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Schnurloses Telefon nach Tauchgang wiederbeleben :)

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Igor "Knight" Ivanov

unread,
Jul 4, 2009, 7:02:57 AM7/4/09
to
Hi!

Unser Kleiner hat dem Mobilteil "Siemens 6220" vom schnurlosen ISDN-Set
einen Tauchgang im Clo verpasst :).

Das Teil wurde herausgefischt, mit Haarf�n getrocknet, f�hrt hoch, kann sich
jedoch an der Basisstation nicht mehr anmelden. Einige Kontakte vom grossen
Finepitch-Chip (National VS506AF SC14428ENF128) sehen ein bisschen verf�rbt
aus, als ob eine Salzschicht dr�ber und dazwischen liegt. Werde in der Woche
im Werk versuchen, mit dem L�tf�n und Flussmittel �ber die Kontakte zu
fegen.

Die Frage lautet aber anders: ist die schnurlose Verbindung zwischen einer
Basisstation und einem Mobilteil soweit standardisiert (DECT?), dass man
ggf. ein anderes Mobilteil nehmen kann? In den L�den werden haufenweise
schnurlose Sets g�nstig angeboten, sind aber meistens f�r den analogen
Telefonanschluss; die ISDN-Sets sind um einiges teurer. Wie ich mir denke,
wird die ISDN-Funktionalit�t aber vor allem von der Basisstation
abgewickelt. Oder?

TIA,

Igor.


Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 7:22:39 AM7/4/09
to
Igor "Knight" Ivanov schrieb:

> Das Teil wurde herausgefischt, mit Haarfᅵn getrocknet, fᅵhrt hoch, kann sich

> jedoch an der Basisstation nicht mehr anmelden.

Da wird noch Wasser/Dreck im HF-Teil sein.


> Die Frage lautet aber anders: ist die schnurlose Verbindung zwischen einer
> Basisstation und einem Mobilteil soweit standardisiert (DECT?), dass man
> ggf. ein anderes Mobilteil nehmen kann?

http://de.wikipedia.org/wiki/Generic_Access_Profile


> In den Lᅵden werden haufenweise
> schnurlose Sets gᅵnstig angeboten, sind aber meistens fᅵr den analogen

> Telefonanschluss; die ISDN-Sets sind um einiges teurer. Wie ich mir denke,

> wird die ISDN-Funktionalitᅵt aber vor allem von der Basisstation
> abgewickelt. Oder?

Ja.


Gruᅵ Dieter

Stefan Engler

unread,
Jul 4, 2009, 7:44:41 AM7/4/09
to
> Unser Kleiner hat dem Mobilteil "Siemens 6220" vom schnurlosen ISDN-Set
> einen Tauchgang im Clo verpasst :).
>
> Das Teil wurde herausgefischt, mit Haarf�n getrocknet, f�hrt hoch, kann sich
> jedoch an der Basisstation nicht mehr anmelden. Einige Kontakte vom grossen

Erst im destilierten Wasser spuelen und dann in Ethanol spuelen und dann
etwas laenger trocknen duerfte zumeist genuegen. Vorher natuerlich
soweit, wie moeglich auseinandernehmen. (Hat bei mir schon mal geholfen
nach einem unfreiwilligen Bad) Wenn ein Trockenschrank vorhanden ist,
natuerlich diesen verwedenden. Sauber geloetet Kontakte duerfte durch
das Bad nicht beschaedigt werden und die nachloeterei duerfte eher Schaden.

Wie es mit den Wickelschaltungen aussieht, weiss ich nicht. Allerdings
sind die Geraete (z.B. 34,7 lbs) nicht gerade leicht, wenn auch die Anleitung
sagt "The comapact size and solid-state design of the ... make it ideal
form mobile use, by us using optional DS-1." Da hebt man sich eher einen
Bruch bevor ein das Teil mals ausversehen baden geht.

DECT Geraete sind zwar ein Standard aber es gibt viele Untergruppen
davon. Soweit wie ich mich entsinne, gibt es sogar viele komplett
verschiedene Frequenzbaender.
Kauf bei Geiz ist geil ein Billigteile, teste und wenn es nicht geht, so
kann man es immer noch zurueckbringen.
Ich hatte mal gelesen, das sich mit DECT auch Infrastruckturen, die mit GSM
mithalten koennen, aufbauen liesen. Nur hat sich da leider Nichts
durchsetzen koennen. (funktionierendes Roaming und Handover waeren mir
neu, wenn auch spezifiziert; Vermutlich sind da teuerere DECT-GAP
mobiles notwendig, fur eine vernuenftige Verschluesselung uebrigens
auch)

Jens Fittig

unread,
Jul 4, 2009, 7:54:38 AM7/4/09
to

Igor "Knight" Ivanov schrieb:

> Unser Kleiner hat dem Mobilteil "Siemens 6220" vom schnurlosen ISDN-Set
> einen Tauchgang im Clo verpasst :).


gluck gluck



> Das Teil wurde herausgefischt, mit Haarf�n getrocknet, f�hrt hoch, kann sich
> jedoch an der Basisstation nicht mehr anmelden. Einige Kontakte vom grossen
> Finepitch-Chip (National VS506AF SC14428ENF128) sehen ein bisschen verf�rbt
> aus, als ob eine Salzschicht dr�ber und dazwischen liegt. Werde in der Woche
> im Werk versuchen, mit dem L�tf�n und Flussmittel �ber die Kontakte zu
> fegen.


k�nnet helfen, vorher mit entsprechendem Reinigerspray behandeln.
Spr�hw�sche



> Die Frage lautet aber anders: ist die schnurlose Verbindung zwischen einer
> Basisstation und einem Mobilteil soweit standardisiert (DECT?), dass man
> ggf. ein anderes Mobilteil nehmen kann?

ja - meistens

> In den L�den werden haufenweise
> schnurlose Sets g�nstig angeboten, sind aber meistens f�r den analogen
> Telefonanschluss;

macht nix.

> die ISDN-Sets sind um einiges teurer. Wie ich mir denke,
> wird die ISDN-Funktionalit�t aber vor allem von der Basisstation
> abgewickelt. Oder?

Ack - und von der Basis zum Mobilteil geht i.r.R. alles Normale. Nur
ISDN-Spezialfunktionen gehen eventuell nicht.

Falk Willberg

unread,
Jul 4, 2009, 8:49:56 AM7/4/09
to
Igor "Knight" Ivanov schrieb:

> Hi!
>
> Unser Kleiner hat dem Mobilteil "Siemens 6220" vom schnurlosen ISDN-Set
> einen Tauchgang im Clo verpasst :).

Hᅵbsch, mein Gigaset 3000 habe ich heute in *klares* Wasser getunkt :-(

Jetzt liegt es erstmal zum Trocknen in der Sonne. Weiᅵ jemand, wie man
das ohne grᅵᅵere Schᅵden ᅵffnen kann?

Falk

Message has been deleted

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 9:42:32 AM7/4/09
to
Falk Willberg schrieb:

> Hᅵbsch, mein Gigaset 3000 habe ich heute in *klares* Wasser getunkt :-(
>
> Jetzt liegt es erstmal zum Trocknen in der Sonne. Weiᅵ jemand, wie man
> das ohne grᅵᅵere Schᅵden ᅵffnen kann?

http://www.nrgrecording.de/html/gigaset.html


Gruᅵ Dieter

Falk Willberg

unread,
Jul 4, 2009, 10:35:29 AM7/4/09
to
Dieter Wiedmann schrieb:

Danke, es tut wieder. Selbst die seit Jahren defekte Beleuchtung ;-)

Falk

gUnther nanonüm

unread,
Jul 4, 2009, 2:02:58 PM7/4/09
to

"Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:7b93glF...@mid.uni-berlin.de...
..
> Ich w�rde das f�r keine gute Idee halten: Besser w�re wohl, es bis zum
> Zerlegen in destilliertem Wasser aufzubewahren und dann mit Luft
> trockenzupusten.

Hi,
klaro, der Dreck zusammen mit den Resten von L�tlacken und Laugenresten kann
mit genug Wasser sicher nette Elektrokorrsionen erzeugen. Der trick mit dem
mehrfachen Sp�len mit dest.Wasser SOFORT, mehrfach, zwischendurch heftigen
Aussch�ttelns, und nat�rlich Zerlegens wenigstens der Lautsprecher, Tastatur
und Display-Teile....dann in Ethanol das Wasser weitgehend rausleiten,
wieder aussch�tteln und warm legen zwecks totaler Austrocknung.

>
> > Wei� jemand, wie man das ohne gr��ere Sch�den �ffnen kann?

Trick17. Methode "scharfes Hinsehen", ist irgendwie zusammengeklipst.
Schlimmstenfalls mu� eben sp�ter Tesa oder Pattex ran.

>
> kA. Denkbare Alternative w�re vielleicht Vakuumtrocknung.

Und dann die geplatzten Elkos mit der Spritze nachtanken? Auch so mancher
Epoxy-Chip enth�lt Lufteinschl�sse, unter gen�gend Unterdruck k�nnen die den
Chip verformen. Ich rate ab...

--
mfg,
gUnther


Frank-Christian Krügel

unread,
Jul 4, 2009, 3:05:22 PM7/4/09
to
Igor "Knight" Ivanov schrieb:

> Hi!
>
> Unser Kleiner hat dem Mobilteil "Siemens 6220" vom schnurlosen ISDN-Set
> einen Tauchgang im Clo verpasst :).

Du kannst irgendein aktuell erh�ltliches Gigaset Mobilteil nehmen.

--
Mit freundlichen Gr��en

Frank-Christian Kr�

Message has been deleted

Raimund Nisius

unread,
Jul 4, 2009, 7:13:21 PM7/4/09
to
Ralf . K u s m i e r z <m...@privacy.invalid> wrote:

> >> kA. Denkbare Alternative w�re vielleicht Vakuumtrocknung.
> > Und dann die geplatzten Elkos mit der Spritze nachtanken? Auch so mancher
> > Epoxy-Chip enth�lt Lufteinschl�sse, unter gen�gend Unterdruck
>

> Es geht um max. 1 bar, und das haben die gef�lligst abzuk�nnen.

Sinnvoller sind eher 200mbar absolut. Genaugenommen der Dampfdruck bei
der Temperatur, die das Trockengut noch schadlos aush�lt.

Bei Kunststoffen vielleicht 60�C. Die Vakuumpumpe l�uft durch w�hrend
sog. Schleppluft W�rmeenergie von der Ofenwand an das Wasser bringt und
den Dampf durch die Pumpe treibt.

Abwarten ist einfacher, wenn es denn eine Option ist.

--
Gru�, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine l�nger g�ltige Adresse.

Message has been deleted

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 5, 2009, 3:39:44 AM7/5/09
to
Stefan Engler <stef...@expires-2009-12-31.arcornews.de> wrote:

>Ich hatte mal gelesen, das sich mit DECT auch Infrastruckturen, die mit GSM
>mithalten koennen, aufbauen liesen.

Jein. Meines Wissens wird die Laufzeit nicht ermittelt und
ausgegliche, au�erdem sind h�her Bewegungsgeschwindigkeiten (Auto) ein
Problem. Auch ist die Fehlerkorrektur in problematischem Funkfeld
nicht so toll...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Falk Willberg

unread,
Jul 5, 2009, 5:57:39 AM7/5/09
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Raimund Nisius schrieb:

...

>> Genaugenommen der Dampfdruck bei
>> der Temperatur, die das Trockengut noch schadlos aushᅵlt.
>> Bei Kunststoffen vielleicht 60ᅵC. Die Vakuumpumpe lᅵuft durch wᅵhrend
>> sog. Schleppluft Wᅵrmeenergie von der Ofenwand an das Wasser bringt und


>> den Dampf durch die Pumpe treibt.
>

> Klingt vernᅵnftig. (Die Schleppluft selbst muᅵ aber trocken sein,
> sonst trᅵgt sie selbst Dampfdruck ein!)


>
>> Abwarten ist einfacher, wenn es denn eine Option ist.
>

> Vakuumtrocknen geht schneller und ist grᅵndlicher.

Mangels komplett ausgestattetem Physiklabor habe ich es 1/2h in die
Sonne gelegt, die Anleitung zum ᅵffnen gelesen, aufgemacht, ausgewischt,
zugemacht und benutzt.

In *diesem* Fall kein Problem.

Falk

Raimund Nisius

unread,
Jul 5, 2009, 6:04:06 AM7/5/09
to
Ralf . K u s m i e r z <m...@privacy.invalid> wrote:

> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Raimund Nisius schrieb:
>

> > Genaugenommen der Dampfdruck bei
> > der Temperatur, die das Trockengut noch schadlos aush�lt.
> > Bei Kunststoffen vielleicht 60�C. Die Vakuumpumpe l�uft durch w�hrend
> > sog. Schleppluft W�rmeenergie von der Ofenwand an das Wasser bringt und
> > den Dampf durch die Pumpe treibt.
>

> Klingt vern�nftig. (Die Schleppluft selbst mu� aber trocken sein,
> sonst tr�gt sie selbst Dampfdruck ein!)

100% rH bei 23�C ergeben 28mbar Wasserdampfdruck. Die Luft wird durch
eine Drossel in den Ofen geleitet wo sie auf 1/5 Druck entspannt. Macht
5,6mbar Partialdruck des Wassers. Das ist weniger als mit fl�ssigem
Wasser noch zu haben ist. Dann wird diese Luft noch auf 60�C erhitzt.
S�ttigungsdruck 197mbar. Im Ofen herrschen also keine 3% rH.
Das fl�ssige Wasser ist an unzug�nglichen Stellen eiskalt. Ich hatte
sogar schon eine Konstruktion aus 9 L�ftern im Vakuumofen(!) ;-) Hat
nicht viel gebracht, weil meine Wasserkavernen gut windgesch�tzt
vorliegen.
Die L�fter sind f�r Vakuum ungeeignet. Fehlkonstruktion!!!!!111einself

> > Abwarten ist einfacher, wenn es denn eine Option ist.
>

> Vakuumtrocknen geht schneller und ist gr�ndlicher.

Trocken ist trocken. Schneller geht das nur, wenn die Verdampfungsw�rme
schneller ins Wasser kommt. Ein Telefon im Vakuumofen wird inwendig nur
kalt, nicht trocken. Mit etwas Pech sprengt das Eis noch
L�tverbindungen...

Raimund Nisius

unread,
Jul 5, 2009, 6:12:08 AM7/5/09
to
Falk Willberg <Fawegl...@falk-willberg.de> wrote:


> Mangels komplett ausgestattetem Physiklabor habe ich es 1/2h in die

> Sonne gelegt, die Anleitung zum �ffnen gelesen, aufgemacht, ausgewischt,


> zugemacht und benutzt.
>
> In *diesem* Fall kein Problem.

Sicher, da� alles Wasser zwischen den BGA-Beinchen (wie nennt man das
eigentlich?) herumwest? Leg es lieber noch ein paar mal offen in die
Sonne, oder besser in den Wind.

Raimund Nisius

unread,
Jul 5, 2009, 6:13:24 AM7/5/09
to
Supersede
Falk Willberg <Fawegl...@falk-willberg.de> wrote:

> Mangels komplett ausgestattetem Physiklabor habe ich es 1/2h in die

> Sonne gelegt, die Anleitung zum �ffnen gelesen, aufgemacht, ausgewischt,


> zugemacht und benutzt.
>
> In *diesem* Fall kein Problem.

Sicher, da� kein Wasser mehr zwischen den BGA-Beinchen (wie nennt man


das
eigentlich?) herumwest? Leg es lieber noch ein paar mal offen in die
Sonne, oder besser in den Wind.

--

Rolf Bombach

unread,
Jul 5, 2009, 2:37:18 PM7/5/09
to
Raimund Nisius schrieb:

[Vakuumtrocknung]

> Das fl�ssige Wasser ist an unzug�nglichen Stellen eiskalt.

Da sehe ich ein Hauptproblem der Methode. Oder auch platzende LCDs.

> Ich hatte
> sogar schon eine Konstruktion aus 9 L�ftern im Vakuumofen(!) ;-) Hat
> nicht viel gebracht, weil meine Wasserkavernen gut windgesch�tzt
> vorliegen.
> Die L�fter sind f�r Vakuum ungeeignet. Fehlkonstruktion!!!!!111einself

Schneckenl�fter offenbar. Typische Vakuuml�fter haben 60-100 kRPM.

--
mfg Rolf Bombach

Marc Fehrenbacher

unread,
Jul 5, 2009, 3:08:56 PM7/5/09
to
Frank-Christian Kr�gel schrieb:

>Du kannst irgendein aktuell erh�ltliches Gigaset Mobilteil nehmen.

Es gibt sogar ein Datenbank, die auflistet, welche Funktionen funktionieren:
http://gigaset.com/shc/0,1935,de_de_0_145439_rArNrNrNrN_PRUNIT%253AIQ-ul-GCX253_PRODGRP%253AHO,00.html

Gru�

Marc

Raimund Nisius

unread,
Jul 5, 2009, 5:02:37 PM7/5/09
to
Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:

> > Ich hatte
> > sogar schon eine Konstruktion aus 9 L�ftern im Vakuumofen(!) ;-) Hat
> > nicht viel gebracht, weil meine Wasserkavernen gut windgesch�tzt
> > vorliegen.
> > Die L�fter sind f�r Vakuum ungeeignet. Fehlkonstruktion!!!!!111einself
>
> Schneckenl�fter offenbar. Typische Vakuuml�fter haben 60-100 kRPM.

Die dienen aber zum Rauskicken der letzten 10E3 Molek�le aus der Kammer.
Meine sollten blo� die d�nne Luft zwischen Ofenwand und Trockengut hin
und her bef�rdern.

Kai-Martin Knaak

unread,
Jul 6, 2009, 12:03:30 AM7/6/09
to
On Sun, 05 Jul 2009 23:02:37 +0200, Raimund Nisius wrote:

>> Schneckenlüfter offenbar. Typische Vakuumlüfter haben 60-100 kRPM.
>
> Die dienen aber zum Rauskicken der letzten 10E3 Moleküle aus der Kammer.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Für so eine Pumpe würde man hier sofort grö0ere Mengen an Geld
rauskicken ;-)
Bei der Zahl der Moleküle vertut man sich leicht. 1e3/cm^3 entspricht
einem Druck von etwa 1e-13 mB. Turbopumpen braucht man schon ab etwa
1e-4, was 1e12 Teilchen pro cm^3 entspricht.

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Ansgar Strickerschmidt

unread,
Jul 6, 2009, 6:13:17 AM7/6/09
to
Am 05.07.2009, 12:13 Uhr, schrieb Raimund Nisius
<usene...@raimund.in-berlin.de>:

> Supersede
> Falk Willberg <Fawegl...@falk-willberg.de> wrote:
>
>> Mangels komplett ausgestattetem Physiklabor habe ich es 1/2h in die

>> Sonne gelegt, die Anleitung zum ᅵffnen gelesen, aufgemacht, ausgewischt,


>> zugemacht und benutzt.
>>
>> In *diesem* Fall kein Problem.
>

> Sicher, daᅵ kein Wasser mehr zwischen den BGA-Beinchen (wie nennt man
> das eigentlich?)

Balls. Kommt von (B)all (G)rid (A)rray.

Ansgar

--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nᅵtzliche Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!

Raimund Nisius

unread,
Jul 6, 2009, 4:29:26 PM7/6/09
to
Kai-Martin Knaak <k...@lilalaser.de> wrote:

> > Die dienen aber zum Rauskicken der letzten 10E3 Molek�le aus der Kammer.

> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> F�r so eine Pumpe w�rde man hier sofort gr�0ere Mengen an Geld
> rauskicken ;-)
> Bei der Zahl der Molek�le vertut man sich leicht. 1e3/cm^3 entspricht


> einem Druck von etwa 1e-13 mB. Turbopumpen braucht man schon ab etwa
> 1e-4, was 1e12 Teilchen pro cm^3 entspricht.

Hat sich da in den letzten 20 Jahren was getan? Ich bin immer schon
zufrieden wenn die Membranpumpe 5mbar schafft.

Vakuum, das Physiker ernst nehmen wurde immer von Aggregaten erzeugt,
die das halbe Laborvolumen einnahmen.

Raimund Nisius

unread,
Jul 6, 2009, 4:29:26 PM7/6/09
to
Ansgar Strickerschmidt <dropsp...@stargar.de> wrote:

> Am 05.07.2009, 12:13 Uhr, schrieb Raimund Nisius

> > BGA-Beinchen (wie nennt man


> > das eigentlich?)
>
> Balls. Kommt von (B)all (G)rid (A)rray.

Vor dem L�ten sind es Halbkugeln. Danach ziemlich sicher nicht.

Kai-Martin Knaak

unread,
Jul 7, 2009, 2:12:35 AM7/7/09
to
On Mon, 06 Jul 2009 22:29:26 +0200, Raimund Nisius wrote:

> Hat sich da in den letzten 20 Jahren was getan? Ich bin immer schon
> zufrieden wenn die Membranpumpe 5mbar schafft.

Vermutlich hat sich nicht viel getan. Meine Drehschieberpumpe kam vor
zehn Jahren auch nur knapp in den 1e-4 Bereich. Wobei die an einem
Vakuumsystem ohne ausgasende Komponenten und mit Kupferdichtungen gesaugt
hat.


> Vakuum, das Physiker ernst nehmen wurde immer von Aggregaten erzeugt,
> die das halbe Laborvolumen einnahmen.

Auf diesem Gebiet hat sich definitiv etwas getan. Die ganz tollen Drücke
für Bose-Einstein-Kondensation werden mit Titansublimationspumpen
erreicht. Die sind im besten Sinn handlich -- Etwa von der Größe
Bierglas. Wobei das ausgepumpte Volumen auch nicht viel größer ist.

Igor "Knight" Ivanov

unread,
Jul 7, 2009, 3:29:48 AM7/7/09
to
Hallo, NG!

Zuerst bedanke ich mich bei allen Beteiligten fuer eure Antworten.

Gestern habe ich im Buero das Telefon nochmals unter die Lupe (auch
woertlich) genommen. Abgesehen von zwei Stellen, wo sich Kupfersalz gebildet
hatte, sah der Rest ueberraschenderweise sauber aus, auch HF-Teil. Ich ging
einige Stellen mit dem Loetfoen durch. Dies hat aber nix gebracht: das
Telefon startet zwar wie bisher, meldet sich bei der Basisstation aber immer
nocht nicht. Was ich anschliessend merkte: ich konnte den Mobilteilnamen
nicht aendern. D.h., ich editiere den, speichere, das Telefon sagt
"Gespeichert", doch bei erneutem Aufruf des Menueeintrages steht da wieder
der alte Name, bestehend aus zufaelligen Zeichen: "Shed.llid1". Oder ist es
eine Fehlermeldung?

Auf dem Board ist ein EEPROM 24C64 zu sehen. Meine Vermutung ist jetzt, dass
sich der Inhalt im EEPROM so veraendert hatte, dass die CPU die
Einstellungen nicht mehr richtig interpretieren kann. Zum Glueck haben wir
im Buero ein gleiches Telefonset. Demnaechst werde ich versuchen, den Inhalt
vom EEPROM daraus auszulesen und in "meinen" EEPROM zu uebertragen.
Schlimmer wird's net.

to be continued...

Igor.


Rolf Bombach

unread,
Jul 16, 2009, 3:17:23 PM7/16/09
to
Kai-Martin Knaak schrieb:

> On Sun, 05 Jul 2009 23:02:37 +0200, Raimund Nisius wrote:
>
>>> Schneckenlüfter offenbar. Typische Vakuumlüfter haben 60-100 kRPM.
>> Die dienen aber zum Rauskicken der letzten 10E3 Moleküle aus der Kammer.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Für so eine Pumpe würde man hier sofort grö0ere Mengen an Geld
> rauskicken ;-)
> Bei der Zahl der Moleküle vertut man sich leicht. 1e3/cm^3 entspricht
> einem Druck von etwa 1e-13 mB. Turbopumpen braucht man schon ab etwa
> 1e-4, was 1e12 Teilchen pro cm^3 entspricht.

Korintos Kakis fragt: Turbomolekularpumpen? Turbopumpen sind eher was
für 40 bar Raketentreibstoff oder dergleichen.

Es ist BTW schon ein "interessantes" Gefühl, wenn 1m hinter deinem
Rücken bei einer Turbomolekularpumpe bei 60krp das Lager festgeht.
Es kreischt mehr als man denkt und es wird hell. War wohl die
weissglühende Achse durchs Ölschauglas (jupp, damals noch nix
Magnetlager).

--
mfg Rolf Bombach

Michael Karcher

unread,
Jul 17, 2009, 4:45:13 AM7/17/09
to
Rolf Bombach <rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:
> Kai-Martin Knaak schrieb:

> Es ist BTW schon ein "interessantes" Gefühl, wenn 1m hinter deinem
> Rücken bei einer Turbomolekularpumpe bei 60krp das Lager festgeht.
> Es kreischt mehr als man denkt und es wird hell. War wohl die
> weissglühende Achse durchs Ölschauglas (jupp, damals noch nix
> Magnetlager).

Es hat schon so seinen Grund, dass die Hersteller von
Turbomolekularpumpen das Drehmoment spezifizieren, was die Apparatur,
an die sie angeflanscht wird, im Störfall aufnehmen muss. Sonst hättest
Du auch noch von hüpfenden Vakuumkammern berichten können.

Gruß,
Michael Karcher

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