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Energy Harvesting

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Heinz Schmitz

unread,
Apr 17, 2012, 6:18:46 AM4/17/12
to
Gute Idee. Heute morgen tönte jemand laut im Radio, es gebe nun
Schalter, die aus ihrer Betätigung genug Energie zögen, um damit
per Funk eine Lampe einzuschalten. Woher die Energie für den
Empfänger an der Lampe kommen soll, sagte er allerdings nicht.
Also schon wieder ein Elektroauto.
Ich suche immer noch den Rechner, der mehr Energie sparen hilft
als er selber verbraucht, der sich also rechnet :-).

Grüße,
H.



Eric Brücklmeier

unread,
Apr 17, 2012, 6:21:22 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 12:18, schrieb Heinz Schmitz:
> Gute Idee. Heute morgen tönte jemand laut im Radio, es gebe nun
> Schalter, die aus ihrer Betätigung genug Energie zögen, um damit
> per Funk eine Lampe einzuschalten. Woher die Energie für den
> Empfänger an der Lampe kommen soll, sagte er allerdings nicht.
> Also schon wieder ein Elektroauto.

???

Geht es dabei nicht eher darum, sie Leitungen und Batterien zu sparen?

Eric.

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 17, 2012, 6:23:02 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 12:21, schrieb Eric Brücklmeier:

>
> Geht es dabei nicht eher darum, sie Leitungen und Batterien zu sparen?
> sich

noch zu früh ;-)

Heinz Schmitz

unread,
Apr 17, 2012, 6:44:21 AM4/17/12
to
Eric Brücklmeier wrote:

> Geht es dabei nicht eher darum, sich Leitungen und Batterien zu sparen?

Leitungen sind imho in diesem Kontext das einzige, was
durch lange Haltbarkeit eine günstige Öko-Bilanz haben
dürfte. Und Zuverlässigkeit.
Noch besser wäre freilich, selber zur Lampe zu gehen und
sie durch eine halbe Umdrehung mit den Kontakten in der
Fassung zu verbinden :-).

Grüße,
H.



MaWin

unread,
Apr 17, 2012, 7:28:47 AM4/17/12
to
"Heinz Schmitz" <HeinzS...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:bkgqo71b5knusfoh7...@4ax.com...

> Heute morgen tönte jemand laut im Radio, es gebe nun
> Schalter, die aus ihrer Betätigung genug Energie zögen, um damit
> per Funk eine Lampe einzuschalten. Woher die Energie für den
> Empfänger an der Lampe kommen soll, sagte er allerdings nicht.

Es geht bei dem Schalter auch nicht um's Energiesparen,
sondern sich zu sparen dort hin eine Leitung legen zu müssen,
oder regelmässig die Batterie wechseln zu müssen.

Dagegen sind die 2 EUR im Jahr Funkempfängerstromkosten oftmals
die nächsten 50 Jahre günstiger, und weniger als das Bezin welches
der Handwerker verfahren würde um zur Baustelle zu kommen,
geschweige denn vom 1kW Strom des Bohrhammers zum Schlitzestemmen.

Auch geht es beim Elektroauto nicht darum, Energie zu sparen,
sondern die Energiegewinnung woanders stattfinden zu lassen.

Das alles müsste man halt verstanden haben, wenn man verstehen
und nicht bloss polemisieren will.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Joachim Pimiskern

unread,
Apr 17, 2012, 10:12:10 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 12:18, schrieb Heinz Schmitz:
> Ich suche immer noch den Rechner, der mehr Energie sparen hilft
> als er selber verbraucht, der sich also rechnet :-).

Du brauchst einen Quantencomputer.
http://arxiv.org/abs/quant-ph/9907007

Zumindest solltest Du später anfangen zu rechnen.
http://arxiv.org/abs/astro-ph/9912202

Grüße,
Joachim

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 17, 2012, 11:16:13 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 12:44, schrieb Heinz Schmitz:
> Eric Brücklmeier wrote:
>
>> Geht es dabei nicht eher darum, sich Leitungen und Batterien zu sparen?
>
> Leitungen sind imho in diesem Kontext das einzige, was
> durch lange Haltbarkeit eine günstige Öko-Bilanz haben
> dürfte.


Ich spreche nicht von der Ökobilanz, sondern vom Aufwand nicht
vorhandene Leitungen nachzurüsten...

Helmut Wabnig

unread,
Apr 17, 2012, 11:25:44 AM4/17/12
to
Jedes billige Piezofeuerzeuchs hat sowas.

Ich spare Energie wenn ich meine Outdoor-Torch anmache.


w.


Jens Fittig

unread,
Apr 17, 2012, 11:44:25 AM4/17/12
to

Heinz Schmitz schrieb:

> Gute Idee. Heute morgen tönte jemand laut im Radio, es gebe nun

nicht "nun" - schon lange!

> Schalter, die aus ihrer Betätigung genug Energie zögen, um damit
> per Funk eine Lampe einzuschalten.

oder die Klingel ertönen zu lassen oder oder oder - ein alter Hut!

> Woher die Energie für den
> Empfänger an der Lampe kommen soll, sagte er allerdings nicht.

Aus der Steckdose. Woher sonst?

> Also schon wieder ein Elektroauto.

Hä?

> Ich suche immer noch den Rechner, der mehr Energie sparen hilft
> als er selber verbraucht, der sich also rechnet :-).

Den suchen wohl alle. <g>


Heinz Schmitz

unread,
Apr 18, 2012, 6:36:52 AM4/18/12
to
MaWin wrote:

>> Heute morgen tönte jemand laut im Radio, es gebe nun
>> Schalter, die aus ihrer Betätigung genug Energie zögen, um damit
>> per Funk eine Lampe einzuschalten. Woher die Energie für den
>> Empfänger an der Lampe kommen soll, sagte er allerdings nicht.

>Es geht bei dem Schalter auch nicht um's Energiesparen,
>sondern sich zu sparen dort hin eine Leitung legen zu müssen,
>oder regelmässig die Batterie wechseln zu müssen.

In meiner derzeitigen Hütte wohne ich schon über zwanzig Jahre,
ohne je werkermäßig eine Leitung irgendwohin legen zu müssen.
Schalter für den Lampenstrom hängen auch regelmäßig am Netz -
wozu also eine Batterie? Und - das ist Dir wohl entgangen - als
ökologischste Lösung schlug ich vor:
".selber zur Lampe zu gehen und sie durch eine halbe Umdrehung
mit den Kontakten in der Fassung zu verbinden :-)."

>Auch geht es beim Elektroauto nicht darum, Energie zu sparen,

Richtig - davon haben wir ja auch genug :-)..
Deshalb werden wir wohl die Republik mit Kupferplatten für den
Ladestrom verdrahten. Schau Dir mal den Betrieb an einer Tankstelle
an und stell Dir vor, das wären alles zu ladende Elektroautos.

>sondern die Energiegewinnung woanders stattfinden zu lassen.

Das Interessante ist doch, daß keiner über Lösungen spricht, welche
die vorhandene Infrastruktur nutzen könnten.

>Das alles müsste man halt verstanden haben, wenn man verstehen
>und nicht bloss polemisieren will.

Eben :-). Vielleicht solltest Du nochmal die Story über des Kaisers
neue Kleider nachlesen.

Grüße,
H.


MaWin

unread,
Apr 18, 2012, 7:43:47 AM4/18/12
to
"Heinz Schmitz" <HeinzS...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:hb5to71epk47v8qan...@4ax.com...

> ".selber zur Lampe zu gehen und sie durch eine halbe Umdrehung
> mit den Kontakten in der Fassung zu verbinden :-)."

Klassischer Satz eines Newsgruppentrolls der sein Palaver nie
ausprobiert hat: Reindrehen geht, aber beim rausdrehen verbrennt
man sich die Finger.

> Das Interessante ist doch, daß keiner über Lösungen spricht,
> welche die vorhandene Infrastruktur nutzen könnten.

Viele Leute sprechen über Lösungen, beispielsweise den Strom der
Photovoltaik und Windkraft, der nicht unbedingt zeitgleich
entsteht wenn er benötigt wird, erst mal zur Katalyse von Wasser
zu nutzen (Wirkungskrad > 60%) dann zur Umwandlung in Methan
(Wirkungsgrad >100%) welches man ins Erdgasnetz einspeisen kann,
dann zur Umwandlung in Methanol welches man wie Benzin in Autos
tanken kann unter Beibehaltung der bestehenden Infrastruktur
und CO2 neutrag, es versuchen sich auch Firmen wie Solarzyme daran,

nur bist bist offenbar zu taub, es zu hören.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Thomas 'tom' Malkus

unread,
Apr 18, 2012, 8:25:51 AM4/18/12
to
Moin,

Am 18.04.2012 13:43, schrieb MaWin:

> (Wirkungsgrad >100%) welches man ins Erdgasnetz einspeisen kann,

Gibst Du uns etwas von Deinen Millionen ab, wenn das funktioniert? ;-)

73, Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 *
http://www.dl7bj.de https://twitter.com/#!/dl7bj
Do you know http://www.radiocaroline.co.uk?

Heinz Schmitz

unread,
Apr 18, 2012, 8:48:01 AM4/18/12
to
MaWin wrote:

>> ".selber zur Lampe zu gehen und sie durch eine halbe Umdrehung
>> mit den Kontakten in der Fassung zu verbinden :-)."

>Klassischer Satz eines Newsgruppentrolls der sein Palaver nie
>ausprobiert hat: Reindrehen geht, aber beim rausdrehen verbrennt
>man sich die Finger.

man Topflappen. Ersatzweise Taschentuch.
Also klassicher Fall von Experten-Hilflosigkeit im Alltag :-).

>> Das Interessante ist doch, daß keiner über Lösungen spricht,
>> welche die vorhandene Infrastruktur nutzen könnten.

>Viele Leute sprechen über Lösungen, beispielsweise
> ......
>nur bist bist offenbar zu taub, es zu hören.

Nö. Es scheint aber überall der Eindruck erweckt zu werden, einzig
das e-Auto werde unser Mobiliätsproblem lösen. Merkwürdig, daß
kaum einer über ein eFlugzeug spricht.

Grüße,
H.


Ansgar Strickerschmidt

unread,
Apr 18, 2012, 9:29:33 AM4/18/12
to
Also schrieb Heinz Schmitz:


> Es scheint aber überall der Eindruck erweckt zu werden, einzig
> das e-Auto werde unser Mobiliätsproblem lösen. Merkwürdig, daß
> kaum einer über ein eFlugzeug spricht.

Nunja... Fliegen ist schön und sicherlich eine Option. Ich träume schon
lange von einem Gyrocopter zum Flug ins Büro.
Allerdings ist Fliegen -zumal elektrisch angetriebenes ebensolches-
energetisch deutlich ungünstiger als Fahren auf ebenem Untergrund, weil
man nunmal Vortrieb *und* Auftrieb durch Energieeinsatz bewerkstelligen
muss. Und beim Gewicht heutiger Akkus ist das eher ein No-Go.
Andererseits kann man an schönen Tagen zusätzlich Energie aus der Thermik
gewinnen. Darauf ist nur leider kein Verlass.
Immerhin existieren auch ein paar Solarflugzeuge. Handgeschnitzt und für
Normal-Sterbliche unbezahlbar, bislang.

Ansgar

--
*** Musik! ***

MaWin

unread,
Apr 18, 2012, 9:41:58 AM4/18/12
to
"Heinz Schmitz" <HeinzS...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:eidto75g6edchlfnf...@4ax.com...

> Merkwürdig, daß kaum einer über ein eFlugzeug spricht.

Informier' dich, die halbe Modellbauerriege baut inzwischen
Flugzeuge mit Elektromotorantrieb.

Arne Pagel

unread,
Apr 18, 2012, 11:50:20 AM4/18/12
to
Am 17.04.2012 12:18, schrieb Heinz Schmitz:
> Gute Idee. Heute morgen tönte jemand laut im Radio, es gebe nun
> Schalter, die aus ihrer Betätigung genug Energie zögen, um damit
> per Funk eine Lampe einzuschalten. Woher die Energie für den
z.B. http://www.enocean.com/



Axel Schwenke

unread,
Apr 18, 2012, 11:47:52 AM4/18/12
to
"Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhe...@arcor.de> wrote:

> Allerdings ist Fliegen -zumal elektrisch angetriebenes ebensolches-
> energetisch deutlich ungünstiger als Fahren auf ebenem Untergrund, weil
> man nunmal Vortrieb *und* Auftrieb durch Energieeinsatz bewerkstelligen
> muss. Und beim Gewicht heutiger Akkus ist das eher ein No-Go.

Auch für bodengestützten Verkehr ist die Akkufrage noch lange nicht
zufriedenstellend gelöst. Auch elektrisches Fahren ist viel besser,
wenn die Trasse die Energie bereitstellt. Muß ja nicht unbedingt in
Form eines blanken Leiters sein.


XL

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 18, 2012, 12:44:05 PM4/18/12
to
On 04/18/2012 03:41 PM, MaWin wrote:
> "Heinz Schmitz" <HeinzS...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:eidto75g6edchlfnf...@4ax.com...
>
>> Merkwürdig, daß kaum einer über ein eFlugzeug spricht.
>
> Informier' dich, die halbe Modellbauerriege baut inzwischen
> Flugzeuge mit Elektromotorantrieb.

Incl. Hubschrauber, Quadcopter usw... Dinge bei denen man vor gar nicht
langer Zeit dachte das geht nicht mit Elektro.

Gerrit



Falk Willberg

unread,
Apr 18, 2012, 12:53:20 PM4/18/12
to
Am 18.04.2012 15:41, schrieb MaWin:
> "Heinz Schmitz" <HeinzS...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:eidto75g6edchlfnf...@4ax.com...
>
>> Merkwürdig, daß kaum einer über ein eFlugzeug spricht.
>
> Informier' dich, die halbe Modellbauerriege baut inzwischen
> Flugzeuge mit Elektromotorantrieb.

Die fliegen aber nur um die 15-30 Minuten. Mit dem Öl (Erd- oder
Pflanzen-) haben wir einen Energieträger, der rund 11kWh/kg liefert. Da
kommt noch kein Akku ran.

Falk

Alexander Schreiber

unread,
Apr 18, 2012, 6:57:33 PM4/18/12
to
Heinz Schmitz <HeinzS...@gmx.net> wrote:
>
> Merkwürdig, daß kaum einer über ein eFlugzeug spricht.

Informier Dich zur Abwechslung mal, Flugzeuge mit elektrischem
Antrieb gibt es schon lange: http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_aircraft

Das Hauptproblem ist halt die Erzeugung (--> Solar) oder Speicherung
der elektrischen Energie, weswegen die entsprechenden Projekte derzeit
auf Klein- un Ultraleichtflugzeug begrenzt sind.

Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 19, 2012, 1:05:37 AM4/19/12
to
"MaWin" <m...@private.net> schrieb im Newsbeitrag
news:jmmgbi$no$2...@news.albasani.net...
> Informier' dich, die halbe Modellbauerriege baut inzwischen
> Flugzeuge mit Elektromotorantrieb.


Die Mehrzahl fliegt damit allerdings nur so weit, wie sie gucken können.

--

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Heinz Schmitz

unread,
Apr 19, 2012, 5:35:21 AM4/19/12
to
Alexander Schreiber wrote:

>> Merkwürdig, daß kaum einer über ein eFlugzeug spricht.

>Informier Dich zur Abwechslung mal, Flugzeuge mit elektrischem
>Antrieb gibt es schon lange: http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_aircraft

Dann brauchen wir ja bald kein Nachtflugverbot mehr :-).

>Das Hauptproblem ist halt die Erzeugung (--> Solar) oder Speicherung
>der elektrischen Energie,

Deswegen startete ich ja diesen Thread. Die Zahl der "Gurus", die sich
selbstschulterklopfend und subventionskassierend mit Details hervor
tun, die vor dem Hintergrund spaßig wirken, nimmt mit der Komplexität
des Problems stets stark zu.

Teilwirkungsgrade sind irrelevant. Es kommt vielmehr auf den bis zur
Wiederschließung des Projektes nötigen Gesamtaufwand an. Es muß
doch eigentlich auch jedem klar werden, wo der Hase im Pfeffer liegt,
wenn er bedenkt, daß das eAuto heute nicht viel weiter ist als das von
Oma Duck.
Nicht, wie
http://www.energieforum-hessen.de/mobiles-strasse-und-schiene/ducks-elektrofahrzeug.html
behauptet,
"... Verdrängung des Elektroautos, da Großindustrieelle wie
Rockefeller schon damals die Wirtschaftsentwicklungen bestimmten
und als Ölförderer natürlich interessiert waren das riesige
Zukunftsgeschäft Automobil mit ihren eigenen Produkten zu machen."

sondern weil es nicht den nötigen Akku gibt.

Grüße,
H.



Heinz Schmitz

unread,
Apr 19, 2012, 5:37:59 AM4/19/12
to
Warum soll ich den ganzen Kram lesen, wenn Du nicht wenigstens
ein überzeugendes Argument daraus bringen kannst?

Grüße,
H.



Eric Brücklmeier

unread,
Apr 19, 2012, 8:19:08 AM4/19/12
to
Am 19.04.2012 11:35, schrieb Heinz Schmitz:
> Alexander Schreiber wrote:
>
>>> Merkwürdig, daß kaum einer über ein eFlugzeug spricht.
>
>> Informier Dich zur Abwechslung mal, Flugzeuge mit elektrischem
>> Antrieb gibt es schon lange: http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_aircraft
>
> Dann brauchen wir ja bald kein Nachtflugverbot mehr :-).

Und Du meinst ein E-Flugzeug wäre geräuschlos?

>> Das Hauptproblem ist halt die Erzeugung (--> Solar) oder Speicherung
>> der elektrischen Energie,
>
> Deswegen startete ich ja diesen Thread.

Und was hat der erwähnte (geniale) Schalter damit zu tun?

Kann es sein, daß Du einfach nur ein wenig trollen willst?

Eric.

Heinz Schmitz

unread,
Apr 19, 2012, 12:32:12 PM4/19/12
to
Eric Brücklmeier wrote:

>>> Informier Dich zur Abwechslung mal, Flugzeuge mit elektrischem
>>> Antrieb gibt es schon lange: http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_aircraft

>> Dann brauchen wir ja bald kein Nachtflugverbot mehr :-).

>Und Du meinst ein E-Flugzeug wäre geräuschlos?

Nachts scheint imho für die Fotovoltaik noch weniger Sonne als tags.

>>> Das Hauptproblem ist halt die Erzeugung (--> Solar) oder Speicherung
>>> der elektrischen Energie,

>> Deswegen startete ich ja diesen Thread.

>Und was hat der erwähnte (geniale) Schalter damit zu tun?
>Kann es sein, daß Du einfach nur ein wenig trollen willst?

Kann es sein, daß Dir Bedeutung und Umfeld von "Energy Harvesting"
unbekannt sind?

Grüße,
H.



Eric Brücklmeier

unread,
Apr 19, 2012, 3:16:36 PM4/19/12
to
Am 19.04.2012 18:32, schrieb Heinz Schmitz:

> Kann es sein, daß Dir Bedeutung und Umfeld von "Energy Harvesting"
> unbekannt sind?

Du nimmst nicht ernsthaft an, daß jemand einen solchen Schalter
entwickelt, um Energie zu sparen?

Eric.

Alexander Schreiber

unread,
Apr 19, 2012, 5:12:19 PM4/19/12
to
Wolfgang Horejsi <zuh...@horejsi.de> wrote:
> "MaWin" <m...@private.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:jmmgbi$no$2...@news.albasani.net...
>> Informier' dich, die halbe Modellbauerriege baut inzwischen
>> Flugzeuge mit Elektromotorantrieb.
>
>
> Die Mehrzahl fliegt damit allerdings nur so weit, wie sie gucken können.

Gibt durchaus auch welche, die mit eingebauter Kamera recht weit (begrenzt
durch die Reichweite der Fernsteuerung und der Akkus) fliegen.

Alexander Schreiber

unread,
Apr 19, 2012, 5:11:16 PM4/19/12
to
Heinz Schmitz <HeinzS...@gmx.net> wrote:
> Eric Brücklmeier wrote:
>
>>>> Informier Dich zur Abwechslung mal, Flugzeuge mit elektrischem
>>>> Antrieb gibt es schon lange: http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_aircraft
>
>>> Dann brauchen wir ja bald kein Nachtflugverbot mehr :-).
>
>>Und Du meinst ein E-Flugzeug wäre geräuschlos?
>
> Nachts scheint imho für die Fotovoltaik noch weniger Sonne als tags.

Man kann Strom - auch für elektrisch betriebene Flugzeuge - mit Solarzellen
erzeugen, _muß_ es aber nicht. Der kann auch durchaus "aus der Wand" (also
vom nächsten Kohle-/Gas-/Atom-/WeißDerFuchs-Kraftwerk) kommen. Das Problem
bleibt halt die Speicherung - an die Energiedichte eines Tanks voll mit
Benzin/Diesel/Kerosin kommen aktuelle Akkus immer noch nicht ran.

>>Und was hat der erwähnte (geniale) Schalter damit zu tun?
>>Kann es sein, daß Du einfach nur ein wenig trollen willst?
>
> Kann es sein, daß Dir Bedeutung und Umfeld von "Energy Harvesting"
> unbekannt sind?

Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
Energie besteht, oder? Da halte ich mit dem Null-Verbrauchs-Schalter
gegen: einfacher Schaltkontakt wie zu Edisons Zeiten.

Heinz Schmitz

unread,
Apr 20, 2012, 4:43:33 AM4/20/12
to
Alexander Schreiber wrote:

>Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
>Energie besteht, oder?

Wenn über das Ding unter "Energy Harvesting" berichtet wird,
aber wegen des auf Befehle wartenden Empfängers an der zu
schaltenden Lampe der Energieverbrauch insgesamt steigt,
liegt imho eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Es ist nämlich
dann keine "Ernte", sondern Verschwendung.

>Da halte ich mit dem Null-Verbrauchs-Schalter gegen: einfacher
>Schaltkontakt wie zu Edisons Zeiten.

Richtig. Es könnte auch sein, daß die Abschaffung sämtlicher
häuslicher Fernbedienungen nicht nur Energie und Kosten spart,
sondern auch erheblich zu höherer Gesundheit beiträgt.

Grüße,
H.


Jochen Pawletta

unread,
Apr 20, 2012, 4:50:55 AM4/20/12
to
Hallo

On 2012-04-20, Heinz Schmitz <HeinzS...@gmx.net> wrote:
> Alexander Schreiber wrote:
>
>>Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
>>Energie besteht, oder?
>
> Wenn über das Ding unter "Energy Harvesting" berichtet wird,
> aber wegen des auf Befehle wartenden Empfängers an der zu
> schaltenden Lampe der Energieverbrauch insgesamt steigt,
> liegt imho eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Es ist nämlich
> dann keine "Ernte", sondern Verschwendung.

Ich glaube, bei "Energy Harvesting" geht es in erster Linie nur
um die Gewinnung der Energie und deren Einsatzgebiete.
Ob die dann verschwendet wird oder ob im Umfeld weitere Energie
gebraucht wird ist dann wieder ein ganz anderes Thema ...


mfg Jochen

--
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 5:02:15 AM4/20/12
to


Falk Willberg schrieb:

> Die fliegen aber nur um die 15-30 Minuten. Mit dem Öl (Erd- oder
> Pflanzen-) haben wir einen Energieträger, der rund 11kWh/kg liefert. Da
> kommt noch kein Akku ran.

Hallo,

bei Öl wird weder der Oxidator Sauerstoff mitgenommen noch die
entstehenden Reaktionsprodukte. Solange ein Akku alles enthalten muß was
miteinander reagieren soll und was daraus entsteht kann er da nicht
mithalten.

Bye

Uwe Borchert

unread,
Apr 20, 2012, 5:43:55 AM4/20/12
to
Hallo,

Am 20.04.2012 10:50, schrieb Jochen Pawletta:

...[...]...

> Ich glaube, bei "Energy Harvesting" geht es in erster Linie nur
> um die Gewinnung der Energie und deren Einsatzgebiete.

Es geht um die Nichtzufuhr von Energie in einzelne Einheiten, sei es
häppchenweise durch geladene Batterien oder Akkus oder kontinuierlich
durch Netze. Schau Dir das Beispiel Armbanduhr an. Stelle Solar- oder
Automatikuhren (elektrisches und mechanisches Energie Harvesting) den
batteriebetriebenen oder Aufziehuhren gegenüber. Auf der eine Seite
ist das manuelle Füttern der Uhr (fast-) koninuierlich durch tägliches
Aufziehen oder in Happen durch Batteriewechsel und auf der anderen
hast Du einen regelmäßigen Betrieb ohne Eingriff über viele Jahre.
Übertrage das auf andere Systeme wie Transponder (Zugangskontrolle).
Ausgabe einer Karte und dann „endlose“ Nutzung ohne regelmäßiges
Füttern (Batteriewechsel) oder andere Systeme mit vielen kleinen
„Inseln“. Energie ist im Unfeld idR vorhanden, aber die ist unbequem
zuzuführen, Batteriewechsel, Kabel ... Oder denke mal an Meßstationen:
Meteorologische, klimatologische, geophysikalische und ozeanografische
(Bojen) sind eine andere Anwendung.

Fazit: Energie Harvesting kann den Arbeitsaufwand für den Betrieb von
technischen Systemen (erheblich) reduzieren. Das kann es auch wenn im
Umfeld des Systems Energie im Überfluss vorhanden ist.

MfG

Uwe Borchert

Heinz Schmitz

unread,
Apr 20, 2012, 5:52:50 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen wrote:

>bei Öl wird weder der Oxidator Sauerstoff mitgenommen noch die
>entstehenden Reaktionsprodukte. Solange ein Akku alles enthalten muß was
>miteinander reagieren soll und was daraus entsteht kann er da nicht
>mithalten.

Auch dann könnte er - nach meinen Erfahrungen mit Akkus - nicht
mithalten. Öl kannste ferner beliebig oft tanken, weißt immer, wieviel
noch im Tank ist, und wieviel an der Tanke ich den Tank rein geht.

Akku: Märchen, mit dem man Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kann

Grüße,
H.



Ralph Aichinger

unread,
Apr 20, 2012, 5:53:37 AM4/20/12
to
Uwe Borchert <wetter...@yahoo.com> wrote:
> Automatikuhren (elektrisches und mechanisches Energie Harvesting) den
> batteriebetriebenen oder Aufziehuhren gegenüber. Auf der eine Seite
> ist das manuelle Füttern der Uhr (fast-) koninuierlich durch tägliches
> Aufziehen oder in Happen durch Batteriewechsel und auf der anderen
> hast Du einen regelmäßigen Betrieb ohne Eingriff über viele Jahre.
> Übertrage das auf andere Systeme wie Transponder (Zugangskontrolle).

Allerdings sind die Automatikuhren ein gutes Beispiel für etwas,
was sich in der Theorie gut anhört, in der Praxis aber nicht
ganz unproblematisch ist.

Mechanische Automatikuhren sind eine feine Sache. Es gibt aber
auch elektromechanische Automatikuhren von Seiko. Die haben
einen kleinen Generator eingebaut.

Blöd bloß, daß der dafür verwendete Kondensator ca. alle 7 Jahre
gewechselt werden muß, d.h. genauso oft wie eine Lithiumbatterie,
bei der man sich aber den ganzen Schmonzes mit dem Schwungrad
spart.

/ralph

Michael Baeuerle

unread,
Apr 20, 2012, 5:44:51 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen wrote:
>
> bei Öl wird weder der Oxidator Sauerstoff mitgenommen noch die
> entstehenden Reaktionsprodukte. Solange ein Akku alles enthalten muß was
> miteinander reagieren soll und was daraus entsteht kann er da nicht
> mithalten.

Es gibt Zink/Luft-Batterien fuer Hoergeraete die den Sauerstoff bei der
Entladung aus der Umgebung beziehen. Solche Zellen sind angeblich
(zumindest prinzipiell) auch als Akku realisierbar:
http://batterie-info.de/Thema/zink-luft-akku/


Micha

Uwe Borchert

unread,
Apr 20, 2012, 6:08:03 AM4/20/12
to
Hallo,

Am 20.04.2012 11:53, schrieb Ralph Aichinger:
> Uwe Borchert<wetter...@yahoo.com> wrote:
>> Automatikuhren (elektrisches und mechanisches Energie Harvesting) den
>> batteriebetriebenen oder Aufziehuhren gegenüber. Auf der eine Seite
>> ist das manuelle Füttern der Uhr (fast-) koninuierlich durch tägliches
>> Aufziehen oder in Happen durch Batteriewechsel und auf der anderen
>> hast Du einen regelmäßigen Betrieb ohne Eingriff über viele Jahre.
>> Übertrage das auf andere Systeme wie Transponder (Zugangskontrolle).
>
> Allerdings sind die Automatikuhren ein gutes Beispiel für etwas,
> was sich in der Theorie gut anhört, in der Praxis aber nicht
> ganz unproblematisch ist.

Theorie und Praxis sind besonders in der Praxis weit auseinander. :-(

> Mechanische Automatikuhren sind eine feine Sache. Es gibt aber
> auch elektromechanische Automatikuhren von Seiko. Die haben
> einen kleinen Generator eingebaut.
>
> Blöd bloß, daß der dafür verwendete Kondensator ca. alle 7 Jahre
> gewechselt werden muß, d.h. genauso oft wie eine Lithiumbatterie,
> bei der man sich aber den ganzen Schmonzes mit dem Schwungrad
> spart.

Das ist aber ein Konstruktionsfehler und kein Versagen des Prinzips.
Das gleiche Problem kann auch bei Solarzellen auftauchen.

MfG

Uwe Borchert

Heinz Schmitz

unread,
Apr 20, 2012, 6:08:42 AM4/20/12
to
Uwe Borchert wrote:

>> Ich glaube, bei "Energy Harvesting" geht es in erster Linie nur
>> um die Gewinnung der Energie und deren Einsatzgebiete.

Dann sind Teilsysteme, die überhaupt nur Sinn ergeben, wenn
anderswo im System zusätzlich Energie aufgewandt wird, darunter
fehl am Platze.

>Es geht um die Nichtzufuhr von Energie in einzelne Einheiten, sei es
>häppchenweise durch geladene Batterien oder Akkus oder kontinuierlich
>durch Netze. Schau Dir das Beispiel Armbanduhr an.

Da isses ja auch richtig, obwohl

>Stelle Solar- oder
>Automatikuhren (elektrisches und mechanisches Energie Harvesting) den
>batteriebetriebenen oder Aufziehuhren gegenüber.

ich eine solarbetriebene Armbanduhr (ich wollte den deutschen
Hersteller unterstützen) habe und die nach einiger Zeit so stark in
ihrer Speicherfähigkeit abfiel, daß ich sie nur noch in der Sonne
betreiben kann. Ein Glück, daß ich für das morgendliche Stellen
nicht zusätzliche Kalorien essen muß :-).

>Oder denke mal an Meßstationen:

Alles richtig. Aber bei dem Schalter ist es genau DANN falsch, wenn
er nicht einen Schalter MIT Energiequelle ersetzen kann. Genau der
Eindruck wurde aber durch Weglassen von Info in der Öffentlichkeit
erweckt.

>Fazit: Energie Harvesting kann den Arbeitsaufwand für den Betrieb von
>technischen Systemen (erheblich) reduzieren. Das kann es auch wenn im
>Umfeld des Systems Energie im Überfluss vorhanden ist.

Richtig. Es wäre aber ein Unfug, wenn durch falsche Berichterstattung
nun massenweise Leute für ihre Home-Lichtschalter solche "Energy
Harvester" [:-)] kaufen und überall zusätzliche Empfänger installieren
würden.

Grüße,
H.



Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 6:09:26 AM4/20/12
to


Ralph Aichinger schrieb:

> Blöd bloß, daß der dafür verwendete Kondensator ca. alle 7 Jahre
> gewechselt werden muß, d.h. genauso oft wie eine Lithiumbatterie,
> bei der man sich aber den ganzen Schmonzes mit dem Schwungrad
> spart.

Hallo,

weil der dafür verwendete "Kondensator" eher ein Akkumulator ist?

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 6:13:53 AM4/20/12
to


Michael Baeuerle schrieb:

> Es gibt Zink/Luft-Batterien fuer Hoergeraete die den Sauerstoff bei der
> Entladung aus der Umgebung beziehen. Solche Zellen sind angeblich
> (zumindest prinzipiell) auch als Akku realisierbar:
> http://batterie-info.de/Thema/zink-luft-akku/

Hallo,

dann muß aber auch der beim Entladen aus der Luft aufgenommene
Sauerstoff im Zink-Luft-Akku seinen Platz finden und auch zu dessen
Masse beitragen. Man muß zwar nicht den Reaktionspartner Sauerstoff
mitführen, aber das Reaktionsprodukt Zinkoxid schon.

Bye

Ralph Aichinger

unread,
Apr 20, 2012, 6:12:57 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:
> weil der dafür verwendete "Kondensator" eher ein Akkumulator ist?

Nein, AFAIK ein goldcap.

/ralph

Uwe Borchert

unread,
Apr 20, 2012, 6:22:27 AM4/20/12
to
Hallo,

Am 20.04.2012 12:08, schrieb Heinz Schmitz:
> Uwe Borchert wrote:
>
>>> Ich glaube, bei "Energy Harvesting" geht es in erster Linie nur
>>> um die Gewinnung der Energie und deren Einsatzgebiete.
>
> Dann sind Teilsysteme, die überhaupt nur Sinn ergeben, wenn
> anderswo im System zusätzlich Energie aufgewandt wird, darunter
> fehl am Platze.

Nein, das ist etwas zu kurz gedacht. Wenn die nun unterbleibende Zufuhr von
Energie sich rechnet, kann man durchaus etwas Energie wo anders verbraten.
Dann spart man Arbeitsaufwand an den Schaltern ein und investiert nur etwas
Energie da rein. Manchmal kann sich das in der Gesamtbilanz rechnen.

>> Es geht um die Nichtzufuhr von Energie in einzelne Einheiten, sei es
>> häppchenweise durch geladene Batterien oder Akkus oder kontinuierlich
>> durch Netze. Schau Dir das Beispiel Armbanduhr an.
>
> Da isses ja auch richtig, obwohl
>
>> Stelle Solar- oder
>> Automatikuhren (elektrisches und mechanisches Energie Harvesting) den
>> batteriebetriebenen oder Aufziehuhren gegenüber.
>
> ich eine solarbetriebene Armbanduhr (ich wollte den deutschen
> Hersteller unterstützen) habe und die nach einiger Zeit so stark in
> ihrer Speicherfähigkeit abfiel, daß ich sie nur noch in der Sonne
> betreiben kann. Ein Glück, daß ich für das morgendliche Stellen
> nicht zusätzliche Kalorien essen muß :-).

Ja, das ist ein Fehler in den real existierenden Systemen, aber es
ist kein Versagen des Prinzi

>> Oder denke mal an Meßstationen:
>
> Alles richtig. Aber bei dem Schalter ist es genau DANN falsch, wenn
> er nicht einen Schalter MIT Energiequelle ersetzen kann. Genau der
> Eindruck wurde aber durch Weglassen von Info in der Öffentlichkeit
> erweckt.

Gesamtbilanz! Was kostet das Schlitzeklopfen und Leistungsverlegen?
Oder der alljährliche Batteriewechsel?

>> Fazit: Energie Harvesting kann den Arbeitsaufwand für den Betrieb von
>> technischen Systemen (erheblich) reduzieren. Das kann es auch wenn im
>> Umfeld des Systems Energie im Überfluss vorhanden ist.
>
> Richtig. Es wäre aber ein Unfug, wenn durch falsche Berichterstattung
^^^^^^^(*)
> nun massenweise Leute für ihre Home-Lichtschalter solche "Energy
> Harvester" [:-)] kaufen und überall zusätzliche Empfänger installieren
> würden.

(*) Korrekterweise sollte man da „grüne Berichterstattung“ schreiben.
Damit kann man die Fehler solcher Berichte sehr prägnant auf den Punkt
bringen. Das Auflisten und genauere Beschreiben der Fehler solcher
grünen Berichterstattung ist zwar im Zeitalter der Tarrabyte-HDD in
Reichweite gerückt, aber die vielen Jahre notwändiger Arbeitszeit sind
doch immer noch ein Hemmnis. *hüstel*

MfG

Uwe Borchert

Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 6:28:40 AM4/20/12
to


Ralph Aichinger schrieb:

> Nein, AFAIK ein goldcap.

Hallo,

diese Art Kondensatoren
http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelschichtkondensator
speichert die Energie aber zu einem Teil elektrochemisch, es ist daher
nicht verwunderlich das sie wie rein elektrochemisch arbeitende Akkus
auch eine begrenzte Lebensdauer haben.
Aber auch wenn man einen reinen (nassen) Elektrolytkondensator benutzen
würde wäre dadurch die Lebensdauer begrenzt, denn die verlieren mit der
Zeit Wasser.

Bye

Matthias Weingart

unread,
Apr 20, 2012, 7:00:21 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de>:
Und dann noch zum Thema "tanken". Es gibt auch Batterien, die kann man
flüssig laden, also "betanken": Die Redox-Flow-Zelle. Allerdings hat die
momentan verfügbare Technik auf Basis von Vanadium eine zehn mal schlechtere
Energiedichte als Li-Akkus.

M.

MaWin

unread,
Apr 20, 2012, 7:04:04 AM4/20/12
to
"Uwe Borchert" <wetter...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:4f913584$0$24386$6e1e...@read.cnntp.org...
>
> Das ist aber ein Konstruktionsfehler

Nicht wirklich, da es keine viel besseren als Speicher
verwendbaren Akkus oder Kondensatoren gibt, die dort
noch irgendwie einsetzbar gewesen wären.

> und kein Versagen des Prinzips.

Der Ingenieur wusste sicherlich, daß das nichts taugt,
aber der Marketingmensch hat es dann eben bestellt.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Matthias Weingart

unread,
Apr 20, 2012, 7:49:15 AM4/20/12
to
"MaWin" <m...@private.net>:

> "Uwe Borchert" <wetter...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:4f913584$0$24386$6e1e...@read.cnntp.org...
>>
>> Das ist aber ein Konstruktionsfehler
>
> Nicht wirklich, da es keine viel besseren als Speicher
> verwendbaren Akkus oder Kondensatoren gibt, die dort
> noch irgendwie einsetzbar gewesen wären.
>
>> und kein Versagen des Prinzips.
>
> Der Ingenieur wusste sicherlich, daß das nichts taugt,
> aber der Marketingmensch hat es dann eben bestellt.

Also ich hätte Goldcaps jetzt als länger haltbar als Akkus eingeschätzt.
(vermutlich wegen der 1 Million Ladezyklen). Gut, man lernt immer noch dazu.
;-)

M.

Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 7:54:21 AM4/20/12
to


Matthias Weingart schrieb:

> Also ich hätte Goldcaps jetzt als länger haltbar als Akkus eingeschätzt.
> (vermutlich wegen der 1 Million Ladezyklen). Gut, man lernt immer noch dazu.

Hallo,

tja, der Name ist etwas irreführend, die Energie wird nicht komplett
elektrostatisch gespeichert sondern eben überwiegend elektrochemisch.

Bye

MaWin

unread,
Apr 20, 2012, 7:54:16 AM4/20/12
to
"Matthias Weingart" <mwn...@pentax.boerde.de> schrieb im Newsbeitrag
news:XnsA03B8C94F667BAl...@penthouse.boerde.de...
>
> Also ich hätte Goldcaps jetzt als länger haltbar als Akkus eingeschätzt.
> (vermutlich wegen der 1 Million Ladezyklen). Gut, man lernt immer noch dazu.


Die
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
schreibt:

Reparaturbetriebe berichten aber, das sie nicht zuverlässiger als Akkus sind.

Siehe auch: http://www.abcde.de/solaruhren_ersatzteile_citizen.html (nicht
die einzigen Lieferanten für MT Lithium Titanium Akkus in Deutschland).

--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/

Michael Baeuerle

unread,
Apr 20, 2012, 7:44:28 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen wrote:
> Michael Baeuerle schrieb:
> >
> > Es gibt Zink/Luft-Batterien fuer Hoergeraete die den Sauerstoff bei der
> > Entladung aus der Umgebung beziehen. Solche Zellen sind angeblich
> > (zumindest prinzipiell) auch als Akku realisierbar:
> > http://batterie-info.de/Thema/zink-luft-akku/
>
> dann muß aber auch der beim Entladen aus der Luft aufgenommene
> Sauerstoff im Zink-Luft-Akku seinen Platz finden und auch zu dessen
> Masse beitragen. Man muß zwar nicht den Reaktionspartner Sauerstoff
> mitführen, aber das Reaktionsprodukt Zinkoxid schon.

Ja, das was beim Verbrennungsmotor zum Auspuff rausgeht bleibt hier an
Bord.


Micha

Matthias Weingart

unread,
Apr 20, 2012, 8:17:36 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de>:
Naja, wenn ich mir die Dinger ansehe, dann sehen die
DoppelschichtKondensatoren (so heissen die ja auch) Elko's zum Verwechseln
ähnlich (grosser Gummistopfen unten), d.h. sie haben flüssigen Elektrolyten,
der sich mit der Zeit verflüchtigt.

M.

Matthias Weingart

unread,
Apr 20, 2012, 8:19:53 AM4/20/12
to
Michael Baeuerle <michael....@stz-e.de>:
Mhh, also darum wachsen die Ohren von Hörgeräteträgern, die Batterie wird
immer schwerer und zieht am Ohr. :-)
Aber mal in echt: Legen Hörgerätebatterien beim Entladen an Gewicht zu? Hat
das mal jemand gewogen? Das ist doch bestimmt minimal.

M.

Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 8:33:43 AM4/20/12
to


Matthias Weingart schrieb:

> Mhh, also darum wachsen die Ohren von Hörgeräteträgern, die Batterie wird
> immer schwerer und zieht am Ohr. :-)
> Aber mal in echt: Legen Hörgerätebatterien beim Entladen an Gewicht zu? Hat
> das mal jemand gewogen? Das ist doch bestimmt minimal.

Hallo,

also vom Zink mit Atommasse 65,38 zum Oxid ZnO ergibt sich eine
Massenzunahme von 24 %. Sauerstoff hat halt die Atommasse 16.
Wenn bei Hörgerätebatterien das Zink drin nicht vernachlässigbar wenig
im Vergleich zur Gesamtmasse ist sollte der Unterschied mit der Waage zu
bestimmen sein.
Bei Kohlenwasserstoffen ist die Massenzunahme bei der Oxidation noch
deutlich mehr, denn das Atomgewicht von Kohlenstoff ist kleiner als das
Sauerstoff, bei Wasserstoff erheblich kleiner.

Bye

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 20, 2012, 8:58:49 AM4/20/12
to
Am 20.04.2012 14:19, schrieb Matthias Weingart:

> Aber mal in echt: Legen Hörgerätebatterien beim Entladen an Gewicht zu?

Ja.


> Hat das mal jemand gewogen?

Ja.


> Das ist doch bestimmt minimal.

Nö, deutlich messbar. Bei einer 11,6/5,4mm Zelle macht es etwa 20% aus.


Gruß Dieter

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 20, 2012, 9:12:06 AM4/20/12
to
"MaWin" <m...@private.net> wrote:

>Die
>de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
>schreibt:
>
>Reparaturbetriebe berichten aber, das sie nicht zuverlässiger als Akkus sind.

Meiner Erfahrung nach leben sie länger als übliche Pufferakkus (vor
allem seit NiMh, die bekanntlich eh nur kurzlebig sind), aber kaputt
gehen sie dennoch hin und wieder. Teilweise ähnlich lang lebten die
Graphitelektroden-NCs in Knopfzellenform, zehn Jahre alt, oft schon
von weißen Kristallen komplett verkrustet, und immer noch genug
Kapazität für den Speichererhalt. Keine Ahnung, ob es die noch gibt in
der Bauart und Qualität.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ansgar Strickerschmidt

unread,
Apr 20, 2012, 9:56:51 AM4/20/12
to
Also schrieb Heinz Schmitz:

>>> Dann brauchen wir ja bald kein Nachtflugverbot mehr :-).
>
>> Und Du meinst ein E-Flugzeug wäre geräuschlos?
>
> Nachts scheint imho für die Fotovoltaik noch weniger Sonne als tags.


Lies mal: http://de.wikipedia.org/wiki/Solar_Impulse

:)

Ansgar


--
*** Musik! ***

Uwe Hercksen

unread,
Apr 20, 2012, 10:03:32 AM4/20/12
to


Dieter Wiedmann schrieb:

> Nö, deutlich messbar. Bei einer 11,6/5,4mm Zelle macht es etwa 20% aus.

Hallo,

dann muß ja das Verhältnis vom enthaltenen Zink zum Gesamtgewicht der
Zelle recht günstig sein.

Bye

Michael Baeuerle

unread,
Apr 20, 2012, 10:21:06 AM4/20/12
to
Matthias Weingart wrote:
>
> Naja, wenn ich mir die Dinger ansehe, dann sehen die
> DoppelschichtKondensatoren (so heissen die ja auch) Elko's zum Verwechseln
> ähnlich (grosser Gummistopfen unten), d.h. sie haben flüssigen Elektrolyten,
> der sich mit der Zeit verflüchtigt.

Aehnlich wie bei Elkos werden wohl auch die EDLCs bei geringer
Temperatur deutlich laenger halten.


Micha

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 20, 2012, 10:28:01 AM4/20/12
to
Am 20.04.2012 10:43, schrieb Heinz Schmitz:
> Alexander Schreiber wrote:
>
>> Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
>> Energie besteht, oder?
>
> Wenn über das Ding unter "Energy Harvesting" berichtet wird,
> aber wegen des auf Befehle wartenden Empfängers an der zu
> schaltenden Lampe der Energieverbrauch insgesamt steigt,
> liegt imho eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Es ist nämlich
> dann keine "Ernte", sondern Verschwendung.

Quark... "Energy Harvesting" hat genau nichts mit Energergiesparen zu tun.

Rupert Haselbeck

unread,
Apr 20, 2012, 11:00:01 AM4/20/12
to
Uwe Hercksen schrieb:

> Falk Willberg schrieb:
>> Die fliegen aber nur um die 15-30 Minuten. Mit dem Öl (Erd- oder
>> Pflanzen-) haben wir einen Energieträger, der rund 11kWh/kg liefert. Da
>> kommt noch kein Akku ran.
>
> bei Öl wird weder der Oxidator Sauerstoff mitgenommen noch die
> entstehenden Reaktionsprodukte. Solange ein Akku alles enthalten muß was
> miteinander reagieren soll und was daraus entsteht kann er da nicht
> mithalten.

Es ist nicht Betriebsbedingung, daß die Ausgangsstoffe und die
Reaktionsprodukte im Akku mitgenommen werden müssen. Warum sollte es nicht
zulässig sein, mit den in der Umgebungsluft vorhandenen Stoffen zu arbeiten
und die Reaktionsprodukte in die Luft abzugeben, sofern sie keinerlei
negative Auswirkungen hervorrufen können?
Das Problem besteht lediglich darin, daß sich (jedenfalls derzeit) niemand
einen Prozeß vorstellen kann, der in dieser Weise praktizierbar wäre. Die
Ingenieurskunst ist gefordert!
Einfach mal was neues erfinden statt nur dem gestrigen hinterherzujammern...

MfG
Rupert

Matthias Weingart

unread,
Apr 20, 2012, 11:07:55 AM4/20/12
to
Rupert Haselbeck <mein-re...@gmx.de>:

> Ingenieurskunst ist gefordert!
> Einfach mal was neues erfinden statt nur dem gestrigen
> hinterherzujammern...

Eher Physiker, die neue Effekte entdecken, die die Ingenieure dann ausnutzen
können...

M.

Dieter Wiedmann

unread,
Apr 20, 2012, 11:15:51 AM4/20/12
to
Am 20.04.2012 16:03, schrieb Uwe Hercksen:

> Dieter Wiedmann schrieb:
>
>> Nö, deutlich messbar. Bei einer 11,6/5,4mm Zelle macht es etwa 20% aus.

> dann muß ja das Verhältnis vom enthaltenen Zink zum Gesamtgewicht der
> Zelle recht günstig sein.

So günstig kann es eigentlich nicht sein, deshalb nehme ich an, dass die
Zelle nicht nur Sauerstoff, sondern auch Wasserdampf aus der Luft aufnimmt.


Gruß Dieter

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 20, 2012, 11:15:53 AM4/20/12
to
"Uwe Borchert" <wetter...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:4f913584$0$24386$6e1e...@read.cnntp.org...
> Das ist aber ein Konstruktionsfehler und kein Versagen des Prinzips.
> Das gleiche Problem kann auch bei Solarzellen auftauchen.

Eine Solaruhr habe ich noch im Keller liegen. Bei langärmligen Hemden hat
die tagsüber kaum eine Chance geladen zu werden. Und nachts ist bei uns auch
dunkel. Das Prinzip versagt hier voll und ganz.

--

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Joerg

unread,
Apr 20, 2012, 2:21:38 PM4/20/12
to
Doch, hat es. Allerdings eher in Richtung Sparen von Ressourcen. Wenn
man irgendwo Motes oder aehnliches verteilt und diese nicht mehr
regelmaessig mit frischen Primaerbatterien ausstatten muss spart das
Ressourcen.

Ein 48er Paket AA Alkalines kostet bei uns zwar nur rund $10, aber das
unnoetige Verplempern und in den Muell schmeissen solcher Batterien
sollte kritisch betrachtet werden. Vermeiden wenn nicht wirklich noetig.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
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Uwe Borchert

unread,
Apr 20, 2012, 6:18:05 PM4/20/12
to
Hallo,

Am 21.04.2012 00:00, schrieb Martin Gerdes:
> Uwe Borchert<wetter...@yahoo.com> schrieb:
>
>> (*) Korrekterweise sollte man da „grüne Berichterstattung“ schreiben.
>> ... Das Auflisten und genauere Beschreiben der Fehler solcher
>> grünen Berichterstattung ist zwar im Zeitalter der Tarrabyte-HDD in
>> Reichweite gerückt, ...
>
> Was ist "Tarrabyte-HDD"?

Tappfuhler.

> Doppelfehler? Schlichte Unkenntnis? Nach Gehör
> geschrieben? Wikipedia-Lesefehler?

Patzige, unsinnige Antwort? Du musst Grüner sein!

MfG

Uwe Borchert

Jochen Pawletta

unread,
Apr 20, 2012, 8:03:07 PM4/20/12
to
Hallo

On 2012-04-20, Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>
> Was ein passender Funkempfänger an Strom kostet, weiß ich nicht. Viel
> kann das nicht sein, so ein Fernthermometer (das einen Funkempfänger
> eingebaut hat, der auch dauernd hört), läuft auf einen Satz Batterien
> mindestens ein oder zwei Jahre.

Ich weiß es nicht mit Bestimmtheit, gehe aber davon aus, dass es so
gelöst wird.
Der Funkempfänger und der Sender müssen zuerst irgendwie angelernt
werden. Dabei synchronisieren sie sich auch auf einen Timer.
Der Timer sorgt dann dafür, dass Sender und Empfänger z.B. alle
120 Sekunden für ein paar Sekunden eingeschaltet werden, um ein
Datenpaket zu übertragen und gleichzeitig den Timer neu zu starten.
Damit braucht der Empfänger und der Sender nicht ständig aktiv sein.

So etwas wäre bei einem Schalter sicher nicht gewünscht ...
Aber da steht ja auch im Empfänger mehr Energie zur Verfügung.


mfg Jochen

--
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 21, 2012, 3:03:15 AM4/21/12
to
MaWin schrieb:

>> ".selber zur Lampe zu gehen und sie durch eine halbe Umdrehung
>> mit den Kontakten in der Fassung zu verbinden :-)."
>
> Klassischer Satz eines Newsgruppentrolls der sein Palaver nie
> ausprobiert hat: Reindrehen geht, aber beim rausdrehen verbrennt
> man sich die Finger.

Och, so heiß werden die Lampen doch dank Glühlampenverbot nicht mehr.....


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 21, 2012, 3:41:30 AM4/21/12
to
Am 20.04.2012 20:21, schrieb Joerg:
> Eric Brücklmeier wrote:
>> Am 20.04.2012 10:43, schrieb Heinz Schmitz:
>>> Alexander Schreiber wrote:
>>>
>>>> Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
>>>> Energie besteht, oder?
>>>
>>> Wenn über das Ding unter "Energy Harvesting" berichtet wird,
>>> aber wegen des auf Befehle wartenden Empfängers an der zu
>>> schaltenden Lampe der Energieverbrauch insgesamt steigt,
>>> liegt imho eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Es ist nämlich
>>> dann keine "Ernte", sondern Verschwendung.
>>
>> Quark... "Energy Harvesting" hat genau nichts mit Energergiesparen zu tun.
>
>
> Doch, hat es. Allerdings eher in Richtung Sparen von Ressourcen.

Dann lies doch mal, was ich oben schrieb!

"> Geht es dabei nicht eher darum, sich Leitungen und Batterien zu sparen?"

Eric Brücklmeier

unread,
Apr 21, 2012, 3:43:31 AM4/21/12
to
Am 21.04.2012 00:00, schrieb Martin Gerdes:
> Heinz Schmitz<HeinzS...@gmx.net> schrieb:
>
>>> Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
>>> Energie besteht, oder?
>
>> Wenn über das Ding unter "Energy Harvesting" berichtet wird,
>> aber wegen des auf Befehle wartenden Empfängers an der zu
>> schaltenden Lampe der Energieverbrauch insgesamt steigt,
>> liegt imho eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Es ist nämlich
>> dann keine "Ernte", sondern Verschwendung.
>
> Alles mit Maßen, sagte der Schneider und haute seine Frau mit der Elle.
>
> Der Hauptzweck solcher Schalter liegt in der freien Positionierbarkeit.
> Man kann sie problemlos überall an die Wand pappen (auch in Zimmern, die
> man nicht gerade renovieren wollte). Man spart sich die Zuleitung zum
> Schalter (egal, ob bauseitig oder nachträglich),

Ich hab den Eindruck, daß da jede Mühe vergebens ist - ich _will_ es
wohl nicht verstehen...

Eric.

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 21, 2012, 4:27:12 AM4/21/12
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Blöd bloß, daß der dafür verwendete Kondensator ca. alle 7 Jahre
> gewechselt werden muß,

So gut sind die geworden?

ich hatte Ender der 80er eine Solaruhr (Junghans Solar1). In der hielt
der Kondesator kein Jahr.

Falk Willberg

unread,
Apr 21, 2012, 4:42:15 AM4/21/12
to
Am 20.04.2012 11:02, schrieb Uwe Hercksen:

...

> bei Öl wird weder der Oxidator Sauerstoff mitgenommen noch die
> entstehenden Reaktionsprodukte. Solange ein Akku alles enthalten muß was
> miteinander reagieren soll und was daraus entsteht kann er da nicht
> mithalten.

Dazu kommt, daß eine "Zündenergie" nicht erforderlich ist, was IMO die
Unfallrisiken des Betriebs von Akkus oder Batterien ggü. dem Verbrennen
erhöht.

Falk, bald wieder 10km/d überwiegend elektrisch zurücklegend.

Heinz Schmitz

unread,
Apr 21, 2012, 7:35:53 AM4/21/12
to
Martin Gerdes wrote:

>Der Hauptzweck solcher Schalter liegt in der freien Positionierbarkeit.
>Man kann sie problemlos überall an die Wand pappen (auch in Zimmern, die
>man nicht gerade renovieren wollte). Man spart sich die Zuleitung zum
>Schalter (egal, ob bauseitig oder nachträglich), und dafür kann man im
>Lauf der Lebensdauer eine ganze Menge Solarstrom kaufen.

Gute Planung beim Bau oder eine Stehlampe ggf mit Verlängerungsschnur
machen sowas überflüssig. Wie übrigens imho ganz viel häuslicher
Energieaufwand nur zur Einsparung humaner Bewegungsenergie dient,
die dann im Fitnessraum zwechs Vermeidung von Fettness abgebaut
werden muß. Einen Rad-Trainer mit Generator zwecks Energy Harvesting
scheint es auch noch nicht zu geben?

>>Es könnte auch sein, daß die Abschaffung sämtlicher
>>häuslicher Fernbedienungen nicht nur Energie und Kosten spart,
>>sondern auch erheblich zu höherer Gesundheit beiträgt.

>Sollemerenroilassa?

Fernbedienung -> Couch potato -> Fettness -> Herzinfarkt :-).

>Man kann mit einem solchen Schalterkonzept eine Menge mehr machen,
>nämlich ein Stück home automation, und das halte ich schon für spannend.

Nur solange man genug Energie hat oder sie bezahlen kann.

>Es wäre beispielsweise durchaus möglich, einem älteren Menschen einen
>solchen Schalter nachträglich neben sein Bett zu montieren und denselben
>dann mit je nach Tageszeit und Schaltzustand unterschiedlichen
>Schaltfunktionen zu versehen.

Die Praxis zeigt leider, daß ältere Menschen mit der Komplexität
der Funktionen nicht mehr zurechtkommen. Da ist sogar schon das
Bedienen des Fernsehers mit der Fernbedienung schwer.

>Beispiel: Schlafzimmerlicht ist an,
>Schalter am Bett wird gedrückt, Licht geht aus (schlagartig oder
>langsam). Schalter am Bett wird (in der Nacht) gedrückt, Licht geht
>erstmal halb an, damit es nicht blendet, dazu aber auch gleich
>LED-Leisten in den Fußleisten, die den Weg zum Bad markieren und das
>Badezimmerlicht. Der nächste Druck (nach längerer Weile) schalte das
>alles dann auch wieder ab.

Und wenn das über Funk geht, darfste damit rechnen, daß früher
oder später Andere Deine Funktionen betätigen :-).

>Da ist eine ganze Menge Sinnvolles denkbar, was mit Deinem einfachen
>"Null-Verbrauchsschalter" nicht zu realisieren wäre.

Ich fürchte, daß wir gezwungen sein werden, Sinnvolles in ganz
anderer Richtung zu erdenken: Nämlich, wie die Brüder es früher
bloß fertiggebracht haben, mit so wenig Energie auszukommen.

>Was ein passender Funkempfänger an Strom kostet, weiß ich nicht. Viel
>kann das nicht sein, so ein Fernthermometer (das einen Funkempfänger
>eingebaut hat, der auch dauernd hört), läuft auf einen Satz Batterien
>mindestens ein oder zwei Jahre.

Ich gehe morgens ans Fenster und lese das Außenthermometer ab :-).
Das Hinausschauen liefert mir auch gleich die Info zur Wetterlage.

>Generell gilt heute: Auch ausgefeilte Technik ist billig, wohingegen
>banale Tätigkeiten wie etwa Strippenziehen aufgrund der Lohnkosten oft
>ziemlich teuer sind. NOCH verlangen die Schalterhersteller für solche
>batterielosen Schalter eine Menge Geld, über kurz oder lang aber werden
>die kommen, eben deswegen, weil man damit so viel neue Funktionen
>realisieren kann, die mit herkömmlicher Technik unerreichbar wären.

Es würde mich sehr überraschen, in Wohnungen häufiger solche Schalter
zu finden, außer natürlich bei Freaks, und da wäre es Verschwendung
aus Spaß :-).

>Man muß allerdings als Kunde darauf achten, daß man Herr seiner Technik
>bleibt und hinterher nicht für jede Kleinigkeit auf einen Handwerker
>angewiesen ist. Handwerker schätzen Haustechnik sehr, die der Kunde
>nicht ohne Hilfe einstellen kann, und ich habe auch schon
>"Fachhandwerkerinformationen" von Haustechnikherstellern gelesen, die
>dort ausdrücklich damit werben.

Das kommt dann noch hinzu :-).

Grüße,
H.



Heinz Schmitz

unread,
Apr 21, 2012, 7:42:54 AM4/21/12
to
Martin Gerdes wrote:

>Wie Eric ist aber auch mir ist nicht so recht klar, worauf Du mit diesem
>Thread hinauswillst.

Irgendwo hat mal jemand über sowas wie Energiesparziele getönt.
Alles was ich sehe, sind aber "Innovationen", die entweder noch
mehr Energie verbrauchen, oder die uns einfach nur weismachen
wollen, man könne damit Energie sparen (wie mit diesem Schalter).
Beunruhigt Euch das nicht?

Grüße,
H.


Axel Berger

unread,
Apr 20, 2012, 8:13:00 PM4/20/12
to
Joerg wrote on Fri, 12-04-20 20:21:
>spart das Ressourcen.

Das Wechseln, und die Lästigkeit, wenn man es vrgessen hat, scheinen
mir dabei das Hauptproblem. Hier im Raum hängen zwölf Lampen und
gefühlt jede Woche (tatsächlich eher jede zwölfte) ist schon wieder
eine hin. Sowas nervt.

Je seltener ein Batteriewechsel ist, desto mehr nervt er IMHO, wohl
weil er nicht zur Routine werden kann.

Frank Buss

unread,
Apr 21, 2012, 9:42:17 AM4/21/12
to
Heinz Schmitz wrote:
>
> Ich gehe morgens ans Fenster und lese das Außenthermometer ab :-).
> Das Hinausschauen liefert mir auch gleich die Info zur Wetterlage.

Um die Wetterlage zu beurteilen, eignet sich auch gut ein Wetterstein:

http://www.lsvpapenburg.de/images/weatherstone.gif

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Joerg

unread,
Apr 21, 2012, 10:34:09 AM4/21/12
to
Eric Brücklmeier wrote:
> Am 20.04.2012 20:21, schrieb Joerg:
>> Eric Brücklmeier wrote:
>>> Am 20.04.2012 10:43, schrieb Heinz Schmitz:
>>>> Alexander Schreiber wrote:
>>>>
>>>>> Du meinst nicht ernsthaft daß der Zweck dieser Schalter im Sparen von
>>>>> Energie besteht, oder?
>>>>
>>>> Wenn über das Ding unter "Energy Harvesting" berichtet wird,
>>>> aber wegen des auf Befehle wartenden Empfängers an der zu
>>>> schaltenden Lampe der Energieverbrauch insgesamt steigt,
>>>> liegt imho eine Täuschung der Öffentlichkeit vor. Es ist nämlich
>>>> dann keine "Ernte", sondern Verschwendung.
>>>
>>> Quark... "Energy Harvesting" hat genau nichts mit Energergiesparen zu
>>> tun.
>>
>>
>> Doch, hat es. Allerdings eher in Richtung Sparen von Ressourcen.
>
> Dann lies doch mal, was ich oben schrieb!
>

Wo ist in Deinem Sinne "oben"? :-)


> "> Geht es dabei nicht eher darum, sich Leitungen und Batterien zu sparen?"
>

Leitungen spart auch der Batterieschalter.

Joerg

unread,
Apr 21, 2012, 10:49:59 AM4/21/12
to
Heinz Schmitz wrote:
> Martin Gerdes wrote:
>
[...]


>> Der Hauptzweck solcher Schalter liegt in der freien Positionierbarkeit.
>> Man kann sie problemlos überall an die Wand pappen (auch in Zimmern, die
>> man nicht gerade renovieren wollte). Man spart sich die Zuleitung zum
>> Schalter (egal, ob bauseitig oder nachträglich), und dafür kann man im
>> Lauf der Lebensdauer eine ganze Menge Solarstrom kaufen.
>
> Gute Planung beim Bau oder eine Stehlampe ggf mit Verlängerungsschnur
> machen sowas überflüssig. Wie übrigens imho ganz viel häuslicher
> Energieaufwand nur zur Einsparung humaner Bewegungsenergie dient,
> die dann im Fitnessraum zwechs Vermeidung von Fettness abgebaut
> werden muß. Einen Rad-Trainer mit Generator zwecks Energy Harvesting
> scheint es auch noch nicht zu geben?


Bei der Armee gab es die zumindest lange Zeit, wenn auch nicht primaer
als Trainer gedacht.


>> Man kann mit einem solchen Schalterkonzept eine Menge mehr machen,
>> nämlich ein Stück home automation, und das halte ich schon für spannend.
>
> Nur solange man genug Energie hat oder sie bezahlen kann.
>

Die kommt doch einfach aus der Steckdose, nech? :-)


>> Es wäre beispielsweise durchaus möglich, einem älteren Menschen einen
>> solchen Schalter nachträglich neben sein Bett zu montieren und denselben
>> dann mit je nach Tageszeit und Schaltzustand unterschiedlichen
>> Schaltfunktionen zu versehen.
>
> Die Praxis zeigt leider, daß ältere Menschen mit der Komplexität
> der Funktionen nicht mehr zurechtkommen. Da ist sogar schon das
> Bedienen des Fernsehers mit der Fernbedienung schwer.
>

So gut wie alle Beschriftungen auf Fernbedienungen, Thermostaten und der
gleichen sind vor allem eines: Viel zu klein.


>> Beispiel: Schlafzimmerlicht ist an,
>> Schalter am Bett wird gedrückt, Licht geht aus (schlagartig oder
>> langsam). Schalter am Bett wird (in der Nacht) gedrückt, Licht geht
>> erstmal halb an, damit es nicht blendet, dazu aber auch gleich
>> LED-Leisten in den Fußleisten, die den Weg zum Bad markieren und das
>> Badezimmerlicht. Der nächste Druck (nach längerer Weile) schalte das
>> alles dann auch wieder ab.
>
> Und wenn das über Funk geht, darfste damit rechnen, daß früher
> oder später Andere Deine Funktionen betätigen :-).
>

Nu sach aber nich dat Ihr keine Rolling Codes habt.


>> Da ist eine ganze Menge Sinnvolles denkbar, was mit Deinem einfachen
>> "Null-Verbrauchsschalter" nicht zu realisieren wäre.
>
> Ich fürchte, daß wir gezwungen sein werden, Sinnvolles in ganz
> anderer Richtung zu erdenken: Nämlich, wie die Brüder es früher
> bloß fertiggebracht haben, mit so wenig Energie auszukommen.
>

Es waren zum einen viel weniger Brueder die auch nur die halbe
Lebensdauer hatten, zum anderen sollte man sich mal fragen warum etwa in
Italien komplette Berglandschaften fast vollstaendig kahl sind. Freizeit
hatten die Jungs frueher kaum, auch kein Kabelfernsehen und so.



>> Was ein passender Funkempfänger an Strom kostet, weiß ich nicht. Viel
>> kann das nicht sein, so ein Fernthermometer (das einen Funkempfänger
>> eingebaut hat, der auch dauernd hört), läuft auf einen Satz Batterien
>> mindestens ein oder zwei Jahre.
>
> Ich gehe morgens ans Fenster und lese das Außenthermometer ab :-).
> Das Hinausschauen liefert mir auch gleich die Info zur Wetterlage.
>

Das ist zu einfach!

Wir haben hier eine LaCrosse "Wetterstation" im Wohnzimmer welche von
einem Internet Kaeschtle im Buero alle Stunde oder so eine
Viertagesvorhersage fuer unsere Gegend bekommt. Vorgestern war mal
wieder blankes Display und Strom kurz wegnehmen am Internet Kaeschtle
angesagt weil die Jungspunde einen gescheiten uC-Reset auch nach ueber
30 Jahren noch nicht hinkriegen. Nennt sich Hai-Teck oder so ...

[...]

>
>> Man muß allerdings als Kunde darauf achten, daß man Herr seiner Technik
>> bleibt und hinterher nicht für jede Kleinigkeit auf einen Handwerker
>> angewiesen ist. Handwerker schätzen Haustechnik sehr, die der Kunde
>> nicht ohne Hilfe einstellen kann, und ich habe auch schon
>> "Fachhandwerkerinformationen" von Haustechnikherstellern gelesen, die
>> dort ausdrücklich damit werben.
>
> Das kommt dann noch hinzu :-).
>

Ist bei Autos aehnlich. Immer mehr Elektronik drin die aber offenbar
beim Design nicht immer voll beherrscht wird. Ergo gehen die oefter
kaputt und es wird dann auch teurer. Ka-ching, klingelt die Kasse. Auch
beim Hersteller der dann Platinen mit fetter Gewinnmarge vertickt.
Vermutlich bauen sie irgendwann sogar Schubkarren mit elektronischer
Steuerung.

Joerg

unread,
Apr 21, 2012, 11:01:52 AM4/21/12
to
Axel Berger wrote:
> Joerg wrote on Fri, 12-04-20 20:21:
>> spart das Ressourcen.
>
> Das Wechseln, und die Lästigkeit, wenn man es vrgessen hat, scheinen
> mir dabei das Hauptproblem. Hier im Raum hängen zwölf Lampen und
> gefühlt jede Woche (tatsächlich eher jede zwölfte) ist schon wieder
> eine hin. Sowas nervt.
>

Alle drei Monate? Was ist denn das fuer ein Mist-Produkt? Selbst bei
meiner gleissend hellen Tizio ist die Halogenbirne seit Jahren nicht
mehr kaputtgegangen. Bei der auf dem Labortisch noch nie, obwohl diese
Lampe dauernd ein- und ausgeschaltet wird.


> Je seltener ein Batteriewechsel ist, desto mehr nervt er IMHO, wohl
> weil er nicht zur Routine werden kann.
>

Das geht hier fast alles im Turnus, nach Check List. Allein schon um ein
Auslaufen zu vermeiden. Ok, ein wenig laestig ist es, aber nicht so wie
die Rueckenschmerzen nach Wartung eines HP-Analyzer.
Message has been deleted

Joerg

unread,
Apr 21, 2012, 3:50:33 PM4/21/12
to
Ralf . K u s m i e r z wrote:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Joerg schrieb:
>
>>> Hier im Raum hängen zwölf Lampen und
>>> gefühlt jede Woche (tatsächlich eher jede zwölfte) ist schon wieder
>>> eine hin. Sowas nervt.
>> Alle drei Monate?
>
> Rechne nochmal nach.
>

12 Wochen = knapp drei Monate.


>> Was ist denn das fuer ein Mist-Produkt? Selbst bei
>> meiner gleissend hellen Tizio ist die Halogenbirne seit Jahren nicht
>> mehr kaputtgegangen.
>
> Unterspannung? (Die einem lieber ist als volle Leistung, obwohl die
> Effizienz baden geht, denn sie _spart_ sogar Energie, und ein bißchen
> weniger Licht ist eben vorteilhafter als gar keines, weil die Lampe
> durchgebrannt ist.)
>

Noe, die bekommen hier ziemlich exakte Spannung auf den Trafo.


>> Bei der auf dem Labortisch noch nie, obwohl diese
>> Lampe dauernd ein- und ausgeschaltet wird.
>
> 144 Wochen sind übrigens gut 24.000 h - das paßt ganz gut zur
> Lebenserwatung von einigen tausend Stunden, wenn man berücksichtigt,
> daß die Arbeitszeit nur ein Viertel der Gesamtzeit in Anspruch nimmt.
>

Das passt wohl nicht ganz. Wenn man eine Lampe neu installiert sollten
die Birnen brav ihre 5000-10000h halten. Alle, vielleicht mit ganz
wenigen Ausreissern. Irgendwann tauscht man den kompletten Satz aus.
Wenn hingegen alle 12 Wochen eine druchbratzt ist das Mist.


>> Das geht hier fast alles im Turnus, nach Check List. Allein schon um ein
>> Auslaufen zu vermeiden. Ok, ein wenig laestig ist es, aber nicht so wie
>> die Rueckenschmerzen nach Wartung eines HP-Analyzer.
>
> Das kann man mit Beleuchtungsanlagen auch machen - einfach alle Lampen
> auf einmal nach ca. 10 % Ausfällen austauschen und die ausgebauten
> Leuten schenken, die es nicht stört, wenn sie öfter mal die Lampe
> wechseln müssen.
>
> (Hm, mal rechnen: Wenn die Lampenlebensdauer exponentialverteilt ist,
> dann schmeißt man mit dieser Strategie 90 % der mittleren Lebensdauer
> weg bzw. verschenkt sie. Wenn man einfach die mittlere Lebensdauer
> abwartet, dann gibt man nur 1/4 der Lebensdauer weg, aber bis dahin
> sind dann schon mehr als zwei Drittel der Lampen ausgefallen. Wenn man
> stattdessen eine Weibull-Verteilung nimmt, dann sieht es auch nicht
> wesentlich besser aus.)
>
> Wenn überhaupt, dann ist es wohl die gescheiterere Strategie, in n
> Gruppen jeweils 1/n der Lampen sowie die ausgefallenen auszuwechseln
> und dann brav buchzuführen, welche denn nun in welche Gruppe gehört
> ... ja, auch zu kompliziert.
>

Ein gescheites Produkt haelt einige Jahre. Danach muss man ueberlegen ob
es einem einen Satz neuer Halogenbirnen wert ist oder nicht. Damit wirft
man nicht 90% weg, es sei denn die Birnen waren von Anfang an von
minderer Qualitaet.

Beispiel Mitsubishi Montero, den ich fahre: In 15 Jahren ist keine
einzige Gluehbirne in dem Auto durchgebrannt obwohl ich meist mit Licht
fahre. Dito beim Auto meiner Frau. Das nenne ich Qualitaet.

Henning Paul

unread,
Apr 21, 2012, 4:13:41 PM4/21/12
to
Falk Willberg wrote:

> Falk, bald wieder 10km/d überwiegend elektrisch zurücklegend.

Seit März lege ich wieder 20km/d mit Muskelkraft zurück. Wollte ich mich
nicht anstrengen, nähme ich den Bus. In dem könnte ich dann wenigstens
Zeitung lesen. :-)

Gruß
Henning
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Joerg

unread,
Apr 21, 2012, 5:10:55 PM4/21/12
to
Ralf . K u s m i e r z wrote:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Joerg schrieb:
>
>>>>> Hier im Raum hängen zwölf Lampen und
>>>>> gefühlt jede Woche (tatsächlich eher jede zwölfte) ist schon wieder
>>>>> eine hin. Sowas nervt.
>>>> Alle drei Monate?
>>> Rechne nochmal nach.
>> 12 Wochen = knapp drei Monate.
>
> Das weiß ich auch. Er schrieb aber nicht, daß *jede* Lampe alle drei
> Monate ausfällt, sondern...?
>

Alle drei Monate geht eine kaputt. Und sowas ist Mist.


>>>> Was ist denn das fuer ein Mist-Produkt? Selbst bei
>>>> meiner gleissend hellen Tizio ist die Halogenbirne seit Jahren nicht
>>>> mehr kaputtgegangen.
>>> Unterspannung? (Die einem lieber ist als volle Leistung, obwohl die
>>> Effizienz baden geht, denn sie _spart_ sogar Energie, und ein bißchen
>>> weniger Licht ist eben vorteilhafter als gar keines, weil die Lampe
>>> durchgebrannt ist.)
>> Noe, die bekommen hier ziemlich exakte Spannung auf den Trafo.
>
> Und die brennen wie lange täglich?
>

Die am Schreibtisch so 3-4h, im Winter manchmal den ganzen Arbeitstag.

Die im Labor werden dauernd an und ausgeschaltet, was wesentlich
brutaler ist.


>>>> Bei der auf dem Labortisch noch nie, obwohl diese
>>>> Lampe dauernd ein- und ausgeschaltet wird.
>>> 144 Wochen sind übrigens gut 24.000 h - das paßt ganz gut zur
>>> Lebenserwartung von einigen tausend Stunden, wenn man berücksichtigt,
>>> daß die Arbeitszeit nur ein Viertel der Gesamtzeit in Anspruch nimmt.
>> Das passt wohl nicht ganz. Wenn man eine Lampe neu installiert sollten
>> die Birnen brav ihre 5000-10000h halten.
>
> Na, dann paßt's ja doch.
>

Noe. Wenn man dieses System installiert und nach meinetwegen 5000h alle
Birnen wechselt sollte es definitiv nicht zu so vielen Ausfaellen kommen.


>> Alle, vielleicht mit ganz wenigen Ausreissern.
>
> Glaubst Du doch wohl selber nicht...
>
> Was denkst Du denn, wei Glühlampen funktionieren? Die haben keinen
> eingebauten Timer, sondern ihr Ausfallverhalten ähnelt mehr dem
> Zerfall radioaktiver Substanzen als dem Leerfahren eines Tanks. Die
> Exponentialverteilung paßt schon ganz gut.
>
>> Irgendwann tauscht man den kompletten Satz aus.
>
> Nein, das funktioniert nicht.
>

Komisch, hier geht sowas. Aber die physikalischen Gesetze sind auf
unserer Seite des Atlantiks vermutlich andere :-)


>> Wenn hingegen alle 12 Wochen eine druchbratzt ist das Mist.
>
> Das ist völlig unvermeidlich, wenn man immer die, die gerade
> kaputtging, auswechselt. Aber auch sonst sind bei einer größeren Zahl
> Lampen die Ausfallzeitpunkte ziemlich exakt poissonverteilt.
>
>> Ein gescheites Produkt haelt einige Jahre.
>
> Wir redeten aber von Glühlampen.
>

Auch die koennen lange halten wenn es gute Qualitaet ist. Die Kuppe sind
die Strahler hier, Aussenbereich. Da hatte ich schon welche die weit
ueber 20000h kamen. Sind allerdings auch keine Billigfabrikate.


>> Danach
>
> Danach? Nach was?
>

Du solltest nicht sinnentstellend wegschnippeln, dann wuesstest Du das.
Vorher schrieb ich "Ein gescheites Produkt haelt einige Jahre." Also:
Nach einige Jahren.


> Die heben keine garantierten Mindestlebensdauern, weder in der Heimat
> der Werktätigen noch im Land der Beschränkten, überhaupt nirgends in
> der Welt. Was man kauft, ist ein Erwartungswert der mittleren
> Lebensdauer - je nach Vertrag darf man Frühausfälle als echte Mängel
> umtauschen, aber das sieht man dem Fehlerbild (z. B. Luftzieher) auch
> an, daß die Herstellungsfehler hatten.
>

Also bei Strahlern hatte ich shon welche mit Garantien. Normalerweise
sowas wie "2 Jahre mit max x Stunden Brenndauer pro Tag".


>> muss man ueberlegen ob
>> es einem einen Satz neuer Halogenbirnen wert ist oder nicht. Damit wirft
>> man nicht 90% weg, es sei denn die Birnen waren von Anfang an von
>> minderer Qualitaet.
>
> Ich glaube, daß Du von analoger Elektronik offenbar mehr als von
> Glühlampen verstehst.
>

Das wird wohl so sein, aber ich blicke auf Jahrzehnte an Erfahrung mit
Gluehobst zurueck :-)

Jetzt stellen wir teils auf LED um und der Driss ging gerade los. Eine
Sorte bringt die X10 Lichtsteuerung zum Erliegen. Spec drangehalten, sie
spukt haarscharf auf 120.5kHz herum. Mifft ...


>> Beispiel Mitsubishi Montero, den ich fahre: In 15 Jahren ist keine
>> einzige Gluehbirne in dem Auto durchgebrannt obwohl ich meist mit Licht
>> fahre. Dito beim Auto meiner Frau. Das nenne ich Qualitaet.
>
> Ich nenne das Stromverschwendung. (Aber meine Moppedscheinwerferlampen
> brennen auch nur selten durch. Dafür rüttele ich mir dann
> wahrscheinlich die mitgeführten Ersatzlampen beim normalen Fahren
> kaputt, obwohl ich sie in Schaumstoff eingepackt habe.)
>

Du kannst es Verschwendung nennen, ich weiss nur eines: Frueher als ich
das noch nicht machte ist es oefter vorgekommen dass auf Landstrassen
einer zum Ueberholen ansetzte und es echt knapp wurde. Auch
Motorradfahrer die selbst mit Licht fuhren. Seitdem ich auf Landstrassen
mit Licht fahre ist das nicht mehr passiert. Wenn das nur einen einzigen
unfall verhindert war es das wert.
Message has been deleted

Joerg

unread,
Apr 21, 2012, 6:15:19 PM4/21/12
to
Ralf . K u s m i e r z wrote:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Joerg schrieb:
>

[...]


>>>> Das passt wohl nicht ganz. Wenn man eine Lampe neu installiert sollten
>>>> die Birnen brav ihre 5000-10000h halten.
>>> Na, dann paßt's ja doch.
>> Noe. Wenn man dieses System installiert und nach meinetwegen 5000h alle
>> Birnen wechselt sollte es definitiv nicht zu so vielen Ausfaellen kommen.
>
> Das siehst Du einfach falsch.
>

Unsere Aussenbeleuchtung gibt mir recht, die verhaelt sich wie erwartet.
Ergo muss ich da nicht alle paar Monate auf die Leiter klettern um schon
wieder einen Strahler zu wechseln.


>>>> Irgendwann tauscht man den kompletten Satz aus.
>>> Nein, das funktioniert nicht.
>> Komisch, hier geht sowas. Aber die physikalischen Gesetze sind auf
>> unserer Seite des Atlantiks vermutlich andere :-)
>
> Muß wohl. Und die Zahlen zum Zählen bestimmt auch.
>

Klar, die sind hier imperialistisch :-)


>>>> Ein gescheites Produkt haelt einige Jahre.
>>> Wir redeten aber von Glühlampen.
>> Auch die koennen lange halten wenn es gute Qualitaet ist.
>
> Märchen...
>

Nein, erlebt.


>> Die Kuppe sind
>> die Strahler hier, Aussenbereich. Da hatte ich schon welche die weit
>> ueber 20000h kamen. Sind allerdings auch keine Billigfabrikate.
>
> Hier ist noch eine nicht so billige:
> <http://www.spezial-leuchtmittel.de/products/de/OSRAM/Spezial-Lampen/OSRAM-SIG-Signallampen/OSRAM-SIG-1541-LL-CL-60W-235V-E27-380lm-VPE-mit-10-Stueck.html>
>

Ok, Druckbirnen darf man zumindest hier nicht im Haus verwenden.


> Der Trick mit langlebigen Glühlampen besteht darin, sie (schon
> konstruktiv) mit Unterspannung brennen zu lassen. Und das ist ganz
> großer Käse, weil es die Energieeffizienz massiv senkt (und damit die
> Beleuchtungskosten deutlich erhöht). Kein Grund, darauf stolz zu sein.
>

Seitdem ich das E-Werk mit sanftem Druck "ueberzeugt" hatte die
Trafoanzapfung von 127V oder so auf 121 zu setzen brauchen wir keine
teuren 130V Birnen mehr. Der Trick ist gute Qualitaet zu besorgen, dann
halten sie auch.


>>>> Danach
>>> Danach? Nach was?
>> Du solltest nicht sinnentstellend wegschnippeln, dann wuesstest Du das.
>> Vorher schrieb ich "Ein gescheites Produkt haelt einige Jahre." Also:
>> Nach einige Jahren.
>
> Sieh doch einfach ein, daß das nicht funktioniert...
>

Hier funktioniert das, sie halten Jahre. Wozu soll ich da ein Gegenteil
"einsehen"?


>>> Die heben keine garantierten Mindestlebensdauern, weder in der Heimat
>>> der Werktätigen noch im Land der Beschränkten, überhaupt nirgends in
>>> der Welt. Was man kauft, ist ein Erwartungswert der mittleren
>>> Lebensdauer - je nach Vertrag darf man Frühausfälle als echte Mängel
>>> umtauschen, aber das sieht man dem Fehlerbild (z. B. Luftzieher) auch
>>> an, daß die Herstellungsfehler hatten.
>> Also bei Strahlern hatte ich shon welche mit Garantien. Normalerweise
>> sowas wie "2 Jahre mit max x Stunden Brenndauer pro Tag".
>
> Diese "Garantie" ist ein Versicherung. Die macht das Produkt nicht
> sicherer, sondern teurer: Der Garantiegeber läßt sich das Risiko
> bezahlen.
>

Klar. Aber der Aufpreis ist gering wenn er Vertrauen in sein eigenes
Produkt hat. Sonst kaufe ich es nicht. Bei teuren Gegenstaenden frage
ich als erstes nach dem Preis einer verlaengerten Garantie. Wenn die
suendhaft teuer ist kann man davon ausgehen dass das Produkt nicht viel
taugt.


>> Das wird wohl so sein, aber ich blicke auf Jahrzehnte an Erfahrung mit
>> Gluehobst zurueck :-)
>
> Ich auch :-)
>

Da hast Du Dir vermutlich schlechtere Ware andrehen lassen :-)


>>>> Beispiel Mitsubishi Montero, den ich fahre: In 15 Jahren ist keine
>>>> einzige Gluehbirne in dem Auto durchgebrannt obwohl ich meist mit Licht
>>>> fahre. Dito beim Auto meiner Frau. Das nenne ich Qualitaet.
>>> Ich nenne das Stromverschwendung. (Aber meine Moppedscheinwerferlampen
>>> brennen auch nur selten durch. Dafür rüttele ich mir dann
>>> wahrscheinlich die mitgeführten Ersatzlampen beim normalen Fahren
>>> kaputt, obwohl ich sie in Schaumstoff eingepackt habe.)
>> Du kannst es Verschwendung nennen, ich weiss nur eines: Frueher als ich
>> das noch nicht machte ist es oefter vorgekommen dass auf Landstrassen
>> einer zum Ueberholen ansetzte und es echt knapp wurde. Auch
>> Motorradfahrer die selbst mit Licht fuhren. Seitdem ich auf Landstrassen
>> mit Licht fahre ist das nicht mehr passiert. Wenn das nur einen einzigen
>> unfall verhindert war es das wert.
>
> Das ist jetzt ein Mißverständnis: Ich meinte nicht das "Ob", sondern
> die überhöhte Lebensdauer der Lampen - die könnten mit etwas
> geringerer Lebensdauer auch kräftig Strom sparen. Sicherheitsmäßig
> bringt es übrigens auch nur wenig, weil, wenn es alle machen, sich der
> Kontrasteffekt wieder relativiert und sogar insbesondere diejenigen,
> die dann nicht mit "Christbaum" fahren, erhöhten Risiken auzsgesetzt
> werden.
>

Es geht nicht um den Kontrasteffekt zu anderen Fahrzeugen sondern um den
zur Umgebung. Wenn man in einem halben Kilometer Distanz Scheinwerfer
sieht weiss man "Da kommt einer entgegen, ueberhole ich besser nicht".
Ohne Scheinwerfer sieht man ein Auto oft gar nicht. Dunkelblaue Autos
auf dunkelblauem Asphalt sind da ganz toll.

Was den Christbaum angeht halte ich den fuer sehr sinnvoll. Ich habe
mehr als einmal nur aufgrund der Seitenbeleuchtung gesehen dass jemand
rueckwaerts aus einer Einfahrt in die Hauptverkehrsstrasse reinrollte.
Das ganze kostet sagenhafte 24 Watt, mit LED vielleicht 2-3W.


> Es gibt sicher Fahrsituationen, in denen das Licht sinnvoll ist, aber
> eben auch solche, in denen es schlicht nichts nützt. Solltre aber
> jeder selbst erkennen können...
>

So isset.

Werner Holtfreter

unread,
Apr 22, 2012, 5:08:03 AM4/22/12
to
Am Sat, 21 Apr 2012 15:15:19 -0700 schrieb Joerg:

> Ohne Scheinwerfer sieht man ein Auto oft gar nicht. Dunkelblaue Autos
> auf dunkelblauem Asphalt sind da ganz toll.

Wenn es so wäre, hast du Recht. Ich glaube aber, dass man das Auto auf
der Gegenfahrbahn auch sieht, wenn es nicht beleuchtet ist. (Andernfalls
ist ein Augenarzt nötig.) Das beleuchtete Auto erscheint lediglich näher
und drohender (gestützt durch die Erfahrung, dass schnelle Fahrzeuge
gehäuft mit Licht fahren).

Du hast nur so lange einen individuellen Sicherheitsvorteil, bis alle mit
Licht fahren und ihr persönliches Risikoverhalten, das eine Konstante
ist, wieder auf den vorherigen Stand gebracht haben.

Am Ende dieses Gewöhnungsprozesses hat niemand gewonnen, aber
unbeleuchtete Verkehrsteilnehmer tragen ein erhöhtes Risiko.
--
Gruß Werner
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Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2012, 9:39:01 AM4/22/12
to
Werner Holtfreter <Holtf...@gmx.de> wrote:

>Wenn es so wäre, hast du Recht. Ich glaube aber, dass man das Auto auf
>der Gegenfahrbahn auch sieht, wenn es nicht beleuchtet ist.

Falsch; gerade bei tiefstehender Sonne und lockerem Wechsel zwischen
Bäumen, Büschen und freier Fläche sieht man Autos ohne Licht oftmals
nicht oder zu spät. BTST, bzw. BTNST :-)


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
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Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 22, 2012, 10:17:30 AM4/22/12
to
"Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid> wrote:

>Man hat sich halt so zu verhalten, daß man sie rechtzeitig sieht.

Das hilft einem nicht, wenn einem so ein Idiot auf der eigenen Seite
entgegenkommt. BTST :-(

Werner Holtfreter

unread,
Apr 22, 2012, 10:59:47 AM4/22/12
to
Am Sun, 22 Apr 2012 15:39:01 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Werner Holtfreter <Holtf...@gmx.de> wrote:
>
>> Wenn es so wäre, hast du Recht. Ich glaube aber, dass man das Auto auf
>> der Gegenfahrbahn auch sieht, wenn es nicht beleuchtet ist.
>
> Falsch; gerade bei tiefstehender Sonne und lockerem Wechsel zwischen
> Bäumen, Büschen und freier Fläche sieht man Autos ohne Licht oftmals
> nicht oder zu spät. BTST, bzw. BTNST :-)

In dieser Situation erkennt man zumindest, dass man Hindernisse oder
entgegenkommende Fahrzeuge nicht mehr zuverlässig erkennt und verzichtet
auf den Überholvorgang.

Wird durchgängig mit Licht gefahren, wird sich mancher darauf verlassen,
dass der Gegenverkehr beleuchtet ist und in der geschilderten Situation
überholen.

Das Licht dient dann nicht der Sicherheit sondern der
Verkehrsbeschleunigung (wie manch andere Sicherheitseinrichtung auch).
--
Gruß Werner

Joerg

unread,
Apr 22, 2012, 11:04:05 AM4/22/12
to
Martin Gerdes wrote:
> Jochen Pawletta <joc...@hin.de> schrieb:
>
>>> Was ein passender Funkempfänger an Strom kostet, weiß ich nicht. Viel
>>> kann das nicht sein, so ein Fernthermometer (das einen Funkempfänger
>>> eingebaut hat, der auch dauernd hört), läuft auf einen Satz Batterien
>>> mindestens ein oder zwei Jahre.
>
>> Der Funkempfänger und der Sender müssen zuerst irgendwie angelernt
>> werden. Dabei synchronisieren sie sich auch auf einen Timer.
>> Der Timer sorgt dann dafür, dass Sender und Empfänger z.B. alle
>> 120 Sekunden für ein paar Sekunden eingeschaltet werden, um ein
>> Datenpaket zu übertragen und gleichzeitig den Timer neu zu starten.
>> Damit braucht der Empfänger und der Sender nicht ständig aktiv sein.
>
> Senden kostet im Vergleich mächtig Strom, empfangen deutlich weniger.
> Daß der Sender nur für sein Datentelegramm aktiv ist, versteht sich von
> selbst (übrigens läßt sich hier auch durch proprietäre Protokolle Länge
> und somit Strom sparern).
>
> Ob der Empfänger auch getaktet wird? Keine Ahnung. Mir scheint das
> weniger nötig zu sein.
>

Wird er normalerweise, und das ist wichtig. Die Funktion nennt sich in
Tech-Speak "Wake on Radio" oder WOR. Der Empfaenger schaltet sich alle
xxx Millisekunden an, guckt ob ein Signal da ist, ob das fuer ihn
bestimmt ist, und wenn nicht schaltet er sofort wieder ab.


>> So etwas [ein Empfangsfenster pro 120 Sekunden] wäre bei einem Schalter
>> sicher nicht gewünscht ...
>
>> Aber da steht ja auch im Empfänger mehr Energie zur Verfügung.
>

I.d.R. nicht. Die muessen sich anfangs synchronisieren, sonst lutscht
die Schaltung die Batterie zu schnell leer.

Axel Berger

unread,
Apr 22, 2012, 6:46:00 AM4/22/12
to
Heinz Schmitz wrote on Sat, 12-04-21 13:35:
>Einen Rad-Trainer mit Generator zwecks Energy Harvesting scheint es auch
>noch nicht zu geben?

Hat nicht genau hier gerade jemand Rat für einen Regler zum Verheizen
von Leistungsspitzen jenseits der Generatorauslegung gesucht?

Axel Berger

unread,
Apr 22, 2012, 6:51:00 AM4/22/12
to
Joerg wrote on Sat, 12-04-21 17:01:
>Was ist denn das fuer ein Mist-Produkt?

Seit einiger Zeit (>= 2 a) habe ich angefangen, das Einbaudatum
draufzuschreiben. Die eine mit nur einem Jahr habe ich erfolgreich
gegen eine neue getauscht, die meisten haben derzeit kein Datum sind
also wohl um drei Jahre alt oder mehr. Drei Jahre durch zwölf
Einheiten sind drei Monate.

Durchschnittliche Brenndauer um 3000 h/a, die Herstellerangabe wird
wohl (gerade so eben) erreicht.

Joerg

unread,
Apr 22, 2012, 11:29:37 AM4/22/12
to
Da war aber noch Winter :-)

--
SCNR, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Falk Willberg

unread,
Apr 22, 2012, 12:06:05 PM4/22/12
to
Am 22.04.2012 13:00, schrieb Martin Gerdes:

...

> Senden kostet im Vergleich mächtig Strom, empfangen deutlich weniger.

Habe ich auch mal behauptet. Ein nRF905 ISM-Transceiver braucht dann
beim Senden 9-30mA, beim Empfang 10-12mA. Ups?

Das ist auch verständlich: Die Sendeleistung ist sehr gering, der
Empfänger braucht aber immer Mischer, LO und Demodulator.

Wie das bei aktuellen Chips aussieht, weiß ich aber nicht.

Gruß,
Falk
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