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Elektroniklabor einrichten

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Mark

unread,
Jul 4, 2009, 5:02:51 PM7/4/09
to
Hallo NG,

ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
Es sollen alle m�glichen Elektronikarbeiten durchgef�hrt werden.
Von der Entwicklung bis zu L�ten von Leiterplatten. Und kleinere
mechanische Arbeiten.

Das Geb�ude befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade
Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.

Folgende Punkte habe ich schon zusammmengefasst.

- entsprechende Elektroinstallation
ausreichende Steckdosen in Tischh�he und unter den Tischen f�r
Computer...

- Bel�ftung wegen der L�tarbeiten

- Fussboden aus antistatischem Material und geerdet um Zerst�hrung
sensibler Bauteile zu vermeiden. Was nimmt man da am Besten?
Teppich�hnlich oder Kunststoff wegen der leichteren Reinigung?

Jemand noch eine Idee woran man denken sollte?

Vielen Dank schonmal.

Mark

Joerg

unread,
Jul 4, 2009, 3:59:13 PM7/4/09
to
Mark wrote:
> Hallo NG,
>
> ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
> Es sollen alle m�glichen Elektronikarbeiten durchgef�hrt werden.
> Von der Entwicklung bis zu L�ten von Leiterplatten. Und kleinere
> mechanische Arbeiten.
>
> Das Geb�ude befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade
> Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
> muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.
>
> Folgende Punkte habe ich schon zusammmengefasst.
>
> - entsprechende Elektroinstallation
> ausreichende Steckdosen in Tischh�he und unter den Tischen f�r
> Computer...
>

Steckdosenkreise markieren, welche Dose an welcher Sicherung haengt.


> - Bel�ftung wegen der L�tarbeiten
>


Je nachdem was Ihr vorhabt eventuell noch Druckluft?


> - Fussboden aus antistatischem Material und geerdet um Zerst�hrung
> sensibler Bauteile zu vermeiden. Was nimmt man da am Besten?
> Teppich�hnlich oder Kunststoff wegen der leichteren Reinigung?
>

Ich hatte in Deutschland Teppichfliesen mit einem bitumenartigen
Ruecken. Solide, keine Fuenkchen, nie was passiert. Sah sogar recht
wohnlich aus. Antistatisches Linoleum so aehnlich wie es vorher drin war
(in bayrischem Weiss-Blau...) sah irgendwie zu sehr nach Anstalt aus.
Meinte jedenfalls meine Frau, als wir denn verheiratet waren :-)


> Jemand noch eine Idee woran man denken sollte?
>

LAN, plus einige Koax. Nicht auf WLAN verlassen. Dann vielleicht noch
hie und da Leerrohre, man weiss ja nie. Bei mir laufen zu jeder Stelle
zweimal Koax (je vierfach geschirmt) plus zwei CAT-5, alle von einem
zentralen Schaltraum aus.

Wenn Du es ganz artig machen willst lege noch einen zusaetzlichen
Notstromkreis der ueber eine UPS versorgt wird. Damit der Betrieb
wenigstens teilweise weitergehen kann wenn mal wieder ein dicker Pott
die Ems runterschippert.

Wichtig: Groesses Waschbecken. IMHO kann das nicht zu gross sein. Meines
ist etwa einen halben Meter tief, da koennte man unseren Rottweiler drin
baden.

Wird schnell vergessen: Die Klingel plus Leitung, mit Moeglichkeit auf
sehr laut zu stellen. Waere bloed wenn man die dringend erwartete Fedex
Lieferung verpasst weil die Klingel zu leise war.

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Michael Koch

unread,
Jul 4, 2009, 4:19:16 PM7/4/09
to
Hi,

> Steckdosenkreise markieren, welche Dose an welcher Sicherung haengt.

Ganz wichtig: Das Licht darf nicht an den gleichen Sicherungen und/oder
FI Schaltern h�ngen wie die Steckdosen. Dumme Sache, wenn man mit dem
L�tkolben einen Kurzschluss verursacht hat und dann steht man da im
Dunkeln mit dem heissen L�tkolben in der Hand.

Gruss
Michael

Peter Schaeffer

unread,
Jul 4, 2009, 4:28:03 PM7/4/09
to
Mark wrote:
> Hallo NG,
>
> ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
> Es sollen alle m�glichen Elektronikarbeiten durchgef�hrt werden.
> Von der Entwicklung bis zu L�ten von Leiterplatten. Und kleinere
> mechanische Arbeiten.
>
> Das Geb�ude befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade
> Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
> muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.

Beleuchtung. Normalerweise ist die Lampe in der Mitte vom Raum und der
Tisch am Rand, man sitzt dann zwischen Lampe und Leiterplatte und
schattet die ab.

gUnther nanonüm

unread,
Jul 4, 2009, 6:08:15 PM7/4/09
to

"Mark" <mark...@cs.tu-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4a4fa75e$0$31877$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net...

> ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
> Es sollen alle m�glichen Elektronikarbeiten durchgef�hrt werden.
> Von der Entwicklung bis zu L�ten von Leiterplatten. Und kleinere
> mechanische Arbeiten.
>
> Das Geb�ude befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade
> Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
> muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.

Hi,
das ist eigentlich die Aufgabe des Arschis...hat der gepennt?

>
> Folgende Punkte habe ich schon zusammmengefasst.
>
> - entsprechende Elektroinstallation
> ausreichende Steckdosen in Tischh�he und unter den Tischen f�r
> Computer...

Ist vermutlich sehr teuer, und sollte man wegen einer ev. "Umnutzung" nicht
�bertreiben. Lichtstrom und "Steckdosen f�r die Reinigungsfachkr�fte" an den
T�ren ok, dazu ev. normale Installation wie f�r "Mehrzweckr�ume". L�ftung
und Abluft! gro�z�gig auslegen, insbesondere auch wegen Feuerschutz, all der
E-Kram k�nnte rauchstarke Schwelbr�nde machen, an ein sinnvolles
Feuerl�schsystem denken, Sicherheitst�ren, Fluchtr�ume...mit Priorit�t bei
der Zuluft.
Weitere Elektrosachen dann Aufputz in Kabelkan�len, nach Bedarf. Manchmal
braucht man Steckdosen en masse, das geht garnicht UnterPutz, da kippt die
Wand um :-) eine zweite Reihe Kabelkanal dagegen ist mal eben drangeknallt.

Dann Fenstersicherung gegen Einbruch, feste Gitter drau�en vor das Fenster.
Kleinmaschig, aber nicht zu schwach, und am besten nicht irgendein
verzinktes "Nichtgleichrostiges", sondern Edelstahlgitter. Sch�tzt auch
gegen Vogelschlag. Am Fluchtweg ev. mit einer von innen l�sbaren
Verriegelung.

Bodenversenkte Steckdosen an ausgew�hlten Stellen, etwa im Lager, wo man
vielleicht Regale oder Maschinen aufstellen will.

>
> - Bel�ftung wegen der L�tarbeiten

Daf�r einen Abluftkanal unter der Decke ringsum laufenlassen, drau�en
absaugen.

>
> - Fussboden aus antistatischem Material und geerdet um Zerst�hrung
> sensibler Bauteile zu vermeiden. Was nimmt man da am Besten?
> Teppich�hnlich oder Kunststoff wegen der leichteren Reinigung?

Denk an Industrieboden mit Traglast, mancher Hubwagen schreibt Dir sonst
seine Memoiren in den Belag. Und denk an Markierungen, wegen Fluchtwegen,
T�rr�umen, Freifl�chen zwecks Rangierens, diese Markierungen m�ssen auch
halten, das geht auf Teppich nicht. Dann ist die Reinigung arg teuer, je
nach Dreckart. Es gbit aber gie�bare leitf�hige Industrieb�den daf�r, mit
Tragf�higkeit �ber 2 Tonnen...

Sicherheits-Kabelkanal, Kameras, Rauchmelder, Alarmanlage, unter der Decke,
mit Sicherheitsabstand von Fenstern, T�ren. Feuersicheren Lagerraum,
insbesondere selbstschlie�ende T�ren, ev. Schlie�system. Manche Ger�te sind
teuer/wertvoll oder der Kunde will sich gesch�tzt sehen, da lohnt ev. auch
ein gewisser H�rtegrad gegen Einbruch. Daf�r braucht man ev. auch einen
"Serverraum" und einen Kellerraum f�r den Notstromakku.
Dann Fenster "undurchsichtig gefrostet" zumindest auf Augenh�he, weniger
Ablenkung und angenehmeres Licht ohne Reflexionen in den Scheiben.
Gro�z�gige "Sozialr�ume" sind was feines, heben die Moral, dazu Klos,
Waschraum.

Optional die L�ftung f�r eine Klimaanlage vorbereiten, dann wirds nicht so
aufwendig, mal eine einzubauen. Die "Bewetterung" sollte per Luftfilter von
au�en und W�rmetauscher mit der Abluft erfolgen, spart enorm Heizkosten und
sorgt f�r eine fast staubfreie Luft. Auch bleiben dann die Fenster zu, der
Krach bleibt drau�en.
Dito lohnt ein Zentralsauger, dazu brauchts ein Unterdruckrohrsystem mit
Schlauchports, lange Schl�uche "fressen" dann alles, sogar Ratten :-) und
sind dabei zugleich sehr leise.

--
mfg,
gUnther


Jochen Wilberding

unread,
Jul 4, 2009, 7:20:36 PM7/4/09
to
Joerg schrieb:

> Wenn Du es ganz artig machen willst lege noch einen zusaetzlichen
> Notstromkreis der ueber eine UPS versorgt wird. Damit der Betrieb
> wenigstens teilweise weitergehen kann wenn mal wieder ein dicker Pott
> die Ems runterschippert.

�hem Ems?
wo warste denn, als du noch in D warst?


bis die tage
jochen

--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!

Joerg

unread,
Jul 4, 2009, 7:34:48 PM7/4/09
to
Jochen Wilberding wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Wenn Du es ganz artig machen willst lege noch einen zusaetzlichen
>> Notstromkreis der ueber eine UPS versorgt wird. Damit der Betrieb
>> wenigstens teilweise weitergehen kann wenn mal wieder ein dicker Pott
>> die Ems runterschippert.
>
> �hem Ems?


Na ja, vielleicht auch ein Kanal da oben im Norden, weiss es nicht mehr.
Auf der Landkarte sind das nicht mal zwei Millimeter :-)


> wo warste denn, als du noch in D warst?
>

Nordoestlich von Koeln, genauer gesagt Leichlingen im Rheinland

Message has been deleted

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 10:45:59 PM7/4/09
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

> Nicht verwirren lassen, Ems ist korrekt.

Nicht korrekt ist aber, dass jedesmal wenn die Meyer-Werft wieder ein
Schiff fertiggestellt hat, das Europ�ische Verbundsystem zusammenbricht.
Das war noch nie da, und wird auch wohl nie so sein.


Gru� Dieter

Horst-D.Winzler

unread,
Jul 5, 2009, 12:08:31 AM7/5/09
to
Dieter Wiedmann schrieb:

> Ralf . K u s m i e r z schrieb:
>
>> Nicht verwirren lassen, Ems ist korrekt.
>
> Nicht korrekt ist aber, dass jedesmal wenn die Meyer-Werft wieder ein
> Schiff fertiggestellt hat, das Europäische Verbundsystem zusammenbricht.

> Das war noch nie da, und wird auch wohl nie so sein.
>
>
> Gruß Dieter

Richtig! Das passierte damals bei der verspäteten Durchfahrt ;-)

--
mfg hdw

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 5, 2009, 1:01:17 AM7/5/09
to
Horst-D.Winzler schrieb:

>>> Nicht verwirren lassen, Ems ist korrekt.
>> Nicht korrekt ist aber, dass jedesmal wenn die Meyer-Werft wieder ein

>> Schiff fertiggestellt hat, das Europ�ische Verbundsystem zusammenbricht.


>> Das war noch nie da, und wird auch wohl nie so sein.

> Richtig! Das passierte damals bei der versp�teten Durchfahrt ;-)

Da ist nicht das EVS zusammengebrochen.


Gru� Dieter

Felix Holdener

unread,
Jul 5, 2009, 4:51:19 AM7/5/09
to
Mark <mark...@cs.tu-berlin.de> schrieb:

>Hallo NG,
>
>ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
>Es sollen alle m�glichen Elektronikarbeiten durchgef�hrt werden.
>Von der Entwicklung bis zu L�ten von Leiterplatten. Und kleinere
>mechanische Arbeiten.
>
>Das Geb�ude befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade
>Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
>muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.
>
>Folgende Punkte habe ich schon zusammmengefasst.
>
>- entsprechende Elektroinstallation
> ausreichende Steckdosen in Tischh�he und unter den Tischen f�r
> Computer...

Mach eine normale Verrohrung f�r Licht und ein paar Steckdosen, wie
sie f�r jede Nutzung der R�ume sinnvoll w�ren, f�r alles
laborspezifische mach einen gscheiten Kanal an die Wand mit zwei
getrennten Bereichen IT/Netz, dann hast du f�r ewig Ruhe und bist
flexibel wenn etwas ge�ndert werden muss. Nett sind
Zwischensicherungen mit FI f�r die SteDos direkt an einem
Arbeitsplatz.

Zweckm�ssigen Nassbereich mit grossen Becken nicht vergessen.

Felix

Jan Conrads

unread,
Jul 5, 2009, 5:58:05 AM7/5/09
to
Hallo,

Michael Koch schrieb:


> Hi,
>
>> Steckdosenkreise markieren, welche Dose an welcher Sicherung haengt.

und ggf auch nen 400V Kreis, je nachdem was da gemacht werden soll...

Zudem Trenn- / Stelltrafo fest vorsehen. Auch ggf einige Steckdosen mit
so je 100VA Trenntrafo f�r Me�ger�te

>
> Ganz wichtig: Das Licht darf nicht an den gleichen Sicherungen und/oder
> FI Schaltern h�ngen wie die Steckdosen. Dumme Sache, wenn man mit dem
> L�tkolben einen Kurzschluss verursacht hat und dann steht man da im
> Dunkeln mit dem heissen L�tkolben in der Hand.

Sehr zu empfehlen, ich hatte schon das Vergn�gen, wo war nochmal der
hei�e 300W Kolben? Da war der 500mA schneller als der 30er (�berschlag
in nem 3er Verteiler zwischen L und PE)

Seit dem gibts nur noch den 30mA und Licht ist wohl nicht durch nen
Kurzen mehr auszubekommen (au�er jemand killt die UV Sicherung mit 35A
oder die 63er oder die Dorfsicherung).

Weiterhin w�rde ich ein Not Aus f�r die Steckdosen vorsehen, ggf auch
Kreise mit Dauersaft f�r PCs usw..

In der Rohbauphase k�nnte man noch mit Metallmatten in den W�nden den
Raum einigerma�en abschirmen, hilft beim Messen und auch gegen Besuche
der BNetzA, falls da was mehr schwingt, als es sollte.

Zudem w�rde ich auch noch Beleuchtung mit klassischen thermischen
Leuchtmitteln vorsehen (NV Halogen mit echtem Trafo), um sich da wenig
St�rungen beim Messen einzufangen


Neben der schon genannten Druckluft (Bohren, Schleifen, Saubermachen)
w�rde ich auch Unterdruck vorsehen, einmal halt zum Absaugen, aber auch
einmal mit mehr Unterdruck aber weniger Volumen zum Entl�ten.

Falls Platinen auch selbst erstellt werden sollen, auch daf�r ne
passende Ecke vorsehen.


Denk auch an die passenden Lagerm�glichkeiten von Ger�ten, Werkzeugen,
Bauteilen/Material und ggf auch Chemie.

Schau auch mal in die Regeln der BG und UVV, nachtr�glich ist immer
teuer als gleich richtig gemacht...

>
> Gruss
> Michael
>

Gru� Jan

Michael Eggert

unread,
Jul 5, 2009, 10:19:49 AM7/5/09
to
Jan Conrads wrote:

Moin!

> Neben der schon genannten Druckluft (Bohren, Schleifen, Saubermachen)

Bohr- und Schleifstaub von Platinen m�chte man eigentlich nicht durch
die Gegend pusten und um einen alten PC zu entstauben geht man auch
besser vor die T�r.

Um Platinen nach dem Abwaschen von Flussmittel und anderer Peke
trockenzupusten, ist Druckluft aber ungemein praktisch.

> w�rde ich auch Unterdruck vorsehen, einmal halt zum Absaugen

Jau! Und zwar gleich mit Anschluss an die S�ge/Fr�se/Bohrmaschine.

Gru�,
Michael.

Jan Conrads

unread,
Jul 5, 2009, 12:26:11 PM7/5/09
to
Michael Eggert schrieb:

> Jan Conrads wrote:
>
> Moin!
>
>> Neben der schon genannten Druckluft (Bohren, Schleifen, Saubermachen)
>
> Bohr- und Schleifstaub von Platinen m�chte man eigentlich nicht durch
> die Gegend pusten und um einen alten PC zu entstauben geht man auch
> besser vor die T�r.

Als Antrieb, gibt da teilweise kleine leistungsstarke Druckluftger�te,
hat den Vorteil das da mit Wasser und �berlastung nicht so viel
passieren kann, das FR4 Staub nen Teufelszeug ist wei� ich...

>
> Gru�,
> Michael.
>

Gru� Jan

Rolf Bombach

unread,
Jul 5, 2009, 2:43:02 PM7/5/09
to
gUnther nanon�m schrieb:

>
> Dann Fenstersicherung gegen Einbruch, feste Gitter drau�en vor das Fenster.
> Kleinmaschig, aber nicht zu schwach, und am besten nicht irgendein
> verzinktes "Nichtgleichrostiges", sondern Edelstahlgitter. Sch�tzt auch
> gegen Vogelschlag. Am Fluchtweg ev. mit einer von innen l�sbaren
> Verriegelung.

Du hast die Sands�cke und das MG vergessen.

> Sicherheits-Kabelkanal, Kameras, Rauchmelder, Alarmanlage, unter der Decke,
> mit Sicherheitsabstand von Fenstern, T�ren. Feuersicheren Lagerraum,
> insbesondere selbstschlie�ende T�ren, ev. Schlie�system. Manche Ger�te sind
> teuer/wertvoll oder der Kunde will sich gesch�tzt sehen, da lohnt ev. auch
> ein gewisser H�rtegrad gegen Einbruch. Daf�r braucht man ev. auch einen
> "Serverraum" und einen Kellerraum f�r den Notstromakku.

Miete einen ausgedienten Atombunker.

> Dann Fenster "undurchsichtig gefrostet" zumindest auf Augenh�he, weniger
> Ablenkung und angenehmeres Licht ohne Reflexionen in den Scheiben.

Und eventuell nicht mal zul�ssig.

> Gro�z�gige "Sozialr�ume" sind was feines, heben die Moral, dazu Klos,
> Waschraum.

Reiner Kostenfaktor und wird als solcher vom modernen Management gemieden.

> Optional die L�ftung f�r eine Klimaanlage vorbereiten, dann wirds nicht so
> aufwendig, mal eine einzubauen. Die "Bewetterung" sollte per Luftfilter von
> au�en und W�rmetauscher mit der Abluft erfolgen, spart enorm Heizkosten und
> sorgt f�r eine fast staubfreie Luft. Auch bleiben dann die Fenster zu, der
> Krach bleibt drau�en.

In einer Werkstatt, wo gearbeitet wird, ist es lauter als draussen. Ausserdem
ist L�rm, was andere machen.

> Dito lohnt ein Zentralsauger, dazu brauchts ein Unterdruckrohrsystem mit
> Schlauchports, lange Schl�uche "fressen" dann alles, sogar Ratten :-) und
> sind dabei zugleich sehr leise.

Nat�rlich sind Ratten sehr leise. Sie kommen prima rein mit diesen vielen
L�ftungsfeatures. Und klauen dann Kekse, so meine Erfahrung, insbesondere
Schoko. Und auch das nicht R�ckstandsfrei.

--
mfg Rolf Bombach

Michael Eggert

unread,
Jul 5, 2009, 6:31:23 PM7/5/09
to
Jan Conrads <janco...@gmx.de> wrote:

Moin!

>>> Neben der schon genannten Druckluft (Bohren, Schleifen, Saubermachen)

>Als Antrieb, gibt da teilweise kleine leistungsstarke Druckluftger�te

Stimmt, und Druckluftk�hlung f�r Bohr/Fr�sspindeln...

Gru�,
Michael.

Stefan Engler

unread,
Jul 5, 2009, 6:46:52 PM7/5/09
to
> Du hast die Sands�cke und das MG vergessen.
> Miete einen ausgedienten Atombunker.

Es wurde ja nicht genau geschrieben, fuer was die Raeume gedacht sind.
Einfach Elektronik oder komplette HF-Ausruestung bis in den oberen
GHz-Bereich.
Immo gehe ich oefters am Elekronikhersteller vorbei, der vergleichbare
Sicherheit zu erreichen versucht(versenkbares extrahohes Eingangstor,
Zutritt sowieso mit Vereinzelungsanlage, Fenster vergittert und
Videoueberwacht, Pflicht zum sichtbaren Tragen des RFID-Ausweise mit
Foto, ...). Die Sicherheitsmassnahmen muessen wohl auch der Botschaft
gefallen haben, die sich dort mit eingemietet hat. Die ruehmen sich dann
auch noch einen Grossteill des Umsatzes im zivilen Bereich zu machen.
(Ob wohl die privaten Sicherheitsdienste der USA im Ir... auch zu zivil
zaehlen?)

>
>> Krach bleibt drau�en.
>
> In einer Werkstatt, wo gearbeitet wird, ist es lauter als draussen. Ausserdem
> ist L�rm, was andere machen.

Krach kann ganz schoen laestig sein und zerstoert jedliche
Konzentrationsfaehigkeit. Den Kollegen kann man mal beim
Ausloeten/Aufkleben von 0201 o. 0402 um Ruhe bitten.

Kai-Martin Knaak

unread,
Jul 5, 2009, 9:40:09 PM7/5/09
to
On Sun, 05 Jul 2009 11:58:05 +0200, Jan Conrads wrote:

> Falls Platinen auch selbst erstellt werden sollen, auch dafür ne
> passende Ecke vorsehen.

Wobei es schwierig wird, mit dem in einer "Ecke" unterbringbaren Gerät an
die Qualität hauptberuflicher Leiterplattenhersteler heran zu kommen.
Allein die Elektrochemie für die Durchkontaktierung nimmt IMHO ein-zwei
Quadratmeter ein und reißt einen Mittleren Krater in den Etat. Dafür kann
man schon einige Prototypen im Übernachtservice machen lassen.

Was mir in der bisherigen Aufstellung fehlen würde, wäre ein
vernünftiger, bis luxeriöser Computerarbeitsplatz. Zwei Bildschirme,
Motherboard in einem geräumigen Gehäuse mit Platz für diverse Messkarten,
Drucker, Internet und natürlich Usenet ;-)

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Lutz Illigen

unread,
Jul 5, 2009, 10:35:58 PM7/5/09
to
Jan Conrads <janco...@gmx.de> wrote:

>> Ganz wichtig: Das Licht darf nicht an den gleichen Sicherungen
>> und/oder FI Schaltern h�ngen wie die Steckdosen. Dumme Sache,
>> wenn man mit dem L�tkolben einen Kurzschluss verursacht hat und
>> dann steht man da im Dunkeln mit dem heissen L�tkolben in der
>> Hand.

Ergo Unterverteileilung in den Raum.

> Sehr zu empfehlen, ich hatte schon das Vergn�gen, wo war
> nochmal der hei�e 300W Kolben? Da war der 500mA schneller als
> der 30er (�berschlag in nem 3er Verteiler zwischen L und PE)

Das schreit gerade zu nach einer vermurksten Installation mangels
fehlender Selektivit�t.

> In der Rohbauphase k�nnte man noch mit Metallmatten in den
> W�nden den Raum einigerma�en abschirmen, hilft beim Messen
> und auch gegen Besuche der BNetzA, falls da was mehr
> schwingt, als es sollte.

PA nicht vergessen.

> Zudem w�rde ich auch noch Beleuchtung mit klassischen
> thermischen Leuchtmitteln vorsehen (NV Halogen mit echtem
> Trafo), um sich da wenig St�rungen beim Messen einzufangen

Solange es noch geht.

Lutz

Wiebus

unread,
Jul 6, 2009, 5:56:01 AM7/6/09
to
Hallo Rolf.

> Natürlich sind Ratten sehr leise. Sie kommen prima rein mit diesen vielen
> Lüftungsfeatures. Und klauen dann Kekse, so meine Erfahrung, insbesondere
> Schoko. Und auch das nicht Rückstandsfrei.
>

Ich höre hier in meinem Kellerverlies gelegentlich die Ratten durch
das Kanalisationsrohr an der Wand trippeln und fiepen.
Bis in den Raum hinein sind sie bisher nicht gekommen. Ich habe noch
keine Nagespuren und Köttel gesehen und riesche auch nichts.
Allerdings: Das Plastikkanalisationsrohr dürfte gegen Rattenzähne nur
wenige Minuten Bestand haben, wenn sie es denn ernsthaft darauf
anlegen würden.

Die Kekse steckst Du am besten in eine Blechdose. :-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Rolf Bombach

unread,
Jul 6, 2009, 1:56:46 PM7/6/09
to
Kai-Martin Knaak schrieb:

>
> Was mir in der bisherigen Aufstellung fehlen würde, wäre ein
> vernünftiger, bis luxeriöser Computerarbeitsplatz. Zwei Bildschirme,
> Motherboard in einem geräumigen Gehäuse mit Platz für diverse Messkarten,
> Drucker, Internet und natürlich Usenet ;-)

Netzteil so im Gehäuse, dass die Kabel nicht im Weg sind, Mobo
so im Gehäuse, dass nicht alle IDE Kabel sinnlos verdrallern
und quer über irgendwelchen Kühlern hängen, usw.

Muss erst noch erfunden werden.
BTW, schon spät oder noch früh?

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 6, 2009, 2:00:59 PM7/6/09
to
Michael Eggert schrieb:

> Jan Conrads <janco...@gmx.de> wrote:
>
>>>> Neben der schon genannten Druckluft (Bohren, Schleifen, Saubermachen)
>
>> Als Antrieb, gibt da teilweise kleine leistungsstarke Druckluftger�te
>
> Stimmt, und Druckluftk�hlung f�r Bohr/Fr�sspindeln...

Interessanter Punkt. Hat jemand eigentlich Erfahrung mit Wirbelrohrk�hlern?
Ich f�rchte, irgendwann muss ich mir einen leisten, nur um zu sehen,
ob das tats�chlich funktioniert.
BTW, warum muss der werthe Herr Inschin�r Fikkers seine Firma unbedingt
Fiktech nennen?

--
mfg Rolf Bombach

Michael Koch

unread,
Jul 6, 2009, 2:59:02 PM7/6/09
to
Hallo Rolf,

> Hat jemand eigentlich Erfahrung mit Wirbelrohrk�hlern?

Leider noch nicht, weil die Dinger so teuer sind. Der Selbstbau w�re
eigentlich nicht schwierig, wenn man ein paar Informationen �ber die
Querschnitte und Abmessungen finden w�rde.

Gruss
Michael

Jochen Pawletta

unread,
Jul 7, 2009, 4:06:23 AM7/7/09
to
Hallo

On 2009-07-06, Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>
> Netzteil so im Gehäuse, dass die Kabel nicht im Weg sind, Mobo
> so im Gehäuse, dass nicht alle IDE Kabel sinnlos verdrallern
> und quer über irgendwelchen Kühlern hängen, usw.

Es werden noch IDE-Kabel benutzt? Für welche Geräte?


mfg Jochen

--
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

Martin Wiesner

unread,
Jul 7, 2009, 7:12:32 AM7/7/09
to

Gibt's schon, suche nach "cube" von den Herstellern Chenbro oder Yeong
Yang.


bye,

Martin

Uwe Wiards

unread,
Jul 7, 2009, 11:26:53 AM7/7/09
to
Mark schrieb:

>
> - Fussboden aus antistatischem Material und geerdet um Zerst�hrung
> sensibler Bauteile zu vermeiden. Was nimmt man da am Besten?
> Teppich�hnlich oder Kunststoff wegen der leichteren Reinigung?


Tip: Vergiss jede Art von Teppichboden!! Nimm nen Glattboden.
Die gibt es in verschiedenen Arten und Farben. Teppich taugt aus
ESD-Sicht nicht, und wenn L�tklekse drauf landen, dann haste Freude ;-))

Gr�

Joerg

unread,
Jul 7, 2009, 11:47:32 AM7/7/09
to

Noe:

http://www.esdcarpet.com/esd-carpet-colors.html

Loetklekse hatte ich selten, aber ich bekam alle Spratzer rausgepiddelt.
Nach rund 10 Jahren Ingenieurbuero sah der Teppich noch fast wie neu
aus, selbst da wo der Fuenfrollen-Stuhl war. Sogar Kaffee ging raus, es
war allerdings auch ein hellbrauner Teppich. Das passierte, als so ein
Sch...s-HPIB Gartenschlauch abflutschte und eine halbvolle Tasse vom
Tischfegte.

MaWin

unread,
Jul 7, 2009, 1:02:09 PM7/7/09
to
"Uwe Wiards" <nos...@asgdgdjgxewqu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:h2vpfs$bq1$1...@news01.versatel.de...

>
> Tip: Vergiss jede Art von Teppichboden!! Nimm nen Glattboden.
> Die gibt es in verschiedenen Arten und Farben. Teppich taugt aus ESD-Sicht
> nicht, und wenn L�tklekse drauf landen, dann haste Freude ;-))


Vor allem sind runtergefallene SMDs auf Teppich einfach WEG
--
Manfred Winterhoff


Olaf Kaluza

unread,
Jul 7, 2009, 2:00:46 PM7/7/09
to
MaWin <m...@private.net> wrote:

>Vor allem sind runtergefallene SMDs auf Teppich einfach WEG

Schlimmer noch, sie sind irgendwie nahe aber doch unerreichbar wie in
einem anderen Universum. Es gibt nur ein Ort der noch schlimmer ist,
das Innere eines Staubsaugers. :-)

Olaf

Joerg

unread,
Jul 7, 2009, 2:37:55 PM7/7/09
to


Die hat bisher der Metallsucher gefunden. Ok, natuerlich nicht in
Ami-Super-Hochflorteppich, und SC75 oder kleiner geht wohl nicht mehr.

Joerg

unread,
Jul 7, 2009, 2:40:36 PM7/7/09
to

Geht noch schlimmer: Der Darmtrakt von Waldi. Ergibt spaeter sozusagen
eine Embedded Application :-)

Mark

unread,
Jul 12, 2009, 3:26:15 AM7/12/09
to
Joerg wrote:

> Mark wrote:
>> Hallo NG,
>>
>> ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
>> Es sollen alle m锟絞lichen Elektronikarbeiten durchgef锟絟rt werden.
>> Von der Entwicklung bis zu L锟絫en von Leiterplatten. Und kleinere
>> mechanische Arbeiten.
>>
>> Das Geb锟絬de befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade

>> Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
>> muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.
>>
>> Folgende Punkte habe ich schon zusammmengefasst.
>>
>> - entsprechende Elektroinstallation
>> ausreichende Steckdosen in Tischh锟絟e und unter den Tischen f锟絩
>> Computer...

>>
>
> Steckdosenkreise markieren, welche Dose an welcher Sicherung haengt.
>
>
>> - Bel锟絝tung wegen der L锟絫arbeiten
>>
>
>
> Je nachdem was Ihr vorhabt eventuell noch Druckluft?

Druckluft ist keine schlechte Idee. So k锟絥nte man auch mal Pneumatik testen.

>
>
>> - Fussboden aus antistatischem Material und geerdet um Zerst锟絟rung


>> sensibler Bauteile zu vermeiden. Was nimmt man da am Besten?

>> Teppich锟絟nlich oder Kunststoff wegen der leichteren Reinigung?
>>
>
> Ich hatte in Deutschland Teppichfliesen mit einem bitumenartigen
> Ruecken. Solide, keine Fuenkchen, nie was passiert. Sah sogar recht
> wohnlich aus. Antistatisches Linoleum so aehnlich wie es vorher drin war
> (in bayrischem Weiss-Blau...) sah irgendwie zu sehr nach Anstalt aus.
> Meinte jedenfalls meine Frau, als wir denn verheiratet waren :-)
>

Ich bin ja auch f锟絩 Teppichboden. Ich kann mich erinnern, in der alten
Firma hatten wir so ein antistatisches hartes Zeug, war eigentlich immer
sauber. Hin und wieder waren da jedoch die abgeknipsten Beinchen nicht
mehr wegzusaugen. Na mal sehen. Das Meisste wird eh SMD sein und bei den
Testaufbauten muss man ja nicht knipsen. :-)

>> Jemand noch eine Idee woran man denken sollte?
>>
>
> LAN, plus einige Koax. Nicht auf WLAN verlassen. Dann vielleicht noch
> hie und da Leerrohre, man weiss ja nie. Bei mir laufen zu jeder Stelle
> zweimal Koax (je vierfach geschirmt) plus zwei CAT-5, alle von einem
> zentralen Schaltraum aus.
>
> Wenn Du es ganz artig machen willst lege noch einen zusaetzlichen
> Notstromkreis der ueber eine UPS versorgt wird. Damit der Betrieb
> wenigstens teilweise weitergehen kann wenn mal wieder ein dicker Pott
> die Ems runterschippert.
>
> Wichtig: Groesses Waschbecken. IMHO kann das nicht zu gross sein. Meines
> ist etwa einen halben Meter tief, da koennte man unseren Rottweiler drin
> baden.

Das Waschbecken ist eine gute Idee, daran hatte ich auch schon gedacht.
Gegen锟絙er sind schon zwei Labore mit Wasseranschluss, mal sehen ob da
eine Mitbenutzung in Frage kommt.

>
> Wird schnell vergessen: Die Klingel plus Leitung, mit Moeglichkeit auf
> sehr laut zu stellen. Waere bloed wenn man die dringend erwartete Fedex
> Lieferung verpasst weil die Klingel zu leise war.

mach der Wareneingang. Aber der Fedex Mann muss an unserem Fenster
vorbei. :-)

>
> [...]
>
An dieser Stelle einfach mal vielen Dank f锟絩 die zahlreichen Antworten.

Gruss
Mark

Mark

unread,
Jul 12, 2009, 3:29:14 AM7/12/09
to
Kai-Martin Knaak wrote:
> On Sun, 05 Jul 2009 11:58:05 +0200, Jan Conrads wrote:
>
>> Falls Platinen auch selbst erstellt werden sollen, auch dafür ne
>> passende Ecke vorsehen.
>
> Wobei es schwierig wird, mit dem in einer "Ecke" unterbringbaren Gerät an
> die Qualität hauptberuflicher Leiterplattenhersteler heran zu kommen.
> Allein die Elektrochemie für die Durchkontaktierung nimmt IMHO ein-zwei
> Quadratmeter ein und reißt einen Mittleren Krater in den Etat. Dafür kann
> man schon einige Prototypen im Übernachtservice machen lassen.
>
> Was mir in der bisherigen Aufstellung fehlen würde, wäre ein
> vernünftiger, bis luxeriöser Computerarbeitsplatz. Zwei Bildschirme,
> Motherboard in einem geräumigen Gehäuse mit Platz für diverse Messkarten,
> Drucker, Internet und natürlich Usenet ;-)
>
> ---<(kaimartin)>---

Computerplätze sind auch schon vorgesehen.

Gruss
Mark

Joerg

unread,
Jul 12, 2009, 9:28:23 AM7/12/09
to
Mark wrote:
> Joerg wrote:
>> Mark wrote:
>>> Hallo NG,
>>>
>>> ich habe vor, ein Elektroniklabor einzurichten.
>>> Es sollen alle m�ソスglichen Elektronikarbeiten durchgef�ソスhrt werden.
>>> Von der Entwicklung bis zu L�ソスten von Leiterplatten. Und kleinere
>>> mechanische Arbeiten.
>>>
>>> Das Geb�ソスude befindet sich momentan im Rohbau und ich mache mir gerade

>>> Gedanken, was man im Vorfeld so alles hinsichtlich des Raumes beachten
>>> muss, damit man sich nicht doppelte Arbeit macht.
>>>
>>> Folgende Punkte habe ich schon zusammmengefasst.
>>>
>>> - entsprechende Elektroinstallation
>>> ausreichende Steckdosen in Tischh�ソスhe und unter den Tischen f�ソスr

>>> Computer...
>>>
>>
>> Steckdosenkreise markieren, welche Dose an welcher Sicherung haengt.
>>
>>
>>> - Bel�ソスftung wegen der L�ソスtarbeiten

>>>
>>
>>
>> Je nachdem was Ihr vorhabt eventuell noch Druckluft?
>
> Druckluft ist keine schlechte Idee. So k�ソスnnte man auch mal Pneumatik
> testen.
>

Mussten wir in fast jeder Firma nachruesten. Die Kupferrohre sehen ja
noch ganz schick aus wenn man sie poliert, aber die Loetstellen
irgendwie nicht so.

>>
>>> - Fussboden aus antistatischem Material und geerdet um Zerst�ソスhrung


>>> sensibler Bauteile zu vermeiden. Was nimmt man da am Besten?

>>> Teppich�ソスhnlich oder Kunststoff wegen der leichteren Reinigung?


>>>
>>
>> Ich hatte in Deutschland Teppichfliesen mit einem bitumenartigen
>> Ruecken. Solide, keine Fuenkchen, nie was passiert. Sah sogar recht
>> wohnlich aus. Antistatisches Linoleum so aehnlich wie es vorher drin
>> war (in bayrischem Weiss-Blau...) sah irgendwie zu sehr nach Anstalt
>> aus. Meinte jedenfalls meine Frau, als wir denn verheiratet waren :-)
>>
>

> Ich bin ja auch f�ソスr Teppichboden. Ich kann mich erinnern, in der alten

> Firma hatten wir so ein antistatisches hartes Zeug, war eigentlich immer
> sauber. Hin und wieder waren da jedoch die abgeknipsten Beinchen nicht
> mehr wegzusaugen. Na mal sehen. Das Meisste wird eh SMD sein und bei den
> Testaufbauten muss man ja nicht knipsen. :-)
>

Mit den Beinchen ging das, aber nur solange man die wegsaugte, bevor ein
schwerer 5-Rollen Stuhl drueberfuhr. Doch im Zeitalter von SMT ist da eh
fast vorbei.


>>> Jemand noch eine Idee woran man denken sollte?
>>>
>>
>> LAN, plus einige Koax. Nicht auf WLAN verlassen. Dann vielleicht noch
>> hie und da Leerrohre, man weiss ja nie. Bei mir laufen zu jeder Stelle
>> zweimal Koax (je vierfach geschirmt) plus zwei CAT-5, alle von einem
>> zentralen Schaltraum aus.
>>
>> Wenn Du es ganz artig machen willst lege noch einen zusaetzlichen
>> Notstromkreis der ueber eine UPS versorgt wird. Damit der Betrieb
>> wenigstens teilweise weitergehen kann wenn mal wieder ein dicker Pott
>> die Ems runterschippert.
>>
>> Wichtig: Groesses Waschbecken. IMHO kann das nicht zu gross sein.
>> Meines ist etwa einen halben Meter tief, da koennte man unseren
>> Rottweiler drin baden.
>
> Das Waschbecken ist eine gute Idee, daran hatte ich auch schon gedacht.

> Gegen�ソスber sind schon zwei Labore mit Wasseranschluss, mal sehen ob da

> eine Mitbenutzung in Frage kommt.
>
>>
>> Wird schnell vergessen: Die Klingel plus Leitung, mit Moeglichkeit auf
>> sehr laut zu stellen. Waere bloed wenn man die dringend erwartete
>> Fedex Lieferung verpasst weil die Klingel zu leise war.
>
> mach der Wareneingang. Aber der Fedex Mann muss an unserem Fenster
> vorbei. :-)
>

Ok, dann vielleicht fuer die Vertreter von Distis, wenn sie mit den
Weihnachtsplaetzchen vorbeikommen. Die wollt Ihr sicher nicht alle im
Wareneingang lassen :-)

BTW, vergiss auch einen guten Zugang zum Fundamenterder nicht, falls
machbar und bei Euch zulaessig.

Falk Willberg

unread,
Jul 12, 2009, 9:37:21 AM7/12/09
to
Joerg schrieb:
> Mark wrote:

...

>> Druckluft ist keine schlechte Idee. So kᅵnnte man auch mal Pneumatik


>> testen.
>>
>
> Mussten wir in fast jeder Firma nachruesten. Die Kupferrohre sehen ja
> noch ganz schick aus wenn man sie poliert, aber die Loetstellen
> irgendwie nicht so.

Lass die von einem Elektriker weichlᅵten. Die Heizungs- und Wasserrohre,
die mein Vater gelᅵtet hat, hᅵtte ein Goldschmied nicht schᅵner machen
kᅵnnen ;-)

Falk

Rolf Bombach

unread,
Jul 16, 2009, 3:19:25 PM7/16/09
to
Jochen Pawletta schrieb:

> Hallo
>
> On 2009-07-06, Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
>> Netzteil so im Gehäuse, dass die Kabel nicht im Weg sind, Mobo
>> so im Gehäuse, dass nicht alle IDE Kabel sinnlos verdrallern
>> und quer über irgendwelchen Kühlern hängen, usw.
>
> Es werden noch IDE-Kabel benutzt? Für welche Geräte?

Notfallmässiges Anhängen eines alten DVD-readers oder so.
Nicht zuletzt wegen Kabelsalats hab ich auf SATA-Laufwerke
auch für DVD umgestellt.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 16, 2009, 3:23:12 PM7/16/09
to
Joerg schrieb:

>
> Mussten wir in fast jeder Firma nachruesten. Die Kupferrohre sehen ja
> noch ganz schick aus wenn man sie poliert, aber die Loetstellen
> irgendwie nicht so.

Auch nicht, wenn man mit der Messingb�rste dr�bergeht? Wir hatten mal
alle Filter/Druckminderer/Wasseruhren maschinell geb�rstet.
Der Wasserableser hat zwar nichts gesagt, aber man hat gesehen, dass
er �berlegt hat, was f�r eine Art Verarsche das sein k�nnte ;-).
Sah irgendwie wie vergoldet aus ;-)


--
mfg Rolf Bombach

Joerg

unread,
Jul 16, 2009, 3:53:13 PM7/16/09
to
Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>>
>> Mussten wir in fast jeder Firma nachruesten. Die Kupferrohre sehen ja
>> noch ganz schick aus wenn man sie poliert, aber die Loetstellen
>> irgendwie nicht so.
>
> Auch nicht, wenn man mit der Messingb�rste dr�bergeht? ...


Wenn da das Loetzinn rausguckt, eher nicht so.


> ... Wir hatten mal


> alle Filter/Druckminderer/Wasseruhren maschinell geb�rstet.
> Der Wasserableser hat zwar nichts gesagt, aber man hat gesehen, dass
> er �berlegt hat, was f�r eine Art Verarsche das sein k�nnte ;-).
> Sah irgendwie wie vergoldet aus ;-)
>

Hatte ich bei meiner Ente gemacht: Alle Dichtungen neu, selber aus
dickem Kupfer mit der Laubsaege gefertigt, dann auf Hochglanz poliert.
Danach putterte sie so sauber wie eine nagelneue Harley. Der Abwracker,
der fuer den 16PS Motor bereits einen auf dem Stuhl hin- und
herrutschenden Kunden in Norwegen hatte konnte es nicht fassen. "Das
habe ich bisher nur bei einem Bentley gesehen".

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