument liegt mir die Heiratsurkunde meiner
Großeltern vor. Den Rest der Infos habe über die weitverzweigten Arme
meiner Familie zusammengetragen. Plus ein wenig Recherche im Internet.
Als nächstes kommen halt die Archive (Leipzig, Berlin I, Mormonen)
dran...
>On 9 Jun., 11:28, Helga Schulz <h...@colorcraze.de> wrote:
>
>Hallo Helga,
>
>> Wie bist Du denn an die Standesamtsurkunden gekommen? Ich meine,
>> Gumbinnen ist ja Oblast Kaliningrad, ich nehme nicht an, da� die
>> entsprechenden B�cher dort in einem gut erschlossenen Archiv
>> vollst�ndig versammelt sind, die werden ziemlich verstreut sein,
>> aber wo?
>
>den Namen Gumbinnen habe ich aus dem Kreis meiner Familie. Als
>einziges "echtes" Dokument liegt mir die Heiratsurkunde meiner
>Gro�eltern vor. Den Rest der Infos habe �ber die weitverzweigten Arme
>meiner Familie zusammengetragen. Plus ein wenig Recherche im Internet.
>
>Als n�chstes kommen halt die Archive (Leipzig, Berlin I, Mormonen)
>dran...
Ja, so funktioniert das :-)
Ich selbst bin noch recht weit entfernt davon, die
Ankn�pfungspunkte f�r diese Archive zu haben, aber vielleicht
habe ich sie in ein paar Jahren..
Tawellningken liegt im Kreis (Elch-)Niederung und hieß ab 1938 Tawellenbruch. Es gehörte zu dem 1890 gegründeten Kirchspiel Seckenburg, dessen Kirchenbücher nicht mehr existieren. Vorher gehörte Tawellningken zum Kirchspiel (Alt) Lappienen, dessen Kirchenbücher als Mikroverfilmung existieren, allerdings reichen die Verfilmungen (wie bei fast allen ostpreussischen Kirchenbücher) nur bis zu Beginn der Standesamtsaufzeichnungen im Jahr 1874.
Die Verfilmungen der Kirchenbücher von Lappienen findest Du auch bei den Mormonen. Die Verfilmungen kann man sich zur Ansicht in die nächstgelegene Genealogische Forschungsstelle der Mormonen bestellen, eine Reise nach Leipzig ist also nicht zwingend erforderlich.
Viele sehr gute und umfangreiche Informationen zur Familienforschung im Kreis Elchniederung findest Du auch unter www.kreis-elchniederung.de
Einige Eintragungen zu Tawellningken findest Du auch in "meinem" Online-Ortsfamilienbuch unter www.online-ofb.de/inse
Viele Grüße
Katharina