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Herzlichen Glueckwunsch Joerg!

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Eric Brücklmeier

unread,
Nov 7, 2012, 1:02:51 AM11/7/12
to
soviel Vernunft hᅵtte ich euch gar nicht zugetraut...

Henning Paul

unread,
Nov 7, 2012, 2:51:02 AM11/7/12
to
Eric Brücklmeier schrieb:

> soviel Vernunft hätte ich euch gar nicht zugetraut...

Du sollst den Armen doch nicht so provozieren.

Gruß
Henning (sich der Trollfütterung bewusst)

Uwe Hercksen

unread,
Nov 7, 2012, 3:22:26 AM11/7/12
to


Eric Brᅵcklmeier schrieb:

> soviel Vernunft hᅵtte ich euch gar nicht zugetraut...

Hallo,

nach Wahlmᅵnnern ist der Vorsprung offenbar deutlicher als nach
Wᅵhlerstimmen ᅵber alle Staaten zusammen.

Bye

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 4:01:31 AM11/7/12
to
Und so sprach Uwe Hercksen:
Na da hat die republikanische ᅵnderung des Wahlgesetzes doch
funktioniert... Zumindest falls mal wieder ein Rep for President ist.

:D

Roland

Axel Schwenke

unread,
Nov 7, 2012, 3:56:59 AM11/7/12
to
[U.S.A. Wahlen]

Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:
>
> nach Wahlm�nnern ist der Vorsprung offenbar deutlicher als nach
> W�hlerstimmen �ber alle Staaten zusammen.

Wenn man Kritikern des USA Wahlsystems glauben darf, dann kann sogar
der Kandidat mit weniger Stimmen am Ende mehr Wahlm�nner holen und
so die Wahl "gewinnen". Angeblich war das bei Bush junior so.


XL

MaWin

unread,
Nov 7, 2012, 4:09:51 AM11/7/12
to
"Uwe Hercksen" <herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:afuk23...@mid.dfncis.de...
>
> nach Wahlmᅵnnern ist der Vorsprung offenbar deutlicher als nach
> Wᅵhlerstimmen ᅵber alle Staaten zusammen.

Die USA sind halt keine Demokratie und wᅵrden aus mehreren Grᅵnden
(z.B. Todesstrafe) niemals in die Europᅵische Union aufgenommen werden.

Warum in God's own Country die
Vᅵllerie (Adipositas)
Faulheit (lassen alles von Chinesen produzieren)
Wolllust (amerikanische Jugendliche gelten als am aktivsten)
Zorn (man erinnere an die verwᅵsteten Lᅵnder Iran/Afphanistan/Sudan
bei der Jagd nach BinLaden)
Habgier (man denke an die Banken)
Hochmut (gibt es ausser den USA ein anderes Land auf der Welt ?)

so ausgeprᅵgt wie in keinem anderen Land der Erde sind, ist auch
merkwᅵrdig, lediglich der Neid ist wohl zurᅵckhaltender, obwohl,
keeping up with the Jones ist auch typisch amerikanisch,

na ja, Scheinheiligkeit ist typisch fᅵr angeblich Religiᅵse.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.


Uwe Hercksen

unread,
Nov 7, 2012, 4:28:27 AM11/7/12
to


Roland Ertelt schrieb:

> Na da hat die republikanische ᅵnderung des Wahlgesetzes doch
> funktioniert... Zumindest falls mal wieder ein Rep for President ist.

Hallo,

welche ᅵnderung? Das Verfahren mit den Wahlmᅵnnern gibt es doch seit
Grᅵndung der USA unverᅵndert.

Bye

Waldemar Krzok

unread,
Nov 7, 2012, 4:41:50 AM11/7/12
to
Am 07.11.2012 09:56, schrieb Axel Schwenke:
> [U.S.A. Wahlen]
>
> Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:
>>
>> nach Wahlm�nnern ist der Vorsprung offenbar deutlicher als nach
>> W�hlerstimmen �ber alle Staaten zusammen.
>
> Wenn man Kritikern des USA Wahlsystems glauben darf, dann kann sogar
> der Kandidat mit weniger Stimmen am Ende mehr Wahlm�nner holen und
> so die Wahl "gewinnen". Angeblich war das bei Bush junior so.

Nich angeblich, sondern es war so. Es ist wie beim Sport bei den
Play-offs. Wenn beim Best-of-five: wenn die eine Mannschaft 2x 10:0
gewinnt und die andere 3x1:0 hat die Zweite trotzdem gewonnen, obwohl es
bei den Toren 20:3 f�r die Erste steht. Man kann sich streiten, ob das
richtig oder falsch ist, aber es ist so. Pers�nlich denke ich, das diese
"winner takes it all"-Metode ziemlich ungerecht ist.

Waldemar


--
My jsme Borgov�. Sklopte �t�ty a vzdejte se. Odpor je marn�

Johannes Bauer

unread,
Nov 7, 2012, 5:00:33 AM11/7/12
to
On 07.11.2012 10:41, Waldemar Krzok wrote:

> Nich angeblich, sondern es war so. Es ist wie beim Sport bei den
> Play-offs. Wenn beim Best-of-five: wenn die eine Mannschaft 2x 10:0
> gewinnt und die andere 3x1:0 hat die Zweite trotzdem gewonnen, obwohl es
> bei den Toren 20:3 f�r die Erste steht. Man kann sich streiten, ob das
> richtig oder falsch ist, aber es ist so. Pers�nlich denke ich, das diese
> "winner takes it all"-Metode ziemlich ungerecht ist.

Die Anzahl gestellter Wahlm�nner pro Bundestaat in Relation zu den
Einwohnern des Bundesstaats ist auch recht bizarr. Laut Wikipedia hat CA
~677k Einwohner/Wahlmann, aber WY nur ~188k Einwohner/Wahlmann. Das ist
fast ein Faktor 4 Unterschied!

Viele Gr��e,
Johannes

--
>> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
> Zumindest nicht �ffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere gro�en
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos �ber R�diger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1...@speranza.aioe.org>

Axel Schwenke

unread,
Nov 7, 2012, 5:01:51 AM11/7/12
to

Uwe Hercksen

unread,
Nov 7, 2012, 5:13:36 AM11/7/12
to


Johannes Bauer schrieb:

> Die Anzahl gestellter Wahlm�nner pro Bundestaat in Relation zu den
> Einwohnern des Bundesstaats ist auch recht bizarr. Laut Wikipedia hat CA
> ~677k Einwohner/Wahlmann, aber WY nur ~188k Einwohner/Wahlmann. Das ist
> fast ein Faktor 4 Unterschied!

Hallo,

nachdem auch die Staaten mit ganz wenigen Einwohnern mindestens 3
Wahlm�nner bekommen ist das zwangsl�ufig so. Ab 10 Wahlm�nner aufw�rts
geht es einigerma�en gerecht zu.

Bye

Heiko Lechner

unread,
Nov 7, 2012, 6:49:23 AM11/7/12
to
Am 07.11.2012 11:01, schrieb Axel Schwenke:

> http://fun.drno.de/pics/obama/wahl-specials.jpg

Am besten finde ich served with POMMES ;)

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 7, 2012, 7:06:42 AM11/7/12
to
Am 07.11.2012 10:28, schrieb Uwe Hercksen:
>
>
> Roland Ertelt schrieb:
>
>> Na da hat die republikanische Änderung des Wahlgesetzes doch
>> funktioniert... Zumindest falls mal wieder ein Rep for President ist.
>
> Hallo,
>
> welche Änderung? Das Verfahren mit den Wahlmännern gibt es doch seit
> Gründung der USA unverändert.

Und damals sind die noch auf Eseln und Elefanten in die Hauptstadt geritten.


Gruß Dieter

Kai-Martin Knaak

unread,
Nov 7, 2012, 7:38:13 AM11/7/12
to
Heiko Lechner wrote:

>> http://fun.drno.de/pics/obama/wahl-specials.jpg
>
> Am besten finde ich served with POMMES ;)
>

Und vor allem: Zahlbar in Euro!

---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 7:50:12 AM11/7/12
to
Und so sprach Uwe Hercksen:

>
>
Die Einschrᅵnkung der Wahlberechtigungen.
<http://humanicum.wordpress.com/2012/08/10/usa-dekadenz-konservative-beschranken-wahlrecht-um-sich-zu-bevorzugen/>

Aber das ist ja wieder nur alles linke Propaganda ;)

Roland

Werner Holtfreter

unread,
Nov 7, 2012, 8:30:24 AM11/7/12
to
Am Wed, 07 Nov 2012 11:00:33 +0100 schrieb Johannes Bauer:

> Die Anzahl gestellter Wahlmänner pro Bundestaat in Relation zu den
> Einwohnern des Bundesstaats ist auch recht bizarr.

Nicht bizarrer, als die Vertretung in den europäischen Institutionen, wie
etwa der EZB.
--
Gruß Werner

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 10:25:13 AM11/7/12
to
Eric Brücklmeier wrote:
> soviel Vernunft hätte ich euch gar nicht zugetraut...


Vernunft? Die ist offenbar vielen Waehlern gaenzlich abgegangen. Aber
ok, muss man durch und ich habe meine Dinge schon vor vier Jahren an
daraus vorausichtlich entstehenden (und dann auch entstandenen)
Standortnachteile angepasst. Zum Beispiel Medical Device Tax welche
jetzt mit Sicherheit nicht zurueckgenommen wird. Wenn nun in Konsequenz
weiterhin Leute mit Obama-Aufkleber auf ihren Autos ihren Job verlieren,
ja da kann ich auch nicht viel helfen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Eric Brücklmeier

unread,
Nov 7, 2012, 11:04:40 AM11/7/12
to
Am 07.11.2012 16:25, schrieb Joerg:

> ja da kann ich auch nicht viel helfen.
>

Im Ernst? Was ist denn da passiert?

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 11:15:11 AM11/7/12
to
Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
abgesahnt. Da besonders im Disposable Bereich die Margen oft nur bei
10-15% liegen und solche Firmen erheblichen finanziellen Aufwand im
Vertrieb und anderen Bereichen haben fuehrt das rasch dazu dass die
Profitablitaet dadurch aufgezehrt wird. Daneben gibt es noch andere neue
Steuern.

Mein ehemaliger Med-Tech Arbeitgeber ist dabei nach Costa Rica
umzusiedeln. In Anbetracht des gestrigen Ergebnisses vermutlich ein
weiser Entschluss, fuer unser Land allerdings ueberhaupt nicht gut. Fuer
die hiesigen Produktionsmitarbeiter noch weniger :-(

Uwe Hercksen

unread,
Nov 7, 2012, 11:18:55 AM11/7/12
to


Joerg schrieb:

> Mein ehemaliger Med-Tech Arbeitgeber ist dabei nach Costa Rica
> umzusiedeln. In Anbetracht des gestrigen Ergebnisses vermutlich ein
> weiser Entschluss, fuer unser Land allerdings ueberhaupt nicht gut. Fuer
> die hiesigen Produktionsmitarbeiter noch weniger :-(

Hallo,

zieht da nur die Produktion um oder auch die Entwicklung?

Bye

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 12:24:32 PM11/7/12
to
Erstmal nur die Produktion. Allerdings ist es fuer einen Ingenieur hier
nicht schwer neue Arbeit zu finden oder sich umzustellen. Fuer einen
Mitarbeiter einer Katheterproduktion sieht das hingegen langfristig
deutlich schlechter aus.

Andere Firman haben auch die Entwicklung ausgelagert, aber nicht nach
Suedamerika sondern nach Asien. Wobei das im Fall meines ehemaligen AG
kaum geht, das ist echte High-Tech.

Ich fuehre ueber meine Arbeitszeiten fuer Kunden per Datenbank Buch. Da
lassen sich Trends per Statistik sehr schnell erkennen und ich kann
reagieren. Glasklar z.B. dieser, beides bei so ziemlich durchgehender
Vollausbuchung: Vor vier Jahren kamen >50% meiner Auftraege aus dem
Bereich Med-Tech. Das sackte dann ab und ist jetzt bei 5% angekommen. Da
Consultant i.d.R. nur bei neuen oder kniffligen Entwicklungen
hinzugezogen werden spricht das IMHO Baende. Staerker exportorientierte
Produktentwicklungen und auch Auslandsauftraege nahmen in meinem Fall
die frei gewordene Zeit ein, Aerospace, Oel, Gas, Industrieanlagen.
Ebenfalls deutlich wurde was nach dem Linksruck in Kalifornien geschah.
Mehr als ein Drittel meiner Auftraege kamen frueher aus diesem Staat. Da
hier ja auch mein Wohnsitz ist sollte das normal sein. Jetzt liegt
Kalifornien meist im einstelligen Prozentbereich. Die Leute mit denen
ich zusammenarbeite sind teilweise noch die gleichen, nur sind sie und
ihre Arbeitsgeber jetzt woanders. Das ganze ist jetzt nicht nur meine
Beobachtung, auch andere sagten aehnliches. Irgendwie sehe ich eine
unheilvolle Parallele mit dem was ich in NRW in den 90ern erlebte, dort
war es auch ein Exodus, irgendwann hatte ich fast nur noch
Auslandsauftraege.

Lutz Schulze

unread,
Nov 7, 2012, 12:30:00 PM11/7/12
to
Am Wed, 07 Nov 2012 17:18:55 +0100 schrieb Uwe Hercksen:

> zieht da nur die Produktion um oder auch die Entwicklung?

Das ist doch dann nur noch eine Frage der Zeit.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
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Eric Brücklmeier

unread,
Nov 7, 2012, 12:36:03 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 17:15, schrieb Joerg:
> Eric Brᅵcklmeier wrote:
>> Am 07.11.2012 16:25, schrieb Joerg:
>>
>>> ja da kann ich auch nicht viel helfen.
>>>
>>
>> Im Ernst? Was ist denn da passiert?
>
>
> Obamacare


Das war nicht die Frage... Die Frage war, wie es sein kann, daᅵ DU
irgendwo nicht helfen kannst. Rhetorische Frage...

Guido Grohmann

unread,
Nov 7, 2012, 12:46:05 PM11/7/12
to
Eric Brücklmeier schrieb:
> soviel Vernunft hätte ich euch gar nicht zugetraut...

Du meinst, eine Fortsetzung des Cyberwar ist wünschenswert?

Guido

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 12:46:36 PM11/7/12
to
Und so sprach Joerg:

>...
> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
> abgesahnt. ...

Damit flieᅵt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurᅵck
ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
werden die Politiker in DE nie sein.

In DE werden nur die Beitrᅵge per Gesetz aus den Taschen der Wᅵhler
gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gieᅵkanne verteilt.

Das groᅵe Jammern bei der Medizintechnik wird mit der Tax nicht anfangen.
Eher das Gegenteil. Jetzt werden erst mal nach und nach sᅵmtliche
Kliniken in US-Land ihren Gerᅵtepark erneuern, weil sie ja jetzt jede
Menge neue Patienten kriegen. Und jede Menge neue Kliniken aufmachen. In
DE funktioniert es ja schlieᅵlich seit 50 Jahren auch so.

Roland

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 12:53:46 PM11/7/12
to
Und so sprach Guido Grohmann:

> Eric Brücklmeier schrieb:
>> soviel Vernunft hätte ich euch gar nicht zugetraut...
>
> Du meinst, eine Fortsetzung des Cyberwar ist wünschenswert?
>

Wenn jetzt ein Rep drangekommen wäre, würde der Iran in den nächsten 4
Jahren ein Opfer des "Krieg gegen den Terror". Is schon ganz gut so...

Wenn Obama sich jetzt noch von den Drohnen verabschiedet, würde es in
der (amerikanischen) Welt(sicht) deutlich friedlicher werden.

Aber ich vergesse wohl, der durchschnittliche Ami ein Feindbild gezeigt
kriegen muss, damit er schön auf Linie bleibt.

Roland

Eric Brücklmeier

unread,
Nov 7, 2012, 1:02:56 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 18:46, schrieb Guido Grohmann:
> Eric Brᅵcklmeier schrieb:
>> soviel Vernunft hᅵtte ich euch gar nicht zugetraut...
>
> Du meinst, eine Fortsetzung des Cyberwar ist wᅵnschenswert?

Wer hatte nochmal die Achse des Bᅵsen erfunden, mit allen Konsequenzen?

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 1:08:50 PM11/7/12
to
Roland Ertelt wrote:
> Und so sprach Joerg:
>
>> ...
>> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
>> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
>> abgesahnt. ...
>
> Damit fließt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurück
> ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
> werden die Politiker in DE nie sein.
>

Da fliesst gar nix. Auf die Produkte wird dann schlicht und einfach 2.3%
plus dadurch verursachte Verwaltungskosten (Compliance Costs)
draufgeknallt. Also netto ein Verlust fuer das Gesundheitswesen. Da die
Jungs in Washington nun auf die glorreiche Idee kamen die Kosten einfach
per Price Control runterzudruecken duerfte das eher in Richtung
kandisches System gehen: Elend lange Wartelisten, top-notch Versorgung
nur fuer Besserverdienende. Kanadier haben zu diesem Zweck z.B. eine
Mayo Care Card im Portemonnaie.

Das begreifen Dems aber nicht.


> In DE werden nur die Beiträge per Gesetz aus den Taschen der Wähler
> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gießkanne verteilt.
>

Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?


> Das große Jammern bei der Medizintechnik wird mit der Tax nicht anfangen.
> Eher das Gegenteil. Jetzt werden erst mal nach und nach sämtliche
> Kliniken in US-Land ihren Gerätepark erneuern, weil sie ja jetzt jede
> Menge neue Patienten kriegen. Und jede Menge neue Kliniken aufmachen. In
> DE funktioniert es ja schließlich seit 50 Jahren auch so.
>

Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
uns das :-(

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 7, 2012, 1:10:54 PM11/7/12
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Vernunft? Die ist offenbar vielen Waehlern gaenzlich abgegangen. Aber
>ok, muss man durch und ich habe meine Dinge schon vor vier Jahren an
>daraus vorausichtlich entstehenden (und dann auch entstandenen)
>Standortnachteile angepasst. Zum Beispiel Medical Device Tax welche
>jetzt mit Sicherheit nicht zurueckgenommen wird. Wenn nun in Konsequenz
>weiterhin Leute mit Obama-Aufkleber auf ihren Autos ihren Job verlieren,
>ja da kann ich auch nicht viel helfen.

Naja, wenn dann doch mal die Repse drankommen, noch bissl weiter
rechts als eh schon, dann hat sich das f�r Dich doch eh erledigt,
Einwanderer sind dann nicht mehr so gelitten :) Aber sicher lassen sie
Dich in Deutschland wieder rein, wir sind da gar nicht so :-)))


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 7, 2012, 1:12:32 PM11/7/12
to
On 11/07/2012 07:08 PM, Joerg wrote:
>
> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
> uns das :-(

Hm... Wo waren denn die Beschwerden als Bush zwischen 2000 und 2008 das
Geld mit beiden Händen rausgehauen hat?

Gerrit


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 7, 2012, 1:14:09 PM11/7/12
to
Roland Ertelt <rer...@yahoo.de> wrote:

>Wenn Obama sich jetzt noch von den Drohnen verabschiedet, w�rde es in
>der (amerikanischen) Welt(sicht) deutlich friedlicher werden.

Nun ja, lieber generell die Kriegsbem�hungen runterfahren. Ansonsten
sind mir Drohnen allemal lieber als verheizte GIs.

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 1:14:32 PM11/7/12
to
Und so sprach Joerg:

> ...
>> In DE werden nur die Beiträge per Gesetz aus den Taschen der Wähler
>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gießkanne verteilt.
>>
>
> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>

Ach, du hast noch nie ein Simens-Röntgengerät in einer dt. Klinik stehen
sehen? Was glaubst du denn, wovon das bezahlt wurde. Den Beiträgen der
Privatpatienten? Wohl kaum. Das haben die Pflichtversicherten bezahlt.

>
>> Das große Jammern bei der Medizintechnik wird mit der Tax nicht anfangen.
>> Eher das Gegenteil. Jetzt werden erst mal nach und nach sämtliche
>> Kliniken in US-Land ihren Gerätepark erneuern, weil sie ja jetzt jede
>> Menge neue Patienten kriegen. Und jede Menge neue Kliniken aufmachen. In
>> DE funktioniert es ja schließlich seit 50 Jahren auch so.
>>
>
> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
> uns das :-(
>

Die Amis leben seit dem 2.WK aus der Notenpresse. Also jammer jetzt
nicht rum, das hast du schon gewusst, als du rüber bist.

Roland

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 1:22:02 PM11/7/12
to
Und so sprach Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Roland Ertelt <rer...@yahoo.de> wrote:
>
>> Wenn Obama sich jetzt noch von den Drohnen verabschiedet, w�rde es in
>> der (amerikanischen) Welt(sicht) deutlich friedlicher werden.
>
> Nun ja, lieber generell die Kriegsbem�hungen runterfahren. Ansonsten
> sind mir Drohnen allemal lieber als verheizte GIs.
>

Falsche Sichtweise. Wenn eine Drohne abgeschossen wird, ist das nur
teuer. Wenn ein paar GIs draufgehen, wird von der Bev�lkerung zu Hause
nachgefragt warum und wof�r.

Also f�r eine Entspannung eher weniger Technik und mehr Personal im
Zielgebiet.

Das hat auch noch mehr f�r eine Entspannung positive Konsequenzen:
- der GI ist pers�nlich vor Ort, und muss mit den Konsequenzen seines
Handels klar kommen
- die Gegenseite wird nicht permanent "aus dem Hinterhalt" attackiert

Beide Punkte f�hren dazu, das Ungleichgewicht der "assymetrischen
Kriegsf�hrung" zu reduzieren. Der Unterlegene wird dadurch nicht so
extrem in die Ecke gedr�ngt, und in eine Guerilla-Taktik gezwungen.

Ganz nebenbei wird das steigende Risiko f�r die GIs auf Dauer den
Nachschub an Kanonenfutter reduzieren. Auch das ist Entspannung ;)

Roland

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 1:36:33 PM11/7/12
to
Das habe ich bei ihm genauso kritisiert wie jetzt. Nur hat Obama da
nochmal heftig aufs Gaspedal getreten, da war Bush nix gegen. Es ist so
dass Politiker generell nicht mit Geld und Budgets umgehen koennen,
wobei Linke erheblich weniger Kompetenz in dieser Hinsicht aufweisen.

Günter Haarmann

unread,
Nov 7, 2012, 1:38:13 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 19:08, schrieb Joerg:
> Roland Ertelt wrote:
>> Und so sprach Joerg:
>>
>>> ...
>>> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
>>> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
>>> abgesahnt. ...

das ist schlimm. Viiiel schlimmer als die Bush-/REP-Steuerermᅵᅵigungen
fᅵr die Vielverdiener-Klientel. Damit hᅵtte man z.B. so etwas locker
finanzieren kᅵnnen.

>> Damit flieᅵt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurᅵck
>> ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
>> werden die Politiker in DE nie sein.
>>
>
> Da fliesst gar nix. Auf die Produkte wird dann schlicht und einfach 2.3%
> plus dadurch verursachte Verwaltungskosten (Compliance Costs)
> draufgeknallt. Also netto ein Verlust fuer das Gesundheitswesen. Da die
> Jungs in Washington nun auf die glorreiche Idee kamen die Kosten einfach
> per Price Control runterzudruecken duerfte das eher in Richtung
> kandisches System gehen: Elend lange Wartelisten, top-notch Versorgung
> nur fuer Besserverdienende. Kanadier haben zu diesem Zweck z.B. eine
> Mayo Care Card im Portemonnaie.
>
> Das begreifen Dems aber nicht.
>

das Modell der REP-Typen ist Versorgung NUR fᅵr Besserverdienende.


>
>> In DE werden nur die Beitrᅵge per Gesetz aus den Taschen der Wᅵhler
>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gieᅵkanne verteilt.
>>
>
> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>


Das hast Du aber nicht verstanden, da gibt es diskretere Methoden als
ᅵberweisungen;.))



Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 1:40:28 PM11/7/12
to
Roland Ertelt wrote:
> Und so sprach Joerg:
>
>> ...
>>> In DE werden nur die Beiträge per Gesetz aus den Taschen der Wähler
>>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gießkanne verteilt.
>>>
>> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
>> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
>> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>>
>
> Ach, du hast noch nie ein Simens-Röntgengerät in einer dt. Klinik stehen
> sehen? Was glaubst du denn, wovon das bezahlt wurde. Den Beiträgen der
> Privatpatienten? Wohl kaum. Das haben die Pflichtversicherten bezahlt.
>

Du glaubst allen Ernstes dass der Privatversicherte und dessen KV Null
Euro fuer eine Untersuchung unter diesem Roentgengeraet zahlt?

*staun*


>>> Das große Jammern bei der Medizintechnik wird mit der Tax nicht anfangen.
>>> Eher das Gegenteil. Jetzt werden erst mal nach und nach sämtliche
>>> Kliniken in US-Land ihren Gerätepark erneuern, weil sie ja jetzt jede
>>> Menge neue Patienten kriegen. Und jede Menge neue Kliniken aufmachen. In
>>> DE funktioniert es ja schließlich seit 50 Jahren auch so.
>>>
>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
>> uns das :-(
>>
>
> Die Amis leben seit dem 2.WK aus der Notenpresse. Also jammer jetzt
> nicht rum, das hast du schon gewusst, als du rüber bist.
>

Bei weitem nicht in diesem Masse. Na ja, immerhin haben wir seit der
Wahl 2010 ein House mit sattelfester Rep-Mehrheit und die wurde jetzt
bestaetigt, die koennen das schlimmste verhindern. QE3 aber nicht da die
Fed "unabhaengig" ist.

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 1:47:22 PM11/7/12
to
Günter Haarmann wrote:
> Am 07.11.2012 19:08, schrieb Joerg:
>> Roland Ertelt wrote:
>>> Und so sprach Joerg:
>>>
>>>> ...
>>>> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
>>>> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
>>>> abgesahnt. ...
>
> das ist schlimm. Viiiel schlimmer als die Bush-/REP-Steuerermäßigungen
> für die Vielverdiener-Klientel. Damit hätte man z.B. so etwas locker
> finanzieren können.
>

EITC ist fuer "Vielverdiener"? Auf welchem Planeten lebst Du?


>>> Damit fließt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurück
>>> ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
>>> werden die Politiker in DE nie sein.
>>>
>>
>> Da fliesst gar nix. Auf die Produkte wird dann schlicht und einfach 2.3%
>> plus dadurch verursachte Verwaltungskosten (Compliance Costs)
>> draufgeknallt. Also netto ein Verlust fuer das Gesundheitswesen. Da die
>> Jungs in Washington nun auf die glorreiche Idee kamen die Kosten einfach
>> per Price Control runterzudruecken duerfte das eher in Richtung
>> kandisches System gehen: Elend lange Wartelisten, top-notch Versorgung
>> nur fuer Besserverdienende. Kanadier haben zu diesem Zweck z.B. eine
>> Mayo Care Card im Portemonnaie.
>>
>> Das begreifen Dems aber nicht.
>>
>
> das Modell der REP-Typen ist Versorgung NUR für Besserverdienende.
>

Nein. Ich habe eine KV und zaehle mich nicht zur Kategorie Kroesus.
Unsere Nachbarn haben und hatten ebenfalls immer eine KV. Da haetten
wir: Ladenverkaeufer, Dachdecker, Bueromitarbeiter, KFZ-Mechaniker,
Kuester, Angestellte im Altenheim, usw. Sind das nach Deiner Ansicht
alles Besserverdienende?

>>
>>> In DE werden nur die Beiträge per Gesetz aus den Taschen der Wähler
>>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gießkanne verteilt.
>>>
>>
>> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
>> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
>> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>>
>
>
> Das hast Du aber nicht verstanden, da gibt es diskretere Methoden als
> Überweisungen;.))
>

Noe. Wir mussten damals eisern im Konkurrenzkampf bestehen gegen
Siemens, Philips, GE, Toshiba, Aloka und so weiter.

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 2:04:24 PM11/7/12
to
Und so sprach Joerg:

> Roland Ertelt wrote:
>> Und so sprach Joerg:
>>
>>> ...
>>>> In DE werden nur die Beitrᅵge per Gesetz aus den Taschen der Wᅵhler
>>>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gieᅵkanne verteilt.
>>>>
>>> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
>>> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
>>> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>>>
>>
>> Ach, du hast noch nie ein Simens-Rᅵntgengerᅵt in einer dt. Klinik stehen
>> sehen? Was glaubst du denn, wovon das bezahlt wurde. Den Beitrᅵgen der
>> Privatpatienten? Wohl kaum. Das haben die Pflichtversicherten bezahlt.
>>
>
> Du glaubst allen Ernstes dass der Privatversicherte und dessen KV Null
> Euro fuer eine Untersuchung unter diesem Roentgengeraet zahlt?
>
> *staun*
>

Nicht NULL, aber nahe dran. Die Privaten rechnen etwas genauer nach, und
vor allem der Patient achtet auf die Kosten oder kᅵrzt da auch mal ne
Arztrechnung zusammen. Bei den Pflichtversicherungen wird nur der
Beitrag erhᅵht, um die Rechnungen zu bezahlen.

Bis 1989 standen in meiner Heimatstadt (35.000 EW) genau 2
Rᅵntgengerᅵte. Eins in jeder (Poly)Klinik.

Heute sind es dutzende, weil jeder niedergelassene Orthopᅵde auch eins
hat. Du denkst im Ernst, dass die zum groᅵen Teil von den Privaten
bezahlt wurden?

*staun*


>
>>>> Das groᅵe Jammern bei der Medizintechnik wird mit der Tax nicht anfangen.
>>>> Eher das Gegenteil. Jetzt werden erst mal nach und nach sᅵmtliche
>>>> Kliniken in US-Land ihren Gerᅵtepark erneuern, weil sie ja jetzt jede
>>>> Menge neue Patienten kriegen. Und jede Menge neue Kliniken aufmachen. In
>>>> DE funktioniert es ja schlieᅵlich seit 50 Jahren auch so.
>>>>
>>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
>>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
>>> uns das :-(
>>>
>>
>> Die Amis leben seit dem 2.WK aus der Notenpresse. Also jammer jetzt
>> nicht rum, das hast du schon gewusst, als du rᅵber bist.
>>
>
> Bei weitem nicht in diesem Masse. Na ja, immerhin haben wir seit der
> Wahl 2010 ein House mit sattelfester Rep-Mehrheit und die wurde jetzt
> bestaetigt, die koennen das schlimmste verhindern. QE3 aber nicht da die
> Fed "unabhaengig" ist.
>

Hahahahahaha. Bretton-Woods mit der Lizens zum unbegrenzten Geld drucken
war 1944. Das hat mit sattelfesten Reps gar nichts zu tun. Sondern nur
mit Geld machen, koste es was es wolle. Und bisher waren es die REPs,
die mit vollen Hᅵnden frisch gedrucktes Geld in die Army geworfen
(Schulden gemacht) haben. Man hat die Konsequenzen halt 70 Jahre vor
sich her geschoben, aber der Tag der Abrechnung rᅵckt nᅵher.

Du solltest dich dringend mal ᅵber das Land informieren, in welchem du
lebst. Sonst kommt es fᅵr dich noch zu einem bᅵsen Erwachen, bevor du in
die Finale Tiefgarage umziehst.

Roland

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 2:06:38 PM11/7/12
to
Und so sprach Joerg:

> Gᅵnter Haarmann wrote:
>> Am 07.11.2012 19:08, schrieb Joerg:
>>> Roland Ertelt wrote:
>>>> Und so sprach Joerg:
>>>>
>>>>> ...
>>>>> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
>>>>> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
>>>>> abgesahnt. ...
>>
>> das ist schlimm. Viiiel schlimmer als die Bush-/REP-Steuerermᅵᅵigungen
>> fᅵr die Vielverdiener-Klientel. Damit hᅵtte man z.B. so etwas locker
>> finanzieren kᅵnnen.
>>
>
> EITC ist fuer "Vielverdiener"? Auf welchem Planeten lebst Du?
>
>
>>>> Damit flieᅵt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurᅵck
>>>> ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
>>>> werden die Politiker in DE nie sein.
>>>>
>>>
>>> Da fliesst gar nix. Auf die Produkte wird dann schlicht und einfach 2.3%
>>> plus dadurch verursachte Verwaltungskosten (Compliance Costs)
>>> draufgeknallt. Also netto ein Verlust fuer das Gesundheitswesen. Da die
>>> Jungs in Washington nun auf die glorreiche Idee kamen die Kosten einfach
>>> per Price Control runterzudruecken duerfte das eher in Richtung
>>> kandisches System gehen: Elend lange Wartelisten, top-notch Versorgung
>>> nur fuer Besserverdienende. Kanadier haben zu diesem Zweck z.B. eine
>>> Mayo Care Card im Portemonnaie.
>>>
>>> Das begreifen Dems aber nicht.
>>>
>>
>> das Modell der REP-Typen ist Versorgung NUR fᅵr Besserverdienende.
>>
>
> Nein. Ich habe eine KV und zaehle mich nicht zur Kategorie Kroesus.
> Unsere Nachbarn haben und hatten ebenfalls immer eine KV. Da haetten
> wir: Ladenverkaeufer, Dachdecker, Bueromitarbeiter, KFZ-Mechaniker,
> Kuester, Angestellte im Altenheim, usw. Sind das nach Deiner Ansicht
> alles Besserverdienende?
>

Gemessen an deinen so oft erwᅵhnten Latin-Emmigranten: definitiv ja.

Nimm endlich mal deine rosa Brille mit den Sternen und Streifen ab.

Roland

horst-d.winzler

unread,
Nov 7, 2012, 2:16:30 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 19:38, schrieb Günter Haarmann:
> Am 07.11.2012 19:08, schrieb Joerg:
>> Roland Ertelt wrote:
>>> Und so sprach Joerg:
>>>
>>>> ...
>>>> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
>>>> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
>>>> abgesahnt. ...
>
> das ist schlimm. Viiiel schlimmer als die Bush-/REP-Steuerermäßigungen
> für die Vielverdiener-Klientel. Damit hätte man z.B. so etwas locker
> finanzieren können.

Schlimmer noch.
Bush hat US-Mitbürgern, die lediglich durch ihr Kapital jeden Monat um
min. $_1.000.000,- reicher werden, mit Steuerermäßigung beschenkt.
Sozusagen der Weihnachtsmann der Superreichen. Gleichzeitig die
Staatsausgaben explosionsartig aufgebläht. Das nun fehlende Geld leiht
sich der Staat und Kommunen auf dem Kapitalmarkt. Er tritt damit in
Konkurrenz zu Firmen etc. Die müssen nun wesentlich höhere Zinsen
zahlen. In DE zB liegt inzwischen auf jedem Produkt das gekauft wird 41%
Zinslast. Wie hoch die in den USA ist, weiß ich aktuell nicht. Diese
Zinslast verteuern die Produktion im eigenen Land und zerstören
Arbeitsplätze.
Das eigentlich Problem ist das nicht mehr in Arbeit sondern nur noch in
Geld investiert wird. Ist schlicht lukrativer für die großen
Geldanleger. Die Leute von Goldman Sachs haben dieses System
(Zinssystem) verinnerlicht. Deshalb sind Leute wie zB Draghi in ihren
derzeitigen Positionen wie Zeitbomben. Allerdings Sozialdemokraten sind
wg. ihrer absoluten Inkompetenz nicht minder gefährlich. Die haben einen
immanenten Hang zur Verschuldung der öffentlichen Hand.
Für Joerg ist das selbstredent linke Propaganda.


>>> Damit fließt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurück
>>> ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
>>> werden die Politiker in DE nie sein.
>>>
>>
>> Da fliesst gar nix. Auf die Produkte wird dann schlicht und einfach 2.3%
>> plus dadurch verursachte Verwaltungskosten (Compliance Costs)
>> draufgeknallt. Also netto ein Verlust fuer das Gesundheitswesen. Da die
>> Jungs in Washington nun auf die glorreiche Idee kamen die Kosten einfach
>> per Price Control runterzudruecken duerfte das eher in Richtung
>> kandisches System gehen: Elend lange Wartelisten, top-notch Versorgung
>> nur fuer Besserverdienende. Kanadier haben zu diesem Zweck z.B. eine
>> Mayo Care Card im Portemonnaie.
>>
>> Das begreifen Dems aber nicht.
>>
>
> das Modell der REP-Typen ist Versorgung NUR für Besserverdienende.

Neoliberalismus pur. Der Neoliberalismus verstärkt
(Kapital)Unterschiede. Diese Eigenschaft ist aber nicht neu. Ein
französischer Philosoph (Name ist mir entfallen) hat das sehr schön
schon vor etwa 30 Jahren sehr gut beschrieben.

Deshalb "brauchen" Superreiche einen schwachen Staat. Einen möglichst
hoch verschuldeten Staat und hoch verschuldete Kommunen. Denn wo sollten
sie sonst ihr überflüssiges Kapital, das ihnen der Staat geschenkt hat,
unterbringen.


>
>>
>>> In DE werden nur die Beiträge per Gesetz aus den Taschen der Wähler
>>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gießkanne verteilt.
>>>
>>
>> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
>> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
>> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>>
>
>
> Das hast Du aber nicht verstanden, da gibt es diskretere Methoden als
> Überweisungen;.))
>

Allein in Hamburg gibt es mehr Computertomographen als im gesamten
skandinavischen Raum. So mal in einem Vortrag gehört. Ist aber schon
einige Jahre her. Wenn man sich mit dem Gesundheitssystem bei uns auch
nur Ansatzweise beschäftigt, lernt man noch mehr dieser Kuriositäten
kennen.
Für Joerg aber alles nur linke Propaganda. ;-))

--
hdw

Lutz Schulze

unread,
Nov 7, 2012, 2:19:49 PM11/7/12
to
Am Wed, 07 Nov 2012 20:16:30 +0100 schrieb horst-d.winzler:

> Die müssen nun wesentlich höhere Zinsen
> zahlen.

In einer Phase historisch niedriger Zinsen?

horst-d.winzler

unread,
Nov 7, 2012, 2:46:15 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 20:19, schrieb Lutz Schulze:
> Am Wed, 07 Nov 2012 20:16:30 +0100 schrieb horst-d.winzler:
>
>> Die müssen nun wesentlich höhere Zinsen
>> zahlen.
>
> In einer Phase historisch niedriger Zinsen?
>
> Lutz
>

Sieh dir mal die "üblichen" Laufzeiten von Staatsanleihen und Krediten
der Kommunen an.
Selbst wenn die Zinsen mal negativ sein sollten, wem gehören denn
inzwischen Verwaltungsgebäude etc.
Die und einiges mehr ist doch von den klammen Kommunen inzwischen
versilbert worden.
Wenn du vorhast, dich in den Verschuldungsthematik der öffentlichen Hand
etwas einarbeiten zu wollen, achte darauf das du nicht zuviel
Mageninhalt hast. ;-)
--
hdw

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 7, 2012, 2:59:36 PM11/7/12
to
On 11/07/2012 07:36 PM, Joerg wrote:
> Gerrit Heitsch wrote:
>> On 11/07/2012 07:08 PM, Joerg wrote:
>>>
>>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
>>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
>>> uns das :-(
>>
>> Hm... Wo waren denn die Beschwerden als Bush zwischen 2000 und 2008 das
>> Geld mit beiden Händen rausgehauen hat?
>>
>
> Das habe ich bei ihm genauso kritisiert wie jetzt. Nur hat Obama da
> nochmal heftig aufs Gaspedal getreten, da war Bush nix gegen.

Naja, die Banken mussten gerettet werden und die Wirtschaft vor dem
Abgrund bewahrt werden, das gibts nicht umsonst. Allerdings fehlte dann
der konsequente zweite Schritt. 'too big to fail' darf es bei Banken
nicht geben.


> Es ist so
> dass Politiker generell nicht mit Geld und Budgets umgehen koennen,
> wobei Linke erheblich weniger Kompetenz in dieser Hinsicht aufweisen.

Die Linken haben den Irak-Krieg angefangen und meinten ihn aus der
Portokasse bezahlen zu können? Oder waren das nicht eher die Rechten?

Wie stände die Wirtschaft der USA da wenn es die beiden Kriege nicht
gegeben hätte?


Die Republikaner kamen mir in diesem Wahlkampf vor wie jemand der sein
Auto zu Schrott fährt und sich dann beim Mechaniker beschwert, daß der
das nicht gleich repariert bekommt und für die Reparatur auch noch Geld
sehen will.

Gerrit


Sebastian Suchanek

unread,
Nov 7, 2012, 3:25:07 PM11/7/12
to
Thus spoke Roland Ertelt:
> Und so sprach Joerg:
>
>> [Jᅵrgs Tee-Party]
>
> Nimm endlich mal deine rosa Brille mit den Sternen und
> Streifen ab.

Die hier?

http://www.joemcnally.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/_jm37742.jpg


SCNR,

Sebastian

--
Ich WEISS was ich tue ;-)
Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich
mich in den Hintern treten sollte ;-)
[Michael Buchholz in d.s.e]

Gerhard Hoffmann

unread,
Nov 7, 2012, 3:53:43 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 12:49, schrieb Heiko Lechner:
> Am 07.11.2012 11:01, schrieb Axel Schwenke:
>
>> http://fun.drno.de/pics/obama/wahl-specials.jpg
>
> Am besten finde ich served with POMMES ;)
>

freedom fries?


Gerhard

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 4:08:02 PM11/7/12
to
Roland Ertelt wrote:
> Und so sprach Joerg:
>
>> Roland Ertelt wrote:
>>> Und so sprach Joerg:
>>>
>>>> ...
>>>>> In DE werden nur die Beiträge per Gesetz aus den Taschen der Wähler
>>>>> gefischt, und dann an die Medizinunternehmen per Gießkanne verteilt.
>>>>>
>>>> Seltsam. Ich habe in Deutschland bei und mit Med-Tech Unternehmen
>>>> gearbeitet. Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen.
>>>> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was geaendert?
>>>>
>>> Ach, du hast noch nie ein Simens-Röntgengerät in einer dt. Klinik stehen
>>> sehen? Was glaubst du denn, wovon das bezahlt wurde. Den Beiträgen der
>>> Privatpatienten? Wohl kaum. Das haben die Pflichtversicherten bezahlt.
>>>
>> Du glaubst allen Ernstes dass der Privatversicherte und dessen KV Null
>> Euro fuer eine Untersuchung unter diesem Roentgengeraet zahlt?
>>
>> *staun*
>>
>
> Nicht NULL, aber nahe dran. Die Privaten rechnen etwas genauer nach, und
> vor allem der Patient achtet auf die Kosten oder kürzt da auch mal ne
> Arztrechnung zusammen. Bei den Pflichtversicherungen wird nur der
> Beitrag erhöht, um die Rechnungen zu bezahlen.
>

Exactamente! Transparenz ist das Stichwort. Die Privatkassen zahlen
genauso gut fuer medizinische Anlagen (bei uns gibt es im Prinzip fast
nur Privatkassen). Unter Bush wurde die Transparenz und die
Selbstverantwortung erhoeht durch mehrere sehr gute Programme. Eines
fuer Angestellte, heisst Flexible Spending Account oder FSA. Fuer
Selbststaendige wie mich ist es Health Savings Account oder HSA. Da
bekommst Du die Rechnung haarklein auf den Tisch, jede. Ueber die Jahre
habe ich satt vierstellig durch Einsprueche rausgeholt. "Moooment, ich
hatte aber am 7.April keine XYZ Prozedur" ... "Sorry, da muss unser
Computer wohl einen Fehler ..." und blah-blubb. Obama hat nun angefangen
diese FSA und HSA systematisch zu demontieren. Bald sind wir also
zurueck bei zentralistischen Systemen mit so gut wie Null an
Transparenze. Toll.


> Bis 1989 standen in meiner Heimatstadt (35.000 EW) genau 2
> Röntgengeräte. Eins in jeder (Poly)Klinik.
>
> Heute sind es dutzende, weil jeder niedergelassene Orthopäde auch eins
> hat. Du denkst im Ernst, dass die zum großen Teil von den Privaten
> bezahlt wurden?
>
> *staun*
>

Anteilig ja. Wenn Ihr z.B. 10% Privatversichert haettet waere es
natuerlich vermessen anzunehmen dass die den Loewenanteil uebernehmen
sollten.


>
>>>>> Das große Jammern bei der Medizintechnik wird mit der Tax nicht anfangen.
>>>>> Eher das Gegenteil. Jetzt werden erst mal nach und nach sämtliche
>>>>> Kliniken in US-Land ihren Gerätepark erneuern, weil sie ja jetzt jede
>>>>> Menge neue Patienten kriegen. Und jede Menge neue Kliniken aufmachen. In
>>>>> DE funktioniert es ja schließlich seit 50 Jahren auch so.
>>>>>
>>>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
>>>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
>>>> uns das :-(
>>>>
>>> Die Amis leben seit dem 2.WK aus der Notenpresse. Also jammer jetzt
>>> nicht rum, das hast du schon gewusst, als du rüber bist.
>>>
>> Bei weitem nicht in diesem Masse. Na ja, immerhin haben wir seit der
>> Wahl 2010 ein House mit sattelfester Rep-Mehrheit und die wurde jetzt
>> bestaetigt, die koennen das schlimmste verhindern. QE3 aber nicht da die
>> Fed "unabhaengig" ist.
>>
>
> Hahahahahaha. Bretton-Woods mit der Lizens zum unbegrenzten Geld drucken
> war 1944. Das hat mit sattelfesten Reps gar nichts zu tun. Sondern nur
> mit Geld machen, koste es was es wolle. Und bisher waren es die REPs,
> die mit vollen Händen frisch gedrucktes Geld in die Army geworfen
> (Schulden gemacht) haben. Man hat die Konsequenzen halt 70 Jahre vor
> sich her geschoben, aber der Tag der Abrechnung rückt näher.
>

Klar machen das alle. Aber es ist am Ende eine Frage der Menge pro
Zeiteinheit und da sprechen die Daten nunmal eine eindeutige Sprache.


> Du solltest dich dringend mal über das Land informieren, in welchem du
> lebst. Sonst kommt es für dich noch zu einem bösen Erwachen, bevor du in
> die Finale Tiefgarage umziehst.
>

Und Du solltest Dir alsbald Gedanken machen wie und wann endlich das
systematische Auswaiden Eurer Kassen durch Suedeuropa aufhoert :-)

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 4:11:13 PM11/7/12
to
Roland Ertelt wrote:
> Und so sprach Joerg:
>
>> Günter Haarmann wrote:
>>> Am 07.11.2012 19:08, schrieb Joerg:
>>>> Roland Ertelt wrote:
>>>>> Und so sprach Joerg:
>>>>>
>>>>>> ...
>>>>>> Obamacare enthaelt neben vielen anderen Steuererhoerungen eine Medical
>>>>>> Device Tax. Diese hat eine Hoehe von 2.3% und wird von den Rohertraegen
>>>>>> abgesahnt. ...
>>> das ist schlimm. Viiiel schlimmer als die Bush-/REP-Steuerermäßigungen
>>> für die Vielverdiener-Klientel. Damit hätte man z.B. so etwas locker
>>> finanzieren können.
>>>
>> EITC ist fuer "Vielverdiener"? Auf welchem Planeten lebst Du?
>>
>>
>>>>> Damit fließt ein Teil des Gewinns der Medizin-Technik-Konzerne zurück
>>>>> ins Gesundheitswesen. *Das* ist ja mal eine richtig gute Idee. So clever
>>>>> werden die Politiker in DE nie sein.
>>>>>
>>>> Da fliesst gar nix. Auf die Produkte wird dann schlicht und einfach 2.3%
>>>> plus dadurch verursachte Verwaltungskosten (Compliance Costs)
>>>> draufgeknallt. Also netto ein Verlust fuer das Gesundheitswesen. Da die
>>>> Jungs in Washington nun auf die glorreiche Idee kamen die Kosten einfach
>>>> per Price Control runterzudruecken duerfte das eher in Richtung
>>>> kandisches System gehen: Elend lange Wartelisten, top-notch Versorgung
>>>> nur fuer Besserverdienende. Kanadier haben zu diesem Zweck z.B. eine
>>>> Mayo Care Card im Portemonnaie.
>>>>
>>>> Das begreifen Dems aber nicht.
>>>>
>>> das Modell der REP-Typen ist Versorgung NUR für Besserverdienende.
>>>
>> Nein. Ich habe eine KV und zaehle mich nicht zur Kategorie Kroesus.
>> Unsere Nachbarn haben und hatten ebenfalls immer eine KV. Da haetten
>> wir: Ladenverkaeufer, Dachdecker, Bueromitarbeiter, KFZ-Mechaniker,
>> Kuester, Angestellte im Altenheim, usw. Sind das nach Deiner Ansicht
>> alles Besserverdienende?
>>
>
> Gemessen an deinen so oft erwähnten Latin-Emmigranten: definitiv ja.
>
> Nimm endlich mal deine rosa Brille mit den Sternen und Streifen ab.
>

Aehm, warum denkst Du haben unsere Nachbarn hier mexikanische Namen? Es
_sind_ Familien mit Latino-Hintergrund. Dann noch zwei weitere mit
philippinischem.

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 4:13:32 PM11/7/12
to
Gerrit Heitsch wrote:
> On 11/07/2012 07:36 PM, Joerg wrote:
>> Gerrit Heitsch wrote:
>>> On 11/07/2012 07:08 PM, Joerg wrote:
>>>>
>>>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
>>>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
>>>> uns das :-(
>>>
>>> Hm... Wo waren denn die Beschwerden als Bush zwischen 2000 und 2008 das
>>> Geld mit beiden Händen rausgehauen hat?
>>>
>>
>> Das habe ich bei ihm genauso kritisiert wie jetzt. Nur hat Obama da
>> nochmal heftig aufs Gaspedal getreten, da war Bush nix gegen.
>
> Naja, die Banken mussten gerettet werden und die Wirtschaft vor dem
> Abgrund bewahrt werden, das gibts nicht umsonst. Allerdings fehlte dann
> der konsequente zweite Schritt. 'too big to fail' darf es bei Banken
> nicht geben.
>

IMHO auch nicht bei Automobilunternehmen. Insbesondere nicht wenn man
die gleichermassen mitschuldigen Gewerkschaftsbosse nicht genauso wie
die Firmenbosse geschmissen hat.

>
>> Es ist so
>> dass Politiker generell nicht mit Geld und Budgets umgehen koennen,
>> wobei Linke erheblich weniger Kompetenz in dieser Hinsicht aufweisen.
>
> Die Linken haben den Irak-Krieg angefangen und meinten ihn aus der
> Portokasse bezahlen zu können? Oder waren das nicht eher die Rechten?
>
> Wie stände die Wirtschaft der USA da wenn es die beiden Kriege nicht
> gegeben hätte?
>

Schwer zu sagen, vermutlich aehnlich wie jetzt.

>
> Die Republikaner kamen mir in diesem Wahlkampf vor wie jemand der sein
> Auto zu Schrott fährt und sich dann beim Mechaniker beschwert, daß der
> das nicht gleich repariert bekommt und für die Reparatur auch noch Geld
> sehen will.
>

Das sehe ich anders. Da war ein Mann mit Erfahrung, der haette den Laden
rumreissen koennen.

Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 4:21:53 PM11/7/12
to
Und so sprach Sebastian Suchanek:

> Thus spoke Roland Ertelt:
>> Und so sprach Joerg:
>>
>>> [Jᅵrgs Tee-Party]
>>
>> Nimm endlich mal deine rosa Brille mit den Sternen und
>> Streifen ab.
>
> Die hier?
>
> http://www.joemcnally.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/_jm37742.jpg
>
>

YMMD

Henning Paul

unread,
Nov 7, 2012, 4:32:12 PM11/7/12
to
Erfahrung im Kohle scheffeln vielleicht. Hier ein sehr interessanter Artikel
von einem Insider aus der Private Equity-Branche:
http://campaignstops.blogs.nytimes.com/2012/10/18/a-financier-in-chief/

Aber vermutlich eh irrelevant, da die NY Times ja bekanntlich das Sprachrohr
der Sozialistischen Internationalen ist. Oder so.

Gruß
Henning

Ronald Konschak

unread,
Nov 7, 2012, 4:34:33 PM11/7/12
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb:
>
>
> Johannes Bauer schrieb:
>
>> Die Anzahl gestellter Wahlmänner pro Bundestaat in Relation zu den
>> Einwohnern des Bundesstaats ist auch recht bizarr. Laut Wikipedia hat CA
>> ~677k Einwohner/Wahlmann, aber WY nur ~188k Einwohner/Wahlmann. Das ist
>> fast ein Faktor 4 Unterschied!
>
> Hallo,
>
> nachdem auch die Staaten mit ganz wenigen Einwohnern mindestens 3
> Wahlmänner bekommen ist das zwangsläufig so. Ab 10 Wahlmänner aufwärts
> geht es einigermaßen gerecht zu.

Gar nicht. Außer in den Staaten Maine und Nebraska gilt das Prinzip
"the winner takes it all". D.h., der Gewinner stellt alle Wahlmänner,
unabhängig vom Stimmenverhältnis. So kann es kommen, daß ein Kandidat
mit Stimmenminderheit Präsident wird. Er muß nur in den Staaten, die
viele Wahlmänner stellen, gewinnen, egal wie knapp. Den Rest kann
er mit 0% verlieren und trotzdem Präsident werden. Deswegen spielen
auch nur zwei Parteien eine Rolle. Kleinere Parteien, die nie über
50% kommen, haben einfach keine Chance.

Ronald.

Ronald Konschak

unread,
Nov 7, 2012, 4:20:14 PM11/7/12
to
Ralph A. Schmid, dk5ras <ra...@schmid.xxx> schrieb:
> Roland Ertelt <rer...@yahoo.de> wrote:
>
>>Wenn Obama sich jetzt noch von den Drohnen verabschiedet, würde es in
>>der (amerikanischen) Welt(sicht) deutlich friedlicher werden.
>
> Nun ja, lieber generell die Kriegsbemühungen runterfahren. Ansonsten
> sind mir Drohnen allemal lieber als verheizte GIs.

Und die Opfer der Drohnenangriffe? Informiere Dich mal, was da abgeht,
und welche "Kollateralschäden" da anfallen.

Ronald.

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 4:51:49 PM11/7/12
to
Noe, das ist sogar recht gut. Zitat "In addition to the skill of
ferreting out an attractive investment opportunity, Romney has
demonstrated the ability to recruit and motivate managers who actually
create value by improving a business".

Bingo! That's what matters.

Fuer einen solchen Mann ist es kein Problem nach Loesungen zu suchen und
welche zu finden wenn die Parameter anders sind als sonst. Genau wie
gute Ingenieure das koennen. Einmal bekommen sie die Massgabe "So gut
wie es irgend geht, kosten spielen eine untergordnete Rolle", ein
anderes mal "Es darf auf keinen Fall ueber 14 Taler kosten". Der
erfahrene Praktiker beherrscht beides.

Anderes klassisches Beispiel: Die besten Steuerberater und
Steueranwaelte sind i.d.R. diejenigen die frueher bei der Behoerde auf
der Gegenseite fochten.

So wie ein Mann der mit Outsourcing selbst live zu tun hatte haarklein
weiss was die Motivation dazu ist, was man dagegen tun koennte und
insbesondere was man keinesfalls tun sollte.

Frank Buss

unread,
Nov 7, 2012, 4:56:34 PM11/7/12
to
Joerg wrote:
> Eric Brᅵcklmeier wrote:
>> soviel Vernunft hᅵtte ich euch gar nicht zugetraut...
>
>
> Vernunft? Die ist offenbar vielen Waehlern gaenzlich abgegangen. Aber
> ok, muss man durch und ich habe meine Dinge schon vor vier Jahren an
> daraus vorausichtlich entstehenden (und dann auch entstandenen)
> Standortnachteile angepasst. Zum Beispiel Medical Device Tax welche
> jetzt mit Sicherheit nicht zurueckgenommen wird. Wenn nun in Konsequenz
> weiterhin Leute mit Obama-Aufkleber auf ihren Autos ihren Job verlieren,
> ja da kann ich auch nicht viel helfen.

Pakistan wᅵrde Obama auch nicht wᅵhlen:

http://globescan.com/images/images/pressreleases/bbc2012_obama/bbc12_obama_2.gif

Vielleicht zuviel Dronenangriffe im Grenzgebiet zu Afghanistan autorisiert?

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 5:05:57 PM11/7/12
to
Frank Buss wrote:
> Joerg wrote:
>> Eric Brücklmeier wrote:
>>> soviel Vernunft hätte ich euch gar nicht zugetraut...
>>
>> Vernunft? Die ist offenbar vielen Waehlern gaenzlich abgegangen. Aber
>> ok, muss man durch und ich habe meine Dinge schon vor vier Jahren an
>> daraus vorausichtlich entstehenden (und dann auch entstandenen)
>> Standortnachteile angepasst. Zum Beispiel Medical Device Tax welche
>> jetzt mit Sicherheit nicht zurueckgenommen wird. Wenn nun in Konsequenz
>> weiterhin Leute mit Obama-Aufkleber auf ihren Autos ihren Job verlieren,
>> ja da kann ich auch nicht viel helfen.
>
> Pakistan würde Obama auch nicht wählen:
>
> http://globescan.com/images/images/pressreleases/bbc2012_obama/bbc12_obama_2.gif
>
> Vielleicht zuviel Dronenangriffe im Grenzgebiet zu Afghanistan autorisiert?
>

Eher nicht genug "Entwicklungshilfegelder" ruebergeschickt :-)

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 7, 2012, 5:14:28 PM11/7/12
to
On 11/07/2012 10:13 PM, Joerg wrote:
> Gerrit Heitsch wrote:
>> On 11/07/2012 07:36 PM, Joerg wrote:
>>> Gerrit Heitsch wrote:
>>>> On 11/07/2012 07:08 PM, Joerg wrote:
>>>>>
>>>>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil es ja
>>>>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was kuemmert
>>>>> uns das :-(
>>>>
>>>> Hm... Wo waren denn die Beschwerden als Bush zwischen 2000 und 2008 das
>>>> Geld mit beiden Hᅵnden rausgehauen hat?
>>>>
>>>
>>> Das habe ich bei ihm genauso kritisiert wie jetzt. Nur hat Obama da
>>> nochmal heftig aufs Gaspedal getreten, da war Bush nix gegen.
>>
>> Naja, die Banken mussten gerettet werden und die Wirtschaft vor dem
>> Abgrund bewahrt werden, das gibts nicht umsonst. Allerdings fehlte dann
>> der konsequente zweite Schritt. 'too big to fail' darf es bei Banken
>> nicht geben.
>>
>
> IMHO auch nicht bei Automobilunternehmen. Insbesondere nicht wenn man
> die gleichermassen mitschuldigen Gewerkschaftsbosse nicht genauso wie
> die Firmenbosse geschmissen hat.

Die Gewerkschaftbosse haben ihren Auftrag erfᅵllt, daᅵ was mᅵglich ist
fᅵr ihre Mitglieder rauszuholen. Das ist ihr Job. Wenn das zuviel fᅵr
die Firma war, dann liegt die Schuld beim Management der Firma. Das hat
seine doch immer wieder betonte Pflicht gegenᅵber den Shareholdern nicht
erfᅵllt. Offensichtlich haben sie sich bei den Verhandlungen ᅵber den
Tisch ziehen lassen.

Du schreibst doch immer was von Due Dilligence bevor man was
unterschreibt... Wo war das beim Abschluss des Tarifvertrages?


>> Wie stᅵnde die Wirtschaft der USA da wenn es die beiden Kriege nicht
>> gegeben hᅵtte?
>>
>
> Schwer zu sagen, vermutlich aehnlich wie jetzt.

Warum? Da wᅵren einige Milliarden nicht im irakischen Sand versenkt
worden sondern hᅵtten sinnvoller ausgegeben werden kᅵnnen. Z.B. fᅵr die
Verbesserung der Infrastruktur... Damit hᅵtte man lokal Jobs geschaffen
welche Geld in die Wirtschaft bringen. Die ganzen Arbeiter geben einen
groᅵen Teil ihres Lohnes wieder aus.



>> Die Republikaner kamen mir in diesem Wahlkampf vor wie jemand der sein
>> Auto zu Schrott fᅵhrt und sich dann beim Mechaniker beschwert, daᅵ der
>> das nicht gleich repariert bekommt und fᅵr die Reparatur auch noch Geld
>> sehen will.
>>
>
> Das sehe ich anders. Da war ein Mann mit Erfahrung, der haette den Laden
> rumreissen koennen.

Einen Staat kann man nicht wie einen Konzern fᅵhren. Ein wichtiger
Unterschied ist z.B., daᅵ man in einer Firma Leute entlassen kann (und
sie dann u.U. dem Staat auf der Tasche liegen). Ein Staat kann dich aber
nicht rauswerfen wenn du seinen Pass hast.

Ich denke nicht, daᅵ Romney seine Erfahrung als Firmeninhaber viel
geholfen hᅵtte.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Nov 7, 2012, 5:16:23 PM11/7/12
to
On 11/07/2012 09:25 PM, Sebastian Suchanek wrote:
> Thus spoke Roland Ertelt:
>> Und so sprach Joerg:
>>
>>> [Jörgs Tee-Party]
>>
>> Nimm endlich mal deine rosa Brille mit den Sternen und
>> Streifen ab.
>
> Die hier?
>
> http://www.joemcnally.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/_jm37742.jpg

Wer eine Waffe so hält sollte besser die Finger von Schusswaffen lassen.
Den Finger legt man erst auf den Abzug kurz bevor man ihn auch wirklich
benutzen will.

Gerrit


Frank Buss

unread,
Nov 7, 2012, 5:27:24 PM11/7/12
to
Joerg wrote:
>
> Eher nicht genug "Entwicklungshilfegelder" ruebergeschickt :-)

Klar, Romney würde bestimmt mehr Geld rüberschicken :-)

Joerg

unread,
Nov 7, 2012, 5:28:02 PM11/7/12
to
Gerrit Heitsch wrote:
> On 11/07/2012 10:13 PM, Joerg wrote:
>> Gerrit Heitsch wrote:
>>> On 11/07/2012 07:36 PM, Joerg wrote:
>>>> Gerrit Heitsch wrote:
>>>>> On 11/07/2012 07:08 PM, Joerg wrote:
>>>>>>
>>>>>> Und das Geld dafuer wir gerade von Bernankes Leuten gedruckt weil
>>>>>> es ja
>>>>>> woanders jetzt nicht mehr herkommen kann. Inflation? Pah, was
>>>>>> kuemmert
>>>>>> uns das :-(
>>>>>
>>>>> Hm... Wo waren denn die Beschwerden als Bush zwischen 2000 und 2008
>>>>> das
>>>>> Geld mit beiden Händen rausgehauen hat?
>>>>>
>>>>
>>>> Das habe ich bei ihm genauso kritisiert wie jetzt. Nur hat Obama da
>>>> nochmal heftig aufs Gaspedal getreten, da war Bush nix gegen.
>>>
>>> Naja, die Banken mussten gerettet werden und die Wirtschaft vor dem
>>> Abgrund bewahrt werden, das gibts nicht umsonst. Allerdings fehlte dann
>>> der konsequente zweite Schritt. 'too big to fail' darf es bei Banken
>>> nicht geben.
>>>
>>
>> IMHO auch nicht bei Automobilunternehmen. Insbesondere nicht wenn man
>> die gleichermassen mitschuldigen Gewerkschaftsbosse nicht genauso wie
>> die Firmenbosse geschmissen hat.
>
> Die Gewerkschaftbosse haben ihren Auftrag erfüllt, daß was möglich ist
> für ihre Mitglieder rauszuholen. Das ist ihr Job. Wenn das zuviel für
> die Firma war, dann liegt die Schuld beim Management der Firma. Das hat
> seine doch immer wieder betonte Pflicht gegenüber den Shareholdern nicht
> erfüllt. Offensichtlich haben sie sich bei den Verhandlungen über den
> Tisch ziehen lassen.
>
> Du schreibst doch immer was von Due Dilligence bevor man was
> unterschreibt... Wo war das beim Abschluss des Tarifvertrages?
>

Da gibt es de facto oft keine echte Due Diligence mehr. IMHO haben
Gewerkschaften auch die Aufgabe dafuer zu sorgen dass die goldene Kuh
ihrer beitragszahlenden Klientel nicht unter der Last der Ladung
zusammenbricht. Das tun sie jedoch nicht.

Die haben im Autobereich hier so viel Macht dass sie eine Firma komplett
lahmlegen koennen. Dito bei Flugzeugbauern, wo dann linke Regierungen
noch in die Kerbe hauen indem sie sich z.B. in Standortentscheidungen
einmischen wir im Fall Boeing geschehen.

>
>>> Wie stände die Wirtschaft der USA da wenn es die beiden Kriege nicht
>>> gegeben hätte?
>>>
>>
>> Schwer zu sagen, vermutlich aehnlich wie jetzt.
>
> Warum? Da wären einige Milliarden nicht im irakischen Sand versenkt
> worden sondern hätten sinnvoller ausgegeben werden können. Z.B. für die
> Verbesserung der Infrastruktur... Damit hätte man lokal Jobs geschaffen
> welche Geld in die Wirtschaft bringen. Die ganzen Arbeiter geben einen
> großen Teil ihres Lohnes wieder aus.
>

So wie jetzt der "High Speed Train to nowhere"?

>
>>> Die Republikaner kamen mir in diesem Wahlkampf vor wie jemand der sein
>>> Auto zu Schrott fährt und sich dann beim Mechaniker beschwert, daß der
>>> das nicht gleich repariert bekommt und für die Reparatur auch noch Geld
>>> sehen will.
>>>
>>
>> Das sehe ich anders. Da war ein Mann mit Erfahrung, der haette den Laden
>> rumreissen koennen.
>
> Einen Staat kann man nicht wie einen Konzern führen. Ein wichtiger
> Unterschied ist z.B., daß man in einer Firma Leute entlassen kann (und
> sie dann u.U. dem Staat auf der Tasche liegen). Ein Staat kann dich aber
> nicht rauswerfen wenn du seinen Pass hast.
>

Ein Staat schafft keine echten Jobs. Das macht die Industrie. Wenn die
Lenker des Staates wissen wie die am besten tickt dann kann man dafuer
sorgen dass die Industrie und die Arbeitnehmer dort florieren. Wenn man
weiss was eine Abwanderung von Jobs oder ganzen Firmen ins Ausland
verursacht kann man erkennen was dagegen zu tun ist.


> Ich denke nicht, daß Romney seine Erfahrung als Firmeninhaber viel
> geholfen hätte.
>

Ich bin absolut sicher dass sie sehr geholfen haette. Aber diese
Gelegenheit wurde verpatzt. Teilweise auch von Romney selbst.

Arnim Eisenblaetter

unread,
Nov 7, 2012, 6:35:53 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 18:53, schrieb Roland Ertelt:

> Wenn jetzt ein Rep drangekommen wᅵre, wᅵrde der Iran in den nᅵchsten 4
> Jahren ein Opfer des "Krieg gegen den Terror". Is schon ganz gut so...

Zur Wiedervorlage in vier Jahren. Vielleicht.

Arnim

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 8, 2012, 1:03:55 AM11/8/12
to
Ronald Konschak <dl1...@darc.de> wrote:

>Und die Opfer der Drohnenangriffe? Informiere Dich mal, was da abgeht,
>und welche "Kollateralschäden" da anfallen.

Ist mir alles bekannt.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Henning Paul

unread,
Nov 8, 2012, 2:36:27 AM11/8/12
to
Joerg schrieb:

> EITC ist fuer "Vielverdiener"? Auf welchem Planeten lebst Du?

Man muss natürlich die Republikaner-Einkommenskategorien beachten. Laut
Romney gehört man mit $200,000-$250,000 Jahreseinkommen ja auch zur
middle class. Und Unternehmen sind Leute.

Gruß
Henning

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 8, 2012, 3:13:22 AM11/8/12
to
Du machst es dir hier zu einfach. Wie gesagt, das ist nicht deren
Aufgabe sondern die Aufgabe des Managements der Firma.

Wenn es darum geht zu entschuldigen, warum eine Firma nur hinter dem
Gewinn her ist und deshalb auch Leute entlässt wird das ja auch mit
'Das, und nur das ist Aufgabe des Managements' entschuldigt und keiner
findet was dabei. Bei der Arbeitnehmervertretung hingegen soll das jetzt
anders sein?



> Die haben im Autobereich hier so viel Macht dass sie eine Firma komplett
> lahmlegen koennen.

Ja, und? Dann gibts eben einen Streik. Ist schliesslich die einzige
Möglichkeit wie eine Gewerkschaft wirklich Druck aufbauen kann. Ist
nicht das einzige Land wo sowas passiert. Dann ist Verhandlungsgeschick
gefragt so daß beide Seiten mit dem Ergebnis leben können. Wenn das das
Management nicht hinbekommt ist es eine Fehlbesetzung und sollte
gewechselt werden.



>> Warum? Da wären einige Milliarden nicht im irakischen Sand versenkt
>> worden sondern hätten sinnvoller ausgegeben werden können. Z.B. für die
>> Verbesserung der Infrastruktur... Damit hätte man lokal Jobs geschaffen
>> welche Geld in die Wirtschaft bringen. Die ganzen Arbeiter geben einen
>> großen Teil ihres Lohnes wieder aus.
>>
>
> So wie jetzt der "High Speed Train to nowhere"?

Nowhere? Soll der nicht zwischen SF und LA laufen? Egal, es gibt genug
Infrastruktur zum renovieren, muß ja nicht gleich was neues gebaut
werden. Da wäre das Stromnetz, diverse Brücken und Highways.

In den 30ern hat man übrigens auch auf Vorrat gebaut. Auf die Bay Bridge
oder die Golden Gate will heute keiner mehr verzichten.



>> Einen Staat kann man nicht wie einen Konzern führen. Ein wichtiger
>> Unterschied ist z.B., daß man in einer Firma Leute entlassen kann (und
>> sie dann u.U. dem Staat auf der Tasche liegen). Ein Staat kann dich aber
>> nicht rauswerfen wenn du seinen Pass hast.
>>
>
> Ein Staat schafft keine echten Jobs.

Das sag mal den Beschäftigten in der Rüstungsindustrie und beim Straßenbau.


> Das macht die Industrie. Wenn die
> Lenker des Staates wissen wie die am besten tickt dann kann man dafuer
> sorgen dass die Industrie und die Arbeitnehmer dort florieren. Wenn man
> weiss was eine Abwanderung von Jobs oder ganzen Firmen ins Ausland
> verursacht kann man erkennen was dagegen zu tun ist.

Abgewandert wird wenn man es im Ausland billiger produzieren kann, bzw.
es glaubt zu können. Soweit kannst du die Löhne im Inland aber nicht
drücken.

Bei der Idee 'im Ausland billig produzieren und im Inland dann teuer
verkaufen' wird gerne vergessen, daß dazu die Leute Geld haben müssen,
also einen gut bezahlten Job brauchen und das nicht nur ein paar sondern
die breite Masse.


> Ich bin absolut sicher dass sie sehr geholfen haette. Aber diese
> Gelegenheit wurde verpatzt. Teilweise auch von Romney selbst.

Naja, wer alle 5 min seine Meinung ändert und genau das Gegenteil von
dem verspricht was er gestern versprochen hat muss sich nicht wundern.
Da ist eher verwunderlich, daß noch soviele Romney gewählt haben.

Sein Vize Paul Ryan war mit seiner Verehrung von Ayn Rand sowieso unwählbar.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Nov 8, 2012, 3:14:16 AM11/8/12
to
Wenn Unternehmen Leute wären könnte man sie bei Vergehen einsperren.

Gerrit


Uwe Hercksen

unread,
Nov 8, 2012, 3:34:56 AM11/8/12
to


Ronald Konschak schrieb:
>
> Gar nicht. Außer in den Staaten Maine und Nebraska gilt das Prinzip
> "the winner takes it all". D.h., der Gewinner stellt alle Wahlmänner,
> unabhängig vom Stimmenverhältnis. So kann es kommen, daß ein Kandidat
> mit Stimmenminderheit Präsident wird. Er muß nur in den Staaten, die
> viele Wahlmänner stellen, gewinnen, egal wie knapp. Den Rest kann
> er mit 0% verlieren und trotzdem Präsident werden. Deswegen spielen
> auch nur zwei Parteien eine Rolle. Kleinere Parteien, die nie über
> 50% kommen, haben einfach keine Chance.

Hallo,

ganz so einfach ist es nicht mit einer Minderheit der Wähler eine
Mehrheit der Wahlmänner zu bekommen. Er muß in den Staaten gewinnen die
mehr Wahlmänner haben als ihnen eigentlich zusteht aber muß auch
genügend der Staaten mit vielen Wählern gewinnen weil es nur dort viele
Wahlmänner auf einmal gibt. Mit den Staaten die nur 3 bis 6 Wahlmänner
haben bekommt er nur 95 zusammen, das reicht bei weitem nicht. Aber in
allen bevölkerungsreichen Staaten braucht er schon über 600000 Wähler
pro Wahlmann.

Bye

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 8, 2012, 3:37:37 AM11/8/12
to
On 11/08/2012 09:34 AM, Uwe Hercksen wrote:
> Aber in
> allen bevölkerungsreichen Staaten braucht er schon über 600000 Wähler
> pro Wahlmann.

Nein, er braucht nur mehr als 50% aller abgegebenen Stimmen, dann
bekommt er alle Wahlmänner.

Gerrit


Uwe Hercksen

unread,
Nov 8, 2012, 3:40:39 AM11/8/12
to


Joerg schrieb:

> Nein. Ich habe eine KV und zaehle mich nicht zur Kategorie Kroesus.
> Unsere Nachbarn haben und hatten ebenfalls immer eine KV. Da haetten
> wir: Ladenverkaeufer, Dachdecker, Bueromitarbeiter, KFZ-Mechaniker,
> Kuester, Angestellte im Altenheim, usw. Sind das nach Deiner Ansicht
> alles Besserverdienende?

Hallo,

es sind nicht die die sich mit zwei oder gar drei schlecht bezahlten
Jobs durchschlagen müssen um gerade eben so über die Runden zu kommen.

Ausser Krösus und Besserverdiende gibt es schon noch andere.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Nov 8, 2012, 3:45:26 AM11/8/12
to


Joerg schrieb:

> Aehm, warum denkst Du haben unsere Nachbarn hier mexikanische Namen? Es
> _sind_ Familien mit Latino-Hintergrund. Dann noch zwei weitere mit
> philippinischem.
>
Hallo,

es gibt aber auch noch andere Familien mit dem gleichen Hintergrund die
weiter weg von Dir wohnen in den Slums die es nun mal auch gibt. Fragt
sich wo mehr wohnen, in Slums oder in Wohngebieten wie deinem.

Bye

gUnther nanon�m

unread,
Nov 8, 2012, 4:03:33 AM11/8/12
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:ag03fr...@mid.individual.net...

> Noe, das ist sogar recht gut. Zitat "In addition to the skill of
> ferreting out an attractive investment opportunity, Romney has
> demonstrated the ability to recruit and motivate managers who actually
> create value by improving a business".
>
> Bingo! That's what matters.

Hi,
hast es also nicht weiter gelesen.

>
> Fuer einen solchen Mann ist es kein Problem nach Loesungen zu suchen und
> welche zu finden wenn die Parameter anders sind als sonst. Genau wie
> gute Ingenieure das koennen. Einmal bekommen sie die Massgabe "So gut
> wie es irgend geht, kosten spielen eine untergordnete Rolle", ein
> anderes mal "Es darf auf keinen Fall ueber 14 Taler kosten". Der
> erfahrene Praktiker beherrscht beides.

Und wie dieser Artikel deutlichst und mehrfach betont, beherrscht Romney nur
eins: vermehre den Cashflow.
Keine Rede von Jobvermehrung oder Kapitalerh�hung. Spare Kosten und Steuern,
stecke das Geld ein und hau ab...

>
> Anderes klassisches Beispiel: Die besten Steuerberater und
> Steueranwaelte sind i.d.R. diejenigen die frueher bei der Behoerde auf
> der Gegenseite fochten.

Was eine sehr durchsichtige Urban Legend ist. Ich kenne reiche
Steuerberater...aber Exbeamte sind das alle nicht. F�r die wirkich
lukrativen Tricks und Nischen braucht man Nase und Neugierde, beides sehr
ungeeignet f�r langanhaltendes B�roklammerhypnosetraining.

>
> So wie ein Mann der mit Outsourcing selbst live zu tun hatte haarklein
> weiss was die Motivation dazu ist, was man dagegen tun koennte und
> insbesondere was man keinesfalls tun sollte.

Was hat Outsourcing gleich mit Jobvermehrung zu tun?

--
mfg,
gUnther


Axel Berger

unread,
Nov 7, 2012, 4:43:00 PM11/7/12
to
Roland Ertelt wrote on Wed, 12-11-07 13:50:
>Aber das ist ja wieder nur alles linke Propaganda ;)

Zitat:
"Wer nun seine Stimme abgeben will, braucht einen Ausweis mit Foto, den
vor allem Arme und Angehörige von Minderheiten oft nicht haben."

Allerdings, und ganz ohne smiley. In Deutschland ist das Wahlrecht seit
jeher an die Pflicht gebunden sich mit dem Personalausweis oder Paß
ausweisen zu können, auch wenn die Kontrolle nur in Stichproben
erfolgt. Gerade in Amerika mit seiner geringen Wahlbeteiligung gibt es
besonders viele Nichtwähler, als die sich ein ambitionierter Fälscher
ausgeben könnte. Ein Tag reicht für eine Runde durch recht viele
Wahllokale. Ich halte, im Gegensatz zu den Briten, einen Ausweis
ohnehin für eine gute Sache. Wenn mir eine ein dicke Beule fährt, wüßte
ich schon, bevor er wegfährt, gern, daß er mir keinen reinen
Phantasienamen genannt hat, was in GB nicht gerade selten passiert.

Axel Berger

unread,
Nov 7, 2012, 4:51:00 PM11/7/12
to
Joerg wrote on Wed, 12-11-07 16:25:
>Die ist offenbar vielen Waehlern gaenzlich abgegangen.

Da wäre ich nicht so sicher. die Gruppe der Nettosteuerzahler und die
Gruppe der Leistungsempfänger sind beide wahlberechtigt und in allen
Ländern der westlichen Welt hat sich deren relative Stärke in den
letzten Jahrzehnten deutlich in eine Richtung verschoben. Die Leute
wählen ganz einfach im eigenen Sinne und die Mehrheit gewinnt.

Ich bin schon lange ein Anhänger des alten preußischen
Dreiklassenwahlrechtes, das das Recht mitzureden an den Beitrag fürs
Gemeinwohl koppelt. "No representation without taxation!"

Axel Berger

unread,
Nov 7, 2012, 4:57:00 PM11/7/12
to
Joerg wrote on Wed, 12-11-07 19:08:
>Die bekamen nichts von Kassen oder vom Staat ueberwiesen. Hat sich da in
>den letzten 20 Jahren was geaendert?

Wenn Du's nicht ganz so wörtlich nimmst, ja. Mich ärgern zum Beispiel
ganz massiv die vielen Ärzte, die nicht nur haufenweise unnötiges
teures Zeug verschreiben, damit die Patienten zufrieden sind und
wiederkommen, sondern auch auf reinen Patientenwunsch und ohne jede
medinzinische Begründunf immer das Kreuz malen, das "et aut."
ausschaltet. Ich habe meinen aufgefordert, das doch bitte zu lassen.

In der Apotheke muß die diplomierte akademische Pharmazeutin sich
dann nicht nur zehn Minmuten lang mit so einen Quatsch befassen,
mit welcher Pharmafirme denn genau meine Kasse jetzt die besten
Rabatte hat, nein, mein Medikament steht dann zwar schubladenweise rum,
aber auf die Packung der "richtigen" Marke muß ich leider bis morgen
warten. Der reine Verwaltungsaufwand für so einen Scheiß kann es
einfach nur teurer machen und mehr Verwaltungsärsche fett, alles andere
ist gelogen.

Axel Berger

unread,
Nov 8, 2012, 2:31:00 AM11/8/12
to
Ronald Konschak wrote on Wed, 12-11-07 22:34:
>Deswegen spielen auch nur zwei Parteien eine Rolle. Kleinere Parteien,
>die nie ?Pilcber 50% kommen, haben einfach keine Chance.

Der Satz ist Unsinn, denn das Wahlmännersystem gilt nur für die
Präsidentenwahl. Die kleinen Parteien stellen auch in Deutschland
selten den Bundeskanzler.
Richtig ist allerdngs, daß es in einer Präsidialdemokratie weniger
Grund gibt, in den Parlamenten Koalitionen zu bilden - ganz unabhängig
vom Wahlsystem.

gUnther nanonüm

unread,
Nov 8, 2012, 4:18:12 AM11/8/12
to



> Da gibt es de facto oft keine echte Due Diligence mehr. IMHO haben
> Gewerkschaften auch die Aufgabe dafuer zu sorgen dass die goldene Kuh
> ihrer beitragszahlenden Klientel nicht unter der Last der Ladung
> zusammenbricht. Das tun sie jedoch nicht.


Hi,
seit wann haben Gewerkschaften einzelne Firmen zu schützen, und gegen wen?
Als erstes täte ich da aber die Eigentümer entlassen, sofort bliebe ne Menge
Geld übrig, mit dem man den Innenhof mit Teppich auslegen lassen könnte.

>
> Die haben im Autobereich hier so viel Macht dass sie eine Firma komplett
> lahmlegen koennen. Dito bei Flugzeugbauern, wo dann linke Regierungen
> noch in die Kerbe hauen indem sie sich z.B. in Standortentscheidungen
> einmischen wir im Fall Boeing geschehen.

Die Firma ist also kaputtgegangen? Wußte nicht, daß Boeing pleite ist.
Was aber tun all die Firmen, denen täglich der Sonnenuntergang das
Tageslicht klaut? Jammern, Sonne verklagen und was? Wer die Gewerkschaften
kennt, und welcher Ami kennt sie denn nicht, der handelt entsprechend. Genau
das tut Boeing, wenn es also zu Werksschließungen kommt, dann wegen
Vorstandsentscheidungen, und nicht, weil eine Gewerkschaft pöbelt.


> So wie jetzt der "High Speed Train to nowhere"?

Eher wie dichte Wasserrohre für Las Vegas, damit nicht mehr 50% des Wassers
verloren gehen.
Und Klärwerke für NewYork, die auch Drogen und Medikamente schaffen.
Und Brücken, die nicht rosten.


> Ein Staat schafft keine echten Jobs. Das macht die Industrie. Wenn die

Was bloß haben die Leute vor der Industríalisierung getan? Nasebohren und
Baseballzugucken?

> Lenker des Staates wissen wie die am besten tickt dann kann man dafuer
> sorgen dass die Industrie und die Arbeitnehmer dort florieren. Wenn man
> weiss was eine Abwanderung von Jobs oder ganzen Firmen ins Ausland
> verursacht kann man erkennen was dagegen zu tun ist.

Genau, ist die Mine erschöpft und die Bergleute verduften, macht man eben ne
neue auf. Schüprft die Industrie eben Taubgestein, irgendwer kann sicher
frische Halden gebrauchen.


> Ich bin absolut sicher dass sie sehr geholfen haette. Aber diese
> Gelegenheit wurde verpatzt. Teilweise auch von Romney selbst.

Glaube ist ja auch allen Tatsachen überlegen, in Amiland. Dort werden eines
Tages Militärhubschrauber mit reinem Glauben fliegen, sobald das Öl alle
ist. Immer nur feste dran glauben...

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Nov 8, 2012, 4:28:15 AM11/8/12
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:ag013k...@mid.individual.net...


> Aehm, warum denkst Du haben unsere Nachbarn hier mexikanische Namen? Es
> _sind_ Familien mit Latino-Hintergrund. Dann noch zwei weitere mit
> philippinischem.

Hi,
weil auch Eure Gegend langsam verkommt. Da hat es einem Mr.Jones oder einer
Familie Smith wohl die Latte gerissen, die leben jetzt in oder um
FolsomPrison und es fanden sich keine würdigeren Nachfolger. Aber warts ab,
bald wird das lokale Vigilantenkomitee zur proaktiven Verteidigung schreiten
und brennbare Jägerzäune in Kreuzform in allen Baumärkten anbieten lassen.
Wie man "sich konformiert", hat M.Jackson ja vorexerziert. Das geht auch mit
Latinos.
Viele solche Siedlungen haben "Einspruchsrecht" bei Neuzugängen. Key West
etwa...

--
mfg,
gUnther


Heiko Lechner

unread,
Nov 8, 2012, 5:33:22 AM11/8/12
to
Am 07.11.2012 22:43, schrieb Axel Berger:

> "Wer nun seine Stimme abgeben will, braucht einen Ausweis mit Foto, den
> vor allem Arme und Angehörige von Minderheiten oft nicht haben."
>
> Allerdings, und ganz ohne smiley. In Deutschland ist das Wahlrecht seit
> jeher an die Pflicht gebunden sich mit dem Personalausweis oder Paß
> ausweisen zu können, auch wenn die Kontrolle nur in Stichproben
> erfolgt.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang eher was man in den USA benötigt
um einen Ausweis zu beantragen.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 8, 2012, 6:47:57 AM11/8/12
to
Am 08.11.2012 11:33, schrieb Heiko Lechner:
> Am 07.11.2012 22:43, schrieb Axel Berger:
>
>> "Wer nun seine Stimme abgeben will, braucht einen Ausweis mit Foto, den vor allem Arme und Angehᅵrige von Minderheiten oft nicht haben."
>>
>> Allerdings, und ganz ohne smiley. In Deutschland ist das Wahlrecht seit jeher an die Pflicht gebunden sich mit dem Personalausweis oder Paᅵ ausweisen zu kᅵnnen, auch wenn die Kontrolle nur in Stichproben erfolgt.
> Ich frage mich in diesem Zusammenhang eher was man in den USA benᅵtigt um einen Ausweis zu beantragen.
>
Tja, darauf war Jᅵrg ja noch stolz, sah die fehlende Ausweispflicht noch
als Zeichen von "Freiheit und Demokratie" an. Jetzt ist er hoffentlich
eines besseren belehrt. :-)

Uwe Hercksen

unread,
Nov 8, 2012, 7:54:45 AM11/8/12
to


Heiko Lechner schrieb:

> Ich frage mich in diesem Zusammenhang eher was man in den USA benötigt
> um einen Ausweis zu beantragen.

Hallo,

es gibt ja keinen Ausweis wie unseren Personalausweis, der Führerschein
übernimmt die Funktion. Einen Paß braucht man eh nur wenn man in Länder
ausserhalb der USA will. Es gibt ja auch keine Meldepflicht, die Behörde
kann also auch nicht die Wahlunterlagen zusenden wenn sie die Adresse
des Wählers ja nicht kennt. Deswegen muß man sich wohl auch erst für
eine Wahl registrieren lassen.

Bye

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 8, 2012, 8:09:48 AM11/8/12
to
Am 08.11.2012 13:54, schrieb Uwe Hercksen:
>
>
> Heiko Lechner schrieb:
>
>> Ich frage mich in diesem Zusammenhang eher was man in den USA benötigt
>> um einen Ausweis zu beantragen.

> es gibt ja keinen Ausweis wie unseren Personalausweis, der Führerschein
> übernimmt die Funktion.

Und das auch für Leute die gar nicht Autofahren dürfen.

z.B. im Bundestaat NY:

http://www.dmv.ny.gov/forms/id44.pdf



Gruß Dieter

Uwe Hercksen

unread,
Nov 8, 2012, 9:18:13 AM11/8/12
to


Dieter Wiedmann schrieb:

> Und das auch für Leute die gar nicht Autofahren dürfen.
>
> z.B. im Bundestaat NY:
>
> http://www.dmv.ny.gov/forms/id44.pdf

Hallo,

toll, die Führerscheinbehörde stellt "Führerscheine" aus mit denen man
nicht fahren darf sondern die nur als Ausweis dienen, eine non-driver ID
card.
Da soll man offenbar 4 bis 6 Punkte sammeln und dafür Nachweise für den
Namen vorlegen und wenn in einem ein Tippfehler im Namen ist hat man
Pech gehabt, den alle Nachweise müssen den gleichen Namen zeigen. Und
was ist mit Ehefrauen kurz nach der Heirat die jetzt den Namen des
Mannes führen?

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Nov 8, 2012, 9:45:18 AM11/8/12
to


Axel Berger schrieb:

> Der Satz ist Unsinn, denn das Wahlmännersystem gilt nur für die
> Präsidentenwahl. Die kleinen Parteien stellen auch in Deutschland
> selten den Bundeskanzler.
> Richtig ist allerdngs, daß es in einer Präsidialdemokratie weniger
> Grund gibt, in den Parlamenten Koalitionen zu bilden - ganz unabhängig
> vom Wahlsystem.

Hallo,

aber wenn wie es jetzt ja der Fall ist der US Präsident im Parlament
keine Mehrheit hat muß er sich mit den Gegnern für Beschlüsse
arrangieren auch wenn das nicht Koalition genannt wird.

Der Bundeskanzler wird ja nicht vom Volk gewählt sondern durch das
Parlament, da kann wie es schon passiert ist eine kleinere Partei durch
das Verlassen einer Koalition und das Eingehen einer neuen mit der
anderen grossen Partei auch einen Bundeskanzler stürzen und einen
anderen mitwählen ohne ihn jedoch selber zu stellen.

Bye

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 8, 2012, 9:52:48 AM11/8/12
to
Oder die Social Security Card. Bisweilen genügt auch die
Sozialversicherungskarte. Besonders unangenehm kanns werden, wenn einem
der Führerschein bzw ID Karte geklaut wird und dann damit Mißbrauch
getrieben wird. Es gibt inzwischen einige Organisationen in den USA an
die man sich dann wenden kann. Es soll solchen Bedauernswerten bereits
neue Identitäten angeboten worden sein. Der Nachteil von neuen
Identitäten ist, sie haben keine Legende und das deutet auf zB
Mafiaausteiger hin. Wie auch immer, wer in so eine prekäre Situation
gerät, der hat nix zu lachen. ;-)
Einiges zu Ausweisen findet sich in wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Personalausweis

--
mfg hdw

Heiko Nocon

unread,
Nov 8, 2012, 10:15:38 AM11/8/12
to
Uwe Hercksen wrote:

>Der Bundeskanzler wird ja nicht vom Volk gewählt sondern durch das
>Parlament, da kann wie es schon passiert ist eine kleinere Partei durch
>das Verlassen einer Koalition und das Eingehen einer neuen mit der
>anderen grossen Partei auch einen Bundeskanzler stürzen und einen
>anderen mitwählen ohne ihn jedoch selber zu stellen.

So isses. Der Verrat der FDP an der sozialliberalen Koalition wird wohl
niemals vergessen werden.

Nicht, daß es irgendwas Nennenswertes geändert hätte, wenn die hätten
weiter wurschteln können...

In den ganzen bürgerlichen Demokratiesimulationen unserer Welt ist der
springende Punkt ja gerade, daß die gigantische Betriebsamkeit auf der
politischen Bühne nur einen Zweck hat: Darüber hinwegzutäuschen, daß die
eigentliche Politik hinter den Kulissen gemacht wird und dort nur einer
entscheidet: Der, der das Kapital hat, die Entscheidungen in seinem
Sinne zu beeinflussen.

Das einzige, was die Sache so lange am Leben gehalten hat, ist die
Tatsache, daß gewisse Zwänge immer dafür sorgen, daß nicht mal die
Blütenträume des zahlungskräftigsten Akteurs in vollem Umfang durch die
Kasper auf der Bühne umgesetzt werden können.

Da gab es früher(tm) den Sozialismus, dessen reale Existenz dazu
gezwungen hat, den eigenen Malochern eine brauchbare Existenz zu
ermöglichen. Na gut, der is jetzt wech, wie man am Sozialabbau der
letzten 20 Jahre deutlich spüren kann...

Aber es bleibt zum Glück noch die urkapitalistische Konkurrenz, die für
Interessenkonflikte verschiedener Zahlergruppen sorgt. So wird z.B. die
Pharmaindustrie wohl nicht zulassen, daß das System der gesetzlichen
Krankenversicherung komplett geshreddert wird, auch wenn es ein Menge
andere Interessengruppen gibt, denen das nur zu Recht wäre...

Letztlich wird sich der durchsetzen, der mehr Kohle in der Hinterhand
hat. Wäre ja auch lächerlich und absolut weltfremd, im Kapitalismus
ernsthaft was anderes zu erwarten...

Joerg

unread,
Nov 8, 2012, 10:42:33 AM11/8/12
to
Axel Berger wrote:
> Joerg wrote on Wed, 12-11-07 16:25:
>> Die ist offenbar vielen Waehlern gaenzlich abgegangen.
>
> Da wäre ich nicht so sicher. die Gruppe der Nettosteuerzahler und die
> Gruppe der Leistungsempfänger sind beide wahlberechtigt und in allen
> Ländern der westlichen Welt hat sich deren relative Stärke in den
> letzten Jahrzehnten deutlich in eine Richtung verschoben. Die Leute
> wählen ganz einfach im eigenen Sinne und die Mehrheit gewinnt.
>

Klar. Und wenn man eine dieser Gruppen bewusst in der Menge erhoeht dann
sehen wir was passiert :-(

Was aber vielen nicht bewusst ist sind die Konsequenzen.
Firmenabwanderungen fuehren z.B. dazu dass Familien die bislang Stuetze
plus ein Einkommen hatten nur noch Stuetze haben.


> Ich bin schon lange ein Anhänger des alten preußischen
> Dreiklassenwahlrechtes, das das Recht mitzureden an den Beitrag fürs
> Gemeinwohl koppelt. "No representation without taxation!"
>

:-)

Roland Ertelt

unread,
Nov 8, 2012, 11:45:14 AM11/8/12
to
Und so sprach Gerrit Heitsch:

> On 11/07/2012 09:25 PM, Sebastian Suchanek wrote:
>> Thus spoke Roland Ertelt:
>>> Und so sprach Joerg:
>>>
>>>> [Jörgs Tee-Party]
>>>
>>> Nimm endlich mal deine rosa Brille mit den Sternen und
>>> Streifen ab.
>>
>> Die hier?
>>
>> http://www.joemcnally.com/blog/wp-content/uploads/2008/08/_jm37742.jpg
>
> Wer eine Waffe so hält sollte besser die Finger von Schusswaffen lassen.
> Den Finger legt man erst auf den Abzug kurz bevor man ihn auch wirklich
> benutzen will.
>

Das wissen wir Deutschen. Sag das mal einem orchinol Kauboi.

Roland
:D

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 8, 2012, 11:51:11 AM11/8/12
to
Ich kenne Leute in USA, die meisten Waffenbesitzer, mit denen war ich
auch schon auf dem Schiessstand. Die wissen das alle und handeln danach.

Gerrit


Joerg

unread,
Nov 8, 2012, 11:54:36 AM11/8/12
to
gUnther nanonüm wrote:
> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:ag03fr...@mid.individual.net...
>
>> Noe, das ist sogar recht gut. Zitat "In addition to the skill of
>> ferreting out an attractive investment opportunity, Romney has
>> demonstrated the ability to recruit and motivate managers who actually
>> create value by improving a business".
>>
>> Bingo! That's what matters.
>
> Hi,
> hast es also nicht weiter gelesen.
>
>> Fuer einen solchen Mann ist es kein Problem nach Loesungen zu suchen und
>> welche zu finden wenn die Parameter anders sind als sonst. Genau wie
>> gute Ingenieure das koennen. Einmal bekommen sie die Massgabe "So gut
>> wie es irgend geht, kosten spielen eine untergordnete Rolle", ein
>> anderes mal "Es darf auf keinen Fall ueber 14 Taler kosten". Der
>> erfahrene Praktiker beherrscht beides.
>
> Und wie dieser Artikel deutlichst und mehrfach betont, beherrscht Romney nur
> eins: vermehre den Cashflow.
> Keine Rede von Jobvermehrung oder Kapitalerhöhung. Spare Kosten und Steuern,
> stecke das Geld ein und hau ab...
>

Du vergisst dass solche Leute Multi-Talente sind. Wenn man einen Job mit
weitergehender Verantwortung uebernimmt und kann das, dann wird ein
ehrlicher Mensch das auch tun.


>> Anderes klassisches Beispiel: Die besten Steuerberater und
>> Steueranwaelte sind i.d.R. diejenigen die frueher bei der Behoerde auf
>> der Gegenseite fochten.
>
> Was eine sehr durchsichtige Urban Legend ist. Ich kenne reiche
> Steuerberater...aber Exbeamte sind das alle nicht.


Meiner _ist_ es gewesen. Dito fuer etliche andere hier. Also nix mit
Urban Legend.

[...]

Joerg

unread,
Nov 8, 2012, 12:01:50 PM11/8/12
to
Weil es auch bei Unternehmen anders ist. Ich habe mal eine Division
geleitet, mit Verantwortlichkeit fuer Personal und P&L. Wenn mir die
Mitarbeiter nicht am Herzen gelegen haetten waere ich nicht in diesem
Job geblieben, dafuer haette Cheffe gesorgt. Denn der sah das genauso
wie ich.


>> Die haben im Autobereich hier so viel Macht dass sie eine Firma komplett
>> lahmlegen koennen.
>
> Ja, und? Dann gibts eben einen Streik. Ist schliesslich die einzige
> Möglichkeit wie eine Gewerkschaft wirklich Druck aufbauen kann. Ist
> nicht das einzige Land wo sowas passiert. Dann ist Verhandlungsgeschick
> gefragt so daß beide Seiten mit dem Ergebnis leben können. Wenn das das
> Management nicht hinbekommt ist es eine Fehlbesetzung und sollte
> gewechselt werden.
>

Und dann wird die Produktion nach Mexiko verlegt wie es Chrysler mit den
Trucks gemacht hat. Sieh Dir mal Detroit naeher an, oder das was davon
noch uebrig ist.


>
>
>>> Warum? Da wären einige Milliarden nicht im irakischen Sand versenkt
>>> worden sondern hätten sinnvoller ausgegeben werden können. Z.B. für die
>>> Verbesserung der Infrastruktur... Damit hätte man lokal Jobs geschaffen
>>> welche Geld in die Wirtschaft bringen. Die ganzen Arbeiter geben einen
>>> großen Teil ihres Lohnes wieder aus.
>>>
>>
>> So wie jetzt der "High Speed Train to nowhere"?
>
> Nowhere? Soll der nicht zwischen SF und LA laufen? Egal, es gibt genug
> Infrastruktur zum renovieren, muß ja nicht gleich was neues gebaut
> werden. Da wäre das Stromnetz, diverse Brücken und Highways.
>

Der geht von Corcoran nach Borden. Kaum einer weiss wo das ist und kaum
einer will dort hin.


> In den 30ern hat man übrigens auch auf Vorrat gebaut. Auf die Bay Bridge
> oder die Golden Gate will heute keiner mehr verzichten.
>

Auf den Zug von Corcoran nach Borden schon. Aber egal, das geht ja eh
alles auf Pump, was soll's.
>
>
>>> Einen Staat kann man nicht wie einen Konzern führen. Ein wichtiger
>>> Unterschied ist z.B., daß man in einer Firma Leute entlassen kann (und
>>> sie dann u.U. dem Staat auf der Tasche liegen). Ein Staat kann dich aber
>>> nicht rauswerfen wenn du seinen Pass hast.
>>>
>>
>> Ein Staat schafft keine echten Jobs.
>
> Das sag mal den Beschäftigten in der Rüstungsindustrie und beim Straßenbau.
>

Strassenbau gehoert idealerweise privatisiert, dann funktioniert er
effizienter.

>
>> Das macht die Industrie. Wenn die
>> Lenker des Staates wissen wie die am besten tickt dann kann man dafuer
>> sorgen dass die Industrie und die Arbeitnehmer dort florieren. Wenn man
>> weiss was eine Abwanderung von Jobs oder ganzen Firmen ins Ausland
>> verursacht kann man erkennen was dagegen zu tun ist.
>
> Abgewandert wird wenn man es im Ausland billiger produzieren kann, bzw.
> es glaubt zu können. Soweit kannst du die Löhne im Inland aber nicht
> drücken.
>

Warum haben wir das bei der Ultraschallfirma Endosonics geschafft? Ok,
jetzt hat der Nachfolger wohl die Nase voll und zieht weg. Wundern tut
es mich seit vier Jahren nicht mehr.


> Bei der Idee 'im Ausland billig produzieren und im Inland dann teuer
> verkaufen' wird gerne vergessen, daß dazu die Leute Geld haben müssen,
> also einen gut bezahlten Job brauchen und das nicht nur ein paar sondern
> die breite Masse.
>
>
>> Ich bin absolut sicher dass sie sehr geholfen haette. Aber diese
>> Gelegenheit wurde verpatzt. Teilweise auch von Romney selbst.
>
> Naja, wer alle 5 min seine Meinung ändert und genau das Gegenteil von
> dem verspricht was er gestern versprochen hat muss sich nicht wundern.
> Da ist eher verwunderlich, daß noch soviele Romney gewählt haben.
>
> Sein Vize Paul Ryan war mit seiner Verehrung von Ayn Rand sowieso
> unwählbar.
>

Er haette Marco Rubio nehmen soll, da haette er es schaffen koennen.
Aber es ist vorbei, jetzt muessen wir durch weitere vier Jahre durch.

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 8, 2012, 12:04:45 PM11/8/12
to
Na ja, wenn man bedenkt wieviel und was für Waffen in den USA in
privatem Besitz sich befinden, passiert doch noch sehr wenig.
Immerhin weilt Joerg ja noch unter den Lebenden. Aber wenn sich
ersteinmal Mickimaus radikalisiert, kanns drüben eng werden. Aber USA
Wirtschaftsflüchtlinge müssen wohl nicht befürchten zurückgeschickt zu
werden? ;-)
--
mfg hdw

Joerg

unread,
Nov 8, 2012, 12:06:03 PM11/8/12
to
gUnther nanonüm wrote:
>> Da gibt es de facto oft keine echte Due Diligence mehr. IMHO haben
>> Gewerkschaften auch die Aufgabe dafuer zu sorgen dass die goldene Kuh
>> ihrer beitragszahlenden Klientel nicht unter der Last der Ladung
>> zusammenbricht. Das tun sie jedoch nicht.
>
>
> Hi,
> seit wann haben Gewerkschaften einzelne Firmen zu schützen, und gegen wen?


Sie sollen die Arbeitspaletze schuetzen. Wenn sie es nicht tun sieht es
nachher so aus wie in Detroit.


> Als erstes täte ich da aber die Eigentümer entlassen, sofort bliebe ne Menge
> Geld übrig, mit dem man den Innenhof mit Teppich auslegen lassen könnte.
>

Staatseigen machen oder so? Bericht an die Genossen des Politbuero? Ja,
das hat ja immer so toll funktioniert. ROFL!

[...]

>> Ein Staat schafft keine echten Jobs. Das macht die Industrie. Wenn die
>
> Was bloß haben die Leute vor der Industríalisierung getan? Nasebohren und
> Baseballzugucken?
>

Handwerk, Ackerbau, Viehzucht und Handel. Geh nochmal in die Schule :-)

[...]

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 8, 2012, 12:27:05 PM11/8/12
to
On 11/08/2012 06:01 PM, Joerg wrote:
> Gerrit Heitsch wrote:
>>> Da gibt es de facto oft keine echte Due Diligence mehr. IMHO haben
>>> Gewerkschaften auch die Aufgabe dafuer zu sorgen dass die goldene Kuh
>>> ihrer beitragszahlenden Klientel nicht unter der Last der Ladung
>>> zusammenbricht. Das tun sie jedoch nicht.
>>
>> Du machst es dir hier zu einfach. Wie gesagt, das ist nicht deren
>> Aufgabe sondern die Aufgabe des Managements der Firma.
>>
>> Wenn es darum geht zu entschuldigen, warum eine Firma nur hinter dem
>> Gewinn her ist und deshalb auch Leute entlässt wird das ja auch mit
>> 'Das, und nur das ist Aufgabe des Managements' entschuldigt und keiner
>> findet was dabei. Bei der Arbeitnehmervertretung hingegen soll das jetzt
>> anders sein?
>>
>
> Weil es auch bei Unternehmen anders ist. Ich habe mal eine Division
> geleitet, mit Verantwortlichkeit fuer Personal und P&L. Wenn mir die
> Mitarbeiter nicht am Herzen gelegen haetten waere ich nicht in diesem
> Job geblieben, dafuer haette Cheffe gesorgt. Denn der sah das genauso
> wie ich.

Das war entweder eine kleine Firma oder eben eine Abteilung einer großen
Firma. Bei letzterer werden trotzdem Leute entlassen wenn von oben die
Order kommt, daß x% weg müssen.



>>> Die haben im Autobereich hier so viel Macht dass sie eine Firma komplett
>>> lahmlegen koennen.
>>
>> Ja, und? Dann gibts eben einen Streik. Ist schliesslich die einzige
>> Möglichkeit wie eine Gewerkschaft wirklich Druck aufbauen kann. Ist
>> nicht das einzige Land wo sowas passiert. Dann ist Verhandlungsgeschick
>> gefragt so daß beide Seiten mit dem Ergebnis leben können. Wenn das das
>> Management nicht hinbekommt ist es eine Fehlbesetzung und sollte
>> gewechselt werden.
>>
>
> Und dann wird die Produktion nach Mexiko verlegt wie es Chrysler mit den
> Trucks gemacht hat. Sieh Dir mal Detroit naeher an, oder das was davon
> noch uebrig ist.

In anderen Worten, die Arbeiter sollen mit dem zufrieden sein was sie
bekommen und ja nicht mehr verlangen oder aufmucken? Die Idee gefällt
einem CEO natürlich...

Detroit hatte ein anderes Problem. Sie habe lange nicht produziert was
der Markt eigentlich wollte und die Qualität war auch nicht so der Hit.
Das ging lange Zeit gut weil es keine wirkliche Wahl gab und man kam mit
der Arroganz (*) durch, aber dann kamen die Japaner.

(*) Es gibt da ein berühmtes Zitat von einem der Chefs... Grob nach
Erinnerung: Wenn die Amerikaner keine Autos von <X> kaufen, dann liegt
das nicht an <X> sondern mit den Amerikanern stimmt was nicht.




>>> So wie jetzt der "High Speed Train to nowhere"?
>>
>> Nowhere? Soll der nicht zwischen SF und LA laufen? Egal, es gibt genug
>> Infrastruktur zum renovieren, muß ja nicht gleich was neues gebaut
>> werden. Da wäre das Stromnetz, diverse Brücken und Highways.
>>
>
> Der geht von Corcoran nach Borden. Kaum einer weiss wo das ist und kaum
> einer will dort hin.

Aha... wobei du vergisst zu erwähnen, daß das nur das erste Teilstück
einer 800 Meilen langen Strecke zwischen SF, Sacramento, LA, San Diego
und anderen Städten werden soll. Damit ist das eben nicht 'nowhere'.
Irgendwo muss man anfangen zu bauen.



>> In den 30ern hat man übrigens auch auf Vorrat gebaut. Auf die Bay Bridge
>> oder die Golden Gate will heute keiner mehr verzichten.
>>
>
> Auf den Zug von Corcoran nach Borden schon. Aber egal, das geht ja eh
> alles auf Pump, was soll's.

Die Brücken wurden auch auf Pump gebaut.



>>> Ein Staat schafft keine echten Jobs.
>>
>> Das sag mal den Beschäftigten in der Rüstungsindustrie und beim Straßenbau.
>>
>
> Strassenbau gehoert idealerweise privatisiert, dann funktioniert er
> effizienter.

Ja, den Asphalt legt eine private Firma und die Strecke plant sicher
auch eine solche. Den Auftrag vergibt aber der Staat und der löhnt
erstmal. Ausserdem kümmert er sich um den Ankauf des Landes. Ohne
staatliche Macht würdest du das Land gar nicht zusammenbekommen denn es
findet sich sicher mindestens ein Farmer der nicht verkauft ('get off my
property!' *Flinte anleg*).



>> Abgewandert wird wenn man es im Ausland billiger produzieren kann, bzw.
>> es glaubt zu können. Soweit kannst du die Löhne im Inland aber nicht
>> drücken.
>>
>
> Warum haben wir das bei der Ultraschallfirma Endosonics geschafft?

Weil es wohl zu der Zeit im Ausland an Talent und Technik fehlte.
Versuch das jetzt nochmal...

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Nov 8, 2012, 12:28:38 PM11/8/12
to
On 11/08/2012 06:06 PM, Joerg wrote:
> gUnther nanonüm wrote:
>>> Da gibt es de facto oft keine echte Due Diligence mehr. IMHO haben
>>> Gewerkschaften auch die Aufgabe dafuer zu sorgen dass die goldene Kuh
>>> ihrer beitragszahlenden Klientel nicht unter der Last der Ladung
>>> zusammenbricht. Das tun sie jedoch nicht.
>>
>>
>> Hi,
>> seit wann haben Gewerkschaften einzelne Firmen zu schützen, und gegen wen?
>
>
> Sie sollen die Arbeitspaletze schuetzen. Wenn sie es nicht tun sieht es
> nachher so aus wie in Detroit.

Und ohne Gewerkschaften sähe es aus wie zu den Zeiten der Robber Barons.
Das willst du nicht wirklich.

Gerrit




Joerg

unread,
Nov 8, 2012, 12:48:32 PM11/8/12
to
Gerrit Heitsch wrote:
> On 11/08/2012 06:01 PM, Joerg wrote:
>> Gerrit Heitsch wrote:
>>>> Da gibt es de facto oft keine echte Due Diligence mehr. IMHO haben
>>>> Gewerkschaften auch die Aufgabe dafuer zu sorgen dass die goldene Kuh
>>>> ihrer beitragszahlenden Klientel nicht unter der Last der Ladung
>>>> zusammenbricht. Das tun sie jedoch nicht.
>>>
>>> Du machst es dir hier zu einfach. Wie gesagt, das ist nicht deren
>>> Aufgabe sondern die Aufgabe des Managements der Firma.
>>>
>>> Wenn es darum geht zu entschuldigen, warum eine Firma nur hinter dem
>>> Gewinn her ist und deshalb auch Leute entlässt wird das ja auch mit
>>> 'Das, und nur das ist Aufgabe des Managements' entschuldigt und keiner
>>> findet was dabei. Bei der Arbeitnehmervertretung hingegen soll das jetzt
>>> anders sein?
>>>
>>
>> Weil es auch bei Unternehmen anders ist. Ich habe mal eine Division
>> geleitet, mit Verantwortlichkeit fuer Personal und P&L. Wenn mir die
>> Mitarbeiter nicht am Herzen gelegen haetten waere ich nicht in diesem
>> Job geblieben, dafuer haette Cheffe gesorgt. Denn der sah das genauso
>> wie ich.
>
> Das war entweder eine kleine Firma oder eben eine Abteilung einer großen
> Firma. Bei letzterer werden trotzdem Leute entlassen wenn von oben die
> Order kommt, daß x% weg müssen.
>

Firma hatte rund 300 Leute, unsere Division etwas ueber 100. Wir waren
fast wie eine Grossfamilie.

>
>>>> Die haben im Autobereich hier so viel Macht dass sie eine Firma
>>>> komplett
>>>> lahmlegen koennen.
>>>
>>> Ja, und? Dann gibts eben einen Streik. Ist schliesslich die einzige
>>> Möglichkeit wie eine Gewerkschaft wirklich Druck aufbauen kann. Ist
>>> nicht das einzige Land wo sowas passiert. Dann ist Verhandlungsgeschick
>>> gefragt so daß beide Seiten mit dem Ergebnis leben können. Wenn das das
>>> Management nicht hinbekommt ist es eine Fehlbesetzung und sollte
>>> gewechselt werden.
>>>
>>
>> Und dann wird die Produktion nach Mexiko verlegt wie es Chrysler mit den
>> Trucks gemacht hat. Sieh Dir mal Detroit naeher an, oder das was davon
>> noch uebrig ist.
>
> In anderen Worten, die Arbeiter sollen mit dem zufrieden sein was sie
> bekommen und ja nicht mehr verlangen oder aufmucken? Die Idee gefällt
> einem CEO natürlich...
>

Nein, aber es muss auf beiden Seiten fair zugehen. Sachen wie "Jobs
Banks" sind nicht fair, das kann ein Unternehmen erwuergen. Was denn ja
auch geschah.


> Detroit hatte ein anderes Problem. Sie habe lange nicht produziert was
> der Markt eigentlich wollte und die Qualität war auch nicht so der Hit.


Koennen sie gar nicht, weil auf jedem produzierten Fahrzeug allein ueber
$1400 an Pensionsanspruechen lastet. Auf einem Toyota dagegen nicht.


> Das ging lange Zeit gut weil es keine wirkliche Wahl gab und man kam mit
> der Arroganz (*) durch, aber dann kamen die Japaner.
>
> (*) Es gibt da ein berühmtes Zitat von einem der Chefs... Grob nach
> Erinnerung: Wenn die Amerikaner keine Autos von <X> kaufen, dann liegt
> das nicht an <X> sondern mit den Amerikanern stimmt was nicht.
>

Klar, das Management hat dort genauso Fehler gemacht, die waren zum Teil
schlicht inkompetent. Detroit wurde von beiden umgebracht, schlechte
Manager und Gewerkschaften.

>
>>>> So wie jetzt der "High Speed Train to nowhere"?
>>>
>>> Nowhere? Soll der nicht zwischen SF und LA laufen? Egal, es gibt genug
>>> Infrastruktur zum renovieren, muß ja nicht gleich was neues gebaut
>>> werden. Da wäre das Stromnetz, diverse Brücken und Highways.
>>>
>>
>> Der geht von Corcoran nach Borden. Kaum einer weiss wo das ist und kaum
>> einer will dort hin.
>
> Aha... wobei du vergisst zu erwähnen, daß das nur das erste Teilstück
> einer 800 Meilen langen Strecke zwischen SF, Sacramento, LA, San Diego
> und anderen Städten werden soll. Damit ist das eben nicht 'nowhere'.
> Irgendwo muss man anfangen zu bauen.
>

Da ist es erheblich geschickter man faengt in L.A. an oder in S.F. Denn
dann koennen die Zuege schonmal von Anfang an durch Fernpendler genutzt
werden. Nicht erst in 20-30 Jahren (oder gar am St.Nimmerleinstag).

>
>>> In den 30ern hat man übrigens auch auf Vorrat gebaut. Auf die Bay Bridge
>>> oder die Golden Gate will heute keiner mehr verzichten.
>>>
>>
>> Auf den Zug von Corcoran nach Borden schon. Aber egal, das geht ja eh
>> alles auf Pump, was soll's.
>
> Die Brücken wurden auch auf Pump gebaut.
>

Da fahren massig Autos drauf und ich habe am Dienstag meinen Obulus an
zweien davon abgedrueckt. Die Zuege werden dagegen weitgehend leer
fahren, auf Jahre.

>
>>>> Ein Staat schafft keine echten Jobs.
>>>
>>> Das sag mal den Beschäftigten in der Rüstungsindustrie und beim
>>> Straßenbau.
>>>
>>
>> Strassenbau gehoert idealerweise privatisiert, dann funktioniert er
>> effizienter.
>
> Ja, den Asphalt legt eine private Firma und die Strecke plant sicher
> auch eine solche. Den Auftrag vergibt aber der Staat und der löhnt
> erstmal. Ausserdem kümmert er sich um den Ankauf des Landes. Ohne
> staatliche Macht würdest du das Land gar nicht zusammenbekommen denn es
> findet sich sicher mindestens ein Farmer der nicht verkauft ('get off my
> property!' *Flinte anleg*).
>

Da hilft der Staat nicht gross. Statt Flinte wird heute ein
"Environmental Review" per Gericht durchgeboxt, weil jemand schwoert
"letztens" eine geschuetzte lila Osterglockendistel dort gesehen zu
haben oder so.

>
>>> Abgewandert wird wenn man es im Ausland billiger produzieren kann, bzw.
>>> es glaubt zu können. Soweit kannst du die Löhne im Inland aber nicht
>>> drücken.
>>>
>>
>> Warum haben wir das bei der Ultraschallfirma Endosonics geschafft?
>
> Weil es wohl zu der Zeit im Ausland an Talent und Technik fehlte.
> Versuch das jetzt nochmal...
>

Waere absolut kein Problem. Die Firma hat nach wie vor keinen
Konkurrenten. Sie hat jedoch den Aufbau einer eigenen Produktion in
Costa Rica begonnen. Mit Loehnen hat sowas weniger zu tun.

Werner Holtfreter

unread,
Nov 8, 2012, 12:56:10 PM11/8/12
to
Am Wed, 07 Nov 2012 22:51:00 +0100 schrieb Axel Berger:

> Ich bin schon lange ein Anhänger des alten preußischen
> Dreiklassenwahlrechtes, das das Recht mitzureden an den Beitrag fürs
> Gemeinwohl koppelt. "No representation without taxation!"

Ja, so etwas in der Art ist nicht schlecht und verhindert gleichzeitig,
dass sich eine Partei ihre Wähler durch Migration ins Land holt.
--
Gruß Werner

gUnther nanonüm

unread,
Nov 8, 2012, 1:00:38 PM11/8/12
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:ag26eg...@mid.individual.net...
> gUnther nanonüm wrote:
>> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
>> news:ag03fr...@mid.individual.net...

>> Und wie dieser Artikel deutlichst und mehrfach betont, beherrscht Romney
>> nur
>> eins: vermehre den Cashflow.
>> Keine Rede von Jobvermehrung oder Kapitalerhöhung. Spare Kosten und
>> Steuern,
>> stecke das Geld ein und hau ab...
>>
>
> Du vergisst dass solche Leute Multi-Talente sind. Wenn man einen Job mit
> weitergehender Verantwortung uebernimmt und kann das, dann wird ein
> ehrlicher Mensch das auch tun.

Wenn der wirklich ein Multitalent wäre, hingen seine Bilder in Museen und er
hätte auf dem Parteitag vorgesungen. Starship Troopers haben das doch
vorgemacht.

>
>
>>> Anderes klassisches Beispiel: Die besten Steuerberater und
>>> Steueranwaelte sind i.d.R. diejenigen die frueher bei der Behoerde auf
>>> der Gegenseite fochten.
>>
>> Was eine sehr durchsichtige Urban Legend ist. Ich kenne reiche
>> Steuerberater...aber Exbeamte sind das alle nicht.
>
>
> Meiner _ist_ es gewesen. Dito fuer etliche andere hier. Also nix mit
> Urban Legend.

Doch! Du kennst eben nur Mittelmaß. Die echt guten wohnen stets so, daß sie
keinen Plebs sehen oder hören müssen. Auch nicht schreien, wenn sie aus dem
Vorgarten mit dem Driver mal danebentreffen. Zu den richtig oberklasse-Guten
kommt der CEO im Heli und bringt Blumen.

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Nov 8, 2012, 1:04:27 PM11/8/12
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:ag26s3...@mid.individual.net...

> Und dann wird die Produktion nach Mexiko verlegt wie es Chrysler mit den
> Trucks gemacht hat. Sieh Dir mal Detroit naeher an, oder das was davon
> noch uebrig ist.


Hi,
wer sagte doch gleich "Detroit soll verrecken" ?

> Strassenbau gehoert idealerweise privatisiert, dann funktioniert er
> effizienter.

Dann geht nur mehr Geld direkt in private Taschen. Pfusch ist anfangs schön
billig.

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Nov 8, 2012, 1:13:09 PM11/8/12
to

"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:ag2740...@mid.individual.net...

> Sie sollen die Arbeitspaletze schuetzen. Wenn sie es nicht tun sieht es
> nachher so aus wie in Detroit.

Hi,
das muß Dir mal jemand falsch erklärt haben. Gewerkschaften "sollen nix
schützen", sondern sind Organisationen der Arbeitnehmer. Was die tun,
bestimmen ihre Mitglieder.
Was Du hier zeigst ist ne Form von Voodoo.
Wenn Du willst, daß die Gewerkschaft die Arbeitsplätze schützt, dann mußt Du
das entsprechend gestalten. Meist reicht es nämlich schon, wenn die
Gewerkschaften Tarife aushandeln und Beratungen leisten. Warum sollten die
mehr tun?
Ist kleine Firmenleitung mehr da?

>>> Ein Staat schafft keine echten Jobs. Das macht die Industrie. Wenn die
>>
>> Was bloß haben die Leute vor der Industríalisierung getan? Nasebohren und
>> Baseballzugucken?
>>
>
> Handwerk, Ackerbau, Viehzucht und Handel. Geh nochmal in die Schule :-)

Hey, Du schrubst von Industrie. Nun wiederlege Dich nicht selbst, das steht
Dir nicht.

--
mfg,
gUnther


Hartmut Kraus

unread,
Nov 8, 2012, 1:22:57 PM11/8/12
to
Am 08.11.2012 16:42, schrieb Joerg:
> Firmenabwanderungen fuehren z.B. dazu dass Familien die bislang
> Stuetze plus ein Einkommen hatten nur noch Stuetze haben.
Wen juckt's, doch nicht die Firmen.

Joerg

unread,
Nov 8, 2012, 1:34:04 PM11/8/12
to
gUnther nanonüm wrote:
> "Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:ag2740...@mid.individual.net...
>
[...]

>>>> Ein Staat schafft keine echten Jobs. Das macht die Industrie. Wenn die
>>> Was bloß haben die Leute vor der Industríalisierung getan? Nasebohren und
>>> Baseballzugucken?
>>>
>> Handwerk, Ackerbau, Viehzucht und Handel. Geh nochmal in die Schule :-)
>
> Hey, Du schrubst von Industrie. Nun wiederlege Dich nicht selbst, das steht
> Dir nicht.
>

Das Handwerk war die Vorstufe der Industrie. Vor der Erfindung der
Dampfmaschine investierten aufstrebende Handwerker z.B. in eine
Wassermuehle. Im Gebaeude waren dann spaeter etliche Angestellte damit
beschaeftigt Lederwaren, Kleidung oder sonstwas teilweise maschinell zu
fertigen. Heute sind lediglich die Werkshallen groesser.

Werner Holtfreter

unread,
Nov 8, 2012, 1:41:15 PM11/8/12
to
Am Thu, 08 Nov 2012 19:13:09 +0100 schrieb gUnther nanonüm:

> Gewerkschaften "sollen nix schützen",

Einverstanden.

> sondern sind Organisationen der Arbeitnehmer. Was die tun,
> bestimmen ihre Mitglieder.

Das kommt dir nur so vor, weil sie es so aussehen lassen.

In Wirklichkeit tun Gewerkschaften, wie alle anderen Organisationen, die
schon ein paar Jahrzehnte alt sind, das, was ihre Funktionäre wollen. Und
das ist deren eigenes Wohlergehen. Der Rest ist nur Mittel zum Zweck, das
Geschäftsmodell, sozusagen.
--
Gruß Werner
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