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Zerbroeselnde 3er-Verteilung

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G.O.Tuhls

unread,
Nov 6, 2012, 7:10:45 PM11/6/12
to
Es klingt unglaublich, aber das Foto
http://imageshack.us/photo/my-images/10/cimg0047l.jpg/
beweist es:
Das Gehäuse einer seit 16 Jahren auf dem Küchenschrank liegenden
3er-Verteilung (Versorgung der Arbeitsplattenbeleuchtung) hat sich im Lauf
der Zeit so zersetzt, dass sie jetzt beim Berühren total zerbröselte. Es
war ein konfektioniertes Fertigteil, keine Ahnung mehr, welches Fabrikat.
Nach dem Abziehen der drei Stecker waren neben den drei Leiterschienen nur
noch kleinste Plastikteile übrig, die sich mit den Fingern zu
Sandkonsistenz zerreiben ließen.

Dort oben kommt so gut wie kein Licht hin, sonderlich warm wird es da auch
nicht. Eine 2 m danebenliegende selbst geschraubte Verteilung (diese
guten, alten, bakelitähnlichen Kästen) ist unter identischen Bedingungen
unversehrt.

Sachen (Materialien) gibt's.

Gruß
G.O.

Leo Baumann

unread,
Nov 6, 2012, 8:24:07 PM11/6/12
to
Egal, Hauptsache das Bruttosozialprodukt wird gesteigert....

mfG Leo


Roland Ertelt

unread,
Nov 7, 2012, 3:53:58 AM11/7/12
to
Und so sprach G.O.Tuhls:

> Es klingt unglaublich, aber das Foto
> http://imageshack.us/photo/my-images/10/cimg0047l.jpg/
> beweist es:
> Das Gehᅵuse einer seit 16 Jahren auf dem Kᅵchenschrank liegenden
> 3er-Verteilung (Versorgung der Arbeitsplattenbeleuchtung) hat sich im
> Lauf der Zeit so zersetzt, dass sie jetzt beim Berᅵhren total
> zerbrᅵselte. Es war ein konfektioniertes Fertigteil, keine Ahnung mehr,
> welches Fabrikat. Nach dem Abziehen der drei Stecker waren neben den
> drei Leiterschienen nur noch kleinste Plastikteile ᅵbrig, die sich mit
> den Fingern zu Sandkonsistenz zerreiben lieᅵen.
>
> Dort oben kommt so gut wie kein Licht hin, sonderlich warm wird es da
> auch nicht. Eine 2 m danebenliegende selbst geschraubte Verteilung
> (diese guten, alten, bakelitᅵhnlichen Kᅵsten) ist unter identischen
> Bedingungen unversehrt.
>
> Sachen (Materialien) gibt's.
>
> Gruᅵ
> G.O.

Vermutlich hat der in einer Kᅵche immer vorhandene Bratfettnebel den
Weichmachern im Kunststoff zugesetzt.
Es ist erstaunlich, wie viele (Gehᅵuse-)Kunststoffe mit Salatᅵl oder
tierischen Fetten reagieren.

Roland

Vinzent Höfler

unread,
Nov 7, 2012, 5:59:17 AM11/7/12
to
Roland Ertelt <rer...@yahoo.de> wrote:

> Es ist erstaunlich, wie viele (Gehäuse-)
> Kunststoffe mit Salatöl oder tierischen Fetten
> reagieren.

.oO(Bratgehäuse an Aldi-Tüten-Salat)


Vinzent.

G.O.Tuhls

unread,
Nov 7, 2012, 6:05:27 AM11/7/12
to
Am 07.11.2012, 09:53 Uhr, schrieb Roland Ertel:

> Vermutlich hat der in einer Küche immer vorhandene Bratfettnebel den
> Weichmachern im Kunststoff zugesetzt.
> Es ist erstaunlich, wie viele (Gehäuse-)Kunststoffe mit Salatöl oder
> tierischen Fetten reagieren.

Vermute ich auch; aber ist doch erstaunlich, was so alles mit GS und CE
ausgezeichnet wird.

Gruß
G.O.

Uwe Borchert

unread,
Nov 7, 2012, 6:32:17 AM11/7/12
to
Hallo,

Am 07.11.2012 09:53, schrieb Roland Ertelt:

...[...]...

> Vermutlich hat der in einer Küche immer vorhandene Bratfettnebel den
> Weichmachern im Kunststoff zugesetzt.
> Es ist erstaunlich, wie viele (Gehäuse-)Kunststoffe mit Salatöl oder
> tierischen Fetten reagieren.

Bei Rapsöl kennt man die zersetzende Wirkung auf Dichtungen in der
Kraftstoffzufuhr (Bio-Diesel) durch diverse Berichte. Bei den Kfz
werden deshalb idR Teflon-Dichtungen für Bio-Diesel verwendet. Ich
vermute daher schädliche Wirkungen vom Rapsöl. Spezialisten für Kfz
und Großdiesel sowie deren Kraftstoffzufuhr sollten da weiter wissen.
Die kennen die chemischen Reaktionen und deren Folgen sicher etwas
besser als ein normaler Elektriker oder Elektroniker.

Bzgl der Elektroinstallationen in Küchen haben die Elektriker in
meinem Bekanntenkreis nie was besonderes verlauten lassen. IMHO ist
da noch kein Problembewusstsein vorhanden. Das liegt aber sicher auch
daran, das die echten Küchen von Spezialisten ausgerüstet werden und
die mir bekannten Feld-, Wald- und Wiesenelektriker da nicht viel
mehr als Reparaturen vornehmen, die installierten Steckdosen fast
immer ausreichen, die wenigen Vielfachsteckdosen bei Versiffen im
Rahmen von Renovierungsarbeiten einfach ausgetauscht werden oder
man gleich zusätzliche Steckdosen montiert. (Steht mal wieder in
einer privaten „Großküche“ an ... und die Beleuchtung im Essraum*)

*) Alle Hängelampen in Reichweite der Besucher werden aktuell aus
Sicherheitsgründen mit LED-Lichtern ausgerüstet. ESL sind da doch
etwas suboptimal bei Bruch und wurden prophylaktisch nie eingebaut
und die konventionellen Glühlampen fressen zu viel Leistung.

MfG

Uwe Borchert

Andreas Bockelmann

unread,
Nov 7, 2012, 7:39:54 AM11/7/12
to
Uwe Borchert schrieb:

> Bei Rapsöl kennt man die zersetzende Wirkung auf Dichtungen in der
> Kraftstoffzufuhr (Bio-Diesel) durch diverse Berichte. Bei den Kfz
> werden deshalb idR Teflon-Dichtungen für Bio-Diesel verwendet. Ich
> vermute daher schädliche Wirkungen vom Rapsöl

Im Kfz ist das Rapsöl recht unschädlich. Als Rapsölmetylester sieht es
da etwas anders aus.


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

Mark

unread,
Nov 7, 2012, 8:22:54 AM11/7/12
to
Sowas passiert hier unten in Thailand schon nach weniger als einem Jahr,
wenn die Kunststoffe der Sonne ausgesetzt sind. Aber nicht in der Kueche.
Und? Wieviele Kuehlschraenke hat die Steckdosenleiste in den 16 Jahren zu
sehen bekommen?


--
Gruss, Mark

Uwe Borchert

unread,
Nov 7, 2012, 8:51:30 AM11/7/12
to
Hallo,

Am 07.11.2012 13:39, schrieb Andreas Bockelmann:
> Uwe Borchert schrieb:
>
>> Bei Rapsᅵl kennt man die zersetzende Wirkung auf Dichtungen in der
>> Kraftstoffzufuhr (Bio-Diesel) durch diverse Berichte. Bei den Kfz
>> werden deshalb idR Teflon-Dichtungen fᅵr Bio-Diesel verwendet. Ich
>> vermute daher schᅵdliche Wirkungen vom Rapsᅵl
>
> Im Kfz ist das Rapsᅵl recht unschᅵdlich. Als Rapsᅵlmetylester sieht es
> da etwas anders aus.

Gibt es das nicht gratis in jeder Flasche? Und entstehen nicht sehr
ᅵhnliche Produkte beim Erhitzen von Rapsᅵl? Und wo sind die Chemiker,
wenn man sie mal braucht?

MfG

Uwe Borchert

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 7, 2012, 11:54:11 AM11/7/12
to
"G.O.Tuhls" <g.o....@googlemail.com> wrote:

>beweist es:
>Das Gehäuse einer seit 16 Jahren auf dem Küchenschrank liegenden
>3er-Verteilung (Versorgung der Arbeitsplattenbeleuchtung) hat sich im Lauf
>der Zeit so zersetzt, dass sie jetzt beim Berühren total zerbröselte.

Wir haben in der Firma Standventilatoren, die auch so ein Verhalten
zeigen. Bei einem ist letztens sogar ein Propellerflügel spontan
abgefallen. Er wurde in dem Metallschutzkorb herumgewirbelt, worauf
auch die anderen Flügel zerschreddert wurden und zum Schluß nach einer
beindruckenden Schraddelei nur noch die Welle rotierte und unten weiße
Krümel rausrieselten. Viele Krümel.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Rolf Bombach

unread,
Nov 7, 2012, 2:17:40 PM11/7/12
to
Uwe Borchert schrieb:
> Hallo,
>
> Am 07.11.2012 13:39, schrieb Andreas Bockelmann:
>> Uwe Borchert schrieb:
>>
>>> Bei Rapsöl kennt man die zersetzende Wirkung auf Dichtungen in der
>>> Kraftstoffzufuhr (Bio-Diesel) durch diverse Berichte. Bei den Kfz
>>> werden deshalb idR Teflon-Dichtungen für Bio-Diesel verwendet. Ich
>>> vermute daher schädliche Wirkungen vom Rapsöl
>>
>> Im Kfz ist das Rapsöl recht unschädlich. Als Rapsölmetylester sieht es
>> da etwas anders aus.
>
> Gibt es das nicht gratis in jeder Flasche? Und entstehen nicht sehr
> ähnliche Produkte beim Erhitzen von Rapsöl? Und wo sind die Chemiker,
> wenn man sie mal braucht?

Hier. War vor 30 Jahren ansatzweise Chemiker und habe von allem obigen
keine Ahnung. So viel ich weiss ist sowohl Rapsöl wie RME ein Ester.
Rapsöl ist halt ein Monstermolekül und hat dementsprechend hohe
Viskosität und neigt auch zum Verharzen, Ranzigwerden usw. Bei RME ist
das besser, aber immer noch nicht wirklich gut. Die Auswirkungen der
Verbindungen auf Dichtungen kenne ich nicht. Alle alten Kanister
mit Biodiesel und ähnlichem Zeuch, die ich beim Dieselprüfstand
gefunden habe, habe ich der Entsorgung zukommen lassen. Im Lauf
der Jahre waren die entweder ranzig geworden oder geliert oder
beides.

--
mfg Rolf Bombach

Klaus Butzmann

unread,
Nov 7, 2012, 3:49:05 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 09:53, schrieb Roland Ertelt:

> Es ist erstaunlich, wie viele (Gehᅵuse-)Kunststoffe mit Salatᅵl oder
> tierischen Fetten reagieren.
Mein Kᅵrper irgendwie auch,
bei fettreicher Ernᅵhrung quillt, insbesondere im Bauchbereich, bei mir
die Haut auf...



Butzo

G.O.Tuhls

unread,
Nov 7, 2012, 4:10:58 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012, 14:22 Uhr, schrieb Mark:

>> Sachen (Materialien) gibt's.
>>
> Sowas passiert hier unten in Thailand schon nach weniger als einem Jahr,
> wenn die Kunststoffe der Sonne ausgesetzt sind. Aber nicht in der Kueche.
> Und? Wieviele Kuehlschraenke hat die Steckdosenleiste in den 16 Jahren zu
> sehen bekommen?

Die gesamte Küchenzeile existiert noch in ihrer Erstausstattung von vor 16
Jahren. Diese Verteilung für die Beleuchtung ist der erste Totalausfall,
mal abgesehen von auszutauschenden Leuchtmitteln.

Gruß
G.O.
Message has been deleted

Patrick Kibies

unread,
Nov 7, 2012, 7:17:03 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 14:51, schrieb Uwe Borchert:
> Am 07.11.2012 13:39, schrieb Andreas Bockelmann:

>>
>> Im Kfz ist das Rapsᅵl recht unschᅵdlich. Als Rapsᅵlmetylester sieht es
>> da etwas anders aus.
>
> Gibt es das nicht gratis in jeder Flasche?

RME im Rapsᅵl? Nein. Der dᅵrfte weder besonders gut schmecken noch
sollte er bekᅵmmlich sein. Meine grᅵᅵte Sorge wᅵre, dass es im Magen zur
sauren Esterhydrolyse kommt und Methanol in grᅵᅵeren Mengen frei wird.


> Und entstehen nicht sehr
> ᅵhnliche Produkte beim Erhitzen von Rapsᅵl?

Rapsmethylester wird mehr durch Umesterung von ᅵl
(Glycerinfettsᅵureeester) mit Methanol (und einem Katalysator) bei mehr
oder weniger dratischen Bedingungen gewonnen. Dabei werden nennenswerte
Mengen an Glycerin frei. In der Fritteuse fiele das vermutlich auf,

Dass es beim Erwᅵrmen von Rapsᅵl zu ᅵhnlichen Reaktionen kommen kann,
will ich nicht ausschliᅵen, aber dass ausgerechnet grᅵᅵere Mengen an
Fettsᅵureestern mit kurzkettigen, primᅵren Alkoholen entstehen, mag ich
nicht so recht glauben.


Und wo sind die Chemiker,
> wenn man sie mal braucht?

Hier ;-)

Grᅵᅵe

Patrick

Patrick Kibies

unread,
Nov 7, 2012, 7:25:22 PM11/7/12
to
Am 07.11.2012 20:17, schrieb Rolf Bombach:
> Uwe Borchert schrieb:
>> Hallo,
>>
>> Am 07.11.2012 13:39, schrieb Andreas Bockelmann:
>>> Uwe Borchert schrieb:
>>>
>>>> Bei Rapsöl kennt man die zersetzende Wirkung auf Dichtungen in der
>>>> Kraftstoffzufuhr (Bio-Diesel) durch diverse Berichte. Bei den Kfz
>>>> werden deshalb idR Teflon-Dichtungen für Bio-Diesel verwendet. Ich
>>>> vermute daher schädliche Wirkungen vom Rapsöl
>>>
>>> Im Kfz ist das Rapsöl recht unschädlich. Als Rapsölmetylester sieht es
>>> da etwas anders aus.
>>
>> Gibt es das nicht gratis in jeder Flasche? Und entstehen nicht sehr
>> ähnliche Produkte beim Erhitzen von Rapsöl? Und wo sind die Chemiker,
>> wenn man sie mal braucht?
>
> Hier. War vor 30 Jahren ansatzweise Chemiker und habe von allem obigen
> keine Ahnung.

Hier auch. Ich bin derzeit Masterstudent der Chemie und habe immerhin
ein Bisschen Ahnung von OC, aber mein Steckenpferd ist das nicht...


> So viel ich weiss ist sowohl Rapsöl wie RME ein Ester.

Das weißt Du richtig.

> Rapsöl ist halt ein Monstermolekül

Najaaaaaaaaa. Erstens dürfte es nicht das "Rapsölmolekül" geben, da
werden unterschiedliche Fette drin herumschwimmen, zweitens ist es
vielleicht groß, aber Monstermoleküle sind das nicht.


und hat dementsprechend hohe
> Viskosität

Ja.

> und neigt auch zum Verharzen,

Wobei /das/ wieder an Polymerisationsreaktionen liegen sollte.


> Ranzigwerden usw. Bei RME ist
> das besser, aber immer noch nicht wirklich gut.

Kein Wunder. Die Fettsäuren sind ja noch dieselben, lediglich der andere
Partner des Esters, der Alkohol, wurde getauscht. Die Moleküle sind
damit auf etwa ein Drittel geschrumpft, die Viskosität ist gesunken.
Sicherlich gibt es auch für RME weniger Enzyme oder weiß der Kuckuck was
nicht alles um das Zeug zu verdauen. Das wird einige Organismen abhalten.



> Die Auswirkungen der
> Verbindungen auf Dichtungen kenne ich nicht.

Biodiesel dürfte ein Spur polarer sein als der normale Diesel.
Möglicherweise liegt hier schon der Nager im Gewürz. Eventuell kann ich
mir sogar eine leichte Tensidwirkung darstellen. (Seife ist nicht viel
was anderes, nur, dass hier der Ester nicht umgeestert wurde sondern
hydrolysiert. Der Alkohol wird als Glycerin entfernt und das Salz der
Fettsäuren nennt sich nun "Seife").



> Alle alten Kanister
> mit Biodiesel und ähnlichem Zeuch, die ich beim Dieselprüfstand
> gefunden habe, habe ich der Entsorgung zukommen lassen. Im Lauf
> der Jahre waren die entweder ranzig geworden oder geliert oder
> beides.

Dafür könnte durchaus biologisches Geschehen verantwortlich sein, In
Biodiesel gedeihen wohl manche Mikroorganismen prima.


viele Grüße

Patrick

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 8, 2012, 1:04:16 AM11/8/12
to
Karl Davis <m...@privacy.org> wrote:

>Cool! Schon auf Youtube gestellt!?^^

Es gibt nur Augenzeugenberichte, keine Videos davon...

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 8, 2012, 2:36:17 AM11/8/12
to
Am 07.11.2012 09:53, schrieb Roland Ertelt:

> Vermutlich hat der in einer Küche immer vorhandene Bratfettnebel den
> Weichmachern im Kunststoff zugesetzt.

Nö, das Schadenbild ist typisch für einen Produktionsfehler schon beim
Kunststoffgranulat, nicht vollständig polymerisiert. Wenn dann im Laufe
der Zeit das DEHP (Weichmacher) raus diffundiert, dann zerbröselt es
genau so.


Gruß Dieter

Heiko Lechner

unread,
Nov 8, 2012, 4:57:56 AM11/8/12
to
Am 08.11.2012 07:04, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Es gibt nur Augenzeugenberichte, keine Videos davon...

Ihr habt keine Überwachungskameras auf den Lüfter gerichtet?
Fühlt ihr euch da wohl? ;)

Werner Holtfreter

unread,
Nov 8, 2012, 8:56:32 AM11/8/12
to
Produktionsfehler oder Materialeigenschaft, jedenfalls habe ich auch
schon mehrfach erlebt, wie Kunststoff nach Jahrzehnten zerbröselt, und
zwar ohne Einwirkung von Licht, abnormer Wärme oder Schadstoffen: Bei
Schuhsohlen von (unbenutzten) Markenschuhen und bei der Isolation von
flexibler Aderleitung.

Lichtversprödung und chemische Zersetzung gibts natürlich auch: So macht
das Silikonöl des Thermostatbades die Silikongummileitungen der PT 100
kaputt.

Unabhängig davon gibt es auch Bestrebungen für verrottende Kunststoffe.
Diese werden dann aber eher für Verpackungen eingesetzt.
--
Gruß Werner

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 9, 2012, 12:52:19 AM11/9/12
to
Werner Holtfreter <Holtf...@gmx.de> wrote:

>Unabhängig davon gibt es auch Bestrebungen für verrottende Kunststoffe.
>Diese werden dann aber eher für Verpackungen eingesetzt.

Was dann dazu führt, daß beim Entrümpeln der Rumpelkammer Plastitküten
(schwarze, ehemals feste Mülltüten!) mit Zeugs drin in Streifen
ähnlich der Rinde von Platanen zerfielen.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 9, 2012, 12:53:18 AM11/9/12
to
Heiko Lechner <no.spa...@ish.de> wrote:

>Ihr habt keine Überwachungskameras auf den Lüfter gerichtet?
>Fühlt ihr euch da wohl? ;)

Nicht wirklich. Wir haben gar keine Kameras, bzw. kommt demnächst
eine, an der Türe, da wir dank Luftfrachtregeln "sicherer Versender"
werden :(

Axel Berger

unread,
Nov 8, 2012, 3:52:00 PM11/8/12
to
Big U?
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