ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten B�rgerhaus
aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
mit zwei v�llig getrennten Ger�ten gemacht und in beiden Aufnahmen
fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
Die Frequenz war �ber Stunden hinweg konstant. Die Musiker hatten
keinerlei Elektronik auf der B�hne.
Was k�nnte die Ursache daf�r sein?
Norbert
Könnte der sog. Pilotton aus einem UKW-Stereo-Radio sein.
Ist aber normalerweise unhörbar.
Gruss
Harald
>> ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten B�rgerhaus
>> aufgenommen
> K�nnte der sog. Pilotton aus einem UKW-Stereo-Radio sein.
Der Pilotton wird aber erst bei der Ausstrahlung im Sender
dazugegeben und nicht schon im Aufnahmesaal abgestrahlt:-)
> Ist aber normalerweise unh�rbar.
Richtig, aber nicht, weil man 19kHz nicht h�ren kann, sondern
weil der Empf�nger diese Frequenz wegfiltert.
Gru� Christian
> ich habe eine Musikdarbietung [...] aufgenommen
> [...] zwei völlig getrennten Geräten [...]
> Die Frequenz war über Stunden hinweg konstant.
Wie hast du die Aufnahme gemacht?
Hast du eine Live-Abmischung gemacht (also die Lautstärke der
Sänger / Instrumente während der Aufnahme verändert) oder hast
du nach dem Soundcheck nichts mehr am Pult verändert.
Wenn ersteres: Schwankt der Pegel der Störfrequenz in Abhängigkeit
eines bestimmten Mikros?
Hast du Gelegenheit, nocheinmal in den Raum zu gehen und eine
Aufnahme ohne Sänger, Instrumente und Publikum zu machen?
Gruß Christian
MfG JRD
> schwingender Endstufe akustische Rückkopplung.
Hältst du es für wahrscheinlich, dass "über Stunden hinweg"
eine Rück koppelt, ohne dass der Tontechniker verprügelt wird?
Sofern die Combo nicht aus Zombies besteht, die sich keinen
Millimeter bewegen, sollte die Koppelfrequenz ja irgendwie wandern;
spätestens dann, wenn der Mob mit Fackeln und Heugabeln die Bühne stürmt:-)
Gruß Christian
Hallo,
miss mal diverse Geräte durch, und beurteile deren Filter. Das Ergebnis
kann ernüchternd sein. Es gibt auch Boxen die 19 kHz noch wiedergeben
können.
Bernd Mayer
Katzen & Fledermäuse werden den Saal fluchtartig verlassen
haben, aber sonst hats wohl niemand gehört.
"Schwingende Endstufe" bei 20kHz ist unwahrscheinlich, meist
deutlich hochfrequenter.
Wenn Mikrofonverstärker sinnvollerweise auf 20kHz bandbegrenzt
ist um überflüssiges Rauschen zu vermeiden dann ist das
eben die höchste mögliche Frequenz für den Schwingkreis.
MfG JRD
Christian Müller wrote:
>> Ist aber normalerweise unhörbar.
>
> Richtig, aber nicht, weil man 19kHz nicht hören kann, sondern
> weil der Empfänger diese Frequenz wegfiltert.
naja, das sollte man den Konstrukteuren der allermeisten UKW-Radios
evtl. nochmal erklären. Ein Stereo-Radio, wo man die 19kHz nicht mühelos
in jedem Spektrogramm sieht, ist mir noch nicht unter gekommen. Nur der
Pegel variiert von Modell zu Modell.
Marcel
Anscheinend kommen da sogar noch wesentlich
höhere Frequenzen raus. Es gibt ja schliesslich
RDS-Dekoder zum Direktanschluss an den NF-Ausgang.
Ich weiss natürlich auch nicht, wie der Pilot-
Ton in eine Life-Aufnahme kommen kann, aber die
recht exakte Frequenz gibt einem da schon zu
denken. Haben nicht manche Band-Equipments ein
Radio eingebaut, um die Pausen zu überbrücken?
Gruss
Harald
> Haben nicht manche Band-Equipments ein
> Radio eingebaut, um die Pausen zu �berbr�cken?
Das w�re m�glich, aber dann w�re ja zus�tzlich zum
Pilotton noch das Programm des empfangenen Senders h�rbar.
Gru� Christian
Der hochfrequente Pilotton könnte z.B. in eine
Mikrofonleitung einkoppeln, der Rest ist zu
niederfrequent dafür...
Ist natürlich alles nur stochern im Dunkeln.
Gruss
Harald
>Der hochfrequente Pilotton könnte z.B. in eine
>Mikrofonleitung einkoppeln, der Rest ist zu
>niederfrequent dafür...
Das müsste aber schon eine ziemlich miese Leitung sein und noch dazu
unsymmetrisch betrieben worden sein. Mir ist in den letzten 10 Jahren
bei symmetrischer Signalführung noch kein Störsignal auf
Mikroleitungen untergekommen, abgesehen von Dimmerdreck, der sich über
Instrumentenverstärker eingeschlichen hat.
Zuendi
--
Signatur abgelaufen!
Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net
>Norbert Hahn schrieb:
>
>> ich habe eine Musikdarbietung [...] aufgenommen
>> [...] zwei völlig getrennten Geräten [...]
>> Die Frequenz war über Stunden hinweg konstant.
>
>Wie hast du die Aufnahme gemacht?
2 Mikro auf einer Stereoschiene im Saal in 6 m Entfernung von der
Bühne, 15 m Kabel (symmetrisch) zu meinem Mikrofonverstärker ->
USB in den Laptop. Diesen Setup verwende ich seit einigen Jahren
ohne Störungen.
Kontrolle: 2 Mikro auf einer Stereoschiene neben der Bühne, 1,5 m
Kabel (symmetrisch) in einen anderen (neuen) Recorder (Tascam
DR-100). Dieser lief über die eigenen Akkus.
Mit diesem Recorder und den Mikrofonen von Setup 1 hatte ich am
Vortag die Generalprobe aufgenommen, ebenfalls 19008 Hz, stabil
in Amplitude und Frequenz. Pegel 72 dB unter Vollaussteuerung.
>Hast du eine Live-Abmischung gemacht (also die Lautstärke der
>Sänger / Instrumente während der Aufnahme verändert) oder hast
>du nach dem Soundcheck nichts mehr am Pult verändert.
Das war ein 60-Mann-Blasorchester ohne jegliche Elektronik. Es
lief jedoch ein Funkmikro für den Ansager mit, das nur während
der Ansage eingeschaltet war. Die Elektronik der Saalanlage war
mir nicht zugänglich. Die Saallautsprecher sind vermutlich nicht
in der Lage, 19 kHz stabil wiederzugeben.
>
>Wenn ersteres: Schwankt der Pegel der Störfrequenz in Abhängigkeit
>eines bestimmten Mikros?
Da war alles statisch.
>
>Hast du Gelegenheit, nocheinmal in den Raum zu gehen und eine
>Aufnahme ohne Sänger, Instrumente und Publikum zu machen?
Ja, aber erst Ende Oktober.
Norbert
> fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
> Die Frequenz war über Stunden hinweg konstant. Die Musiker hatten
> keinerlei Elektronik auf der Bühne.
Pilotton aus einem Radio?
Butzo
K�nnte es Probleme mit der Samplingfrequenz des DR-100 gegeben haben?
--
mfg hdw
> 2 Mikro auf einer Stereoschiene im Saal in 6 m Entfernung von der
> Bühne, 15 m Kabel (symmetrisch) zu meinem Mikrofonverstärker
Da ist kaum Spielraum für unerwünschte Eindringlinge.
> Das war ein 60-Mann-Blasorchester
Also war das laut ähm verzeihung...LAUT!
Die am AD-Wandler anliegenden Frequenzen werden also reell sein.
Auch wird das keine Einstreuung ins Kabel gewesen sein, sondern
tatsächlich als Ton im Raum anstehend (da bei deim akustischen
Pegel die Vorverstärker relativ wenig aufgedreht waren).
> Es lief jedoch ein Funkmikro für den Ansager mit, das nur während
> der Ansage eingeschaltet war.
Das kanns ja nicht sein, da ein Funkmikro deutlich andere Frequenzen
nutzt und die Amplitude nicht konstant am gestörten Empfänger ankommt
(die begrenzte Einschaltzeit mal unbetrachtet).
Mir fällt da nichts mehr zu ein, außer ein Schaltnetzteil eines
an der Wand montierten Fernsehers.
Gruß Christian
> Könnte es Probleme mit der Samplingfrequenz des DR-100 gegeben haben?
Strahlt der den so stark, dass eine Aufnahme auf einem anderen
(autonomen) System davon beeinflusst wird?
Das kann ich mir bei Profi-Equipment nicht so vorstellen:-)
Gruß Christian
Eigentlich schwer vorstellbar.
Wie funktionieren eiebetlich die Anlagen für Schwerhörige? Gibs da sowas?
--
mfg hdw
> Wie funktionieren eiebetlich die Anlagen für Schwerhörige?
Ich kenne nur induktive Systeme, weiß aber nicht, ob alle (alten)
Hörgeräte das empfangen können oder ob man (s)einen Adapter (Spule)
bereithalten muss.
Eine Trägerfrequenz für NF von 19kHz finde ich aber extrem
unpassend für eine drahtlose Übertragung.
Da wäre ja das untere Seitenband gespiegelt im Hörbereich.
FM kanns ja nicht sein, will man die alten Hörgeräte nicht ausschließen:-)
Gruß Christian
>Hallo,
>
>ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten Bürgerhaus
>aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
>mit zwei völlig getrennten Geräten gemacht und in beiden Aufnahmen
>fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
>Die Frequenz war über Stunden hinweg konstant. Die Musiker hatten
>keinerlei Elektronik auf der Bühne.
>
>Was könnte die Ursache dafür sein?
>
>Norbert
Computerbildschirm?
sonstiches Schaltregelnetzteil...
Die 19 KHz hört kein Mensch.
schau dir CD Aufnahmen vom Karajan an.
ich weiß nicht mehr auf welchen, aber da gibt es schöne 16,25
(IIRC)KHz Peaks, Ablenkfrequenz von irgendeinem Monitor.
Hört natürlich keiner, auch nicht der Aufnahmeleiter.
Mitm Laptop und Mikro und nem FFT Programm auf Fuchsjagd gehen.
Ich wett, irgendein Netzteil.
Oder füttere Kinder mit Mozartkugeln, wenn sie für dich
den Schall orten.
w.
> ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten Bürgerhaus
> aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
> mit zwei völlig getrennten Geräten gemacht und in beiden Aufnahmen
> fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
> Was könnte die Ursache dafür sein?
Wie wärs mit dem Wiedergabegerät?
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
Moin!
> Computerbildschirm?
> sonstiches Schaltregelnetzteil...
Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) für Leuchtstofflampen?
Gruß,
Michael.
> Die 19 KHz hört kein Mensch.
> schau dir CD Aufnahmen vom Karajan an.
> ich weiß nicht mehr auf welchen, aber da gibt es schöne 16,25
> (IIRC)KHz Peaks, Ablenkfrequenz von irgendeinem Monitor.
>
> Hört natürlich keiner, auch nicht der Aufnahmeleiter.
Die 15,625 kHz von Fernsehern konnte ich als junger
Mann noch ganz gut hören, auch wenn sie mich nicht
unbedingt störten; 19kHz hören aber wohl wirklich nur
Kleinkinder und Hunde...
Gruss
Harald
> Das war ein 60-Mann-Blasorchester ohne jegliche Elektronik.
Vielleicht hat einer der Bläser ja eine
Galton-Pfeife gespielt...
:-)
Gruss
Harald
> Die Aufnahme wurde
> mit zwei völlig getrennten Geräten gemacht und in beiden Aufnahmen
> fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
Hast du die Gegenprobe gemacht, ob der Ton verschwindet wenn du mit den
gleichen Geräten an einem anderen Ort aufnimmst?
Gruss
Michael
>Was könnte die Ursache dafür sein?
Ein 15jahriger der eine coole Idee hatte wie man einen TonIng ins
gruebeln bringen koennte und einfach einen AVR programmiert hat immer
diese Frequenz zu erzeugen. :)
Olaf
Wow, bin ich jung.
Jedenfalls werd ich schnell genervt, wenn im Labor unsere 1kW-Inverter @
16kHz laufen. Je nach Typ fiepen die selbst im Leerlauf schon eklig.
--
Gruesse, Stephan
Oh, apropos: zu laut gedrehte Hörgeräte können recht hochfrequent
rückkoppeln. Allerdings sollte das mit der Kopfstellung variieren.
--
David Kastrup
Saalbeleuchtung? Falls abgedunkelt waehrend des Konzerts, die
Notausgangsbeleuchtung nicht vergessen.
Gruss
Klaus
>On Sun, 13 Jun 2010 15:01:49 +0200, Norbert Hahn
><Norber...@nospam.invalid> wrote:
>
>>Hallo,
>>
>>ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten Bürgerhaus
>>aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
>>mit zwei völlig getrennten Geräten gemacht und in beiden Aufnahmen
>>fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
>>Die Frequenz war über Stunden hinweg konstant. Die Musiker hatten
>>keinerlei Elektronik auf der Bühne.
>>
>>Was könnte die Ursache dafür sein?
>>
>>Norbert
>
>Computerbildschirm?
>sonstiches Schaltregelnetzteil...
Meine erste Annahme war ein EVG.
>Die 19 KHz hört kein Mensch.
Die konnte ich mit 19 noch mühelos hören.
>schau dir CD Aufnahmen vom Karajan an.
>ich weiß nicht mehr auf welchen, aber da gibt es schöne 16,25
>(IIRC)KHz Peaks, Ablenkfrequenz von irgendeinem Monitor.
Das war die "Zeilenfrequenz" des ollen Sony PCM-F1 (A/D- und
D/A-Wandlers) oder ähnlicher Geräte, die ein Videosignal (Pseudo-
TV-Signal) zum Speichern auf einem Videorecorder erzeugten.
Ich habe hier noch ein Sony PCM-501ES Wandler samt Sony SLC-9
Betamax-Recorder.
Norbert
>Norbert Hahn <Norber...@nospam.invalid> wrote:
>
>> ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten B�rgerhaus
>> aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
>> mit zwei v�llig getrennten Ger�ten gemacht und in beiden Aufnahmen
>> fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
>
>> Was k�nnte die Ursache daf�r sein?
>
>Wie w�rs mit dem Wiedergabeger�t?
H�ren kann ich die nicht, sondern nur im Audio-Editor sehen, z.B.
in der Spektralansicht als waagrechte Linie. Mit den Ger�ten nehme
ich etwa 20 Konzerte pro Jahr auf - dies ist das erste, wo ich
nicht wei�, wo eine St�rung her kommt.
Norbert
Bei mir ist die Grenze inzwischen auf 12 kHz gefallen, aber im
Spektrogramm der Rohaufnahen aus meinem UKW-Tuner sehe ich die 19 kHz
extrem stark.
> >> Was könnte die Ursache dafür sein?
> >
> >Wie wärs mit dem Wiedergabegerät?
>
> Hören kann ich die nicht, sondern nur im Audio-Editor sehen, z.B.
> in der Spektralansicht als waagrechte Linie. Mit den Geräten nehme
> ich etwa 20 Konzerte pro Jahr auf - dies ist das erste, wo ich
> nicht weiß, wo eine Störung her kommt.
Na, aus dem Abspielgerät, als neues Feature. Nur so als Idee. Das muß ja
gar nicht aufgenommen sein.
>2 Mikro auf einer Stereoschiene im Saal in 6 m Entfernung von der
>Bühne, 15 m Kabel (symmetrisch) zu meinem Mikrofonverstärker ->
>USB in den Laptop. Diesen Setup verwende ich seit einigen Jahren
>ohne Störungen.
>
>Kontrolle: 2 Mikro auf einer Stereoschiene neben der Bühne, 1,5 m
>Kabel (symmetrisch) in einen anderen (neuen) Recorder (Tascam
>DR-100). Dieser lief über die eigenen Akkus.
>
>Mit diesem Recorder und den Mikrofonen von Setup 1 hatte ich am
>Vortag die Generalprobe aufgenommen, ebenfalls 19008 Hz, stabil
>in Amplitude und Frequenz. Pegel 72 dB unter Vollaussteuerung.
Nur die gleichen Mikrofone (welche?) oder auch gleicher Preamp?
Lässt sich die Störung unabhängig vom Raum mit dem gleichen Setup
reproduzieren?
Tritt sie auch auf, wenn man den Preamp und/oder die Mikrofone
tauscht?
Generell würde ich sagen:
- Mikro
- Preamp
- Irgendwas im Raum
Also Ausschlußverfahren.
Zuendi, 19kHz durchaus hörend
>
> Zuendi, 19kHz durchaus h�rend
>
>
Wenn du Fledermausohren ausschlie�en kannst, w�re das ein Grund, die
�bertragungskette peinlich genau auf Verzerrungen zu untersuchen. ;-)
--
mfg hdw
> Haben nicht manche Band-Equipments ein
>Radio eingebaut, um die Pausen zu überbrücken?
Ich würde mal ggf. vorhandene Funkmikros untersuchen...die verwenden
auch oft Pilottöne, und wenn es irgendwelcher Billigkrempel war?!
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>Wenn du Fledermausohren ausschließen kannst, wäre das ein Grund, die
>Übertragungskette peinlich genau auf Verzerrungen zu untersuchen. ;-)
Das ist auch meine Erfahrung - ein sauberer Sinus ist was ganz Anderes
(und ab gewissen Frequenzen deutlich schwerer zu hören) als einfach
irgendein 19KHz-Signal.
> "horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> wrote:
>
>>Wenn du Fledermausohren ausschlie�en kannst, w�re das ein Grund, die
>>�bertragungskette peinlich genau auf Verzerrungen zu untersuchen. ;-)
>
> Das ist auch meine Erfahrung - ein sauberer Sinus ist was ganz Anderes
> (und ab gewissen Frequenzen deutlich schwerer zu h�ren) als einfach
> irgendein 19KHz-Signal.
H�rt sich f�r mich nach Voodoo an. Jede beliebige reproduzierbare
Verzerrung produziert lediglich Obert�ne mit Vielfachen von 19kHz.
Anders nichtreproduzierbare Verzerrungen: etwa Mitscheppern (dabei wird
mit einem Teiler der Grundfrequenz gescheppert, weil der Schepperer
nicht jeden Zyklus anst��t sondern zwischendurch "unterwegs ist").
--
David Kastrup
Naja, -60dB ist aber schon recht gut, oder?
Hat zumindest ein Schweizer Hersteller mit R geschaft.
Jorgen
>Hört sich für mich nach Voodoo an. Jede beliebige reproduzierbare
>Verzerrung produziert lediglich Obertöne mit Vielfachen von 19kHz.
Dann höre Dir sowas mal an.
Dann taugt die Pilotton-Unterdrückung des Tuners nix. :)
Ansgar
--
*** Musik! ***
>ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten B�rgerhaus
>aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
>mit zwei v�llig getrennten Ger�ten gemacht und in beiden Aufnahmen
>fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
>Die Frequenz war �ber Stunden hinweg konstant. Die Musiker hatten
>keinerlei Elektronik auf der B�hne.
>
>Was k�nnte die Ursache daf�r sein?
Pfeifender Heizungsthermostat?
Gr��e,
H.
Und wenn sich teuflicherweise die an einer nichtlinearen Kennlinie
erzeugten Obertöne mit der erzeugenden Grundfrequenz mischen, dann tun
sie das spiegelbildlich. Simpel ausgedrückt. ;-)
zB können sehr schnelle Signale an einem "zu langsamen" Halbleiter
nichtlineare Verzerrungen erzeugen. Deshalb sind Tiefpässe vor
Verstärkern mitnichten überflüssig. Selbst korrodierte Kontakstellen
(Rost) können nichtlinear verzerrend wirken.
Also nix Voodoo, dafür sehr viel Mathe. ;-)
--
mfg hdw
> Am 14.06.2010 07:40, schrieb David Kastrup:
>> "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net> writes:
>>
>>> "horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> wrote:
>>>
>>>> Wenn du Fledermausohren ausschließen kannst, wäre das ein Grund, die
>>>> Übertragungskette peinlich genau auf Verzerrungen zu untersuchen. ;-)
>>>
>>> Das ist auch meine Erfahrung - ein sauberer Sinus ist was ganz Anderes
>>> (und ab gewissen Frequenzen deutlich schwerer zu hören) als einfach
>>> irgendein 19KHz-Signal.
>>
>> Hört sich für mich nach Voodoo an. Jede beliebige reproduzierbare
>> Verzerrung produziert lediglich Obertöne mit Vielfachen von 19kHz.
>
> Und wenn sich teuflicherweise die an einer nichtlinearen Kennlinie
> erzeugten Obertöne mit der erzeugenden Grundfrequenz mischen, dann tun
> sie das spiegelbildlich. Simpel ausgedrückt. ;-)
Zu simpel. Ein mit 19kHz periodisches Signal bleibt auch nach allen
nichtlinearen Verzerrungen mit 19kHz periodisch.
"Spiegelbildlich" kommt erst ins Spiel, wenn wir ohne ausreichende
Tiefpaßfilter sampeln und damit Aliasing hereinkommt.
Oder als Intermodulationsverzerrung mit _weiteren_ Signalen: das hat
aber dann nichts mit "erzeugender Grundfrequenz" zu tun und ist nicht
ohne _weitere_ Nutzsignale hörbar. Also speziell nicht im Vergleich
"19kHz Sinus gegenüber 19kHz mit anderer Wellenform", um den es hier
ging.
> zB können sehr schnelle Signale an einem "zu langsamen" Halbleiter
> nichtlineare Verzerrungen erzeugen.
Ist egal. Solange die "nichtlineare Verzerrung" deterministisch ist,
kommt ein 19kHz-periodisches Signal ohne sonstige Zusätze nur mit
Vielfachen von 19kHz hinten raus.
> Deshalb sind Tiefpässe vor Verstärkern mitnichten überflüssig.
Wie gesagt: Intermodulationsverzerrungen. Aber ohne weitere Signale als
das 19kHz-periodische Eingangssignal ist da nichts zum Intermodulieren.
> Selbst korrodierte Kontakstellen (Rost) können nichtlinear verzerrend
> wirken.
>
> Also nix Voodoo, dafür sehr viel Mathe. ;-)
Ich habe nie behauptet, mein Diplom im Lotto gewonnen zu haben.
--
David Kastrup
sowas? http://www.bilder-hochladen.net/files/5n50-4.jpg
:)
Guido
>
> Ich habe nie behauptet, mein Diplom im Lotto gewonnen zu haben.
>
Ich habe nichts gegenteiliges behauptet.
Ich hoffe für dich, es hat eine hübsche Gestaltung. Macht sich dann gut
an der Wand - eingerahmt.
--
mfg hdw
>Norbert Hahn wrote:
>
>>ich habe eine Musikdarbietung in einem neu renovierten Bürgerhaus
>>aufgenommen (auch die Elektrik wurde erneuert). Die Aufnahme wurde
>>mit zwei völlig getrennten Geräten gemacht und in beiden Aufnahmen
>>fand ich jetzt bei der Bearbeitung einen Pfeifton von 19008 Hz.
>>Die Frequenz war über Stunden hinweg konstant. Die Musiker hatten
>>keinerlei Elektronik auf der Bühne.
>>
>>Was könnte die Ursache dafür sein?
>
>Pfeifender Heizungsthermostat?
Das ist wenig wahrscheinlich. Das Bürgerhaus ist klimatisiert. Damit es
aber während des Konzerts keine Windgeräusche gibt, ist die Anlage aus-
geschaltet und nur während der Pause in Betrieb. 60 Musiker, 400 Zuhörer
und die Bühnenbeleuchtung heizen genug...
Norbert
>Norbert Hahn <Norber...@nospam.invalid> wrote:
>
>> >> Was k�nnte die Ursache daf�r sein?
>> >
>> >Wie w�rs mit dem Wiedergabeger�t?
>>
>> H�ren kann ich die nicht, sondern nur im Audio-Editor sehen, z.B.
>> in der Spektralansicht als waagrechte Linie. Mit den Ger�ten nehme
>> ich etwa 20 Konzerte pro Jahr auf - dies ist das erste, wo ich
>> nicht wei�, wo eine St�rung her kommt.
>
>Na, aus dem Abspielger�t, als neues Feature. Nur so als Idee. Das mu� ja
>gar nicht aufgenommen sein.
Es gibt kein Abspielger�t. Zur Aufnahme habe ich ein Paar Mikrofone, deren
Kabel zum Mikrofonverst�rker mit integriertem A/D-Wandler und von da geht's
verlustfrei in den Rechner. Der Audio-Editor zeigt mir dann die wav-Datei
in verschiedenen Interpretationen an.
Ein "Abspielger�t" kommt erst ins Spiel, wenn ich die Aufnahme anh�re.
Das muss ich aber nicht, um den 19 kHz-Ton zu *sehen*. H�ren kann ich den
nicht, dazu bin ich zu alt.
Norbert
Wäre überrascht, wenn die Heizung abgedreht würde während Konzerten.
Ein Heizungsthermostat kann rein mechanisch ganz nett pfeifen.
Allerdings wäre die augenscheinlich sehr hohe Konstanz der Pfeiffrequenz
über einen langen Zeitraum dann doch ungewöhnlich.
--
David Kastrup
> Es gibt kein Abspielgerät. Zur Aufnahme habe ich ein Paar Mikrofone, deren
> Kabel zum Mikrofonverstärker mit integriertem A/D-Wandler
38kHz Sampling und früher nicht darauf geachtet?
> und von da geht's
> verlustfrei in den Rechner.
Vielleicht stört der Rechnerbus in den Analogteil.
Nullrobe: Ersetze Mikro und Bürgerhaus gegen Abschlußwierstand und
Homeoffice.
>Am 14.06.2010 02:52, schrieb Sebastian Z u e n d o r f:
>> Zuendi, 19kHz durchaus hörend
>Wenn du Fledermausohren ausschließen kannst, wäre das ein Grund, die
>Übertragungskette peinlich genau auf Verzerrungen zu untersuchen. ;-)
Berufsbedingt gehe ich regelmäßig zum Hörtest und die Herrschaften
dort sind immer wieder überrascht. Über meine Hörschwelle bei nahezu
allen Frequenzen als auch über die obere Grenzfrequenz meiner
Hörwarzen.
Ich übrigens auch. Definitiv >500 Rock'n'Roll Konzerte besucht,
gespielt oder gemischt, auch ansonsten kein wirklich ruhiges Leben und
ab 2011 mit Krückstock und Heizdecke unterwegs :-)
Allerdings war ich auch nie in Discos (ok, 2003 für ein paar
MTV-Drehs, da hatte ich aber immer gut dämpfende Kopfhörer auf).
Zuendi
> Naja, -60dB ist aber schon recht gut, oder?
> Hat zumindest ein Schweizer Hersteller mit R geschaft.
Meinst Du das R vorn, so wie bei den Amateurgeräten des Herstellers mit
R hinten, an den ich jetzt denke?
(Revox die Marke von Studer)
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |
Ich staune. Dann gibs nur eines, bei dir handelt es sich um einen
Ausreißer in der Produktionserie. ;-)
--
mfg hdw
>Norbert Hahn <Norber...@nospam.invalid> wrote:
>
>>2 Mikro auf einer Stereoschiene im Saal in 6 m Entfernung von der
>>Bühne, 15 m Kabel (symmetrisch) zu meinem Mikrofonverstärker ->
>>USB in den Laptop. Diesen Setup verwende ich seit einigen Jahren
>>ohne Störungen.
>>
>>Kontrolle: 2 Mikro auf einer Stereoschiene neben der Bühne, 1,5 m
>>Kabel (symmetrisch) in einen anderen (neuen) Recorder (Tascam
>>DR-100). Dieser lief über die eigenen Akkus.
>>
>>Mit diesem Recorder und den Mikrofonen von Setup 1 hatte ich am
>>Vortag die Generalprobe aufgenommen, ebenfalls 19008 Hz, stabil
>>in Amplitude und Frequenz. Pegel 72 dB unter Vollaussteuerung.
>
>Nur die gleichen Mikrofone (welche?) oder auch gleicher Preamp?
>Lässt sich die Störung unabhängig vom Raum mit dem gleichen Setup
>reproduzieren?
Setup 1: Mikros: AKG C480B mit ULS/61-Kapsel, Mikrofon-Verst.
und A/D-Wandler Edirol M-16DX. Samplerate 44,1 kHz, 16 Bit/Kanal.
Der Pegelunterschied zwischen rechts und links des 19 kHz Tons
ist 3 dB.
Setup 2: Mikros: Sennheiser MKH-50, Tascam DR-100 mit eingebautem
Mikrofonverstärker. Samplerate 96 kHz, 16 Bit/Kanal. Der Pegel-
unterschied ist hier beträchtlich: Das rechte Mikro zeigte zu den
Zuhörern, der Pegel unterscheidet sich nicht von Grundrauschen.
Ich habe das Edirol schon seit längerer Zeit in Betrieb, auch mit
den Sennheiser Mikrofonen als auch mit allen vier. Ohne Störtöne.
In keiner Aufnahme der letzten Zeit habe ich einen konstanten
Störton - auch nicht in diesem Bürgerhaus vor der Renovierung.
>Tritt sie auch auf, wenn man den Preamp und/oder die Mikrofone
>tauscht?
Jetzt hier zuhause ist alles sauber.
>
>Generell würde ich sagen:
>- Mikro
>- Preamp
>- Irgendwas im Raum
Es sieht stark nach den Leuchtstofflampen über der Bühne aus,
da der Zuschauerraum nicht beleuchtet war und von dort auch
kein 19 kHz-Ton kam.
Mit welcher Frequenz arbeiten die EVGs?
Norbert
>Hört sich für mich nach Voodoo an. Jede beliebige reproduzierbare
>Verzerrung produziert lediglich Obertöne mit Vielfachen von 19kHz.
Da der DR-100 mit 96 kHz Abtastrate lief und von einigen Schlag-
instrumenten (Triangel, Becken) noch nennenswerter Pegel bis knapp
48 kHz zu sehen ist - aber keine 38 kHz, glaube ich nicht an
Verzerrungen in meinen Aufnahmegeräten.
Norbert
Spectrum Analyzer Software auf den Laptop, Audiotrennuebertrager dran,
laaanges Koaxkabel, an dessen Ende eine kleine Loop Antenne mit ein paar
cm Durchmesser, moeglichst viele Windungen, und dann schnueffeln gehen.
Das Pappteil einer Klosettrolle eignet sich zum Wickeln solcher Spulen
ganz gut. Manchmal stellt sich bei solchen Geschichten raus dass
irgendwo eine neue Aufzugssteuerung oder sonstwas eingebaut wurde. Wenn
die Frequenz sehr konstant ist und nicht mit der Zeit driftet sind EVGs
recht unwahrscheinlich. Zumal die ja nicht alle exakt auf 19.008kHz
zugange sind.
Es gibt uebrigens auch Software mit virtuellen Mischern mit denen man
die 19kHz auf 800Hz oder so runtersetzen kann. Das hoert man gut und
muss nicht dauernd Richtung Display schielen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Wenn Du keine nennenswerten 38kHz-Anteile hast, sind die 19kHz eine
saubere Wellenform.
Das ist dann entweder runtergefaltetes Samplingzeug von oberhalb 48kHz,
oder einigermaßen sauberer Sinus. Was nicht für Vorschaltgeräte
spräche.
--
David Kastrup
Leider ist 96 kHz die maximale Abtastrate, so dass mir ggf. vorhandene
3*19 kHz entgehen muss. 38 kHz entsteht ja nur, wenn der Erzeuger bei
der positiven Auslenkung anders arbeitet als bei der negativen.
Norbert
> Naja, -60dB ist aber schon recht gut, oder?
> Hat zumindest ein Schweizer Hersteller mit R geschaft.
Der mit dem S im Nachnamen? Der Willi?
Butzo
>Ich staune. Dann gibs nur eines, bei dir handelt es sich um einen
>Ausreißer in der Produktionserie. ;-)
Soll in den besten Familien vorkommen.
Einer meiner Kollegen, der dieses Jahr 50 wird, hört gerade so noch
12kHz, was ich für das Alter eigentlich auch schon beachtlich finde.
Sowohl der aktuelle Praktikant (Anfang 20) als auch ich werden da
regelmäßig als "Hochtöner-OK-Indikator" benutzt. Spätestens wenn es
aus der hintersten Lagerecke oder der Werkstatt schreit weiß der Chef,
dass der Hochtöner noch geht. Fies wie er ist, fängt er gerne bei
20kHz an und dreht die Frequenz des Testtongenerators nur gaaanz
langsam runter. Wir schreien in der Regel deutlich vor Erreichen
seiner oberen Hörgrenze. Seine JBLs funktionieren allerdings nur
<18kHz mit nennenswertem Pegel.
>Norbert Hahn <ihat...@nospam.invalid> wrote:
>
>> Es gibt kein Abspielgerät. Zur Aufnahme habe ich ein Paar Mikrofone, deren
>> Kabel zum Mikrofonverstärker mit integriertem A/D-Wandler
>
>38kHz Sampling und früher nicht darauf geachtet?
38 kHz Sample-Frequenz sind sehr unüblich. Meine Geräte können das nicht!
>> und von da geht's
>> verlustfrei in den Rechner.
>
>Vielleicht stört der Rechnerbus in den Analogteil.
>Nullrobe: Ersetze Mikro und Bürgerhaus gegen Abschlußwierstand und
>Homeoffice.
Die Nullprobe ist überflüssig, da ich zahlreiche Aufnahmen in
verschiedenen Häusern machen und alle anderen Aufnahmen sauber sind.
Norbert
Ich werde das Thema bis in den Oktober vertagen, wenn das nächste Konzert
dort ansteht, bei dem es auch mehrere Proben gibt.
Danke für alle Anregungen!
Norbert
Ich hoffe, Du lieferst uns dann hier einen neuen Bericht!
Gruss
Harald
> Ein 15jahriger der eine coole Idee hatte wie man einen TonIng ins
> gruebeln bringen koennte und einfach einen AVR programmiert hat immer
> diese Frequenz zu erzeugen. :)
Als Jugendlicher hatten wir dieselbe Idee für den Unterricht. Aber mit
NE555 und variabel. Wir waren entsetzt, wie tief wir runter drehen
mussten bevor die Kunstlehrerin was hörte. Die in der Reihe vor mir
sassen schon mit schmerzverzerrtem Gesicht da, beteuerten aber eifrig,
daß da nichts pfeife...
Bernd
Norbert Hahn schrieb:
> Setup 1: Mikros: AKG C480B mit ULS/61-Kapsel, Mikrofon-Verst.
> und A/D-Wandler Edirol M-16DX. Samplerate 44,1 kHz, 16 Bit/Kanal.
> Der Pegelunterschied zwischen rechts und links des 19 kHz Tons
> ist 3 dB.
Hmm...warum 44,1kHz/16Bit hier...
> Setup 2: Mikros: Sennheiser MKH-50, Tascam DR-100 mit eingebautem
> Mikrofonverstärker. Samplerate 96 kHz, 16 Bit/Kanal. Der Pegel-
> unterschied ist hier beträchtlich: Das rechte Mikro zeigte zu den
> Zuhörern, der Pegel unterscheidet sich nicht von Grundrauschen.
Und hier 96kHz/16Bit?
Oder anders...: Ging es dir weniger um die Musikaufzeichnung, sondern
eher um die Messung des Spektrums?
Aber wo du gerade dein Setup 2 erwähnst...:
Ich war letztens bei einer Aufzeichnung dabei, wo akuter Zeitmangel war.
Fest der Chöre - einen ganz bestimmten Chor aufnehmen, auf einer eng
verplanten Bühne. Aufbauzeit des großen Chors sowie eines kleinen
Orkesters 5-10 Minuten, dann rund 40 Minuten Darbietung, danach 3
Minuten Abbau damit der nächste Chor Platz hat.
Aufgrund dieser Platz- und Zeitvorgaben kamen wir zu einem ähnlichen Setup.
Unser Sorgenkind an diesem Tag...:
Stativ mit 2x AKG C414XLS auf Stereoschiene, über rund 1,5m XLR an einen
DR-100 48kHz/24Bit.
Seit 2 Jahren erwies sich der DR-100 als zuverlässig mit rund 2-2,5h
Akkulaufzeit. Natürlich haben wir ihn auch mehrfach zusammen mit den
zwei C414XLS getestet: > 2h Laufzeit alleine über den LiIon-Akku.
Also am Vortag ans Ladegerät gehängt. Am nächsten Morgen (nach gut 10h!)
war wie erwartet die Lade-LED aus.
Kurz eingeschaltet, geguckt ob die SD-Karte leer ist, ob der Akku voll
ist - für OK befunden und ausgeschaltet, zusätzliche AA-Primärzellen
rein, dann eingepackt für die Aufnahme am Nachmittag.
Vor der Aufnahme aufgebaut, eingestartet, gepegelt...
40 Minuten später im Gewusel der Bühne hin gegangen...:
Die LED's der C414 leuchteten noch schwach, der DR-100 war dunkel
(Aufnahmetaste leuchtete nicht mehr) - auf dem Display stand "Low Batt".
Auswertung zeigte, das er gennau 11 Minuten Strom hatte.
Das ist so ziemlich die Zeit, welche die AA-Zellen als Notreserve in
diesem Setup leisten können.
Die Energie aus dem LiIon-Akku war futsch!
Defekt ist da nix...inzwischen mehrfach ausgesetet.
Akku lädt zuverlässig, im exakt gleichen Setup reicht er nun wieder >2h.
Ich schätze mal das da was im Energiemanagement des DR-100 was schief
lief. Irgendwie so in der Art:
Firmware hat sich beim laden kurzerhand verschluckt und Ladevorgang
abgebrochen, dabei aber vergessen die Lade-LED abzuschalten.
Irgendwann muss das Teil nochmal wachgeworden sein und den Akku einfach
für "Voll" gehalten haben.
Mit eine Erklärung dafür, das er beim Check morgens noch mit einem
LiIon-Status von 100% prahlte.
Wenige Stunden später muss er dann Sekunden oder Minuten nach Einstarten
auf AA-Zellen Notbetrieb umgeschaltet haben.
Seit dem liegt der DR-100 hier auf Eis. Bevor der nochmal für ernste
Sachen eingesetzt wird, müssen wir noch einige Tests machen und uns mit
Tascam auseinander setzen.
Zum Glück hatten wir am Aufnahmetag noch ein Setup 2...
> Es sieht stark nach den Leuchtstofflampen über der Bühne aus,
> da der Zuschauerraum nicht beleuchtet war und von dort auch
> kein 19 kHz-Ton kam.
>
> Mit welcher Frequenz arbeiten die EVGs?
Vergiss es. Höchstwarscheinlich war es tatsächlich ein akkustisches
Signal. Die passende Spürnase dafür nennt sich Meßmikrofon.
Geht auch in Form eines empfindlichen Kugel/Niere Kleinmembran (sollte
eine schöne Höhenanhebung haben) an einer langen Angelrute.
Ich würde eher ein taugliches Shotgun nehmen und einfach auf Suche gehen.
Will heißen: Solche Sachen kommen meißt von derart unscheinbaren
Quellen, das jegliches Rätselraten vertane Zeit und Hirnabnutzung ist.
EVG's/Schaltnetzteile usw. scheiden eh aus. Deren Pegel und Frequenz
währen sehr Last- und Temperaturabhängig.
Von unten/Menschenhöhe wird's kaum kommen - 400 Menschen sitzen ja nicht
still - jede größere Bewegung würde u.U. den Pegel verändern.
Bleibt nur eine Richtung: Oben.
Ausserdem währe es für mich höchstens eine Frage der Neugierde nach der
Ursache zu suchen. Im Mix...na -70dbFS@19kHz...dann noch bei
16Bit...sollte sowas wirklich stören, reicht der Griff zu einem gut
auflösenden Equalizer.
Was richtig breites, womöglich dynamisch in der Frequenz und Pegel
rumwaberndes, währe da schon problematischer.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
> Will heißen: Solche Sachen kommen meißt von derart unscheinbaren
> Quellen, das jegliches Rätselraten vertane Zeit und Hirnabnutzung ist.
> EVG's/Schaltnetzteile usw. scheiden eh aus. Deren Pegel und Frequenz
> währen sehr Last- und Temperaturabhängig.
Es sei denn, es wäre die Erzeugung der Phantomspeisung... wenn die
irgendwie schlecht gemacht ist oder schlecht geworden wäre... aber wenn es
hinterher mit selbem Equpiment wieder sauber funktioniert, isses ja auch
unwahrscheinlich...
hm....
>hm....
Irgendwie wurde auf einen m�glichen Pilotton aus einem Funkmirko nicht
eingegangen...den Hinweis habe ich aber schon fr�her eingekippt hier.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ich antworte mal Klaus und Andreas,
ja den meinte ich, die Firma mit dem großen V in der Mitte des Namens..
(Garantierte?) Datenblattangabe für den B760 war IMHO -60dB.
In Tests wurden mal -70dB gemessen. Das _sollte_ doch einklich reichen,
daß es nicht mehr störend hörbar ist..
Jorgen
Hallo,
-60dB wovon?
Ausserdem: nicht überall sind heute noch Referenztuner von 1977 im
Einsatz und fraglich ist dazu ja auch noch, ob die Werte nach 33 Jahren
noch stabil sind.
Eine CD zum Vergleich hat ja einen Dynamikumfang von theoretisch bis zu
96 dB. Das ist daher auch schon länger ein Massstab für Aufnahme- und
Wiedergabetechnik.
Bernd Mayer
> Irgendwie wurde auf einen möglichen Pilotton aus einem Funkmirko
> nicht eingegangen
Der OP hat festverkabelte Mikros ohne Funk verwendet.
Selbst wenn im Raum ein FuMi für eine andere Aufzeichnung
verwendet wurde, hätte dessen Pilotton ja erst von einem
am Equipment des OP angeschlossenen Receivers nichtunterdrückt
empfangen werden müssen.
Gruß Christian
>Nunja, ist wenig warscheinlich - vorrausgesetzt das Mikro hält sich an
>heute übliche Daten und Techniken.
>So ist 19008Hz sehr ungewöhnlich als Pilotton.
Billig-Mikros verwenden da teilweise einfach den
Stereocoder-Kram...habe sowas mal bei 175 MHz angetroffen. Und 19KHz
sind da genau der übliche Wert.
>Der Pilotton wird wird nur mit wenigen hundert Hz Hub moduliert, je nach
>Hersteller sogar eher unter 100Hz Hub.
>Maximalhub liegt dagegen eher bei 40-48kHz bei Vollaussteuerung.
>Ausserdem senden die Teile mit maximal 50mW, und das je nach Hersteller
>mit brauchbaren bis mässig funktionablen Wirkungsgraden.
Das ist eh klar.
>Ich wüsste nicht wie von sowas der verschwindend leise Pilotton in eine
>symmetrische XLR-Leitung oder gar einem Mikrofon einstrahlen - und
>demoduliert werden könnte.
Nicht direkt auf dem HF-Weg (ist ja FM, da passiert sowas eh nicht),
sondern sich aus dem Empfängerausgang stehlen, oder auch über
Betriebsspannung / Masseschleife / was auch immer.
>Grüße aus Dortmund
>
>Jürgen Hüser
>Der OP hat festverkabelte Mikros ohne Funk verwendet.
>Selbst wenn im Raum ein FuMi für eine andere Aufzeichnung
>verwendet wurde, hätte dessen Pilotton ja erst von einem
>am Equipment des OP angeschlossenen Receivers nichtunterdrückt
>empfangen werden müssen.
Oder der Empfänger saut das Signal sonstwie 'raus.
Unter 75kHz Hub womöglich?
> Ausserdem: nicht überall sind heute noch Referenztuner von 1977 im
> Einsatz und fraglich ist dazu ja auch noch, ob die Werte nach 33 Jahren
> noch stabil sind.
Es ging darum, daß es durchaus Geräte gibt, die eine -gute-
Pilottonunterdrückung haben bzw. meinetwegen auch _hatten_
(Haarspalterei...)
>
> Eine CD zum Vergleich hat ja einen Dynamikumfang von theoretisch bis zu
> 96 dB. Das ist daher auch schon länger ein Massstab für Aufnahme- und
> Wiedergabetechnik.
Das kommentiere ich jetzt nicht weiter..
> Bernd Mayer
>
ob das Ding wirklich AUSGESCHALTET wurde? Ich tippe jedenfalls daruf,
daß dies im Eifer des Zusammenpackens versäumt wurde.
Andi
>Hallo!
>
>Norbert Hahn schrieb:
>
>> Setup 1: Mikros: AKG C480B mit ULS/61-Kapsel, Mikrofon-Verst.
>> und A/D-Wandler Edirol M-16DX. Samplerate 44,1 kHz, 16 Bit/Kanal.
>> Der Pegelunterschied zwischen rechts und links des 19 kHz Tons
>> ist 3 dB.
>
>Hmm...warum 44,1kHz/16Bit hier...
Aus zwei Gründen:
1. Parallel zum Laptop läuft als Sicherung ein DAT mit. Der kann
maximal 48/16.
2. Von der Aufnahme wurden CDs produziert. Da ist 44,1/16 Pflicht.
>> Setup 2: Mikros: Sennheiser MKH-50, Tascam DR-100 mit eingebautem
>> Mikrofonverstärker. Samplerate 96 kHz, 16 Bit/Kanal. Der Pegel-
>> unterschied ist hier beträchtlich: Das rechte Mikro zeigte zu den
>> Zuhörern, der Pegel unterscheidet sich nicht von Grundrauschen.
>
>Und hier 96kHz/16Bit?
>
>Oder anders...: Ging es dir weniger um die Musikaufzeichnung, sondern
>eher um die Messung des Spektrums?
Ich wollte mit dieser Aufnahme
1. das für mich neue DR-100 testen
2. einmal in "Ruhe" das Spektrum diverser Schlaginstrumente ansehen.
>
>Aber wo du gerade dein Setup 2 erwähnst...:
>Ich war letztens bei einer Aufzeichnung dabei, wo akuter Zeitmangel war.
>Fest der Chöre - einen ganz bestimmten Chor aufnehmen, auf einer eng
>verplanten Bühne. Aufbauzeit des großen Chors sowie eines kleinen
>Orkesters 5-10 Minuten, dann rund 40 Minuten Darbietung, danach 3
>Minuten Abbau damit der nächste Chor Platz hat.
Genau diese Situation hatte ich wenige Tage vorher auch gehabt und
ebenfalls das DR-100 mit den eingebauten Richtmikros verwendet. Dabei
Laufzeit des mitgelieferten Akkus > 4h.
>Aufgrund dieser Platz- und Zeitvorgaben kamen wir zu einem ähnlichen Setup.
>Unser Sorgenkind an diesem Tag...:
>Stativ mit 2x AKG C414XLS auf Stereoschiene, über rund 1,5m XLR an einen
>DR-100 48kHz/24Bit.
Ich weiß nicht, wieviel Strom Deine Mikros ziehen. Meine AKG benötigen
ca. 2 mA pro Mikro. Bei zwei Mikros und einem angenommen Wirkungsgrad
von 50% für den DC-DC-Wandler komme ich auf 100 mA, die der Akku
zusätzlich (im Vergleich zu den eingebauten Mikros) liefern muss.
[snip]
>Ich schätze mal das da was im Energiemanagement des DR-100 was schief
>lief. Irgendwie so in der Art:
>Firmware hat sich beim laden kurzerhand verschluckt und Ladevorgang
>abgebrochen, dabei aber vergessen die Lade-LED abzuschalten.
>Irgendwann muss das Teil nochmal wachgeworden sein und den Akku einfach
>für "Voll" gehalten haben.
Ich würde mal bei TASCAM in Wiesbaden anrufen: 0611-7158-0. Möglicher-
weise haben die eine Idee. Als ich noch meinen TASCAM DA-30 häufig
verwendet habe, hatte ich von den Japanern in Wiesbaben sehr gute
Tipps bekommen - allerdings nur auf Englisch, was für mich kein Problem
war.
>Vergiss es. Höchstwarscheinlich war es tatsächlich ein akkustisches
>Signal. Die passende Spürnase dafür nennt sich Meßmikrofon.
Es war/ist mehr Interesse als Notwendigkeit.
>Geht auch in Form eines empfindlichen Kugel/Niere Kleinmembran (sollte
>eine schöne Höhenanhebung haben) an einer langen Angelrute.
>Ich würde eher ein taugliches Shotgun nehmen und einfach auf Suche gehen.
Das werde ich im Herbst machen. Das Sennheise MHK-50 ist bei 19 kHz
wohl spitz genug.
Danke für Dein Erfahrungsbericht!
Norbert
In der Tat läuft wohl der DC-DC-Wandler im TASCAM DR-100 mit 24 kHz und
mit den A/D- und D/A-Wandlern gekoppelt. Das ist bei 96 kHz Sampling-
frequenz auch recht gut im Spektrum zu sehen, allerdings < 100 dB unter
Vollaussteuerung.
Norbert
>> Vergiss es. H�chstwarscheinlich war es tats�chlich ein akkustisches
>> Signal. Die passende Sp�rnase daf�r nennt sich Me�mikrofon.
>
> Es war/ist mehr Interesse als Notwendigkeit.
>
>> Geht auch in Form eines empfindlichen Kugel/Niere Kleinmembran (sollte
>> eine sch�ne H�henanhebung haben) an einer langen Angelrute.
>> Ich w�rde eher ein taugliches Shotgun nehmen und einfach auf Suche gehen.
>
> Das werde ich im Herbst machen. Das Sennheise MHK-50 ist bei 19 kHz
> wohl spitz genug.
Fledermausdetektoren (Umsetzer) k�nnen beim Aufsp�ren von UV Emittenten
sehr hilfreich sein.
--
mfg hdw
> ja den meinte ich, die Firma mit dem großen V in der Mitte des Namens..
> (Garantierte?) Datenblattangabe für den B760 war IMHO -60dB.
> In Tests wurden mal -70dB gemessen.
Wenn ich mal Lust habe hänge ich den EMU0202 mal im Wohnzimmer dran :-)
Butzo
> Ausserdem: nicht überall sind heute noch Referenztuner von 1977 im
> Einsatz und fraglich ist dazu ja auch noch, ob die Werte nach 33 Jahren
> noch stabil sind.
Mit Sicherheit besser als die Sch**** Sender mit den OptiMods vor dem
Sendereingang :-(
Butzo
Norbert Hahn schrieb:
>> Hmm...warum 44,1kHz/16Bit hier...
>
> Aus zwei Gründen:
> 1. Parallel zum Laptop läuft als Sicherung ein DAT mit. Der kann
> maximal 48/16.
> 2. Von der Aufnahme wurden CDs produziert. Da ist 44,1/16 Pflicht.
Jaja...bei CD aber erst beim Mastering. Aber gut, wenn dein
Aufnahmegerät nur 16 bit kann.
>> Und hier 96kHz/16Bit?
>>
> Ich wollte mit dieser Aufnahme
> 1. das für mich neue DR-100 testen
OK...
> 2. einmal in "Ruhe" das Spektrum diverser Schlaginstrumente ansehen.
OK...aber...
Wenn man ein Aufnahmegerät hat, das 24Bit Auflösung fahren kann, dann
nutzt man diese idR grundsätzlich - auch wenn das mal ne CD werden soll.
Overhead! Jedes Bit mehr hilft dir weiter von 0dBFS fern zu bleiben, mit
der Gewissheit das dass Rauchen am unteren Ende auch weit genug entfernt
sind.
Nimmt man direkt mit 16Bit entsprechend schlappen 80dB Dynamikumfang
auf, ist das schon ein sehr enges Fenster. Da musst du ja verlixt hoch
mit den Pegeln.
Und wenn man in seine AD-Wandler vertraut und weis das die echte 24 Bit
liefern, ja dann kann man auch mal nen klassisches Kontzert mit
10...15dB Overhead im Mittel aufnehmen (erfahrungsgemäß schafft es
selbst dann noch irgendeiner auf schweißtreibende -2,1dBFS.
> Genau diese Situation hatte ich wenige Tage vorher auch gehabt und
> ebenfalls das DR-100 mit den eingebauten Richtmikros verwendet. Dabei
> Laufzeit des mitgelieferten Akkus > 4h.
Jop, so ist's auch normal...bei uns >2,5h an 2xC414XLS und
mitgelieferten Akku. DR-100 ist etwa 1,5 Jahre alt.
> Ich weiß nicht, wieviel Strom Deine Mikros ziehen. Meine AKG benötigen
> ca. 2 mA pro Mikro. Bei zwei Mikros und einem angenommen Wirkungsgrad
> von 50% für den DC-DC-Wandler komme ich auf 100 mA, die der Akku
> zusätzlich (im Vergleich zu den eingebauten Mikros) liefern muss.
Naja - sind schon fette Teile. Die ziehen jeweils locker 4mA.
Macht zusammen 8mA @ 48V entsprechend rund 400mW.
Aber wie gesagt - im Normalfall läuft exakt diese Zusammenstellung >2,5h
nonstop mit 48kHz@24Bit.
> Ich würde mal bei TASCAM in Wiesbaden anrufen: 0611-7158-0. Möglicher-
> weise haben die eine Idee.
Momentan haben wir das Teil erstmal hinten angestellt.
Aber nächste oder übernächste Wochen wollen wir nochmal ein paar
Klimatests machen. Und dann werden wir freilich auch mal Kontakt mit
Tascam aufbauen.
Solange nicht absolut klar ist, woran dieser eine Ausfall lag, ist es
für ernsthafte Sachen schlichtweg nicht mehr einsetzbar.
>> Vergiss es. Höchstwarscheinlich war es tatsächlich ein akkustisches
>> Signal. Die passende Spürnase dafür nennt sich Meßmikrofon.
>
> Es war/ist mehr Interesse als Notwendigkeit.
Hehe...na wenn dich das interessiert, kannst du ja mal an mehreren orten
aufnahmen fahren. So richtig interessant wird's mit guten, offenen
Mikrofonverstärkern und Samplingraten bis 192kHz.
Da sind dann neben entsprechenden Mikrofonen auch dickere Induktivitäten
am Kabel sinnvoll.
Oberhalb unseren menschlichen Hörbereiches gibt's nochmal genausoviel
Lärm und Magnetfelder.
Und besonders interessant: Nicht alles kommt von ESL's, Schaltreglern
und Computern.
Nene...Wasserrohre, Gasrohre, Luftmoleküle die über Fensterscheiben
reiben, elektrische Entladungen ringsrum...
Hatte da vor einigen Jahren mal aus langeweile was gebaut...:
Ne alte Mikrofonangel 5m mit fetter Induktivität oben, dann ne Handvoll
LM833 und das ganze über eine ekelhaft billige und unflexible Behringer
UCA-202 mit 192kHz@24Bit am Laptop durch die Natur gewandert.
Irrsinn, was da alles alleine das Blattwerk der Bäume für Signale
induziert hat.
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Oder der Empfänger saut das Signal sonstwie 'raus.
Hmm, keine Frage - ausschließen kann man sowas nicht.
Dafür hat man halt schon zuviele Negativbeispiele bei heutiger
Consumertechnik gesehen.
Allerdings doch eher weniger warscheinlich - da der Empfänger den
Pilotton ja eigentlich nur auswerten - nicht aber selber erzeugen oder
verstärken soll.
Nö, das letzte was mir im Bereich Funkmikrofone falsch aufgestossen ist,
waren solche mittelpreisige SRD-Teile bei 864MHz der Marke "Soh".
9,5" Empfänger in stabilem Metallgehäuse, zwei Antennenbuchsen, drauf
stand "Real Diverity".
Die ersten Töne darüber taten schon weh...das Gehäuse des Handsenders
hatte eine größere Mirkofoniewirkung als die eigentliche Mikrofonkapsel.
Ursache: Viel zu dünne und labile Abschirmbleche um den VCO.
Nach Versteifung mittels anständiger Kupferbleche und viel Lötzinn war
der Spuk vorbei.
Dann der Frequenzgang...Consumermässig so ab 90Hz bis 16kHz gerado so
mit ner Welligkeit von 6,xdB.
Was mir jedoch auffiel: Die Diversityanzeige sprang wild zwischen den
Antennen hin und her.
Also mal wechselseitig die Antennen abgenommen...sprang weiter hin und her.
Also den Empfänger aufgeschraubt.
Und siehe da:
Nix mit zwei komplette Empfänger!
Nö - ein Tuner mit PIN-Umschaltung am Eingang - gennauer gesagt war die
Platine dafür vorbereitet.
Bestückt war sie nur mit einem Koppelkondensator welcher die linke
Antenne auf dem Tunereingang legte. Die Stripline von der Rechten
Antenne endete an einem unbestücktem Pad.
Witziger weise war das Flackern der Diversity-Anzeige schlampigst per
Firmware immitiert...
>Hmm, keine Frage - ausschlie�en kann man sowas nicht.
>Daf�r hat man halt schon zuviele Negativbeispiele bei heutiger
>Consumertechnik gesehen.
>Allerdings doch eher weniger warscheinlich - da der Empf�nger den
>Pilotton ja eigentlich nur auswerten - nicht aber selber erzeugen oder
>verst�rken soll.
Nun ja, da drin ist i.d.R. eine PLL mit einem Oszillator, die darauf
"fangen" soll...sowas kann schon Mist machen. Mir kommen die sauberen
und stabilen 19 KHz einfach zu bekannt vor, mit dieser Frequenz habe
ich schon als 14-J�hriger gek�mpft.
>Best�ckt war sie nur mit einem Koppelkondensator welcher die linke
>Antenne auf dem Tunereingang legte. Die Stripline von der Rechten
>Antenne endete an einem unbest�cktem Pad.
>
>Witziger weise war das Flackern der Diversity-Anzeige schlampigst per
>Firmware immitiert...
Urgs. Ohne Worte.
Dieser Tage habe ich um's Verrecken die Frequenz recht modern
wirkender Funkmikros nicht gefunden, 170 bis 200 und 470 bis 870
definitiv ohne Fund. Schon 1.9 GHz digital?
>Gr��e aus Dortmund
>
>J�rgen H�ser
Für "normalen" Stereoempfang reichten die "üblichen" Pilottonfilter aus.
Wollte man Sendungen mitschneiden, empfahlen sich steile aktive
Tiefpässe bei 15_kHz einzuschleifen. Ansonsten konnte es passieren, das
der Mitschnitt etwas "rau" klang.
--
mfg hdw
Jürgen Hüser schrieb:
> Nö, das letzte was mir im Bereich Funkmikrofone falsch aufgestossen ist,
> waren solche mittelpreisige SRD-Teile bei 864MHz der Marke "Soh".
> 9,5" Empfänger in stabilem Metallgehäuse, zwei Antennenbuchsen, drauf
> stand "Real Diverity".
Hallo,
für diesen betrügerischen Murks hat man sich wohl nicht getraut
Diversity draufzuschreiben. ;-)
>
> Die ersten Töne darüber taten schon weh...das Gehäuse des Handsenders
> hatte eine größere Mirkofoniewirkung als die eigentliche Mikrofonkapsel.
> Ursache: Viel zu dünne und labile Abschirmbleche um den VCO.
> Nach Versteifung mittels anständiger Kupferbleche und viel Lötzinn war
> der Spuk vorbei.
> Dann der Frequenzgang...Consumermässig so ab 90Hz bis 16kHz gerado so
> mit ner Welligkeit von 6,xdB.
> Was mir jedoch auffiel: Die Diversityanzeige sprang wild zwischen den
> Antennen hin und her.
> Also mal wechselseitig die Antennen abgenommen...sprang weiter hin und her.
> Also den Empfänger aufgeschraubt.
> Und siehe da:
> Nix mit zwei komplette Empfänger!
> Nö - ein Tuner mit PIN-Umschaltung am Eingang - gennauer gesagt war die
> Platine dafür vorbereitet.
> Bestückt war sie nur mit einem Koppelkondensator welcher die linke
> Antenne auf dem Tunereingang legte. Die Stripline von der Rechten
> Antenne endete an einem unbestücktem Pad.
>
> Witziger weise war das Flackern der Diversity-Anzeige schlampigst per
> Firmware immitiert...
Bye
Hallo,
AFAIK hat das UCA-202 "High-resolution 48 kHz converters for high-end
audio quality", siehe:
http://www.behringer.com/EN/Products/UCA202.aspx
Bernd Mayer
Hallo,
AFAIK hat das UCA-202 "High-resolution 48 kHz converters for high-end
audio quality", siehe:
http://www.behringer.com/EN/Products/UCA202.aspx
Und hier das Datenblatt:
http://www.behringer.com/EN/downloads/pdf/UCA202_P0484_M_DE.pdf
Seite 18:
"Digitale Verarbeitung
Wandler 16-bit Wandler
Abtastrate 32kHz, 44,1kHz, 48,0 kHz"
Bernd Mayer
Vielleicht gab's ja davon eine Revision 2? ;)
Hallo,
wo gibt es die? Die interessiert mich auch sofern die mehr kann.
Bernd Mayer
> Am 17.06.2010 11:00, schrieb Ansgar Strickerschmidt:
>>> http://www.behringer.com/EN/Products/UCA202.aspx
>
> wo gibt es die? Die interessiert mich auch sofern die mehr kann.
Meine hab' ich von Thomann, 28EUR damals, läuft mit dem generischen USB-
Audiotreiber, also auch unter Linux.
Gruß
Henning
TI hat hübsche USB-Audio-Chips, mit denen man sich solche selbst bauen
kann. Unter SDR-lern wurde mal ein sagenumwobener BurrBrown-Chip als
bestes Interface gehandelt. Nach ein wenig Suchen fand ich den PCM2906B
von TI (Made by BB), mit dem sich das Interface ganz einfach bauen lies.
Der hat zwar nur 16Bit, TI dürfte aber auch mehr im Programm haben.
Falk
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Urgs. Ohne Worte.
Naja, hin und wieder stolpert man schonmal über sowas.
Kürzlich erst ein ähnliches Erlebniss gehabt, als ich mal soein Wouxun
KG-699E 4m Gerätchen zum Durchmessen bekam.
Meine kühnsten Erwartungen wurden bei weitem übertroffen...:
http://www.funktechnik-hueser.de/TMPdat/Wouxun%20KG699E.pdf
Kurze Zeit später hat dann ein Kollege ein Rexon RL328 in die Finger
bekommen und nach meinem Muster die selben Messungen (bessere
Vergleichbarkeit für nicht technisch versierte Anwender) durchgeführt:
http://fabpicard.bos-ausbilder.de/REXON-RL328-4m.pdf
Wenn du nach dieser Lektüre nicht wissen solltest, ob du lachen oder
weinen sollst - mach dir nix draus. Ging mir ähnlich.
> Dieser Tage habe ich um's Verrecken die Frequenz recht modern
> wirkender Funkmikros nicht gefunden, 170 bis 200 und 470 bis 870
> definitiv ohne Fund. Schon 1.9 GHz digital?
Die üblichen Teile im Regelbetrieb laufen generell 470-870MHz, je nach
Anwender (Veranstaltungsräume, Theaterbühnen, Wanderbühnen) eben im
VHF-Bereich so 174-230MHz. Ganz ganz selten, vorwiegend Theaterbereich,
ist für manche Anwendungen sogar noch die ein oder andere 37MHz-Technik
im Einsatz - aber nur die drei Breitbandkanäle dort mit 150kHz
zulässiger Kanalbreite. Die ganzen Schmalbandsachen sind alle
ausgestorben da unten.
Es gab mal mitte der 90'er international erste Gerätestudien zu höheren
Bändern und digitaler Übertragung. Auch Sennheiser hat da ein Testmodell
gehabt. Lag damals glaube ich um die 1,7GHz da bei E-Netz und DECT im
Bereich.
Jetzt aktuell wird in Richtung 1,9GHz rumgetestet, was man da für
Qualitäten hin bekommt. Der Erfolgsdruck bei den Entwicklern ist aber
wieder bissel abgeflacht, seit dem die BnetzA in der VVnöbL die
Ratlosigkeit bissel gedämpft hat.
Professionelle Nutzer dürfen demnächst halt <790MHz mitbenutzen und
brauchen eine gebührenpflichtige, regional gebundene Frequenzzuteilung -
die Hobby-Musiker hingegen werden auf den SRD-bereich verwiesen.
Wie das mit den Broadcast-Anwendungen langfristig weiter geht, wird wohl
erst nach der nächsten WRC klarer werden.
[...]
> Dieser Tage habe ich um's Verrecken die Frequenz recht modern
> wirkender Funkmikros nicht gefunden, 170 bis 200 und 470 bis 870
> definitiv ohne Fund. Schon 1.9 GHz digital?
>
Duerfen digitale bei Euch nicht auf 2.45GHz senden?
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Bernd Mayer schrieb:
> AFAIK hat das UCA-202 "High-resolution 48 kHz converters for high-end
> audio quality", siehe:
>
> http://www.behringer.com/EN/Products/UCA202.aspx
>
> Und hier das Datenblatt:
> http://www.behringer.com/EN/downloads/pdf/UCA202_P0484_M_DE.pdf
> Seite 18:
> [...]
Ich weis. Sogar im Datenblatt des Codec-Chips von TI steht 48kHz.
Aber was soll ich sagen: Mit diversen FFT-Tools arbeitet das Teil
klaglos bis 192kHz Samlingrate!
Wundert mich auch das sowas nirgends erwähnt wird.
Währe vielleicht vorstellbar das es kein garantiertes Feature ist.
Erstaunlicher weise klappt das nämlich nicht mit jedem Programm...:
Audio-Programme wie Wavelab, Cubase usw: Ist bei 48kHz schluss.
Das gute alte SpectraLab von http://www.soundtechnology.com/
und ähnliche Tools können meine UCA-202 aber bis 192kHz hetzen.
Und ja: Mit improvisierter Rahmenantenne und ordentlich Verstärkung,
zeigte sie mir schemenhaft DCF77.
Hi hi. Hatte vor drei Monaten eine Anlage hier. Zwei huebsche
verschieden klappbare Antennen, Plastikroehrchen. Aufgemacht, in einem
ein Schaltdraht als Antenne, das andere leer.
[...]
>Wenn man ein Aufnahmegerät hat, das 24Bit Auflösung fahren kann, dann
>nutzt man diese idR grundsätzlich - auch wenn das mal ne CD werden soll.
>Overhead! Jedes Bit mehr hilft dir weiter von 0dBFS fern zu bleiben, mit
>der Gewissheit das dass Rauchen am unteren Ende auch weit genug entfernt
>sind.
>Nimmt man direkt mit 16Bit entsprechend schlappen 80dB Dynamikumfang
>auf, ist das schon ein sehr enges Fenster. Da musst du ja verlixt hoch
>mit den Pegeln.
Das ist in einem voll besetzten Bürgerhaus nicht so kritisch mit der
Dynamik. Und bei Laienmusikern raschelt es auch öfter auf der Bühne als
mit lieb ist. Außerdem...
>Und wenn man in seine AD-Wandler vertraut und weis das die echte 24 Bit
>liefern, ja dann kann man auch mal nen klassisches Kontzert mit
>10...15dB Overhead im Mittel aufnehmen (erfahrungsgemäß schafft es
>selbst dann noch irgendeiner auf schweißtreibende -2,1dBFS.
... sehe ich das wesentlich lockerer. Leichte Übersteuerung des A/D-
Wandlers im DR-100 bis etwa +6 dB kann ich hinterher im Adobe Audition
mit der Funktion Clip Restoration bequem ausbügeln. Daher ist bei mir
-2 dB noch nicht schweißtreibend.
[...]
>Oberhalb unseren menschlichen Hörbereiches gibt's nochmal genausoviel
>Lärm und Magnetfelder.
>Und besonders interessant: Nicht alles kommt von ESL's, Schaltreglern
>und Computern.
>Nene...Wasserrohre, Gasrohre, Luftmoleküle die über Fensterscheiben
>reiben, elektrische Entladungen ringsrum...
Ja, die Urlaubszeit fängt ja bald an...
Norbert
> bestes Interface gehandelt. Nach ein wenig Suchen fand ich den
> PCM2906B von TI (Made by BB), mit dem sich das Interface ganz einfach
> bauen lies. Der hat zwar nur 16Bit, TI dürfte aber auch mehr im
> Programm haben.
PCM2900 ist http://www.sdr-kits.net/VNWA/VNWA_Description.html hier
drauf. Das Teil gefällt mir irgendwie, lese gerade fleissig in der
Yahoo-Gruppe mit. Wäre noch eine Bastelarbeit für den Winter. Leider
noch keine Software für Linux.
73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de
Bei
"Caution: The VNWA WILL DEFINITELY NOT WORK with any USB to Parallel
Port adapter due to stringent timing requirements!
... Test LPT functionality before ordering with our software*. Test
procedure:: “Start DDS.exe application, press the button toggle 1/5MHz
and check with a scope if the LPT control lines show activity."
habe ich aufgehört, zu lesen.
> Das Teil gefällt mir irgendwie, lese gerade fleissig in der
> Yahoo-Gruppe mit. Wäre noch eine Bastelarbeit für den Winter. Leider
> noch keine Software für Linux.
Angesichts der LPT-Bit-Banging-Kacke vielleicht nicht schlecht ;-)
Ganz verstanden habe ich die SDR-Hype sowieso nicht: Was ist so toll
daran, einen Oszillator mit dem PC zu programmieren? Allein die
Demodulation der Audio-ZF mit der Rechenleistung eines PC fand ich ganz
interessant. Daß es damals keine Software dafür gab, war das Ende von
http://www.qsl.net/dl3daz/ ... (Wie kommt man da eigentlich an ein
verlorenes Passwort?)
73,
Falk
Ist zwar ot aber ich suche eigentlich immer noch
ne Möglichkeit, meinen Plattenspieler ans Note-
book anzuschliessen. Da erscheint mir das obige
Gerät auch preislich passend zu sein, oder sind
die inzwischen deutlich teurer?
Gruss
Harald