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Genauigkeit elektronisches Wattmeter

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Norbert Hahn

unread,
Aug 28, 2002, 2:34:40 PM8/28/02
to
Hallo,

ich habe vor einigen Tagen in einem Baumarkt ein elektronisches Wattmeter,
"Marke" Voltomat, Modell PM 200, erstanden und damit einige typische Ver-
braucher gemessen. Die Werte üblicher Verbraucher kann ich gut nachvoll-
ziehen, aber wie genau ist das Gerät z.B. bei der Verbrauchsmessung von
Geräten mit Schaltnetzteil?

Bei meinem PC (mit Athlon CPU, 1400 MHz Takt, 2 Platten) habe ich je nach
CPU-Belastung 112 bis 122 W gemessen, bei ATX-Power-off noch 20 W,
ein 17"-Monitor hat 80 W bei Betrieb und 20 W standby. Sowohl bei abge-
schaltetem Bildschirm als auch abgeschaltetem ATX-Netzteil (Schalter am
Netzteil aus) wurden noch jeweils 8 W verbraten. Wo?

Auf der Verpackung des Geräts oder dem Beipackzettel stand keinerlei
Hinweis auf die Genauigkeit, lediglich der Text "Weder der Leistungs-
faktor noch die Kurvenform von Strom und Spannung können das Meßergebnis
verfälschen."

Norbert

R.Freitag

unread,
Aug 28, 2002, 6:09:31 PM8/28/02
to
Norbert Hahn wrote:

Hi,

hast du ein Wattmeter oder ein VA-Meter rstanden ?

Wenn du die Blindleistung von Entstörkondensatoren usw. mitmisst, kann das
durchaus reell sein. Einioge mA Verschiebungsstrom sind normal.

RFr

Manuel Buff

unread,
Aug 29, 2002, 4:06:22 AM8/29/02
to

"Norbert Hahn" <ha...@hrz.tu-darmstadt.de> schrieb:

> Auf der Verpackung des Geräts oder dem Beipackzettel stand keinerlei
> Hinweis auf die Genauigkeit, lediglich der Text "Weder der

> Leistungsfaktor noch die Kurvenform von Strom und Spannung können
> das Meßergebnis verfälschen."

Also das kommt mir schon reichlich unrealistisch vor. Ich habe noch
von keinem Messgerät gehört, dass fehlerfrei misst. Einschlägige
Suchmaschinen geben zu dem Gerät auch nichts her.

Manuel


Norbert Hahn

unread,
Aug 29, 2002, 5:15:44 AM8/29/02
to
"R.Freitag" <rfr-m...@gmx.de> wrote:

>hast du ein Wattmeter oder ein VA-Meter rstanden ?

Das Gerät hat 2 Anzeigezeilen und bringt wahlweise das folgende:

Spannung und Frequenz
Strom und (interner) Verstärkerparameter
Leistung und Cos Phi
Arbeit und Zeitraum
Uhrzeit und Datum

Bei der Anzeige der Leistung hat das Gerät eine Integrations-
zeit von etwa 5 Sekunden. Wenn ich z.B. einen Verbraucher ein-
schalte, dauert es etwa so lange bis die Anzeige auf den end-
gültingen Wert hochgelaufen ist. Entsprechendes beim Abschalten.


>
>Wenn du die Blindleistung von Entstörkondensatoren usw. mitmisst, kann das
>durchaus reell sein. Einioge mA Verschiebungsstrom sind normal.

Jo.

Norbert

Sven Alba

unread,
Aug 30, 2002, 7:10:52 AM8/30/02
to
Hallo !

Nach dieser Beschreibung sollte eigentlich die Phasenverschiebung
von Strom und Spannung mitberücksichtigt werden....
Aber deine gemessenen Werte erscheinen mir trotzdem als viel
zu hoch.

Miss doch mal rein ohmsche Verbraucher, also z.B. eine
100 Watt Glühbirne, oder einen Heizlüfter.
Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du ja durch Einzelmessungen
von Strom und Spannung mit einem Vielfachmessgerät die echte
Leistungsaufnahme ermitteln.

Bei meinem ELV Leistungsmessung ist die Kalibrierung durch
Anschlusse eines bekanntes Verbrauchers möglich - geht das
bei deinem Gerät auch ?

Wenn dein neues Gerät dann immer noch falsche Werte
anzeigt, taugt es nichts und du solltest Umtausch oder
GeldZurück verlangen.

"Norbert Hahn" <ha...@hrz.tu-darmstadt.de> schrieb im Newsbeitrag
news:dg5qmu4fmltmk0ist...@4ax.com...

Wolfgang Horejsi

unread,
Aug 30, 2002, 1:17:43 PM8/30/02
to
"Sven Alba" <sa...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aknju4$c3j$07$1...@news.t-online.com...

> Nach dieser Beschreibung sollte eigentlich die Phasenverschiebung
> von Strom und Spannung mitberücksichtigt werden....
> Aber deine gemessenen Werte erscheinen mir trotzdem als viel
> zu hoch.
>
> Miss doch mal rein ohmsche Verbraucher, also z.B. eine
> 100 Watt Glühbirne, oder einen Heizlüfter.
> Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du ja durch Einzelmessungen
> von Strom und Spannung mit einem Vielfachmessgerät die echte
> Leistungsaufnahme ermitteln.

Wenn man überprüfen möchte, ob das Wattmeter auch bei nicht sinusförmiger
Last richtig misst, nimmt man 2 gleiche Glühlampen und betreibt eine der
beiden über einen Trafo an einer geringen Spannung, z.B. 110V. Die andere
kommt an einen Dimmer, der so eingestellt wird, dass die gedimmte Lampe
gleich hell wie die am Trafo leuchtet. Wenn jetzt das Wattmeter an beiden
Lampen die gleiche Leistung, oder wenigstens in etwa die gleiche Leistung
anzeigt, ist es tauglich. Kleine Differenzen sind natürlich immer vorhanden,
weil der Dimmer und der Trafo unterschiedliche Verluste haben. Die ganz
harten messen dann jeweils vor und hinter dem Dimmer.

--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Wir ziehen doch alle an einem Strick,
wenn auch nicht in die gleiche Richtung.

Rolf Bombach

unread,
Sep 1, 2002, 1:45:14 PM9/1/02
to
Wolfgang Horejsi wrote:
>
> Wenn man überprüfen möchte, ob das Wattmeter auch bei nicht sinusförmiger
> Last richtig misst, nimmt man 2 gleiche Glühlampen und betreibt eine der
> beiden über einen Trafo an einer geringen Spannung, z.B. 110V. Die andere
> kommt an einen Dimmer, der so eingestellt wird, dass die gedimmte Lampe
> gleich hell wie die am Trafo leuchtet.

Dies ist, BTW, auch das Messprinzip einiger HF-Wattmeter. Dort
allerdings mit automatischem Abgleich der zweiten Spannung.

--
mfg Rolf Bombach


Uwe Hercksen

unread,
Sep 1, 2002, 5:45:20 PM9/1/02
to
Norbert Hahn <ha...@hrz.tu-darmstadt.de> wrote:

>Spannung und Frequenz
>Strom und (interner) Verstärkerparameter
>Leistung und Cos Phi
>Arbeit und Zeitraum
>Uhrzeit und Datum

Hallo,

und die Maimalleistung nennst Du natürlich nicht, warum auch.

Das Ding wird vermutlich maximal 3,6 kW messen können und nicht
genauer als etwa 2 % sein.
Leistungen von unter 80 W messen zu wollen ist dann sinnlos, ebenso
auch die Messung von Leistungsunterschieden kleiner als 80 W.

Hat das Ding nur einen Messbereich? Vermutlich ja.

Bye

Peter Völpel

unread,
Sep 1, 2002, 6:08:31 PM9/1/02
to

Uwe Hercksen schrieb:


>
> Norbert Hahn <ha...@hrz.tu-darmstadt.de> wrote:
>
> >Spannung und Frequenz
> >Strom und (interner) Verstärkerparameter
> >Leistung und Cos Phi
> >Arbeit und Zeitraum
> >Uhrzeit und Datum
>
> Hallo,
>
> und die Maimalleistung nennst Du natürlich nicht, warum auch.
>
> Das Ding wird vermutlich maximal 3,6 kW messen können und nicht
> genauer als etwa 2 % sein.
> Leistungen von unter 80 W messen zu wollen ist dann sinnlos, ebenso
> auch die Messung von Leistungsunterschieden kleiner als 80 W.

Womit begründest Du diese Aussage, dass unter 80W nicht
gemessen werden kann und Leistunsunterschiede weniger 80W
auch nicht?

Peter

Heinz Saathoff

unread,
Sep 2, 2002, 3:11:21 AM9/2/02
to
Uwe Hercksen schrieb...

> Das Ding wird vermutlich maximal 3,6 kW messen können und nicht
> genauer als etwa 2 % sein.
> Leistungen von unter 80 W messen zu wollen ist dann sinnlos, ebenso
> auch die Messung von Leistungsunterschieden kleiner als 80 W.
>
> Hat das Ding nur einen Messbereich? Vermutlich ja.

Ein ELV Gerät, das ich mal hatte, arbeitete mit einer automatischen
Bereichsumschaltung. Passierte über eine Verstärkungsumschaltung im
Strommesskreis. Es schien mir zumindest bei ohmschen und
ohmsch+induktiven Lasten recht gut zu funktionieren.


- Heinz

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2002, 6:57:26 AM9/2/02
to
peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>Womit begründest Du diese Aussage, dass unter 80W nicht
>gemessen werden kann und Leistunsunterschiede weniger 80W
>auch nicht?

Hallo,

na rechne doch einfach mal 2 % von 3,6 kW aus und runde etwas auf.

Da kommt noch ein anderes Problem dazu, bei einer wenig belasteten
Gleichrichterschaltung mit Siebkondensator fliesst nur ganz kurz
wirklich Strom durch den Gleichrichter.
Wenn nun das Leistungsmessgerät etwas zu selten den Strom sampelt umd
das Produkt Spannung mit Strom aufzusummieren ergibt sich ein weiterer
grösserer Messfehler.

Bye

Peter Völpel

unread,
Sep 2, 2002, 12:53:05 PM9/2/02
to

Uwe Hercksen schrieb:


>
> peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:
>
> >Womit begründest Du diese Aussage, dass unter 80W nicht
> >gemessen werden kann und Leistunsunterschiede weniger 80W
> >auch nicht?
>
> Hallo,
>
> na rechne doch einfach mal 2 % von 3,6 kW aus und runde etwas auf.
>
> Da kommt noch ein anderes Problem dazu, bei einer wenig belasteten
> Gleichrichterschaltung mit Siebkondensator fliesst nur ganz kurz
> wirklich Strom durch den Gleichrichter.

Wo kommt der Strom her, den der Verbraucher aufnimmt?

> Wenn nun das Leistungsmessgerät etwas zu selten den Strom sampelt umd
> das Produkt Spannung mit Strom aufzusummieren ergibt sich ein weiterer
> grösserer Messfehler.

Es werden Strom und Spannung gemessen, eine Aufsummierung über die Zeit
ergebe elektrische Arbeit: KW/h


Die 2% sind der Messfehler.
Es sind 2% im oberen und unteren Bereich!
Daraus zu schliessen dass 80W nicht messbar sind, ist
grundsätzlich falsch.

Die 2% sind ja der maximale Messfehler,
z.B. sind 2% von 100W 2Watt, nach Deiner Theorie wären es 80Watt...

Die wenig belastete Gleichrichterschaltung liefert weniger
Leistung, egal ob wenig oder häufig gesampelt wird.
Der Stromflusswinkel des Richtstromes durch den Gleichrichter
bleibt bei gleichmässiger Stromentnahme gleich.

Peter

Sven Alba

unread,
Sep 2, 2002, 1:55:50 PM9/2/02
to
"Peter Völpel" <qro...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D73977...@compuserve.de...

> > Da kommt noch ein anderes Problem dazu, bei einer wenig belasteten
> > Gleichrichterschaltung mit Siebkondensator fliesst nur ganz kurz
> > wirklich Strom durch den Gleichrichter.
>
> Wo kommt der Strom her, den der Verbraucher aufnimmt?

Der, dem Gleichrichter nachgeschaltete Elko lädt sich auf die
Maximalspannung der Sinushalbwellen auf.
In der, danach folgenden, kurzen Zeit fliesst dann nur Strom
vom Elko Richtung Verbraucher, dadurch fällt die Elkospg. leicht
ab. Die dann folgende "LadeSinuswelle" kann dann nur in der
obersten Spitze der Sinuswelle Strom in den Elko "pumpen".
Der Trafo wird also nur an den positiven und negativen
Spannungsspitzen mit kurze, starke Stromstössen belastet.

Dein Leistungsmesser muss also sehr viele Strom-/Spannungs-
sampler pro Sinus machen, wenn das Ergebnis stimmen soll,
denn sonst kriegt er den kurzen Strompuls gar nicht mit...

Peter Völpel

unread,
Sep 2, 2002, 2:40:10 PM9/2/02
to

Sven Alba schrieb:


Hallo Sven,

Ich denke mal der Leistungsmesser misst auf der Primärseite
des Trafos.
Damit wird die Leistung gemessen, die der Verbraucher
zuzüglich Transformator- und Gleichrichter-Verlustleistung
aufnimmt.
Die von Dir angeführten kurzen Stromimpulse können natürlich
nicht reflektiert werden, so dass sich dort ein annähernd
sinusförmiger Verlauf ergibt.
Ein elektronischer Leistungsmesser mit ausreichend hoher
Samplerate für diese Messung dürfte Standard sein.

Im übrigen handelt es sich nicht um mein Gerät.

Peter

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2002, 2:48:48 PM9/2/02
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>Die 2% sind der Messfehler.
>Es sind 2% im oberen und unteren Bereich!
>Daraus zu schliessen dass 80W nicht messbar sind, ist
>grundsätzlich falsch.
>
>Die 2% sind ja der maximale Messfehler,
>z.B. sind 2% von 100W 2Watt, nach Deiner Theorie wären es 80Watt...

Hallo,

schon mal gehört das sich die 2 % immer auf den Messbereichsendwert
beziehen, nicht auf den gemesssenen Wert?
Offenbar nicht.

Nach Deiner Auslegung könnte man mit einem Strommesser für maximal 10
A und 2 % auch noch 10 mA mit 2 % Genauigkeit messen, ja sogar 10 µA.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2002, 2:51:59 PM9/2/02
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>Ich denke mal der Leistungsmesser misst auf der Primärseite
>des Trafos.
>Damit wird die Leistung gemessen, die der Verbraucher
>zuzüglich Transformator- und Gleichrichter-Verlustleistung
>aufnimmt.
>Die von Dir angeführten kurzen Stromimpulse können natürlich
>nicht reflektiert werden, so dass sich dort ein annähernd
>sinusförmiger Verlauf ergibt.
>Ein elektronischer Leistungsmesser mit ausreichend hoher
>Samplerate für diese Messung dürfte Standard sein.

Hallo,

Du glaubst also wirklich primär fliesst sinusförmiger Strom und
sekundär nur die kurzen Ladeimpulse durch den Gleichrichter?
Da liegst völlig falsch.

Bye

Sven Alba

unread,
Sep 2, 2002, 2:59:14 PM9/2/02
to

"Peter Völpel" <qro...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D73B08A...@compuserve.de...

> Die von Dir angeführten kurzen Stromimpulse können natürlich
> nicht reflektiert werden, so dass sich dort ein annähernd
> sinusförmiger Verlauf ergibt.

Zumindest bei Schaltnetzteilen ist die Stromaufnahme pulsförmig,
da hier ja direkt der Elko geladen wird - wenigstens bei den
älteren, denn bei den neueren PC-Netzteilen muss ja ne PFC drin
sein...


Peter Völpel

unread,
Sep 2, 2002, 4:07:56 PM9/2/02
to

Uwe Hercksen schrieb:

Du schreibst es selber: "Messbereichsendwert"
^^^^^^^^^^^^
Peter

Peter Völpel

unread,
Sep 2, 2002, 4:10:52 PM9/2/02
to

Uwe Hercksen schrieb:

Nö, glaube ich nicht
Ich habe geschrieben der Strom primärseitig in den Trafo
ist annähernd sinusförmig.
Habe mir das soeben übrigens per Stromzange und Scope noch
vorsichtshalber angesehen...

Peter

Wolfgang Horejsi

unread,
Sep 3, 2002, 2:32:12 AM9/3/02
to
"Sven Alba" <sa...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:al0cgd$eom$07$1...@news.t-online.com...

> Zumindest bei Schaltnetzteilen ist die Stromaufnahme pulsförmig,
> da hier ja direkt der Elko geladen wird - wenigstens bei den
> älteren, denn bei den neueren PC-Netzteilen muss ja ne PFC drin
> sein...

Müssen - ja.
Haben - nein.

Norbert Hahn

unread,
Sep 3, 2002, 8:05:17 AM9/3/02
to
uwe.he...@gmx.de (Uwe Hercksen) wrote:

>Norbert Hahn <ha...@hrz.tu-darmstadt.de> wrote:
>
>>Spannung und Frequenz
>>Strom und (interner) Verstärkerparameter
>>Leistung und Cos Phi
>>Arbeit und Zeitraum
>>Uhrzeit und Datum
>
>Hallo,
>
>und die Maimalleistung nennst Du natürlich nicht, warum auch.

Doch, die ist bei den technischen Daten angegeben: 16 A Strom und
3,6 KW.


>
>Das Ding wird vermutlich maximal 3,6 kW messen können und nicht
>genauer als etwa 2 % sein.

Da das Gerät bei beim Strom zusätzlich einen Verstärkerparameter
anzeigt, schaltet es wohl verschiedene Strommessbereich automatisch.

Bei der Messung verschiedener Verbraucher fiel mir auf, dass die
angezeigte Leistung jeweils ein Vielfaches von 3 W ist. Z.B. bei
meinem SAT-Empfänger werden 27 W angezeigt, lt. Datenblatt des
Empfängers sollte der maximal 30 W aufnehmen, wenn er einen 4fach-
LNB und 2 Multiswitch versorgt. Ich habe nur einen Multiswitch dran.

Ich habe z.B. eine alte Gefriertruhe gemessen: 180 VA, 87 W,
cos phi 0,47. Ist das plausibel?

Ansonsten kenne ich einige digitale Multimeter, bei denen der
Messfehler nicht xx % vom Endwert des Messbereichs angegeben
ist, sondern mit z.B. 0.2% des Messwertes +- 2 Einheiten der
letzten Ziffer.

Norbert

Harald Wilhelms

unread,
Sep 3, 2002, 8:58:49 AM9/3/02
to
Rolf Bombach <bom...@bluemail.ch> wrote in message news:<3D72522A...@bluemail.ch>...
> Wolfgang Horejsi wrote:
> >
>
> > Wenn man berpr fen m chte, ob das Wattmeter auch bei nicht sinus
> f rmiger
> > Last richtig misst, nimmt man 2 gleiche Gl hlampen und betreibt eine
> der
> > beiden ber einen Trafo an einer geringen Spannung, z.B. 110V. Die an

> dere
> > kommt an einen Dimmer, der so eingestellt wird, dass die gedimmte Lampe
>
> > gleich hell wie die am Trafo leuchtet.
>
>
> Dies ist, BTW, auch das Messprinzip einiger HF-Wattmeter. Dort
> allerdings mit automatischem Abgleich der zweiten Spannung.

Hallo Rolf,
HF mit Dimmer? :-)
Du meintest vermutlich, eine Glühlampe mit Gleichspannung und eine
Glühlampe mit HF-Spannung. Aber ob das mit gewendeltetem Glüh-
faden auch noch funktioniert?
Gruss
Harald

Peter Völpel

unread,
Sep 3, 2002, 11:54:28 AM9/3/02
to

Harald Wilhelms schrieb:


Hallo Harald,

Nein, eine Glühlampe über Dimmer oder Stelltrafo, die zweite an der HF.
Habe früher auch so meine Sendeleistung gemessen.
Die gleiche Helligkeit der beiden Glühlampen erkennt man
am besten, wenn zwischen die Glühlampen ein mittig
eingefettes Pergamentpapier bringt.
Sobald der Fettfleck nicht mehr zu sehen ist, haben beide
Glühlampen die gleiche Helligkeit.

Peter

Uwe Hercksen

unread,
Sep 4, 2002, 5:43:54 AM9/4/02
to
Peter =?iso-8859-1?Q?V=F6lpel?= <qro...@compuserve.de> wrote:

>Du schreibst es selber: "Messbereichsendwert"
> ^^^^^^^^^^^^

Hallo,

tja, wieviele Strommessbereiche gibt es den bei dem Wattmeter?
Vermutlich doch nur einen einzigen mit 16 A und dann siehts schlecht
aus bei der Messung von nur 80 W.

Bye

Peter Völpel

unread,
Sep 4, 2002, 6:44:47 AM9/4/02
to

Uwe Hercksen schrieb:

Hängt von der Stellenzahl ab die ausgewertet wird...

So ein Wattmeter wie Du es beschreibst, bzw. es Deinem Wunschdenken
entspricht damit es mit Deiner Theorie übereinstimmt, wäre sicher
unverkäuflich.

Die Messungen die Norbert durchgeführt scheinen offenbar
recht genau zu sein.
Beispiel: Sat-Receiver gemessen 27W, angegeben maximal 30W.
Kühltruhe 180VA mit cos.phi 0,47 gemessen 87W

Peter

Rolf Bombach

unread,
Sep 9, 2002, 12:38:10 PM9/9/02
to
Peter Völpel wrote:

> Kühltruhe 180VA mit cos.phi 0,47 gemessen 87W

Huch? Ist das ein älteres Modell? Ich dachte,
das dürfte gar nicht mehr sein :->. An einem
Kühlschrank, auch nicht mehr der jüngste (El*ktr*-
lux) hatte ich mal ziemlich genau 80VA/80W zu
meinem Erstaunen gemessen.

--
mfg Rolf Bombach


Norbert Hahn

unread,
Sep 10, 2002, 4:27:17 AM9/10/02
to
Rolf Bombach <bom...@bluemail.ch> wrote:

>Peter Völpel wrote:
>
>> Kühltruhe 180VA mit cos.phi 0,47 gemessen 87W
>
>Huch? Ist das ein älteres Modell?

Ich weiß schon gar nicht mehr, wann die gekauft wurde,
aber 1/4 Jahrhundert hat die mindestens drauf. Rumpelt
und brummt vor sich hin - kriegt alle 5 Jahre eine neue
Dichtung.

Norbert

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