Ich staune im Moment wie schnell mal xxx m Netzwerkkabel man im Haus schon
nur f�r das n�tigste versenken kann.
Aufgefallen ist mir folgendes schon bei mehrere Anbietern. Reicht z.B.:
Cat5e Kabel als 100m Ring bekommt man f�r 62 EUR.
Cat6 als Meterware wird gar nicht angeboten.
30m Patchkabel also mit Steckern in PiMF(S/FTP) gibt es schon f�r 11,60.
Ergibt also f�r gleiche Geld 60% mehr Kabel was h�herwertig ist.
Ist es doch, oder �bersehe ich das was?
> Moin!
>
> Ich staune im Moment wie schnell mal xxx m Netzwerkkabel man im Haus
> schon nur fᅵr das nᅵtigste versenken kann.
>
> Aufgefallen ist mir folgendes schon bei mehrere Anbietern. Reicht z.B.:
>
> Cat5e Kabel als 100m Ring bekommt man fᅵr 62 EUR.
> Cat6 als Meterware wird gar nicht angeboten.
>
> 30m Patchkabel also mit Steckern in PiMF(S/FTP) gibt es schon fᅵr 11,60.
> Ergibt also fᅵr gleiche Geld 60% mehr Kabel was hᅵherwertig ist.
>
>
> Ist es doch, oder ᅵbersehe ich das was?
Dass Du flexibles Litzenkabel, wie in Patchkabeln verwendet, nicht ohne
weiteres auf LSA-Schneidklemmdosen auflegen kannst? Da brauchst Du Draht
und keine Litze, oder Du musst lᅵten (ist pfui bᅵh)...
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nᅵtzliche Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!
> Cat5e Kabel als 100m Ring bekommt man f�r 62 EUR.
> Cat6 als Meterware wird gar nicht angeboten.
>
> 30m Patchkabel also mit Steckern in PiMF(S/FTP) gibt es schon f�r 11,60.
> Ergibt also f�r gleiche Geld 60% mehr Kabel was h�herwertig ist.
>
>
> Ist es doch, oder �bersehe ich das was?
Die �bertragungseigenschaften bei Patchkabeln sind schlechter.
Lutz
--
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Nur daß du nicht auf blöde Ideen kommst: Das Patchkabel ist
aus Litzen gefertigt, und läßt sich nicht auf normalen
Patchpanels auflegen. Die brauchen massive Leiter.
Entschuldige, falls dir das eh klar war, man kann das
nicht oft genug betonen.
Ansonsten: Das eine Zeugs wird halt bilige Chinaware sein,
das andere von einem Hersteller der z.B. Metermarkierungen
aufdruckt.
> Dass Du flexibles Litzenkabel, wie in Patchkabeln verwendet, nicht ohne
> weiteres auf LSA-Schneidklemmdosen auflegen kannst? Da brauchst Du Draht
> und keine Litze, oder Du musst löten (ist pfui bäh)...
>
> Ansgar
>
LSA+ löten? Ich zweifele nicht, das es auch dafür "Spezialisten" gibt ;-)
--
mfg hdw
Keine gute Idee: Dort wo man Verlegekabel normalerweise braucht,
da will man einen massiven Leiter haben.
> Warum glaubst du, Patchkabel waeren hoeherwertiger als Verlegekabel?
Höherwertiger kann man streiten, aber *anders* sind sie auf
jeden Fall: Verlegekabel kann man nicht als Patchkabel mißbrauchen
(bricht beim Knicken), Patchkabel nicht auflegen.
Nee, die kleinsten Aderendh�lsen drauf und dann einmalig in den
LSA-Streifen. L�ten am LSA geht nur mit Stecknadelaufsatz.
Ciao/HaJo
Warum jemand Reichelt als Basis f�r Netzwerkkomponenten nimmt erschlie�t
sich mir auch nicht (die sind da ziemlich teuer).
> Meterware, z.B. 65 EUR/100 m. Cat5 gibt's manchmal auch fuer 25 EUR/100
Ich habe auch schon Kabel f�r 15 EUR/100m verarbeitet. Das unterscheidet sich
dann aber schon deutlich (Kabeldicke, elektrische Parameter, mechanische
Belastbarkeit) von einem 30-40 EUR Kabel. 65 EUR f�r ein Cat 5 halte ich
f�r rausgeschmissenes Geld.
> m. Beim geringen Preisunterschied zwischen Cat5e und Cat7 nimmt mann
> meist gleich letzteres
Ganz sicher nicht. Ein Cat 7 l��t sich viel schwieriger verlegen/verarbeiten.
Es ist viel dicker als ein Cat 5, hat deutlich gr��ere Biegeradien etc.
Es mag begr�ndete F�lle geben, wo ein Cat7 sinnvoll ist, als generelle
Regel (wie oft geh�rt) w�rde ich das aber nicht durchgehen lassen.
>> 30m Patchkabel also mit Steckern in PiMF(S/FTP) gibt es schon f�r 11,60.
>> Ergibt also f�r gleiche Geld 60% mehr Kabel was h�herwertig ist.
>
> Einkauf in grossen Stueckzahlen - du kanst natuerlich auch die
> Patchkabel nehmen und die Stecker abzwicken.
Wenn Du 100m weise kaufst spielen Stueckzahlen keine Rolle mehr.
Eine 500m Trommel ist auch nicht billiger als 5 100m Ringe.
Das mit dem Patchkabel ist keine gute Idee, da man die nicht
auf LSA auflegen kann.
> Warum glaubst du, Patchkabel waeren hoeherwertiger als Verlegekabel?
Er meint wahrscheinlich: aufwendigerer Herstellungsprozess.
Gru�
Gerd
> Meinst du mit "Reicht" Reichelt?
�hm ... ja.
> Cat6 gibt's anderswo durchaus als
> Meterware, z.B. 65 EUR/100 m.
Sehe ich nicht ...
> Warum glaubst du, Patchkabel waeren hoeherwertiger als Verlegekabel?
Es sagen ja hier einige es w�re genau anderes herum. Wieso?
Ich meinte aber, dass Cat6 billiger bei Reichelt ist und h�herwertiger als
Cat5e.
CU Stefan
> Nur daß du nicht auf blöde Ideen kommst: Das Patchkabel ist
> aus Litzen gefertigt, und läßt sich nicht auf normalen
> Patchpanels auflegen. Die brauchen massive Leiter.
Quelle?
> Entschuldige, falls dir das eh klar war, man kann das
> nicht oft genug betonen.
Ich kenne diese Einschränkung wirklch nicht. Und bei Problemen mit LSA war
meistes eine Ader beteiligt.
CU Stefan
> Dass Du flexibles Litzenkabel, wie in Patchkabeln verwendet, nicht ohne
> weiteres auf LSA-Schneidklemmdosen auflegen kannst? Da brauchst Du Draht
> und keine Litze, oder Du musst lᅵten (ist pfui bᅵh)...
Auch hier noch mal Quelle gefragt.
Klar, man setzt viel starre Leiter ein, da diese idR billiger sind.
Aber wo steht das dies nicht vorgesehen ist?
Ich hab weder bisher noch auch nach einer aktuellen Suche bei Herstellern,
div. Anleitungen usw. etwas ᅵber Ausschluᅵ von Litze gefunden.
Es gibt welche die Litze verteufeln, andere behaupten sogar sie wᅵre in LSA
besser.
CU Stefan
> http://www.mercateo.com/p/505-11001886/DIGITUS_Installationskabel_Kat_6_U_UTP_100_m_grau_11001886_.html
> 31.14 EUR/100 m
Das ist weder Reichelt und Du hast einem da U/UTP vorgesetzt.
> Patchkabel ist manchmal besser geschirmt. Patchkabel ist flexibler, weil
> statt Eindraht Litzen mit 7 Leitern verwendet werden. Aber Patchkabel
> haben weniger Kupfer und damit einen hoeheren ohmschen Widerstand.
Relevanz bei Hausverklabelung mit max. 20m sehe ich da nicht.
CU Stefan
Spezifikation des Herstellers.
http://www-wsp.adckrone.com/de/pdf/enterprise/101693DE%20KM8%20Modulare%20Vertilerfelder.pdf
> Ich kenne diese Einschränkung wirklch nicht. Und bei Problemen mit LSA
> war meistes eine Ader beteiligt.
Der Durchmesser machts, und das Anlegewerkzeug auch.
Ciao/HaJo
> 2) Gefordert war nur Cat6. Erfuellt obiges U/UTP nicht die
> Cat6-Anforderungen?
Gibt es den �berhaupt eine Cat6-Norm?
Das man was f�r Gigabit m�chte, setzte ich einfach mal vorraus.
> Wer Cat6 fuer Gigabit
> missbraucht und auf Laengen > 50 m kommt, der spuert da vielleicht doch
> Unterschiede
Mi�braucht? Cat5e ist f�r Gigabit und 300Mhz.
Cat6 (zumindes das S/FTP) bis zu 600Mhz.
CU Stefan
Stimmt. Ich habe zuhause 100m verlegt, in einem nicht so gro�en B�ro (4
R�ume + Serverraum) waren es knappe 500m.
> Aufgefallen ist mir folgendes schon bei mehrere Anbietern. Reicht z.B.:
>
> Cat5e Kabel als 100m Ring bekommt man f�r 62 EUR.
> Cat6 als Meterware wird gar nicht angeboten.
nu ich wei� net. Das letzte Mal als ich gr��ere Mengen gekauft habe,
habe ich f�r 500m Rolle Cat7 so um die 200� bezahlt.
> 30m Patchkabel also mit Steckern in PiMF(S/FTP) gibt es schon f�r 11,60.
> Ergibt also f�r gleiche Geld 60% mehr Kabel was h�herwertig ist.
>
>
> Ist es doch, oder �bersehe ich das was?
Mache mal strukturelle Verkabelung mit 32 Doppeldosen und einem 64
Patchfield dann merkst du schon den Unterschied. Die Dosen haben
Schneidklemmen und da will die Litze auf keinen Fall rein. Wenn schon,
dann gibts es nach ein paar mal R�tteln keinen Kontakt mehr. Mit H�lsen
kann man sich behelfen, aber es ist Schei�arbeit, wenn mehrere Dosen
best�ckt werden sollen. Zuhause habe ich CAT6 wegen kleinerer
Biegeradien (und kein Bedarf f�r Gbits). F�r die 100m-Rolle habe ich so
35 oder 40� bezahlt. Verlegekabel hat im Allgemeinen konstanteren
Wellenwiderstand �ber die L�nge, ergibt weniger Reflexionen bei h�heren
Geschwindigkeiten, man darf aber nicht zu kleine Radien drehen. Bei Flex
kann man kleinere Radien machen, aber der Wellenwiderstand an den
Biegestellen ist signifikant anders, was zu Fehlern f�hren kann (aber
nicht mu�).
Waldemar
> Keine gute Idee: Dort wo man Verlegekabel normalerweise braucht,
> da will man einen massiven Leiter haben.
in der Tat
> H�herwertiger kann man streiten, aber *anders* sind sie auf
> jeden Fall: Verlegekabel kann man nicht als Patchkabel mi�brauchen
> (bricht beim Knicken),
??? Ich hab schon viele Patchkabel mit Verlegekabel gemacht. Auch die
Patchlkabel sollte man nicht knicken, und die Verlegekabel, so sie nicht zu
dick sind, lassen sich gut in die RJ45 einklemmen und auch gut stecken.
Marte
Ganz schoen teuer... Dafuer bekommt man in USA einen Karton mit 1000
Fuss, also 300m.
Gerrit
Ich kenne Cat7 als AWG22, also noch dicker.
Gerrit
So teuer war das hier nicht. Meine 1000ft Rollen haben pro Stueck $49.95
plus 7.5% Steuer gekostet. Cat5e, the good stuff, Markenware von Carol
oder Belden, schon in Abrollbox mit Trommel drin. Ist aber ein paar
Jahre her.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Naja, wenn man noch ein paar Sonderwuensche hat (ich bevorzuge weiss,
nicht das uebliche grau oder blau), dann kostets etwas mehr. Ist aber
dann UTP. Mehr brauchts fuer GBit allerdings auch nicht.
Gerrit
>> Quelle?
> Spezifikation des Herstellers.
> http://www-wsp.adckrone.com/de/pdf/enterprise/101693DE%20KM8%20Modulare%20Vertilerfelder.pdf
Mhpf ... sorry, aber das überzeugt nicht so wirklich.
Es ist ja so nur ein Hersteller bzw. ein Produkt.
Und explizit Litze wird nicht ausgeschlossen.
Es sollte in jedem Grundlagentext zum Thema stehen.
Beispiele aus dem Internet:
http://www.glasfaserinfo.de/netzwerkkabel_material.html
http://geotek.de/dchn/Verkabelung.html
http://www.beagle-ears.com/lars/engineer/telecom/cat5wire.htm
und viele weitere. Google einfach nach LSA und Litze oder
den englischen Gegenstücken dazu.
Als jemand der beides schon mal probiert hat (die Litzen als
Telefonkabel) kann ich dir sagen, daß es auch deutlich einfacher
ist, ein massives Kabel aufzulegen, da machts ein sattes Klack,
wenn das Werkzeug das Kabelende abschneidet.
Selbst wenn ein Patchkabel in einem LSA-Kontakt beim installieren
eine Verbindung hinkriegt, es ist nicht so gedacht, und du weißt
nie, ob in einem halben Jahr das immer noch gut hinhaut.
Meins ist hellgrau, aber ich hatte die Spinnen und anderes Getier unterm
Haus nicht nach deren Farbpraeferenz befragt :-)
"5 Jahre Null-Bitfehler-Garantie"
Sachen gibt's.
--
mfg Rolf Bombach
Litzen haben keinen Leiterdurchmesser, wie sollten die dann in die Specs
fallen?
Ciao/HaJo
> Litzen haben keinen Leiterdurchmesser, wie sollten die dann in die Specs
> fallen?
Du wirst mir wohl zustimmen, dass es viele Dinge gibt, wo es gleichwertigen
oder besseren Ersatz gibt oder das dieses erwähnt wäre.
Die Sache wäre doch recht eindeutig, dass ein Hersteller klar sagt:
"Nicht für Litzen geeignet"
CU Stefan
Wieviele Leute haben jetzt schon in diesem Thread geschrieben, daß
dem so ist?
Telegärtner schreibt bei deren Panels z.B.:
LSA-Plus: Cu-Leiterdurchmesser massiv 0,40 - 0,65 mm AWG 26/1 - AWG 22/1
******
Ich denke nicht, daß man "massiv" noch als Litze mißverstehen kann.
> Die Sache wäre doch recht eindeutig, dass ein Hersteller klar sagt:
> "Nicht für Litzen geeignet"
Oder halt andersrum, siehe Seite 5:
http://www.leutron.de/uploads/tx_leutronpdb/TelPro-LSA_2_10_de_11.3_04.pdf
Gruß Dieter
> http://www.glasfaserinfo.de/netzwerkkabel_material.html
Kurze Infoseite einer Einzelperson.
> http://geotek.de/dchn/Verkabelung.html
Bei LSA steht dazu nichts und RJ45 und Massivleiter ist klar.
> und viele weitere. Google einfach nach LSA und Litze oder
> den englischen Gegenstücken dazu.
jaja ... ich sage ja gar nicht, dass man dies nicht finden würde.
Das sind dann immer die "Pfui-Argumente" und hätte, könnte, würde.
Das jemand 10.000 Kabel gedrückt hat und nur Ausfälle bei Litze hatte oder
2-5% Quote nach einem Jahr ließt man nicht. Auch hat man Stellen wo auch das
Gegenteil steht.
Und wieviel Stellen in Google findet man, dass man mit Kupfernägeln Nachbars
Bäume klein bekommt? Das mußte erst ein Prof in Jahrzehnte langer Forschung
widerlegen.
> Als jemand der beides schon mal probiert hat (die Litzen als
> Telefonkabel) kann ich dir sagen, daß es auch deutlich einfacher
> ist, ein massives Kabel aufzulegen, da machts ein sattes Klack,
> wenn das Werkzeug das Kabelende abschneidet.
Die Abschneide-Angst. ;-) btw. Ich staune immer noch, dass es mein 2-3
EUR-Tool auch nach >1000 Schneidvorgängen zuverlässig knippst.
> Selbst wenn ein Patchkabel in einem LSA-Kontakt beim installieren
> eine Verbindung hinkriegt, es ist nicht so gedacht, und du weißt
> nie, ob in einem halben Jahr das immer noch gut hinhaut.
Ich verstehe auch die Angst, dass so eine Litze zierlicher und
zerbrechlicher aussieht. Ich hab's aber grade gestern mal versucht. Eine
Litze 10-fäch rein und rausgewürgt. Einmal immer die gleiche Stelle und
später noch mal 1-2 mm weiter oben/unten und auch mal gedreht. Das sieht
wirklich nicht mehr feierlich aus.
Aber 100% (!!!) der Äderchen waren intakt. Zwar rauh aber ok.
Wie gesagt ... bis heute kein Hersteller der Litze explizit ausschließt oder
ein Anwender der umfangreiche Langzeiterfahrung hat.
CU Stefan
>> http://geotek.de/dchn/Verkabelung.html
>
> Bei LSA steht dazu nichts und RJ45 und Massivleiter ist klar.
Bitte, lesen mußt du es schon, da steht wörtlich:
Beim Verlegekabel besteht jede Ader aus einem massiven Draht.
Das ist für die RJ-Stecker natürlich nicht so günstig, allerdings
hat das Kabel, da ein massiver Leiter, einen geringeren
Innenwiderstand, ist also für längere Leitungen besser geeignet.
Es wird mittles LSA Schneid-/Klemmtechnik auf Dosen oder Patchpanel
aufgelegt. Hierbei befinden sich zwei Schneidkontakte in Form eines
noch oben stehenden "U" in der Dose. Das Kabel wird einfach mit
einem Werkzeug dazwischen gepresst und eingeklemmt. Dabei schneiden
ein Flanken des "U" in die Isolierung der Ader und kontaktieren so
den Draht. Der massive Draht sorgt hier für guten Halt. Patchkabel
mit seiner Litze würde in diesen Kontakten viel schlechter kontaktieren.
> jaja ... ich sage ja gar nicht, dass man dies nicht finden würde.
> Das sind dann immer die "Pfui-Argumente" und hätte, könnte, würde.
> Das jemand 10.000 Kabel gedrückt hat und nur Ausfälle bei Litze hatte oder
> 2-5% Quote nach einem Jahr ließt man nicht. Auch hat man Stellen wo auch das
> Gegenteil steht.
Wenn dir eine schnelle Google-Recherche nicht reicht, dann mußt du eben
in die nächste Bibliothek gehen und in der Fachliteratur nachschauen, oder
dem Hersteller deiner Panels eine Mail schreiben, wie die das sehen.
Ich werde das für dich nicht machen, meine Panels sind verkabelt ;)
> Und wieviel Stellen in Google findet man, dass man mit Kupfernägeln Nachbars
> Bäume klein bekommt? Das mußte erst ein Prof in Jahrzehnte langer Forschung
> widerlegen.
Siehe oben!
> Die Abschneide-Angst. ;-) btw. Ich staune immer noch, dass es mein 2-3
> EUR-Tool auch nach >1000 Schneidvorgängen zuverlässig knippst.
Mein 20 Euro-Tool nicht, und das nach viel weniger Kontakten. Ist aber kein
echtes Problem.
> Oder halt andersrum, siehe Seite 5:
> http://www.leutron.de/uploads/tx_leutronpdb/TelPro-LSA_2_10_de_11.3_04.pdf
Du meist dort die verzinnte Litze?
Ansonsten würde ich sagen grade ein Überstromableitung (ähnlich beim
Blitzableiter) wird eben ein Massivleiter gefordert.
> Du meist dort die verzinnte Litze?
[Zitat]
Beschaltung:
1 Massivdraht 0,4 -0,8mm, AWG 26-20
2 Massivdraht 0,4 – 0,65mm, WG 26-22
Litze verzinnt Einfachbeschaltung:
7x 0,12 – 0,32mm AWG 28-20
[/Zitat]
Also eindeutig auch für Litze vorgesehen.
Gruß Dieter
> Ganz sicher nicht. Ein Cat 7 l��t sich viel schwieriger
> verlegen/verarbeiten.
Jo, ganz sicher in den Dosen.
> Das mit dem Patchkabel ist keine gute Idee, da man die
> nicht auf LSA auflegen kann.
Stimmt nicht, es geht und funktioniert.
Lutz
> Patchkabel nicht auflegen.
Auch wenn ich deiner Meinung bin das man dass nicht machen sollte
habe ich andere Erfahrung. Es geht durchaus.
Lutz
> Ich werde das f�r dich nicht machen, meine Panels sind verkabelt ;)
Das glaube ich dir nicht, es sind Leitungen� Nur der Ordnung halber.
Lutz
> Nur da� du nicht auf bl�de Ideen kommst: Das Patchkabel ist
> aus Litzen gefertigt, und l��t sich nicht auf normalen
> Patchpanels auflegen.
Dann haben wir halt �unnormale�.
> Die brauchen massive Leiter.
Nicht unbedingt, ich bin �fters gezwungen mit verlegten
Patchleitungen zu arbeiten die einfach nicht zu tauschen sind.
Lutz
Durchaus möglich!
>> Die brauchen massive Leiter.
>
> Nicht unbedingt, ich bin öfters gezwungen mit verlegten
> Patchleitungen zu arbeiten die einfach nicht zu tauschen sind.
Ja, es funktioniert natürlich sehr oft. Aber es ist für die meisten
Panels außerhalb der Spezifikation. Man wird es nicht machen, um
ein paar Cent bei den Kabeln zu sparen, und dann z.B. irgendwann
festzustellen, daß man keine sauberen Gigabit-Verbindungen
drüber bringt.
Man kann vieles außerhalb der Spezifikation betreiben, und es
wird trotzdem funktionieren: Man kann bestimmt auch Klingeldrähte
oder Lautsprecherkabel für Netzstrom mißbrauchen, und in der
überwiegenden Anzahl der Fälle wird es keine Probleme geben,
wenn man weiß was man tut. Trotzdem wird niemand einen
Klingeldraht absichtlich zur Steckdose verlegen, weil der
eine Spur billiger ist.
Ja, aber sie schreiben z.B. nicht dazu, ob das ganze
mit Litze noch Cat5e erfüllt also z.B. Gigabit noch
sauber überträgt. Eigentlich schreiben die gar nicht
dazu, ob das ganze Teil Cat5e entspricht, wenn ich
nichts übersehen habe.
> Auch wenn ich deiner Meinung bin das man dass nicht machen sollte
> habe ich andere Erfahrung. Es geht durchaus.
Kann ich auch bestᅵtigen ;)
> [Zitat]
> Beschaltung:
> 1 Massivdraht 0,4 -0,8mm, AWG 26-20
> 2 Massivdraht 0,4 – 0,65mm, WG 26-22
> Litze verzinnt Einfachbeschaltung:
> 7x 0,12 – 0,32mm AWG 28-20
> [/Zitat]
>
> Also eindeutig auch für Litze vorgesehen.
Ist damit nun Litze die aus einzeln verzinnten Drähten besteht oder einer
Litze die dann verzinnt wurde gemeint?
Bei ersternem Fall sehe ich kein Unterschied zu unverzinnt ... (???)
> Ist damit nun Litze die aus einzeln verzinnten Drähten besteht oder
> einer Litze die dann verzinnt wurde gemeint?
Ersteres, sonst wärs ja kein LSA mehr.
> Bei ersternem Fall sehe ich kein Unterschied zu unverzinnt ... (???)
Ich auch nicht.
Gruß Dieter
Vor allem... Hast du schonmal Cat7 aufgelegt? Die LSA-Kontakte sind fuer
AWG24-Leitungen gedacht. Cat7 hat normalerweise AWG22. Das kann man
genau einmal auflegen, dann sind die Kontakte hinueber.
Gerrit
Wenn du da einmal AWG22 aufgelegt hast ist eine nochmalige Verwendung
mit AWG24 nicht moeglich. Die Kontakte sind zu stark verbogen. Also nix
mit recyclen gebrauchter Patchfelder.
Gerrit
>> Litze verzinnt Einfachbeschaltung:
>> 7x 0,12 – 0,32mm AWG 28-20
>> [/Zitat]
>>
>> Also eindeutig auch für Litze vorgesehen.
>
>Ist damit nun Litze die aus einzeln verzinnten Drähten besteht oder einer
>Litze die dann verzinnt wurde gemeint?
Wenn man sich die Funktionsweise von LSA veranschaulicht und dazu auch
noch weiß, dass Zinn unter Druckbelastung fließt, kann man sich gut
vorstellen, dass unbehandelte, nicht abisolierte Litze gemeint ist.
Abisoliert und verzinnt wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine
langfristig gasdichte Verbindung ergeben, weil das viele Zinn im Laufe
der Zeit nachgibt.
>Bei ersternem Fall sehe ich kein Unterschied zu unverzinnt ... (???)
Mir falen da auf Anhieb mindestens zwei Unterschiede ein:
- Das Drähtchenbündel dürfte, sofern die Drähtchen einzeln verzinnt
sind, besser zusammenhalten, als blanke Drähtchen. Erstens ist Zinn
weicher als blankes Kupfer so dass sich stabilisierende Kerben bzw.
Mulden an den Berührungsstellen der Drähtchen untereinander leicht
bilden können, zweitens mag bei entsprechendem Druck die
Zinnbeschichtung sogar kaltverschweißen.
- Das Zinn könnte als zusätzliche Dichtmasse für einen gasdichten
Kontakt zwischen Schneidklemm-Kontakt und Litzendrähtchen dienen.
Das Kaltfließverhalten des Zinns dürfte für die Langzeitstabilität
unerheblich sein, da die Schicht nur wenige Mikrometer dick ist und die
Schneidklemm-Kontakte sicherlich über mehr Federweg verfügen. Außerdem
dürfte beim Kontaktieren ein guter Teil des Zinns auch abgetragen werden.
Grüße,
Günther