Für ein Projekt bin ich auf der Suche nach geeigneten Schaltreglern.
Eingangsspannungsbereich: 1,8V - 3V (2 NiMH-Akkus oder Batterien)
Ausgangsspannung 1: 3,3V / 1,5A
Ausgangsspannung 2: 12V / 100mA
Der LM2623A schien mir brauchbar, aber der Passus im Datenblatt
"Choosing the correct C3 capacitor to get the appropriate duty cycle for a
particular application circuit is a trial and error process. The non-linear
effect that C3 produces is dependent on the input voltage
and output voltage values. The correct C3 capacitor for
particular input and output voltage values cannot be calcu-
lated ..."
riecht irgendwie nach "schwarzer Magie" und lässt mich an dem Ding zweifeln.
Habt Ihr Erfahrungen, Tipps oder Alternativen?
Schönes Wochenende
Eugen
> Der LM2623A schien mir brauchbar
> Habt Ihr Erfahrungen, Tipps oder Alternativen?
Den LM2623 kenn ich nicht (die A-Typen sind weitestgehend obsolet),
aber bei 12V/0.1A und 3.3V/1.5A brauchst du nicht weiter �ber diesen
Typ nachzudenken, das schafft der nicht.
> Ausgangsspannung 1: 3,3V / 1,5A
> Ausgangsspannung 2: 12V / 100mA
Die 3.4A schaffen �brigens auch deine Batterien nicht.
Denk also noch mal neu nach.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
... daf�r brauchst Du im Eingang einen mittelgro�en Bleiakkumulator.
mfG Ingenieurb�ro Baumann
D-Zellen sollten das packen. Kommt darauf an wie lange.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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>> Ausgangsspannung 1: 3,3V / 1,5A
>> Ausgangsspannung 2: 12V / 100mA
> Die 3.4A schaffen �brigens auch deine Batterien nicht.
Untersch�tze die Monozellen nicht. Und Akkus haben selbst lausige NiMH
Zellen in AA-Format damit kein Problem, vern�nftige Batteriekontakte
vorausgesetzt ;-)
Marte
Eugen Artus schrieb:
> Hallo!
>
> Für ein Projekt bin ich auf der Suche nach geeigneten Schaltreglern.
>
> Eingangsspannungsbereich: 1,8V - 3V (2 NiMH-Akkus oder Batterien)
> Ausgangsspannung 1: 3,3V / 1,5A
> Ausgangsspannung 2: 12V / 100mA
>
> Der LM2623A schien mir brauchbar, aber der Passus im Datenblatt
>
da ich gerade solche Schaltungen mit Spice untersuche kann ich sagen,
daß bei einem RDSon=0.26 Ohm man von 1.8 V Eingangsspannung aus
bestenfalls 100 mA am Ausgang belasten kann. Mit externem bipolarem
Schalttransistor würde man zwar obige Forderung erreichen können, aber
wohl nicht bei den Schaltfrequenzen.
> "Choosing the correct C3 capacitor to get the appropriate duty cycle for a
> particular application circuit is a trial and error process. The non-linear
> effect that C3 produces is dependent on the input voltage
> and output voltage values. The correct C3 capacitor for
> particular input and output voltage values cannot be calcu-
> lated ..."
>
> riecht irgendwie nach "schwarzer Magie" und lässt mich an dem Ding zweifeln.
>
> Habt Ihr Erfahrungen, Tipps oder Alternativen?
>
Ich kenne den LM2623A so nicht, aber laut Datenblatt hat der keine
externe Frequenzgangkompensation, und auch der obskure C3 wegen
variabler Schaltfrequenz läßt darauf schließen, daß der auf ganz
bestimmte Applikationen festgelegt ist, wohl nicht flexibel einsetzbar.
Übrigens ist mir aufgefallen, daß der gute alte TL497 überraschend gut
abschneidet bezüglich Regelverhalten bei Laständerung und Stabilität,
auch Wirkungsgrad. Das Prinzip des modulierten Pulsabstandes scheint
nicht so schlecht zu sein. Nachteilig ist nur die niedrige
Schaltfrequenz <= 50 KHz und bei geringer Belastung geht die Frequenz in
den hörbaren Bereich runter. Werde mir mal die dynamischen Eigenschaften
genauer ansehen, sobald ich soweit bin.
mfg. Winfried
> Unterschätze die Monozellen nicht. Und Akkus haben selbst lausige NiMH
> Zellen in AA-Format damit kein Problem, vernünftige Batteriekontakte
> vorausgesetzt ;-)
Richtig. Ich habe aus Mignon NiCads schon 20A gezogen. Allerdings ist
sowas "nicht gesund" und geht nur ganz kurz. NiMH sind aber in seinem
Bereich auch schon am Ende. Selbst wenn sie es schaffen, dürfte Ihre
Lebensdauer klein werden. Mit Monozellen sollte es aber kein Problem
sein. :-)
Auch der LM2623 scheint mir für seine Anwendung trozdem zu knapp.
Das Datenblatt gibt als Minimalwert für den maximalen Spitzenstrom
2,2A an (was , grob geschätzt, grenzwertig ist bei 1,8V
Eingangsspannung) und erfahrungsgemäß halte ich davon besser
ausreichend Abstand nach unten. Den "typischen" Wert von 2,85A würde
ich nicht verwenden wollen, weil ich nicht gerne Schaltungen habe, die
qualmen, wenn mal zufälligerweise ein Bauteil nur mit den
Mindestwerten verbaut wird.
Voraussetzung für das ganze wäre noch ein toller Wirkungsgrad.
Mit freundlichem Gruß: Bernd wiebus alias dl1eic