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Crimpen, Löten, oder Crimpen & Löten?

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Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 9:50:20 AM4/21/13
to
Ich bastle an meinem Solarpanel rum und da sind spezielle
Solarkabel. F�r mich totales Neuland, sowas von billig habe
ich noch nie gesehen.

Crimpzange ist wohl vorhanden, allerdings nicht die originale
Solarcrimpzange sondern eine mit 4,5 mm und die sollte eigentlich
passen. Es pre�t sich ganz ordentlich.

Egal ob original oder fast gleich,
ist es ratsam, die gecrimpten Stecker anschlie�end noch zus�tzlich
zu verl�ten und sie derart f�r Jahrzehnte zu versiegeln?
Wohlgemerkt, nach dem Crimpen.

Was sagen die Praktiker?


w.

MaWin

unread,
Apr 21, 2013, 10:19:44 AM4/21/13
to
"Helmut Wabnig" <hwabnig@.- --- -.dotat> schrieb im Newsbeitrag
news:mbr7n8d16ns9an9h2...@4ax.com...

> ist es ratsam, die gecrimpten Stecker anschließend noch zusätzlich
> zu verlöten und sie derart für Jahrzehnte zu versiegeln?
> Wohlgemerkt, nach dem Crimpen. Was sagen die Praktiker?

Auf keinen Fall löten, dann gemmelt dir das in wenigen Jahren weg.

Aber mit der falschen Crimpzange wird es auch nichts, die Verbindung
muss GASDICHT sein. Ob deine das tut oder so eine billige
"isolierte Kabelverbinder"/Aderendhülsen Zange ist, geht aus deiner
Beschreibung nicht hervor.

> Crimpzange ist wohl vorhanden, allerdings nicht die originale
> Solarcrimpzange sondern eine mit 4,5 mm und die sollte eigentlich
> passen. Es preßt sich ganz ordentlich.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.oocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Carsten Thumulla

unread,
Apr 21, 2013, 10:22:55 AM4/21/13
to
Am 21.04.2013 15:50, schrieb Helmut Wabnig:

Crimpen & Lᅵten

Gᅵrtel und Hosentrᅵger?

Eine vernᅵnftige Verbindung reicht. Das Lot dringt sowieso nicht in die
Kaltschweiᅵung ein.


Carsten
--
Wehret den Lᅵgen!

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 21, 2013, 10:42:12 AM4/21/13
to
On 04/21/2013 04:22 PM, Carsten Thumulla wrote:
> Am 21.04.2013 15:50, schrieb Helmut Wabnig:
>
> Crimpen & Lᅵten
>
> Gᅵrtel und Hosentrᅵger?
>
> Eine vernᅵnftige Verbindung reicht. Das Lot dringt sowieso nicht in die
> Kaltschweiᅵung ein.

Ich les das immer wieder... Du meinst also wirklich die mit einer
Crimpzange erreichbaren Drᅵcke fᅵhren zu einer Kaltverschweissung? Vor
allem bei Oberflᅵchen die vorher der Luft ausgesetzt waren also eine
gewisse Oxidschicht haben?

Auch die Sache mit den 'gasdicht' finde ich interessant wo die Leiter im
Ausgangszustand doch rund sind und nachher wirklich ohne jeglichen
Hohlraum verbunden sein sollen. Die Querschnittsfotos die ich finden
konnte sehen nicht nach 'ohne Zwischenraum' aus.

Gerrit


Hans-Jürgen Schneider

unread,
Apr 21, 2013, 11:11:03 AM4/21/13
to
Paradigma.
Genauso wie Windows jetzt noch sicherer ist, werden die Anschlᅵsse
mit der originalen Solarcrimpzange jetzt noch gasdichter.
Wieviel kostet so ein Gerᅵt eigentlich?

MfG
hjs

Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 11:36:52 AM4/21/13
to
Ich bin inzwischen einen Schritt weiter.
Meine Solarkabel sind au�en 5mm dick innen ca 2,5
also d�rften es 4mm^2 Kabel sein, Litze verzinnt.

Damit ist klar: kein Crimpen sondern L�ten ist vorgesehen.
Auch sind die Eins�tze und Steckerpins nur f�r L�ten ausgelegt,
lediglich eine CrimpKlammer ist da um die Isolierung zu halten.
Crimpkabel w�ren Kupfer blank. Das erfordert saubere H�nde beim
Arbeiten sonst hast den Schwei� in der Krimpstelle drinnen.

Ich habe nicht gewu�t,
da� in der Solartechnik die Kabel gel�tet werden.

Die Originalfrage ist somit hinf�llich.

w.

Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 11:55:39 AM4/21/13
to
On Sun, 21 Apr 2013 17:36:52 +0200, Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.

>Crimpkabel w�ren Kupfer blank. Das erfordert saubere H�nde beim
>Arbeiten sonst hast den Schwei� in der Krimpstelle drinnen.
>


Nach Crimpverbindung sieht mir das nicht aus.
Das Internetz ist voll mit Solarcrimpzangen und Beschreibungen
wie man die Zugentlastung montieren mu�,
aber keine Beschreibung �ber die verwendeten Kontaktpins.


Ich habe zwei Bilder hochgeladen:
http://img690.imageshack.us/img690/3362/bild1lv.jpg
http://img51.imageshack.us/img51/1282/bild2kh.jpg

BILD1: die Isolierung crimpen als Zugentlastung
BILD2: die Litze crimpen.

Ich kann mir Bild2 nicht vorstellen, da sollen ja zig Ampere dr�ber.
Aber Bild1 ist mir auch nicht geheuer.
Leider habe ich keinen Herstellernamen.

Bitte um Hinweise.

w.

Joerg

unread,
Apr 21, 2013, 12:04:01 PM4/21/13
to
Gerrit Heitsch wrote:
> On 04/21/2013 04:22 PM, Carsten Thumulla wrote:
>> Am 21.04.2013 15:50, schrieb Helmut Wabnig:
>>
>> Crimpen & Lᅵten
>>
>> Gᅵrtel und Hosentrᅵger?
>>

Manchmal ist das besser.


>> Eine vernᅵnftige Verbindung reicht. Das Lot dringt sowieso nicht in die
>> Kaltschweiᅵung ein.
>

Muss es auch nicht.


> Ich les das immer wieder... Du meinst also wirklich die mit einer
> Crimpzange erreichbaren Drᅵcke fᅵhren zu einer Kaltverschweissung? Vor
> allem bei Oberflᅵchen die vorher der Luft ausgesetzt waren also eine
> gewisse Oxidschicht haben?
>

Meist ... aber richtig dicht ist da i.d.R. nix. Selbst wenn eine
Schrumpfhuelle drueber sitzt ist die nicht luftdicht und es kann von den
Seiten der Crimp-Stellen anfangen zu gammeln. Bei meiner Ente tat es
das, ich loetete alles wichtige nach und danach hatte ich Ruhe vor
Wackelkontakten bis der TUEV uns schied <schnief>.


> Auch die Sache mit den 'gasdicht' finde ich interessant wo die Leiter im
> Ausgangszustand doch rund sind und nachher wirklich ohne jeglichen
> Hohlraum verbunden sein sollen. Die Querschnittsfotos die ich finden
> konnte sehen nicht nach 'ohne Zwischenraum' aus.
>

Die meinen das punktuell. Doch diese Punkte sind klein und irgendwann
hat es bis dahin durchgefressen. Besonders in Kuestengegenden. Bei
Loetungen natuerlich irgendwann auch, doch IME dauert es laenger. Ist
aehnlich wie mit Pressfit, nehme ich nicht, und fuer Hi-rel schon gar nicht.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg

unread,
Apr 21, 2013, 12:14:36 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig wrote:
> On Sun, 21 Apr 2013 15:50:20 +0200, Helmut Wabnig <hwabnig@.- ---
> -.dotat> wrote:
>
>> Ich bastle an meinem Solarpanel rum und da sind spezielle
>> Solarkabel. Für mich totales Neuland, sowas von billig habe
>> ich noch nie gesehen.
>>
>> Crimpzange ist wohl vorhanden, allerdings nicht die originale
>> Solarcrimpzange sondern eine mit 4,5 mm und die sollte eigentlich
>> passen. Es preßt sich ganz ordentlich.
>>
>> Egal ob original oder fast gleich,
>> ist es ratsam, die gecrimpten Stecker anschließend noch zusätzlich
>> zu verlöten und sie derart für Jahrzehnte zu versiegeln?
>> Wohlgemerkt, nach dem Crimpen.
>>
>> Was sagen die Praktiker?
>>
>>
>> w.
>
> Ich bin inzwischen einen Schritt weiter.
> Meine Solarkabel sind außen 5mm dick innen ca 2,5
> also dürften es 4mm^2 Kabel sein, Litze verzinnt.
>
> Damit ist klar: kein Crimpen sondern Löten ist vorgesehen.
> Auch sind die Einsätze und Steckerpins nur für Löten ausgelegt,
> lediglich eine CrimpKlammer ist da um die Isolierung zu halten.
> Crimpkabel wären Kupfer blank. Das erfordert saubere Hände beim
> Arbeiten sonst hast den Schweiß in der Krimpstelle drinnen.
>
> Ich habe nicht gewußt,
> daß in der Solartechnik die Kabel gelötet werden.
>

Ist auch nicht ueblich:

http://www.burndy.com/solutions/renewable-energy/solar
http://wirefreedirect.com/solar_cable_and_connectors.asp


> Die Originalfrage ist somit hinfällich.
>

Was Haltbarkeit angeht: Ich habe im Rheinland an vielen Antennenanlagen
fuer Amateurfunk alles geloetet. Auch an meiner eigenen. Bis zur
Auswanderung und damit dem Abbau ist nie was abgegangen, und das waren
immerhin zwei Jahrzehnte. Lief laessig rund ein Kilowatt an HF drueber,
da waere eine versagende Loetstelle spektakular aufgefallen. Als ich
z.B. die Relais-Box aufmachte war ich erstaunt wie gut die Loetstellen
darin noch aussahen.

Aber immer schoen das Flussmittel wegmachen, manches ist korrosiv.
Zumindest wenn Du kein No-Clean nimmt (und selbst dann tue ich das im
Aussenbereich). Falls Du in Kuestennaehe wohnst kann ein anschliessendes
Versiegeln sinnvoll sein, denn da frisst es aber auch alles weg, auch
das blanke Kupfer.

Joerg

unread,
Apr 21, 2013, 12:31:41 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig wrote:
> On Sun, 21 Apr 2013 17:36:52 +0200, Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.
>
>> Crimpkabel wären Kupfer blank. Das erfordert saubere Hände beim
>> Arbeiten sonst hast den Schweiß in der Krimpstelle drinnen.
>>
>
>
> Nach Crimpverbindung sieht mir das nicht aus.
> Das Internetz ist voll mit Solarcrimpzangen und Beschreibungen
> wie man die Zugentlastung montieren muß,
> aber keine Beschreibung über die verwendeten Kontaktpins.
>
>
> Ich habe zwei Bilder hochgeladen:
> http://img690.imageshack.us/img690/3362/bild1lv.jpg
> http://img51.imageshack.us/img51/1282/bild2kh.jpg
>
> BILD1: die Isolierung crimpen als Zugentlastung
> BILD2: die Litze crimpen.
>
> Ich kann mir Bild2 nicht vorstellen, da sollen ja zig Ampere drüber.
> Aber Bild1 ist mir auch nicht geheuer.
> Leider habe ich keinen Herstellernamen.
>
> Bitte um Hinweise.
>

Das sieht eher nach Adernendhuelse zum Einfuehren in eine
Schraubklemmverbindung aus.

http://www.asisolarproducts.com/1000vdc-rated-terminal-blocks
http://www.solar-electric.com/podibl.html

Zum Schutz von Litzenkabel werden dann oft Adernendhuelsen (Englisch:
Ferrule) genommen. Diese werden zwar auch per Crimp-Zange befestigt,
aber die Crimp Verbindung ist nicht die hauptsaechlich stromfuehrende:

http://www.galco.com/buy/Entrelec/030446301

Es gibt im Solarbereich auch Hebelaktivierung wie z.B. bei diesen Wago
Klemmen:

https://www.youtube.com/watch?v=Hgq_JgyU_eo

Falk Dľeßßert

unread,
Apr 21, 2013, 1:20:28 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig:
>
> Ich habe zwei Bilder hochgeladen:
> http://img690.imageshack.us/img690/3362/bild1lv.jpg
> http://img51.imageshack.us/img51/1282/bild2kh.jpg
>
> BILD1: die Isolierung crimpen als Zugentlastung
> BILD2: die Litze crimpen.
>
> Ich kann mir Bild2 nicht vorstellen, da sollen ja zig Ampere drüber.

Doch Bild2 passt. Der Stecker oder das Panel muss dann aber eine
Zugentlastung haben.

Achte darauf, dass deine Zange mit den Steckern schöne Schweineohren
macht, also die Blechfahnen gut einfaltet. Sonst brauchst Du einen
anderen Einsatz oder gar eine andere Zange. Normalerweise gibt es vom
Solarsystem-Anbieter ein passendes Set aus Kontakt, Kabel und Zange.

Und vergiss das mit dem Löten. Erstens sehen Lötkontakte anders aus.
Zweitens würde Zinn einen nicht erfolgreichen Crimp-Vorgang nur
kaschieren, aber das Problem nicht sicher lösen. Außerdem ist eine
Crimp-Verbindung gegen Rütteln und Vibrationen (Wind auf dem Panel)
weniger empfindlich als eine, die durch Löten ihrer Beweglichkeit
beraubt wurde.

Wenn Du Angst vor Wasser hast, kannst Du die Kontakte mit Schutzwachs
einsauen, aber die Dichtungen in den Steckern sind um Welten besser als
vor 15 Jahren.

Ich habe jetzt vor einer Woche meine ersten fast sieben Jahre alten
Tyco-Seal Verbinder aufgemacht. Obwohl auf einem Boot, das den Winter im
Wasser bleibt, waren die Stecker wie neu (der Scheinwerfer leider
nicht).

Falk D.

Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 1:25:42 PM4/21/13
to
On Sun, 21 Apr 2013 09:31:41 -0700, Joerg <inv...@invalid.invalid>
wrote:

>Helmut Wabnig wrote:
>> On Sun, 21 Apr 2013 17:36:52 +0200, Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.
>>
>>> Crimpkabel w�ren Kupfer blank. Das erfordert saubere H�nde beim
>>> Arbeiten sonst hast den Schwei� in der Krimpstelle drinnen.
>>>
>>
>>
>> Nach Crimpverbindung sieht mir das nicht aus.
>> Das Internetz ist voll mit Solarcrimpzangen und Beschreibungen
>> wie man die Zugentlastung montieren mu�,
>> aber keine Beschreibung �ber die verwendeten Kontaktpins.
>>
>>
>> Ich habe zwei Bilder hochgeladen:
>> http://img690.imageshack.us/img690/3362/bild1lv.jpg
>> http://img51.imageshack.us/img51/1282/bild2kh.jpg
>>
>> BILD1: die Isolierung crimpen als Zugentlastung
>> BILD2: die Litze crimpen.
>>
>> Ich kann mir Bild2 nicht vorstellen, da sollen ja zig Ampere dr�ber.
>> Aber Bild1 ist mir auch nicht geheuer.
>> Leider habe ich keinen Herstellernamen.
>>
>> Bitte um Hinweise.
>>
>
>Das sieht eher nach Adernendhuelse zum Einfuehren in eine
>Schraubklemmverbindung aus.
>
>http://www.asisolarproducts.com/1000vdc-rated-terminal-blocks
>http://www.solar-electric.com/podibl.html
>
>Zum Schutz von Litzenkabel werden dann oft Adernendhuelsen (Englisch:
>Ferrule) genommen. Diese werden zwar auch per Crimp-Zange befestigt,
>aber die Crimp Verbindung ist nicht die hauptsaechlich stromfuehrende:
>
>http://www.galco.com/buy/Entrelec/030446301
>
>Es gibt im Solarbereich auch Hebelaktivierung wie z.B. bei diesen Wago
>Klemmen:
>
>https://www.youtube.com/watch?v=Hgq_JgyU_eo


Hier hab ich was gefunden.
https://www.youtube.com/watch?v=ISZg5nUDyH8


Die Solar Steckverbinder hei�en MC4 und werden gecrimpt.
Der Typ im Video zeigt es.
Allerdings redet er den �blichen halbgebildeten Bl�dsinn
vom Litzenkabel wo die Elektronen au�en laufen.
Keine Ahnung der Typ.

Dieser hier gezeigte Crimp ist gradezu l�cherlich.
Die beiden zusammengebogenen Laschen haben nur wenig Anpre�druck,
weil sie federn, nicht so wie bei einem normalen Kabelschuh der
noch zus�tzlich von einer Klammer umgeben ist..
Also werde ich crimpen und l�ten und dann noch Silikonfett drauf.
Fett, nicht essighaltiges Silikon.

Deshalb verwenden sie auch verzinnte Litze, weil sie l�nger h�lt als
blanke Kupferlitze. Erst mu� das Zinn wegfaulen, dann ist hoffentlich
die Garantie vorbei.


w.

Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 1:29:45 PM4/21/13
to
On Sun, 21 Apr 2013 19:20:28 +0200, Falk D锟絜锟斤拷ert
<kok...@bio-signal.de> wrote:

>Helmut Wabnig:
>>
>> Ich habe zwei Bilder hochgeladen:
>> http://img690.imageshack.us/img690/3362/bild1lv.jpg
>> http://img51.imageshack.us/img51/1282/bild2kh.jpg
>>
>> BILD1: die Isolierung crimpen als Zugentlastung
>> BILD2: die Litze crimpen.
>>
>> Ich kann mir Bild2 nicht vorstellen, da sollen ja zig Ampere dr锟絙er.
>
>Doch Bild2 passt. Der Stecker oder das Panel muss dann aber eine
>Zugentlastung haben.
>
>Achte darauf, dass deine Zange mit den Steckern sch锟絥e Schweineohren
>macht, also die Blechfahnen gut einfaltet. Sonst brauchst Du einen
>anderen Einsatz oder gar eine andere Zange. Normalerweise gibt es vom
>Solarsystem-Anbieter ein passendes Set aus Kontakt, Kabel und Zange.
>
>Und vergiss das mit dem L锟絫en. Erstens sehen L锟絫kontakte anders aus.
>Zweitens w锟絩de Zinn einen nicht erfolgreichen Crimp-Vorgang nur
>kaschieren, aber das Problem nicht sicher l锟絪en. Au锟絜rdem ist eine
>Crimp-Verbindung gegen R锟絫teln und Vibrationen (Wind auf dem Panel)
>weniger empfindlich als eine, die durch L锟絫en ihrer Beweglichkeit
>beraubt wurde.
>
>Wenn Du Angst vor Wasser hast, kannst Du die Kontakte mit Schutzwachs
>einsauen, aber die Dichtungen in den Steckern sind um Welten besser als
>vor 15 Jahren.
>
>Ich habe jetzt vor einer Woche meine ersten fast sieben Jahre alten
>Tyco-Seal Verbinder aufgemacht. Obwohl auf einem Boot, das den Winter im
>Wasser bleibt, waren die Stecker wie neu (der Scheinwerfer leider
>nicht).
>
>Falk D.

Verstehe, das mit dem Crimpen hab ich anders gedacht,
war der Meinung die Laschen werden nur dr锟絙ergebogen.
Jetzt erinnere ich mich erst an die zwei wie du sagst Schweinsohren.
Das geht nat锟絩lich nur mit der Originalcrimpzange.
Hat mir mein Lieferant was Falsches mitgegeben.

Danke!

w.

Olaf Kaluza

unread,
Apr 21, 2013, 1:33:13 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> wrote:

>Crimpzange ist wohl vorhanden, allerdings nicht die originale
>Solarcrimpzange

HM...also ich dachte bisher das die Crimpzangen von der Steckerfamilie
abhaengen und nicht vom Einsatzort.


>ist es ratsam, die gecrimpten Stecker anschlie�end noch zus�tzlich
>zu verl�ten und sie derart f�r Jahrzehnte zu versiegeln?
>Wohlgemerkt, nach dem Crimpen.

Nein. Crimpen allein ist das beste wo gibt. Jedenfalls wenn man sich
die Zangen leisten kann. :-)

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
Apr 21, 2013, 1:42:31 PM4/21/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:


>Meist ... aber richtig dicht ist da i.d.R. nix. Selbst wenn eine
>Schrumpfhuelle drueber sitzt ist die nicht luftdicht und es kann von den
>Seiten der Crimp-Stellen anfangen zu gammeln.

Dann musst du entweder eine geeignete dichte Verbindung nehmen
(Superseal) oder man macht Polfett auf die Crimpstelle und schrumpft
danach. Bei dickeren Leitungen wuerde ich dann Schweissband nehmen.

>hat es bis dahin durchgefressen. Besonders in Kuestengegenden. Bei
>Loetungen natuerlich irgendwann auch, doch IME dauert es laenger. Ist
>aehnlich wie mit Pressfit, nehme ich nicht, und fuer Hi-rel schon gar nicht.

Bei den loetungen gammelt es dann im Mantel, also da wo das Loetzinn
und Loetfett beim loeten noch reingezogen sind. Ausserdem bricht das
dann da ganze gerne. Crimpen ist nicht nur cool weil die Ader gecrimpt
wird, sondern weil die Zugkraefte auch teilzweise auf den Mantel
verteilt werden. Das macht man durch Loeten alles kaputt.

Meine alte 75/7 ist von 1979 und die gecrimpten Steckverbinder machen
da auch heute noch keine Probleme.

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
Apr 21, 2013, 1:46:12 PM4/21/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Das sieht eher nach Adernendhuelse zum Einfuehren in eine
>Schraubklemmverbindung aus.

Also fuer mich sieht das eher nach billigem Murks aus. Sowas was man
z.B in seinem PC zur Stromversorgung der alten Festplatten vor SATA
verwendet hat.

>Zum Schutz von Litzenkabel werden dann oft Adernendhuelsen (Englisch:
>Ferrule) genommen. Diese werden zwar auch per Crimp-Zange befestigt,
>aber die Crimp Verbindung ist nicht die hauptsaechlich stromfuehrende:

Noe, dafuer gibt es dann Aderendhuelsenzangen. Die kosten nur
0.3-0.5mal soviel wie eine Crimpzange. :-)

Olaf

Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 2:11:19 PM4/21/13
to
On Sun, 21 Apr 2013 19:33:13 +0200, Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de>
wrote:
Richtig.
Crimpen und einfetten.

Jedenfalls sind diese MC4 Solarstecker gaaanz was Komisches.
Die Solarbranche wird gut leben von den Reparaturen, in Zukunft.
Raufklettern, alle Stecker pullen, einfetten wieder drauf.


w.

Falk D�e��ert

unread,
Apr 21, 2013, 4:24:38 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig:
> Richtig.
> Crimpen und einfetten.

Beim Fett darauf achten, dass es die Stecker nicht anlᅵst.

Falk D.


Joerg

unread,
Apr 21, 2013, 4:40:34 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig wrote:
> On Sun, 21 Apr 2013 09:31:41 -0700, Joerg <inv...@invalid.invalid>
> wrote:
>
>> Helmut Wabnig wrote:
>>> On Sun, 21 Apr 2013 17:36:52 +0200, Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.
>>>
>>>> Crimpkabel wären Kupfer blank. Das erfordert saubere Hände beim
>>>> Arbeiten sonst hast den Schweiß in der Krimpstelle drinnen.
>>>>
>>>
>>> Nach Crimpverbindung sieht mir das nicht aus.
>>> Das Internetz ist voll mit Solarcrimpzangen und Beschreibungen
>>> wie man die Zugentlastung montieren muß,
>>> aber keine Beschreibung über die verwendeten Kontaktpins.
>>>
>>>
>>> Ich habe zwei Bilder hochgeladen:
>>> http://img690.imageshack.us/img690/3362/bild1lv.jpg
>>> http://img51.imageshack.us/img51/1282/bild2kh.jpg
>>>
>>> BILD1: die Isolierung crimpen als Zugentlastung
>>> BILD2: die Litze crimpen.
>>>
>>> Ich kann mir Bild2 nicht vorstellen, da sollen ja zig Ampere drüber.
>>> Aber Bild1 ist mir auch nicht geheuer.
>>> Leider habe ich keinen Herstellernamen.
>>>
>>> Bitte um Hinweise.
>>>
>> Das sieht eher nach Adernendhuelse zum Einfuehren in eine
>> Schraubklemmverbindung aus.
>>
>> http://www.asisolarproducts.com/1000vdc-rated-terminal-blocks
>> http://www.solar-electric.com/podibl.html
>>
>> Zum Schutz von Litzenkabel werden dann oft Adernendhuelsen (Englisch:
>> Ferrule) genommen. Diese werden zwar auch per Crimp-Zange befestigt,
>> aber die Crimp Verbindung ist nicht die hauptsaechlich stromfuehrende:
>>
>> http://www.galco.com/buy/Entrelec/030446301
>>
>> Es gibt im Solarbereich auch Hebelaktivierung wie z.B. bei diesen Wago
>> Klemmen:
>>
>> https://www.youtube.com/watch?v=Hgq_JgyU_eo
>
>
> Hier hab ich was gefunden.
> https://www.youtube.com/watch?v=ISZg5nUDyH8
>
>
> Die Solar Steckverbinder heißen MC4 und werden gecrimpt.
> Der Typ im Video zeigt es.
> Allerdings redet er den üblichen halbgebildeten Blödsinn
> vom Litzenkabel wo die Elektronen außen laufen.


Bei DC ... hmm ... vielleicht sind Solarelektronen in seiner Gegend
besonders elitaer und halten Abstand :-)


> Keine Ahnung der Typ.
>

Er sollte noch mal einen Grundkurs Physik besuchen.


> Dieser hier gezeigte Crimp ist gradezu lächerlich.
> Die beiden zusammengebogenen Laschen haben nur wenig Anpreßdruck,
> weil sie federn, nicht so wie bei einem normalen Kabelschuh der
> noch zusätzlich von einer Klammer umgeben ist..


Normalerweise sollen die Laschenhaelften an der Stelle wo sie bei ihm
zusammenstossen nach innen ins Geflecht hinein rollen. Doch mit so
Billigzangen wie in dem Video geht das kaum.


> Also werde ich crimpen und löten und dann noch Silikonfett drauf.
> Fett, nicht essighaltiges Silikon.
>

Aber beim Loeten aufpassen dass das Zinn nicht in den Mantel hoch zieht.
Wie Olaf schrieb entsteht dann eine Sollbruchstelle, es sei denn das
Kabel ist gegen Windbewegungen zugentlastet (sollte es).


> Deshalb verwenden sie auch verzinnte Litze, weil sie länger hält als
> blanke Kupferlitze. Erst muß das Zinn wegfaulen, dann ist hoffentlich
> die Garantie vorbei.
>

Bei mir hat bisher alles solange gehalten bis ich es nicht mehr
brauchte. Z.B. ist unsere gesamte Gartenbewaesserung elektrisch
gesteuert und vieles ist geloetet. Verzinnte Litze hatte ich nie. Das
einzige was schonmal passiert ist dass ein Tier dran knurpselt, aber
eher bei wasserfuehrenden Teilen. Eines morgens ... pffsssch ... und man
findet Zahnspuren.

Axel Berger

unread,
Apr 21, 2013, 1:56:00 PM4/21/13
to
Helmut Wabnig wrote on Sun, 13-04-21 15:50:
>ist es ratsam, die gecrimpten Stecker anschlie�end noch zus�tzlich zu
>verl�ten

Verl�tete Kabelenden sind Sollbruchstellen. Du mu�t den gel�teten
Bereich mit anderen Versteifungen sehr gr�ndlich ruhigstellen und jede
Bewegung woanders hinf�hren.

Helmut Wabnig

unread,
Apr 21, 2013, 8:39:52 PM4/21/13
to
On Sun, 21 Apr 2013 22:24:38 +0200, Falk D�e��ert
<kok...@bio-signal.de> wrote:

>Helmut Wabnig:
>> Richtig.
>> Crimpen und einfetten.
>
>Beim Fett darauf achten, dass es die Stecker nicht anl�st.
>

Ich habe einmal Tropfen von Motor�l verwendet.
Aber das korrodiert vielleicht!

w.
Message has been deleted

Ralph Jud

unread,
Apr 22, 2013, 3:35:12 AM4/22/13
to
Am 22.04.2013 02:39, schrieb *Helmut Wabnig*:
> Ich habe einmal Tropfen von Motor�l verwendet.
> Aber das korrodiert vielleicht!

Fl�ssiggummi: Korrodiert nicht ;-)

Ralph

Daniel Mandic

unread,
Apr 22, 2013, 4:39:22 AM4/22/13
to
Helmut Wabnig wrote:

> Dieser hier gezeigte Crimp ist gradezu l�cherlich.
> Die beiden zusammengebogenen Laschen haben nur wenig Anpre�druck,
> weil sie federn, nicht so wie bei einem normalen Kabelschuh der
> noch zus�tzlich von einer Klammer umgeben ist..
> Also werde ich crimpen und l�ten und dann noch Silikonfett drauf.
> Fett, nicht essighaltiges Silikon.

Wieso nimmst du nicht wasserdichte Abzweigdosen, und h�ltst die L�ngen
der Kabel ungek�rzt bis zu den Dosen?
Ein Kabelkanal oder Schlauch, w�r auch noch eine M�glichkeit die
(gesamten) Kabel vor Witterung zu sch�tzen...


--
Daniel Mandic

Carsten Thumulla

unread,
Apr 22, 2013, 5:10:25 AM4/22/13
to
Am 21.04.2013 16:42, schrieb Gerrit Heitsch:
> On 04/21/2013 04:22 PM, Carsten Thumulla wrote:
>>
>> Kaltschweiᅵung
>
> Ich les das immer wieder... Du meinst also wirklich die mit einer
> Crimpzange erreichbaren Drᅵcke fᅵhren zu einer Kaltverschweissung?

Ab einem bestimmten Verformungsgrad gehen die Kristallgefᅵge ineinander
ᅵber. Welche Verbindung das erreicht weiᅵ ich nicht. Manche Zangen sind
deshalb zwangsschlieᅵend.
Oberflᅵchenbeschichtete Sachen scheiden dann auch aus, ist kein
Schweiᅵen mehr.
Ich weiᅵ nicht sicher, ob das stimmt. Wir haben mal Schliffe angefertigt
und mikroskopiert. Ich habs geglaubt. Weiᅵ es jemand besser?


ct

Uwe Hercksen

unread,
Apr 22, 2013, 7:47:01 AM4/22/13
to


Gerrit Heitsch schrieb:
>
> Auch die Sache mit den 'gasdicht' finde ich interessant wo die Leiter im
> Ausgangszustand doch rund sind und nachher wirklich ohne jeglichen
> Hohlraum verbunden sein sollen. Die Querschnittsfotos die ich finden
> konnte sehen nicht nach 'ohne Zwischenraum' aus.

Hallo,

gasdicht bedeutet in diesem Zusammenhang nur das korrosive Gase den
Übergangswiderstand nicht deutlich erhöhen können weil sie in die kalt
verschweisste Zone nicht eindringen können.

Bye

Joerg

unread,
Apr 22, 2013, 10:02:17 AM4/22/13
to
Helmut Wabnig wrote:
> On Sun, 21 Apr 2013 22:24:38 +0200, Falk Dľeßßert
> <kok...@bio-signal.de> wrote:
>
>> Helmut Wabnig:
>>> Richtig.
>>> Crimpen und einfetten.
>> Beim Fett darauf achten, dass es die Stecker nicht anlöst.
>>
>
> Ich habe einmal Tropfen von Motoröl verwendet.
> Aber das korrodiert vielleicht!
>

Habe ich mit Motoroel noch nie erlebt. Vielleicht solltest Du ein
besseres nehmen :-)

Rupert Haselbeck

unread,
Apr 22, 2013, 10:30:01 AM4/22/13
to
Joerg schrieb:

> Helmut Wabnig wrote:
>> Ich habe einmal Tropfen von Motoröl verwendet.
>> Aber das korrodiert vielleicht!
>>
> Habe ich mit Motoroel noch nie erlebt. Vielleicht solltest Du ein
> besseres nehmen :-)

Ja, welches aus dem Kanister, nicht das beim letzten Ölwechsel abgelassene

MfG
Rupert

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 22, 2013, 12:54:03 PM4/22/13
to
On 04/22/2013 11:10 AM, Carsten Thumulla wrote:
> Am 21.04.2013 16:42, schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 04/21/2013 04:22 PM, Carsten Thumulla wrote:
>>>
>>> Kaltschweißung
>>
>> Ich les das immer wieder... Du meinst also wirklich die mit einer
>> Crimpzange erreichbaren Drücke führen zu einer Kaltverschweissung?
>
> Ab einem bestimmten Verformungsgrad gehen die Kristallgefüge ineinander
> über.

Wohl aber nur wenn sich da noch keine Oxidschicht gebildet hat.



> Ich weiß nicht sicher, ob das stimmt. Wir haben mal Schliffe angefertigt
> und mikroskopiert. Ich habs geglaubt. Weiß es jemand besser?

Wobei der Schliff auch wieder ein Eingriff ist...

Gerrit


Carsten Thumulla

unread,
Apr 22, 2013, 1:28:32 PM4/22/13
to
Am 22.04.2013 18:54, schrieb Gerrit Heitsch:
>
> Wobei der Schliff auch wieder ein Eingriff ist...

Sollte 'n Witz werden?


ct

Olaf Schultz

unread,
Apr 22, 2013, 2:29:15 PM4/22/13
to
Falk Dµeßßert wrote:
> Helmut Wabnig:
>> Richtig.
>> Crimpen und einfetten.
>
> Beim Fett darauf achten, dass es die Stecker nicht anlöst.


Ich kaper mal:

Das LED-Beinchen war aber gar nicht angefettet... das der Solarleuchte,
etwas über 1 a alt... kein Schlagregen gut dicht...einfach nur durch
eingetmaete Feuchtigkeit ist das Beinchen direkt an der 5 mm LED
abgerostet... neue LED und das Teil tut es wieder. Selbst die 1/3
AA-Zelle sieht nagelneu aus.

War ja strict on topic, auch eine Solaranlage:-)

Olaf, auch ohne fetten geht ,,anlösen''

Daniel Mandic

unread,
Apr 22, 2013, 2:31:44 PM4/22/13
to
Joerg wrote:

> Habe ich mit Motoroel noch nie erlebt. Vielleicht solltest Du ein
> besseres nehmen :-)

Kompressor-Öl, aber das ist so hydroskopisch, daß er dir (wenn es
exponiert ist) erst wieder das Wasser anzieht.
Normale Motor-Öle haben von Haus aus 5-7% Wasser in sich.

Für freiliegende Stellen würde ich Wollfett empfehlen. Das Zeug mit dem
sie Hochsee Kähne einstreichen....
Shell und Co., liefert es in großen Fässern. Kleinere Mengen bietet
z.B. "Fluid Film" an...

http://fluidfilm.de/


--
Daniel Mandic


Roland Ertelt

unread,
Apr 22, 2013, 2:48:14 PM4/22/13
to
Und so sprach MaWin:

> ...
> Aber mit der falschen Crimpzange wird es auch nichts, die Verbindung
> muss GASDICHT sein....

Was sie praktisch nie wird. Denn irgendwann kommt der Punkt, an dem die
Crimpung in das ungecrimpte Kabel �bergeht, und dort f�ngt es an zu gammeln.

Roland

Joerg

unread,
Apr 22, 2013, 2:56:01 PM4/22/13
to
Olaf Schultz wrote:
> Falk Dµeßßert wrote:
>> Helmut Wabnig:
>>> Richtig.
>>> Crimpen und einfetten.
>> Beim Fett darauf achten, dass es die Stecker nicht anlöst.
>
>
> Ich kaper mal:
>
> Das LED-Beinchen war aber gar nicht angefettet... das der Solarleuchte,
> etwas über 1 a alt... kein Schlagregen gut dicht...einfach nur durch
> eingetmaete Feuchtigkeit ist das Beinchen direkt an der 5 mm LED
> abgerostet...


Du sollst ja auch nicht so viel Wasabi essen dass Dein Atem alles wegaetzt.

[...]

MaWin

unread,
Apr 22, 2013, 5:17:13 PM4/22/13
to
"Roland Ertelt" <rer...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:atlf2b...@mid.individual.net...
>
> Was sie praktisch nie wird. Denn irgendwann kommt der Punkt, an dem die
> Crimpung in das ungecrimpte Kabel übergeht, und dort fängt es an zu
> gammeln.


Wenn es gelötet wurde, klar, da ist das Flussmittel in die Litze
gezogen und alles korrodiert ruck zuck weg.
Auch die unterschiedlichen elektrochmischen Potentiale zwischen
Lot und Draht sorgen dafür.
Dahingegen ist eine Crimpung problemlos, wie jahrzehnte ihrer Verwendung
zeigen.

Hier siehst du alle Grundlagen:
http://www.lat-sontheim.de/15-000_Technische_Informationen.pdf

Sicher hilft nichts dagegen, wenn unisoliertes Litzenkabel weggammelt
weil das Kupfer korrodiert, aber dagegen crimpt der übliche Stecker
auch die Isolierung mit ein. Es gibt diese Stelle also nicht wenn man
es richtig macht.

Die isolierten Kabelschuhe hingegen mit der Plastikhülse, klar, die
taugen nichts, die sind nicht gasdicht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.oocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

MaWin

unread,
Apr 22, 2013, 5:20:17 PM4/22/13
to
"Olaf Kaluza" <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb im Newsbeitrag
news:71ld4a-...@criseis.ruhr.de...

> >Meist ... aber richtig dicht ist da i.d.R. nix. Selbst wenn eine
> >Schrumpfhuelle drueber sitzt ist die nicht luftdicht und es kann von den
> >Seiten der Crimp-Stellen anfangen zu gammeln.
>
> Dann musst du entweder eine geeignete dichte Verbindung nehmen
> (Superseal)

Vergiss es, Joerg hat nicht verstanden, was gasdicht ist.

Es geht nicht um spirtzwasserdicht (Schrumpfhülle, superseal)
sondern daß kein Sauerstoff hinkommt. Das geht nur,
wenn 2 Metalle unter dauerhaftem Druck zusammengepresst werden.

Das geht, und das geht so:
http://www.lat-sontheim.de/15-000_Technische_Informationen.pdf

Joerg

unread,
Apr 22, 2013, 5:53:24 PM4/22/13
to
MaWin wrote:
> "Olaf Kaluza" <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:71ld4a-...@criseis.ruhr.de...
>
>> >Meist ... aber richtig dicht ist da i.d.R. nix. Selbst wenn eine
>> >Schrumpfhuelle drueber sitzt ist die nicht luftdicht und es kann von den
>> >Seiten der Crimp-Stellen anfangen zu gammeln.
>>
>> Dann musst du entweder eine geeignete dichte Verbindung nehmen
>> (Superseal)
>
> Vergiss es, Joerg hat nicht verstanden, was gasdicht ist.
>

Ich weiss was gasdicht ist, und dass es in der Praxis nicht immer so
funktioniert wie gedacht.

Seltsamerweise halten meine Loetverbindungen im Aussenbereich
Jahrzehnte. Es ist davon noch nie eine verreckt. Von professionell
erstellten Crimp-Verbindungen kann ich das nicht immer sagen.
Natuerlich darf man klein Loetzinn mit aggressivem Flussmittel nehmen.
Auch wenn Du es nicht glauben willst, Profis sehen Loetverbindungen in
kritischen Bereichen ganz anders als Du:

http://www.calcentron.com/Pages/fusion_solder_heat_shrink/fusion_solder_heat_shrink.html
http://www.cabac.com.au/products/terminals/solder-splices/ssbl-x

Das haelt dann auch noch wenn die Huelse beschaedigt ist. So wird es
gemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=uhRCUAYoSXg

Man beachte die germanische Heissluftpistole :-)

Wenn Du der Sache nicht traust dann solltest Du erwaegen nicht mehr in
Flugzeuge zu steigen.

Michael Schlegel

unread,
Apr 23, 2013, 2:24:05 AM4/23/13
to
>>
>> Was sie praktisch nie wird. Denn irgendwann kommt der Punkt, an dem die
>> Crimpung in das ungecrimpte Kabel übergeht, und dort fängt es an zu
>> gammeln.
>
>
> Wenn es gelötet wurde, klar, da ist das Flussmittel in die Litze
> gezogen und alles korrodiert ruck zuck weg.
> Auch die unterschiedlichen elektrochmischen Potentiale zwischen
> Lot und Draht sorgen dafür.
> Dahingegen ist eine Crimpung problemlos, wie jahrzehnte ihrer Verwendung
> zeigen.

Allerdings habe ich auf dem Messestand von Ersa spezielle Lötanlagen
gesehen, um die Enden von gecrimpten Litzen zu verlöten. Lt. Aussage des
Verkäufers wird sowas in der Automobilbranche gemacht, um die Ende eben doch
durch Löten Gas- und Wasserdicht zu bekommen. Wobei ich am Ende von einem
eingefahren industriellen Lötprozess nicht auf die Ergebnisse einer
handgelöteten Crimpstelle schließen will.

MfG
Michael


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2013, 9:57:08 AM4/23/13
to
"MaWin" <m...@private.net> wrote:

>Dahingegen ist eine Crimpung problemlos, wie jahrzehnte ihrer Verwendung
>zeigen.

Jau, kann ich auch für kritische Verbindungen wie HF-Kabel bestätigen.
Einmal ordentlich (!) crimpen, und jahrzehntelang Ruhe haben.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2013, 11:13:32 AM4/23/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Die meinen das punktuell. Doch diese Punkte sind klein und irgendwann
>hat es bis dahin durchgefressen. Besonders in Kuestengegenden. Bei
>Loetungen natuerlich irgendwann auch, doch IME dauert es laenger.

Ich kenne nur ein kürzeres Leben bei Lötungen. Habe mal auf einem
Fernmeldeturm eine faule Verbindung aufgeschnitten. 15 bis 20 Jahre
alt, von eisigem Winter bis zu heißen Sommern alles vertreten, RG-214,
Kupplung, von beiden Seiten N-Stecker, der eine war am Mittelpin
gelötet, der andere gecrimpt, dann das Ganze mit
selbstvulkanisierendem Band eingewickelt und voll der Witterung
ausgesetzt. Die Lötung war die Fehlstelle, war nur noch Gebrösel, der
Rest war wie neu, Kabel, Kupplung, Crimpung, alles top. Neuen Stecker
drangecrimpt, SWR/TDR-Messung ohne negativen Befund, also alles wieder
schön sauber eingewickelt, Problem erledigt. Die Rechnung war
vermutlich vierstellig (lange Anfahrt, zwei Mann, viel Zeit vertan,
bis man endlich am Ort des Geschehens war, schlecht zugängliche
Stelle, Personensicherung/Arbeitsschutz nur aufwendig machbar) und
wäre unnötig gewesen, hätte man gleich ordentlich gearbeitet.

Danach hatte eine Behörde, die damals die Stecker selber montiert hat,
wieder die gewünschte Funkreichweite :-)

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 23, 2013, 11:13:32 AM4/23/13
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>Wobei der Schliff auch wieder ein Eingriff ist...

Das hat zerstörende Prüfung so an sich und liegt in der Natur der
Sache.

Roland Ertelt

unread,
Apr 23, 2013, 12:00:13 PM4/23/13
to
Und so sprach Ralph A. Schmid, dk5ras:

> "MaWin" <m...@private.net> wrote:
>
>> Dahingegen ist eine Crimpung problemlos, wie jahrzehnte ihrer Verwendung
>> zeigen.
>
> Jau, kann ich auch für kritische Verbindungen wie HF-Kabel bestätigen.
> Einmal ordentlich (!) crimpen, und jahrzehntelang Ruhe haben.
>
>

An meinem Auto hat es gerade mal 6 Jahre gehalten...

Roland

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 23, 2013, 1:33:41 PM4/23/13
to
On 04/22/2013 11:17 PM, MaWin wrote:
>
> Sicher hilft nichts dagegen, wenn unisoliertes Litzenkabel weggammelt
> weil das Kupfer korrodiert, aber dagegen crimpt der übliche Stecker
> auch die Isolierung mit ein. Es gibt diese Stelle also nicht wenn man
> es richtig macht.

Hast du mal ein Bild wie das aussieht? Ich kenne nur Crimpungen bei
denen man die Litze sieht.

Gerrit


Joerg

unread,
Apr 23, 2013, 3:28:14 PM4/23/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Die meinen das punktuell. Doch diese Punkte sind klein und irgendwann
>> hat es bis dahin durchgefressen. Besonders in Kuestengegenden. Bei
>> Loetungen natuerlich irgendwann auch, doch IME dauert es laenger.
>
> Ich kenne nur ein kürzeres Leben bei Lötungen. ...


Dann sollten die Jungs die das loeten nochmal in die Lehre gehen :-)


> ... Habe mal auf einem
> Fernmeldeturm eine faule Verbindung aufgeschnitten. 15 bis 20 Jahre
> alt, von eisigem Winter bis zu heißen Sommern alles vertreten, RG-214,
> Kupplung, von beiden Seiten N-Stecker, der eine war am Mittelpin
> gelötet, der andere gecrimpt, dann das Ganze mit
> selbstvulkanisierendem Band eingewickelt und voll der Witterung
> ausgesetzt. Die Lötung war die Fehlstelle, war nur noch Gebrösel, der
> Rest war wie neu, Kabel, Kupplung, Crimpung, alles top. Neuen Stecker
> drangecrimpt, SWR/TDR-Messung ohne negativen Befund, also alles wieder
> schön sauber eingewickelt, Problem erledigt. Die Rechnung war
> vermutlich vierstellig (lange Anfahrt, zwei Mann, viel Zeit vertan,
> bis man endlich am Ort des Geschehens war, schlecht zugängliche
> Stelle, Personensicherung/Arbeitsschutz nur aufwendig machbar) und
> wäre unnötig gewesen, hätte man gleich ordentlich gearbeitet.
>
> Danach hatte eine Behörde, die damals die Stecker selber montiert hat,
> wieder die gewünschte Funkreichweite :-)
>

Jetzt koennte ich Dir einen erzaehlen wie in einem Auto reihenweise
Crimp-Verbindungen ausfielen. Man findet stets Beispiele, fuer fast alles.

Ich hatte bis vor kurzem ein Verstaerker-Modul aus den 60ern. Das ist
relativ wenig geschuetzt ewig auf einem LKW mit dem Rest der Elektrik
frei am montiert Chassis durch Regen, Graupel, Schnee, Stuerme und so
weiter gepeitscht worden. 100% geloetet, nie kaputt gegangen. Als ich es
zerlegte und in den E-Schrott gab (weil nicht mehr gebraucht) fand ich
darin Erde, Ameisenbrutstaettenreste, Mineralkrusten, Siff aller Art.
Und voellig intakte Loetstellen.

Mit RoHS Loetungen kann das natuerlich ganz anders sein aber den Mist
haben wir hier nicht.

Falk Dľeßßert

unread,
Apr 23, 2013, 5:10:41 PM4/23/13
to
Joerg:
>
> Mit RoHS Loetungen kann das natuerlich ganz anders sein aber den Mist
> haben wir hier nicht.

Nein das RoHS der NAFTA wird viel schlimmer. So wie Ihr auch Ullas
Würgegriff kopiert habt.

Falk D.

Hanno Foest

unread,
Apr 23, 2013, 6:30:21 PM4/23/13
to
Am 23.04.2013 21:28, schrieb Joerg:

> Jetzt koennte ich Dir einen erzaehlen wie in einem Auto reihenweise
> Crimp-Verbindungen ausfielen. Man findet stets Beispiele, fuer fast alles.

Man kann alles falsch machen. Aber serienmäßig sind alle
Steckverbindungen in Autos gecrimpt und auseinanderfallende
Steckverbindungen sind nicht wirklich ein häufig anzutreffender
Fehlermodus - insofern würde ich schon dem Crimpen recht weit vertrauen
und ausfallene Crimp-Veerbndungen als seltene Ausnahme sehen.

Hanno

Joerg

unread,
Apr 23, 2013, 9:03:28 PM4/23/13
to
Falk Dᅵeᅵᅵert wrote:
> Joerg:
>> Mit RoHS Loetungen kann das natuerlich ganz anders sein aber den Mist
>> haben wir hier nicht.
>
> Nein das RoHS der NAFTA wird viel schlimmer.

?


> ... So wie Ihr auch Ullas Wᅵrgegriff kopiert habt.
>

Wer ist denn Ulla?

Joerg

unread,
Apr 23, 2013, 9:09:10 PM4/23/13
to
Hanno Foest wrote:
> Am 23.04.2013 21:28, schrieb Joerg:
>
>> Jetzt koennte ich Dir einen erzaehlen wie in einem Auto reihenweise
>> Crimp-Verbindungen ausfielen. Man findet stets Beispiele, fuer fast
>> alles.
>
> Man kann alles falsch machen. Aber serienmäßig sind alle
> Steckverbindungen in Autos gecrimpt ...


Weil das billiger ist. In Autos wird jeder Pfennig rumgedreht. Die nicht
so guten Fahrzeuge muessen (oder sollen?) ja nur ein Jahrzehnt halten.


> ... und auseinanderfallende
> Steckverbindungen sind nicht wirklich ein häufig anzutreffender
> Fehlermodus - insofern würde ich schon dem Crimpen recht weit vertrauen
> und ausfallene Crimp-Veerbndungen als seltene Ausnahme sehen.
>

Ich hatte schon etliche, und die sahen schon professionell gemacht aus.
Ausgefallene Loetverbindungen hatte ich bisher nur in Faellen wo auch
die noch intakten irgendwie so ausahen als haette der Monteur nicht
loeten koennen. Oder eben RoHS, da gehen auch schonmal gute Verbindungen
auf.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 24, 2013, 11:33:30 AM4/24/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Dann sollten die Jungs die das loeten nochmal in die Lehre gehen :-)

Nö, die können da i.d.R. nix für.

>Jetzt koennte ich Dir einen erzaehlen wie in einem Auto reihenweise
>Crimp-Verbindungen ausfielen. Man findet stets Beispiele, fuer fast alles.

Freilich, aber in der Masse sind es halt die Lötverbindungen, die
ausfallen.

>Ich hatte bis vor kurzem ein Verstaerker-Modul aus den 60ern. Das ist
>relativ wenig geschuetzt ewig auf einem LKW mit dem Rest der Elektrik
>frei am montiert Chassis durch Regen, Graupel, Schnee, Stuerme und so
>weiter gepeitscht worden. 100% geloetet, nie kaputt gegangen. Als ich es
>zerlegte und in den E-Schrott gab (weil nicht mehr gebraucht) fand ich
>darin Erde, Ameisenbrutstaettenreste, Mineralkrusten, Siff aller Art.
>Und voellig intakte Loetstellen.

Klingt nach einer Platine, nicht nach Kabeln.

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 12:03:33 PM4/24/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Dann sollten die Jungs die das loeten nochmal in die Lehre gehen :-)
>
> Nö, die können da i.d.R. nix für.
>

Den Eindruck hatte ich nicht immer.


>> Jetzt koennte ich Dir einen erzaehlen wie in einem Auto reihenweise
>> Crimp-Verbindungen ausfielen. Man findet stets Beispiele, fuer fast alles.
>
> Freilich, aber in der Masse sind es halt die Lötverbindungen, die
> ausfallen.
>

Bei mir nicht. Ueber die Jahre hatte ich mehr versagende Crimp- als
Loet-Verbindungen.


>> Ich hatte bis vor kurzem ein Verstaerker-Modul aus den 60ern. Das ist
>> relativ wenig geschuetzt ewig auf einem LKW mit dem Rest der Elektrik
>> frei am montiert Chassis durch Regen, Graupel, Schnee, Stuerme und so
>> weiter gepeitscht worden. 100% geloetet, nie kaputt gegangen. Als ich es
>> zerlegte und in den E-Schrott gab (weil nicht mehr gebraucht) fand ich
>> darin Erde, Ameisenbrutstaettenreste, Mineralkrusten, Siff aller Art.
>> Und voellig intakte Loetstellen.
>
> Klingt nach einer Platine, nicht nach Kabeln.
>

Loetoesen mit angeloeteten Kabeln die zu diversen Stellen am LKW gingen.
Auch einige Splices wo Kabel durch die Box gingen, ebenfalls geloetet
(sah nach NASA Solder Splice Vorschrift gefertigt aus).

Hanno Foest

unread,
Apr 24, 2013, 1:19:49 PM4/24/13
to
Am 24.04.2013 03:09, schrieb Joerg:

> Weil das billiger ist. In Autos wird jeder Pfennig rumgedreht. Die nicht
> so guten Fahrzeuge muessen (oder sollen?) ja nur ein Jahrzehnt halten.

Mag sein, aber wenn es auch so nicht kaputtgeht, wird es wohl reichen.

>> ... und auseinanderfallende
>> Steckverbindungen sind nicht wirklich ein h�ufig anzutreffender
>> Fehlermodus - insofern w�rde ich schon dem Crimpen recht weit vertrauen
>> und ausfallene Crimp-Veerbndungen als seltene Ausnahme sehen.
>
> Ich hatte schon etliche, und die sahen schon professionell gemacht aus.

Vielleicht sind auf dieser Seite des Teiches die Autos doch besser
gebaut. - Ein Autoschrauber meinte mal zu mir, es komme vor, da�
Kabelb�ume brechen oder durchscheuern, oder da� die Steckverbinder
selber rausfallen - aber da� die Crimpung aufgibt kennt er nicht.

Ger�chteweise ist es in Europa sogar verboten, an der Verkabelung zu
l�ten, da deswegen zuweilen Fahrzeuge in Flammen augegangen sind. Hab
das aber nicht best�tigen k�nnen.

Hanno

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 1:53:05 PM4/24/13
to
Hanno Foest wrote:
> Am 24.04.2013 03:09, schrieb Joerg:
>
>> Weil das billiger ist. In Autos wird jeder Pfennig rumgedreht. Die nicht
>> so guten Fahrzeuge muessen (oder sollen?) ja nur ein Jahrzehnt halten.
>
> Mag sein, aber wenn es auch so nicht kaputtgeht, wird es wohl reichen.
>

Alles eine Frage der Zeit. Bei Euch leben Autos meist nicht laenger als
15 Jahre. In unserer Gegend oft doppelt so lange, da muss die Elektrik
auch mitkommen.


>>> ... und auseinanderfallende
>>> Steckverbindungen sind nicht wirklich ein häufig anzutreffender
>>> Fehlermodus - insofern würde ich schon dem Crimpen recht weit vertrauen
>>> und ausfallene Crimp-Veerbndungen als seltene Ausnahme sehen.
>>
>> Ich hatte schon etliche, und die sahen schon professionell gemacht aus.
>
> Vielleicht sind auf dieser Seite des Teiches die Autos doch besser
> gebaut. ...


Generell ja, aber nicht von der Elektrik und schon gar nicht von der
Elektronik her. Viele Malessen gingen so vor gut 10 Jahren los.

http://usatoday30.usatoday.com/tech/news/2003-11-11-carrepairs_x.htm

Ich kenne Leute bei denen musste der Haendler und am Ende damit wohl der
Hersteller die Autos zum Neupreis zurueckkaufen. Wegen Lemon Law.


> ... - Ein Autoschrauber meinte mal zu mir, es komme vor, daß
> Kabelbäume brechen oder durchscheuern, oder daß die Steckverbinder
> selber rausfallen - aber daß die Crimpung aufgibt kennt er nicht.
>

Ich habe es oefter gesehen (und repariert). Nicht nur bei KFZ.


> Gerüchteweise ist es in Europa sogar verboten, an der Verkabelung zu
> löten, da deswegen zuweilen Fahrzeuge in Flammen augegangen sind. Hab
> das aber nicht bestätigen können.
>

Das wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Andererseits, Bruesseler
Buerokraten sind fuer hirnrissige Gesetze ja durchaus bekannt :-)

Rolf Bombach

unread,
Apr 24, 2013, 3:26:33 PM4/24/13
to
Joerg schrieb:

[Crimpen & Löten

> Meist ... aber richtig dicht ist da i.d.R. nix. Selbst wenn eine
> Schrumpfhuelle drueber sitzt ist die nicht luftdicht und es kann von den
> Seiten der Crimp-Stellen anfangen zu gammeln. Bei meiner Ente tat es
> das, ich loetete alles wichtige nach und danach hatte ich Ruhe vor
> Wackelkontakten bis der TUEV uns schied <schnief>.

Mit gasdicht war was anderes gemeint. Ferner ist eine Ente kein Auto
und was aus Frankreich ist keine Qualitätselektrik. Sorry, aber da
wurde minderwertiges Material minderwertig verarbeitet und minderwertig
eingebaut. Vor meinem geistigen Auche schweben da auch Teile vom
R4 durch, teils mit diesen komischen Rundsteckern. Ja, die sind auch
laufend abgegammelt...

Natürlich ist eine gute Lötstelle besser als eine schlechte Crimpung.
Aber eine gute - korrekte reicht eigentlich - Crimpverbindung ist besser
als eine gute Lötstelle.

Klar, löten kriegt man auch auf Mil-Level hin. Schau aber mal diese
Stecker an, bei denen ist mehrfach das Kabel geführt und die Zugentlastung
ist sehr stabil. Wichtig ist, dass keine mechanische (wechsel-)
Beanspruchung bis an die Lötstelle kommt; dort, wo das Zinn beim
Reinlaufen in die Litze gestoppt hat, ist die Schwachstelle. Für
Physik und Chemie gleichermassen.

Du darfst auch nicht von dir auf andere schliessen. Korrektes Löten ist
eine Kunst, die nur wenige beherrschen, auch wenn jetzt hier der eine
oder andere aufheult. Ich kann's nicht. Wahrscheinlich können das nur
Automaten (oder japanische Frauen *duck*).
Ich behaupte, das geht nur mit sauberem Material, also solches, welches
unter Schutzgas und auch dann nicht zu lang gelagert wurde und hochwertigem
sauberen, neuen Draht. Und dem richtigen Lot, Flussmittel etc. Und vorallem
mit dem richtigen Timing, Löten ist ein komplexer physikalisch-chemischer
Prozess, bei dem schnell was schief läuft. Der Hobbyist lötet an einer
Lötstelle typischerweise zu lang und zu heiss.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Apr 24, 2013, 3:36:46 PM4/24/13
to
Joerg schrieb:
>
> Loetoesen mit angeloeteten Kabeln die zu diversen Stellen am LKW gingen.
> Auch einige Splices wo Kabel durch die Box gingen, ebenfalls geloetet
> (sah nach NASA Solder Splice Vorschrift gefertigt aus).

Ah, diese Escher-Standard, wo die Drähte irgendwie hinter dem
Raum-Zeit-Kontinuum hindurchgefädelt werden ;-]

http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/

Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...

--
mfg Rolf Bombach

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 3:48:29 PM4/24/13
to
Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>
> [Crimpen & Löten
>
>> Meist ... aber richtig dicht ist da i.d.R. nix. Selbst wenn eine
>> Schrumpfhuelle drueber sitzt ist die nicht luftdicht und es kann von den
>> Seiten der Crimp-Stellen anfangen zu gammeln. Bei meiner Ente tat es
>> das, ich loetete alles wichtige nach und danach hatte ich Ruhe vor
>> Wackelkontakten bis der TUEV uns schied <schnief>.
>
> Mit gasdicht war was anderes gemeint. Ferner ist eine Ente kein Auto
> und was aus Frankreich ist keine Qualitätselektrik. Sorry, aber da
> wurde minderwertiges Material minderwertig verarbeitet und minderwertig
> eingebaut. Vor meinem geistigen Auche schweben da auch Teile vom
> R4 durch, teils mit diesen komischen Rundsteckern. Ja, die sind auch
> laufend abgegammelt...
>

Immerhin hat die Ente 16 Jahre gehalten. Manche Nobelkarosse aus Euren
Gefilden kommt da nicht im entferntesten ran, die ersten
Elektrikausfaelle gibt es oft schon waehrend der Garantiezeit.
Allerdings ist es meist vergeigte Elektronik, nicht Crimpstellen.


> Natürlich ist eine gute Lötstelle besser als eine schlechte Crimpung.
> Aber eine gute - korrekte reicht eigentlich - Crimpverbindung ist besser
> als eine gute Lötstelle.
>
> Klar, löten kriegt man auch auf Mil-Level hin. Schau aber mal diese
> Stecker an, bei denen ist mehrfach das Kabel geführt und die Zugentlastung
> ist sehr stabil. Wichtig ist, dass keine mechanische (wechsel-)
> Beanspruchung bis an die Lötstelle kommt; dort, wo das Zinn beim
> Reinlaufen in die Litze gestoppt hat, ist die Schwachstelle. Für
> Physik und Chemie gleichermassen.
>

Ist beim Crimpen nicht anders. Echt gasdicht sind nur kleine
Kontaktbereiche die beim Zupressen entstehen. Aehnlich wie bei Pressfit
(von dem ich nicht viel halte). Wenn sich auch nur die Bohne bewegt
faengt das drin an zu gammeln.


> Du darfst auch nicht von dir auf andere schliessen. Korrektes Löten ist
> eine Kunst, die nur wenige beherrschen, auch wenn jetzt hier der eine
> oder andere aufheult. Ich kann's nicht. Wahrscheinlich können das nur
> Automaten (oder japanische Frauen *duck*).
> Ich behaupte, das geht nur mit sauberem Material, also solches, welches
> unter Schutzgas und auch dann nicht zu lang gelagert wurde und hochwertigem
> sauberen, neuen Draht. Und dem richtigen Lot, Flussmittel etc. Und vorallem
> mit dem richtigen Timing, Löten ist ein komplexer physikalisch-chemischer
> Prozess, bei dem schnell was schief läuft. Der Hobbyist lötet an einer
> Lötstelle typischerweise zu lang und zu heiss.
>

Das will erlernt sein, auch wenn manche hier finden das sei nicht
wichtig. Du brauchst es in Deinem Tagesjob vermutlich kaum, dann ist es
ok. Dafuer kann ich nicht gescheit programmieren, so gleicht sich alles
aus :-)

Doch manchmal wurmt es mich schon wie wenig Praxis die Kids heutzutage
mitbringen oder an den Unis mitbekommen. Naechste Woche darf ich mit
zwei Doktoranden (!) eine Druckluft-Chose aufbauen damit das Projekt
endlich in die Poette kommt. Mit Anfahrt geht dabei ein ganzer Tag
drauf, plus ein weiterer Tag fuer Vorarbeiten hier (und ich habe nur
eine Garage dafuer). Unterwegs gibt es einen deutschen Metzger bei dem
ich 30 Landjaeger Wuerste abhole, dann geht's mir wieder gut. Muessen
aber in den Gepaeckraum, sonst kommen nicht alle zuhause an.

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 24, 2013, 3:50:19 PM4/24/13
to
Wo ist das Problem? Die Idee ist doch gut zu erkennen.

Die Frage ist, wie verbindet man Litzen?

Gerrit

horst-d.winzler

unread,
Apr 24, 2013, 3:53:43 PM4/24/13
to
Am 24.04.2013 21:26, schrieb Rolf Bombach:

> Mit gasdicht war was anderes gemeint. Ferner ist eine Ente kein Auto
> und was aus Frankreich ist keine Qualitätselektrik. Sorry, aber da
> wurde minderwertiges Material minderwertig verarbeitet und minderwertig
> eingebaut. Vor meinem geistigen Auche schweben da auch Teile vom
> R4 durch, teils mit diesen komischen Rundsteckern. Ja, die sind auch
> laufend abgegammelt...

Ente ist ein Kasten mit vier Rädern. Rechts zwei und links die anderen
beiden. Diese Schleuderkiste ist so konstruiert, das sie ein
französischer Schmied in Frankreich zu jeder Tages- Und Nachtzeit wieder
zum Laufen bringt. Ich habe nichts von reparieren geschrieben. Nur um
Mißverständnissen vorzubeugen.
Ich habs mal geschafft, beide Zündkerzen zu wechseln ohne die Radkästen
abzuschrauben. Und das im Winter bei Schnee. ;-)

--
hdw

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 3:56:55 PM4/24/13
to
Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>>
>> Loetoesen mit angeloeteten Kabeln die zu diversen Stellen am LKW gingen.
>> Auch einige Splices wo Kabel durch die Box gingen, ebenfalls geloetet
>> (sah nach NASA Solder Splice Vorschrift gefertigt aus).
>
> Ah, diese Escher-Standard, wo die Drähte irgendwie hinter dem
> Raum-Zeit-Kontinuum hindurchgefädelt werden ;-]
>

:-)

Es ist inzwischen so weit dass meine Frau mir das Wollknaeuel
rueberwirft wenn beim Stricken der Faden vertuckelt und nicht mehr
sauber rausfaedelt. Nachdem ich alles auseinandergezuppelt habe sagt sie
fast immer "Diese Geduld haette ich nicht".



> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>
> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
>

Das ist der Western Union Splice. In der Box war es Inline Lash Splice.
Muss man danach verschrumpfen doch das ist bei Crimping nicht anders.

http://workmanship.nasa.gov/lib/insp/2%20books/links/sections/407%20Splices.html

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 4:06:34 PM4/24/13
to
Bei uns z.B. mit Solder Splice Connectors (SSC):

http://www.tech-cor.net/AutoResBulletin/1995-4/1995-4.htm

Helmut Wabnig

unread,
Apr 24, 2013, 4:28:29 PM4/24/13
to
Ich einmal dabei als der Besitzer der Ente die Haube vorne aufmachte
und habe reingeschaut. Fragte ihn unwillkürlich:
"Aha, da ist der Starter, ..... und wo ist der Motor"?

Hab mich sehr unbeliebt gemacht.
(Ich selbst war R4 Fahrer)
w.

Falk Dľeßßert

unread,
Apr 24, 2013, 4:35:48 PM4/24/13
to
Joerg:
> Wer ist denn Ulla?

Als Ullas Würgegriff wird die von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
(Mitglied beim Kommunistischer Bund Westdeutschland) eingeführte
Krankenversicherungspflicht bezeichnet, die mit ihren Auswirkungen
alleine eine vierstellige Zahl an Privatinsolvenzen pro Jahr auslöst,
bei denen die Krankenkasse die einzige Gläubigerin ist.

Die treibt die Leute für eine "Leistung", die weder bestellt noch
geliefert wurde, da sie nicht mal bei Kenntnis hätte in Anspruch
genommen werden können, in den Ruin.

Die SPD feierte das zuerst als "jeder sollte sich krankenversichern
können". Dann wurde ein "jeder muss sich krankenversichern können" zu
einem "jeder muss sich krankenversichern".

Wenn ich dann im SPD-Programm "Jede und jeder sollte ein Recht auf ein
Girokonto bei der Bank seiner oder ihrer Wahl haben" lese, gehen bei mir
alle Signallampen an.

Falk D.

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 4:41:56 PM4/24/13
to
Kommentar eines Amerikaners beim gleichen Anblick: "Solche Motoren haben
wir bei uns in Rasenmaehern".


> Hab mich sehr unbeliebt gemacht.
> (Ich selbst war R4 Fahrer)


Als Student? Also Kroesus :-)

Joerg

unread,
Apr 24, 2013, 4:56:15 PM4/24/13
to
Falk Dµeßßert wrote:
> Joerg:
>> Wer ist denn Ulla?
>
> Als Ullas Würgegriff wird die von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
> (Mitglied beim Kommunistischer Bund Westdeutschland) ...


Sind das nicht die Maoisten gewesen? <grusel>


> ... eingeführte
> Krankenversicherungspflicht bezeichnet, die mit ihren Auswirkungen
> alleine eine vierstellige Zahl an Privatinsolvenzen pro Jahr auslöst,
> bei denen die Krankenkasse die einzige Gläubigerin ist.
>
> Die treibt die Leute für eine "Leistung", die weder bestellt noch
> geliefert wurde, da sie nicht mal bei Kenntnis hätte in Anspruch
> genommen werden können, in den Ruin.
>

Hier hat man das nach klassischer komm... aeh .. sozialistischer Manier
auf die Steuerzahler umgelegt. Wer sich nicht versichert zahlt die
ersten Jahre nix, dann $95 "Strafe", spaeter dann um die $300. Pro Jahr!
Und wird dann vom zu 100% Steuerzahler versorgt. Alle die ihr Geld immer
verprassen bekommen es teilweise vom Steuerzahler finanziert. Woher die
Gelder kommen sollen weiss keiner so genau. Was passieren wird ist allen
sonnenklar, bis auf Obamas Leuten.


> Die SPD feierte das zuerst als "jeder sollte sich krankenversichern
> können". Dann wurde ein "jeder muss sich krankenversichern können" zu
> einem "jeder muss sich krankenversichern".
>

Haben wir in acht Monaten hier auch. Ineptocracy at its finest :-(


> Wenn ich dann im SPD-Programm "Jede und jeder sollte ein Recht auf ein
> Girokonto bei der Bank seiner oder ihrer Wahl haben" lese, gehen bei mir
> alle Signallampen an.
>

Nun ja, wenn man es immer steuerehrlich tut spricht ja nichts dagegen
zur Sicherheit ein Konto in einem Land ausserhalb der Eurozone zu haben.
Da muss nichts gross drauf sein, nur zur Sicherheit. Zumindest seit dem
in Zypern statuierten Exempel sollte man da echt drueber nachdenken.
Message has been deleted

Falk Dľeßßert

unread,
Apr 24, 2013, 5:44:28 PM4/24/13
to
Joerg:
> > Wenn ich dann im SPD-Programm "Jede und jeder sollte ein Recht auf ein
> > Girokonto bei der Bank seiner oder ihrer Wahl haben" lese, gehen bei mir
> > alle Signallampen an.
> >
>
> Nun ja, wenn man es immer steuerehrlich tut spricht ja nichts dagegen
> zur Sicherheit ein Konto in einem Land ausserhalb der Eurozone zu haben.

Ich interpretiere die Aussage als Abschaffung des Bargelds, woran die
Bankster schon seit den 70ern basteln.

Ich stehe da mehr auf physisch vorhandenes Metall, auch wenn die
Goldblase wohl gerade platzt.

> Da muss nichts gross drauf sein, nur zur Sicherheit. Zumindest seit dem
> in Zypern statuierten Exempel sollte man da echt drueber nachdenken.

Ich traute Banken, Behörden und Bolitikern noch nie (Sack, Knüppel,
richtigen treffen...).

Falk D.

Norbert Goettsche

unread,
Apr 24, 2013, 6:40:39 PM4/24/13
to
Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>
> Ah, diese Escher-Standard, wo die Drähte irgendwie hinter dem
> Raum-Zeit-Kontinuum hindurchgefädelt werden ;-]
>
> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>
> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...

:-))))

--
ZX-12R '02 - 49,42

Frank Buss

unread,
Apr 24, 2013, 11:54:23 PM4/24/13
to
Falk Dµeßßert wrote:
> Joerg:
>
>> Da muss nichts gross drauf sein, nur zur Sicherheit. Zumindest seit dem
>> in Zypern statuierten Exempel sollte man da echt drueber nachdenken.
>
> Ich traute Banken, Behörden und Bolitikern noch nie (Sack, Knüppel,
> richtigen treffen...).

Ich habe schon 2011 ein paar Bitcoins. Letztens, als sich der Kurs dann
verzehnfacht hatte, habe ich einiges davon wieder in Euro
zurückgetauscht. Ist aber immer noch genug da, um bei kurzen Ausfällen
wie bei der Bankensperre in Zypern, nicht ganz ohne Geld dazustehen.

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 25, 2013, 12:35:54 AM4/25/13
to
Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:

>http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>
>Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...

Ist doch die naheliegende Methode, wie man sowas fast schon intuitiv
machen würde...

Pre-tinned. Genau, deswegen sahen auch die blöden Ami-AWG-Drähte, die
wir teilweise verbauen mußten, immer so gammelig aus :) Hatten da im
alten Job ein ganzes Regal voller sackteurer Ami-Drähte in allen
möglichen Farben und Stärken mit allen möglichen Zulassungen, für
Luftfahrtverdrahtung.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 25, 2013, 12:36:58 AM4/25/13
to
Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:

> Der Hobbyist lötet an einer
>Lötstelle typischerweise zu lang und zu heiss.

Vor allem ist zu lang dann ein Problem, wenn zu heiß. Also doppelt
Mist :)

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 25, 2013, 12:38:42 AM4/25/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Immerhin hat die Ente 16 Jahre gehalten. Manche Nobelkarosse aus Euren
>Gefilden kommt da nicht im entferntesten ran, die ersten
>Elektrikausfaelle gibt es oft schon waehrend der Garantiezeit.
>Allerdings ist es meist vergeigte Elektronik, nicht Crimpstellen.

Unser Land Rover war �ber 20, als er nach Kanada verkauft wurde, kein
einziger abgefaulter Draht, nur mal abgefaulte Kontakte in Blinkern
und Standlicht - dabei haben die die d�nnsten Dr�htchen verbaut, die
man sich vorstellen konnte, zu den Scheinwerfern irgendwas D�rres, das
mir gerade mal f�rs STandlicht gut genug gewesen w�re.

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Apr 25, 2013, 1:54:25 AM4/25/13
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb:
>
> Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>
> >http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
> >
> >Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
>
> Ist doch die naheliegende Methode, wie man sowas fast schon intuitiv
> machen w�rde...

Das hast Du jetzt nicht erkannt. Anderes Beispiel:
http://www.bietzen.eu/images/optische-taeuschung-45-specials-5.jpg

MfG
hjs

Horst-D.Winzler

unread,
Apr 25, 2013, 2:13:47 AM4/25/13
to
Am 25.04.2013 06:36, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Der Hobbyist lötet an einer
>> Lötstelle typischerweise zu lang und zu heiss.
>
> Vor allem ist zu lang dann ein Problem, wenn zu heiß. Also doppelt
> Mist :)

Ich kenne auch die alternative Löttechnik. Soll sogar hin und wieder
Profis passieren. ;-)

--
mfg hdw

Michael Baeuerle

unread,
Apr 25, 2013, 3:04:34 AM4/25/13
to
Joerg wrote:
> Hanno Foest wrote:
> >
> > ... - Ein Autoschrauber meinte mal zu mir, es komme vor, daß
> > Kabelbäume brechen oder durchscheuern, oder daß die Steckverbinder
> > selber rausfallen - aber daß die Crimpung aufgibt kennt er nicht.
>
> Ich habe es oefter gesehen (und repariert). Nicht nur bei KFZ.

Bei meinem 29-jährigen Auto hat zwar noch keine aufgegeben, aber der
Übergangswiderstand wird mit der Zeit immer schlechter. Der
Spannungsabfall summiert sich mittlerweile im Armaturenbrett auf 500mV
wenn man das Gebläse einschaltet. Die Glühlampen halten auch viel länger
als früher.
Ca. 15 Jahre alte Crimpverbindungen die zusätzlich gelötet wurden gibt
es auch (an anderen Stellen), kaputt gegangen ist auch von denen noch
keine.


Micha

Werner Holtfreter

unread,
Apr 25, 2013, 9:13:00 AM4/25/13
to
Am Wed, 24 Apr 2013 21:50:19 +0200 schrieb Gerrit Heitsch:

>> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>>
>> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
>
> Wo ist das Problem?

Nicht fragen, einfach machen: mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
--
Gruß Werner

Joerg

unread,
Apr 25, 2013, 10:07:38 AM4/25/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Immerhin hat die Ente 16 Jahre gehalten. Manche Nobelkarosse aus Euren
>> Gefilden kommt da nicht im entferntesten ran, die ersten
>> Elektrikausfaelle gibt es oft schon waehrend der Garantiezeit.
>> Allerdings ist es meist vergeigte Elektronik, nicht Crimpstellen.
>
> Unser Land Rover war über 20, als er nach Kanada verkauft wurde, kein
> einziger abgefaulter Draht, nur mal abgefaulte Kontakte in Blinkern
> und Standlicht - dabei haben die die dünnsten Drähtchen verbaut, die
> man sich vorstellen konnte, zu den Scheinwerfern irgendwas Dürres, das
> mir gerade mal fürs STandlicht gut genug gewesen wäre.
>

Der Land-Rover Discovery von Nachbarn hatte im zarten Alter von 6
soviele Elektrikausfaelle das sie ernsthaft an eine Verschrottung
dachten, weil die Werkstaetten abstrus hohe Kostenvoranschlaege gaben.
Dann fanden sie eine Werkstatt die das fuer gut $4000 alles reparierte.

Da Du ja die "gammeligen" amerikanischen Luftfahrdraehtchen ansprachst,
hier sollte man sich mal fragen warum Flugzeuge der Methusalemklasse wie
DC-3 weit ueber ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben und immer
noch ohne solch extremen Wartungsaufwand fliegen. Die meisten im
Frachtdienst, da sind die Margen duenn und es kommt auf jeden Dollar an.

Joerg

unread,
Apr 25, 2013, 10:25:04 AM4/25/13
to
Pass aber auf mit sowas. 500mV bei 10A oder so waeren immerhin 5W. Wenn
die in einigen wenigen Crimpverbindungen abgeheizt werden und die
Isolierung anfaengt zu brodeln koennte es gefaehrlich werden wenn die
aus PVC ist. Wegen der giftigen Daempfe.

Joerg

unread,
Apr 25, 2013, 10:26:01 AM4/25/13
to
Frank Buss wrote:
> Falk Dµeßßert wrote:
>> Joerg:
>>
>>> Da muss nichts gross drauf sein, nur zur Sicherheit. Zumindest seit dem
>>> in Zypern statuierten Exempel sollte man da echt drueber nachdenken.
>> Ich traute Banken, Behörden und Bolitikern noch nie (Sack, Knüppel,
>> richtigen treffen...).
>
> Ich habe schon 2011 ein paar Bitcoins. Letztens, als sich der Kurs dann
> verzehnfacht hatte, habe ich einiges davon wieder in Euro
> zurückgetauscht. Ist aber immer noch genug da, um bei kurzen Ausfällen
> wie bei der Bankensperre in Zypern, nicht ganz ohne Geld dazustehen.
>

Kannst Du denn damit die Milch im Eckladen von Frau Suhrbier und das
Koelsch an der Theke beim Jupp bezahlen?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 25, 2013, 11:44:23 AM4/25/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Da Du ja die "gammeligen" amerikanischen Luftfahrdraehtchen ansprachst,

Gammelig nur, weil halt das Zinn stumpf aussah, im Gegensatz zu
schönem roten Kupfer. Die Dinger waren natürlich einwandfrei, da gibt
es nix. Aber die ohne die Zulassung auch.

Michael Baeuerle

unread,
Apr 25, 2013, 11:50:45 AM4/25/13
to
Joerg wrote:
> Michael Baeuerle wrote:
> >
> > Bei meinem 29-jährigen Auto hat zwar noch keine aufgegeben, aber der
> > Übergangswiderstand wird mit der Zeit immer schlechter. Der
> > Spannungsabfall summiert sich mittlerweile im Armaturenbrett auf 500mV
> > wenn man das Gebläse einschaltet. Die Glühlampen halten auch viel länger
> > als früher.
> > Ca. 15 Jahre alte Crimpverbindungen die zusätzlich gelötet wurden gibt
> > es auch (an anderen Stellen), kaputt gegangen ist auch von denen noch
> > keine.
>
> Pass aber auf mit sowas. 500mV bei 10A oder so waeren immerhin 5W. Wenn
> die in einigen wenigen Crimpverbindungen abgeheizt werden und die
> Isolierung anfaengt zu brodeln koennte es gefaehrlich werden wenn die
> aus PVC ist. Wegen der giftigen Daempfe.

Bisher ist noch keinerlei Schmorgeruch festzustellen. Scheinbar sind die
Verbindungen allesamt nicht mehr so fit und durch die große Anzahl wird
die Wärme ausreichend verteilt.
Falls es doch mal soweit kommt, muss ich wohl den ganzen Kabelbaum
rausreissen und neu machen (kann man ja nicht mehr kaufen), das wird ein
Riesenakt ...

Aber wie auch immer: Für diese Zeitspanne wurde das Auto sicher nicht
konstruiert, d.h. die Crimpverbindungen haben ihren Job aus Sicht des
Herstellers "ausreichend gut" erledigt.


Micha

Roland Ertelt

unread,
Apr 25, 2013, 12:31:52 PM4/25/13
to
Und so sprach Werner Holtfreter:
Ja, doch. Schönes Ding...:D

Roland

Joerg

unread,
Apr 25, 2013, 12:51:12 PM4/25/13
to
Aus Sicht des Herstellers vielleicht. Ich finde die Elektrik sollte
laenger halten. Dass es geht beweisen Flugzeuge, und auch einige
Fahrzeuge. Mein in Germanien gebliebener Audi Avant faehrt ja auch immer
noch klaglos, kommt stets ohne grossen Aufwand durch den TUEV. Er wird
seinen derzeitigen Besitzer vermutlich ueberleben. Hier fahren etliche
Autos aus den 50ern herum, ganz normal als Gebrauchsfahrzeuge. Selbst
Borgward sieht man gelegentlich, das waren so ziemlich die ultimativen
Autos was Qualitaet angeht:

http://bringatrailer.com/2009/02/19/rare-driver-1958-borgward-isabella-ts-coupe/

Olaf Kaluza

unread,
Apr 25, 2013, 1:00:36 PM4/25/13
to
Michael Baeuerle <michael....@stz-e.de> wrote:

>Bei meinem 29-jährigen Auto hat zwar noch keine aufgegeben, aber der
>Übergangswiderstand wird mit der Zeit immer schlechter. Der

Es verschlechtert sich aber nicht der Widerstand irgendwelcher
Crimpkontakte sondern der von Steckbindern. Also der
Uebergangswiderstand zwischen zwei Kontaktflaechen. Ausserdem der
Widerstand deiner Massekontakte zum Fahrzeug.

>Ca. 15 Jahre alte Crimpverbindungen die zusätzlich gelötet wurden gibt
>es auch (an anderen Stellen), kaputt gegangen ist auch von denen noch
>keine.

Eines meiner Motorraeder ist von 1977 und die Crimpungen sind noch
gut! Ich werde in den naechsten Tagen das dicke Kabel zwischen
Batterie und Anlasser erneuern weil die Saeuredaempfe von 36Jahren
aus der Batterie, das Kabel von 16qmm auf 4-6qmm direkt am Crimpkontakt
zur Gruenspann verwandelt hat. Aber auch das ist direkt am gecrimpten
Schraubanschluss. Die crimpung selber ist noch in Ordnung!
Ich vermute mal das eine Loetstelle da keine drei Monate gehalten
haette. .-)

Olaf

Frank Buss

unread,
Apr 25, 2013, 1:17:24 PM4/25/13
to
Ich bezweifle, daß die Kölsch haben, aber diese Kneipe hier akzeptiert
Bitcoin:

http://www.qype.com/place/21545-Room-77-Berlin

Deren Homepage informiert über eine Bitcoin Empfängeradresse:

http://room77.de

Ist eigentlich entgegen dem Bitcoin Konzept, immer dieselbe Adresse zu
verwenden. Man sollte für jede Transaktion eine neue nehmen, denn man
kann sonst verfolgen, wieviel Transaktionen es gab (die Zuordnung einer
Absenderadresse zu einem Namen ist allerdigns nicht möglich, ohne das
man an die Daten von Bitcoin-Wechselbörsen o.ä. hat). Aber vielleicht
bekommt man auch dort in der Bar eine individuelle Adresse, und das ist
nur eine Spendenadresse auf der Webseite. Zumindest zu dieser Adresse
haben bisher noch nicht viel Leute etwas überwiesen:

https://blockchain.info/address/17fHXHDB8cQhKvoxV2yfUSVo7LGogY7NGR

Einen Laden der Milch gegen Bitcoin verkauft, habe ich noch keinen
gefunden :-)

Ich sehe das aber auch eher als kleine Sicherheitsreserve wie Gold, da
es aktuell meist nur Firmen im Internet akzeptieren, wie Wordpress,
Reddit, aber auch der Umweltverband BUND usw. Kann man bei Bedarf bei
einer der aktuell 20 Wechselbörsen tauschen:

https://en.bitcoin.it/wiki/Trade

bitcoin.de hat bei mir prima funktioniert, und ich habe auch mal den
nicht-kommerziellen Dienst im #bitcoin-otc IRC Channel auf freenode.com
ausprobiert, was auch problemlos war. Und man konnte sich auch noch gut
unterhalten und handeln im IRC Chat.

Bernd Laengerich

unread,
Apr 25, 2013, 1:25:07 PM4/25/13
to
Am 24.04.2013 21:56, schrieb Joerg:

> sauber rausfaedelt. Nachdem ich alles auseinandergezuppelt habe sagt sie
> fast immer "Diese Geduld haette ich nicht".

Ja, so sind sie, die Frauen. Wenn man dabei schimpft wird auch
herumgemeckert.

Bernd

Joerg

unread,
Apr 25, 2013, 1:41:48 PM4/25/13
to
Frank Buss wrote:
> Joerg wrote:
>> Frank Buss wrote:
>>> Falk Dµeßßert wrote:
>>>> Joerg:
>>>>
>>>>> Da muss nichts gross drauf sein, nur zur Sicherheit. Zumindest seit dem
>>>>> in Zypern statuierten Exempel sollte man da echt drueber nachdenken.
>>>> Ich traute Banken, Behörden und Bolitikern noch nie (Sack, Knüppel,
>>>> richtigen treffen...).
>>> Ich habe schon 2011 ein paar Bitcoins. Letztens, als sich der Kurs dann
>>> verzehnfacht hatte, habe ich einiges davon wieder in Euro
>>> zurückgetauscht. Ist aber immer noch genug da, um bei kurzen Ausfällen
>>> wie bei der Bankensperre in Zypern, nicht ganz ohne Geld dazustehen.
>>>
>> Kannst Du denn damit die Milch im Eckladen von Frau Suhrbier und das
>> Koelsch an der Theke beim Jupp bezahlen?
>
> Ich bezweifle, daß die Kölsch haben, aber diese Kneipe hier akzeptiert
> Bitcoin:
>
> http://www.qype.com/place/21545-Room-77-Berlin
>
> Deren Homepage informiert über eine Bitcoin Empfängeradresse:
>
> http://room77.de
>

Interessant. Vor allem gibt es da gute Burger, mag ich fuer mein Leben
gern. Vermutlich werden die aufgrund der Location auch Kreuzberger Steak
haben, da sehnt sich meine Frau immer nach.


> Ist eigentlich entgegen dem Bitcoin Konzept, immer dieselbe Adresse zu
> verwenden. Man sollte für jede Transaktion eine neue nehmen, denn man
> kann sonst verfolgen, wieviel Transaktionen es gab (die Zuordnung einer
> Absenderadresse zu einem Namen ist allerdigns nicht möglich, ohne das
> man an die Daten von Bitcoin-Wechselbörsen o.ä. hat). Aber vielleicht
> bekommt man auch dort in der Bar eine individuelle Adresse, und das ist
> nur eine Spendenadresse auf der Webseite. Zumindest zu dieser Adresse
> haben bisher noch nicht viel Leute etwas überwiesen:
>
> https://blockchain.info/address/17fHXHDB8cQhKvoxV2yfUSVo7LGogY7NGR
>

Das klingt fuer mich eher wie Swahili. Wobei ich Swahili leichter finde :-)


> Einen Laden der Milch gegen Bitcoin verkauft, habe ich noch keinen
> gefunden :-)
>
> Ich sehe das aber auch eher als kleine Sicherheitsreserve wie Gold, da
> es aktuell meist nur Firmen im Internet akzeptieren, wie Wordpress,
> Reddit, aber auch der Umweltverband BUND usw. Kann man bei Bedarf bei
> einer der aktuell 20 Wechselbörsen tauschen:
>
> https://en.bitcoin.it/wiki/Trade
>
> bitcoin.de hat bei mir prima funktioniert, und ich habe auch mal den
> nicht-kommerziellen Dienst im #bitcoin-otc IRC Channel auf freenode.com
> ausprobiert, was auch problemlos war. Und man konnte sich auch noch gut
> unterhalten und handeln im IRC Chat.
>

Ja, man sollte immer ein wenig Sicherheit haben. Niemals nur auf eine
Waehrung verlassen, besonders heutzutage nicht mehr wo man Politikern
und Notenbanken nur noch wenig bis fast gar nicht mehr trauen kann.

Michael Eggert

unread,
Apr 25, 2013, 4:12:56 PM4/25/13
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

Moin!

>>> Immerhin hat die Ente 16 Jahre gehalten. Manche Nobelkarosse aus Euren
>>> Gefilden kommt da nicht im entferntesten ran, die ersten
>>> Elektrikausfaelle gibt es oft schon waehrend der Garantiezeit.
>>> Allerdings ist es meist vergeigte Elektronik, nicht Crimpstellen.

>> Unser Land Rover war über 20, als er nach Kanada verkauft wurde, kein
>> einziger abgefaulter Draht, nur mal abgefaulte Kontakte in Blinkern
>> und Standlicht - dabei haben die die dünnsten Drähtchen verbaut, die
>> man sich vorstellen konnte, zu den Scheinwerfern irgendwas Dürres, das
>> mir gerade mal fürs STandlicht gut genug gewesen wäre.

>Der Land-Rover Discovery von Nachbarn hatte im zarten Alter von 6
>soviele Elektrikausfaelle das sie ernsthaft an eine Verschrottung
>dachten, weil die Werkstaetten abstrus hohe Kostenvoranschlaege gaben.
>Dann fanden sie eine Werkstatt die das fuer gut $4000 alles reparierte.

Mazda, 21 Jahre, davon 12 Jahre meiner, nie auch nur ein einziges
Problem mit der Elektrik gehabt. Golf III, 3 Jahre meiner, Laderegler
getauscht, Blinkerrelais getauscht, Rücklicht und Kennzeichen-
beleuchtung haben regelmäßig Wackelkontakt (leichte Schläge helfen),
Blinker vorn abgesoffen, Kofferraumschloss ist zum dritten mal
festgegammelt (jetzt lass ichs, muss man halt über ZV schließen).

Gruß,
Michael.

Joerg

unread,
Apr 25, 2013, 4:34:47 PM4/25/13
to
Meine Erfahrung ist aehnlich. 1997er Mitsubishi, null Probleme. Nichtmal
die Birne der Innenbeleuchtung hat sich je erdreistet durchzubrennen.
Beim 1996er Toyota meiner Frau aehnlich. Allerdings ist vor kurzem der
Schalter fuer den rechten Fensterheber wacklig geworden. Zerlegung,
etwas Tuner 600 und ein Q-Tip bereinigten das. Bei mir sind da Kurbeln.
Auto + wenig Elektrik = besser.

Inzwischen ist mein Motto: Man sehe sich an was in Kenia, der Karibik
oder sonstwo gefahren wird und kaufe eines dieser Fahrzeuge. Heute
morgen begegnete mir ein Bekannter mit seinem betagten Toyota Hilux aus
den 70ern begegnet. Der Lack ist verblichen weil das Auto immer draussen
stand. Da war nie gross was dran kaputt obwohl der Vorbesitzer (den das
Auto ueberlebt hat) in Sachen Pflege extrem schlampig war. Motoroel in
der Konsistenz von pechschwarzem klebrigen Sirup und so.

Uwe Hercksen

unread,
Apr 26, 2013, 3:02:29 AM4/26/13
to


Rolf Bombach schrieb:
>
> Ah, diese Escher-Standard, wo die Dr�hte irgendwie hinter dem
> Raum-Zeit-Kontinuum hindurchgef�delt werden ;-]
>
> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>
> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...

Hallo,

sch�ne Bilder, nur wenn man das statt mit Volldraht mit Litze machen
w�rde w�re es ein grober Murks wegen den Sollbruchstellen am �bergang
von verzinnter zu unverzinnter Litze.

Bye

Michael Baeuerle

unread,
Apr 26, 2013, 3:07:50 AM4/26/13
to
Olaf Kaluza wrote:
> Michael Baeuerle wrote:
> >
> > Bei meinem 29-j�hrigen Auto hat zwar noch keine aufgegeben, aber der
> > �bergangswiderstand wird mit der Zeit immer schlechter.
>
> Es verschlechtert sich aber nicht der Widerstand irgendwelcher
> Crimpkontakte sondern der von Steckbindern. Also der
> Uebergangswiderstand zwischen zwei Kontaktflaechen. Ausserdem der
> Widerstand deiner Massekontakte zum Fahrzeug.

Das ist m�glich. So genau habe ich noch nicht analysiert wo der
Spannungsabfall herkommt (noch besteht ja kein Handlungsbedarf).

Bei den Massekontakten ist es immerhin kein Problem, da h�ngt ein
ausreichend gro�er K�hlk�rper dran :-)


Micha

Johannes Bauer

unread,
Apr 26, 2013, 3:30:07 AM4/26/13
to
On 24.04.2013 21:50, Gerrit Heitsch wrote:

>> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>>
>> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
>
> Wo ist das Problem? Die Idee ist doch gut zu erkennen.

Wenn man den Windungen (wie Rolf beschrieben) langsam folgt, dann sieht
man dass am Ende das Kabel auf der falschen Seite endet. Also das Kabel
das von links kommt geht erst unter das andere Kabel durch und dann
immer von unten nach oben. Am Ende aber von oben nach unten.

Gru�,
Johannes

--
>> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
> Zumindest nicht �ffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere gro�en
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos �ber R�diger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1...@speranza.aioe.org>

Uwe Hercksen

unread,
Apr 26, 2013, 3:42:34 AM4/26/13
to


Rolf Bombach schrieb:

> Ah, diese Escher-Standard, wo die Dr�hte irgendwie hinter dem
> Raum-Zeit-Kontinuum hindurchgef�delt werden ;-]
>
> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>
> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
>
Hallo,

die Bilder dazu sind offenbar diesem Dokument entnommen:
http://www.hq.nasa.gov/office/codeq/doctree/87394.pdf

Der sogenannte Lap Splice in Kapitel 19.6 auf Seite 81 verursacht bei
mir ein leichtes Schaudern, mit der gezeigten "grobdr�htigen" Litze mag
das ja noch gutgehen, aber wenn die Dr�hte der Litze deutlich feiner
sind ergibt das doch eine �ble Sollbruchstelle. Daran �ndert doch auch
der Lash Splice 19.7 auf Seite 82 und 83 nichts.
Ich vermisse da einen deutlichen Hinweis mit welchen Litzen das noch
zul�ssig ist und mit welchen nicht.

Was haltet ihr davon?

Bye

Gerrit Heitsch

unread,
Apr 26, 2013, 4:49:55 AM4/26/13
to
On 04/26/2013 09:30 AM, Johannes Bauer wrote:
> On 24.04.2013 21:50, Gerrit Heitsch wrote:
>
>>> http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
>>>
>>> Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...
>>
>> Wo ist das Problem? Die Idee ist doch gut zu erkennen.
>
> Wenn man den Windungen (wie Rolf beschrieben) langsam folgt, dann sieht
> man dass am Ende das Kabel auf der falschen Seite endet.

Ist mir aufgefallen, deshalb schrieb ich auch 'Die Idee ist doch gut zu
erkennen'.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Apr 26, 2013, 4:51:39 AM4/26/13
to
On 04/26/2013 09:02 AM, Uwe Hercksen wrote:
>
> sch�ne Bilder, nur wenn man das statt mit Volldraht mit Litze machen
> w�rde w�re es ein grober Murks wegen den Sollbruchstellen am �bergang
> von verzinnter zu unverzinnter Litze.

Wieso gibt es beim Crimpen keine solche Sollbruchstelle? Dort hast du
auch einen �bergang zwischen gegeneinander beweglichen Litzendr�hten und
der Crimpung wo das nicht mehr geht.

Gerrit


Uwe Hercksen

unread,
Apr 26, 2013, 6:03:49 AM4/26/13
to


Gerrit Heitsch schrieb:

> Wieso gibt es beim Crimpen keine solche Sollbruchstelle? Dort hast du
> auch einen �bergang zwischen gegeneinander beweglichen Litzendr�hten und
> der Crimpung wo das nicht mehr geht.

Hallo,

bei einem gut gemachten Teil f�rs Crimpen gibt es einen Abstand zwischen
der gecrimpten Zone und dem Ende der H�lse und dieser Abstand verhindert
das die Litzendr�hte in einem grossen Winkel direkt an der Crimpzone hin
und her gebogen werden k�nnen. Dadurch ist die Sollbruchstelle entsch�rft.

Bye

Kai-Martin Knaak

unread,
Apr 26, 2013, 6:41:44 AM4/26/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

>> Der Hobbyist lötet an einer
>>Lötstelle typischerweise zu lang und zu heiss.
>
> Vor allem ist zu lang dann ein Problem, wenn zu heiß. Also doppelt
> Mist :)
>
Und als Folgerung daraus: Die besten Lötstationen sind solche, bei denen
eine Tenmperatureinstellung nicht nötig ist, weil sie sie selbsttätig
immer die richtige Wärmemenge nachliefern.

---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Marc Santhoff

unread,
Apr 26, 2013, 7:57:34 AM4/26/13
to
Am Fri, 26 Apr 2013 09:42:34 +0200
schrieb Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de>:

>
>
> Rolf Bombach schrieb:
>
> > Ah, diese Escher-Standard, wo die Drähte irgendwie hinter dem
> > Raum-Zeit-Kontinuum hindurchgefädelt werden ;-]
> >
> > http://blog.makezine.com/2012/02/28/how-to-splice-wire-to-nasa-standards/
> >
> > Mittleres Bild; mal geistig ganz langsam den Windungen folgen...

> Was haltet ihr davon?

Ich glaube, der Grafiker war einfach zu faul noch die zweite Seite zu
pinseln und hat mit kopieren von der ersten und zurechtpfuschen dieses
denkwürdige Objekt geschaffen.

Marc


Ralf Haboldt

unread,
Apr 26, 2013, 8:32:12 AM4/26/13
to
On 24 Apr., 19:19, Hanno Foest <hurga-ne...@tigress.com> wrote:
> Am 24.04.2013 03:09, schrieb Joerg:
>
> > Weil das billiger ist. In Autos wird jeder Pfennig rumgedreht. Die nicht
> > so guten Fahrzeuge muessen (oder sollen?) ja nur ein Jahrzehnt halten.
>
> Mag sein, aber wenn es auch so nicht kaputtgeht, wird es wohl reichen.
>
> >>                                        ... und auseinanderfallende
> >> Steckverbindungen sind nicht wirklich ein h ufig anzutreffender
> >> Fehlermodus - insofern w rde ich schon dem Crimpen recht weit vertrauen
> >> und ausfallene Crimp-Veerbndungen als seltene Ausnahme sehen.
>
> > Ich hatte schon etliche, und die sahen schon professionell gemacht aus.
>
> Vielleicht sind auf dieser Seite des Teiches die Autos doch besser
> gebaut. - Ein Autoschrauber meinte mal zu mir, es komme vor, da
> Kabelb ume brechen oder durchscheuern, oder da die Steckverbinder
> selber rausfallen - aber da die Crimpung aufgibt kennt er nicht.
>
> Ger chteweise ist es in Europa sogar verboten, an der Verkabelung zu
> l ten, da deswegen zuweilen Fahrzeuge in Flammen augegangen sind. Hab
> das aber nicht best tigen k nnen.
>
> Hanno

Glaube ich nicht. Bei uns im Ort war ein Kabelbaumfertiger, der auch
Kabelbäume für Sternenkreuzer gefertigt hat. Und die wurde gekrimpt
und gelötet (vollautomatisch mit Gasflamme, da nur so ein definierter
Wärmeübergang gewährleistet war). War eine Vorgabe aus S.

Ralf

Marc Santhoff

unread,
Apr 26, 2013, 8:34:56 AM4/26/13
to
Am Fri, 26 Apr 2013 05:32:12 -0700 (PDT)
schrieb Ralf Haboldt <hab...@freenet.de>:

> > Ger chteweise ist es in Europa sogar verboten, an der Verkabelung zu
> > l ten, da deswegen zuweilen Fahrzeuge in Flammen augegangen sind.
> > Hab das aber nicht best tigen k nnen.
> >
> > Hanno
>
> Glaube ich nicht. Bei uns im Ort war ein Kabelbaumfertiger, der auch
> Kabelbäume für Sternenkreuzer gefertigt hat. Und die wurde gekrimpt
> und gelötet (vollautomatisch mit Gasflamme, da nur so ein definierter
> Wärmeübergang gewährleistet war). War eine Vorgabe aus S.

Villeicht eine Verwechslung mit dem Problem von verzinnten Litzen un
Lüster- bzw. Schraubklemmen?

Marc

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 26, 2013, 9:44:29 AM4/26/13
to
Kai-Martin Knaak <kn...@iqo.uni-hannover.de> wrote:

>Und als Folgerung daraus: Die besten L�tstationen sind solche, bei denen
>eine Tenmperatureinstellung nicht n�tig ist, weil sie sie selbstt�tig
>immer die richtige W�rmemenge nachliefern.

Das sowieseo. Die kleine Ersa in der Firma ist schon ganz nett...

Axel Berger

unread,
Apr 25, 2013, 3:33:00 PM4/25/13
to
Joerg wrote on Thu, 13-04-25 16:26:
>die Milch im Eckladen von Frau Suhrbier und das Koelsch an der Theke
>beim Jupp

Mit der Technik von 1923: In Landeswährung auszahlen lassen und dann
schnell rennen um es auszugeben, solange es noch etwas wert ist.

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