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Olaf Kaluza

unread,
May 23, 2013, 3:31:32 AM5/23/13
to

Habt ihr das schon gesehen?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sony-Reader-als-Notizblock-1863031.html

Ich glaube das ist genau das was ich fuer Datenblaetter haben will.

Ausserdem wirkt man dann nicht mehr wie ein rueckstaendiger Opa wenn
man seine Schaltungen mit einer coolen Hardware zeichnet und nicht mit
Bleistift auf Papier. :-D

Olaf


Matthias Weingart

unread,
May 28, 2013, 1:42:29 PM5/28/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de>:
Jo, so vier Stück auf dem Tisch verteilt, das wär was. Und die
"Bleistift"zeichnung muss auch automatisch ins LTSpice und Eagle und 2D CAD
reinkonvertiert werden können; naja Träume :-).
Aber ich glaube, das diese E-Reader tote Entwicklungsäste sind; auch wenn sie
Vorteile haben (wie lange Akkulebensdauer); die Tabletts mit I* oder Android
oder windoofs sind einfach universeller...

M.
--

Olaf Kaluza

unread,
May 28, 2013, 4:34:56 PM5/28/13
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Aber ich glaube, das diese E-Reader tote Entwicklungs?ste sind; auch wenn sie
>Vorteile haben (wie lange Akkulebensdauer); die Tabletts mit I* oder Android
>oder windoofs sind einfach universeller...

Da bin ich mir noch nicht sicher. Wenn ich sehe was fuer eine Aufwand
noetig was um mein Android handy von einem Haufen dreisten Murks in
etwas zu verwandeln das auch nur halbwegs klappt. Ich moechte ein
Tablett als Werkzeug ansehen das immer funktioniert. So wie mein
Bleistift. Und da ist das Zeug noch zu weit von entfernt.

Und dann kommen noch die Sicherheitsbedenken. Es bedarf in meiner
Firma zwei Formulare mit drei Unterschriften und einen Lehrgang um
einen USB-Stick zu bekommen. Und dann soll man ein Tablett mit Android
verwenden wo man nie sicher sein kann das die Daten da drauf in der
Welt rumwandern? Da bekommt die IT-Abteilung vermutlich zurecht einen
Herzinfarkt. Und was fuer die gilt, gilt fuer meine privaten Daten
mindestens genauso. Es ist ja auch niemand so bloed und hat z.B seine
ganzen Passwoerter auf einem Androidhandy.

Ich glaube mir koennte die Hardware des neuen Sony Xperia Z gefallen,
aber das Betriebsystem ist sehr zweifelhaft. Da traue ich einem
dediziertem Reader irgendwie mehr. Ausserdem ist das neue Ebook 13"
gross und wiegt nur 350 Gramm. Da kommen wir in Bereiche wo man nichts
mehr verbessern muss. Es ist nur noch zu klaeren wie schnell und gut
der Digitizer ist.
Oder es kommt fuer die Android-Tablets mal ein ganz normales Linux
raus wo ich selber die komplette Kontrolle habe! Alleine schon die
Unverschaemtheit das ich als Besitzer eines Geraete erstmal mit Tricks
die Root-Rechte erlangen muss. Wo leb ich denn?

Olaf

Christian Zietz

unread,
May 28, 2013, 4:52:22 PM5/28/13
to
Olaf Kaluza schrieb:

> Oder es kommt fuer die Android-Tablets mal ein ganz normales Linux
> raus wo ich selber die komplette Kontrolle habe! Alleine schon die
> Unverschaemtheit das ich als Besitzer eines Geraete erstmal mit Tricks
> die Root-Rechte erlangen muss. Wo leb ich denn?

Gibt's denn für den von Dir so gelobten Reader aus Japan ein offenes OS,
mit dem Du selber die komplette Kontrolle hast?

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Olaf Kaluza

unread,
May 28, 2013, 5:27:34 PM5/28/13
to
Christian Zietz <newsgro...@chzsoft.de> wrote:

>Gibt's denn für den von Dir so gelobten Reader aus Japan ein offenes OS,
>mit dem Du selber die komplette Kontrolle hast?

Darauf gibt es noch keine Antwort weil es den Reader noch nicht
gibt. Da muss man also noch ein paar Monate abwarten.

Bisher war es bei den Sonyreadern (und meinem aktuellen Pocketbook
903) so das da eine Art halboffenes Linux drauf ist. Da ist insofern
unkritisch weil ich meine Daten einfach auf einer SD-Karte im Reader
habe, wenn man die Reader an einen PC ansteckt dann melden sie sich
als Laufwerk und man kopiert seine PDFs da drauf.
Diese Systeme sind sicher weil sie sozusagen zu doof sind um im
Internet rumzuturnen und alles was man als Funktionalitaet erwartet
ist beim kauf bereits installiert. Man kommt auch garnicht auf die
Idee mit dem Geraet irgendwo im Internet abzuhaengen und sich Risiken
auszusetzen.

Nachdem was ich gelesen habe wird diese Laufwerksfunktionalitaet bei
den neuen Androidversionen gerade abgeschafft.


Olaf

Edzard Egberts

unread,
May 29, 2013, 2:18:31 AM5/29/13
to
Matthias Weingart schrieb:
> Aber ich glaube, das diese E-Reader tote Entwicklungsäste sind;

Ich habe mir kürzlich einen Kindle gekauft, weil toter Baum so viel
Platz wegnimmt und so schwer ist - die meisten Bücherregale sind
inzwischen doppelreihig belegt und da war ein Ende in Sicht. Am liebsten
würde ich das ganze Zeug digitalisieren...

> die Tabletts mit I* oder Android oder windoofs sind einfach universeller...

Mit dem Gedanken habe ich mich auch geplagt, aber zum Arbeiten möchte
ich einen vernünftigen Desktop-Arbeitsplatz und zum Lesen ist so ein
"E-Ink"-Display sehr angenehm. Schon im Garten in der Sonne ausprobiert
- einwandfrei. Und mal eben ein Buch herunterladen, ist auch nett -
sonst bin ich immer in die Buchhandlung gelatscht und stand als SF-Leser
(aussterbende Gattung) kopfkratzend vor Regalen mit irgendwelchem
Vampir- und Fantasy-Zeugs. Keine Ahnung, was die Leute an Primitivlingen
mit großen Brotmessern so toll finden. %)

Universell ist zwar gut und schön, aber eine Kombizange schlägt nicht
immer das passende Werkzeug. ;o)

Matthias Weingart

unread,
May 29, 2013, 2:45:28 AM5/29/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de>:

> Christian Zietz <newsgro...@chzsoft.de> wrote:
>
> >Gibt's denn für den von Dir so gelobten Reader aus Japan ein offenes OS,
> >mit dem Du selber die komplette Kontrolle hast?

Die Auslagerung der Daten in die Cloud usw. gefällt mir an den Systemen auch
nicht; kann man aber auch vermeiden; die Plattformen sind in Bezug auf die
Funktionalität und Offenheit für Anwendungsprogrammierer dennoch viel besser
als die Reader. Z.B. gibt es für die Reader ne Entwicklungsumgebung die jeder
nutzen kann mit >100000 bereits fertigen Apps? Ich mache mit dem Android-
Tablett schon wesenrlich mehr, als PDF's lesen und Notizen + Termine
verwalten.

> Nachdem was ich gelesen habe wird diese Laufwerksfunktionalitaet bei
> den neuen Androidversionen gerade abgeschafft.

Is natürlich K*; ich hoffe da gibt es bald auch mal 100% quelloffene
Alternativen ...

M.

Lutz Schulze

unread,
May 29, 2013, 3:49:32 AM5/29/13
to
Am Wed, 29 May 2013 06:45:28 +0000 (UTC) schrieb Matthias Weingart:

> Ich mache mit dem Android-
> Tablett schon wesenrlich mehr, als PDF's lesen und Notizen + Termine
> verwalten.

Zum Beispiel?

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Matthias Weingart

unread,
May 29, 2013, 4:12:06 AM5/29/13
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de>:

> Am Wed, 29 May 2013 06:45:28 +0000 (UTC) schrieb Matthias Weingart:
>
>> Ich mache mit dem Android-
>> Tablett schon wesenrlich mehr, als PDF's lesen und Notizen + Termine
>> verwalten.
>
> Zum Beispiel?

Fang mal beim Hobby an:
Locus beim Wasser-, Rad-, Bergwandern mit wirklich guten OSM-Offline-Karten,
cgeo (geocachen war nie so bequem :-), Wetterradar (kurzzeitige
Regenvorhersage), Navi (fürs Auto und Öffi wenn man mal mit Bus & Bahn
unterwegs ist, Öffi ist wirklich Klasse), Staumeldungen checken (hab da ein
paar Webseiten als Lesezeichen), Mails lesen wenn man unterwegs ist (ssh),
Nachrichten lesen, Aufzeichnungen hören von Forschung-Aktuell und andere
regelmässige AudioBlogs in Zweifachspeed (ist aber selbstgebastelt) - mach
ich wenn ich mal warten muss oder monotone Arbeit vor mir hab (z.B. beim
Bügeln :-). Nächstes Ziel ist Owncloud in Betrieb zu setzen; Termine verwalte
ich darüber noch nicht; irgende App hab ich auch noch nicht gekauft.
Theoretisch könnte ich auch Ct und Elektor drüber lesen, aber da ist mir
Papier irgendwie doch noch lieber ;-)
Und nicht zuletzt bau ich grad ne Bluetooth-Fernbedienung für eines unserer
Produkte damit - das wird ein echter Mehrwert - mach das mal alles mit nem
Reader ;-).

M.
--

Patrick Schaefer

unread,
May 29, 2013, 6:56:01 AM5/29/13
to
Am 29.05.2013 10:12 schrieb Matthias Weingart:

> cgeo (geocachen war nie so bequem :-),

Wie wird das erst mit Google Glass? Einfach in der Gegend rumgucken, bis
irgendwo ein blinkender roter Pfeil auf den Boden zeigt...

SCNR


Patrick

Olaf Kaluza

unread,
May 29, 2013, 9:38:50 AM5/29/13
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:


>Locus beim Wasser-, Rad-, Bergwandern mit wirklich guten OSM-Offline-Karten,
>cgeo (geocachen war nie so bequem :-), Wetterradar (kurzzeitige
>Regenvorhersage), Navi (f?rs Auto und ?ffi wenn man mal mit Bus & Bahn
>unterwegs ist, ?ffi ist wirklich Klasse), Staumeldungen checken (hab da ein
>paar Webseiten als Lesezeichen), Mails lesen wenn man unterwegs ist (ssh),
>Nachrichten lesen,

Dafuer ware mir aber ein 10" oder 13" Tablett zu gross! Dafuer nehme
ich lieber meinen Laptop, der ist nur halb so gross und hat eine
richtige Tastatur.

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
May 29, 2013, 9:35:53 AM5/29/13
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Die Auslagerung der Daten in die Cloud usw. gef?llt mir an den Systemen auch
>nicht; kann man aber auch vermeiden; die Plattformen sind in Bezug auf die
>Funktionalit?t und Offenheit f?r Anwendungsprogrammierer dennoch viel besser
>als die Reader.

Nein. Ich habe sowohl fuer meinen aktuellen Reader wie auch fuer mein
Androidhandy mal ein kleines 'Hello World' geschrieben.

Bei Android war das eher komplizierter weil man sich erstmal
Necessitas installieren muss.

Einfach in dem Sinne, ich will mal eben ein Byte auf einen
angesteckten USB/RS232 Konverter ausgeben, sind beide System aber
nicht. Programmier+Linux Anfaenger haben danach sicher ein paar graue
Haare mehr.

>Z.B. gibt es f?r die Reader ne Entwicklungsumgebung die jeder
>nutzen kann mit >100000 bereits fertigen Apps?

Fuer meinen aktuelllen Reader (pocketbook) gibt es das auf
gcc-Ebene. Einbindung in Eclipse wird man sicher schnell selber
schaffen wenn man darauf wert legt und Emacs gerade defekt ist. :-)

Solltest du im uebrigen in irgendeiner Form auf den Java/Dalvik
Scheiss ansprechen, ich wuerde mir eher die Hand abhacken als mit so
einem Unsinn meine Zeit zu verschwenden. <ausspuck>

Olaf

Joerg

unread,
May 29, 2013, 10:45:46 AM5/29/13
to
Ich kam mir wie ein aussterbender Elektrolurch vor wenn bei jedem Besuch
die Reihe der Elektronikbuecher weiter geschrumpft war. Ende der 90er
waren es 8-10 Regalmeter. Kurz bevor der riesige Buchladen Kruke machte
war es gerade noch ein Meter, und da standen nur noch Buecher wie "Papa,
wir basteln uns einen Feuchtigkeitssensor".

Die Software-Seite war dagegen immer prallvoll, mehrere hundert Meter.
Wobei es auch da immer weiter von C und Assembler in Richtung "lerne
MS-Office" und so ging.

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Bernd Laengerich

unread,
May 29, 2013, 10:50:49 AM5/29/13
to
Am 29.05.2013 15:38, schrieb Olaf Kaluza:

> Dafuer ware mir aber ein 10" oder 13" Tablett zu gross! Dafuer nehme
> ich lieber meinen Laptop, der ist nur halb so gross und hat eine
> richtige Tastatur.

Ein Laptop mit 5"-Schirm? Selbst die Subnotebooks haben in der Regel 10" oder
mehr. 5" ist Navi-Größe und mein eReader hat 6". Die 10"-Tablets sind etwas
größer als DIN-A5.

Bernd

Olaf Kaluza

unread,
May 29, 2013, 12:03:20 PM5/29/13
to
Bernd Laengerich <Bernd.La...@web.de> wrote:

>Ein Laptop mit 5"-Schirm?

Nein, 7", aber sicher deutlich kleiner wie mein Tablett.

http://jp.kohjinsha.com/models/sc/

Nicht zu vergleichen mit den Spielzeugen die man bei uns so kaufen konnte. .-)

Olaf

Edzard Egberts

unread,
May 29, 2013, 12:24:41 PM5/29/13
to
Joerg schrieb:
> Edzard Egberts wrote:
>> SF-Leser (aussterbende Gattung)
> aussterbender Elektrolurch

Na ja - realistisch gesehen: *WIR WERDEN ALLE AUSSTERBEN!* ;o)

> Wobei es auch da immer weiter von C und Assembler in Richtung
> "lerne MS-Office" und so ging.

Schwachsinn scheint zum Standard zu werden. Habe heute nach "Slackware
DUID" gesucht und musste die Suchmaschine wechseln, um tausende von
Schwachsinnsvorschlägen los zu werden, z.B. "Slackware did":
Nein, ich kann Akronyme mit 4 Buchstaben richtig schreiben, ja, ich weiß
was ich suche. Jetzt muss ich davon ausgehen, dass die meisten
Google-Benutzer keine 4 Buchstaben richtig hinkriegen und ins Blaue
hinein suchen... :o/

Joerg

unread,
May 29, 2013, 12:45:55 PM5/29/13
to
Edzard Egberts wrote:
> Joerg schrieb:
>> Edzard Egberts wrote:
>>> SF-Leser (aussterbende Gattung)
>> aussterbender Elektrolurch
>
> Na ja - realistisch gesehen: *WIR WERDEN ALLE AUSSTERBEN!* ;o)
>

Das gilt aber nicht fuer glaeubige Christen :-)


>> Wobei es auch da immer weiter von C und Assembler in Richtung
>> "lerne MS-Office" und so ging.
>
> Schwachsinn scheint zum Standard zu werden. Habe heute nach "Slackware
> DUID" gesucht und musste die Suchmaschine wechseln, um tausende von
> Schwachsinnsvorschlägen los zu werden, z.B. "Slackware did":
> Nein, ich kann Akronyme mit 4 Buchstaben richtig schreiben, ja, ich weiß
> was ich suche. Jetzt muss ich davon ausgehen, dass die meisten
> Google-Benutzer keine 4 Buchstaben richtig hinkriegen und ins Blaue
> hinein suchen... :o/


Nimm diese hier:

https://duckduckgo.com/html

IMHO um Klassen besser. Google verwende ich schon lange nicht mehr.

Edzard Egberts

unread,
May 29, 2013, 1:09:17 PM5/29/13
to
Joerg schrieb:
> Edzard Egberts wrote:
>> Joerg schrieb:
>>> Edzard Egberts wrote:
>>>> SF-Leser (aussterbende Gattung)
>>> aussterbender Elektrolurch
>>
>> Na ja - realistisch gesehen: *WIR WERDEN ALLE AUSSTERBEN!* ;o)
>>
>
> Das gilt aber nicht fuer glaeubige Christen :-)

Uch, daran habe ich nicht gedacht - Deine Realität sieht anders aus.
Schöpfung vor etwa 2000 Jahren, stimmt das? Wie lange gibst Du denn der
physischen Existenz der Menschheit noch? Aus meiner Sicht sind 2000
Jahre fast nichts - die Dinosaurier haben 200 Millionen Jahre gehalten.
Wie lange wird es Deiner Meinung nach Menschen geben?

>>> Wobei es auch da immer weiter von C und Assembler in Richtung
>>> "lerne MS-Office" und so ging.
>>
>> Schwachsinn scheint zum Standard zu werden.

Habe das gerade gelesen und finde es äußerst witzig, wie viel die
Perspektive doch ausmacht:

http://www.stern.de/panorama/us-vater-verzweifelt-an-sohn-ein-brief-was-ist-denn-das-2017802.html

> Nimm diese hier:
>
> https://duckduckgo.com/html
>
> Google verwende ich schon lange nicht mehr.

Hat sich irgendwie eingeschlichen, jetzt nehme ich wieder als erstes
ixquick. Die von Dir werde ich bei Gelegenheit mal vergleichen.

Joerg

unread,
May 29, 2013, 1:28:36 PM5/29/13
to
Edzard Egberts wrote:
> Joerg schrieb:
>> Edzard Egberts wrote:
>>> Joerg schrieb:
>>>> Edzard Egberts wrote:
>>>>> SF-Leser (aussterbende Gattung)
>>>> aussterbender Elektrolurch
>>>
>>> Na ja - realistisch gesehen: *WIR WERDEN ALLE AUSSTERBEN!* ;o)
>>>
>>
>> Das gilt aber nicht fuer glaeubige Christen :-)
>
> Uch, daran habe ich nicht gedacht - Deine Realität sieht anders aus.
> Schöpfung vor etwa 2000 Jahren, stimmt das? Wie lange gibst Du denn der
> physischen Existenz der Menschheit noch? Aus meiner Sicht sind 2000
> Jahre fast nichts - die Dinosaurier haben 200 Millionen Jahre gehalten.
> Wie lange wird es Deiner Meinung nach Menschen geben?
>

Da sich die Bibel auch nicht exakt darueber auslaesst wissen wir das
nicht. Ein wenig haengt das auch davon ab wie schnell wir unseren
Planeten kaputtkriegen, mit Wegwerfmentalitaet und so.


>>>> Wobei es auch da immer weiter von C und Assembler in Richtung
>>>> "lerne MS-Office" und so ging.
>>>
>>> Schwachsinn scheint zum Standard zu werden.
>
> Habe das gerade gelesen und finde es äußerst witzig, wie viel die
> Perspektive doch ausmacht:
>
> http://www.stern.de/panorama/us-vater-verzweifelt-an-sohn-ein-brief-was-ist-denn-das-2017802.html
>

Das ist durchaus ernst. Ich habe festgestellt dass selbst etliche
gestandene Ingenieure erhebliche Schwierigkeiten haben, grammatisch
korrekte und fluessige Berichte ueber eine Sache zu schreiben.
Aufgefallen ist mir das zuerst als jemand unglaublich lange an sowas
sass und das Ergebnis, nun ja, ernuechternd war. Keine Auslaender, Leute
die hier geboren und aufgewachsen sind. Twittern, "facebooken", "simsen"
und bloggen koennen sie hingegen. Ich weiss nicht ob der Trend in Europa
in eine aehnliche Richtung geht, aber mich hat es erschrocken.

Vielleicht bin ich ja auch ein Grufti und sehe es deshalb so. Full
Disclosure: Ich kriege es ums Verplatzen nicht hin auf meinem Handy mit
der Zahlentastatur effizient zu "simsen". Die Kids hier haben absolut
keine Probleme damit. Auf Dauer aber vermutlich schon, wenn der Arzt
ihnen sagt dass die Sehnenscheiden im Eimer sind.

Ueberhaupt scheitn das Problem schon weit aelter zu sein als wir:

http://www.cartoonstock.com/lowres/ndw0220l.jpg


>
>> Nimm diese hier:
>>
>> https://duckduckgo.com/html
>>
>> Google verwende ich schon lange nicht mehr.
>
> Hat sich irgendwie eingeschlichen, jetzt nehme ich wieder als erstes
> ixquick. Die von Dir werde ich bei Gelegenheit mal vergleichen.
>

Ja, die Welt dreht sich nicht nur um Google und Apple :-)

Edzard Egberts

unread,
May 29, 2013, 1:46:14 PM5/29/13
to
Joerg schrieb:
> Edzard Egberts wrote:
>> Wie lange wird es Deiner Meinung nach Menschen geben?
>
> Da sich die Bibel auch nicht exakt darueber auslaesst wissen wir das
> nicht. Ein wenig haengt das auch davon ab wie schnell wir unseren
> Planeten kaputtkriegen, mit Wegwerfmentalitaet und so.

Da sind wir ziemlich genau einer Meinung - Eigenverantwortung im
globalen Maßstab. So gesehen ist Atommüll tatsächlich kein Problem - bis
das Zeugs 'raussickert, haben sich die verbliebenen Kakerlaken auch an
Radioaktivität angepasst. :o)

>> Habe das gerade gelesen und finde es äußerst witzig, wie viel die
>> Perspektive doch ausmacht:
>>
>> http://www.stern.de/panorama/us-vater-verzweifelt-an-sohn-ein-brief-was-ist-denn-das-2017802.html
>
> Das ist durchaus ernst. Ich habe festgestellt dass selbst etliche
> gestandene Ingenieure erhebliche Schwierigkeiten haben, grammatisch
> korrekte und fluessige Berichte ueber eine Sache zu schreiben.

Das heißt aber eben nicht, dass die doof sind, sondern dass sie diese
Fähigkeit normalerweise nicht benötigen und daher nicht geübt haben.

> Vielleicht bin ich ja auch ein Grufti und sehe es deshalb so. Full
> Disclosure: Ich kriege es ums Verplatzen nicht hin auf meinem Handy mit
> der Zahlentastatur effizient zu "simsen".

Yep, stell' Dir das aus dem anderen Blickwinkel vor. ;o)

Andere Zeiten, andere Menschen - mit Respekt und Toleranz ist das sehr
interessant zu studieren.

> Auf Dauer aber vermutlich schon, wenn der Arzt
> ihnen sagt dass die Sehnenscheiden im Eimer sind.

Na ja, die kann man sich auch am PC kaputttippen, wenn nicht gar beim
Tennis. :o)

> Ueberhaupt scheitn das Problem schon weit aelter zu sein als wir:
>
> http://www.cartoonstock.com/lowres/ndw0220l.jpg

*g*

Holger

unread,
May 29, 2013, 1:56:21 PM5/29/13
to
Joerg schrieb:

> Da sich die Bibel auch nicht exakt darueber auslaesst wissen wir das
> nicht. Ein wenig haengt das auch davon ab wie schnell wir unseren
> Planeten kaputtkriegen, mit Wegwerfmentalitaet und so.

Es gibt etliche weitere Faktoren. Es ist ja nicht nur die geplante
Obsoleszenz, es sind ja nicht nur die vielen künstlich unbrauchbar
werdenden Produkte, an denen man sich aber günstig bedienen kann.
Gebrauchter Röhrenmonitor in allerbester Qualität, heute für 5 Euro in
den Kleinanzeigen. Plus Spritgeld, sind 20 Euro, finde ich okay.

Ein wesentlicher Faktor scheint mir der Umgang mit Lebensmitteln und
Anbauflächen zu sein. Viele Anbauflächen werden für Biosprit genutzt,
Lebensmittel werden teuerer und vom Handel dennoch weggeworfen, was
hierzulande zum "containern" führt, die Leute holen sich die leckeren
Sachen direkt aus dem Abfall der Supermärkte.

Wir werden es in der Krise wieder verschärft mit totalitären Ideologien
zu tun haben, die ja jetzt schon einen hohen Blutzoll einfordern.

Das wird vermutlich ein zentrales Problem dieses Jahrhunderts werden.

Holger

Joerg

unread,
May 29, 2013, 1:57:14 PM5/29/13
to
Edzard Egberts wrote:
> Joerg schrieb:
>> Edzard Egberts wrote:

[...]


>>> Habe das gerade gelesen und finde es äußerst witzig, wie viel die
>>> Perspektive doch ausmacht:
>>>
>>> http://www.stern.de/panorama/us-vater-verzweifelt-an-sohn-ein-brief-was-ist-denn-das-2017802.html
>>>
>>
>> Das ist durchaus ernst. Ich habe festgestellt dass selbst etliche
>> gestandene Ingenieure erhebliche Schwierigkeiten haben, grammatisch
>> korrekte und fluessige Berichte ueber eine Sache zu schreiben.
>
> Das heißt aber eben nicht, dass die doof sind, sondern dass sie diese
> Fähigkeit normalerweise nicht benötigen und daher nicht geübt haben.
>

Sage ich auch nicht. Die sind sicher genauso intelligent wie wir. Sie
werden aber z.B. von den Unis weit mehr haengen gelassen als wir damals,
was berufsrelevantes Wissen angeht.


>> Vielleicht bin ich ja auch ein Grufti und sehe es deshalb so. Full
>> Disclosure: Ich kriege es ums Verplatzen nicht hin auf meinem Handy mit
>> der Zahlentastatur effizient zu "simsen".
>
> Yep, stell' Dir das aus dem anderen Blickwinkel vor. ;o)
>
> Andere Zeiten, andere Menschen - mit Respekt und Toleranz ist das sehr
> interessant zu studieren.
>

Ist es. Ich sehe es dennoch mit Sorge. Denn es fuehrt IMHO zu oft zu
Situationen wo juengere Leute genervt das Handtuch schmeissen. Wenn man
z.B. in der Medizinelektronik bestehen will muss man in der Lage sein
lupenreine Berichte fuer Behoerden wie die FDA zu verfassen. Nicht nur
bei Zulassungsverfahren, die wollen auch einen salonfaehigen Design
History File sehen. Hatte gerade das Vergnuegen. Aehnliches gilt in der
Luftfahrt. Ich sehe immer mehr wie das von "den alten" uebernommen wird.
Nur sind die irgendwann nicht mehr da, bzw. im Altenheim.

[...]

Guido Grohmann

unread,
May 29, 2013, 2:22:36 PM5/29/13
to
Edzard Egberts schrieb:
> Joerg schrieb:
>> Edzard Egberts wrote:
>>> SF-Leser (aussterbende Gattung)
>> aussterbender Elektrolurch
>
> Na ja - realistisch gesehen: *WIR WERDEN ALLE AUSSTERBEN!* ;o)

Ja, aber immerhin mit einem lustigen Liedchen auf de Lippen:

https://www.youtube.com/watch?v=U7-60tyLQhA

Guido

Bernd Laengerich

unread,
May 29, 2013, 3:28:57 PM5/29/13
to
Am 29.05.2013 18:03, schrieb Olaf Kaluza:

> Nein, 7", aber sicher deutlich kleiner wie mein Tablett.

Niedlich. Welche Auflösung bietet das, was wiegst es und wie sind die
Außenmasse? Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, das das
wesentlich kleiner als ein 7" Tablet ist.

Bernd

Dieter Wiedmann

unread,
May 29, 2013, 4:29:55 PM5/29/13
to
Am 29.05.2013 19:46, schrieb Edzard Egberts:
> Joerg schrieb:

>> Das ist durchaus ernst. Ich habe festgestellt dass selbst etliche
>> gestandene Ingenieure erhebliche Schwierigkeiten haben, grammatisch
>> korrekte und fluessige Berichte ueber eine Sache zu schreiben.
>
> Das heißt aber eben nicht, dass die doof sind, sondern dass sie diese
> Fähigkeit normalerweise nicht benötigen und daher nicht geübt haben.

Ich muss da sofort an den Film "12 Angry Men" denken, da kannte auch
eine Pappnase nicht den Unterschied zwischen 'grammatisch' und
'grammatikalisch'; so einer wie Joerg war das. Wobei ich mir sicher bin,
dass Joerg das nie kapieren wird.


Gruß Dieter

Paul Berger

unread,
May 29, 2013, 5:43:10 PM5/29/13
to
Matthias Weingart wrote:

> Navi (f??rs Auto u

Und das funktioniert wirklich bei Dir? Mein Sch$%@§-Samsung macht bei
Sonneneinstrahlung nach einer halben Stunde die Grätsche und meldet
Ladeschluß wegen Überhitzung; das Fenster steht natürlich direkt vor dem
Navifenster und läßt sich nicht wegklicken. Ladekabel abklemmen
führt "natürlich" zum Ende des Akkus nach einer weiteren halben Stunde.
Sowas ist einfach nur Schund und halbfertig entwickelte Bananenware.
Von den anderen Unzulänglichkeiten wie sporadischen Resets, Aufhängern und
Crashes rede ich jetzt garnicht. Es gab jedenfalls schon einige
Situationen, in denen ich das Schrottteil am liebsten gegen die Wand
geklatscht hätte. Sowas kommt mir nie wieder ins Haus, bzw. Auto.
Im Gegensatz dazu ist mein "echtes" Navi extrem zuverlässig; obwohl (oder
weil?) es und die Karten von 2004 sind führt es mich immer zum Ziel und hat
keinerlei Probleme mit Sonneneinstrahlung hinter der Windschutzscheibe.

Ich mag ja die Idee eines Klugtelefons wirklich gerne, aber die praktische
Ausführung ist einfach nur abgrundtief minderwertig. Zumindest mein
Exemplar desselben.

Gruß,
Paul

Stephan Urban

unread,
May 29, 2013, 5:44:05 PM5/29/13
to
Steht doch alles da. ;-)
http://jp.kohjinsha.com/models/sc/specification/index.html

189x155x25~33mm, 800g, 1024x600

Relativ dick also, dafür hat es aber im Gegensatz zu den Tablet eine
Tastatur, USB, ExpressCard, Ethernet, VGA - also ein echtes Laptop.

Hanno Foest

unread,
May 29, 2013, 7:44:55 PM5/29/13
to
Am 29.05.2013 19:57, schrieb Joerg:

> Wenn man
> z.B. in der Medizinelektronik bestehen will muss man in der Lage sein
> lupenreine Berichte fuer Behoerden wie die FDA zu verfassen. Nicht nur
> bei Zulassungsverfahren, die wollen auch einen salonfaehigen Design
> History File sehen. Hatte gerade das Vergnuegen. Aehnliches gilt in der
> Luftfahrt. Ich sehe immer mehr wie das von "den alten" uebernommen wird.
> Nur sind die irgendwann nicht mehr da, bzw. im Altenheim.

Irgendwann sind auch die, die das bei der FDA verlangen, nicht mehr da...

Hanno

Hanno Foest

unread,
May 29, 2013, 7:47:33 PM5/29/13
to
Am 29.05.2013 18:24, schrieb Edzard Egberts:

> Schwachsinn scheint zum Standard zu werden. Habe heute nach "Slackware
> DUID" gesucht und musste die Suchmaschine wechseln, um tausende von
> Schwachsinnsvorschlägen los zu werden, z.B. "Slackware did":

Suchoptionen -> Alle Ergebnisse -> Wortwörtlich

Hanno

Hanno Foest

unread,
May 29, 2013, 7:49:22 PM5/29/13
to
Am 29.05.2013 08:18, schrieb Edzard Egberts:

> Mit dem Gedanken habe ich mich auch geplagt, aber zum Arbeiten möchte
> ich einen vernünftigen Desktop-Arbeitsplatz und zum Lesen ist so ein
> "E-Ink"-Display sehr angenehm. Schon im Garten in der Sonne ausprobiert
> - einwandfrei. Und mal eben ein Buch herunterladen, ist auch nett -
> sonst bin ich immer in die Buchhandlung gelatscht und stand als SF-Leser
> (aussterbende Gattung) kopfkratzend vor Regalen mit irgendwelchem
> Vampir- und Fantasy-Zeugs. Keine Ahnung, was die Leute an Primitivlingen
> mit großen Brotmessern so toll finden. %)

Exakt meine Gedanken. Wobei es immer noch genügend gute SF gibt.
Aktuelle Empfehlung: Neal Asher.

Hanno

Joerg

unread,
May 29, 2013, 7:53:17 PM5/29/13
to
Das ist ja das merkwuerdige. Ich habe durch meinen Job oefter Kontakt
mit Behoerden. Die Leute druecken sich in Schreiben recht gewaehlt aus,
selten findet man harte Grammatikfehler. Dafuer koennten die vermutlich
keinen Schaltregler entwickeln :-)

Hans-Jürgen Schneider

unread,
May 30, 2013, 2:12:08 AM5/30/13
to
Hanno Foest schrieb:
Eigentlich sollte dieses der Standard sein und Soundex gehört optional.
Aber Google macht ja viel mit Statistiken...
Erschreckend!

MfG
hjs

Olaf Kaluza

unread,
May 30, 2013, 2:09:47 AM5/30/13
to
Edzard Egberts <ed...@tantec.de> wrote:

>(aussterbende Gattung) kopfkratzend vor Regalen mit irgendwelchem
>Vampir- und Fantasy-Zeugs. Keine Ahnung, was die Leute an Primitivlingen
>mit großen Brotmessern so toll finden. %)

Das sind Vampirpornos fuer sexuell unzufriedene Frauen. Soll aber
angeblich gerade aus der Mode kommen.

Die Frage ist nur was kommt als naechstes...

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
May 30, 2013, 2:04:15 AM5/30/13
to
Paul Berger <384...@owlpic.com> wrote:

>Und das funktioniert wirklich bei Dir? Mein Sch$%@§-Samsung macht bei
>Sonneneinstrahlung nach einer halben Stunde die Grätsche und meldet

Es begab sich letzterdings das ich mit meinem Motorrad und einem
platten Reifen an einem sehr sonnigen Tag einsam und verzweifelt auf
einem Rastplatz stand. Da war es schon nicht einfach ueberhaubt mit
meinem Telefon einen Anruf zu taetigen weil das Display im direkten
Sonnenlicht nicht mehr ablesbar ist. Wie man sowas dauerhaft als Navi
nutzen will ist mir ein Raetzel.

>Im Gegensatz dazu ist mein "echtes" Navi extrem zuverlässig; obwohl (oder
>weil?) es und die Karten von 2004 sind führt es mich immer zum Ziel und hat
>keinerlei Probleme mit Sonneneinstrahlung hinter der Windschutzscheibe.

Das echte Navi in meinem Auto hat seit ein paar Wochen ein lustiges
Problem. Wenn es regnet und auch einige Zeit danach, findet es keine
Satelliten. Vermutlich ist irgendwas an der Antenne undicht geworden.
Lustig ist aber das es dann nicht sagt das es nicht weiss wo es ist,
nein es glaubet dann einfach man sei irgendwo 50 oder 100km entfernt
von dem Ort wo man wirklich ist und routet entsprechenden Unsinn.
Also ganz problemlos ist es auch nicht, auch wenn es viel besser ist
wie das im Handy.

>Ich mag ja die Idee eines Klugtelefons wirklich gerne, aber die praktische
>Ausführung ist einfach nur abgrundtief minderwertig. Zumindest mein
>Exemplar desselben.

Diese Telefone haben zwei Nachteile.

1. Eine viel zu kurze Entwicklungszeit.

2. Viel zu viel Rechenleistung im Vergleich zur technisch beherschbaren
Akkukapazitaet.


Ich hab ja schon immer die Theorie das es mit der Menschheit seit der
Erfindung des Flashroms bergab geht. Seitdem ist es moeglich die
Produkte beim Kunden reifen zu lassen und die Entwicklung erst und
schon abzuschliessen sobald nur noch 25% der Kunden unzufrieden sind.

Olaf

Myn Seudop

unread,
May 30, 2013, 2:40:10 AM5/30/13
to
Olaf Kaluza wrote:

> Das sind Vampirpornos fuer sexuell unzufriedene Frauen. Soll aber
> angeblich gerade aus der Mode kommen.

Was kommt aus der Mode? Sexuell unzufriedene Frauen?

> Die Frage ist nur was kommt als naechstes...

Cross-Over zwischen Vampiren und BDSM? So ist auch 50 Shades of Grey
entstanden.

Myn

Matthias Weingart

unread,
May 30, 2013, 2:58:47 AM5/30/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de>:

> Paul Berger <384...@owlpic.com> wrote:
>
> >Und das funktioniert wirklich bei Dir? Mein Sch$%@§-Samsung macht bei
> >Sonneneinstrahlung nach einer halben Stunde die Grätsche und meldet

Problemlos, hab zwar ne Halterung, aber 7" (hab das erste Pad, GT1000) sind
schon recht gross an der Windschutzscheibe;-), jetzt liegt es oft einfach
unten vor der Mittelkonsole unterm Kühlfach (im Akkubetrieb) und sagt mir
durch, wo ich abzubiegen hab. Hab den Bildschirm dann auch nur im Zielgebiet
an, auf der Autobahn ist der Schirm aus. Da hält der Akku auch so seine 6h,
wenn nicht sogar länger. Naja hab aber auch ne USB-Buchse im Auto, da kann
ich das im Notfall auch direkt anklemmen. Das GT1000 ist gut, die Galaxy
Dinger kenn ich von einem Bekannten - da sind die Akkus wohl einfach zu
klein; er musste dann am Ende zweimal am Tag nachladen ;-).
Jedenfalls will ich auch gar kein extra Navi (dass ich nur alle 2 Monate mal
brauche), das im "Handy" eingebaute reicht mir da völlig und ist durch seine
Zusatzfeatures eigentlich auch viel besser. Welches reine Navi kann die dlf-
Verkehrsmeldungen im Klartext anzeigen? Bevor ich mich auf ne längere Strecke
begebe schau ich immer erstmal auf
http://www.dradio.de/mobil2/verkehr.html

M.

Edzard Egberts

unread,
May 30, 2013, 3:51:41 AM5/30/13
to
Hanno Foest schrieb:
> Exakt meine Gedanken. Wobei es immer noch genügend gute SF gibt.
> Aktuelle Empfehlung: Neal Asher.

Hehe, von dem habe ich alles, was es auf deutsch gibt, ebenso von Iain
Banks (englisch ist mir zur Unterhaltung zu anstrengend). Zur Zeit lese
ich Alastair Reynolds, da habe ich inzwischen alles, was erhältlich ist.
John Scalzi ist sehr unterhaltsam und Dan Simmons hat auch ein paar
Sachen mit "Sense of wonder" geschrieben. Charles Stross schreibt
*richtig* abgedreht, der gehört bei mir ebenfalls zu den "must have".
Die Planetenkrieg-Reihe von John Ringo fällt dagegen zwar sehr ab, lässt
sich aber auch nett lesen.

So, das war sozusagen die aktuelle Regalreihe...


Bernd Laengerich

unread,
May 30, 2013, 5:06:03 AM5/30/13
to
Am 30.05.2013 08:04, schrieb Olaf Kaluza:

> Lustig ist aber das es dann nicht sagt das es nicht weiss wo es ist,
> nein es glaubet dann einfach man sei irgendwo 50 oder 100km entfernt
> von dem Ort wo man wirklich ist und routet entsprechenden Unsinn.

Mein Saugpömpel-Navi meinte mal, ich solle etwa "5000km nach Westen" fahren.
Danach hätte es wohl wieder Kartenmaterial Osteuropa :-)

Blöde ist auch, wenn es sich mal vertut und in der Stadt ein paar Straßen
weiter ist. Ob das über Reflexionen verwirrt wird?

Bernd

Klaus Butzmann

unread,
May 30, 2013, 6:18:11 AM5/30/13
to
Am 29.05.2013 08:18, schrieb Edzard Egberts:
> stand als SF-Leser (aussterbende Gattung) kopfkratzend vor Regalen
> mit irgendwelchem Vampir- und Fantasy-Zeugs.
Wundert mich gar nicht, die Blütezeit von "Science" war in Deutschland
um 1900, mit zweifelhaften Zielen bis 1945 und endete in den 70ern.
Wenn man von SF "Science" abzieht bleibt halt "Fiction" über :-)

Gibt's eigentlich BF Literatur? Business Fiction :-))


Butzo

Horst-D.Winzler

unread,
May 30, 2013, 6:32:27 AM5/30/13
to
Am 30.05.2013 12:18, schrieb Klaus Butzmann:

> Gibt's eigentlich BF Literatur? Business Fiction :-))

Reicht dir die Öffentlich-rechtliche-Hofberichterstattung nicht? Die ist
doch bekanntermaßen Alternativlos.
Aber ich verstehe, du willst noch selbst aktiv werden, also selbst
auswählen und auch noch selbst lesen. ;-)

--
mfg hdw

Klaus Butzmann

unread,
May 30, 2013, 6:38:06 AM5/30/13
to
Am 29.05.2013 18:24, schrieb Edzard Egberts:
> musste die Suchmaschine wechseln, um tausende von
> Schwachsinnsvorschlägen los zu werden, z.B. "Slackware did":
Noscript und google das Scripting verbieten.


Butzo

Klaus Butzmann

unread,
May 30, 2013, 6:48:04 AM5/30/13
to
Am 30.05.2013 01:44, schrieb Hanno Foest:

> Irgendwann sind auch die, die das bei der FDA verlangen, nicht mehr da...
Der war gut, Danke!


Butzo

Rafael Deliano

unread,
May 30, 2013, 7:32:11 AM5/30/13
to
>> Ich habe mir kᅵrzlich einen Kindle gekauft,

Ich bin mit meinem Kindle Paperwhite recht zufrieden.
Soweit man sich auf Bᅵcher bechrᅵnkt die nur aus Text
bestehen.
Die Beleuchtung des Paperwhite funktioniert gut,
ist aber eher ein Gag. Benᅵtigt man praktisch nicht.
Ohne LEDs muᅵ man das Ding nur am Wochenende kurz
an den USB des PCs stecken zum Laden und kann die
Woche ᅵber lesen.
Was gegenᅵber Papier-Taschenbᅵchern angenehm
ist, ist daᅵ man die Schriftgrᅵsse grᅵsser stellen
kann. "ᅵltere Menschen" wie ich wissen das zu schᅵtzen.

> die Reihe der Elektronikbuecher weiter geschrumpft war.
> und da standen nur noch Buecher wie "Papa, wir basteln uns einen Feuchtigkeitssensor".

Der Knackpunkt am Kindle ist, daᅵ bezᅵglich Fachbᅵcher
kein Angebot existiert:

http://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_n_2?rh=n%3A530484031%2Cn%3A!530485031%2Cn%3A530886031%2Cn%3A567118031%2Cn%3A617016031%2Cn%3A617097031&bbn=617016031&ie=UTF8&qid=1365332735&rnid=617016031

Hᅵrt bald nach "Elektronik-Miniprojekte" von Kainka
bzw. "Elektronik-Fibel" von Patrick Schnabel auf.

Fachbᅵcher ( d.h. Text mit Bildern, Tabellen )
die nicht explizit fᅵr Kindle-ebooks geschrieben
wurden sind typisch unbrauchbar.
Ich bin derzeit auch skeptisch ob man fᅵr das
A5-Format jemals brauchbare technische Bᅵcher
erstellen kann. Die Navigationsmᅵglichkeiten
d.h. bei Verweis auf ( Bild 5 ) nach Bild 5
zu springen und dann zurᅵckzuspringen sind
bei Kindle anscheinend nicht vorhanden. Wenn man
aber kein A4-Format hat ist das zwingend nᅵtig.

MfG JRD

Matthias Dingeldein

unread,
May 30, 2013, 9:01:57 AM5/30/13
to
Myn Seudop wrote:

> Olaf Kaluza wrote:
>
>> Das sind Vampirpornos fuer sexuell unzufriedene Frauen. Soll aber
>> angeblich gerade aus der Mode kommen.
>
> Was kommt aus der Mode? Sexuell unzufriedene Frauen?

yo, wenn man sich die Mode so anguckt, hat man echt keine Lust mehr auf das
was drinsteckt

Gruss & SCNR, Matthias Dingeldein

--
... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern!

Lutz Schulze

unread,
May 30, 2013, 9:44:38 AM5/30/13
to
Am Thu, 30 May 2013 15:01:57 +0200 schrieb Matthias Dingeldein:

> yo, wenn man sich die Mode so anguckt, hat man echt keine Lust mehr auf das
> was drinsteckt
>
> Gruss & SCNR, Matthias Dingeldein

Was erinnert mich denn da an den Fuchs und die sauren Trauben ...

SCNR2

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachtr�gliche W�rmed�mmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Hanno Foest

unread,
May 30, 2013, 10:23:27 AM5/30/13
to
Am 30.05.2013 13:32, schrieb Rafael Deliano:

> Die Beleuchtung des Paperwhite funktioniert gut,
> ist aber eher ein Gag. Benötigt man praktisch nicht.
> Ohne LEDs muß man das Ding nur am Wochenende kurz
> an den USB des PCs stecken zum Laden und kann die
> Woche über lesen.

Die Vorgängerversion ohne Beleuchtung muß man nur alle 1-2 Monate laden.

Hanno

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 30, 2013, 10:27:51 AM5/30/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:

>Da war es schon nicht einfach ueberhaubt mit
>meinem Telefon einen Anruf zu taetigen weil das Display im direkten
>Sonnenlicht nicht mehr ablesbar ist.

Dann taugt es halt nix. Mein HTC ist 1a auch in direkter Sonne
ablesbar, und mein Runbo-Biilg-Androide immerhin noch brauchbar.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Joerg

unread,
May 30, 2013, 10:28:19 AM5/30/13
to
Olaf Kaluza wrote:
> Paul Berger <384...@owlpic.com> wrote:
>
> >Und das funktioniert wirklich bei Dir? Mein Sch$%@§-Samsung macht bei
> >Sonneneinstrahlung nach einer halben Stunde die Grätsche und meldet
>
> Es begab sich letzterdings das ich mit meinem Motorrad und einem
> platten Reifen an einem sehr sonnigen Tag einsam und verzweifelt auf
> einem Rastplatz stand. Da war es schon nicht einfach ueberhaubt mit
> meinem Telefon einen Anruf zu taetigen weil das Display im direkten
> Sonnenlicht nicht mehr ablesbar ist. Wie man sowas dauerhaft als Navi
> nutzen will ist mir ein Raetzel.
>

Sowas ist ja auch nicht fuer Motorradfahrer gedacht, weil die
normalerweise dann die Reifenklauen, den Schraubenschluessel und
Flickzeug aus der Satteltasche holen. Der Kram im ollen Plastikbeutel,
unter der zerlegten Flinte :-)

Anrufen, also sowas, diese Dekadenz heute, tsk, tsk, tsk ...

[...]

Hanno Foest

unread,
May 30, 2013, 10:33:33 AM5/30/13
to
Am 30.05.2013 09:51, schrieb Edzard Egberts:

> Hehe, von dem habe ich alles, was es auf deutsch gibt, ebenso von Iain
> Banks (englisch ist mir zur Unterhaltung zu anstrengend).

Banks kommt dran, wenn ich Asher durch habe. - Glücklicherweise lese ich
englisch genauso entspannt wie deutsch: Ich hab nach dem Abi einfach mal
angefangen, englische SF zu lesen. Damals noch mit großem Wörterbuch
daneben. Wenn ich jetzt noch mal was nachschlagen muß, dann hat der
Kindle ein ganz brauchbares Wörterbuch an Bord.

> Zur Zeit lese
> ich Alastair Reynolds, da habe ich inzwischen alles, was erhältlich ist.
> John Scalzi ist sehr unterhaltsam und Dan Simmons hat auch ein paar
> Sachen mit "Sense of wonder" geschrieben. Charles Stross schreibt
> *richtig* abgedreht, der gehört bei mir ebenfalls zu den "must have".

Simd alle ebenfalls auf meinem Radar. Wir scheinen einen ähnlichen
Geschmack zu haben.

> Die Planetenkrieg-Reihe von John Ringo fällt dagegen zwar sehr ab, lässt
> sich aber auch nett lesen.

Ringo ist mir dagegen zu militaristisch.

So, genug OT...

Hanno

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 30, 2013, 11:41:48 AM5/30/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Sowas ist ja auch nicht fuer Motorradfahrer gedacht, weil die
>normalerweise dann die Reifenklauen, den Schraubenschluessel und
>Flickzeug aus der Satteltasche holen. Der Kram im ollen Plastikbeutel,
>unter der zerlegten Flinte :-)

Runbo X5.

Joerg

unread,
May 30, 2013, 12:54:40 PM5/30/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Sowas ist ja auch nicht fuer Motorradfahrer gedacht, weil die
>> normalerweise dann die Reifenklauen, den Schraubenschluessel und
>> Flickzeug aus der Satteltasche holen. Der Kram im ollen Plastikbeutel,
>> unter der zerlegten Flinte :-)
>
> Runbo X5.
>

Sieht ja echt gusseisern aus.

http://unlockedphoneandroid.com/runbo-x5-43-inch-ips-screen-mtk6577-dual-core-android-40-os-waterproof-dustproof-gps-wifi-smart-phone-p-253.html

Hat es auch einen kratzfesten Glasbildschirm? Den Reifen kriegt man
damit vermutlich aber nicht von der Felge :-)

Matthias Dingeldein

unread,
May 30, 2013, 1:07:44 PM5/30/13
to
Lutz Schulze wrote:

> Am Thu, 30 May 2013 15:01:57 +0200 schrieb Matthias Dingeldein:
>
>> yo, wenn man sich die Mode so anguckt, hat man echt keine Lust mehr auf
>> das was drinsteckt
>>
>> Gruss & SCNR, Matthias Dingeldein
>
> Was erinnert mich denn da an den Fuchs und die sauren Trauben ...

wieso, ist genau wie mit dem Rauchen, da weiss man gleich, wo man gar nicht
erst gucken muss (von daher eigentlich gar nicht mal unpraktisch)

Gruss, Matthias Dingeldein

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 30, 2013, 1:21:11 PM5/30/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Hat es auch einen kratzfesten Glasbildschirm?

Den haben sogar die schicken Flundern, die nach einmal Runterfallen
hin sind. Ja, das Ding ist schon witzig, und für mich der Knackpunkt
das eingebaute UHF-Funkgerät. In der Bahn wird man oft komisch
angesehen mit dem Ding; meine Frau hat auch eins :)

Joerg

unread,
May 30, 2013, 1:58:05 PM5/30/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Hat es auch einen kratzfesten Glasbildschirm?
>
> Den haben sogar die schicken Flundern, die nach einmal Runterfallen
> hin sind. Ja, das Ding ist schon witzig, und für mich der Knackpunkt
> das eingebaute UHF-Funkgerät. In der Bahn wird man oft komisch
> angesehen mit dem Ding; meine Frau hat auch eins :)
>

Das hatten Foenchen auf dem Sprint Netz hier schon vor rund 15 Jahren,
ohne UHF: Man konnte eine Nummer einklimpern, m.W. auch mehrere, dann
eine PTT-Funktion aktivieren. Nun wurde das Handy zum Walkie-Talkie,
aber ueber das CDMA-Netz. War lustig, unser Chef der Materialbeschaffung
hatte mal ein Problem, es mussten Lagerbestaende auf Diskrepanz
untersucht werden, war wohl irgendwas bei einer Computereingabe
schiefgelaufen. Das Lager war in einem anderen Bundesstaat, aber er
konnte sich per "Walkie-Talkie" mit den Mitarbeitern dort unterhalten
und Bestaende direkt mit unserem Lager abgleichen. M.W. wurde die
Verbindung nach jeder Durchsage vom Protokoll her getrennt, aber wenn
man dann 10min spaeter die "Sendetaste" drueckte kam das ohne Klingeln
und Abheben direkt durch. Ein Roger-Piep wie bei Apollo waere natuerlich
cool gewesen :-)

Wenn da jetzt natuerlich ein 2m Transceiver drin waere, das haette schon
was. 70cm koennte ich hier kaum brauchen, da rauscht es nur.

Olaf Kaluza

unread,
May 30, 2013, 2:44:34 PM5/30/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:


>Sowas ist ja auch nicht fuer Motorradfahrer gedacht, weil die
>normalerweise dann die Reifenklauen, den Schraubenschluessel und
>Flickzeug aus der Satteltasche holen. Der Kram im ollen Plastikbeutel,
>unter der zerlegten Flinte :-)

Bei meiner alten BMW kein Problem. Die hat sogar extra eine Luftpumpe
am Rahmen. Aber bei einem modernem Motorrad hast du auch schlauchlose
Reifen. Die bekommt man schonmal nur schwer ueber dem Hump und erst
recht nicht wieder drauf wenn man keinen richtig fetten Kompressor
hat.

Okaf

Gerhard Hoffmann

unread,
May 30, 2013, 2:59:49 PM5/30/13
to
Am 30.05.2013 08:04, schrieb Olaf Kaluza:

> Das echte Navi in meinem Auto hat seit ein paar Wochen ein lustiges
> Problem. Wenn es regnet und auch einige Zeit danach, findet es keine
> Satelliten. Vermutlich ist irgendwas an der Antenne undicht geworden.
> Lustig ist aber das es dann nicht sagt das es nicht weiss wo es ist,
> nein es glaubet dann einfach man sei irgendwo 50 oder 100km entfernt
> von dem Ort wo man wirklich ist und routet entsprechenden Unsinn.

Wenn das ein 5er touring ist, kannst Du unangenehme Nachrichten
bzgl. Heckklappenkabelbaum oder Marderfraß an CAN-Kabeln erwarten.
Falsche Beschwerden über Ausfälle des Abblendlichts zeigen in
die gleiche Richtung. Vermutlich verhunzte Datenpakete.

Gruß, Gerhard


Joerg

unread,
May 30, 2013, 3:30:34 PM5/30/13
to
Das habe ich bei Autos schon gemacht, zu Studentenzeiten. Mit einer
Fusspumpe die ich heute noch benutze. War allerdings immer ein Kraftakt
die Dinger runterzubekommen ohne mit den Eisen Macken in die Felge zu
machen. Die Belohnung war meist ein dabei und hinterher gemeinsam
verpichelter Kasten Koepi. Bei Degraa habe ich abgewinkt, das schmeckt
mir nicht. Probefahrt musste daher am naechsten Tag erfolgen.

Das Auswuchten habe ich anderen ueberlassen, das war nie so mein Ding.
Habe immer gesagt es laege daran dass ich unmusikalisch sei :-)

Klaus Butzmann

unread,
May 30, 2013, 5:00:12 PM5/30/13
to
Am 30.05.2013 13:32, schrieb Rafael Deliano:

> Der Knackpunkt am Kindle ist, daß bezüglich Fachbücher
> kein Angebot existiert:
Oje

> Fachbücher ( d.h. Text mit Bildern, Tabellen )
> die nicht explizit für Kindle-ebooks geschrieben
> wurden sind typisch unbrauchbar.
Dann ist meine Skepsis offenbar nicht unberechtigt :-(


Danke für die Infos


Butzo

Edzard Egberts

unread,
May 31, 2013, 2:19:49 AM5/31/13
to
Rafael Deliano schrieb:
>>> Ich habe mir kürzlich einen Kindle gekauft,
>
> Die Beleuchtung des Paperwhite funktioniert gut,
> ist aber eher ein Gag. Benötigt man praktisch nicht.

Man kann damit aber auch bei so Schmuddelwetter noch lesen, ohne gleich
die große Beleuchtung anwerfen zu müssen.

> Ohne LEDs muß man das Ding nur am Wochenende kurz
> an den USB des PCs stecken zum Laden und kann die
> Woche über lesen.

Bei der Angabe "Akku hält drei Wochen" mit eingeklammerter
Nebenbedingung (bei 2h Nutzung pro Tag) hatte ich schon wieder den
Wunsch, irgend einen Marketingfuzzy zu würgen. Was ist an der Angabe
"40h Laufzeit" so schwer?

> Fachbücher ( d.h. Text mit Bildern, Tabellen )
> die nicht explizit für Kindle-ebooks geschrieben
> wurden sind typisch unbrauchbar.
> Ich bin derzeit auch skeptisch ob man für das
> A5-Format jemals brauchbare technische Bücher
> erstellen kann.

Für mich ist der Kindle reiner Taschenbuch-Ersatz und in der Hinsicht
IMHO wirklich gelungen. Man kann zwar PDFs draufladen und sogar einen
Jailbreak durchführen, das halte ich aber nicht wirklich für sinnvoll.
Ich denke auch, bevor es brauchbare technische Bücher im A5-Format gibt,
sind Reader im A4-Format preiswert erhältlich. Wenn man denn Fachbücher
liest, die man nicht sowieso am PC/Arbeitsplatz ausprobieren muss...

Bernd Laengerich

unread,
May 31, 2013, 2:41:11 AM5/31/13
to
Am 30.05.2013 16:23, schrieb Hanno Foest:

> Die Vorgängerversion ohne Beleuchtung muß man nur alle 1-2 Monate laden.

Meinen Kobo auch nur. Der ist immer im Standby.

Bernd

Olaf Kaluza

unread,
May 31, 2013, 2:37:21 AM5/31/13
to
Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de> wrote:

>Fachbücher ( d.h. Text mit Bildern, Tabellen )
>die nicht explizit für Kindle-ebooks geschrieben
>wurden sind typisch unbrauchbar.

Wenn die Fachbuecher als PDFs vorliegen dann ist das sicher
richtig. Dann braucht man einfach einen groesseren Reader!

Wenn man beim erstellen auf das kleinere Format ruecksicht nimmt dann
sind aber auch kleinere Reader okay. Ich habe hier noch den sehr
kleinen PRS-350 von Sony. Ich kann fuer den problemlos mit Lyx/Latex
PDFs erstellen die darauf gut benutzbar sind und gut aussehen.

Ein Problem wird es aber sicher wenn der Autor sich nicht darueber
im klaren ist das sein Buch auch mal in klein verwendet wird. Wenn es
also keine spezielle Anpassung an das Format gibt.

Deshalb finde ich ja Sonys geplantes neues Ebook mit 13" so
interessant. Man muss einfach einen grossen Reader haben weil man ja
auf jedenfall noch bergeweise altes gescanntes Material hat.

> Ich bin derzeit auch skeptisch ob man für das
>A5-Format jemals brauchbare technische Bücher
>erstellen kann.

Ich glaube das es geht, aber es reicht halt nicht aus. Einfach wegen
den ganzen Altlasten.

Die Navigationsmöglichkeiten
>d.h. bei Verweis auf ( Bild 5 ) nach Bild 5
>zu springen und dann zurückzuspringen sind
>bei Kindle anscheinend nicht vorhanden. Wenn man
>aber kein A4-Format hat ist das zwingend nötig.

Also das sehe ich nicht so. Es ist durchaus moeglich mal eine Seite
weiter zu blaettern und wieder zurueck wenn ein Bild etwas groesser
sein sollte. Aber ich gebe zu das es Komfortgewinn waere.

Olaf



Matthias Weingart

unread,
May 31, 2013, 3:18:57 AM5/31/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid>:

>> Runbo X5.

Mhh geil, könnte ich ja mein VX7R und mein Tablett mal durch sowas ersetzen,
spart wieder nen bissl Platz in der Tasche (naja 340g sind für nen reinen
Androiden schon ganz schön schwer, dafür hält der Akku viel länger :-), ich
hoffe der Akku ist wechselbar?
Wie funktioniert da eigentlich das Dual-SIM? Laufen die 2 GSM's parallel?
Also z.B. wenn das Internet über GSM1 schlecht (oder alle;-) ist, wechselt er
automatisch auf den GSM2-Anbieter, so wie er auch automatisch auf WLAN
schwenkt, wenn er ein solches Netz verfügbar hat - oder muss man da manuell
switchen?

M.
--

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 31, 2013, 3:42:52 AM5/31/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Das hatten Foenchen auf dem Sprint Netz hier schon vor rund 15 Jahren,
>ohne UHF: Man konnte eine Nummer einklimpern, m.W. auch mehrere, dann
>eine PTT-Funktion aktivieren. Nun wurde das Handy zum Walkie-Talkie,
>aber ueber das CDMA-Netz. War lustig, unser Chef der Materialbeschaffung

Gab es bei uns auch, aber nur kurze Zeit, nur bei der Telekom, und die
haben es wieder abgedreht :( Schade! Natürlich gibt es x Applikationen
für die Androiden, die das auch können, nur halt nicht mehr einen
gemeinsamen Standard.

>Wenn da jetzt natuerlich ein 2m Transceiver drin waere, das haette schon
>was. 70cm koennte ich hier kaum brauchen, da rauscht es nur.

Die legen davon auch gerade eine 2m-Version auf. Der Chip, der drin
ist, kann an sich beides, aber vermutlich ist nur ein Satz Filter
verbaut.

>--
>Gruesse, Joerg

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
May 31, 2013, 3:44:23 AM5/31/13
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Mhh geil, könnte ich ja mein VX7R und mein Tablett mal durch sowas ersetzen,
>spart wieder nen bissl Platz in der Tasche (naja 340g sind für nen reinen
>Androiden schon ganz schön schwer, dafür hält der Akku viel länger :-), ich
>hoffe der Akku ist wechselbar?

Ja, der ist wechselbar, aber nur mit Schraubendreher, da der
Akkudeckel der Dichtigkeit wegen verschraubt ist.

>Wie funktioniert da eigentlich das Dual-SIM? Laufen die 2 GSM's parallel?
>Also z.B. wenn das Internet über GSM1 schlecht (oder alle;-) ist, wechselt er
>automatisch auf den GSM2-Anbieter, so wie er auch automatisch auf WLAN
>schwenkt, wenn er ein solches Netz verfügbar hat - oder muss man da manuell
>switchen?

Automatisch weiß ich nicht, ich switche manuell, habe zumindest keinen
Automatismus gefunden.

Rafael Deliano

unread,
May 31, 2013, 3:57:47 AM5/31/13
to
>> Die Beleuchtung des Paperwhite funktioniert gut,
>> ist aber eher ein Gag. Benᅵtigt man praktisch nicht.
> Man kann damit aber auch bei so Schmuddelwetter noch
> lesen, ohne gleich die groᅵe Beleuchtung anwerfen zu mᅵssen.

Amazon hat als Anwendung angepriesen daᅵ man damit nachts
im Bett bei vᅵllig abgeschalteter Zimmerbeleuchtung noch
lesen kann. Das geht natᅵrlich recht gut und auch mit
minimaler Helligkeitseinstellung/Energieverbrauch. Aber
ob der typische Anwender das braucht ... Ich wᅵrde vermuten
die LEDs fliegen in der nᅵchsten Generation aus
Kostengrᅵnden wieder raus.
In meinem Fall, d.h. wenn die S-Bahn durch Tunnel fᅵhrt
und damit Umgebungslicht zeitweise schwᅵchelt, kommt
die passive Beleuchtung zum Tragen: Lumineszenz-Folie
die wenn sie sich vollgepumpt hat leuchtet.

MfG JRD

Rafael Deliano

unread,
May 31, 2013, 4:35:43 AM5/31/13
to
> Wenn die Fachbuecher als PDFs vorliegen dann ist das sicher
> richtig. Dann braucht man einfach einen groesseren Reader!

Ist keine reine Frage der Hardware. Ohne Amazons KDP sind
eBooks für selbstpublizierende Autoren und auch viele Verlage
nicht relevant. Auf pdf habe ich meine Zeitschriften
schliesslich vorliegen, bringts nicht.
KDP bietet das Vertriebssystem und zumindest rudimentäre
copy-protection.

> Ich glaube das es geht, aber es reicht halt nicht aus.
> Einfach wegen den ganzen Altlasten.

Das ist langsam auch meine Meinung zum Thema Kindle: für
Taschenbücher ok & erfolgreich, kommt aber nicht aus
der Nische raus.
Amazon hatte zwar mal sw-Kindle mit grösserem
Bildschirm, aber der war erfolglos weil zu früh.
Das sw A4 Display von eInk/Sony wird erstmal nichts
ändern.
Wird erst dann consumer/Stückzahlen-relevant wenn
eInk ein farb-A4 Display hat. Wobei egal ist wie schrill
die Farbdarstellung der ersten Generation ist. In dem
Augenblick werden Zeitungen/Zeitschriften aktiv.
Ich würde auch nicht vermuten daß Amazon dann noch
als HW-Anbieter auftritt. Paßt nicht in ihr übliches
Geschäftsmodell. Über ein angepaßtes System wie KDP
das dann konventionellen Buchbestand anbieten kann
und die obengenannten Leistungen bietet verdienen die
ihr Geld leichter.

MfG JRD

Matthias Weingart

unread,
May 31, 2013, 5:04:31 AM5/31/13
to
Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de>:

> Wird erst dann consumer/St ckzahlen-relevant wenn
> eInk ein farb-A4 Display hat. Wobei egal ist wie schrill
> die Farbdarstellung der ersten Generation ist. In dem
> Augenblick werden Zeitungen/Zeitschriften aktiv.
>

Fraglich, viele Zeitungsanbieter haben ihr Angebot auf die kleinen 4" oder
10" Displays des iPhones und iPads abgestimmt; die machen da tatsächlich ein
völlig separates Layout dafür. Glaub nicht, dass die da auch noch Lust auf ne
separate Mobilplattform haben. ;-)

M.
--

Olaf Kaluza

unread,
May 31, 2013, 5:40:40 AM5/31/13
to
Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de> wrote:

>KDP bietet das Vertriebssystem und zumindest rudimentäre
>copy-protection.

Wenn ein Buch sowas hat dann kaufe ich lieber die Papierform, schneide
den Ruecken ab und schick es hier durch den Scanner. Ich lass mich nicht
durch Amazon verarschen.

> Amazon hatte zwar mal sw-Kindle mit grösserem
>Bildschirm, aber der war erfolglos weil zu früh.

Ich behaupte mal es ist alles eine Frage des Gewichts und des
Preises/Handling. Ich erwarte von so einem Reader im Idealfalle das
ich es gnauso nutzen kann wie ein Buch. Mir also beim lesen nicht der
Arm abfaellt und es nicht gleich kaputt geht wenn es mal runter
faellt. Und wenn es nach 5Jahren doch mal kaputt geht oder aus
andereren Gruenden erneuert wird, dann erwarte ich das ich meine
SD-Karte aus dem alten Ebook rausziehe, in das neue reinstecke und
dort alles wieder funktioniert.


>Das sw A4 Display von eInk/Sony wird erstmal nichts
>ändern.
> Wird erst dann consumer/Stückzahlen-relevant wenn
>eInk ein farb-A4 Display hat. Wobei egal ist wie schrill
>die Farbdarstellung der ersten Generation ist.

Hm...vielleicht. Ich gebe zu das ich ein paar Farben fuer Graphen auch
ganz nett finden wuerde. Andererseits wuerde ich sagen das 90% meiner
Papierbuecher Farbe nur auf dem Umschlag verwenden.


Olaf

Rafael Deliano

unread,
May 31, 2013, 5:48:32 AM5/31/13
to
>> Wird erst dann consumer/St ckzahlen-relevant wenn
>> eInk ein farb-A4 Display hat... In dem
>> Augenblick werden Zeitungen/Zeitschriften aktiv.
> Fraglich, viele Zeitungsanbieter haben ihr Angebot auf die kleinen 4" oder
> 10" Displays des iPhones und iPads abgestimmt; die machen da tatsächlich ein
> völlig separates Layout dafür. Glaub nicht, dass die da auch noch Lust auf ne
> separate Mobilplattform haben. ;-)

Die machen mit dem nicht-Papier Angebot heute
kein Geld. Da sie den Inhalt von der ( leidlich
finanzierten ) Papierversion ableiten, haben sie
natürlich auch noch nicht volle Kosten.
Zeitschriften brauchen um kostendeckend zu sein
konventionell Werbung. Am besten geht das mit grosser
Seite und Spalte Werbung direkt neben "Inhalt".
Finanzierung rein aus Abo-Einnahmen ist irreal.
Die Elektronik-Fachzeitschriften sind bei Abos
schon lange vor www abgesoffen.
Auf Händi-Bildschirm ist die Werbung kaum so unter-
zubringen daß sie der Leser akzeptiert. Auf A4 sind
die Möglichkeiten im Layout wieder da. Inhalt kann
man auf sw A4 sicher schon bringen, aber für Inserenten
die ihren Werbeschnippsel gesehen haben wollen sind
knallige Farben wesentliche Anforderung.

MfG JRD

Eric Brücklmeier

unread,
May 31, 2013, 5:52:20 AM5/31/13
to
Am 30.05.2013 17:41, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Sowas ist ja auch nicht fuer Motorradfahrer gedacht, weil die
>> normalerweise dann die Reifenklauen, den Schraubenschluessel und
>> Flickzeug aus der Satteltasche holen. Der Kram im ollen Plastikbeutel,
>> unter der zerlegten Flinte :-)
>
> Runbo X5.
>

Wenn ich nicht eine starke Android-Allergie hätte, dann wäre das echt
einen zweiten Blick wert....

Marko K.

unread,
May 31, 2013, 6:12:15 AM5/31/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

> Das ist durchaus ernst. Ich habe festgestellt dass selbst etliche
> gestandene Ingenieure erhebliche Schwierigkeiten haben, grammatisch
> korrekte und fluessige Berichte ueber eine Sache zu schreiben.
> Aufgefallen ist mir das zuerst als jemand unglaublich lange an sowas
> sass und das Ergebnis, nun ja, ernuechternd war. Keine Auslaender, Leute
> die hier geboren und aufgewachsen sind. Twittern, "facebooken", "simsen"
> und bloggen koennen sie hingegen. Ich weiss nicht ob der Trend in Europa
> in eine aehnliche Richtung geht, aber mich hat es erschrocken.

Das Phänomen scheint international zu sein. Musste hier schon vor über 10
Jahren mit jungen Ingenieuren betreutes Eingeben spielen, weil sie nicht in
der Lage waren ihre Requirements verbal zu formulieren und statt dessen das
Dokument mit tausend nichtssagenden Screenshots zugemüllt haben.


--
Signature not found error. Please panic immediately.

Dieter Wiedmann

unread,
May 31, 2013, 6:34:39 AM5/31/13
to
Am 31.05.2013 12:12, zitierte Marko K.:
> Joerg<inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Das ist durchaus ernst. Ich habe festgestellt dass selbst etliche
>> gestandene Ingenieure erhebliche Schwierigkeiten haben, grammatisch
>> korrekte und fluessige Berichte ueber eine Sache zu schreiben.

Grammatikalisch!

Reginald Rose lässt grüßen.


CNR, Dieter


Edzard Egberts

unread,
May 31, 2013, 7:17:12 AM5/31/13
to
Dieter Wiedmann schrieb:
> Am 31.05.2013 12:12, zitierte Marko K.:
>> Joerg<inv...@invalid.invalid> wrote:
>>
>>> grammatisch korrekte
>
> Grammatikalisch!

Jetzt wollte ich doch nachschlagen, wie dieses seltsame Adjektiv zu
stande kommt:

<Wikipedia>
Die Adjektive grammatisch und grammatikalisch (von spätlateinisch
grammaticalis) werden heute meist synonym in den Bedeutungen „die
Grammatik betreffend“[1][2] oder „den Regeln der Grammatik
entsprechend“[1] verwendet.[3] Teilweise wird dem Wort grammatikalisch
die letztere Bedeutung jedoch nicht zugewiesen.[4][5] Entsprechend ist
als negierte Form ungrammatisch (für „nicht den Regeln der Grammatik
entsprechend“, dafür auch agrammatisch) deutlich gebräuchlicher.[4]
</Wikipedia>

Aha, das kommt also aus dem spätlateinischen, also dass muss man ja nun
*wirklich* wissen.

> Reginald Rose lässt grüßen.

Ja, nett, grüß zurück...

Rafael Deliano

unread,
May 31, 2013, 7:53:14 AM5/31/13
to
>> KDP bietet das Vertriebssystem und zumindest rudimentäre
>> copy-protection.
> Wenn ein Buch sowas hat dann kaufe ich lieber die Papierform, schneide
> den Ruecken ab und schick es hier durch den Scanner. Ich lass mich nicht
> durch Amazon verarschen.

a) langfristig wird nicht alles alternativ in Papierform
angeboten werden. Ich z.B. werde absehbar nie mehr auf
Papier veröffentlichen. Je spezieller Publikation ist
desto unwahrscheinlicher ist Papier.
b) die heutigen von Papierbüchern abgeleiteten Kindle-Varianten
liegen preislich meist nur knapp unter der Papierversion.
Publikationen die nur auf Kindle zielen sind tendenziell
deutlich billiger, ca. 2-5 EUR. 10 EUR ist da schon arg teuer.
Wenn die Preisdifferenz deutlich ist, überlegt man sich dann
schon ob man Papier wirklich will.
c) Kindle-Publikation a la pdf durch den Drucker schicken geht
eh nicht, der Kindle-Reader auf PC unterstützt es nicht
soweit ich mich erinnere nicht. Und es ist zudem html.
d) gescannte Bücher
* sind auf Bildschirm nicht üppig gut lesbar
* und haben gegenüber echtem html/pdf den Nachteil daß
sie nicht nach Stichworten durchsuchbar sind. Typische
Kindle-Fachbücher ( soweit es welche gäbe ) haben anders
als Papierbücher kein Stichwortverzeichnis im Anhang, weil eben
die Hypertext-Sprungfunktionen derzeit so unterirdisch sind.

> Mir also beim lesen nicht der Arm abfaellt und es nicht gleich
> kaputt geht wenn es mal runter faellt.

Die heutige kleinen (Glas-)Kindle sind verwendbar, aber
man kann Glas nicht auf A4 hochskalieren und dann
ein dünnes Gerät erwarten. Darum ist das Sony-Ding ja
jetzt auch Plastik:
http://www.eink.com/press_releases/e_ink_introduces_mobius_051313.html
... mal sehen wann die Anwender jammern daß es nun nichtmehr
kratzfest ist.

> Und wenn es nach 5Jahren doch mal kaputt geht
Der Kindle Paperwhite hat eingebaute Akkus die nicht durch
Anwender wechselbar sind. Bei flachen Geräten nicht anders zu
erwarten.
Mag sein daß die weniger als bei z.B. Laptop belastet werden,
aber auf mehr als 2 Jahre ist das Gerät eher nicht ausgelegt.

MfG JRD

Marc Santhoff

unread,
May 31, 2013, 8:55:25 AM5/31/13
to
Am Fri, 31 May 2013 13:53:14 +0200
schrieb Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de>:

> d) gescannte Bücher

> * und haben gegenüber echtem html/pdf den Nachteil daß
> sie nicht nach Stichworten durchsuchbar sind.

Das stimmt so nicht mehr. Heutige Scan-Software kommt regelmäßig mit
OCR und PDF-Indexierung daher.

Marc

Rafael Deliano

unread,
May 31, 2013, 9:31:19 AM5/31/13
to
>> d) gescannte Bücher
>> * und haben gegenüber echtem html/pdf den Nachteil daß
>> sie nicht nach Stichworten durchsuchbar sind.

> Das stimmt so nicht mehr. Heutige Scan-Software kommt regelmäßig mit
> OCR und PDF-Indexierung daher.

Kindle Paperwhite hat die Suche im Gerät implementiert, was bei
html ja keine Kunst ist und dort erträglich schnell ein
Buch durchsucht.

Ein OCR-System das auf PC läuft ( und wahrscheinlich nicht mal
dort sonderlich schnell ) wird kaum den praktischen Anforderungen
des Anwenders entsprechen.
Nächstes Problem ist, daß im Stichwortverzeichnis eines Buches
ja nicht der teutsche Grundwortschatz enthalten ist sondern nur
ausgefallene Wörter. Die wiederum sind nicht im Thesarus des
OCR-Systems abgelegt anhand dessen dieses die Worterkennung
durchführt, wenn die einzelnen Buchstaben nicht 100% sicher
erkennbar sind.

MfG JRD

Marc Santhoff

unread,
May 31, 2013, 10:20:23 AM5/31/13
to
Am Fri, 31 May 2013 15:31:19 +0200
schrieb Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de>:

> >> d) gescannte Bücher
> >> * und haben gegenüber echtem html/pdf den Nachteil daß
> >> sie nicht nach Stichworten durchsuchbar sind.
>
> > Das stimmt so nicht mehr. Heutige Scan-Software kommt regelmäßig mit
> > OCR und PDF-Indexierung daher.
>
> Kindle Paperwhite hat die Suche im Gerät implementiert, was bei
> html ja keine Kunst ist und dort erträglich schnell ein
> Buch durchsucht.
>
> Ein OCR-System das auf PC läuft ( und wahrscheinlich nicht mal
> dort sonderlich schnell ) wird kaum den praktischen Anforderungen
> des Anwenders entsprechen.

Kommt drauf an, Olaf macht das so. Ich auch.

> Nächstes Problem ist, daß im Stichwortverzeichnis eines Buches
> ja nicht der teutsche Grundwortschatz enthalten ist sondern nur
> ausgefallene Wörter. Die wiederum sind nicht im Thesarus des
> OCR-Systems abgelegt anhand dessen dieses die Worterkennung
> durchführt, wenn die einzelnen Buchstaben nicht 100% sicher
> erkennbar sind.

Keine Ahnung worauf Du zielst, ich hatte mit vielen gescannten PDFs mit
ORC-behandlung bisher wenig Probleme. Dabei handelt es sich um alles
mögliche, Zeitschriftenseiten, alte Skripte in der lustigen
Schreibmaschinen-Serifenoptik, Versandunterlagen mit buntester
Typografie - wo und wie man die liest ist doch egal. Sollte es auch
sein, ich mag kein Insellösungen.
Wenn das Lesegerät nicht in der Lage ist, darin zu suchen, ist es
kaputt oder untauglich.

Marc

Olaf Kaluza

unread,
May 31, 2013, 10:52:11 AM5/31/13
to
Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de> wrote:

> Publikationen die nur auf Kindle zielen sind tendenziell
> deutlich billiger, ca. 2-5 EUR. 10 EUR ist da schon arg teuer.
> Wenn die Preisdifferenz deutlich ist, �ソスberlegt man sich dann
> schon ob man Papier wirklich will.

Das stimmt natuerlich. Wenn ein Ebook etwa 30% eines normalen Buchs
kostet dann koennte ich damit leben. Dann kann man es sich ja auch
2-3x kaufen.

>d) gescannte B�ソスcher
> * sind auf Bildschirm nicht �ソスppig gut lesbar

Mein Eindruck ist ein anderer. Wenn der Bildschirm gross genug ist
dann geht das.

> * und haben gegen�ソスber echtem html/pdf den Nachteil da�ソス
> sie nicht nach Stichworten durchsuchbar sind. Typische
> Kindle-Fachb�ソスcher ( soweit es welche g�ソスbe ) haben anders
> als Papierb�ソスcher kein Stichwortverzeichnis im Anhang, weil eben
> die Hypertext-Sprungfunktionen derzeit so unterirdisch sind.

Das habe ich noch nie vermisst weil halt echte Buecher sowas auch
nicht haben. Ist aber vielleicht Gewoehnungssache.
>... mal sehen wann die Anwender jammern da�ソス es nun nichtmehr
>kratzfest ist.

Man kann Plastik auch sehr kratzfest bauen. Ich habe meinen GPS60csx
jetzt IMHO so 6-7Jahre und niemals ruecksicht auf das Teil
genommen. Trotzdem muss man es schon schraeg halten und genau drauf
achten um da Kratzer drauf zu sehen. Da sieht das restliche Gehaeuse
viel schlimmer aus. Eigentlich erstaunlich wenn ich jetzt so drueber
nachdenke.

>Der Kindle Paperwhite hat eingebaute Akkus die nicht durch
>Anwender wechselbar sind. Bei flachen Ger�ソスten nicht anders zu
>erwarten.

Wenn ich nicht zufaellig die Faehigkeit haette solche Akkus selber zu
wechseln, dann waere das fuer mich der entscheidende Grund ein Geraet
nicht zu kaufen.

Olaf

Alexander Schreiber

unread,
Jun 3, 2013, 6:01:26 PM6/3/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
> Paul Berger <384...@owlpic.com> wrote:
>
> >Und das funktioniert wirklich bei Dir? Mein Sch$%@§-Samsung macht bei
> >Sonneneinstrahlung nach einer halben Stunde die Grätsche und meldet
>
> Es begab sich letzterdings das ich mit meinem Motorrad und einem
> platten Reifen an einem sehr sonnigen Tag einsam und verzweifelt auf
> einem Rastplatz stand. Da war es schon nicht einfach ueberhaubt mit
> meinem Telefon einen Anruf zu taetigen weil das Display im direkten
> Sonnenlicht nicht mehr ablesbar ist. Wie man sowas dauerhaft als Navi
> nutzen will ist mir ein Raetzel.

Habe ich Anfang des Jahres 2.5 Wochen lang in Kalifornien gemacht, ohne
Probleme. Das Garmin Navi lag noch als Reserve im Auto weil es dort halt
auch genug Ecken ohne jedweden Mobilfunkempfang gibt. Nur mit Smartphone
alleine findet man dann zwar in die Pampa, aber nicht wieder heraus ;-)

Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison

Alexander Schreiber

unread,
Jun 3, 2013, 7:21:57 PM6/3/13
to
Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de> wrote:
>>> KDP bietet das Vertriebssystem und zumindest rudimentäre
>>> copy-protection.
>> Wenn ein Buch sowas hat dann kaufe ich lieber die Papierform, schneide
>> den Ruecken ab und schick es hier durch den Scanner. Ich lass mich nicht
>> durch Amazon verarschen.
>
> a) langfristig wird nicht alles alternativ in Papierform
> angeboten werden. Ich z.B. werde absehbar nie mehr auf
> Papier veröffentlichen. Je spezieller Publikation ist
> desto unwahrscheinlicher ist Papier.
> b) die heutigen von Papierbüchern abgeleiteten Kindle-Varianten
> liegen preislich meist nur knapp unter der Papierversion.
> Publikationen die nur auf Kindle zielen sind tendenziell
> deutlich billiger, ca. 2-5 EUR. 10 EUR ist da schon arg teuer.
> Wenn die Preisdifferenz deutlich ist, überlegt man sich dann
> schon ob man Papier wirklich will.

Trotzdem ist DRM für mich ein Grund, mein Geld woanders hinzutragen.
Es gibt in den mich interessierenden Bereichen (SciFi, IT) genug Anbieter,
die brauchbare Formate (d.h. epub) _ohne_ DRM anbieten (O'Reilly, Baen um
je einen pro Bereich zu nennen).

> c) Kindle-Publikation a la pdf durch den Drucker schicken geht
> eh nicht, der Kindle-Reader auf PC unterstützt es nicht
> soweit ich mich erinnere nicht. Und es ist zudem html.

Drum kaufe man ein Gerät, welches PDF darstellen kann, die gibt es durchaus.

> d) gescannte Bücher
> * sind auf Bildschirm nicht üppig gut lesbar

Kommt drauf an, kann funktionieren, hängt aber natürlich stark vom Rohmaterial
ab (Ausgangsformat, Textgröße, ...).

Alexander Schreiber

unread,
Jun 3, 2013, 7:41:35 PM6/3/13
to
Edzard Egberts <ed...@tantec.de> wrote:
> Hanno Foest schrieb:
>> Exakt meine Gedanken. Wobei es immer noch genügend gute SF gibt.
>> Aktuelle Empfehlung: Neal Asher.
>
> Hehe, von dem habe ich alles, was es auf deutsch gibt, ebenso von Iain
> Banks (englisch ist mir zur Unterhaltung zu anstrengend). Zur Zeit lese
> ich Alastair Reynolds, da habe ich inzwischen alles, was erhältlich ist.
> John Scalzi ist sehr unterhaltsam

Von Scalzi kann ich die "Old Mens War" Serie empfehlen.

> und Dan Simmons hat auch ein paar
> Sachen mit "Sense of wonder" geschrieben. Charles Stross schreibt
> *richtig* abgedreht, der gehört bei mir ebenfalls zu den "must have".
> Die Planetenkrieg-Reihe von John Ringo fällt dagegen zwar sehr ab, lässt
> sich aber auch nett lesen.

Planetenkrieg? Die "Legacy of the Aldenata" Serie? Und wenn man schonmal bei
Military SF ist: Tom Kratman. Es gibt Leute, die kann man mit seinen Büchern
prima provozieren ;-)

Was ich auch empfehlen kann: die "Lost Fleet" Serie von Jack Campbell (alias
von John G. Hemry) sowie die anderen Sachen von John G. Hemry.

Ansonsten von John Ringo ist die "Paladin of Shadows" Serie sehr ... speziell.
Arbeitstitel für das erste Buch war laut John Ringo "The Wanker Piece" und
ja, der Titel paßt - die Geschichte nimmt dann im Lauf der Serie aber eine
interessante und überraschende Wendung.

Marc Santhoff

unread,
Jun 3, 2013, 8:28:23 PM6/3/13
to
Am Fri, 31 May 2013 15:31:19 +0200
schrieb Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de>:

> Ein OCR-System das auf PC läuft ( und wahrscheinlich nicht mal
> dort sonderlich schnell ) wird kaum den praktischen Anforderungen
> des Anwenders entsprechen.

Ähm - AD 2013. PCs haben 2-4 oder mehr Kerne aka CPUs und arbeiten mit
Taktfrequenzen im einstelligen GHz-Bereich. ;)

Meinen Anforderungen an die Digitalisierung von Papier wie
Zeitschriftenartikeln, alte Skripte, Versandunterlagen & Rechnungen,
Firmenschriften, Zeichnungen, etc. entspricht diese Technik schon.

Für nicht-Windows-PC gibt es ebenfalls kommerzielle Systeme für andere
Betriebssysteme am Markt. Geschenkte Gäule in diesem Bereich sind
allerdings tatsächlich oft wenig komfortabel (teils absichtlich, "the
unix way") und mitunter nicht so leistungsfähig.

> Nächstes Problem ist, daß im Stichwortverzeichnis eines Buches
> ja nicht der teutsche Grundwortschatz enthalten ist sondern nur
> ausgefallene Wörter. Die wiederum sind nicht im Thesarus des
> OCR-Systems abgelegt anhand dessen dieses die Worterkennung
> durchführt, wenn die einzelnen Buchstaben nicht 100% sicher
> erkennbar sind.

Grade nochmal einen Suchtest mit garantiert nicht in
Standard-Wörterbüchern enthaltenen Fachbegriffen gemacht: kein Problem.

Man kann also davon ausgehen, daß unbeaufsichtigtes Scannen und OCR
mittlerweile funktionieren.

Marc

Edzard Egberts

unread,
Jun 4, 2013, 2:07:58 AM6/4/13
to
Olaf Kaluza schrieb:
> Rafael Deliano<rafael_...@arcor.de> wrote:
>
> >KDP bietet das Vertriebssystem und zumindest rudiment�re
> >copy-protection.
>
> Wenn ein Buch sowas hat dann kaufe ich lieber die Papierform, schneide
> den Ruecken ab und schick es hier durch den Scanner.

Was f�r ein Scanner ist das denn, zieht der die Bl�tter selbstt�tig ein?

Der Gedanke, weiteren Ballast einzudampfen, gef�llt mir jedenfalls.

> Ich lass mich nicht durch Amazon verarschen.

Ich sehe da kein besonderes Problem, auf den Kindle kann man doch
bestens zugreifen. Die gekauften B�cher habe ich mir gleich auf den PC
kopiert und mit "Calibre" konnte ich PDF auch in einem besseren
"Kindle-Lesbar"-Format �bertragen. Wo da ein Kopierschutz ist, sollte
ich vielleicht noch �berpr�fen, aber dann muss eben konvertiert werden...

Dass man sich mit dem Ding von Amazon abh�ngig macht, halte ich f�r
Dummschwatz.

Olaf Kaluza

unread,
Jun 4, 2013, 10:45:58 AM6/4/13
to
Edzard Egberts <ed...@tantec.de> wrote:


>Was f�r ein Scanner ist das denn, zieht der die Bl�tter selbstt�tig ein?

MFC-9120CN. Der Scanner kann sogar drucken. :-)
Der zieht die Blaetter automatisch ein und legt sie als PDF auf mein NAS.

Olaf

Axel Berger

unread,
Jun 4, 2013, 12:43:00 PM6/4/13
to
Olaf Kaluza wrote on Tue, 13-06-04 16:45:
>und legt sie als PDF auf mein NAS.

Schlecht, sehr schlecht sogar. PDF ist eintweder ein Vektorformat oder
wie hier ein Container. Was willst Du damit, das die uneingepackten
Rasterdaten nicht h�tten? Im Gegenzug hast Du vermutlich kaum Einflu�
auf die Details des versteckten Rasterformates, fast immer Jpeg mit zu
kleiner Aufl�sung und grausligen Kompressionsartefakten. Mein
Rohformat f�r Scans ist immer verlustfreies PNG, verlustbehaftet
st�rker komprimieren kann ich immer noch.

Christian Zietz

unread,
Jun 4, 2013, 2:48:23 PM6/4/13
to
Axel Berger schrieb:

> Was willst Du damit, das die uneingepackten
> Rasterdaten nicht h�tten?

Komfortabel bl�ttern? Alles in einer Datei haben?

> Im Gegenzug hast Du vermutlich kaum Einflu�
> auf die Details des versteckten Rasterformates, fast immer Jpeg

Kann man bei anst�ndigen Scannern mit PDF-Ausgabe einstellen. Ist hier
z.B. f�r S/W-Scans CCITT G4, verlustlos und ziemlich gut komprimierend.
Nur JBIG2 w�re noch kleiner.

> mit zu
> kleiner Aufl�sung

Kann man bei anst�ndigen Scannern mit PDF-Ausgabe einstellen.

> und grausligen Kompressionsartefakten.

Woher, bei verlustloser Kompression?

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Olaf Kaluza

unread,
Jun 4, 2013, 3:42:21 PM6/4/13
to
Axel Berger <Axel_...@b.maus.de> wrote:

>auf die Details des versteckten Rasterformates, fast immer Jpeg mit zu
>kleiner Aufl�sung und grausligen Kompressionsartefakten. Mein

Du glaubst mehr zu wissen als meine Augen sehen? Wie kommt das?

Olaf

Klaus Butzmann

unread,
Jun 4, 2013, 5:08:36 PM6/4/13
to
Am 04.06.2013 20:48, schrieb Christian Zietz:
> Axel Berger schrieb:
>> und grausligen Kompressionsartefakten.
> Woher, bei verlustloser Kompression?
Mit hoher Aufl�sung scannen und dann �ber einen halbwegs neuen Akrobat
gerader�cken und eindampfen lassen.
Da werden aus 100 MB Riesenscan gerne mal 3..8MB, Akrobat 9?

"PDF optimieren"


Butzo

Axel Berger

unread,
Jun 5, 2013, 6:00:00 AM6/5/13
to
Olaf Kaluza wrote on Tue, 13-06-04 21:42:
>Wie kommt das?

Ich werde bisweilen mit solchen Ger�ten gestraft. Wenn Deines besser
ist, freut mich das f�r Dich. Bisher stimmte hier die Faustregel
"Scannen zu PDF" = "Ergebnis ist M�ll" leider ohne Ausnahme.

Joerg

unread,
Jun 5, 2013, 10:33:33 AM6/5/13
to
Huh? Ich mache das staendig, auf dem Scanner eines Brother MFC-7820N,
unter Benutzung der mitgelieferten Brother Control Center Software. Geht
einwandfrei. Der PDF File kommt dann ueber das LAN auf den
entsprechenden PC.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Ralph Aichinger

unread,
Jun 5, 2013, 11:23:37 AM6/5/13
to
Axel Berger <Axel_...@b.maus.de> wrote:
> Ich werde bisweilen mit solchen Geräten gestraft. Wenn Deines besser
> ist, freut mich das für Dich. Bisher stimmte hier die Faustregel
> "Scannen zu PDF" = "Ergebnis ist Müll" leider ohne Ausnahme.

Bei mir nicht, und das ist ein relativ billiges Gerät.
Warum sollte das so sein?

/ralph

Henning Paul

unread,
Jun 5, 2013, 11:46:50 AM6/5/13
to
Axel Berger schrieb:

> Olaf Kaluza wrote on Tue, 13-06-04 21:42:
>>Wie kommt das?
>
> Ich werde bisweilen mit solchen Geräten gestraft. Wenn Deines besser
> ist, freut mich das für Dich. Bisher stimmte hier die Faustregel
> "Scannen zu PDF" = "Ergebnis ist Müll" leider ohne Ausnahme.

Canon MX850 tut ganz ordentlich hier[TM].

Gruß
Henning

Frank Buss

unread,
Jun 5, 2013, 5:57:16 PM6/5/13
to
Joerg wrote:
>
> Huh? Ich mache das staendig, auf dem Scanner eines Brother MFC-7820N,
> unter Benutzung der mitgelieferten Brother Control Center Software. Geht
> einwandfrei. Der PDF File kommt dann ueber das LAN auf den
> entsprechenden PC.

Kann der Scanner auch eMail versenden? Könnte dann teuer werden:

http://arstechnica.com/tech-policy/2013/01/patent-trolls-want-1000-for-using-scanners/

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Axel Berger

unread,
Jun 5, 2013, 4:01:00 PM6/5/13
to
Ralph Aichinger wrote on Wed, 13-06-05 17:23:
>Warum sollte das so sein?

"Scannen zu PDF" kenne ich bisher nur von Stehalleins, die als Scanner
und Kopierer arbeiten, auf USB-Stick schreiben und am Gerät bedient
werden müssen. Von denen ist es mir an keinem einzigen bisher gelungen,
vernünftige Einstellungen zu wählen, bisweilen ist eine Änderung der
Auflösung und des interen, eigentlichen Formates gar nicht möglich oder
mindestens so versteckt, daß ich sie trotz vollständigen Absuchens des
kompletten Menübaums nicht finden konnte.

Wenn ich das Zusammenbinden zum PDF selbst mache, kann ich dabei die
Ränder beschneiden, die Seitenzahlen korrekt wählen (Verweise) und
Bookmarks erstellen, ein PDF aus dem Scanner hat nichts davon.

Joerg

unread,
Jun 5, 2013, 6:34:05 PM6/5/13
to
Frank Buss wrote:
> Joerg wrote:
>> Huh? Ich mache das staendig, auf dem Scanner eines Brother MFC-7820N,
>> unter Benutzung der mitgelieferten Brother Control Center Software. Geht
>> einwandfrei. Der PDF File kommt dann ueber das LAN auf den
>> entsprechenden PC.
>
> Kann der Scanner auch eMail versenden? ...


Laut Beschreibung ja, habe ich aber noch nie gemacht.


> ... Könnte dann teuer werden:
>
> http://arstechnica.com/tech-policy/2013/01/patent-trolls-want-1000-for-using-scanners/
>

In den sehr wenigen Faellen wo mich (oder eine Gruppe) jemand mit so
fandenscheinigem Zeugs ueber den Tisch ziehen wollte habe ich wie Steven
Vicinanza reagiert. Waren normalerweise Behoerden und die haben dabei
verrissen.

Frank Buss

unread,
Jun 5, 2013, 7:42:17 PM6/5/13
to
Joerg wrote:
> Frank Buss wrote:
>> Joerg wrote:
>>> Huh? Ich mache das staendig, auf dem Scanner eines Brother MFC-7820N,
>>> unter Benutzung der mitgelieferten Brother Control Center Software. Geht
>>> einwandfrei. Der PDF File kommt dann ueber das LAN auf den
>>> entsprechenden PC.
>>
>> Kann der Scanner auch eMail versenden? ...
>
>
> Laut Beschreibung ja, habe ich aber noch nie gemacht.
>
>
>> ... K�nnte dann teuer werden:
>>
>> http://arstechnica.com/tech-policy/2013/01/patent-trolls-want-1000-for-using-scanners/
>>
>
> In den sehr wenigen Faellen wo mich (oder eine Gruppe) jemand mit so
> fandenscheinigem Zeugs ueber den Tisch ziehen wollte habe ich wie Steven
> Vicinanza reagiert. Waren normalerweise Behoerden und die haben dabei
> verrissen.

Er hat $5000 f�r prior art search ausgegeben und einen Anwalt
eingeschaltet, und �ber diesen vorsorglich einen "third-party complaint"
an Xerox, Canon, Hewlett-Packard und Brother verschickt, was bei den
�blichen Anwaltsgeb�hren nochmal mindestens $1000 gekostet haben d�rfte.
Wei� nicht, ob das die beste L�sung ist, aber stimmt leider, da� man als
Gesch�ftsmann es sich nicht erlauben kann, einfach abzuwarten.

Joerg

unread,
Jun 5, 2013, 7:59:23 PM6/5/13
to
Ja, da muss man reagieren. Er hat es aber wohl aus Prinzip getan. Denn
bei den meisten solcher Trolle muss man es nur aussitzen, klagen tun sie
selten. Wenn man dann noch was von "Obviousness Defense" erzaehlt
vergeht denen wahrscheinlich endgueltig die Lust. Denn wenn man damit
durchkommt wird daraus ein Praezedenzfall und der hat hierzulande
beinahe die Kraft eines neuen Gesetzes, wuerde dann von allen anderen
ebenfalls angebracht.

Prior Art Search muss keine $5000 kosten. Habe ich schonmal gemacht und
war an einem Vormittag erledigt. Ok, ich habe nicht den Stundensatz
eines Staranwalts aber den braucht man dazu nicht :-)
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