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Followup-To: de.sci.physik
From: "Dominik Pusch" <dominik.pu...@koeln.de>
Date: Wed, 13 Feb 2002 20:18:41 +0100
Local: Wed, Feb 13 2002 2:18 pm
Subject: Re: Car-Hifi: Hochtoener anschliessen:
> Dominik Pusch <dominik.pu...@koeln.de> schrieb: Ah, ich glaube, jetzt verstehe ich halbwegs. Klar: Der Widerstand des >> Aber wieso denn? Der normale Speaker laeuft ueber den ganzen Bereich. Dazu >> wird der Hochpass parallel geschaltet. > Bei hohen Freuqenzen ist die Impedanz weit hoeher als 4 Ohm, Lautsprechers muss sich ja mit der Frequenz aendert, da er im Grunde auch nur eine Spule ist? Aber auf welche Frequenz bezieht sich dann die Widerstandsangabe von Lautsprechern immer? Fuer Spulen galt fuer Wechselstroeme (was Musik ja auch sein sollte?) wenn ich mich an meiner Amateurfunkpruefung richtig erinnere: R = 2*pi*f*L und fuer Kondensatoren R = 1/(2*pi*f*L). Daraus kann man dann Aber umso hoeher die Frequenz, umso groesser der Widerstand, umso kleiner > Dominik, das parallelschalten hat nichts mit dem Verstaerker zu Ja und? Sowas macht man sonst doch aus absichtlich mit dem Equilizer: Ich > tun, sondern mit der Wiedergabe. Wenn EIN Lautsprecher dafuer > gedacht war, den ganzen Frequenzbereich wiederzugeben, und du > legst einfach einen Zweiten daneben, werden ab der Uebernahme- > frequenz des Hochtoeners ZWEI Lautsprecher bruellen. Es wird > also ab dieser Stelle DOPPELT so laut. Die Kurve 'Lautstaerke > ueber Frequenz' wird also einen Sprung um 3db nach oben machen. > Sie hat dann einen Huegel/Beule/Knick (je nachdem, wie krumm > sie vorher war). hatte die Hoehen (treble) schon ganz aufgedreht, aber mir fehlten immer noch die verdammten Hoehen! > Das ist genau das Gegenteil von dem, was 'HiFi' und all diese Nein, mein Freund hat sich so ein System gekauft und eingebaut: Bei dem > Bestrebungen fuer guten Klang erreichen wollen. > Naterlich gibt es z.B. 2-Wege Boxen. Aber da ist vor dem > Tieftoener auch ein Filter, damit der abgedreht wird und bei > hohen Frequenzen nicht dazwischenfunkt, Hochtoener war eine Frequenzweiche dabei. Bei den Mittel/Tieftoener nicht und sie sind einfach parallel geschaltet. Und wenn ich mir meine alten Koaxiallautsprecher anschaue, sehe ich auch keinerlei Elektronik daran, die die Frequenzen splitten koennte... > und die beiden Lautsprecher sind aufeinander abgestimmt, so Ich dachte die Ausloeschungen koennten nur auftreten, wenn man einen > das die Gesamtlautstaerkekurve halbwegs (je nach Muehe, die > sich der Hersteller gibt) glatt ist und nicht die krassesten > Fehler (Ausloeschung durch Gegenphasigkeit) auftreten. Lautsprecher verkehrtrum gepolt hat? Aber das habe ich sowieso noch nie verstanden, warum die beiden Schallquellen sich bei korrekten Anschliessen nicht ausloeschen, oder zumindest einen bestimmten Fequenzbereich, je nachdem wie weit man jeweils von den einzelnen Lautsprechern entfernt sitzt. Wieso koennen da keine Interferenzen auftretten, bzw. nur in Form einer Ueberlagerung (Verdopplung der Lautstaerke): Wenn ich einen Lautsprecher anschliesse ist es schliesslich _immer_ leiser, als wenn ich den zweiten hinzuschalte. Und es klingt ueberall gleich, egal ob ich nun meinem Kopf 1m naeher an dem einen oder anderen Lautsprecher habe (nur Lautstaerkeunterschiede, aber keine Luecken in irgendeinen Frequenzbereich). Das widerspricht einfach allem, was ich in der ganzen Zeit in der Wellentheorie in Physik gelernt habe (Habe Abitur in Physik gemacht!) Ich kann ja mal ein Experiment machen: Ich habe hier eine 'TEST-CD' (bestimmt schon 12 Jahre alt: War einer unserer ersten CD's). Da sind einige Toene mit einer Dauer von meistens 20s drauf. Z.B.: Pegelton 1kHz, 0dB, L+R Angenommen ich nehme so einen Sinusdauerton von 400Hz. Nach lambda = v/f > Mit dem Ohr ist das alles kaum zu 'messen', denn klassischerweise Na gut, dann kann ich mit meiner 'Fehlkonstruktion' prima leben ;) > finden die Leute den uebelsten Schrott 'geil', wenn er nur teuer > genug war. Das Ohr ist keine Referenz. Das Ohr mag auch Omas > Dampfradio, und das bringt alles andere als eine Wiedergabe, wie > sie im Tonstudio mal klang. Habe die Lautsprecher nun eingebaut. Und wenn ich zum Testen richtig aufdrehe (und die Endstufe mit Mitteltoenern und Baessen abgeklemmt habe), dann pochen die Hoehen richtig in den Ohren und tun ein wenig weh auf Dauer. Vielen Dank, Da es mehr zur Physik uebergeht ein x-post und f'up You must Sign in before you can post messages.
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