war eigentlich schon mal jemand in Salt Lake City bei der zentralen
Familienforschungsstelle der Mormonen und hat da recheriert?
Wenn ja, kann derjenige mal drᅵber berichten wie seine/ihre Erfahrungen so
waren? Wᅵrde mich mal interessieren. Wᅵr wahrscheinlich auch fᅵr andere
Interessant, die da noch hin mᅵchten.
Grᅵᅵe,
Thomas
Nur on-Leine. ;-)
> Wenn ja, kann derjenige mal drᅵber berichten wie seine/ihre Erfahrungen
> so waren? Wᅵrde mich mal interessieren. Wᅵr wahrscheinlich auch fᅵr
> andere Interessant, die da noch hin mᅵchten.
Hab lediglich mal in Halle bei der bei familysearch.org hinterlegten
Kontaktadresse angerufen. Die Heiligen der letzten Tage dort waren, was
Genealogie betrifft, leider nicht besonders beschlagen. Ich wollte vor
allem wissen, wie sie zu den Daten kommen, ob nur oder ᅵberwiegend
Mormonen dazu beitragen usw. Das wᅵre wichtig zu wissen, um z.B.
beurteilen zu kᅵnnen, ob die in der o.g. Datenbank fᅵr manche Namen
feststellbaren lokalen Hᅵufungenen wirkliche Gegebenheiten widerspiegeln
oder durch regional stark unterschiedliche Erfassung verursacht werden.
--
CU Christoph Maercker.
Hallo, Christoph!
So weit ich das "googlen" konnte (oder hatte ich "geWIKIt"?), entsteht
die Mormonen-Datenbank dadurch, dass aktuelle Mitglieder Ahnenforschung
betreiben und die Datenbestᅵnde dort einstellen. Der Sinn ist, die
Vorfahren, auch wenn sie nicht der "Kirche der Heiligen der letzten
Tage" angehᅵrten, in den "Genuss" der Verheiᅵung kommen zu lassen.
Und da, wie wir alle wissen, unsere Wurzen in einem bestimmten Gebiet
liegen, kommt es zu dieser Hᅵufung von Ortsangaben in den Daten ab ca.
1930 und ᅵlter.
> Hab lediglich mal in Halle bei der bei familysearch.org hinterlegten Kontaktadresse
> angerufen. Die Heiligen der letzten Tage dort
> waren, was Genealogie betrifft, leider nicht besonders beschlagen.
Das sind AFAIK im allgemeinen normale Gemeindemitglieder, die dort ehrenamtlich
helfen, keine Ahnenforschungsspezialisten.
> Ich wollte vor allem wissen, wie sie zu den Daten kommen, ob nur oder ᅵberwiegend
> Mormonen dazu beitragen usw.
Die Daten der "offiziellen" Datei werden AFAIK nur von Mormonen eingetragen,
in die "Pedigree"-Dateien kann jeder seine Ergebnisse eintragen, z.B.:
http://www.familysearch.org/eng/search/PRF/individual_record.asp?recid=1344320105
> Das wᅵre wichtig zu wissen, um z.B. beurteilen zu kᅵnnen, ob die in der o.g.
> Datenbank fᅵr manche Namen feststellbaren lokalen
> Hᅵufungenen wirkliche Gegebenheiten widerspiegeln oder durch regional stark
> unterschiedliche Erfassung verursacht werden.
Das hat doch nichts damit zu tun, ob man Mormone ist oder nicht?
Viele Grᅵᅵe
Harald
--
http://ahnen.effenberg.de/
Aleydis wrote:
> So weit ich das "googlen" konnte (oder hatte ich "geWIKIt"?), entsteht
> die Mormonen-Datenbank dadurch, dass aktuelle Mitglieder Ahnenforschung
> betreiben und die Datenbestᅵnde dort einstellen. Der Sinn ist, die
> Vorfahren, auch wenn sie nicht der "Kirche der Heiligen der letzten
> Tage" angehᅵrten, in den "Genuss" der Verheiᅵung kommen zu lassen.
Was schon mal bedeutet, dass nicht nur Mormonen in der Datenbank landen.
Allenfalls, dass dort, wo Mormonen besonders aktiv Ahnenforschung
betreiben, lokale Hᅵufungen entstehen (kᅵnnen).
> Und da, wie wir alle wissen, unsere Wurzen in einem bestimmten Gebiet
> liegen, kommt es zu dieser Hᅵufung von Ortsangaben in den Daten ab ca.
> 1930 und ᅵlter.
Meinst Du jetzt die Wurzeln der Mormonen oder soll das ein allgemeiner
Hinweis auf die eingeschrᅵnkte Mobilitᅵt frᅵherer Zeiten sein?
--
CU Christoph Maercker.
Schon klar. Zu Fragen, deren Beantwortung wirklich
Genealogie-Spezialisten erfordert, sehe ich mich kaum in der Lage. ;-)
[lokalen Hᅵufungenen von Namen]
> Das hat doch nichts damit zu tun, ob man Mormone ist oder nicht?
Das nicht, aber die Anzahl der DB-Eintrᅵge wird durch unterschiedliche
lokale Aktivitᅵten der Mormonen beeinflusst. Sie geben nicht
zwangslᅵufig die wirkliche ᅵrtliche Verteilung der Namen wider. Obwohl
im Falle meines eigenen Names einige Hᅵufungen plausibel erscheinen, bin
ich mir nicht sicher, ob andere Regionen einfach "schwᅵrze Lᅵcher" fᅵr
die Mormonen sind und nur deshalb keine Eintrᅵge aus diesen Gegenden zu
finden sind.
--
CU Christoph Maercker.
Wie du zu Recht vermutest bezieht sich dass auf die Sesshaftikeit
unserer Vorvᅵter.
Und die Nichtmormonen in den Ahnenlisten werden in einer besonderen
Zeremonie nachtrᅵglich "mormonisiert", ob sie wollen oder nicht! Nur so
kᅵnnen die mormonischen Nachfahren sicher sein, dass ihre Ahnen in den
"Genuss der Verheiᅵugnen des Joseph Smith" kommen!
>> So weit ich das "googlen" konnte (oder hatte ich "geWIKIt"?), entsteht
>> die Mormonen-Datenbank dadurch, dass aktuelle Mitglieder Ahnenforschung
>> betreiben und die Datenbest�nde dort einstellen. Der Sinn ist, die
>> Vorfahren, auch wenn sie nicht der "Kirche der Heiligen der letzten
>> Tage" angeh�rten, in den "Genuss" der Verhei�ung kommen zu lassen.
>
> Was schon mal bedeutet, dass nicht nur Mormonen in der Datenbank
> landen.
Da die LDS ihre Daten zum gro�en Teil aus Kirchenb�chern entnimmt,
d�rften die wenigsten Eintr�ge "Mormonen" sein. Vermutlich eher
Katholiken und Protestanten.
MfG, Metti.