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Seltsamer MAX3232

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Wolfgang Schreiber

unread,
May 22, 2013, 12:04:31 PM5/22/13
to
Ich versuche einem Raspberry Pi RS-232 beizubringen und habe dazu ein
Hochqualitätsadapter chinesischster Prozenienz erworben, bestehend aus
einem MAX3232 unbekannten Herstellers, 4 Keramikkondensatoren und
einem Sub-D-9-Stecker. Testweise PC und Raspberry damit verbunden
konnte ich auch nach viel Gewürge mal ein paar Datenpakete hin- oder
herschicken, jedoch unreproduzierbar.

Kurz gesagt glaube ich, daß der MAX3232 einen Schuß weghat bzw.
lackierte Lakritze ist. Bei einseitiger Verkabelung nur am PC mit Rx,
Tx zum Adapter und Echo-Verbindung von Tx und Rx auf der 3,3V-UART-
Seite des MAX3232 gelingt es, ein Echo zu erhalten. Aber erst ab 4,2V
Versorgungsspannung für den Chip. Ich habe die Platine nachgelötet und
den vom Chinesen eingesparten 5. Kondensator mit 0,1 yF an die
Versorgungsspannung angelötet. Dann tuts auch bei 3,3V. Aber bei
manchen Buchstaben kommen Fehler an (9600 Baud). Daraufhin habe ich
einen 10 yF/16V-SMD-Elko zusätzlich an die Versorgungsspannung getan.
Dann tat es etwas besser. Aber nur kurz, bis das Labornetzteil (ein
schönes Kenwood PWR18-1.8Q übrigens;) plötzlich 60 statt 10 mA
Verbrauch anzeigte und der Elko heiß wurde. Elko durch einen 10 yF-
Keramikkondensator ersetzt, dann bleibt der Stromverbrauch niedrig und
es wird nichts heiß. Aber nach einer Minute wird die Verbindung immer
schlechter, bis nur noch falsche und schließlich gar keine Zeichen
mehr ankommen. Dabei ist es egal, ob die 3,3V vom Labornetzteil oder
vom Raspberry kommen. 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
abgeklemmt läuft es dann wieder 10 Sekunden. Ein unfühlbares
thermisches Problem?

Vom Anekdotischen ins Konkrete: RS-232 ist doch bei 9600 Baud nicht so
heikel? Also dürfte schon der Chip, die Platine oder die
(Billig?)Kondensatoren die Ursache sein? Sollte ich mir mal einen
MAX3232 von Maxim holen?

Und ganz grundsätzlich: Die 5,5V Pegel nach Datenblatt des MAX3232
finde ich gegenüber den definierten 3-15V von RS232 schon ziemlich
schwächlich. Da hätte man den Max232 für 5 V ja gar nicht erst
erfinden müssen.
Hat jemand Erfahrung mit *funktionierenden* Umsetzungen von 3,3V auf
RS232?

Ich habe noch einen ICL3217 rumliegen (in Form eines alten
"unbekanntes Konsumgerät nach seriell"-Adapters), der angeblich das
Gleiche kann. Hat den schonmal jemand funktionierend gesehen? Hilft
es, vielleicht, jeweils 2 Treiber parallel zu schalten (beim Maxim
darf man das glaub laut Datenblatt.)

(Ähm ja, danke fürs Zuhören, ich hoffe es las sich wenigstens
interessant, wenn ich schon mein Anliegen nur so nebelig rüberbringen
konnte, irgendwie fällt mir Einstein ein mit dem Formulieren der
Frage, das schon fast die Lösung sei.)

Joerg

unread,
May 22, 2013, 12:19:26 PM5/22/13
to
Wolfgang Schreiber wrote:
> Ich versuche einem Raspberry Pi RS-232 beizubringen und habe dazu ein
> Hochqualit�tsadapter chinesischster Prozenienz erworben, bestehend aus
> einem MAX3232 unbekannten Herstellers, 4 Keramikkondensatoren und
> einem Sub-D-9-Stecker. Testweise PC und Raspberry damit verbunden
> konnte ich auch nach viel Gew�rge mal ein paar Datenpakete hin- oder
> herschicken, jedoch unreproduzierbar.
>
> Kurz gesagt glaube ich, da� der MAX3232 einen Schu� weghat bzw.
> lackierte Lakritze ist. Bei einseitiger Verkabelung nur am PC mit Rx,
> Tx zum Adapter und Echo-Verbindung von Tx und Rx auf der 3,3V-UART-
> Seite des MAX3232 gelingt es, ein Echo zu erhalten. Aber erst ab 4,2V
> Versorgungsspannung f�r den Chip. Ich habe die Platine nachgel�tet und
> den vom Chinesen eingesparten 5. Kondensator mit 0,1 yF an die
> Versorgungsspannung angel�tet. Dann tuts auch bei 3,3V. Aber bei
> manchen Buchstaben kommen Fehler an (9600 Baud). Daraufhin habe ich
> einen 10 yF/16V-SMD-Elko zus�tzlich an die Versorgungsspannung getan.
> Dann tat es etwas besser. Aber nur kurz, bis das Labornetzteil (ein
> sch�nes Kenwood PWR18-1.8Q �brigens;) pl�tzlich 60 statt 10 mA
> Verbrauch anzeigte und der Elko hei� wurde. Elko durch einen 10 yF-
> Keramikkondensator ersetzt, dann bleibt der Stromverbrauch niedrig und
> es wird nichts hei�. Aber nach einer Minute wird die Verbindung immer
> schlechter, bis nur noch falsche und schlie�lich gar keine Zeichen
> mehr ankommen. Dabei ist es egal, ob die 3,3V vom Labornetzteil oder
> vom Raspberry kommen. 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
> abgeklemmt l�uft es dann wieder 10 Sekunden. Ein unf�hlbares
> thermisches Problem?
>
> Vom Anekdotischen ins Konkrete: RS-232 ist doch bei 9600 Baud nicht so
> heikel? Also d�rfte schon der Chip, die Platine oder die
> (Billig?)Kondensatoren die Ursache sein? Sollte ich mir mal einen
> MAX3232 von Maxim holen?
>
> Und ganz grunds�tzlich: Die 5,5V Pegel nach Datenblatt des MAX3232
> finde ich gegen�ber den definierten 3-15V von RS232 schon ziemlich
> schw�chlich. Da h�tte man den Max232 f�r 5 V ja gar nicht erst
> erfinden m�ssen.
> Hat jemand Erfahrung mit *funktionierenden* Umsetzungen von 3,3V auf
> RS232?
>
> Ich habe noch einen ICL3217 rumliegen (in Form eines alten
> "unbekanntes Konsumger�t nach seriell"-Adapters), der angeblich das
> Gleiche kann. Hat den schonmal jemand funktionierend gesehen? Hilft
> es, vielleicht, jeweils 2 Treiber parallel zu schalten (beim Maxim
> darf man das glaub laut Datenblatt.)
>
> (�hm ja, danke f�rs Zuh�ren, ich hoffe es las sich wenigstens
> interessant, wenn ich schon mein Anliegen nur so nebelig r�berbringen
> konnte, irgendwie f�llt mir Einstein ein mit dem Formulieren der
> Frage, das schon fast die L�sung sei.)


Frage: Hast Du mal nachgemessen ob die Ladungspumpe einigermassen
funktioniert? Vielleicht sind ja auch dort zu kleine Kondensatoren drin
die aus irgendeiner Hinterhofbude stammen.

Scope dranhalten und den Datenstrom aufnehmen. Aber mit dem Eingang auf
DC geschaltet, damit man sieht ob es langsam wegdriftet.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Frank Buss

unread,
May 22, 2013, 12:23:16 PM5/22/13
to
Wolfgang Schreiber wrote:
>
> Und ganz grunds�tzlich: Die 5,5V Pegel nach Datenblatt des MAX3232
> finde ich gegen�ber den definierten 3-15V von RS232 schon ziemlich
> schw�chlich. Da h�tte man den Max232 f�r 5 V ja gar nicht erst
> erfinden m�ssen.
> Hat jemand Erfahrung mit *funktionierenden* Umsetzungen von 3,3V auf
> RS232?

Ich habe schon MAX3232 eingesetzt und bisher keine Probleme damit
gehabt, sind auch recht robust. Aber nach deiner Fehlerbeschreibung
k�nnte es eine fehlende Masseverbindung sein. Am besten direkt am
Stecker mal durchmessen bis zum Raspberry Pi. Alle Massen m�ssen gut
verbunden sein.

Den Adapter mit 5V betreiben ist �brigens keine gute Idee, da dann der
digitale Ausgang zum Raspberry Pi auch 5V hat und der darf nur 3,3V
haben. Die 3,3V Versorgungsspannung am GPIO-Port vom Raspberry Pi k�nnte
�brigens f�r den Adapter funktionieren, soda� du kein weiteres externes
Netzteil brauchst, falls der MAX3232 nicht mehr als 50mA verbraucht, was
der maximale erlaubte Strom an dieser Leitung ist.

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Helmut Wabnig

unread,
May 22, 2013, 12:41:11 PM5/22/13
to
On Wed, 22 May 2013 09:04:31 -0700 (PDT), Wolfgang Schreiber
<coo...@gmx.de> wrote:

>Ich versuche einem Raspberry Pi RS-232 beizubringen und habe dazu ein
>Hochqualit�tsadapter chinesischster Prozenienz erworben, bestehend aus
>einem MAX3232 unbekannten Herstellers, 4 Keramikkondensatoren und
>einem Sub-D-9-Stecker. Testweise PC und Raspberry damit verbunden
>konnte ich auch nach viel Gew�rge mal ein paar Datenpakete hin- oder
>herschicken, jedoch unreproduzierbar.
>
>Kurz gesagt glaube ich, da� der MAX3232 einen Schu� weghat bzw.
>lackierte Lakritze ist. Bei einseitiger Verkabelung nur am PC mit Rx,
>Tx zum Adapter und Echo-Verbindung von Tx und Rx auf der 3,3V-UART-
>Seite des MAX3232 gelingt es, ein Echo zu erhalten. Aber erst ab 4,2V
>Versorgungsspannung f�r den Chip. Ich habe die Platine nachgel�tet und
>den vom Chinesen eingesparten 5. Kondensator mit 0,1 yF an die
>Versorgungsspannung angel�tet. Dann tuts auch bei 3,3V. Aber bei
>manchen Buchstaben kommen Fehler an (9600 Baud). Daraufhin habe ich
>einen 10 yF/16V-SMD-Elko zus�tzlich an die Versorgungsspannung getan.
>Dann tat es etwas besser. Aber nur kurz, bis das Labornetzteil (ein
>sch�nes Kenwood PWR18-1.8Q �brigens;) pl�tzlich 60 statt 10 mA
>Verbrauch anzeigte und der Elko hei� wurde. Elko durch einen 10 yF-
>Keramikkondensator ersetzt, dann bleibt der Stromverbrauch niedrig und
>es wird nichts hei�. Aber nach einer Minute wird die Verbindung immer
>schlechter, bis nur noch falsche und schlie�lich gar keine Zeichen
>mehr ankommen. Dabei ist es egal, ob die 3,3V vom Labornetzteil oder
>vom Raspberry kommen. 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
>abgeklemmt l�uft es dann wieder 10 Sekunden. Ein unf�hlbares
>thermisches Problem?
>
>Vom Anekdotischen ins Konkrete: RS-232 ist doch bei 9600 Baud nicht so
>heikel? Also d�rfte schon der Chip, die Platine oder die
>(Billig?)Kondensatoren die Ursache sein? Sollte ich mir mal einen
>MAX3232 von Maxim holen?
>
>Und ganz grunds�tzlich: Die 5,5V Pegel nach Datenblatt des MAX3232
>finde ich gegen�ber den definierten 3-15V von RS232 schon ziemlich
>schw�chlich. Da h�tte man den Max232 f�r 5 V ja gar nicht erst
>erfinden m�ssen.
>Hat jemand Erfahrung mit *funktionierenden* Umsetzungen von 3,3V auf
>RS232?
>
>Ich habe noch einen ICL3217 rumliegen (in Form eines alten
>"unbekanntes Konsumger�t nach seriell"-Adapters), der angeblich das
>Gleiche kann. Hat den schonmal jemand funktionierend gesehen? Hilft
>es, vielleicht, jeweils 2 Treiber parallel zu schalten (beim Maxim
>darf man das glaub laut Datenblatt.)
>
>(�hm ja, danke f�rs Zuh�ren, ich hoffe es las sich wenigstens
>interessant, wenn ich schon mein Anliegen nur so nebelig r�berbringen
>konnte, irgendwie f�llt mir Einstein ein mit dem Formulieren der
>Frage, das schon fast die L�sung sei.)

Manche neueren USB zu Serial Adapter haben am RS232
nicht die korrekten Pegel. Das wird wohl bei deinem MAX auch so sein.

RS232 schaltet von + nach - und hat einen Nulldurchgang.
Die miesen Interfaces haben nur eine Polarit�t und schalten von ein
paar Volt auf Null aber nicht dr�ber oder drunter, ich wei� nicht menr
in welcher Richtung.

Hast keinen Oszi?

w.

Edzard Egberts

unread,
May 22, 2013, 1:12:52 PM5/22/13
to
Helmut Wabnig schrieb:
> RS232 schaltet von + nach - und hat einen Nulldurchgang.
> Die miesen Interfaces haben nur eine Polarit�t und schalten von ein
> paar Volt auf Null aber nicht dr�ber oder drunter, ich wei� nicht menr
> in welcher Richtung.
>
> Hast keinen Oszi?

Voltmeter m�sste reichen, das l��t sich auch "statisch" durchmessen.

Christian Zietz

unread,
May 22, 2013, 2:09:29 PM5/22/13
to
Helmut Wabnig schrieb:

> Manche neueren USB zu Serial Adapter haben am RS232
> nicht die korrekten Pegel. Das wird wohl bei deinem MAX auch so sein.

Dann w�re der IC defekt, denn der MAX3232 hat nat�rlich Ladungspumpen,
um eben RS232-konforme Pegel (also +/- x Volt) zu erzeugen.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Ralph Aichinger

unread,
May 22, 2013, 3:05:25 PM5/22/13
to
Wolfgang Schreiber <coo...@gmx.de> wrote:
> (Ähm ja, danke fürs Zuhören, ich hoffe es las sich wenigstens
> interessant, wenn ich schon mein Anliegen nur so nebelig rüberbringen
> konnte, irgendwie fällt mir Einstein ein mit dem Formulieren der
> Frage, das schon fast die Lösung sei.)

Ich hab beim Raspi eigentlich seit November (oder so) kaum
mehr Probleme mit der seriellen Schnittstelle. Davor hat sich
der FTDI-Treiber manchmal aufgehängt.

Wenn ich mehr als die 3.3V Pegel haben will, die der serielle
Port vom Header hergibt, dann nehme ich einen normalen seriellen
USB-Adapter mit IIRC FTDI-Chip. Funktioniert bis jetzt für mich.
Wenn du natürlich keinen USB-Port am Raspi blockieren willst,
dann kannst du das allerdings nicht machen.

/ralph

Michael Schwingen

unread,
May 22, 2013, 4:32:44 PM5/22/13
to
On 2013-05-22, Wolfgang Schreiber <coo...@gmx.de> wrote:
> mehr ankommen. Dabei ist es egal, ob die 3,3V vom Labornetzteil oder
> vom Raspberry kommen. 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
> abgeklemmt lᅵuft es dann wieder 10 Sekunden. Ein unfᅵhlbares
> thermisches Problem?

Klingt wirklich nach defektem Chip. Schrott, oder ein umgelabelter MAX232
(wobei die 5V-MAX232 bei mir auch mit 3.3V problemlos laufen), oder zu
kleine Kapazitᅵten.

> Vom Anekdotischen ins Konkrete: RS-232 ist doch bei 9600 Baud nicht so
> heikel?

ᅵberhaupt nicht (solange Du keine gigantischen Kabellᅵngen hast).

> Und ganz grundsᅵtzlich: Die 5,5V Pegel nach Datenblatt des MAX3232
> finde ich gegenᅵber den definierten 3-15V von RS232 schon ziemlich
> schwᅵchlich. Da hᅵtte man den Max232 fᅵr 5 V ja gar nicht erst
> erfinden mᅵssen.

Wieso? +-5V sind am Ausgang unter Last garantiert, das erfᅵllt die
Anforderungen des Standards genau.

> Hat jemand Erfahrung mit *funktionierenden* Umsetzungen von 3,3V auf
> RS232?

Mit ADM3238/MAX3238/SP3238 bei tausenden Gerᅵten nie ᅵrger gehabt.

> Ich habe noch einen ICL3217 rumliegen (in Form eines alten
> "unbekanntes Konsumgerᅵt nach seriell"-Adapters), der angeblich das
> Gleiche kann. Hat den schonmal jemand funktionierend gesehen? Hilft
> es, vielleicht, jeweils 2 Treiber parallel zu schalten (beim Maxim
> darf man das glaub laut Datenblatt.)

Wenn der Chip Murks ist, mag das helfen, nᅵtig ist das normalerweise absolut
nicht.

cu
Michael

Johann Klammer

unread,
May 22, 2013, 8:54:49 PM5/22/13
to
Wolfgang Schreiber wrote:
> Ich versuche einem Raspberry Pi RS-232 beizubringen und habe dazu ein
> Hochqualit�tsadapter chinesischster Prozenienz erworben, bestehend aus
> einem MAX3232 unbekannten Herstellers, 4 Keramikkondensatoren und
> einem Sub-D-9-Stecker. Testweise PC und Raspberry damit verbunden
> konnte ich auch nach viel Gew�rge mal ein paar Datenpakete hin- oder
> herschicken, jedoch unreproduzierbar.
>
> Kurz gesagt glaube ich, da� der MAX3232 einen Schu� weghat bzw.
> lackierte Lakritze ist. Bei einseitiger Verkabelung nur am PC mit Rx,
> Tx zum Adapter und Echo-Verbindung von Tx und Rx auf der 3,3V-UART-
> Seite des MAX3232 gelingt es, ein Echo zu erhalten. Aber erst ab 4,2V
> Versorgungsspannung f�r den Chip. Ich habe die Platine nachgel�tet und
> den vom Chinesen eingesparten 5. Kondensator mit 0,1 yF an die
> Versorgungsspannung angel�tet. Dann tuts auch bei 3,3V. Aber bei
> manchen Buchstaben kommen Fehler an (9600 Baud). Daraufhin habe ich
> einen 10 yF/16V-SMD-Elko zus�tzlich an die Versorgungsspannung getan.
> Dann tat es etwas besser. Aber nur kurz, bis das Labornetzteil (ein
> sch�nes Kenwood PWR18-1.8Q �brigens;) pl�tzlich 60 statt 10 mA
> Verbrauch anzeigte und der Elko hei� wurde. Elko durch einen 10 yF-
> Keramikkondensator ersetzt, dann bleibt der Stromverbrauch niedrig und
> es wird nichts hei�. Aber nach einer Minute wird die Verbindung immer
> schlechter, bis nur noch falsche und schlie�lich gar keine Zeichen
> mehr ankommen. Dabei ist es egal, ob die 3,3V vom Labornetzteil oder
> vom Raspberry kommen. 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
> abgeklemmt l�uft es dann wieder 10 Sekunden. Ein unf�hlbares
> thermisches Problem?
>
> Vom Anekdotischen ins Konkrete: RS-232 ist doch bei 9600 Baud nicht so
> heikel? Also d�rfte schon der Chip, die Platine oder die
> (Billig?)Kondensatoren die Ursache sein? Sollte ich mir mal einen
> MAX3232 von Maxim holen?
>
> Und ganz grunds�tzlich: Die 5,5V Pegel nach Datenblatt des MAX3232
> finde ich gegen�ber den definierten 3-15V von RS232 schon ziemlich
> schw�chlich. Da h�tte man den Max232 f�r 5 V ja gar nicht erst
> erfinden m�ssen.
> Hat jemand Erfahrung mit *funktionierenden* Umsetzungen von 3,3V auf
> RS232?
>
> Ich habe noch einen ICL3217 rumliegen (in Form eines alten
> "unbekanntes Konsumger�t nach seriell"-Adapters), der angeblich das
> Gleiche kann. Hat den schonmal jemand funktionierend gesehen? Hilft
> es, vielleicht, jeweils 2 Treiber parallel zu schalten (beim Maxim
> darf man das glaub laut Datenblatt.)
>
> (�hm ja, danke f�rs Zuh�ren, ich hoffe es las sich wenigstens
> interessant, wenn ich schon mein Anliegen nur so nebelig r�berbringen
> konnte, irgendwie f�llt mir Einstein ein mit dem Formulieren der
> Frage, das schon fast die L�sung sei.)

Wenns nicht schnell sein muss, und du keine CTS/RTS brauchst, tun es
womoeglich auch ein paar transistoren, widerstaende und ein 1uF
kondensator... Atmel hatte da glaub ich eine appnote...
Ja.. auf Seite 2
http://www.atmel.com/Images/Avrisp_Sch.pdf

Die teuren ICs sind doch eh overkill fuer so bitschubsereien...

Gernot Fink

unread,
May 23, 2013, 12:42:43 AM5/23/13
to
In article <b049gn...@mid.individual.net>,
Joerg <inv...@invalid.invalid> writes:
> Frage: Hast Du mal nachgemessen ob die Ladungspumpe einigermassen
> funktioniert? Vielleicht sind ja auch dort zu kleine Kondensatoren drin
> die aus irgendeiner Hinterhofbude stammen.

Inzwischen traue ich den Herstellern zu dass sie nur 4 Transistoren
in ein Geh�use einbauen und irgendwas draufstempeln.

--
MFG Gernot

Gunther Mannigel

unread,
May 23, 2013, 4:04:43 AM5/23/13
to
Am 22.05.2013 18:04, schrieb Wolfgang Schreiber:
> manchen Buchstaben kommen Fehler an (9600 Baud). Daraufhin habe ich
> einen 10 yF/16V-SMD-Elko zus�tzlich an die Versorgungsspannung getan.
> Dann tat es etwas besser. Aber nur kurz, bis das Labornetzteil (ein
> sch�nes Kenwood PWR18-1.8Q �brigens;) pl�tzlich 60 statt 10 mA
> Verbrauch anzeigte und der Elko hei� wurde. Elko durch einen 10 yF-
> Keramikkondensator ersetzt, dann bleibt der Stromverbrauch niedrig und
> es wird nichts hei�. Aber nach einer Minute wird die Verbindung immer
> schlechter, bis nur noch falsche und schlie�lich gar keine Zeichen
> mehr ankommen. Dabei ist es egal, ob die 3,3V vom Labornetzteil oder
> vom Raspberry kommen. 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
> abgeklemmt l�uft es dann wieder 10 Sekunden. Ein unf�hlbares
> thermisches Problem?

Kann das sein, dass das Netzteil den Strom begrenzt? Das h�rt sich f�r
mich nach einem Feinschluss an. Entweder an einem Kondensator oder dem
zweiten Ausgang. Der MAX3232 ist doch nur ein selbstschwingendes
Kondensatornetzteil, zwei Treiber und zwei Pegelwandler. Keine
Strombegrenzung. Der liefert, was der Kanal hergibt.

Gru�
Gunther

Peter Heitzer

unread,
May 23, 2013, 6:59:09 AM5/23/13
to
Christian Zietz <newsgro...@chzsoft.de> wrote:
>Helmut Wabnig schrieb:

>> Manche neueren USB zu Serial Adapter haben am RS232
>> nicht die korrekten Pegel. Das wird wohl bei deinem MAX auch so sein.

>Dann w�re der IC defekt, denn der MAX3232 hat nat�rlich Ladungspumpen,
>um eben RS232-konforme Pegel (also +/- x Volt) zu erzeugen.
Bei kurzen Leitungen sind die seriellen Schnittstellen am PC recht tolerant.
Ich verwende bei uControllern meist nur einen HC-Inverter als Treiber und einen
Inverter mit 10k am Eingang als Empf�nger. Bei gr�sseren Kabell�ngen und h�heren
Baudraten kann es damit aber Probleme geben.


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Joerg

unread,
May 23, 2013, 9:45:44 AM5/23/13
to
Oder misslungene IC-Nachbauten dennoch verticken. Juengere Leute meinen
oft das sei ein neues Problem, ist es aber nicht. Mir wurde als Kid in
den 70ern das Basteln mit Digitaltechnik ziemlich vermiest weil
massenweise "nachgestempelte" TTL-IC vertickt wurden, die irgenwer aus
der Muelltonne hiner der Qualitaetskontrolle gefischt hatte. Waren von
den echten durch Laien praktisch nicht zu unterscheiden. Damit gebaute
Geraete liefen zwar meist, aber mit enttaeuschendem Ergebnis. Zaehler
machten bei 1/3 der zulaessigen Taktfrequenz Dekodierfehler und so
weiter. Bei Transistoren und Dioden passierte das nicht weil ich die
meisten aus Sperrmuell ausschlachten konnte, da funktionierten die
Schaltungen dann.

Bei den Roehren wusste man um die Billigfabrikate. Tungsknall und so :-)

Wolfgang Schreiber

unread,
May 23, 2013, 3:40:21 PM5/23/13
to
Joerg wrote:
> Gernot Fink wrote:

> > Inzwischen traue ich den Herstellern zu dass sie nur 4 Transistoren
> > in ein Geh use einbauen und irgendwas draufstempeln.
>
> Oder misslungene IC-Nachbauten dennoch verticken.

Wo man sich die Mühe macht, ICs und anderes komplett zu fälschen, ist
doch sehr stark zu vermuten, daß teure "echte" ICs, die nur ein
bißchen nicht funktionieren und bei der Endkontrolle rausfliegen, erst
recht in die Nahrungskette eingespeist werden.

Durch die Hinweise hier, daß es wohl eher am defekten Modul liegt und
jedenfalls nicht offensichtlich an meinem Versuchsaufbau, habe ich das
Modul durch ein altes serielles Grafiktablett ersetzt. Genauer, dessen
serielles Kabel durchgeklingelt und für gut befunden und den
eingebauten DS14C232 mit Hühnerfutter in situ. UART-Ein/Ausgang des
Wandlers von der weiteren Schaltung abgesäbelt und kurzgeschlossen,
und bingo, es funktioniert vom PC aus, die Zeichen geechot zu
bekommen, und zur Gegenprobe bei offener Brücke gibts kein Echo. Das
tut sowohl bei 5 als auch bei 3,3V, obwohl der IC dafür gar nicht
spezifiziert ist. Dann zwei Kabel statt dem Kurzschluß und diese an Rx/
Tx vom Raspberry, bei 3,3V natürlich. Und bingo, auch das
funktioniert, Zeichen vom einen zum anderen Rechner zu schicken.

Nun kommt der rätselhafte Teil: Das Ganze habe ich dann durch das
inkriminierte MAX3232-Modul ersetzt - und das tut nun auch. Zumindest
10 Minuten lang, da kamen vorher längst die Fehler.

Aber: Wenn ich die Datenleitungen auf Raspberryseite abziehe und
brücke, kommt *kein* Echo an. Und weiter hatte ich nicht getestet,
sodaß mir das Erfolgserlebnis mit der "Duplex" Hin- und Her-Verbindung
versagt blieb.

Gibt es eine logische Erklärung dafür, warum das (Kauf-)Modul bei
gebrücktem Rx/Tx auf "Niederspannungsseite" nicht funktioniert? Oder
ist das tatsächlich nur mit einem Defekt/Abweichung von der
Spezifikation usw. erklärbar?

Das Problem ist damit jedenfalls für mich gelöst. Bei einer konkreten
Anwendung (z.B. Barcodescanner mit echter RS232 vom Raspberry aus
lesen) werde ich dafür a) das Modul ausprobieren b) und den
Grafiktablettversuchsumbau. Wenn nur b) tut, baue ich eben die
komplette alte Platine vom Grafiktablett mit in das Projekt ein (ist
zum Glück kein A3, sondern nur so 20x20 cm groß). :)

Wolfgang Schreiber

unread,
May 23, 2013, 3:46:11 PM5/23/13
to
Joerg wrote:

> [Die gute alte Zeit]
> Bei Transistoren und Dioden passierte das nicht weil ich die
> meisten aus Sperrmuell ausschlachten konnte, da funktionierten die
> Schaltungen dann.

So ähnlich ist es heute mit Wasserkochern, Haarföhnen und
Stereoanlagen:
Was mit 10 Jahren auf dem Buckel auf dem Sperrmüll liegt, funktioniert
bewährt und fehlerfrei, es wurde nur wegen Nichtmehrgefallen
aussortiert.
Was man dagegen *neu* im Blödmarkt kauft...

Joerg

unread,
May 23, 2013, 4:05:19 PM5/23/13
to
Wolfgang Schreiber wrote:
> Joerg wrote:
>> Gernot Fink wrote:
>
>>> Inzwischen traue ich den Herstellern zu dass sie nur 4 Transistoren
>>> in ein Geh use einbauen und irgendwas draufstempeln.
>> Oder misslungene IC-Nachbauten dennoch verticken.
>
> Wo man sich die M�he macht, ICs und anderes komplett zu f�lschen, ist
> doch sehr stark zu vermuten, da� teure "echte" ICs, die nur ein
> bi�chen nicht funktionieren und bei der Endkontrolle rausfliegen, erst
> recht in die Nahrungskette eingespeist werden.
>

Klar, nur an die kommt man nicht mehr so ohne weiteres ran. Denn heute
fliegen die bereits beim Wafer-Test raus und ausserdem sind die grossen
Firmen inzwischen ziemlich streng was die Ueberwachung des
Materialflusses angeht. Inklusive Abfall, allein schon wegen der
Umweltauflagen. Bei meinem ehemaligen AG war es praktisch unmoeglich da
ohne Erlaubnis und ohne Begleitung eines QC-Mitarbeiters dranzukommen.


> Durch die Hinweise hier, da� es wohl eher am defekten Modul liegt und
> jedenfalls nicht offensichtlich an meinem Versuchsaufbau, habe ich das
> Modul durch ein altes serielles Grafiktablett ersetzt. Genauer, dessen
> serielles Kabel durchgeklingelt und f�r gut befunden und den
> eingebauten DS14C232 mit H�hnerfutter in situ. UART-Ein/Ausgang des
> Wandlers von der weiteren Schaltung abges�belt und kurzgeschlossen,
> und bingo, es funktioniert vom PC aus, die Zeichen geechot zu
> bekommen, und zur Gegenprobe bei offener Br�cke gibts kein Echo. Das
> tut sowohl bei 5 als auch bei 3,3V, obwohl der IC daf�r gar nicht
> spezifiziert ist. Dann zwei Kabel statt dem Kurzschlu� und diese an Rx/
> Tx vom Raspberry, bei 3,3V nat�rlich. Und bingo, auch das
> funktioniert, Zeichen vom einen zum anderen Rechner zu schicken.
>
> Nun kommt der r�tselhafte Teil: Das Ganze habe ich dann durch das
> inkriminierte MAX3232-Modul ersetzt - und das tut nun auch. Zumindest
> 10 Minuten lang, da kamen vorher l�ngst die Fehler.
>

Vielleicht hat sich da was selbst repariert ...


> Aber: Wenn ich die Datenleitungen auf Raspberryseite abziehe und
> br�cke, kommt *kein* Echo an. Und weiter hatte ich nicht getestet,
> soda� mir das Erfolgserlebnis mit der "Duplex" Hin- und Her-Verbindung
> versagt blieb.
>
> Gibt es eine logische Erkl�rung daf�r, warum das (Kauf-)Modul bei
> gebr�cktem Rx/Tx auf "Niederspannungsseite" nicht funktioniert? Oder
> ist das tats�chlich nur mit einem Defekt/Abweichung von der
> Spezifikation usw. erkl�rbar?
>

Wenn Du mit "abziehen" eine komplette Trennung zumindest von ROUT
(Richtung Rasberry) meinst dann bliebe fast nur eine vermurkste
Masseverbindung.


> Das Problem ist damit jedenfalls f�r mich gel�st. Bei einer konkreten
> Anwendung (z.B. Barcodescanner mit echter RS232 vom Raspberry aus
> lesen) werde ich daf�r a) das Modul ausprobieren b) und den
> Grafiktablettversuchsumbau. Wenn nur b) tut, baue ich eben die
> komplette alte Platine vom Grafiktablett mit in das Projekt ein (ist
> zum Gl�ck kein A3, sondern nur so 20x20 cm gro�). :)


Der Zweck heiligt die Mittel, oder so :-)

Joerg

unread,
May 23, 2013, 4:11:39 PM5/23/13
to
Wolfgang Schreiber wrote:
> Joerg wrote:
>
>> [Die gute alte Zeit]
>> Bei Transistoren und Dioden passierte das nicht weil ich die
>> meisten aus Sperrmuell ausschlachten konnte, da funktionierten die
>> Schaltungen dann.
>
> So �hnlich ist es heute mit Wasserkochern, Haarf�hnen und
> Stereoanlagen:
> Was mit 10 Jahren auf dem Buckel auf dem Sperrm�ll liegt, funktioniert
> bew�hrt und fehlerfrei, es wurde nur wegen Nichtmehrgefallen
> aussortiert.


So isses. Die Kuppe war der Blaupunkt-Stereo aus den 70ern, der
reparierte sich vor kurzem selbst. UKW war herbe verzerrt. Bis ich mit
dem Schraubenzieher ankam, seitdem tut er es wieder ohne dass ich auch
nur das Gehaeuse aufgemacht haette.

Hier im Labor werkelt noch ein Tektronix 7704 Mainframe und ein
"Megacycle Meter" das rund 70 Jahre auf dem Buckel haben duerfte. Da
sind die Kabel noch mit Stoff isoliert.


> Was man dagegen *neu* im Bl�dmarkt kauft...
>

Im Wohnzimmer wo ein Roehrenverstaerker von anno dunnemal (1961) immer
noch funktioniert ohne jemals repariert worden zu sein, ist der digitale
UHF-Modulator vor zwei Jahren gestorben. Der baugleiche davor hat
nichtmal ein Jahr gehalten.

Klaus Butzmann

unread,
May 23, 2013, 5:57:24 PM5/23/13
to
Am 23.05.2013 21:40, schrieb Wolfgang Schreiber:

> Gibt es eine logische Erkl�rung daf�r, warum das (Kauf-)Modul bei
> gebr�cktem Rx/Tx auf "Niederspannungsseite" nicht funktioniert?
Open Collector verhalten? Pullup?


Butzo

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 24, 2013, 7:13:14 AM5/24/13
to
Also schrieb Wolfgang Schreiber:

> Joerg wrote:
>
>> [Die gute alte Zeit]
>> Bei Transistoren und Dioden passierte das nicht weil ich die
>> meisten aus Sperrmuell ausschlachten konnte, da funktionierten die
>> Schaltungen dann.
>
> So ᅵhnlich ist es heute mit Wasserkochern, Haarfᅵhnen und
> Stereoanlagen:
> Was mit 10 Jahren auf dem Buckel auf dem Sperrmᅵll liegt, funktioniert
> bewᅵhrt und fehlerfrei, es wurde nur wegen Nichtmehrgefallen
> aussortiert.

Nicht hier.

Was bei mir rausfliegt, *ist* kaputt.
D.h. mit halbwegs vertretbarem Aufwand und selbst unter Aufbietung
fᅵhigerer Kollegen nicht mehr funktionierend hinzubekommen. ᅵsthetik ist
dabei im Zweifelsfall sekundᅵr, solange das Teil tut, was es soll...

> Was man dagegen *neu* im Blᅵdmarkt kauft...

Bei pfleglicher Behandlung halten auch heutzutage neu gekaufte Teile
durchaus lange. Ja, ich weiss, die Schaltnetzteile und deren Elkos... aber
dem kann man ja abhelfen.
Bei mir ist jᅵngst eine ca. 30 Jahre alte Waschmaschine rausgeflogen.
Vermutlich wᅵre es mit dem Tausch der Kohlen am Motor und ggf. neuen
Kugellagern getan gewesen. Aber erstens wurde die Maschine nicht akut
gebraucht (eine ca. 10 Jahre alte gut funktionierende ist parallel
vorhanden), und zweitens sind heutige Maschinen so viel besser in
Verbrauch und Waschwirkung (und das bei gᅵnstigen Anschaffungskosten),
dass sich die Reparatur selbst bei Bedarf nicht mehr wirklich lohnt.

Genauso sind Computer <= Pentium-I/II-ᅵra bei mir inzwischen alle
rausgeflogen, weil sich partout keine sinnvolle Verwendung mehr findet in
meinem gesamten Umfeld. Ein P-III darf noch bleiben, als Notfallreserve.
Oder neulich, ein Laptop der P-III-ᅵra: Displaybeleuchtung am Ende,
Gehᅵuse mit Brᅵchen, ein RAM-Slot funktionierte nur noch unzuverlᅵssig,
RAM-Beschrᅵnkung sowieso auf nur max. 512MB, Akku am Ende, externer
PS/2-Port defekt - alles einzeln fᅵr sich vielleicht behebbar (mit dem
RAM-Slot wᅵre es mit den verfᅵgbaren Mitteln schwierig geworden). Und dann
hᅵtte man ihn vielleicht noch fᅵr mindere Aufgaben wie "Telefonanlage
konfigurieren" einsetzen kᅵnnen, aber dafᅵr steht halt wieder ein Trumm
364 1/2 Tage im Jahr nutzlos in der Gegend rum. => weg damit.




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