Das Problem ist, daᅵ ich keine Firmware fᅵr den Controller finde. Vater
hat etliche davon gebaut (um sein Nixie-Lager abzubauen) und auch immer
schᅵn dokumentiert, findet aber zu genau dieser Uhr nicht die passende Info.
Vielleicht hat jemand einen Tip zu dem Ding:
Atmega16, DIL40, Uhrenquarz 32768Hz an den richtigen PINs, Ansteuerung
der sechs ZM1080 und zwei Glimmlampen mit Transistoren (kein 74141),
Spannungswandler mit MC34063, zwei Taster, RS232 mit MAX232(?) und
Anschluᅵ fᅵr einen DCF77-Empfᅵnger.
Die Uhren, die ich gefunden habe, haben immer irgendeine Eigenschaft,
die nicht passt: OZ2CPU hat PICs benutzt, die Platine von Stefan Kneller
http://www.stefankneller.de/elektronik/nixieuhr/daten/contrbest.pdf)
ist fast identisch, hat aber keinen Uhrenquarz vorgesehen und die
Stecker zur Anzeigeplatine sind nicht versetzt...
Fᅵr Tipps dankbar,
Falk
--
Ich habe nicht gegen Windows.
Aber wenn ich etwas hᅵtte,
wᅵrde ich nicht zᅵgern,
es einzusetzen. (Sehr frei nach W. Schmickler)
>
>F�r Tipps dankbar,
Diese Seiten kennst Du?
http://www.tube-tester.com/sites/nixie/different/nixie-tube-links.htm
Besonders die letzte hat tonnenweise Links.
Gru�,
U.
>Das Problem ist, da� ich keine Firmware f�r den Controller finde.
Die Ansteuerung von ein paar Nixies ist ja wohl superprimitiv, da gibt's
ja noch nichtmal Multiplex.
Alles, was man braucht, ist ein Plan, welcher Controller-Pin welches
Display-Element betreibt, dann kann man die Display-Ansteuerung in
maximal einer Viertelstunde schreiben.
>Uhrenquarz 32768Hz an den richtigen PINs
Was sind die richtigen Pins? Es gibt mindestens zwei denkbare Varianten,
wo der Quarz angeschlossen sein kann.
>zwei Taster
Die abzufragen ist wohl auch kein Hit.
>RS232 mit MAX232(?)
Wozu auch immer. F�r eine Uhr braucht man das nicht. Vielleicht hatte
die Original-Firmware einen Bootloader und die Schnittstelle war f�r
Updates der Firmware gedacht? Oder die Uhr sollte auch als
DCF77-Zeitbasis f�r einen PC dienen, wer wei�?
>Anschlu� f�r einen DCF77-Empf�nger.
Ein vern�nftiger DCF77-Decoder ist das einzige wirklich anspruchsvolle
bei der gesamten Aufgabe. Und auf den DCF77-Teil kann man erstmal auch
verzichten, dann kommt halt eine Quarzuhr raus und man mu� die
gelegentlich mal stellen. Bei gutem Abgleich des Oszillators und Betrieb
bei n�herungsweise konstanter Wohnraumtemperatur d�rfte es gen�gen, sie
zweimal j�hrlich zum Zeitzonenwechsel neu zu stellen.
Ohne DCF77 ist der ganze Rest absoluter Kinderkram, ein ideales
Anf�ngerprojekt. Jemand, der auch nur halbwegs firm ist bei der
AVR-Programmierung, schreibt die Software f�r das Ding in weniger als
einer halbe Stunde from scratch. Da dauert das Suchen einer passenden
Firmware sicherlich erheblich l�nger.
Viertelstunde? Alle Achtung.
>> Uhrenquarz 32768Hz an den richtigen PINs
>
> Was sind die richtigen Pins? Es gibt mindestens zwei denkbare Varianten,
> wo der Quarz angeschlossen sein kann.
>
>> zwei Taster
>
> Die abzufragen ist wohl auch kein Hit.
>
>> RS232 mit MAX232(?)
>
> Wozu auch immer. F�r eine Uhr braucht man das nicht. Vielleicht hatte
> die Original-Firmware einen Bootloader und die Schnittstelle war f�r
> Updates der Firmware gedacht? Oder die Uhr sollte auch als
> DCF77-Zeitbasis f�r einen PC dienen, wer wei�?
>
>> Anschlu� f�r einen DCF77-Empf�nger.
>
> Ein vern�nftiger DCF77-Decoder ist das einzige wirklich anspruchsvolle
> bei der gesamten Aufgabe. Und auf den DCF77-Teil kann man erstmal auch
> verzichten, dann kommt halt eine Quarzuhr raus und man mu� die
> gelegentlich mal stellen. Bei gutem Abgleich des Oszillators und Betrieb
> bei n�herungsweise konstanter Wohnraumtemperatur d�rfte es gen�gen, sie
> zweimal j�hrlich zum Zeitzonenwechsel neu zu stellen.
>
> Ohne DCF77 ist der ganze Rest absoluter Kinderkram, ein ideales
> Anf�ngerprojekt. Jemand, der auch nur halbwegs firm ist bei der
> AVR-Programmierung, schreibt die Software f�r das Ding in weniger als
> einer halbe Stunde from scratch. Da dauert das Suchen einer passenden
> Firmware sicherlich erheblich l�nger.
>
Oh, jetzt ist es schon eine halbe Stunde geworden. So geht das immer mit
Software :-))
<duck und schnell wech>
--
SCNR, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Danke, dann werde ich mich wohl durch die Links arbeiten...
Im Stillen hatte ich gehofft, daᅵ jemand meine Variante kennt und mir
die Mᅵhe des Suchens abnimmt ;-)
Aber so komme ich schonmal weiter.
Falk
Aha.
> Alles, was man braucht, ist ein Plan, welcher Controller-Pin welches
> Display-Element betreibt, dann kann man die Display-Ansteuerung in
> maximal einer Viertelstunde schreiben.
>
>> Uhrenquarz 32768Hz an den richtigen PINs
...
> Ohne DCF77 ist der ganze Rest absoluter Kinderkram, ein ideales
> Anfᅵngerprojekt. Jemand, der auch nur halbwegs firm ist bei der
> AVR-Programmierung, schreibt die Software fᅵr das Ding in weniger als
> einer halbe Stunde from scratch. Da dauert das Suchen einer passenden
> Firmware sicherlich erheblich lᅵnger.
Danke, dieses Angebot nehme ich gerne an. Ich zahle 100ᅵ/h. Sende die
Firmware (als C-Sourcecode, damit ich den DCF77-Decoder hinzufᅵgen kann)
bitte an die Reply-Adresse. Bankverbindung und genaue Angabe der
aufgewendeten Zeit (15 ... 30 min) nicht vergessen.
Die Zuordnung PIN<->Display-Element bitte als #defines, damit ich die an
die HW anpassen kann.
Falk
> Oh, jetzt ist es schon eine halbe Stunde geworden. So geht das immer mit
> Software :-))
Die erste Viertelstunde war ja auch nur f�r die Displayansteuerung, keine
Uhr. Und nach der halben Stunde reden wir dann von der Tasterabfrage mit
Softwareentprellen und vern�nftigem Repeat zum Stellen der Uhr :-)
--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
> Danke, dieses Angebot nehme ich gerne an. Ich zahle 100ᅵ/h. Sende die
> Firmware (als C-Sourcecode, damit ich den DCF77-Decoder hinzufᅵgen kann)
> bitte an die Reply-Adresse. Bankverbindung und genaue Angabe der
> aufgewendeten Zeit (15 ... 30 min) nicht vergessen.
Moment, er muss sich ja auch noch in die (fremde) Hardware einarbeiten-
wirf mal nicht so schnell um dich mit die Kohlen ;)
Hoert sich beinahe an wie frueher (70er/80er) beim Autohaendler: "Wie,
sie wollen auch noch ein Lenkrad? Ja das kostet natuerlich Aufpreis."
Aber ist schon wahr, die Architektur und das drumherum kosten Zeit. Ich
kann jedoch nicht glauben dass das in 30 Minuten alles gegessen ist.
Hoechstens mit der heissen Nadel und ohne Doku, und dann sitzen Falks
Urenkel irgendwann wieder in der gleichen Patsche. Da erben sie eine Uhr
mit sechs Glashaeubchen, ein Mopped wo sie ums Verplatzen die Zuendkerze
nicht finden koennen (weil nicht vorhanden) und all so Sachen.
--
Gruesse, Joerg
Mir hat das mal jemand so erklᅵrt: Schᅵtze die Zeit, multipliziere das
Ergebnis mit drei und wᅵhle die nᅵchstgrᅵᅵere Einheit.
Konkret: 0,5h*3=1,5h, nᅵchstgrᅵᅵere Einheit-> 1,5 Tage. Passt doch ;-)
>Firmware (als C-Sourcecode
In C ist mir das zuviel Tipparbeit. Assembler.
>Die Zuordnung PIN<->Display-Element bitte als #defines, damit ich die an
>die HW anpassen kann.
Kein Problem.
Es fehlt �brigens immer noch die Konkretisierung, wo der Quarz nun
angeschlossen ist.
--
Gru� Reinhard
Write-only Code? Nein danke. Mit ausreichend Kommentaren meinetwegen.
>> Die Zuordnung PIN<->Display-Element bitte als #defines, damit ich die an
>> die HW anpassen kann.
>
> Kein Problem.
>
> Es fehlt ᅵbrigens immer noch die Konkretisierung, wo der Quarz nun
> angeschlossen ist.
TOSC1/TOSC2
>Also, hast Du Dir mal den von Falk geposteten Link angesehen?
Erst jetzt. Ich hatte den nicht f�r voll genommen, weil es ja um Sachen
ging, die eben nicht passen. Das "fast identisch" unterhalb des Links
hatte ich �berlesen.
Also klar, das auf der Platine ist ziemlich eindeutig ein Multiplexer.
Geht bei einer sechsstelligen Anzeige an einem Mega16 ja auch garnicht
anders.
Aber naja, eigentlich w�re das f�r's Programm sogar eine Vereinfachung.
Weniger Tippaufwand f�r die Bitdefinitionen...
Wann ist es fertig?
Falk
P.S.: Die Firmware hierfᅵr schreibe ich selbst: http://www.qlocktwo.com/
> P.S.: Die Firmware hierf�r schreibe ich selbst: http://www.qlocktwo.com/
Sah ich neulich im Land der Uhren, gefiel mir. Originell, aber doch recht
heftig im Preis.
Und diese springenden Texte �ber das Display lassen sich doch auch anders
l�sen?
Lutz
--
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Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
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Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
Ach, "ab 885ᅵ" fᅵr eine Uhr werden manche gᅵnstig finden...
> Und diese springenden Texte ᅵber das Display lassen sich doch auch anders
> lᅵsen?
Ich probiere gerade, ob mein Laserdrucker schwarz genug druckt, um das
ansehnlich auf Folie(n) hinzubekommen. Dahinter ein paar Fᅵcher aus
weiᅵer Pappe, eine Tᅵte LEDs, ein ᅵC, DCF77 und fertig.
Allerdings stelle ich mir ein Design vor, das mehr einem Kreuzwortrᅵtsel
ᅵhnelt.
Den WAF habe ich schon getestet, der ist sehr ordentlich ;-)
Mit deinem herablassenden, arroganten und trotzdem gleichzeitig
ahnungslosen Geschw�tz hast du dich soeben f�r den Wolfgang Gerber Orden
Zweiter Klasse qualifiziert.
> Also klar, das auf der Platine ist ziemlich eindeutig ein Multiplexer.
> Geht bei einer sechsstelligen Anzeige an einem Mega16 ja auch garnicht
> anders.
Ja klaro, h�tte ich auch gewu�t, wenn ich das Posting gelesen h�tte,
bevor ich einen auf dicken Maxe mache.
> Aber naja, eigentlich w�re das f�r's Programm sogar eine Vereinfachung.
> Weniger Tippaufwand f�r die Bitdefinitionen...
Ja, Bitdefinitionen sind erwiesenerma�en auch das komplizierteste am
Programmieren! Man merkt, du bist ein Programmierer von Welt. Au�erdem
sind Whitespaces so kompliziert. Die lasse ich auch komplett weg, das
ist auch eine Vereinfachung (weniger Tippaufwand, wir verstehen uns).
Bin ja mal sehr gespannt ob Falk von dir tats�chlich etwas geliefert
bekommt, oder ob du nur gro� die Fresse aufrei�t und dann am Ende nichts
dabei raus kommt.
Gru�,
Johannes
--
"Aus starken Potentialen k�nnen starke Erdbeben resultieren; es k�nnen
aber auch kleine entstehen - und "du" wirst es nicht f�r m�glich halten
(!), doch sieh': Es k�nnen dabei auch gar keine Erdbeben resultieren."
-- "R�diger Thomas" alias Thomas Schulz in dsa �ber seine "Vorhersagen"
<1a30da36-68a2-4977...@q14g2000vbi.googlegroups.com>
Und Du schreibst dann den DCF Code hinein, und stellt uns das zur
Verfᅵgung?
Superidee, so eine d.s.e Uhr!
(ich habe hier auch noch ein paar Nixies genau zu diesem Zweck
herumliegen, und nein, ich brᅵuchte lᅵnger als 30 Minuten)
Gruᅵ,
Rainer
> Ja, Bitdefinitionen sind erwiesenerma�en auch das komplizierteste am
> Programmieren! Man merkt, du bist ein Programmierer von Welt. Au�erdem
> sind Whitespaces so kompliziert. Die lasse ich auch komplett weg, das
> ist auch eine Vereinfachung (weniger Tippaufwand, wir verstehen uns).
Interessant ist hierbei die neue C++ Funktionalit�t, den
Whitespaces-Operator zu �berladen. Macht das Programmieren viel einfacher,
denn man braucht nicht mehr "x*y" zu schreiben, sondern kann es
mathematisch "x y" schreiben:
http://www2.research.att.com/~bs/whitespace98.pdf
In Verbindung mit der Missing-Whitespace Regel (allerdings ohne "Max
Munch", da das zu Problemen beim Parsen f�hrt) kann man dann auch "xy"
schreiben.
> Interessant ist hierbei die neue C++ Funktionalit�t, den
> Whitespaces-Operator zu �berladen. Macht das Programmieren viel einfacher,
> denn man braucht nicht mehr "x*y" zu schreiben, sondern kann es
> mathematisch "x y" schreiben:
>
> http://www2.research.att.com/~bs/whitespace98.pdf
Hahaha, das ist gut!
> In Verbindung mit der Missing-Whitespace Regel (allerdings ohne "Max
> Munch", da das zu Problemen beim Parsen f�hrt) kann man dann auch "xy"
> schreiben.
Ach, LALR1 wird sowieso �bersch�tzt. Liegt der Aufwand zum Parsen halt
in NP, kann sich ja jeder einen schnelleren Rechner kaufen ;-)
Lustigerweise gibts eine �hnliche Funktionalit�t (also: tats�chlich,
nicht als Witz gemeint) in Scala. Das ist eine Art Python, das auf die
JVM runterkompiliert wird (jetzt ganz ketzerisch gesprochen). Dort gibt
es grunds�tzlich keine Unterscheidung zwischen Operatoren und Methoden
mehr, also
A OP B
wird zu
a->OP(b)
Das hat zur Folge, dass man (im Gegenstaz zu C++) z.B. eine "."-Methode
definieren kann, um Feldzugriffe zu �berladen. Irgendwie b�se, aber
irgendwie finde ich die Idee auch faszinierend und toll.
Viele Gr��e,
> Frank Buss schrieb:
>
>> http://www2.research.att.com/~bs/whitespace98.pdf
>
> Hahaha, das ist gut!
Kanntest du noch nicht? Ist ja schon fast ein Klassiker :-)
> Lustigerweise gibts eine �hnliche Funktionalit�t (also: tats�chlich,
> nicht als Witz gemeint) in Scala. Das ist eine Art Python, das auf die
> JVM runterkompiliert wird (jetzt ganz ketzerisch gesprochen). Dort gibt
> es grunds�tzlich keine Unterscheidung zwischen Operatoren und Methoden
> mehr, also
Ja, Scala ist schon interessant, steht auf meiner Liste von anzuschauenden
Sprachen. Bin da hobbym��ig in letzter Zeit ein wenig bei Lisp
h�ngengeblieben, da man eigentlich nichts anderes braucht. Ist leider nicht
f�r Embedded Systeme geeignet.
Nach JVM-Bytecode compilieren ist generell eine gute Idee, da die recht
stabil ist, was mich allerdings schon ein wenig verwundert, denn wenn man
sich mal den frei verf�gbaren Quelltext der JVM anschaut, mit der kreativen
Mischung von C und C++, Makros, Inline-Assembler usw., dann fallen einem
dazu auch weniger nette Begriffe als "interessant" zu ein.