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einfache Stromanzeige am Steckernetzteil?

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Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 5:49:04 AM7/3/09
to
Ich benutze ein einfaches Steckernetzteil um diverse Ni-Akkupacks zu laden
mit C/10 Methode (250 mA).

Jetzt ist es mir schon mehrfach passiert, dass der Stecker nicht richtig
drin war, oder die Akkus im Batteriehalter keinen Kontakt hatten. Es wurde
also nicht geladen und ich hab keinerlei Rueckmeldung ob Strom fliesst.

Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.

Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).

Spannung anzeigen ist einfach, aber wie zeig ich an, ob Strom fliesst?
Ich kann die LED schlecht in Reihe anschliessen, das wird mir zu hell :-)

Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?
Gibt es ein einfaches elektronisches Bauelement, das mit 100 mV etwas
(LED mit Vorwiderstand) (an)schalten kann?

Klar, ich koennte ein geregeltes Schaltnetzteil mit Strombegrenzung
kaufen, aber das gilt nicht! :-)
Es muss doch auch einfacher und billiger gehen!

--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

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Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 6:13:49 AM7/3/09
to

Ulli Horlacher schrieb:

> Ich benutze ein einfaches Steckernetzteil um diverse Ni-Akkupacks zu laden
> mit C/10 Methode (250 mA).

> Jetzt ist es mir schon mehrfach passiert, dass der Stecker nicht richtig
> drin war, oder die Akkus im Batteriehalter keinen Kontakt hatten. Es wurde
> also nicht geladen und ich hab keinerlei Rueckmeldung ob Strom fliesst.
>
> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.

> Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
> Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).

ACK



> Spannung anzeigen ist einfach, aber wie zeig ich an, ob Strom fliesst?

genaus einfach

> Ich kann die LED schlecht in Reihe anschliessen, das wird mir zu hell :-)

Nein - aber drei Dioden in Reihe. Ergibt bei Stromfluss einen
Spannungsabfall von ca. 1,8 Volt. Parallel dazu eine Lowpower-LED mit
passendem Vorwiderstand.

<..>



> Es muss doch auch einfacher und billiger gehen!

s.o.

Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 6:15:31 AM7/3/09
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> > Spannung anzeigen ist einfach, aber wie zeig ich an, ob Strom fliesst?
>

> Spannung reicht dir nicht?

Nein, denn die Spannung koennte ja vom Akku kommen. Den Fall hatte ich
schon oefters, da war der Spannuingswahlschalter am Netzteil nicht richtig
gerastert.


> > Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
> > und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?
>

> Geht auch weniger, dann z.B. per opamp verstaerken. Du willst den Strom
> ja nicht wirklich messen, sondern nur den Spannungsabfall "unendlich"
> verstaerken, um damit eine LED zu schalten.

Genau. Wie geht das?

Gerd Kluger

unread,
Jul 3, 2009, 6:18:19 AM7/3/09
to
"Ulli Horlacher" <fram...@tandem-fahren.de> wrote in message news:h2kk6g$ao1$1...@news.bawue.net...

> Ich benutze ein einfaches Steckernetzteil um diverse Ni-Akkupacks zu laden
> mit C/10 Methode (250 mA).
>
> Jetzt ist es mir schon mehrfach passiert, dass der Stecker nicht richtig
> drin war, oder die Akkus im Batteriehalter keinen Kontakt hatten. Es wurde
> also nicht geladen und ich hab keinerlei Rueckmeldung ob Strom fliesst.
>
> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.
>
> Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
> Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).
>
> Spannung anzeigen ist einfach, aber wie zeig ich an, ob Strom fliesst?
> Ich kann die LED schlecht in Reihe anschliessen, das wird mir zu hell :-)
>
> Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
> und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?

Tja Ulli, mit 100 mV direkt kannst Du halt leider nix anfangen, aber jetzt
wird es halt Zeit sich mit dem Thema Verst�rkung zu befassen ;-)

Seh es als Chance, tiefer als bis zum Thema LED in die Elektronik
einzusteigen. Ich werfe mal in den Raum, dass Du das mit einem
Komparator/Operationsverst�rker sehr leicht l�sen kannst.
Zum Einstieg empfehle ich das tolle http://www.elektronik-kompendium.de/
wenn Du dann etwas mehr willst ist "The Art of Electronics" gut geeignet
und zum Thema Opamp ist das Op-amp Cookbook ein Klassiker.

Gru�
Gerd

J�rgen Spelter

unread,
Jul 3, 2009, 6:31:15 AM7/3/09
to

"Ulli Horlacher" <fram...@tandem-fahren.de> schrieb im Newsbeitrag
news:h2kk6g$ao1$1...@news.bawue.net...

> Ich benutze ein einfaches Steckernetzteil um diverse Ni-Akkupacks zu laden
> mit C/10 Methode (250 mA).
>
> ...>

> Spannung anzeigen ist einfach, aber wie zeig ich an, ob Strom fliesst?
> Ich kann die LED schlecht in Reihe anschliessen, das wird mir zu hell :-)
>
> ...>

Mit nem einfachen Steckernetzteil Akkus laden mit C/10 = 250 mA, wie soll
denn das gehen? Ohne Strombegrenzung oder Ladestromregelung?

Oder wie stellst Du die 250 mA ein?

Zur Stromanzeige gibt es mehrere Alternativen, kommt darauf an, wie viel
"Spannungs�berschuss" das Ladeger�t hat.

Bei geringem �berschuss geht nur eine Diode in Reihe zum Akku, parallel dazu
die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors, der dann eine LED mit
Vorwiderstand schaltet.

Ist die Spannung des Ladeger�tes hoch genug, einfach eine rote LED in Reihe
schalten. Parallel dazu einen Widerstand, der einen gro�en Teil des
Ladestromes an der LED vorbeif�hrt. Ich w�rde mal mit R = 2V / 200 mA = 10
Ohm anfangen zu experimentieren, Feinabgleich dann durch Messen. Vorsicht:
Verlustleistung am Widerstand fast 0,5 Watt, also entsprechender Widerstand.
Es gehen aber etwa 2 Volt der Ladespannung verloren, bei geregeltem
Ladestrom ist das aber meist kein Problem.

J�rgen


MaWin

unread,
Jul 3, 2009, 6:37:34 AM7/3/09
to
"Ulli Horlacher" <fram...@tandem-fahren.de> schrieb im Newsbeitrag
news:h2kk6g$ao1$1...@news.bawue.net...

> Gibt es ein einfaches elektronisches Bauelement, das mit 100 mV etwas


> (LED mit Vorwiderstand) (an)schalten kann?

Netzteil ---+--100R--+---- Akku
| |
| +---+
100k 100k |
| | |
+--------(--|+\ LED
| | | >--|>|--+
100k +--|-/ |
| 110k | |
Masse -----+--------+---+----1k---+ LED-Vorwiderstand passend zur Spannung

Im Netzteil sind bereits Dioden drin fuer den Gleichrichter,
aber diese Schaltung haengt am Akku wenn die Netzspannung
ausfaellt. Der OpAmp sollte also nicht zu sehr belasten, ein
CMOS-OpAmp wie TLC271 und hochohmige Widerstaende sind
angemessen, die LED ist eh aus.

Da der Strom der LED nach dem Einschalten ueber den 100R
Widerstand fliesst, ist eine kleine Hyserese eingebaut,
so dass die Schaltung im Umschaltmoment nicht schwingt.

Wenn das Netzteil keinen (ausreichenden) Siebelko hat,
flimmert die LED mit 100Hz, ist also dunkler als erwartet,
und der LED Vorwiderstand koennte kleiner werden.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.


Lutz Schulze

unread,
Jul 3, 2009, 6:38:16 AM7/3/09
to
Am Fri, 3 Jul 2009 09:49:04 +0000 (UTC) schrieb Ulli Horlacher:

> Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
> und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?
> Gibt es ein einfaches elektronisches Bauelement, das mit 100 mV etwas
> (LED mit Vorwiderstand) (an)schalten kann?

> Klar, ich koennte ein geregeltes Schaltnetzteil mit Strombegrenzung
> kaufen, aber das gilt nicht! :-)
> Es muss doch auch einfacher und billiger gehen!

Germaniumtransistor? Geht wohl so ab 200 mV los, aber gibt es da �berhaupt
noch welche?

Ansonsten kleiner OPV wenn es nicht mehr Spannungsabfall sein soll.

Lutz

--
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Ralph Aichinger

unread,
Jul 3, 2009, 6:47:36 AM7/3/09
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:

> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.

Warum? Ein Baumarktmultimeter kostet so ab 5 Euro, d.h.
auch nicht mehr als irgendeine Selbstbastel-Schaltung
wenn du noch eine Platine und ein Gehäuse kaufen mußt,
und läßt sich auch dauerhaft irgendwie einlöten.

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Waldemar Krzok

unread,
Jul 3, 2009, 7:17:19 AM7/3/09
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:
>
>> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.
>
> Warum? Ein Baumarktmultimeter kostet so ab 5 Euro, d.h.
> auch nicht mehr als irgendeine Selbstbastel-Schaltung
> wenn du noch eine Platine und ein Gehäuse kaufen mußt,
> und läßt sich auch dauerhaft irgendwie einlöten.

ein Ladegerät für Akkus MIT einer Anzeige auch nicht mehr.

Waldemar

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 7:36:06 AM7/3/09
to

Waldemar Krzok schrieb:

> Ralph Aichinger schrieb:
> > Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:
> >
> >> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.
> >
> > Warum? Ein Baumarktmultimeter kostet so ab 5 Euro, d.h.
> > auch nicht mehr als irgendeine Selbstbastel-Schaltung

> > wenn du noch eine Platine und ein Geh�use kaufen mu�t,
> > und l��t sich auch dauerhaft irgendwie einl�ten.

Ach ne - wie kann man ein fertiges Multimeter einfach mal so irgendwo
einl�ten?

Das "irgendwie" interessiert mich ganz besonderns. Wie geht das?

> ein Ladeger�t f�r Akkus MIT einer Anzeige auch nicht mehr.

Dann zeig mir doch mal eines in dieser Preislage das f�r Akkupacks(!)
geeignet ist!

Kommt diese NG langsam auf das Schw�tzerniveau von de.rec.heimwerken?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 3, 2009, 7:41:59 AM7/3/09
to
"Gerd Kluger" <gerd....@yahoo.de> wrote:

>Seh es als Chance, tiefer als bis zum Thema LED in die Elektronik
>einzusteigen. Ich werfe mal in den Raum, dass Du das mit einem

>Komparator/Operationsverst�rker sehr leicht l�sen kannst.

Wenn er eh schon so weit geht, dann sollte er gleich einen
vern�nftigen Automatiklader bauen.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Wiebus

unread,
Jul 3, 2009, 8:09:37 AM7/3/09
to
Hallo Ulli.

> Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
> Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).
>

Muss es eine LED sein?
Schau mal in den Schrott nach kleinen Anzeigeinstrumenten. Z.B. aus
der Aussteuerungsanzeige von kaputten Stereoanlagen, e.c. Auch
Schauzeichen aus Telephonanlagen (fast schon zu schade) sind gut
brauchbar.
Mit Reihen- und Paralellwiederständen an den Strombereich an passen,
und 1-x
1N4007 als Schutzdioden drüber.......
Leuchten zwar nicht, aber Anzeigen tun sie auch.


> Es muss doch auch einfacher und billiger gehen!

Am besten, einfachsten und billigsten ist es, diese Anzeige von
vorneherein bei der Konstruktion des Laders vorzusehen. Dazu ist es
jetzt aber zu spät.
Persönlich würde ich im jetzigen Zustand den Vorschlag von Jens mit
den Dioden als Gegenzellen bevorzugen, vorausgesetzt, Du hast nach
oben die paar Volt über.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Ralph Aichinger

unread,
Jul 3, 2009, 8:46:07 AM7/3/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
> Ach ne - wie kann man ein fertiges Multimeter einfach mal so irgendwo
> einlöten?

>
> Das "irgendwie" interessiert mich ganz besonderns. Wie geht das?

Das Anschlußkabel an irgendeiner Stelle zwischen Batteriekontakten
und Ladeschaltung in den Stromkreis einschleifen.

Natürlich bleibt das eigentliche Meßgerät außerhalb des Ladegeräts.

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 8:55:51 AM7/3/09
to

Ralph Aichinger schrieb:

> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
> > Ach ne - wie kann man ein fertiges Multimeter einfach mal so irgendwo

> > einl�ten?


> >
> > Das "irgendwie" interessiert mich ganz besonderns. Wie geht das?
>

> Das Anschlu�kabel an irgendeiner Stelle zwischen Batteriekontakten


> und Ladeschaltung in den Stromkreis einschleifen.
>

> Nat�rlich bleibt das eigentliche Me�ger�t au�erhalb des Ladeger�ts.

Dann solltest du mal deine Ausdrucksweise justieren. Du schriebst
w�rtlich:

>> ... und l��t sich auch dauerhaft irgendwie einl�ten.

Ein loses Multimeter wird kein vern�nftiger Mensch irgendwo hin, an-
oder einl�ten. Man macht sich da passende Bananenstecker und Buchsen
an die Lademimik und kann es dann "einschleifen".

Aber genau so einen Aufwand wollte der OP ja nicht!

Deine Postings in dieser Sache waren also alle wertlos und
�berfl�ssig!


Peter Heitzer

unread,
Jul 3, 2009, 9:03:04 AM7/3/09
to
Wiebus <bernd....@gmx.de> wrote:
>Hallo Ulli.

>> Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
>> Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).
>>

>Am besten, einfachsten und billigsten ist es, diese Anzeige von


>vorneherein bei der Konstruktion des Laders vorzusehen. Dazu ist es

>jetzt aber zu sp�t.

F�r einen einfachen Konstantstromlader mit LM317
(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm Bild 6)
habe ich einfach die LED eines Optokopplers (mit Vorwiderstand) zwischen Adj
und Ausgang angeschlossen und schalte damit eine LED. Die LED leuchtet damit
ab ca. 90% des Sollstroms.


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Message has been deleted

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 3, 2009, 9:14:56 AM7/3/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

>Ach ne - wie kann man ein fertiges Multimeter einfach mal so irgendwo
>einl�ten?

Warum nicht? Von fest mir 'reinverdrahten bvis hin zum Einbau hinter
eiN Sichtfenster in ein Geh�use ist alles denkbar. Ist einfach bei den
Preisen dieser Dinger durchaus eine Alternative...

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 9:22:51 AM7/3/09
to

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
>
> >Ach ne - wie kann man ein fertiges Multimeter einfach mal so irgendwo
> >einl�ten?
>
> Warum nicht? Von fest mir 'reinverdrahten bvis hin zum Einbau hinter
> eiN Sichtfenster in ein Geh�use ist alles denkbar. Ist einfach bei den
> Preisen dieser Dinger durchaus eine Alternative...

Dieses Posting ist IMHO nur dummes Geschw�tz! Einfach nur um auch was
mitzupalavern! Kein normaler Mesnch macht sich die M�he ein komplettes
Multimeter so umzubauen, dass man es irgendwo fest einbauen kann. Das
Problem w�re schon die Stromversorgung.

Da kauft man sich dann doch lieber f�r < 10 EUR ein Panelmeter. Analog
oder gar Digital.

Ich glaube, die ganze Mannschaft der Schw�tzer aus de.rec.heimwerken
ist jetzt zum Labern hier angekommen!

Auf jeden Fall passen solche Postings wie deines und der paar
Vorg�nger nicht nach ".sci" - eher zu de.dummlall!

<kopfsch�ttel>


Ralph Aichinger

unread,
Jul 3, 2009, 9:26:29 AM7/3/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

> Dann solltest du mal deine Ausdrucksweise justieren. Du schriebst

> wörtlich:
>
>>> ... und läßt sich auch dauerhaft irgendwie einlöten.

Äh, ich hab nicht vor, meine "Ausdrucksweise" gegen jede
Art von Nörgelei "abzusichern", da hätte ich zuviel zu tun.
Wer mich verstehen wollte hat mich verstanden, denk ich.

> Ein loses Multimeter wird kein vernünftiger Mensch irgendwo hin, an-
> oder einlöten. Man macht sich da passende Bananenstecker und Buchsen


> an die Lademimik und kann es dann "einschleifen".

Das kommt ganz auf die mechanische Ausführung des ganzen an. Ich
hab irgendwo einmal eine Bauanleitung für IIRC ein Netzteil
gesehen, wo einfach so ein Fertigmultimeter drangeschraubt
worden ist. Warum auch nicht, kostet nix und ist oft leichter
zu besorgen als ein entsprechendes Einbauinstrument.

> Deine Postings in dieser Sache waren also alle wertlos und

> überflüssig!

Na dann! Ich kann mich nicht erinnern, den OP mit Vorgehaltener
Pistole zu irgendwas gezwungen zu haben. Es war nur ein Hinweis
das offensichtliche auch in Erwägung zu ziehen.

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Peter Heitzer

unread,
Jul 3, 2009, 9:32:29 AM7/3/09
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

>On 3 Jul 2009 13:03:04 GMT, Peter Heitzer wrote:
>> F�r einen einfachen Konstantstromlader mit LM317
>> (http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm Bild 6)
>> habe ich einfach die LED eines Optokopplers (mit Vorwiderstand) zwischen Adj
>> und Ausgang angeschlossen und schalte damit eine LED. Die LED leuchtet damit
>> ab ca. 90% des Sollstroms.

>Sprich, du schaltest mit LED (im Optokopper) die LED?
Genau. Die IR-Leds in Optokopplern fangen ab ca. 1.1V an zu leuchten. Das
passt gut mit den 1.25V zusammen, die am Widerstand R1 abfallen.

Jens Frohberg

unread,
Jul 3, 2009, 9:39:49 AM7/3/09
to
Hallo!

"Jens Fittig" <nomor...@abwesend.de> wrote


> Auf jeden Fall passen solche Postings wie deines und der paar
> Vorg�nger nicht nach ".sci" - eher zu de.dummlall!

Geh doch mal raus an die frische Luft, sonne dich ein wenig
und iss ein leckeres Eis. Hebt die Laune ungemein!

alsdenn, Jens


Dirk Ruth

unread,
Jul 3, 2009, 9:51:17 AM7/3/09
to
Ulli Horlacherschrieb:

Ganz klassisch �ber einen Stromspiegel
http://www.diodes.com/_files/products_appnote_pdfs/zetex/an32.pdf
Seite 2. Mit 4 Transistoren und 4 Widerst�nden. Dann kann dein
Sense-Widerstand und damit der Spannungsabfall noch kleiner sein. In
den Zweig mit R4 setzt du noch eine LED parallel zu R4 ein und,
richtig dimensioniert, bekommst du �ber die LED eine direkte Anzeige,
wie viel Strom flie�t. Gibt es nat�rlich auch schon als fertigen Chip
zu kaufen, aber bei einem St�ck sind die Versandkosten wieder h�her.
Die zwei �berbr�ckten Transistoren (E2,E4) k�nnen auch Dioden sein, da
deine Genauigkeitsanforderungen gering sind.

Dirk

Dirk Ruth

unread,
Jul 3, 2009, 10:11:09 AM7/3/09
to
Dirk Ruthschrieb:

Nachtrag:
Auch den E3 kannst Du weglassen. Im Grunde reicht das:

___
o--------o---|___|----o-----------------------o
| |
| |
.-. |
| | V
| | -
'-' |
| |
| |
>| |
|----------o
/| |
| |
o---. |
| | |
.-. | .-.
| | V -> | |
| | - | |
'-' | '-'
| | |
o--------o---o--------o-----------------------o
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)


Dirk

Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 10:38:18 AM7/3/09
to
"J�rgen Spelter" <juergen...@uni-due.de> wrote:

> Mit nem einfachen Steckernetzteil Akkus laden mit C/10 = 250 mA, wie soll
> denn das gehen? Ohne Strombegrenzung oder Ladestromregelung?

Mehr als 250 mA gibt das Steckernetzteil nicht her. Das begrenzt sich
selber weil so schwachbruerstig :-)


> Zur Stromanzeige gibt es mehrere Alternativen, kommt darauf an, wie viel
> "Spannungs�berschuss" das Ladeger�t hat.

Gar keines.
Geh ich mit der Spannung nur um 1 V runter, bricht der Ladestrom dastisch ein.

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 10:40:04 AM7/3/09
to

Jens Frohberg schrieb:

Ich sitze mit dem Lappi am Teich <g>

Das �ndert aber nichts an dem vielen M�ll in den NGs. Leider. Werde
wohl in Zukunft den Lappi nicht mehr mitnehmen. Es ist derzeit wie
eine Epidemie. Der M�llanteil an Postings, wie z.B. deines hier,
verdoppelt sich jeden Tag.

Na ja - es ist Sommer. Das entschuldigt manches. <g>

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 10:44:55 AM7/3/09
to

Dirk Ruth schrieb:

<snip>

> Ganz klassisch �ber einen Stromspiegel
> http://www.diodes.com/_files/products_appnote_pdfs/zetex/an32.pdf
> Seite 2. Mit 4 Transistoren und 4 Widerst�nden. Dann kann dein
> Sense-Widerstand und damit der Spannungsabfall noch kleiner sein. In
> den Zweig mit R4 setzt du noch eine LED parallel zu R4 ein und,
> richtig dimensioniert, bekommst du �ber die LED eine direkte Anzeige,
> wie viel Strom flie�t. Gibt es nat�rlich auch schon als fertigen Chip
> zu kaufen, aber bei einem St�ck sind die Versandkosten wieder h�her.
> Die zwei �berbr�ckten Transistoren (E2,E4) k�nnen auch Dioden sein, da
> deine Genauigkeitsanforderungen gering sind.

Du kannst auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen! Warum m�ssen sich
immer mehr Leute als Superelektroniker outen nur um ein so banales
Problem zu l�sen?

Leute - hier geht es um "es fliesst Ladestrom oder keiner" an einem
simplen Steckerlader. Je nach Ladestrom reicht es dazu auch eine
handvoll Windungen um einen Reedkontakt zu wickeln und damit eine
LED-zu schalten. Dazu braucht man keine "Elektronik"schaltungen!


Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 10:47:23 AM7/3/09
to
Waldemar Krzok <wald...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

> >> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.
> >
> > Warum?

Wegen der Verkabelung und dass es mir ruckzuck die Batterie leernuckelt.


> > Ein Baumarktmultimeter kostet so ab 5 Euro

Die koenen alle nur bis 200 mA und haben einen zu hohen Innwiderstand.
Ok, Geraete bis 10 A gibts schon ab ca 20 Euro, aber um den Preis koennte
ich mir auch ein geregeltes Netzteil kaufen.

Ich hatte halt gehofft, ich kaeme mit so 2-3 Bauteilen aus (die ich schon
in der Elektronikgrabbelkiste hab). Deshalb hab ich einfach mal so naiv
gefragt :-)


> > auch nicht mehr als irgendeine Selbstbastel-Schaltung

> > wenn du noch eine Platine und ein Geh�use kaufen mu�t,

2-3 Bauteile verbau ich frei mit Heisskleber. Ist ja nur stationaerer
Einsatz im Haus geplant und ungefaehrliche Niedrigspannung.


> ein Ladeger�t f�r Akkus MIT einer Anzeige auch nicht mehr.

5 Euro fuer ein Akkupacklader mit Lade-Anzeige? Wo?

Wiebus

unread,
Jul 3, 2009, 10:55:34 AM7/3/09
to
Hallo Dirk.

Das geht angeblich sogar mit galvanischer Trennung:
http://electronicdesign.com/Articles/Print.cfm?ArticleID=6278

Persönlich habe ich mit Stromspiegelschaltungen eher schlechte
Erfahrungen gemacht, aber vermutlich das ganze auch falsch angegangen.
Und dabei meine ich jetzt nicht nur den Temperaturgang dadurch das die
Transistoren nicht auf dem gleichen Substrat sitzen.

Muss ich mal mit mehr Ruhe überdenken und angehen.

Mit freundlichem gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Christian Zietz

unread,
Jul 3, 2009, 10:57:06 AM7/3/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
> Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).

Da ein Drehspul-Amperemeter keine 5 Euro kostet, wᅵrde ich stattdessen
ein solches einbauen. Vorteil: Du hast sogar eine quantitative Anzeige.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Wiebus

unread,
Jul 3, 2009, 11:17:32 AM7/3/09
to
Hallo Jens.

> Du kannst auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen! Warum müssen sich


> immer mehr Leute als Superelektroniker outen nur um ein so banales

> Problem zu lösen?
>

Aus Spass? Weil sie sich gerne mal profilieren wollen? Was ist denn so
schlimm daran? Ich hab auch ein "Blockwart-Syndrom".
Was solls?


> Je nach Ladestrom reicht es dazu auch eine
> handvoll Windungen um einen Reedkontakt zu wickeln und damit eine
> LED-zu schalten.

Gute Idee. Die meisten Kleinleistungsrelais kommen ja auch mit wenigen
dutzend mA aus. 250mA sollten also dicke langen. Der Draht sollte nur
dicker als üblich für Relaisspulen sein, schliesslich mag man hier
u.U. keinen großen Spannungsverlust.


> Dazu braucht man keine "Elektronik"schaltungen!

Das ist richtig. Aber eigentlich muss man sich darüber auch nicht
aufregen. :-) Aber ich habe in meinem Kellerverlies ja auch gut
lachen....es ist schön kühl. ;-)
http://www.psychology.iastate.edu/faculty/caa/abstracts/2000-2004/01A.html
http://www.uni-bielefeld.de/ikg/zick/Umgebungstemperatur.ppt

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 12:35:39 PM7/3/09
to
Christian Zietz <news...@chzsoft.com.ar> wrote:

> Da ein Drehspul-Amperemeter keine 5 Euro kostet, w�rde ich stattdessen


> ein solches einbauen. Vorteil: Du hast sogar eine quantitative Anzeige.

Auch gut.
Woher? Ohne dass man gleich eine Euro-Palette voll abnehmen muss... :-)

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 3, 2009, 12:52:30 PM7/3/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

>> Da ein Drehspul-Amperemeter keine 5 Euro kostet, w�rde ich stattdessen
>> ein solches einbauen. Vorteil: Du hast sogar eine quantitative Anzeige.
>
> Auch gut.
> Woher? Ohne dass man gleich eine Euro-Palette voll abnehmen muss... :-)

Vom Max, #830166.


Gru� Dieter

Dirk Ruth

unread,
Jul 3, 2009, 1:05:41 PM7/3/09
to
Jens Fittigschrieb:

"
>
>Dirk Ruth schrieb:
>
><snip>
>
>> Ganz klassisch �ber einen Stromspiegel
>> http://www.diodes.com/_files/products_appnote_pdfs/zetex/an32.pdf
>> Seite 2. Mit 4 Transistoren und 4 Widerst�nden. Dann kann dein
>> Sense-Widerstand und damit der Spannungsabfall noch kleiner sein. In
>> den Zweig mit R4 setzt du noch eine LED parallel zu R4 ein und,
>> richtig dimensioniert, bekommst du �ber die LED eine direkte Anzeige,
>> wie viel Strom flie�t. Gibt es nat�rlich auch schon als fertigen Chip
>> zu kaufen, aber bei einem St�ck sind die Versandkosten wieder h�her.
>> Die zwei �berbr�ckten Transistoren (E2,E4) k�nnen auch Dioden sein, da
>> deine Genauigkeitsanforderungen gering sind.
>
>Du kannst auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen! Warum m�ssen sich
>immer mehr Leute als Superelektroniker outen nur um ein so banales
>Problem zu l�sen?
>

Warum denn so aggressiv?

>Leute - hier geht es um "es fliesst Ladestrom oder keiner" an einem
>simplen Steckerlader. Je nach Ladestrom reicht es dazu auch eine
>handvoll Windungen um einen Reedkontakt zu wickeln und damit eine
>LED-zu schalten. Dazu braucht man keine "Elektronik"schaltungen!
>

Der OP schrieb:


>Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
>und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?
>Gibt es ein einfaches elektronisches Bauelement, das mit 100 mV etwas
>(LED mit Vorwiderstand) (an)schalten kann?


Also wenn es dir gelingt mit einem Spulenwiderstand von 0,5 Ohm ein
Reedkontakt zu schalten, dann kannst du das doch gern vorschlagen.

Dirk

Christian Zietz

unread,
Jul 3, 2009, 1:22:20 PM7/3/09
to
Dieter Wiedmann schrieb:

> Vom Max, #830166.

Dieter meint <http://www.pollin.de/>.

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 1:38:43 PM7/3/09
to

Dirk Ruth schrieb:

> Der OP schrieb:
> >Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
> >und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?
> >Gibt es ein einfaches elektronisches Bauelement, das mit 100 mV etwas
> >(LED mit Vorwiderstand) (an)schalten kann?

> Also wenn es dir gelingt mit einem Spulenwiderstand von 0,5 Ohm ein
> Reedkontakt zu schalten, dann kannst du das doch gern vorschlagen.

Du hast meinen Tip nicht verstanden! Lies nochmal. So ca. 50 Windungen
Schaltdraht um einen Reedkontakt gewickelt d�rfte reichen. Und den
Lade_strom_ durch diese Wicklung jagen.

Nix mit Spulenwiderstand von 0,5 Ohm! Davon habe ich nichts
geschrieben.

André Grafe

unread,
Jul 3, 2009, 1:40:01 PM7/3/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Christian Zietz <news...@chzsoft.com.ar> wrote:
>
>> Da ein Drehspul-Amperemeter keine 5 Euro kostet, w�rde ich stattdessen
>> ein solches einbauen. Vorteil: Du hast sogar eine quantitative Anzeige.
>
> Auch gut.
> Woher? Ohne dass man gleich eine Euro-Palette voll abnehmen muss... :-)
>
>
http://tinyurl.com/mmv478

MfG, Andr�

--
Andr� Grafe
01239Dresden 51�00'27.10 N 13�47'43.02 E
http://setiathome.berkeley.edu/view_profile.php?userid=8745429
http://einstein.phys.uwm.edu/view_profile.php?userid=297088
http://www.boincstats.com/signature/user_1323769.gif

Dirk Ruth

unread,
Jul 3, 2009, 1:57:50 PM7/3/09
to
Wiebusschrieb:

"
>Hallo Dirk.
>
>Das geht angeblich sogar mit galvanischer Trennung:
>http://electronicdesign.com/Articles/Print.cfm?ArticleID=6278
>

Die ist wirklich genial. Gleich abgespeichert.


>Pers�nlich habe ich mit Stromspiegelschaltungen eher schlechte


>Erfahrungen gemacht, aber vermutlich das ganze auch falsch angegangen.
>Und dabei meine ich jetzt nicht nur den Temperaturgang dadurch das die
>Transistoren nicht auf dem gleichen Substrat sitzen.
>

>Muss ich mal mit mehr Ruhe �berdenken und angehen.


Daf�r das die fast �berall eingebaut sind und zuverl�ssig
funktionieren, sind sie es wirklich wert, sich mal n�her damit zu
besch�ftigen.


Dirk

Jens Fittig

unread,
Jul 3, 2009, 2:01:08 PM7/3/09
to

Andr� Grafe schrieb:

> Ulli Horlacher schrieb:
> > Christian Zietz <news...@chzsoft.com.ar> wrote:
> >
> >> Da ein Drehspul-Amperemeter keine 5 Euro kostet, w�rde ich stattdessen
> >> ein solches einbauen. Vorteil: Du hast sogar eine quantitative Anzeige.
> >
> > Auch gut.
> > Woher? Ohne dass man gleich eine Euro-Palette voll abnehmen muss... :-)
> >
> >
> http://tinyurl.com/mmv478

Sowas gibt es f�r einen EUR billiger beim blauen C!

Ebay ist selten wirklich g�nstiger. Oft billiger, daf�r auch oft
schrottiger. Und hier sicher schrottiger _und_ teurer.


Joerg

unread,
Jul 3, 2009, 2:03:08 PM7/3/09
to

Da man dort oben aber eh seine 10-15V braucht kann man die auch gleich
oberhalb der Schiene anlegen. Dann geht das ganze mit einem Opamp plus
Optokoppler mit zwei Photodioden drin. Eine davon kommt in die
Gegenkopplung, an der anderen nimmt man das Messignal ab so wie im
Beispiel. Die Spannung kann man z.B. mit einem LAN Uebertrager oder
dergleichen dort hochbugsieren, damit es billig wird.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Dirk Ruth

unread,
Jul 3, 2009, 2:16:35 PM7/3/09
to
Jens Fittigschrieb:

Genau, das hast du ignoriert.
Der OP hat mit 0,5 Ohm und einem Spannungsabfall von 0,1V gerechnet.
Daraus kann man entnehmen, dass er mit 50mA l�dt.
Bei einem normalen Reedschalter sind (so meint der Hersteller Meder)
ca. 20AW (Amperewindungen notwendig. Somit bei 50mA also ca. 400
Windungen. Der Schalter selbst hat einen Durchmesser von 2,2mm und
eine nutzbare Bewicklungsl�nge von 8mm. Das ergibt einen
Wicklungsumfang von >= 7mm und bei 400Wdg eine Drahtl�nge von >2,8m,
wenn man alles auf die erste Lage wickeln k�nnte. Damit der
Spannungsabfall in dieser Wicklung nicht �ber 0,1V ansteigt, der
Wicklungswiderstand also nicht gr��er als 0,5 Ohm ist muss man wohl
0,4mm Draht (0,1296Ohm/m) verwenden. Da wir aber nur 8mm
Wicklungsl�nge haben, also in eine Lage nur 20 Windungen passen, m��te
man also 20 Lagen aufbringen. Das w�rde die notwendige Drahtl�nge
nochmals deutlich vergr��ern und mann m��te damit auch die Drahtst�rke
wieder vergr��ern. 20 Lagen bekommt man bei 8mm auch nicht mehr
vern�nftig ohne Wickelk�rper aufgewickelt. Damit steigt aber wieder
die Drahtl�nge und die Drahtst�rke usw...

Dirk

Dirk Ruth

unread,
Jul 3, 2009, 2:26:26 PM7/3/09
to
Dirk Ruthschrieb:

Sorry ich sehe gerade, dass ich mit 50mA gerechnet habe, es sind aber
200mA. Dann sind es nur 100Wdg., 0,7m Daht bei 0,25mm Draht und mind.
3 Lagen.
100Wdg auf 8mm aufzuwickeln ist aber dennoch keine sch�ne Aufgabe. Da
hab ich den Transistor, die Diode und die 4 Widerst�nde sicher
schneller zusammen gel�tet.


Dirk

gUnther nanonüm

unread,
Jul 3, 2009, 2:30:50 PM7/3/09
to

"Ulli Horlacher" <fram...@tandem-fahren.de> schrieb im Newsbeitrag
news:h2kk6g$ao1$1...@news.bawue.net...

> Ich benutze ein einfaches Steckernetzteil um diverse Ni-Akkupacks zu laden
> mit C/10 Methode (250 mA).

Hi,
also kauf ne dicke LED und nimm deren Brennstrom :-) oder ein passendes,
billigeres Birnchen. Täte ich so machen, ist im Fehlerfall dann zugleich
Sicherung. Macht Sinn, wenn die Lampe anfangs grell, dann zunehmend dunkler
schimmert...dann weiß man, daß der Akku langsam "kommt". Für soviel
Eigenintelligenz braucht ein Ladegerät schon mehr als eine Handvoll
Hühnerfutter, da nutzt man Brain1.0...

--
mfg,
gUnther


Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 2:56:14 PM7/3/09
to
Christian Zietz <news...@chzsoft.com.ar> wrote:
> Dieter Wiedmann schrieb:
>
> > Vom Max, #830166.
>
> Dieter meint <http://www.pollin.de/>.

Sehr schoen!

Da muss ich mir mal welche auf Lager legen!

Peter Thoms

unread,
Jul 3, 2009, 4:26:34 PM7/3/09
to
Ralph Aichinger schrieb
[...]

> Na dann! Ich kann mich nicht erinnern, den OP mit Vorgehaltener
> Pistole zu irgendwas gezwungen zu haben. Es war nur ein Hinweis
> das offensichtliche auch in Erw�gung zu ziehen.

Zumal die Postings noch kostenfrei sind.


Peter


Ulli Horlacher

unread,
Jul 3, 2009, 5:26:37 PM7/3/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

> Leute - hier geht es um "es fliesst Ladestrom oder keiner" an einem
> simplen Steckerlader. Je nach Ladestrom reicht es dazu auch eine
> handvoll Windungen um einen Reedkontakt zu wickeln und damit eine
> LED-zu schalten.

Prima Idee! Nur leider funktioniert sie nicht - zumindest nicht mit den
Reedkontakten, die ich da hab. Grad probiert. Schade.

Joerg

unread,
Jul 3, 2009, 5:44:00 PM7/3/09
to
Ulli Horlacher wrote:
> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
>
>> Leute - hier geht es um "es fliesst Ladestrom oder keiner" an einem
>> simplen Steckerlader. Je nach Ladestrom reicht es dazu auch eine
>> handvoll Windungen um einen Reedkontakt zu wickeln und damit eine
>> LED-zu schalten.
>
> Prima Idee! Nur leider funktioniert sie nicht - zumindest nicht mit den
> Reedkontakten, die ich da hab. Grad probiert. Schade.
>

Dreh doch mal mehr Windungen drum. Ich hatte dazu frueher meist Reed
Relais mit Spulen genommen, das Wickelpaket mit spitzem Seitenschneider
rausgebissen und dann den dickeren Kupferlackdraht drumgewickelt. Das
hatte den Vorteil dass schon ein Wickelkoerper da war, der alles
ordentlich zusammenhielt.

Oder auf super low tech: Die Doppellitze des Laders auf 10-20cm
auseinanderziehen und einen alten Kompass daneben legen :-)

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 3, 2009, 11:58:28 PM7/3/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

>Dieses Posting ist IMHO nur dummes Geschw�tz! Einfach nur um auch was
>mitzupalavern! Kein normaler Mesnch macht sich die M�he ein komplettes
>Multimeter so umzubauen, dass man es irgendwo fest einbauen kann. Das
>Problem w�re schon die Stromversorgung.
>
>Da kauft man sich dann doch lieber f�r < 10 EUR ein Panelmeter. Analog
>oder gar Digital.

Bl�dsinn. F�r so eine Anwendung an einem Ladeger�t kann man ein
Billig-Multimeter zu 3.99 nehmen, die Me�trippen abkneifen und einfach
fest in den Aufbau 'reinverdrahten. Billiger und simpler geht's
nimmer, kann jeder Depp, und taugt.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 3:49:58 AM7/4/09
to
Ralph A. Schmid, dk5ras <ra...@radio-link.net> wrote:

> Bl�dsinn. F�r so eine Anwendung an einem Ladeger�t kann man ein
> Billig-Multimeter zu 3.99 nehmen, die Me�trippen abkneifen und einfach
> fest in den Aufbau 'reinverdrahten.

Hab ich mir auch schon gedacht, aber die Billigmultimeter gehen nur bis
200 mA und die Batterie wuerde nur wenige Ladevorgaenge ueberleben.

Wolfgang Ottenweller

unread,
Jul 4, 2009, 4:14:32 AM7/4/09
to
Hallo,

Ulli Horlacher schrieb:


> und die Batterie wuerde nur wenige Ladevorgaenge ueberleben.

Akku rein - Ladeger�t ist ja vorhanden. *SCNR*

Gru�, Wolfgang

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 4:23:35 AM7/4/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Hab ich mir auch schon gedacht, aber die Billigmultimeter gehen nur bis
> 200 mA und die Batterie wuerde nur wenige Ladevorgaenge ueberleben.

Beim Max gibts auch welche mit 10A Bereich, f�r unter EUR 4,-. Aber das
Problem mit der Batterie bleibt.


Gru� Dieter

Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 4:58:18 AM7/4/09
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

> > Hab ich mir auch schon gedacht, aber die Billigmultimeter gehen nur bis
> > 200 mA und die Batterie wuerde nur wenige Ladevorgaenge ueberleben.
>
> Beim Max gibts auch welche mit 10A Bereich, f�r unter EUR 4,-. Aber das
> Problem mit der Batterie bleibt.

Der Tipp mit Pollin ist prima!

http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=NTA4OTYxOTk=&w=ODk4OTI5&ts=0

Ich muss ja nicht ueber die gesamten Ladezeit den Strom angezeigt
bekommen, es reicht mir, wenn ich es auf "Knopfdruck" sehe. Also einfach
einen Schalter oder Taster ins Multimeter zum Batterieanschluss bauen.
Alle Billigmultimeter, die ich kenne, haben keinen separaten
Ein/Ausschalter sondern werden mit dem zentralen Waehlschalter auch
ein/ausgeschaltet.

Die Frage ist: was macht das Multimeter ohne interne Stromvesorgung?
Leitet es den Messtrom weiter?

Marte Schwarz

unread,
Jul 4, 2009, 5:01:40 AM7/4/09
to
Hallo Dirk,

> Ganz klassisch �ber einen Stromspiegel
> http://www.diodes.com/_files/products_appnote_pdfs/zetex/an32.pdf
> Seite 2. Mit 4 Transistoren und 4 Widerst�nden. Dann kann dein
> Sense-Widerstand und damit der Spannungsabfall noch kleiner sein. In
> den Zweig mit R4 setzt du noch eine LED parallel zu R4 ein und,
> richtig dimensioniert, bekommst du �ber die LED eine direkte Anzeige,
> wie viel Strom flie�t. Gibt es nat�rlich auch schon als fertigen Chip
> zu kaufen, aber bei einem St�ck sind die Versandkosten wieder h�her.
> Die zwei �berbr�ckten Transistoren (E2,E4) k�nnen auch Dioden sein, da
> deine Genauigkeitsanforderungen gering sind.

Ich w�rde Dir doch mal einen Blick in diese Appnote empfehlen und bei der
Gelegenheit versuchen, die Funktinsweise der Schaltung (insbesondere von
Stromspiegeln im Allgemeinen) zu verstehen.

Marte

P.S. Dem OP w�rde ich einen TL431 empfehlen, dessen Schaltspannung mit den
Widerst�nden knapp unter die Leerlaufspannung setzen. Die LED leuchtet dann
eben, wenn kein Strom flie�t. Anstelle eines TL431 geht vielleicht auch ein
Darlington-Transistor, wenn der Spannungseinbruch gro� genug ist. Der
Betrieb bei Raumtemperatur vorausgesetzt.

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 5:09:12 AM7/4/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Die Frage ist: was macht das Multimeter ohne interne Stromvesorgung?
> Leitet es den Messtrom weiter?

Aber sicher doch.


Gru� Dieter

MaWin

unread,
Jul 4, 2009, 5:16:47 AM7/4/09
to
"Marte Schwarz" <marte....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7b8k3qF...@mid.uni-berlin.de...

>
> P.S. Dem OP w�rde ich einen TL431 empfehlen,

Na ja, wenn er die 0.5V am Shunt nicht so verbissen sieht,
sondern 0.7 zulaesst, tut es


Netzteil --+--Shunt--+-- Akku
E| |
PNP >|--4k7---+
|
4k7
|
LED
|
Masse -----+-------------
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.


Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 5:27:29 AM7/4/09
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:

> Die Frage ist: was macht das Multimeter ohne interne Stromvesorgung?
> Leitet es den Messtrom weiter?

Grad selber bei 2 Multimetern getestet: ja!
Ist das aber "normal"?

Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 5:30:06 AM7/4/09
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:

> Alle Billigmultimeter, die ich kenne, haben keinen separaten
> Ein/Ausschalter sondern werden mit dem zentralen Waehlschalter auch
> ein/ausgeschaltet.

Und ich traue mich nicht, den Wahlschalter von OFF in den 10A Bereich zu
drehen und dabei den mA oder Ohm-Bereich zu "ueberdrehen".

Deshalb besser ein extra Schalter zum Batterieabklemmen, denke ich.

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 5:42:57 AM7/4/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Und ich traue mich nicht, den Wahlschalter von OFF in den 10A Bereich zu
> drehen und dabei den mA oder Ohm-Bereich zu "ueberdrehen".

Ist kein Problem.


> Deshalb besser ein extra Schalter zum Batterieabklemmen, denke ich.

Mach das ruhig dennoch, die Drehschalter der Ultrabilligteile sind nicht
besonders haltbar.


Gruᅵ Dieter

Jens Fittig

unread,
Jul 4, 2009, 6:31:03 AM7/4/09
to

Dirk Ruth schrieb:

> Jens Fittigschrieb:
> "
> >
> >Dirk Ruth schrieb:
> >
> >> Der OP schrieb:
> >> >Ich hatte mir gedacht einen 0.5 Ohm Widerstand in die Zuleitung zu loeten
> >> >und dann den Spannungsabfall von 100 mV ... ja.. was mach ich damit?
> >> >Gibt es ein einfaches elektronisches Bauelement, das mit 100 mV etwas
> >> >(LED mit Vorwiderstand) (an)schalten kann?
> >
> >> Also wenn es dir gelingt mit einem Spulenwiderstand von 0,5 Ohm ein
> >> Reedkontakt zu schalten, dann kannst du das doch gern vorschlagen.
> >
> >Du hast meinen Tip nicht verstanden! Lies nochmal. So ca. 50 Windungen
> >Schaltdraht um einen Reedkontakt gewickelt d�rfte reichen. Und den
> >Lade_strom_ durch diese Wicklung jagen.
> >
> >Nix mit Spulenwiderstand von 0,5 Ohm! Davon habe ich nichts
> >geschrieben.
> >
> >
>
> Genau, das hast du ignoriert.

ne - du hast was falsch verstanden

> Der OP hat mit 0,5 Ohm und einem Spannungsabfall von 0,1V gerechnet.
> Daraus kann man entnehmen, dass er mit 50mA l�dt.

Lies sein Posting!

> Bei einem normalen Reedschalter sind (so meint der Hersteller Meder)
> ca. 20AW (Amperewindungen notwendig. Somit bei 50mA also ca. 400
> Windungen. Der Schalter selbst hat einen Durchmesser von 2,2mm und
> eine nutzbare Bewicklungsl�nge von 8mm. Das ergibt einen
> Wicklungsumfang von >= 7mm und bei 400Wdg eine Drahtl�nge von >2,8m,
> wenn man alles auf die erste Lage wickeln k�nnte. Damit der
> Spannungsabfall in dieser Wicklung nicht �ber 0,1V ansteigt, der
> Wicklungswiderstand also nicht gr��er als 0,5 Ohm ist muss man wohl
> 0,4mm Draht (0,1296Ohm/m) verwenden. Da wir aber nur 8mm
> Wicklungsl�nge haben, also in eine Lage nur 20 Windungen passen, m��te
> man also 20 Lagen aufbringen. Das w�rde die notwendige Drahtl�nge
> nochmals deutlich vergr��ern und mann m��te damit auch die Drahtst�rke
> wieder vergr��ern. 20 Lagen bekommt man bei 8mm auch nicht mehr
> vern�nftig ohne Wickelk�rper aufgewickelt. Damit steigt aber wieder
> die Drahtl�nge und die Drahtst�rke usw...

Echt toll - aber v�llig daneben. Ich habe weder das Meder erw�hnt - es
gibt auch tausend andere Reedkontakte, noch ist es eine Bedingung da
0,1 Volt zu haben.

Du konstruierst dir da was zusammen was v�llig ohne Basis ist!

Lassen wir diese sinnlose Besserwisserei einfach sein. Mein Tip geht.
Liegt hier vor mir auf dem Tisch!


Jens Fittig

unread,
Jul 4, 2009, 6:31:54 AM7/4/09
to

Ulli Horlacher schrieb:

> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
>
> > Leute - hier geht es um "es fliesst Ladestrom oder keiner" an einem
> > simplen Steckerlader. Je nach Ladestrom reicht es dazu auch eine
> > handvoll Windungen um einen Reedkontakt zu wickeln und damit eine
> > LED-zu schalten.
>
> Prima Idee! Nur leider funktioniert sie nicht - zumindest nicht mit den
> Reedkontakten, die ich da hab. Grad probiert. Schade.

Es geht - mit den Reedkontakten die ich habe. Gerade bzw. gestern
probiert.

Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 6:32:19 AM7/4/09
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
> Ulli Horlacher schrieb:
>
> > Und ich traue mich nicht, den Wahlschalter von OFF in den 10A Bereich zu
> > drehen und dabei den mA oder Ohm-Bereich zu "ueberdrehen".
>
> Ist kein Problem.

Und wenns kaputt geht, zahlst du mir ein neues? :-)


> > Deshalb besser ein extra Schalter zum Batterieabklemmen, denke ich.
>
> Mach das ruhig dennoch, die Drehschalter der Ultrabilligteile sind nicht
> besonders haltbar.

Inzwischen bin ich auf NOCH eine Idee gekommen:

Ich loet einen kleinen Schiebeschalter in die das Kabel vom Netzteil.
Im geschlossenen Zustand leitet der einfach, kein Unterschied zu vorher.

Im offenen Zustand klemm ich an die Loetstellen mein Multimeter, das hat
so Minikrokodilsklemmen. Grad getestet, das passt ganz gut.

Dann hab ich sogar eine quantitative Anzeige! Ich muss am Multimeter gar
nichts umbauen, nicht mal ein neues kaufen! Mini-Schiebeschalter hab ich
zuhauf da. Damit alles mechanisch ein bisschen stabiler wird, wird
Heisskleber verwendet.

Simpel, effektiv, billig!

Dirk Ruth

unread,
Jul 4, 2009, 6:32:35 AM7/4/09
to
Marte Schwarzschrieb:

"
>Hallo Dirk,
>> Ganz klassisch �ber einen Stromspiegel
>> http://www.diodes.com/_files/products_appnote_pdfs/zetex/an32.pdf
>> Seite 2. Mit 4 Transistoren und 4 Widerst�nden. Dann kann dein
>> Sense-Widerstand und damit der Spannungsabfall noch kleiner sein. In
>> den Zweig mit R4 setzt du noch eine LED parallel zu R4 ein und,
>> richtig dimensioniert, bekommst du �ber die LED eine direkte Anzeige,
>> wie viel Strom flie�t. Gibt es nat�rlich auch schon als fertigen Chip
>> zu kaufen, aber bei einem St�ck sind die Versandkosten wieder h�her.
>> Die zwei �berbr�ckten Transistoren (E2,E4) k�nnen auch Dioden sein, da
>> deine Genauigkeitsanforderungen gering sind.
>
>Ich w�rde Dir doch mal einen Blick in diese Appnote empfehlen und bei der
>Gelegenheit versuchen, die Funktinsweise der Schaltung (insbesondere von
>Stromspiegeln im Allgemeinen) zu verstehen.
>

Durch den Widerstand an der Kathode der Diode flie�t ein Strom, durch
die Diode, was einen Spannungsabfall in der Gr��e der B-E-Strecke des
Transistors bewirkt. Flie�t nun ein Strom durch den Shunt, dann wird
der Transistor soweit aufgesteuert, bis sein Emitterstrom �ber seinem
Emitterwiderstand einen Spannungsabfall in gleicher H�he wie �ber den
Shunt bewirkt. Dieser Strom flie�t auch durch die LED.

Somit gilt in etwa: Imess * Rshunt = Re * Iled

Oder was genau meinst du?

Dirk

Dieter Wiedmann

unread,
Jul 4, 2009, 6:47:51 AM7/4/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Und wenns kaputt geht, zahlst du mir ein neues? :-)

Es geht nicht kaputt.


> Inzwischen bin ich auf NOCH eine Idee gekommen:
>
> Ich loet einen kleinen Schiebeschalter in die das Kabel vom Netzteil.
> Im geschlossenen Zustand leitet der einfach, kein Unterschied zu vorher.
>
> Im offenen Zustand klemm ich an die Loetstellen mein Multimeter, das hat
> so Minikrokodilsklemmen. Grad getestet, das passt ganz gut.
>
> Dann hab ich sogar eine quantitative Anzeige! Ich muss am Multimeter gar
> nichts umbauen, nicht mal ein neues kaufen! Mini-Schiebeschalter hab ich
> zuhauf da. Damit alles mechanisch ein bisschen stabiler wird, wird
> Heisskleber verwendet.
>
> Simpel, effektiv, billig!

Pah, dann hᅵtte es ja auch ein 0,1 Ohm Shunt getan, und weil Prᅵzision
eh nicht gefordert einfach in Form eines lᅵngeren Stᅵcks 0,14er Litze.
Mess gerᅵt dann bei Interesse auf 200mV einstellen und dranheben.


Gruᅵ Dieter

Olaf Schultz

unread,
Jul 4, 2009, 7:29:28 AM7/4/09
to
On Sat, 04 Jul 2009 08:58:18 +0000, Ulli Horlacher wrote:

> Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
>
>> > Hab ich mir auch schon gedacht, aber die Billigmultimeter gehen nur
>> > bis 200 mA und die Batterie wuerde nur wenige Ladevorgaenge
>> > ueberleben.
>>

>> Beim Max gibts auch welche mit 10A Bereich, für unter EUR 4,-. Aber das


>> Problem mit der Batterie bleibt.
>
> Der Tipp mit Pollin ist prima!
>
> http://www.pollin.de/shop/detail.php?
pg=OA==&a=NTA4OTYxOTk=&w=ODk4OTI5&ts=0
>
> Ich muss ja nicht ueber die gesamten Ladezeit den Strom angezeigt
> bekommen, es reicht mir, wenn ich es auf "Knopfdruck" sehe. Also einfach
> einen Schalter oder Taster ins Multimeter zum Batterieanschluss bauen.
> Alle Billigmultimeter, die ich kenne, haben keinen separaten
> Ein/Ausschalter sondern werden mit dem zentralen Waehlschalter auch
> ein/ausgeschaltet.
>
> Die Frage ist: was macht das Multimeter ohne interne Stromvesorgung?
> Leitet es den Messtrom weiter?

Ja...

Aber wieso spendierst Du nicht noch ein paar ct in einen 1 oder 0,1 Ohm-
Widerstand. Dadrüber kannste dann die Spannung mit dem Multimeter
abgereifen. Dann reicht ein einfaches Spannungsmeßgerät...

Olaf


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Joerg

unread,
Jul 4, 2009, 12:36:13 PM7/4/09
to
Ulli Horlacher wrote:
> Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:
>
>> Alle Billigmultimeter, die ich kenne, haben keinen separaten
>> Ein/Ausschalter sondern werden mit dem zentralen Waehlschalter auch
>> ein/ausgeschaltet.
>
> Und ich traue mich nicht, den Wahlschalter von OFF in den 10A Bereich zu
> drehen und dabei den mA oder Ohm-Bereich zu "ueberdrehen".
>

Unter Saft wuerde ich das nicht machen.


> Deshalb besser ein extra Schalter zum Batterieabklemmen, denke ich.
>

Wenn Netzteil und Akku schon dranhaengen nutzt das u.U. nichts. Ein
Bekannter hat sich vor zwei Wochen sein Micronta auf diese Weise
zerpulvert ("... aber ich hatte doch ganz schnell ueber die anderen
Bereiche drueber weggedreht ...). 24V Magnetventil hing am Timer und er
wollte nur "mal eben schnell" sehen ob da auch Strom fliesst weil das
verflixte Dingen nicht oeffnete. Liegt jetzt hier, falls ich mal
irgendwann Zeit habe, die Drehspule scheint noch zu gehen. Er ist ueber
80 und haengt irgendwie an dem alten Ding.

Ralph Aichinger

unread,
Jul 4, 2009, 12:44:07 PM7/4/09
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:
> Ich loet einen kleinen Schiebeschalter in die das Kabel vom Netzteil.
> Im geschlossenen Zustand leitet der einfach, kein Unterschied zu vorher.

Ein Taster stellt sicher, daß du aufs Ausschalten nicht vergißt!

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Gerrit Heitsch

unread,
Jul 4, 2009, 1:17:28 PM7/4/09
to
Ulli Horlacher wrote:
> Ich benutze ein einfaches Steckernetzteil um diverse Ni-Akkupacks zu laden
> mit C/10 Methode (250 mA).
>
> Jetzt ist es mir schon mehrfach passiert, dass der Stecker nicht richtig
> drin war, oder die Akkus im Batteriehalter keinen Kontakt hatten. Es wurde
> also nicht geladen und ich hab keinerlei Rueckmeldung ob Strom fliesst.
>
> Jedesmal mit Multimeter den Strom messen ist mir zu laestig.
>
> Ich haette deshalb gerne eine LED, die mir anzeigt, ob Strom fliesst.
> Also eine rein qualitative Anzeige: Strom fliesst (nicht).

Ich habe mir vor laaaaanger Zeit mal einen Konstantstromlader gebaut der
eine Kontroll-LED hatte, Schaltung war eher einfach:

o
|
+-----*----+
| | LED
| ---
| \ / =>
| NPN ---
\| |
|--------*
/| |
V | |
| | | R = 0.7V/I_LED = 68 Ohm
| |
+-----*----+
|
o

Funktionierte fuer diesen Lader mit LM317 als Konstantstromquelle
einwandfrei. Muesstest du u.U. bei aktuellen Ladern etwas an den
maximalen Strom anpassen (obiger Transistor war ein BC237 oder so).

Gerrit

Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 3:40:42 PM7/4/09
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

> > Und wenns kaputt geht, zahlst du mir ein neues? :-)
>
> Es geht nicht kaputt.

Grad getestet (bei 180 mA vom Labornetzteil): es wuerde kaputt gehen.
Obwohl die Plusstrippe in der 10 A Buchse steckte, zeigte das Multimeter
im 200 mA Messbereich 180 mA an. Der Strom floss also ueber die interne
Sicherung. Die wuerde bei hoeherem Strom durchbrennen. Das ist zwar
reparierbar, aber dennoch "kaputt".


> > Ich loet einen kleinen Schiebeschalter in die das Kabel vom Netzteil.
> >

> > Im offenen Zustand klemm ich an die Loetstellen mein Multimeter


> Pah, dann h�tte es ja auch ein 0,1 Ohm Shunt getan, und weil Pr�zision
> eh nicht gefordert einfach in Form eines l�ngeren St�cks 0,14er Litze.
> Mess ger�t dann bei Interesse auf 200mV einstellen und dranheben.

WENN ich schon ein Multimeter als Anzeige nehme, dann will ich auch eine
qualitative Anzeige habe.

Der Strom faellt schliesslich im Laufe der Ladung.

Ulli Horlacher

unread,
Jul 4, 2009, 3:41:28 PM7/4/09
to
Ralph Aichinger <ra...@mail.pangea.at> wrote:
> Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:
> > Ich loet einen kleinen Schiebeschalter in die das Kabel vom Netzteil.
> > Im geschlossenen Zustand leitet der einfach, kein Unterschied zu vorher.
>
> Ein Taster stellt sicher, da� du aufs Ausschalten nicht vergi�t!

Auch schon dran gedacht!
Guter Hinweis!

Marte Schwarz

unread,
Jul 5, 2009, 2:10:42 AM7/5/09
to
Hi Dirk,

> Durch den Widerstand an der Kathode der Diode flie�t ein Strom, durch
> die Diode, was einen Spannungsabfall in der Gr��e der B-E-Strecke des
> Transistors bewirkt. Flie�t nun ein Strom durch den Shunt, dann wird
> der Transistor soweit aufgesteuert, bis sein Emitterstrom �ber seinem
> Emitterwiderstand einen Spannungsabfall in gleicher H�he wie �ber den
> Shunt bewirkt. Dieser Strom flie�t auch durch die LED.
>
> Somit gilt in etwa: Imess * Rshunt = Re * Iled
> Oder was genau meinst du?

Dass bei einem Stromspiegel nicht umsonst die beiden Transistoren so gut wie
irgend m�glich gepaart und thermisch gekoppelt sind. Den Transistor mit
verbundenen Anschl�sen nur als Diode zu sehen greift hier zu kurz.

Marte


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 5, 2009, 3:37:37 AM7/5/09
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:

>Obwohl die Plusstrippe in der 10 A Buchse steckte, zeigte das Multimeter
>im 200 mA Messbereich 180 mA an.

Ja, aber der shunt f�r 10A geht normalerweise nicht �ber den Schalter,
eben darum hat er ja eine eigene Buchse. Also ist dieser Pfad immer
mit 10A belastbar, egal, wie das DVM eingestellt ist.

Bernd Wiebus

unread,
Jul 5, 2009, 5:57:04 AM7/5/09
to
Hallo Marte.

> Dass bei einem Stromspiegel nicht umsonst die beiden Transistoren so gut wie

> irgend möglich gepaart und thermisch gekoppelt sind. Den Transistor mit
> verbundenen Anschlüsen nur als Diode zu sehen greift hier zu kurz.
>

Richtig. Desweiteren habe ich mal versucht, auf die Tour eine
strombegrenzung mit FETs zu machen. Ein kleinleistungs Fet mit ein paar mA
als Stromvorgabe, und ein Leistungs Fet für den dicken Strom. Die
"Untersetzung" sollte nach dem Verhältnis der "Geometriefaktoren" gehen.
Pustekuchen, das Verhältnis war anscheinend zimlich nahe an eins. Der
Stromspiegel arbeitete zwar, aber im Leistungstransistor flossen auch nur
ein paar mA. Ich habe dann einen Widerstand vor den Drain des
Kleinleistungstransistors geschaltet, um etwas mehr Spannung zu bekommen.
Dann fließt im Leistungstransistor mehr Strom, aber das Regelverhalten ist
deutlich schlechter.....Irgendwann könnte ich gleich den
Kleinleistungstransistor weglassen und nur einen Spannungsteiler nehmen.

Mit dem Temperaturproblem war ich noch nicht konfrontiert, soweit war ich
nicht gekommen. Ich suchte eben eine einfache Lösung. Als ich dort mehr
Aufwand treiben musste, habe ich es dann gleich "konventionell" gemacht.

Wenn es wirklich so einfach wäre, bekäme man einen
Kleinleistungstransistor und einen Leistungstransistor zusammengeschaltet
auf einem Substrat als Bauteil, würde den Strom durch den
Kleinleistungstransistor einstellen und hätte im Leistungstransistor die
Strombegrenzung. Fehlte nur noch ein NTC, um den Transistor
dichtzumachen, wenn ihm zu warm wird. ;-)

Die Transistoren die ich verwendet habe, waren BS170 und IRFP150 (ohne N
oder V).

Da es sich bei den oben erwähnten Schaltungen aber um
Kleinleistungstransistoren handelt, könnte man ein Transistorarray
verwenden. Dann sitzen alle vier Transistoren im gleichen Gehäuse auf dem
gleichen Substrat. Sollte für viele Anwendungen ausreichend sein.

Allerdings ist der Aufwand dann schon so, das man wieder gleich einen
Op-Amp nehmen könnte. Ich hatte probiert, auf die ganz billige mit nur
zwei Transistoren davonzukommen. :-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Dirk Ruth

unread,
Jul 5, 2009, 9:01:28 AM7/5/09
to
Marte Schwarzschrieb:


F�r einen richtig stabilen Stromspiegel, der auch was her macht, ist
das v�llig richtig.

F�r eine simple Ein/Aus-Anzeige mit LED, bei der es egal ist, ob da
nun 5mA oder 25mA durch dieselbe flie�t, also ein
Strom�bersetzungsverhaltnis von 1:40 bis 1:10, aber nicht weiter von
Bedeutung.

Dirk

Marte Schwarz

unread,
Jul 5, 2009, 10:15:49 AM7/5/09
to
Hi Dirk,

> F�r einen richtig stabilen Stromspiegel, der auch was her macht, ist
> das v�llig richtig.
>
> F�r eine simple Ein/Aus-Anzeige mit LED, bei der es egal ist, ob da
> nun 5mA oder 25mA durch dieselbe flie�t, also ein
> Strom�bersetzungsverhaltnis von 1:40 bis 1:10, aber nicht weiter von
> Bedeutung.

Dann brauchst aber auch nicht mehr, als einen einzigen Transistor und zwei
Widerst�nde ;-) F�llt am Widerstand zwischen Emitter und Basis eine Spannung
gr��er 0,6 V dann beginnt das Teil zu leiten und am Kollektor brauchts nur
ein Strombegrenzungswiderstand f�r die LED.

Ich bleib aber bei meinem Vorschlag, mit einem TL431 die Spannung zu
�berwachen. Liegt diese unterhalb der Leerlaufspannung, dann wird das
Netzteil belastet und die LED geht aus. Ohne allzugro�e Anforderungen an die
Temperaturdrift reicht hierf�r auch ein einziger Transistor, gerne auch in
Darlingtonausf�hrung.

Marte


Dirk Ruth

unread,
Jul 5, 2009, 1:26:21 PM7/5/09
to
Marte Schwarzschrieb:

"
>Hi Dirk,
>
>> F�r einen richtig stabilen Stromspiegel, der auch was her macht, ist
>> das v�llig richtig.
>>
>> F�r eine simple Ein/Aus-Anzeige mit LED, bei der es egal ist, ob da
>> nun 5mA oder 25mA durch dieselbe flie�t, also ein
>> Strom�bersetzungsverhaltnis von 1:40 bis 1:10, aber nicht weiter von
>> Bedeutung.
>
>Dann brauchst aber auch nicht mehr, als einen einzigen Transistor und zwei
>Widerst�nde ;-) F�llt am Widerstand zwischen Emitter und Basis eine Spannung
>gr��er 0,6 V dann beginnt das Teil zu leiten und am Kollektor brauchts nur
>ein Strombegrenzungswiderstand f�r die LED.
>

Soweit richtig. Ich hatte aber den OP so verstanden, dass er nicht
mehr als <=100mV Spannungsabfall am Shunt haben wollte. Nur deswegen
hatte ich auf den Stromspiegel zur�ckgegriffen. Sonst ginge nat�rlich
auch ein Germaniumtransistor AC128 von Reichelt.

Dirk

Rolf Bombach

unread,
Jul 5, 2009, 2:35:27 PM7/5/09
to
Gerrit Heitsch schrieb:

>
> Ich habe mir vor laaaaanger Zeit mal einen Konstantstromlader gebaut der
> eine Kontroll-LED hatte, Schaltung war eher einfach:
>
> o
> |
> +-----*----+
> | | LED
> | ---
> | \ / =>
> | NPN ---
> \| |
> |--------*
> /| |
> V | |
> | | | R = 0.7V/I_LED = 68 Ohm
> | |
> +-----*----+
> |
> o
>

Danke. Hab grad das Problem, einen variablen Strom von 5-50 mA anzeigen
zu m�ssen, ohne die LED zu grillen. Auf obige einfache L�sung bin ich
nicht gekommen, nur auf Z anstelle NPN und Hoffen auf g�nstigen Ausgang
von Wettrennen von Innenwiderst�nden und Temperaturkoeffizienten.

--
mfg Rolf Bombach

Gerrit Heitsch

unread,
Jul 5, 2009, 2:42:00 PM7/5/09
to

Wenn du bis auf 5mA runter musst, dann solltest du eine Low-Current LED
verwenden und mit um 2mA betreiben, also R eher im Bereich von 400 Ohm.

Gerrit

Rolf Bombach

unread,
Jul 5, 2009, 3:54:18 PM7/5/09
to
Ulli Horlacher schrieb:
> Christian Zietz <news...@chzsoft.com.ar> wrote:
>> Dieter Wiedmann schrieb:
>>
>>> Vom Max, #830166.
>> Dieter meint <http://www.pollin.de/>.
>
> Sehr schoen!
>
> Da muss ich mir mal welche auf Lager legen!

Aber aufpassen. Diese hier sehen gut aus, aber es gibt
sehr ᅵhnliche (beleuchtbare, 60x46mm usw.) welche einen
sehr grossen Skalenfehler haben. Anfang, Mitte, Ende
OK, aber dazwischen ist die Skala einfach falsch
gezeichnet worden. Die Abweichungen sind viel grᅵsser
als 2.5% vom Endwert.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Jul 5, 2009, 4:05:11 PM7/5/09
to
Gerrit Heitsch schrieb:

> Rolf Bombach wrote:
>> Gerrit Heitsch schrieb:
>>
>> Danke. Hab grad das Problem, einen variablen Strom von 5-50 mA anzeigen
>> zu m�ssen, ohne die LED zu grillen. Auf obige einfache L�sung bin ich
>> nicht gekommen, nur auf Z anstelle NPN und Hoffen auf g�nstigen Ausgang
>> von Wettrennen von Innenwiderst�nden und Temperaturkoeffizienten.
>
> Wenn du bis auf 5mA runter musst, dann solltest du eine Low-Current LED
> verwenden und mit um 2mA betreiben, also R eher im Bereich von 400 Ohm.

Im Prinzip ja. Heutige LEDs sind mit 2mA eh heller als alte mit 20mA.
5 mA geht schon, wenn der Strom etwas nichtlinear durch die LED geht,
ist es f�r die Anwendung eh egal. Aber danke f�r den Tip.
Muss das ganze wohl eh etwas weiter hinten auf die Liste nehmen. Das
Massensterben hier an Ger�ten geht weiter; Laser geben Rauchsignale,
Ladedioden explodieren. Mantelthermometer himmelts am Laufmeter, welcher
bei Typ S nicht gerade billig ist.

--
mfg Rolf Bombach

Axel Berger

unread,
Jul 5, 2009, 3:51:00 PM7/5/09
to
*Ulli Horlacher* wrote on Sat, 09-07-04 11:30:

>Und ich traue mich nicht, den Wahlschalter von OFF in den 10A Bereich zu
>drehen und dabei den mA oder Ohm-Bereich zu "ueberdrehen".

Warum? Ohne Ausnahme haben alle solchen Multimeter f�r 10 A eine
separate Eingangsbuchse, Du �berdrehst also nur Me�bereiche mit offenen
Eing�ngen.

Axel Berger

unread,
Jul 5, 2009, 3:21:00 PM7/5/09
to
-A2376@B

*Jens Fittig* wrote on Fri, 09-07-03 12:13:
>Nein - aber drei Dioden in Reihe. Ergibt bei Stromfluss einen
>Spannungsabfall von ca. 1,8 Volt. Parallel dazu eine Lowpower-LED mit
>passendem Vorwiderstand.

Ich nehme gern einen kleinen Vorwiderstand parallel zur Basis-Emitter-
Strecke eines Leistungstransistors und LED mit Vorwiderstand gegen
Masse - erkennt gut eine Stromschwelle und kostet nur 0.6 V.

Wolfgang Hauser

unread,
Jul 6, 2009, 1:19:33 PM7/6/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

>Ich muss ja nicht ueber die gesamten Ladezeit den Strom angezeigt
>bekommen, es reicht mir, wenn ich es auf "Knopfdruck" sehe. Also einfach
>einen Schalter oder Taster ins Multimeter zum Batterieanschluss bauen.

Wenn Dir Knopfdruck reicht, geht es auch mit einer LED. Dimensioniere
den Shunt passend (ca. 6 Ohm für Rot) und schalte einen mit dem
Ladestrom belastbaren Taster parallel, der als Öffner geschaltet ist.

Ulli Horlacher

unread,
Jul 8, 2009, 2:37:27 AM7/8/09
to

Alle Multimeter, die ich getestet habe, zeigen auch an, wenn die
Messstrippe in der 10 A Buchse steckt und der Wahlschalter im mA-Bereich
ist.

Ulli Horlacher

unread,
Jul 8, 2009, 2:42:05 AM7/8/09
to
Wolfgang Hauser <spam...@gmx.de> wrote:

> Wenn Dir Knopfdruck reicht, geht es auch mit einer LED. Dimensioniere

> den Shunt passend (ca. 6 Ohm f�r Rot) und schalte einen mit dem
> Ladestrom belastbaren Taster parallel, der als �ffner geschaltet ist.

GENIAL! Dahaettichjaselberdraufkommenkoennen :-)

Aber so ist das immer mit guten Loesungen: einfach sind sie nur, wenn man
sie kennt :-)

Fuer diese Loesung hab ich auch alle Bauteile da. Sehr praktisch.

Lutz Schulze

unread,
Jul 8, 2009, 2:53:16 AM7/8/09
to
Am Wed, 8 Jul 2009 06:42:05 +0000 (UTC) schrieb Ulli Horlacher:

>> Wenn Dir Knopfdruck reicht, geht es auch mit einer LED. Dimensioniere
>> den Shunt passend (ca. 6 Ohm f�r Rot) und schalte einen mit dem
>> Ladestrom belastbaren Taster parallel, der als �ffner geschaltet ist.
>
> GENIAL! Dahaettichjaselberdraufkommenkoennen :-)
>
> Aber so ist das immer mit guten Loesungen: einfach sind sie nur, wenn man
> sie kennt :-)
>
> Fuer diese Loesung hab ich auch alle Bauteile da. Sehr praktisch.

F�r alle F�lle noch einen kleinen Widerstand in Reihe zur LED als
Strombegrenzung vorsehen.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren

Axel Berger

unread,
Jul 8, 2009, 5:23:00 AM7/8/09
to
*Ulli Horlacher* wrote on Wed, 09-07-08 08:37:

>Alle Multimeter, die ich getestet habe, zeigen auch an, wenn die
>Messstrippe in der 10 A Buchse steckt und der Wahlschalter im mA-Bereich
>ist.

Na gut. Zwischen 10 A und Masse sitzt direkt ein dicker fest
eingel�teter Shunt auf dem ein normaler hochohmiger Spannungseingang
abgreift. Wegen der Teilerketten kommt wohl auch etwas in anderen
Bereichen an, aber die Frage war ja die, ob es schaden kann, und die
Antwort bleibt nein.

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