Am 18.08.2012 13:54, schrieb Holger:
> Vinzent Hoefler schrieb:
>> Holger wrote:
>>
>>> Manuel Reimer schrieb:
>>>
>>>> Spricht etwas dagegen ein USB 2.0 Signal (also Data + und Data -) ᅵber
>>>> einige Zentimeter (maximal so 10cm) einfach in Form von zwei
>>>> verdrillten
>>>> Drᅵhten zu fᅵhren? Also ohne das ganze zu schirmen?
>>>
>>> Ich wᅵrde die Drᅵhte nicht verdrillen, sondern parallel fᅵhren,
>>
>> Warum nicht? Ist Verdrillen nicht die ᅵbliche Vorgehensweise bei
>> differentieller ᅵbertragung?
>
> Nicht zwangslᅵufig. Wichtig ist vor allem eine geringe
> Leitungsinduktivitᅵt und eine geringe Leitungskapazitᅵt. Probiere es
> einfach aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, allerdings mit
> Bandmaschinen, das der Lᅵschkopf hinter einer verdrillten Leitung
> nicht genug Energie bekam. Grundsᅵtzlich ist das alles eine Frage des
> Wellenwiderstandes.
Ich wage aber zu bezweifeln, dass das irgendwie vergleichbar ist: Die
Frequenzen und die Energie, die vom Lᅵschgenerator zum Lᅵschkopf gehen
und das, was auf einer Antennen- / USB- Leitung ᅵbertragen wird. :-)
Wer kommt aber auch auf die Idee, eine Leitung zum Lᅵschkopf zu
verdrillen statt sie abzuschirnen? :-) Andererseits: Kann man bei diesen
Frequenzen schon von "Wellenwiderstand" sprechen ... von stehenden
Wellen kann da jedenfalls noch keine Rede sein, denke ich mal ganz
laienhaft. :-)