ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin (Best.Nr. 810 059), allerdings bekomme ich keine Spule hin, mit der ich eine Reichweite von 3cm erzielen kann. Ich erhalte nur ein Signal wenn der RFID-Transponder unmittelbar über Spule ist (0cm).
Laut Bauanleitung und auch dem Rechentool von www.dl5swb.de muß ich eine Luftspule mit 160 Windungen und einen durchmesser von 43mm wickeln um eine 1,62mH Spule zu erhalten.
Meine erste Spule hatte etwas über 1mH und ging nur ohne Abstand. Die zweite hatte ca. 1,4mH und geht nur wenn ich den Transponder in die Spule halte.
Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere Reichweite. Stimmt das? Was wäre da Optimum für die Schaltung?
Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich mindestens 2cm.
> ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin
Mit U2270B in einfachster Beschaltung?
> Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere > Reichweite. Stimmt das?
Ja, aber dafür eine stärkere Richtwirkung.
> Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte > und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich > mindestens 2cm.
Bau das Ding gemäß App2/3 des Datenblatts um, das wirkt Wunder.
On 22 Sep., 13:51, Dieter Wiedmann <dieter.wiedm...@t-online.de> wrote:
> underwood schrieb:
> > ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin
> Mit U2270B in einfachster Beschaltung?
Scheint so.
> > Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere > > Reichweite. Stimmt das?
> Ja, aber dafür eine stärkere Richtwirkung. > > Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte > > und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich > > mindestens 2cm.
> Bau das Ding gemäß App2/3 des Datenblatts um, das wirkt Wunder.
>> > ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin
>> Mit U2270B in einfachster Beschaltung?
>Scheint so.
>> > Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere >> > Reichweite. Stimmt das?
>> Ja, aber dafür eine stärkere Richtwirkung.
>> > Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte >> > und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich >> > mindestens 2cm.
>> Bau das Ding gemäß App2/3 des Datenblatts um, das wirkt Wunder.
>Werde ich mir mal ansehen.
Sollte man da nicht Ferritantennen nehmen, auf 125KHz?
>>> ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin >> Mit U2270B in einfachster Beschaltung?
> Scheint so.
Ich kenne den U2270B jetzt zwar nicht, aber ich arbeite oft mit dem HTRC110 von NXP. Da ist die Spule für kleine Entfernungen absolut unkritisch. Selbst mit ein paar Windungen Draht ohne großartige Anpassung komme ich da auf Reichweiten von ein paar Zentimeter. Ich habe Rahmenantennen, die einfach aus einem 14-adrigen Kabel bestehen, dass entsprechend wie eine Spule verschaltet ist, Kantenlänge ca. 1m. Dazu etwas Kapazität in Form von Styroflex Kondensatoren und da ist mit dem Reader IC ohne weiteres eine Reichweite von 50cm erzielbar, bei Scheibentranspondern HITAG II oder HITAG S von 40 mm Durchmesser. Bei den typischen Schlüsselanhängern mit ca. 20 mm Spulendurchmesser am Transponder sind 20-30 cm allemal drin.
Ich habe mal Versuche für die Modellbahn gemacht, mit 10 mm durchmessenden Transpondern und einer Antenne mit ca. 30x70 mm unter dem Gleis. Das funktionierte ganz gut, aber sobald das DCC Signal am Gleis anliegt ist es vorbei mit der Reichweite. Das stört ganz gewaltig. Ein stehender Zug wird noch erkannt, aber wenn der fährt reduziert sich natürlich die Lesedauer. Ich muss mal schauen, ob ich im Winter mal wieder Zeit dafür finde und einen Bandpaß vor das IC setze, der mir den Müll der Digitalsteuerung wegfiltert. Viel Hoffnung habe ich da nicht. Neben oder über dem Gleis ist das alles kein Problem, aber unten drunter...
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
Thomas 'Tom' Malkus wrote: > underwood wrote: >> On 22 Sep., 13:51, Dieter Wiedmann <dieter.wiedm...@t-online.de> >> wrote: >>> underwood schrieb:
>>>> ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin >>> Mit U2270B in einfachster Beschaltung?
>> Scheint so.
> Ich kenne den U2270B jetzt zwar nicht, aber ich arbeite oft mit dem > HTRC110 von NXP. Da ist die Spule für kleine Entfernungen absolut > unkritisch. Selbst mit ein paar Windungen Draht ohne großartige > Anpassung komme ich da auf Reichweiten von ein paar Zentimeter. > Ich habe Rahmenantennen, die einfach aus einem 14-adrigen Kabel > bestehen, dass entsprechend wie eine Spule verschaltet ist, Kantenlänge > ca. 1m. Dazu etwas Kapazität in Form von Styroflex Kondensatoren und da > ist mit dem Reader IC ohne weiteres eine Reichweite von 50cm erzielbar, > bei Scheibentranspondern HITAG II oder HITAG S von 40 mm Durchmesser. > Bei den typischen Schlüsselanhängern mit ca. 20 mm Spulendurchmesser am > Transponder sind 20-30 cm allemal drin.
> Ich habe mal Versuche für die Modellbahn gemacht, mit 10 mm > durchmessenden Transpondern und einer Antenne mit ca. 30x70 mm unter dem > Gleis. Das funktionierte ganz gut, aber sobald das DCC Signal am Gleis > anliegt ist es vorbei mit der Reichweite. Das stört ganz gewaltig. Ein > stehender Zug wird noch erkannt, aber wenn der fährt reduziert sich > natürlich die Lesedauer. Ich muss mal schauen, ob ich im Winter mal > wieder Zeit dafür finde und einen Bandpaß vor das IC setze, der mir den > Müll der Digitalsteuerung wegfiltert. Viel Hoffnung habe ich da nicht. > Neben oder über dem Gleis ist das alles kein Problem, aber unten drunter...
Was setzt denn die Digitalsteuerung fuer ein Spektrum hin? Wenn das breitbandig ist, kann man filtern fast vergessen.
Joerg wrote: > Thomas 'Tom' Malkus wrote: >> Ich habe mal Versuche für die Modellbahn gemacht, mit 10 mm >> durchmessenden Transpondern und einer Antenne mit ca. 30x70 mm unter >> dem Gleis. Das funktionierte ganz gut, aber sobald das DCC Signal am >> Gleis anliegt ist es vorbei mit der Reichweite. Das stört ganz >> gewaltig. Ein stehender Zug wird noch erkannt, aber wenn der fährt >> reduziert sich natürlich die Lesedauer. Ich muss mal schauen, ob ich >> im Winter mal wieder Zeit dafür finde und einen Bandpaß vor das IC >> setze, der mir den Müll der Digitalsteuerung wegfiltert. Viel Hoffnung >> habe ich da nicht. Neben oder über dem Gleis ist das alles kein >> Problem, aber unten drunter...
> Was setzt denn die Digitalsteuerung fuer ein Spektrum hin? Wenn das > breitbandig ist, kann man filtern fast vergessen.
Naja, es werden ca. 8 kBit/s mit einer Spannung von ca. 15Volt übertragen. Nettes Rechteck. Dazu kommt noch die PWM Steuerung der Motoren durch den Decoder in der Lok, sicher auch nicht ganz ohne Störungen. Mangels Analyzer (den ich schon ewig anschaffen will, da ich im Moment aber zu 98% nur Software mache, habe ich das immer wieder vertagt) kann ich mir das auch nicht genau an- schauen.
Thomas 'Tom' Malkus wrote: > Joerg wrote: >> Thomas 'Tom' Malkus wrote:
>>> Ich habe mal Versuche für die Modellbahn gemacht, mit 10 mm >>> durchmessenden Transpondern und einer Antenne mit ca. 30x70 mm unter >>> dem Gleis. Das funktionierte ganz gut, aber sobald das DCC Signal am >>> Gleis anliegt ist es vorbei mit der Reichweite. Das stört ganz >>> gewaltig. Ein stehender Zug wird noch erkannt, aber wenn der fährt >>> reduziert sich natürlich die Lesedauer. Ich muss mal schauen, ob ich >>> im Winter mal wieder Zeit dafür finde und einen Bandpaß vor das IC >>> setze, der mir den Müll der Digitalsteuerung wegfiltert. Viel >>> Hoffnung habe ich da nicht. Neben oder über dem Gleis ist das alles >>> kein Problem, aber unten drunter...
>> Was setzt denn die Digitalsteuerung fuer ein Spektrum hin? Wenn das >> breitbandig ist, kann man filtern fast vergessen.
> Naja, es werden ca. 8 kBit/s mit einer Spannung von ca. 15Volt > übertragen. Nettes Rechteck. Dazu kommt noch die PWM Steuerung > der Motoren durch den Decoder in der Lok, sicher auch nicht ganz > ohne Störungen. Mangels Analyzer (den ich schon ewig anschaffen > will, da ich im Moment aber zu 98% nur Software mache, habe ich > das immer wieder vertagt) kann ich mir das auch nicht genau an- > schauen.
Das koennte man ja vielleicht an der Einspeisestelle tiefpassfiltern. Oder wenigstens versuchen, ein Notch bei 125kHz zu setzen oder wo immer Dein RFID laeuft. In der Lokomotive wird's dann knifflig, sehr viel Platz fuer passive Komponenten duerfte dort nicht sein.
> Das koennte man ja vielleicht an der Einspeisestelle tiefpassfiltern. > Oder wenigstens versuchen, ein Notch bei 125kHz zu setzen oder wo immer > Dein RFID laeuft. In der Lokomotive wird's dann knifflig, sehr viel > Platz fuer passive Komponenten duerfte dort nicht sein.
Das war auch mein Gedanke, wobei ich die Lok selbst erstmal außen vor lassen würde, da ist wirklich je nach Modell kein Platz mehr. Die PWM scheint auch nicht das tragische zu sein. Entweder am Eingang vom Reader-IC (125 kHz ist korrekt) filtern oder aber das DCC Signal beim Einspeisen bearbeiten. Modellbahn ist immer so das Thema ab Ende November bis Januar ;-).
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
>> Das koennte man ja vielleicht an der Einspeisestelle tiefpassfiltern. >> Oder wenigstens versuchen, ein Notch bei 125kHz zu setzen oder wo >> immer Dein RFID laeuft. In der Lokomotive wird's dann knifflig, sehr >> viel Platz fuer passive Komponenten duerfte dort nicht sein.
> Das war auch mein Gedanke, wobei ich die Lok selbst erstmal außen vor > lassen würde, da ist wirklich je nach Modell kein Platz mehr. Die PWM > scheint auch nicht das tragische zu sein. > Entweder am Eingang vom Reader-IC (125 kHz ist korrekt) filtern oder > aber das DCC Signal beim Einspeisen bearbeiten. Modellbahn ist immer > so das Thema ab Ende November bis Januar ;-).
Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ...
Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 Uhren nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs Wohnzimmer duest ;-)
Joerg wrote: > Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich > sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV > einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ...
Da bin ich mir auch nicht so sicher. Immerhin habe ich ein Gleisnetz das natürlich kapazitiv und induktiv gewisse Werte aufweist. Darauf gebe ich ein Rechteck-Signal, wenn auch nach oben hin begrenzt. Aber mal schauen. So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.
Um EMV mache ich mir da keine Gedanken, der ganze DCC Kram ist fertig gekauft, da bastel ich nicht selbst, lohnt sich kaum. Stören tut das Zeug trotzdem. Im Kurzwellenempfänger ist es schon mal zu hören, wenn nicht die Außenantennen angeschlossen ist.
> Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 Uhren > nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs > Wohnzimmer duest ;-)
ICE? Ne, reine Epoche III. So ein neumodischen Kram hab ich nicht und kommt mir auch nicht ins Haus ;-).
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
>> Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich >> sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV >> einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ...
> Da bin ich mir auch nicht so sicher. Immerhin habe ich ein Gleisnetz das > natürlich kapazitiv und induktiv gewisse Werte aufweist. Darauf gebe ich > ein Rechteck-Signal, wenn auch nach oben hin begrenzt. Aber mal schauen. > So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.
Richtige Technologie wählen? Transponder gibt es ja auf verschiedensten Frequenzen auch 2.4GHz.
> Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 Uhren > nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs > Wohnzimmer duest ;-)
Hallo,
deswegen synchronisieren sich die DCF77 Uhren ja auch um 2 oder 3 Uhr nachts, weil da die Störquellen wie Fernsehempfänger und Modelleisenbahnen ausgeschaltet sind...
>> Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 >> Uhren nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs >> Wohnzimmer duest ;-)
> Hallo,
> deswegen synchronisieren sich die DCF77 Uhren ja auch um 2 oder 3 Uhr > nachts, weil da die Störquellen wie Fernsehempfänger und > Modelleisenbahnen ausgeschaltet sind...
Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, daß nachts das Fading am stärksten ist.
> Aber mal schauen. > So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.
Mal ne etwas unbedarfte OT-Frage (meine [analoge] Modellbahnzeit war mit 16 vorbei ;-): Was willst Du denn mit der Zugerkennung machen? Blöcke schalten? Ich könnte mir vorstellen, dass Du da ziemlich genau 100% Erkennungsrate brauchst, sonst gibt's ein ICE-Unglück. Also wirst Du sowieso noch herkömmliche Sensoren als Backup brauchen. Oder hast Du da mehr Modelleisenbahn-Fantasie als ich?
Matthias Weingart wrote: > Thomas 'Tom' Malkus <tom.dl...@gmail.com>:
>> Joerg wrote:
>>> Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich >>> sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV >>> einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ... >> Da bin ich mir auch nicht so sicher. Immerhin habe ich ein Gleisnetz das >> natürlich kapazitiv und induktiv gewisse Werte aufweist. Darauf gebe ich >> ein Rechteck-Signal, wenn auch nach oben hin begrenzt. Aber mal schauen. >> So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.
> Richtige Technologie wählen? Transponder gibt es ja auf verschiedensten > Frequenzen auch 2.4GHz.
Klar, aber ich arbeite seit Jahren mit 125kHz Transpondern und habe alles dafür da und genug Erfahrung damit. Und die Modellbahnversuche sind nur Hobby, halt nur ein Versuch. Und Versuch macht kluch ;-)
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
Leo Meyer wrote: > Mal ne etwas unbedarfte OT-Frage (meine [analoge] Modellbahnzeit war mit 16 > vorbei ;-): Was willst Du denn mit der Zugerkennung machen? Blöcke schalten? > Ich könnte mir vorstellen, dass Du da ziemlich genau 100% Erkennungsrate > brauchst, sonst gibt's ein ICE-Unglück. Also wirst Du sowieso noch > herkömmliche Sensoren als Backup brauchen. Oder hast Du da mehr > Modelleisenbahn-Fantasie als ich?
Ich will damit nur einen Schattenbahnhof steuern, d.h. wissen, welcher Zug auf welchem Gleis einfährt. Natürlich könnte man damit auch noch Positionsbestimmungen auf der Anlage machen, aber dazu muss man massen- haft Lesegeräte montieren. Da ist Railcom mit Blockabschnitten einfacher. Allerdings funktioniert Railcom nur mit Decodern in den Loks und DCC Steuerung, die kleinen Transponder kann man auch unter einen Waggon kleben und das würde auch mit analogen Steuerungen funktionieren.
Und bei analogen Steuerungen habe ich auch kein Problem mit Störungen, das funktioniert tadellos und die Lesegeschwindigkeiten eines HITAG S Transponders sind enorm, da darf der Zug auch ruhig übers Gleis huschen.
Normalerweise hänge ich die Transponder Rindviechern um den Hals und die rennen auch schon ziemlich schnell ;-). Fehllesungen sind extrem selten.
73 de Tom PS: Nach einer Umfrage der Zeitschrift MIBA ist der durchschnittliche Modellbahner > 35 Jahre, hatte ich da irgendwo mal gelesen. Familie, Job, Gehalt ist alles gefestigt, da besinnt man sich auf das alte Hobby. -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
> Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, daß nachts das > Fading am stärksten ist.
Ich habe hier einen kleinen DCF77 Empfänger, der hat eigentlich nie Aussetzer. Ist aber auch nicht so ein Billigteil wie in den Uhren.
Wenn ich am KW-Transceiver mal auf 77kHz höre, ist das Signal immer gut da (naja, hat auch eine etwas größere Antenne, allerdings nicht passend für die Frequenz).
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
>> Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, daß nachts das >> Fading am stärksten ist.
> Ich habe hier einen kleinen DCF77 Empfänger, der hat eigentlich nie > Aussetzer. Ist aber auch nicht so ein Billigteil wie in den Uhren.
> Wenn ich am KW-Transceiver mal auf 77kHz höre, ist das Signal immer > gut da (naja, hat auch eine etwas größere Antenne, allerdings nicht > passend für die Frequenz).
Seit wann hat das was mit Fading zu tun? SOOOOOO groß wird deine Antenne ja nicht sein, daß sie im Wellelängen oder Fadingbereich eine Rolle spielen könnte.
Man sieht es deutlich auf dem Scope. Natürlich nur, wenn du im relevanten Abstand zum Sender wohnst.
Henry Kiefer wrote: > Seit wann hat das was mit Fading zu tun? SOOOOOO groß wird deine Antenne > ja nicht sein, daß sie im Wellelängen oder Fadingbereich eine Rolle > spielen könnte.
> Man sieht es deutlich auf dem Scope. Natürlich nur, wenn du im > relevanten Abstand zum Sender wohnst.
Das Scope hat ja auch keinen Schwundausgleich wie mein KW-Transceiver.
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
>> Seit wann hat das was mit Fading zu tun? SOOOOOO groß wird deine >> Antenne ja nicht sein, daß sie im Wellelängen oder Fadingbereich eine >> Rolle spielen könnte.
>> Man sieht es deutlich auf dem Scope. Natürlich nur, wenn du im >> relevanten Abstand zum Sender wohnst.
> Das Scope hat ja auch keinen Schwundausgleich wie mein KW-Transceiver.
Die Antwort wäre jetzt was für die Tapete hier.
Man kann auch komplette Aussetzer beobachten. Wie gesagt, hängt davon ab, wo und wann man mißt.
Thomas 'Tom' Malkus <tom.dl...@gmail.com> schrieb in im Newsbeitrag: gbbfal$8f0$0...@news.t-online.com...
> PS: Nach einer Umfrage der Zeitschrift MIBA ist der durchschnittliche > Modellbahner > 35 Jahre, hatte ich da irgendwo mal gelesen.
meine Erfahrung als Modellbahnzubeh r-Lieferant und -Aussteller sieht da etwas anders aus. Viele sind im Rentenalter und realisieren dann das, was sie sich etliche Jahre vorher ertr umt hatten. Das ist dann oft auch die Technik von "vor etlichen Jahren" ;-) Daneben gibt's die ganz jungen, die sich endlich mal wieder diesem Hobby zuwenden. Nachdem Eisenbahn und PC nicht mehr v llig getrennte Welten darstellen, finden immer mehr "Kleine" den Weg zu uns. Schulprojekte oder Nachwuchsgruppen der Vereine ziehen den Altersdurchschnitt deutlich runter.
Was mir fehlt, ist die Altersgruppe dazwischen - so um die 25-45. Die sind offenbar zu sehr mit Job und Familie besch ftigt.
Aber wenn man dann den Mittelwert bildet, hat die MIBA vielleicht doch wieder recht ;-)
Viele Gr e Klaus Holtermann
PS: Es gibt auch andere Methoden der Zugerkennung ;-)
> > Mal ne etwas unbedarfte OT-Frage (meine [analoge] Modellbahnzeit war mit 16 > > vorbei ;-): Was willst Du denn mit der Zugerkennung machen? Bl cke schalten? > > Ich k nnte mir vorstellen, dass Du da ziemlich genau 100% Erkennungsrate > > brauchst, sonst gibt's ein ICE-Ungl ck. Also wirst Du sowieso noch > > herk mmliche Sensoren als Backup brauchen. Oder hast Du da mehr > > Modelleisenbahn-Fantasie als ich?
> Ich will damit nur einen Schattenbahnhof steuern, d.h. wissen, welcher > Zug auf welchem Gleis einf hrt. Nat rlich k nnte man damit auch noch > Positionsbestimmungen auf der Anlage machen, aber dazu muss man massen- > haft Leseger te montieren. Da ist Railcom mit Blockabschnitten > einfacher. Allerdings funktioniert Railcom nur mit Decodern in den Loks > und DCC Steuerung, die kleinen Transponder kann man auch unter einen > Waggon kleben und das w rde auch mit analogen Steuerungen funktionieren.
> Und bei analogen Steuerungen habe ich auch kein Problem mit St rungen, > das funktioniert tadellos und die Lesegeschwindigkeiten eines HITAG S > Transponders sind enorm, da darf der Zug auch ruhig bers Gleis huschen.
> Normalerweise h nge ich die Transponder Rindviechern um den Hals und die > rennen auch schon ziemlich schnell ;-). Fehllesungen sind extrem selten.
> 73 de Tom > PS: Nach einer Umfrage der Zeitschrift MIBA ist der durchschnittliche > Modellbahner > 35 Jahre, hatte ich da irgendwo mal gelesen. Familie, > Job, Gehalt ist alles gefestigt, da besinnt man sich auf das alte Hobby. > -- > Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ > Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
Klaus Holtermann wrote: > Was mir fehlt, ist die Altersgruppe dazwischen - so um die 25-45. Die sind > offenbar zu sehr mit Job und Familie beschäftigt.
> Aber wenn man dann den Mittelwert bildet, hat die MIBA vielleicht doch > wieder recht ;-)
Das ist schon etwas her, irgendwas war da noch, dass man sich wieder aufs alte Hobby besinnt wenn Haus gebaut, Job gefestigt, Familie da ist, oder so ähnlich. Aber auf den Mittelwert bezogen könnte das durchaus hinkommen.
> PS: Es gibt auch andere Methoden der Zugerkennung ;-)
Ich weiß, ich kenne Deine ;-). Ich arbeite beruflich mit den Transpondern und dann kommt man halt auf die Idee, dass muss doch auch für die Modellbahn gehen. Ist ein reines Spaßprojekt.
Wobei Helma? oder so hat das ja auch im Angebot, aber wohl mit ziemlichen Restriktionen bei der Antennenmontage.
73 de Tom -- Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19