"Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were going to "destroy America," and "dig... Marilyn Monroe up" from her grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported from the U.S. last week for their tweets.
The Sun reports that Leigh Van Bryan, 26, who wrote the offending tweets, and his friend Emily Bunting, 24, were detained by Homeland Security on arrival in L.A., questioned for five hours, handcuffed, put in a van with illegal immigrants, and then held overnight.
While they were detained, Bryan and Bunting tried to assure U.S. officials that they were simply joking, arguing that "destroying" was a word that simply means partying in Britain. "We just wanted to have a good time on holiday. That was all Leigh meant in his tweets," Bunting told the Sun."
Im Gegensatz zu manch anderem hier halte ich Amerika zwar nicht für gefährlich und böse, aber bisweilen scheint es, als ob grob die Hälfte der Menschen, denen man dort so begegnen kann, hierzulande als geistig schwer behindert gälten und in geschlossenen Anstalten aufbewahrt würden. Die, die nicht bei der Homeland Security arbeiten, betreuen offenbar großenteils helpdesks.
Übrigens, das Argument von Birgitta Jónsdóttir ist natürlich Blödsinn:
"Many users do not understand that they are giving away all control of their web usage... Personal data can be used against you...!This is very dangerous to those, like me, who are activists, journalists and researchers. It equally endangers the merely curious."
Wenn ich etwas unter meinem Namen _veröffentliche_, dann muß ich selbstverständlich zu den Inhalten und Folgen stehen. Anonyme Schreiben galten in jeder zivilisierten Kultur als zutiefst verwerflich, bei Hitler, bei Stalin und jetzt bei uns gelten sie als normal. Schlimm sind nur die Zensurbehörden, die unfähig sind, irgendwelche Inhalte zu erfassen und mit weniger Hirn als Pawlowsche Hunde allein auf Schlüsselbegriffe ansprechen.
Übrigens auf Forbes:
"If I might make a small suggestion to whoever is administering the revenues from the Tourist Promotion Act. You know, the $15 that every traveller to the US now pays and the revenues from which are supposed to be used to promote the US as a place to visit?
If I were you I d draw a few thousand out of the account, shout at the London Enbassy until they issue visas, stick the pair in business seats on a flight and then hire them a limo to swan around LA in."
<http://www.forbes.com/sites/timworstall/2012/01/31/destroy-america-on- twitter-get-deported/>
On 11 Feb 12 at group /de/sci/electronics in article
<Axel_Ber...@b.maus.de> (Axel Berger) wrote:
>Jörg, Dein Einsatz:
>"Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were
>going to "destroy America," and "dig... Marilyn Monroe up" from her
>grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported
>from the U.S. last week for their tweets.
[...]
Hättest es wenigstens als OT markieren können. Versuch des nachholens
wird wohl scheitern :(
Und wenn schon OT, dann rischtisch:
Amerikaner reifen bis 14, danach wachsen sie nur noch! :)
Ok, jetzt werden wir beide Googlegegrillt :)
Saludos Wolfgang
-- Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger
Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox
Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt!
Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.
> "Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were > going to "destroy America," and "dig... Marilyn Monroe up" from her > grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported > from the U.S. last week for their tweets.
Mich müssen die Amis gar nicht ausweisen. Ich werde mein Leben lang darauf verzichten, mich in deren Reichweite aufzuhalten. Die USA werde ich immer meiden, weil mir mein Leben lieb ist, und weil ich die Amis für unberechenbar halte. Sag in deren Gegenwart mal zusammenhanglos "Terrorist" und "Präsident", und schon ballern sie dir die Rübe weg.
Holger
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> "Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were > going to "destroy America," ...
Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
Waffel haben, oder meint es ernst. Das letztere Risiko geht man hier aus
naheliegenden Gruenden nicht mehr ein. Dass dabei auch mal ueberreagiert
wird muss in Kauf genommen werden. Besser einmal zu weit reagiert als
einmal versaeumt zu reagieren.
> ... and "dig... Marilyn Monroe up" from her > grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported > from the U.S. last week for their tweets.
> The Sun reports that Leigh Van Bryan, 26, who wrote the offending > tweets, and his friend Emily Bunting, 24, were detained by Homeland > Security on arrival in L.A., questioned for five hours, handcuffed, put > in a van with illegal immigrants, and then held overnight.
> While they were detained, Bryan and Bunting tried to assure U.S. > officials that they were simply joking, arguing that "destroying" was a > word that simply means partying in Britain. "We just wanted to have a > good time on holiday. That was all Leigh meant in his tweets," Bunting > told the Sun."
> Im Gegensatz zu manch anderem hier halte ich Amerika zwar nicht für > gefährlich und böse, aber bisweilen scheint es, als ob grob die Hälfte > der Menschen, denen man dort so begegnen kann, hierzulande als geistig > schwer behindert gälten und in geschlossenen Anstalten aufbewahrt > würden. Die, die nicht bei der Homeland Security arbeiten, betreuen > offenbar großenteils helpdesks.
Wuerdest Du das von Deinen Landsleuten ebenfalls sagen?
Zitat "Statistische Daten würden "nicht erfasst", schreibt dazu das
Auswärtige Amt. Gleiches bei den Gründen für die Ablehnung eines Visums
– etwa unglaubhafte Angaben zum Zweck des Deutschlandbesuchs"
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Ich hab's extra mal unterstrichen :-)
> Übrigens, das Argument von Birgitta Jónsdóttir ist natürlich Blödsinn:
> "Many users do not understand that they are giving away all control of > their web usage... Personal data can be used against you...!This is > very dangerous to those, like me, who are activists, journalists and > researchers. It equally endangers the merely curious."
> Wenn ich etwas unter meinem Namen _veröffentliche_, dann muß ich > selbstverständlich zu den Inhalten und Folgen stehen. Anonyme Schreiben > galten in jeder zivilisierten Kultur als zutiefst verwerflich, bei > Hitler, bei Stalin und jetzt bei uns gelten sie als normal. Schlimm > sind nur die Zensurbehörden, die unfähig sind, irgendwelche Inhalte zu > erfassen und mit weniger Hirn als Pawlowsche Hunde allein auf > Schlüsselbegriffe ansprechen.
Die Filterung nach Leuten die wirklich drohen oder aufhetzen und solchen
die nur einen "Witz machen" kann nie perfekt sein. Da ist es ein
leichtes aus zig Millionen normalen Einreisefaellen den einen
rauszufischen wo es nicht so gut lief. Fakt ist dass das was diese
Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen selbst hindeutet. Oder
faendest Du es ok wenn jemand in einer vollen Halle "FEUEEER!" schreit
und nachher der Polizei sagt das sei nur ein Scherz gewesen?
Axel Berger wrote:
> Anonyme Schreiben galten in jeder zivilisierten Kultur als
> zutiefst verwerflich
Nur der Spezialfall Denunziation.
> Schlimm sind nur die Zensurbehörden, die unfähig sind,
> irgendwelche Inhalte zu erfassen und mit weniger Hirn als
> Pawlowsche Hunde allein auf Schlüsselbegriffe ansprechen.
Und ich dachte in meiner Einfalt, Zensur wäre immer schlimm.
Der von dir geschilderte Fall der Einreiseverweigerung hat mit Zensur nichts zu tun. Dagegen ist faktische Zensur in Deutschland häufiges Phänomen, wenn jemand die erste sozialistische Diktatur unserer Geschichte politisch inkorrekt beschreibt. Doch heute bleibt es nicht bei symbolischen Bücherverbrennungen, stattdessen wird jeweils die *gesamte* Auflage vernichtet und die Verfasser landen im Gefängnis.
In diesem Punkt lob ich mir USA mit ihrem First Amendment.
Ich fürchte diejenigen, die mich vor untragbaren Schriften schützen wollen viel mehr, als die untragbaren Schriften.
-- Viele Grüße Werner
>> "Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were >> going to "destroy America," ...
> Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
> Waffel haben, oder meint es ernst. Das letztere Risiko geht man hier aus
> naheliegenden Gruenden nicht mehr ein. Dass dabei auch mal ueberreagiert
> wird muss in Kauf genommen werden. Besser einmal zu weit reagiert als
> einmal versaeumt zu reagieren.
"destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.
Thomas Kindler wrote:
> "destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
> unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
> abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.
kann man aber auch wirklich nicht erwarten von einer amerikanischen
Behörde, daß die ausländischen Slang versteht und richtig einschätzen kann.
> "destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
> unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
> abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.
Warum ausgerechnet in den USA? Sie hätten doch auch in Kanada feiern können, oder in Mexiko? Ich wäre an deren Stelle wahrscheinlich nach Monterrey gegangen, in eine Freizeitanlage oder so, und hätte mir dort ein paar schöne Tage gemacht. Doch nicht zu den psychotischen Amis!
> Thomas Kindler wrote:
>> "destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
>> unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
>> abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.
> kann man aber auch wirklich nicht erwarten von einer amerikanischen
> Behörde, daß die ausländischen Slang versteht und richtig einschätzen kann.
Holger wrote:
> Warum ausgerechnet in den USA? Sie hätten doch auch in Kanada feiern
> können, oder in Mexiko? Ich wäre an deren Stelle wahrscheinlich nach
> Monterrey gegangen, in eine Freizeitanlage oder so, und hätte mir dort
> ein paar schöne Tage gemacht. Doch nicht zu den psychotischen Amis!
So ist es nun auch wieder nicht. Wird viel in den Medien übertrieben.
Ich kenne mittlerweile einige Leute aus den USA aus dem kreativen Hacker
und DIY Bereich, und man kann sich problemlos mit denen unterhalten. Die
meisten kommen mir so normal vor wie Leute aus Deutschland. Ausnahmen
gibt es überall.
>> kann man aber auch wirklich nicht erwarten von einer amerikanischen
>> Behörde, daß die ausländischen Slang versteht und richtig einschätzen >> kann.
> Die dürfen halt nur Neusprech.
Hi,
eher war das ne Kurzalarmierung von Echelon. Dadrauf mußten die halt reagieren. In Amiland ist BigBrother schon recht mächtig...
>Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
>Waffel haben,
Im Gegensatz zu Dir brauche ich zwar bei gesprochenem Amerikanisch schon mal Untertitel, aber die aktuelle britische Umgangssprache, zumindest soweit sie von Randgruppen schon in den Mainstream durchgesickert ist, verstehe ich schon. Wäre das von euren "Elitespionen" wirklich zu viel verlangt?
>Ich hab's extra mal unterstrichen :-)
Wie viele bei Euch einreisende Briten werfen als erstes den Paß weg, um eine Ausweisung unmöglich zu machen und nisten sich dann in Eurem Sozialsystem ein?
>Fakt ist dass das was diese Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen
>selbst hindeutet.
Blödsinn, aber totaler. Lies noch einmal, was die zwei wirklich schrieben. Das eine war etwas, das *jeder* des britischen Englisch mächtige (und ich erkenne nur die Teile des Straßenslang, die es längst bis in Auntie BBC geschafft haben) als "Party machen" verstehen würde und das zweite ein wörtliches, in manchen Kreisen wohlbekanntes Zitat aus einer bekannten (mir nicht, aber was heißt das schon?) Comedyserie. Nichts, aber auch gar nichts, daran weist im geringsten auf irgendwelche Absichten hin.
Da gab es hierzugrupp weit "schlimmere" Sprüche. Wie oft hast allein Du konkrete Mordabsichten durch Ertränken gegenüber Entwicklern geäußert? Soll man Dich etwa noch nach Deutschland lassen?
Axel Berger wrote:
> Joerg wrote on Sat, 12-02-11 17:27:
>> Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
>> Waffel haben,
> Im Gegensatz zu Dir brauche ich zwar bei gesprochenem Amerikanisch > schon mal Untertitel, aber die aktuelle britische Umgangssprache, > zumindest soweit sie von Randgruppen schon in den Mainstream > durchgesickert ist, verstehe ich schon. Wäre das von euren > "Elitespionen" wirklich zu viel verlangt?
Ich kannte den Ausdruck nicht und auch meine Bekannten englischer,
walisischer, schottischer und irischer Herkunft benutzen den nicht.
>> Ich hab's extra mal unterstrichen :-)
> Wie viele bei Euch einreisende Briten werfen als erstes den Paß weg, um > eine Ausweisung unmöglich zu machen und nisten sich dann in Eurem > Sozialsystem ein?
>> Fakt ist dass das was diese Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen
>> selbst hindeutet.
> Blödsinn, aber totaler. Lies noch einmal, was die zwei wirklich > schrieben. Das eine war etwas, das *jeder* des britischen Englisch > mächtige (und ich erkenne nur die Teile des Straßenslang, die es längst > bis in Auntie BBC geschafft haben) als "Party machen" ...
Hast Du mal ein Beispiel, Link? Ich habe mein Leben lang fast nur mit
amerikanischem und australischem Englisch zu tun gehabt. Habe mal zwei
Monate in Schottland gewohnt und den Ausdruck nie gehoert. Ebenso in
Irland nicht.
> ... verstehen würde > und das zweite ein wörtliches, in manchen Kreisen wohlbekanntes Zitat > aus einer bekannten (mir nicht, aber was heißt das schon?) Comedyserie. > Nichts, aber auch gar nichts, daran weist im geringsten auf > irgendwelche Absichten hin.
Was wir nicht wissen ist wie sich die beiden bei den Verhoeren
aufgefuehrt haben. Freundlich oder beleidigte Leberwurst? Ich kann mich
erinnern wie sich hier in der NG Leute den Mund zerfetzten ueber die ach
so schlimme Behandlung und das Nicht-Hereinlassen einer Frau. Meine
Nachforschung ergab dann in Sekunden was die ueblichen Gazetten
verschwiegen: Sie ist beim Verhoer dem Inspektor gegenueber pampig
geworden und zu allem Ueberfluss hatte sie einen Arbeitsvertrag in der
Tasche aber vorher angegeben dass sie nur zum Urlaub und nicht zum
Arbeiten einreise, also den Inspektor voll angelogen (ist hier eine
Straftat). Ich will damit natuerlich nicht sagen dass das in diesem Fall
so war, aber wir wissen das nicht.
> Da gab es hierzugrupp weit "schlimmere" Sprüche. Wie oft hast allein Du > konkrete Mordabsichten durch Ertränken gegenüber Entwicklern geäußert? > Soll man Dich etwa noch nach Deutschland lassen?
Das schon, aber vermutlich nicht in die Naehe von Ingenieuren die
Mumpitz gebaut haben :-)
Wie auch immer, wem sowas nicht passt der muss ja auch nicht nach USA
kommen.
> Wie auch immer, wem sowas nicht passt der muss ja auch nicht nach USA
> kommen.
Genauso sehe ich das auch. Die Leute da sind mir einfach zu dumm und zu brutal. Trauen die einem einzelnen britischen Urlauber zu, daß der ganz Los Angeles in Schutt und Asche legt, obwohl der doch nur sein Bierchen lenzen und durch die Kneipen ziehen wollte.
Nach dem Homeland Security Act geht man einfach nicht in die USA, wenn man an seinem Leben hängt. Dieses Gesetz ist doch der Beleg dafür, daß die Amis einen an der Klatsche haben. Und erkläre mal einem Paranoiden, daß er gar nicht verfolgt wird - weder von den Kommunisten, noch von den Terroristen, noch von den fliegenden Untertassen, noch von Stimmen aus dem Jenseits. Für die Amis bist du dann ein Kommunist, ein Terrorist, parkst irgendwo deine fliegende Untertasse (wg. "Independence Day") und besitzt übersinnliche Fähigkeiten, die diese gebildeten Leute aus ihren Superman-Comics schon sehr genau kennen. Wie man das unter Schießprügeln und in deren Knästen überhaupt überleben wollte, ich weiß das nicht.
Holger
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> Wie auch immer, wem sowas nicht passt der muss ja auch nicht nach USA
> kommen.
Soweit ich mich erinnere ist "in die USA" grammatisch richtig.
Und ja, mir wäre wahrscheinlich nicht ganz wohl, zumal auch ich gesprochenes Amerikanisch (Englisch mit 3 Kieselsteinen im Mund) nur sehr schwer verstehe. Ist ja nicht so schlimm, es gibt ja noch andere interessante Ecken auf der Erde.
Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
>Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
>Waffel haben, oder meint es ernst. Das letztere Risiko geht man hier aus
>naheliegenden Gruenden nicht mehr ein. Dass dabei auch mal ueberreagiert
>wird muss in Kauf genommen werden. Besser einmal zu weit reagiert als
>einmal versaeumt zu reagieren.
Irrelevant. Ein Land, daß sowas Albernes derart auffasst, will ich
erst gar nicht besuchen.
>– etwa unglaubhafte Angaben zum Zweck des Deutschlandbesuchs"
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>Ich hab's extra mal unterstrichen :-)
Was passiert wohl, wenn ich bei der US-Immigration unglaubhafte
Angaben zum Besuchszwecks mache?
>Die Filterung nach Leuten die wirklich drohen oder aufhetzen und solchen
>die nur einen "Witz machen" kann nie perfekt sein. Da ist es ein
>leichtes aus zig Millionen normalen Einreisefaellen den einen
>rauszufischen wo es nicht so gut lief. Fakt ist dass das was diese
>Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen selbst hindeutet. Oder
>faendest Du es ok wenn jemand in einer vollen Halle "FEUEEER!" schreit
>und nachher der Polizei sagt das sei nur ein Scherz gewesen?
Der Vergleich hinkt. Hallo?! Wenn ich am Stammtisch (nix Anderes ist
twitter) Sprüche klopfe, die Monroe auszubuddeln, dann ist das
ernstzunehmen?! Was für ein Schwachsinn.
Joerg wrote:
>Was wir nicht wissen ist wie sich die beiden bei den Verhoeren
>aufgefuehrt haben.
So isses. Wir sehen die Brits vorurteilsweise als edle Gentlemen und
vergessen, daß die old Brits als Fußballfans oder im Urlaub in Jurope
dazu neigen, andere in eine heftige "not amused" Stimmung zu bringen.
Besonders, wenn the Booze dabei ist.
> Der Vergleich hinkt. Hallo?! Wenn ich am Stammtisch (nix Anderes ist
> twitter) Sprüche klopfe, die Monroe auszubuddeln, dann ist das
> ernstzunehmen?! Was für ein Schwachsinn.
Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen. Und wenn sich jemand daneben benimmt, dann darf er sich nicht wundern, wenn er wieder nach Hause geschickt wird.
Und da müssen die US-Behörden niemandem etwas nachweisen. Es ist Sache desjenigen, der einreisen will, glaubhaft darzustellen, dass er keinen Ärger machen wird.
Und wenn es daran Zweifel gibt, dann ist es absolut richtig, dass man den betreffenden nach Hause schickt.
> Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen > Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen.
Auch die USA haben sich an geschlossene Verträge zu halten. Sie dürfen sicherlich Personen aus dem Lande werfen, wenn sie Verbrechen begehen oder begehen wollen. Aber darum geht es hier ja nicht. Es ging ja nur um britische Staatsbürger, die sich ein paar nette Ferientage gönnen wollten, ohne dabei gegen Recht und Gesetz zu verstoßen.
Aber okay, ich würde deren Risiko nicht eingehen, und ich würde meinen Urlaub lieber in einem Land verbringen, in dem ich nicht das Gefühl habe, ein Gejagter zu sein. Es ist besser, wenn die mich nicht kennen. Es ist besser, wenn die mich niemals sehen werden.
Dieter Wiedmann wrote:
> Am 12.02.2012 13:17, schrieb Stefan:
>> Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
>> Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen.
> Stimmt, für die USA gilt natürlich nicht 'pacta sunt servanda'.
Welche Verträge hat den USA mit den Besuchern denn geschlossen? Nein, ich finde es nicht gut, dass die Amis, die übrigens seit über 11 Jahren im Ausnamezustand leben (von wegen Demokratie) jeden Besucher als potentiellen Terroristen ansehen und auch so behandeln. Die Sortierung an den Flughäfen nach USA/guten Ausländern/nicht so guten Ausländern/fast Terroristen ist rassistisch und beleidigend. Aber: es ist auch so, dass jedes Land das Recht besitzt, Menschen an deren Grenzen abzuweisen. Ohne das Recht auf gerichtliche Überprüfung. Es ist überall so und die Deutschen tun es auch. Leider.
Waldemar
-- My jsme Borgové. Sklopte ¨títy a vzdejte se. Odpor je marný.
> Ich wäre an deren Stelle wahrscheinlich nach > Monterrey gegangen, in eine Freizeitanlage oder so, und hätte mir dort > ein paar schöne Tage gemacht. Doch nicht zu den psychotischen Amis!
Monterrey habe ich gerade heute in der Zeitung gelesen. Der heutige
Artikel ist scheinbar noch nicht online, aber der hier beschreibt auch
keinen besseren Zustände:
> Monterrey habe ich gerade heute in der Zeitung gelesen. Der heutige
> Artikel ist scheinbar noch nicht online, aber der hier beschreibt auch
> keinen besseren Zustände:
Naja, okay. Also Kanada. Du mußt dir übrigens mal den Eisernen Vorhang zwischen Kanada und den USA ansehen. Fast so nett wie damals im geteilten Deutschland.