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Defekter USB-Port

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Johannes Bauer

unread,
Apr 17, 2008, 6:02:56 PM4/17/08
to
Hallo Gruppe,

an einem PC tritt ein merkwürdiges Phänomen auf, dass ich durch einen
dummen Zufall bemerkt habe. Es war am USB eine externe Festplatte
angeschlossen, die eine eigene Stromversorgung hat. Ich habe beim
Abstecken zuerst USB gekappt - plopp - hat sich das System hart
neugestartet.

Das Verhalten ist reproduzierbar. Der USB-Port scheint auch irgendwie
kaputt zu sein, wenn ich in der richtigen Reihenfolge USB-Platten an ihn
anschließe, gehen die Geräte auch nicht.

Was kann denn da kaputt sein? Ist ein defekt des Onboad-USB-Controllers
wahrscheinlich? Kommt noch etwas anderes in Frage? Wieso der harte Reset?

Im Moment tappe ich etwas im Dunkeln.

Viele Grüße,
Johannes

--
"Wer etwas kritisiert muss es noch lange nicht selber besser können. Es
reicht zu wissen, daß andere es besser können und andere es auch
besser machen um einen Vergleich zu bringen." - Wolfgang Gerber
in de.sci.electronics <47fa8447$0$11545$9b62...@news.freenet.de>

Johannes Bauer

unread,
Apr 17, 2008, 6:54:37 PM4/17/08
to
Johannes Bauer schrieb:

> Was kann denn da kaputt sein? Ist ein defekt des Onboad-USB-Controllers
> wahrscheinlich? Kommt noch etwas anderes in Frage? Wieso der harte Reset?

Eine Ergᅵnzung:

AARRGH! Es reicht offenbar aus, wenn man das Metallgehᅵuse einer
angeschlossenen USB-Festplatte nur BERᅵHRT, um einen Neustart
auszulᅵsen. Verdammt noch mal, was fᅵr eine Scheiᅵe ist das denn!
Irgendwie werde ich das Gefᅵhl nicht los, dass ein chinesicher
Entwicklungsingenieur irgendwo 3 Cent gespart hat. Und irgendwie werde
ich das Gefᅵhl nicht los, dass das Gerᅵt garantiert keine EMV/ESD
Prᅵfung bestanden hat, der CE-Aufkleber ist wahrscheinlich (okay, das
ist ja nichts neues mehr) gefᅵlscht.

Gibts irgendwas, was ich tun kann?

Viele Grᅵᅵe,
Johannes

--
"Wer etwas kritisiert muss es noch lange nicht selber besser kᅵnnen. Es
reicht zu wissen, daᅵ andere es besser kᅵnnen und andere es auch

Jan Conrads

unread,
Apr 17, 2008, 7:07:27 PM4/17/08
to
Johannes Bauer wrote:
> Johannes Bauer schrieb:
>
>> Was kann denn da kaputt sein? Ist ein defekt des
>> Onboad-USB-Controllers wahrscheinlich? Kommt noch etwas anderes in
>> Frage? Wieso der harte Reset?
>
> Eine Ergᅵnzung:
>
> AARRGH! Es reicht offenbar aus, wenn man das Metallgehᅵuse einer
> angeschlossenen USB-Festplatte nur BERᅵHRT, um einen Neustart
> auszulᅵsen. Verdammt noch mal, was fᅵr eine Scheiᅵe ist das denn!
> Irgendwie werde ich das Gefᅵhl nicht los, dass ein chinesicher
> Entwicklungsingenieur irgendwo 3 Cent gespart hat. Und irgendwie werde
> ich das Gefᅵhl nicht los, dass das Gerᅵt garantiert keine EMV/ESD
> Prᅵfung bestanden hat, der CE-Aufkleber ist wahrscheinlich (okay, das
> ist ja nichts neues mehr) gefᅵlscht.
>

Gefᅵlscht? Die kann man doch direkt bei conrad und co als Groᅵpackung
bestellen.


> Gibts irgendwas, was ich tun kann?

Das Schaltnetzteil gegen nen vernᅵnftiges tauschen, auch die Masse vom
PC mal prᅵfen. Beir mit hat sowas ᅵhnliches nur zu ner gepflegten
Fehlermeldung gefᅵhrt. Meᅵ mal die Spannung des Netzteils gegen Masse ;-)


>
> Viele Grᅵᅵe,
> Johannes
>


Gruᅵ Jan

Johannes Bauer

unread,
Apr 17, 2008, 7:16:09 PM4/17/08
to
Jan Conrads schrieb:

>> Entwicklungsingenieur irgendwo 3 Cent gespart hat. Und irgendwie werde
>> ich das Gefᅵhl nicht los, dass das Gerᅵt garantiert keine EMV/ESD
>> Prᅵfung bestanden hat, der CE-Aufkleber ist wahrscheinlich (okay, das
>> ist ja nichts neues mehr) gefᅵlscht.
>>
> Gefᅵlscht? Die kann man doch direkt bei conrad und co als Groᅵpackung
> bestellen.

Naja gut, die Aufkleber sind original, aber was sie aussagen (sollten)
ist gelogen.

>> Gibts irgendwas, was ich tun kann?
>
> Das Schaltnetzteil gegen nen vernᅵnftiges tauschen, auch die Masse vom
> PC mal prᅵfen. Beir mit hat sowas ᅵhnliches nur zu ner gepflegten
> Fehlermeldung gefᅵhrt. Meᅵ mal die Spannung des Netzteils gegen Masse ;-)

Lustigerweise habe ich heute frᅵh genau das Schaltnetzteil ersetzt - der
Fehler bestand aber schon vorher. Das alte habe ich getauscht, weil es
mir zu laut war - jetzt werkelt ein (viel effizienteres) "Enermax PRO82+
385W ATX 2.2" dadrin.

Wenn du meinst Netzteilspannung gegen Masse messen - wo genau soll ich
da meine Messpunkte anlegen? Also GND gegen +5V oder GND gegen Chassis
oder was meinst du? Gilt da nicht auch wieder, wer misst, misst Mist?

Viele Grᅵᅵe,
Johannes

--

Jan Conrads

unread,
Apr 17, 2008, 7:56:14 PM4/17/08
to
Johannes Bauer wrote:
> Jan Conrads schrieb:
>
>>> Entwicklungsingenieur irgendwo 3 Cent gespart hat. Und irgendwie werde
>>> ich das Gefᅵhl nicht los, dass das Gerᅵt garantiert keine EMV/ESD
>>> Prᅵfung bestanden hat, der CE-Aufkleber ist wahrscheinlich (okay, das
>>> ist ja nichts neues mehr) gefᅵlscht.
>>>
>> Gefᅵlscht? Die kann man doch direkt bei conrad und co als Groᅵpackung
>> bestellen.
>
> Naja gut, die Aufkleber sind original, aber was sie aussagen (sollten)
> ist gelogen.
>
>>> Gibts irgendwas, was ich tun kann?
>>
>> Das Schaltnetzteil gegen nen vernᅵnftiges tauschen, auch die Masse vom
>> PC mal prᅵfen. Beir mit hat sowas ᅵhnliches nur zu ner gepflegten
>> Fehlermeldung gefᅵhrt. Meᅵ mal die Spannung des Netzteils gegen Masse
>> ;-)
>
> Lustigerweise habe ich heute frᅵh genau das Schaltnetzteil ersetzt - der
> Fehler bestand aber schon vorher. Das alte habe ich getauscht, weil es
> mir zu laut war - jetzt werkelt ein (viel effizienteres) "Enermax PRO82+
> 385W ATX 2.2" dadrin.

Ich mein das Netzteil der externen Platte.

>
> Wenn du meinst Netzteilspannung gegen Masse messen - wo genau soll ich
> da meine Messpunkte anlegen? Also GND gegen +5V oder GND gegen Chassis
> oder was meinst du? Gilt da nicht auch wieder, wer misst, misst Mist?
>

Ich meine mal das Netzteil der externen Platte, hier mal messen.

Wᅵrde mich nicht wundern, wenn da locker 100V zu messen sind, weil die
Teile keine vernᅵnftige Netztrennung haben. Die Y-Kondensatoren sind fᅵr
nachfolgende Elektronik einfach bᅵse.

Sind die USB Buchsen denn auf dem Board vernᅵnftig geerdet?

Das PC Netzteil wird wohl ok sein.

Wie gesagt, ein SNT bei einem Accesspoint hat bei mir eine saftige
Meldung wie "USB wegen EMI abgeschaltet" (mal frei ᅵbersetzt) ergeben,
hing da halt mit nem USB/seriell Wandler dran, erst als ich den Lappi
vom Netzwerk und vom Stromnetz getrennt hatte war Ruhe, nen
Trafonetzteil hatte ich leider nicht da.

> Viele Grᅵᅵe,
> Johannes
>

Gruᅵ Jan

Harald Wilhelms

unread,
Apr 18, 2008, 2:41:00 AM4/18/08
to
On 18 Apr., 00:54, Johannes Bauer <dfnsonfsdu...@gmx.de> wrote:

> Irgendwie werde ich das Gef�hl nicht los, dass ein chinesicher


> Entwicklungsingenieur irgendwo 3 Cent gespart hat. Und irgendwie werde

> ich das Gef�hl nicht los, dass das Ger�t garantiert keine EMV/ESD
> Pr�fung bestanden hat, der CE-Aufkleber ist wahrscheinlich (okay, das
> ist ja nichts neues mehr) gef�lscht.

Du meist den Aufkleber "China-Elektronik"?
:-)

> Gibts irgendwas, was ich tun kann?

Wenn es sich um einen normalen Desktop-
Computer handelt, würde ich die Fest-
platte direkt vom Computernetzteil versorgen.
Du brauchst dafür allerdings einen
(selbstgebauten) Adapter von den internen
Festplattenanschlüssen auf Dein Festplatten-
Netzteilanschluss.
Gruss
Harald

Michael Baeuerle

unread,
Apr 18, 2008, 4:08:46 AM4/18/08
to
Harald Wilhelms wrote:
> On 18 Apr., 00:54, Johannes Bauer <dfnsonfsdu...@gmx.de> wrote:
> >
> > ["China-Elektronik"]

> > Gibts irgendwas, was ich tun kann?
>
> Wenn es sich um einen normalen Desktop-
> Computer handelt, w�rde ich die Fest-

> platte direkt vom Computernetzteil versorgen.
> Du brauchst daf�r allerdings einen

> (selbstgebauten) Adapter von den internen
> Festplattenanschl�ssen auf Dein Festplatten-
> Netzteilanschluss.

Also wenn der Rechner schon durch ESD beim Anfassen abstuerzt sollte man
es vielleicht mit einem anderen USB Hostadapter probieren (PCI- oder
Cardbus-Karte). Nicht die billigste China-Variante wenns geht ;-)


Micha

Ansgar Strickerschmidt

unread,
Apr 18, 2008, 6:20:51 AM4/18/08
to

Halte ich für eine ausgesprochen blöde Idee.

So ein Netzteil liefert ohne mit der Wimper zu zucken 20 A bei 5V, mithin
leicht mal 100W und mehr. Nach Herrn Ohm wäre dazu ein Widerstand von 5/20
= 0,25 Ohm notwendig. Also etwas, was durch Berühren von externen
Metallteilen leicht mal zustande kommt, ohne zur Abschaltung des Netzteils
zu führen. Und die 100+ W heizen... und heizen... und heizen... Ähnliches
gilt heutzutage für die +12V.
Also muss mindestens eine adäquate Sicherung in die Leitung (2 A, oder so).

Dazu kommen weitere Faktoren:
- man holt sich über die Antennenwirkung der externen, u.U. langen
Leitungen gerne beliebige HF-Störungen in den PC, was zu seltsamen
Effekten führen kann. Also ist eine gute HF-Abblockung der Leitungen
Pflicht.
- man kann sich leicht Fremdspannungen in den PC holen, also ist eine
Absicherung gegen Rückspeisung falscher DC-Spannung ebenfalls Pflicht.
- es werden über die langen Versorgungsleitungen die im PC erzeugten
Hochfrequenzen nach draußen geführt und abgestrahlt. Mit EMV ist dann also
Essig, wenn man das nicht im Auge behält.
- je nach Art des extern angeschlossenen Geräts kann sich eine
Masseschleife bilden (PC-Versorgung -> externes Gerät -> Signalkabel-Masse
-> PC-Versorgung). Dort können vergleichsweise hohe Ströme induziert
werden, durch magnetische Streufelder aus der Umgebung, die die Masse mit
beliebigem Signalmüll versauen. Ist in der HiFi-Technik auch als
Brummschleife bekannt.
- Elektrostatische Entladungen können direkt an die Spannungsanschlüsse
des PC gelangen und die Hardware schädigen, vor allem, wenn extern nichts
angeschlossen ist. Also gehört mindestens ein flinker Überspannungsschutz
an die Versorgung.

Es ist also nicht mit "mal eben Strom rauslegen" getan.
Ein separates Netzteil spart den ganzen Stress.

Ansgar

--
Mails an die angegebene Adresse errichen mich - oder auch nicht. Nützliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!

Johannes Bauer

unread,
Apr 18, 2008, 9:19:32 AM4/18/08
to
Jan Conrads schrieb:

> Ich meine mal das Netzteil der externen Platte, hier mal messen.
>
> Würde mich nicht wundern, wenn da locker 100V zu messen sind, weil die
> Teile keine vernünftige Netztrennung haben. Die Y-Kondensatoren sind für
> nachfolgende Elektronik einfach böse.
>
> Sind die USB Buchsen denn auf dem Board vernünftig geerdet?

Okay, ich werde das morgen mal durchmessen. Wie sollte denn die Erdung
im PC aussehen, damit sie als "vernünftig" durchgeht? Chassis vom
USB-Stecker mit PC-Chassis mit GND verbunden?

Viele Grüße,
Johannes

--

"Wer etwas kritisiert muss es noch lange nicht selber besser können. Es

reicht zu wissen, daß andere es besser können und andere es auch

gUnther nanonüm

unread,
Apr 18, 2008, 3:27:48 PM4/18/08
to

"Ansgar Strickerschmidt" <dropsp...@onlinehome.de> schrieb im
Newsbeitrag news:op.t9sxo...@strickerschmidt.local...
..
> Halte ich für eine ausgesprochen blöde Idee.

Hi,
ich auch...

>
> So ein Netzteil liefert ohne mit der Wimper zu zucken 20 A bei 5V,
mithin

> leicht mal 100W und mehr. Nach Herrn Ohm wäre dazu ein Widerstand
von 5/20
> = 0,25 Ohm notwendig. Also etwas, was durch Berühren von externen


> Metallteilen leicht mal zustande kommt, ohne zur Abschaltung des
Netzteils

> zu führen. Und die 100+ W heizen... und heizen... und heizen...
Ã"hnliches
> gilt heutzutage für die +12V.
> Also muss mindestens eine adäquate Sicherung in die Leitung (2 A,
oder so).

Da sonst Feuer unterm Dach sein kann.

>
> Dazu kommen weitere Faktoren:
> - man holt sich über die Antennenwirkung der externen, u.U. langen
> Leitungen gerne beliebige HF-Störungen in den PC, was zu seltsamen
> Effekten führen kann. Also ist eine gute HF-Abblockung der Leitungen
> Pflicht.

Was die Kabel erstaunlich teuer machen kann, immerhin müssen ja noch
Ströme fließen...

> - man kann sich leicht Fremdspannungen in den PC holen, also ist eine

> Absicherung gegen Rückspeisung falscher DC-Spannung ebenfalls
Pflicht.

Auch hier hat der CE-Aufkleberheini gespart, wetten?

> - es werden über die langen Versorgungsleitungen die im PC erzeugten
> Hochfrequenzen nach drauÃYen geführt und abgestrahlt. Mit EMV ist
dann also
> Essig, wenn man das nicht im Auge behält.
> - je nach Art des extern angeschlossenen Geräts kann sich eine
> Masseschleife bilden (PC-Versorgung -> externes Gerät ->
Signalkabel-Masse
> -> PC-Versorgung). Dort können vergleichsweise hohe Ströme


induziert
> werden, durch magnetische Streufelder aus der Umgebung, die die Masse
mit

> beliebigem Signalmüll versauen. Ist in der HiFi-Technik auch als
> Brummschleife bekannt.
> - Elektrostatische Entladungen können direkt an die
Spannungsanschlüsse
> des PC gelangen und die Hardware schädigen, vor allem, wenn extern
nichts
> angeschlossen ist. Also gehört mindestens ein flinker
Ãoberspannungsschutz


> an die Versorgung.
>
> Es ist also nicht mit "mal eben Strom rauslegen" getan.
> Ein separates Netzteil spart den ganzen Stress.

Habe da etwas "Erfahrung" mit, da ich ein, zwei, viele externe Platten
unterschiedlichster Bauart fahre. Das Nonplusultra innerhalb der
Garantiezeit ist eine richtige USV, soeine, die auch ihren Normalstrom
durch den Trafo schleift....und man muß alles, aber wirklich auch ALLES
seiner Hardware dahinterhängen. Dann entstehen zwar auch diese lustigen
Funken zwischen USB-Masse und PC-Blech beim Anstöpseln, aber der PC
schnurrt ungestört. Für Eigenbauten könnte sich eine Stromschiene
lohnen, aber vermutlich würde ich dann eher einen alten Chenbro auf
Plattenstapelkiste umrüsten...und solange Garantiezeit und so weiter
dagegensprechen, und alle Hersteller ihre höchsteigene "Lösung" für
den Anschluß bauen, sollte man da nichts anfassen. Der Kabelsalat ist
grausam....aber mit der USV hab ich sozusagen eine eigene
Potentialinsel.

--
mfg,
gUnther

Joerg

unread,
Apr 18, 2008, 3:34:34 PM4/18/08
to
gUnther nanonüm wrote:

[...]

>
> Habe da etwas "Erfahrung" mit, da ich ein, zwei, viele externe Platten
> unterschiedlichster Bauart fahre. Das Nonplusultra innerhalb der
> Garantiezeit ist eine richtige USV, soeine, die auch ihren Normalstrom
> durch den Trafo schleift....und man muß alles, aber wirklich auch ALLES
> seiner Hardware dahinterhängen. Dann entstehen zwar auch diese lustigen
> Funken zwischen USB-Masse und PC-Blech beim Anstöpseln, aber der PC
> schnurrt ungestört. Für Eigenbauten könnte sich eine Stromschiene
> lohnen, aber vermutlich würde ich dann eher einen alten Chenbro auf
> Plattenstapelkiste umrüsten...und solange Garantiezeit und so weiter
> dagegensprechen, und alle Hersteller ihre höchsteigene "Lösung" für
> den Anschluß bauen, sollte man da nichts anfassen. Der Kabelsalat ist
> grausam....aber mit der USV hab ich sozusagen eine eigene
> Potentialinsel.
>

Wenn es denn nur eine (bezahlbare) Variante kleinerer Bauart gaebe, an
die man eine Deep-Cycle Bleibatterie haengen koennte. Die meisten UPS
laufen einige wenige Jahre und dann eines Tages geht der Strom weg und
sie koennen aufgrund platten Akkus nicht mehr lange genug nachschieben.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

gUnther nanonüm

unread,
Apr 18, 2008, 7:28:52 PM4/18/08
to

"Joerg" <notthis...@removethispacbell.net> schrieb im Newsbeitrag
news:oJ6Oj.9780$2g1....@nlpi068.nbdc.sbc.com...
..

> Wenn es denn nur eine (bezahlbare) Variante kleinerer Bauart gaebe,
an
> die man eine Deep-Cycle Bleibatterie haengen koennte. Die meisten UPS
> laufen einige wenige Jahre und dann eines Tages geht der Strom weg
und
> sie koennen aufgrund platten Akkus nicht mehr lange genug
nachschieben.

Hi,
mir hat soeine USV schonmal nett bei Stromausfall gehelft ;-) aber das
ist hier garnicht nötig. Die Filterfunktion gegen Surges, Brownouts und
allerlei Störungen übers Netz, aber auch z.B. das "Vergleichmäßigen"
der Netzspannung verlängert die Lebensdauer der "China-Elektronik"
deutlichst. Habe manchmal das Gefühl, die nutzen noch Referenzklau aus
den 80ern, mit 220Volt. Leider laufen die wenigsten USVs ohne Akku, mir
würde eine "ohne" aber völlig reichen, hauptsache, sie kann genau die
eine Halbwelle (oder ein paar davon) stützen. Leider kenne ich keine
mit Elkopuffer. Die hier etwas altbackene und hanebüchene
Stromversorgung "verbessert" die USV enorm, wenigstens hinter deren
Steckdosen kann man sich auf den Strom verlassen. Und die vielen
Eurosteckergeräte und externen Festplattennetzteile mit popeliger
Y-Kondenserschaltung spielen brav miteinander. Habe 7 Stück an einem
Hub....wenn jetzt noch die Chips miteinander kompatibel wären :-) aber
das wär wohl zuviel gewünscht. Manche Platten wollen nicht mit
anderen....jedenfalls nicht am selben Port oder selben Hub.

Gegen Deinen Selbstbau spricht eigentlich nix, habe eine
Mini-Desktop-USV mit externen Kabels auf "externe" Akkus umgerüstet,
weil der innere Aufbau ziemlich kniffelig ist und das Stahlcase mit
seinen vielen Fitzelschrauben arg blöde zu öffnen ist. Die internen
Akkus sind dazu teuer und schwer zu kriegen...aber die USV tuts auch
mit ner externen Autobatterie. Man sollte vermutlich keine ganz leere
dranhängen, der Lader dürfte dann verschmoren :-) aber ne 16Ah aus nem
Roller sollte schon gehen. Fragt sich, wer sich sone Knallgasmaschine
in die Bude stellen will.
Man muß aber ziemlich Kupfer hinwerfen....

--
mfg,
gUnther

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