> >> Den Murks muß man nicht Chemikern anhängen.
> > Von "Murks" war nicht die Rede, sondern nur vom Produktions-
> > kreislauf und der Verbrauchszeit und der Rueckkehr als Ver-
> > brauchtes in den Produktionskreislauf. Der Konsument ist
> > nur zeitweiliger Nutzer eines Produktes.
> So in etwa könnte man sich vorstellen das direktes verbrennen von
> Öl/Erdgas effektiver wäre, wenn zuvor eine Kunststoffverpackung daraus
> gemacht wurde.
Fuer mich nicht so richtig nachvollziehbar, aber es
kann natuerlich sein, dass dieses Verbrennen effektiver
ist.
> > Der Chemiker mit
> > seiner chemischen Industrie will einen Produktionskreis-
> > lauf aufrechterhalten. Der Konsument kann nur verbrauchen
> > und das Verbrauchte zurueckgeben. Sein Verantwortungs-
> > bereich liegt nur im Verbrauchsumgang und in der Rueck-
> > gabe.
> Nur kann man (noch) nicht besonders viele "Wertstoffe" mit hohem
> Wiederverwertungsgrad in die Produktion zurückführen.
Ich habe sowieso den Eindruck, das die Qualifizierung der
Industriegesellschaften noch lange nicht erreicht ist. Mir ge-
faellt mein voriger Exkurs recht gut, dadurch kann ich das
besser zuordnen, was Du zu den "Wertstoffen" schreibst.
Nicht nur, dass es nur ungenuegend gelingt, das Verbrauch-
te in den Produktionskreislauf zurueckzufuehren, so wie Du
das anfuehrst, ist es auch noch so, dass der Wiederverwer-
tungsgrad noch sehr gering ist. Guter Hinweis. Der Diskurs
hat sich schon gelohnt.
> Ist aber auch zweitrangig wenn die Menschen trotzdem ihren Müll in die
> Pampa (und Gewässer) werfen.
Ich wuerde hier keine Raenge vergeben. Wenn Leute etwas
aus dem Fenster werfen, sagt das nur, die Rueckkehr in
den Produktionskreislauf ist unvollstaendig organisiert.
> >> Keiner ist zum Konsum gezwungen und schon gar
> >> nicht dazu verpflichten den Müll einfach in die Pampa zu werfen.
> > Wer in einer Industriegesellschaft lebt, muss als Ver-
> > braucher auftreten. Er hat am Ende viel Abfall, den er
> > in den Produktionskreislauf zurueckgeben muss.
> Ja. Nur wie bekommst Du die Menschen dazu? Schau Dir unser Pfandsystem
> an. In einigen Teilen funktioniert es, allerdings nicht perfekt.
> Perfekt deshalb nicht, weil wir in D ja fast eine Insellösung haben und
> Dinge wie Plastiktüten (Verpackungen) davon nicht betroffen sind.
> Dann gibt es noch gewisse Gesellschaftliche Aussetzer. So kommt es
> gelegentlich schonmal vor das Junge Menschen vor einer Megaparty im
> grünen mal eben in die Niederlande fahren um sich dort das Auto mit
> pfandfreien Bölkstoff vollpacken. Es "soll" sogar "Geschäftsleute" geben
> die vor großen Events dort Lastwagenweise einkaufen um es dann hier
> (pfandfrei) zu verkaufen.
Genaugenommen beschreibst Du inperfekte Industriege-
sellschaften. Die Produzenten haben es nicht im Griff,
die Rueckkehr der verbrauchten Gueter abzusichern. Sie
muessen sich also etwas ueberlegen. Der Verbraucher
kann theoretisch alles aus dem Fenster werfen.
> Da muß es hohe Strafen geben und der Pfand am besten gleich verdoppelt
> werden. Der Pfand scheint ja für einie "Suffköppe" immer noch niedrig
> genug zu sein, das sie Ihre Flaschen im Park/Spielplatz/Haltestelle
> liegen lassen.
Das waere dann alles aus der Lebenssphaere der Produ-
zenten gesehen, die komplett absichern wollen, dass alles
Verbrauchte in die Produktionskreislaeufe zurueckkehrt.
Die Lebenssphaere der Verbraucher ist anders organisiert:
Verbraucher wollen ein Produkt erwerben, verbrauchen
und es sofort wieder loswerden koennen, wenn der Ver-
brauch eingetreten ist, egal wo. Im Prinzip handelt ein
Verbraucher korrekt, der etwas einfach wegwirft. Es muss
der Wegwerf-Ort ueberall vorhanden sein. Ein Verbraucher
kann eigentlich nicht dafuer da sein, in dem Transportwesen
zurueck in den Produktionskreislauf zu arbeiten. Das hat
er ja nicht bezahlt. Wenn Pfand genommen wird, hat
der Verbraucher zumindest den Weg bis zu der Stelle
zu leisten, wo das Verbrauchte zurueckgenommen
wird, woraufhin er dann Geld zurueckbekommt. Aber man
erkennt sofort die Schwachstelle: wenn jemand 100km
zuruecklegen muss, um den Pfand auszuloesen, lohnt
sich sein Weg nicht. Diese Wege sind Arbeitsbereich
innerhalb der Produktionskreislaeufe. Der Verbraucher
steht ausserhalb davon.
> >> Plastikmüll im Meer ist ein physikalischer Zustand.
> > Sicherlich. Andererseits befindet er sich in einer
> > Zwischenlagerung, bevor er in den Produktionskreislauf
> > zurueckkehrt. Das Problem ist nur, dass diese Rueckkehr
> > in den Produktionskreislauf noch nicht organisiert wor-
> > den ist. Er tritt bislang nur als Schadstoff im Oekokreis-
> > lauf auf und verunziert die Meere
> das "verunzieren" wäre ja das geringste Problem.
Das Vergiften war auch genannt.
> > und erschwert nicht
> > nur den Fischfang usw., sondern schaedigt auch die
> > Ueberlebensmittel (Nahrung), die wir aus dem Meer
> > holen muessen.
>
> Es quält und zerstörrt aber gleich da draussen das Ökosystem.
Das sagt: ein Loesungsweg muss gefunden werden.
Meines Erachtens ist die Rueckholung all des Plastik-
muells Aufgabe derjenigen, welche die Produktions-
kreislaeufe innerhalb der Industriegesellschaft betrei-
ben. Der Verbraucher steht ausserhalb davon.
> > Ich will die Gesamtzusammenhaenge nur besser
> > verstehen, um zu einer Loesung zu kommen. Inzwischen
> > fiel mir auf, dass es nuetzlich ist, zwischen Produktions-
> > kreislauf und Oekokreislauf zu unterscheiden. Man muss
> > den Verbraucher eines Produktes als veruebergehenden
> > Nutzer des Produktes sehen. Sobald er das Produkt
> > nicht mehr nutzt, muss es den Weg zurueck in den
> > Produktionskreislauf finden. Es darf z.B. nicht in den
> > Oekokreislauf gelangen.
> Ja. Nur dürfen wir nicht unser System mit dem in Brasilien/Afrika ect.
> so einfach vergleichen. In solchen Regionen ist es vermutlich
> wesentlich sinnvoller wenn Müll zurückbringen auch etwas einbringt. Da
> müssen irgendwelche pragmatischen Lösungen und Verwertungsketten her.
Ich nenne vereinfacht durch die Bank weg alle Gesellschaften
der Staaten der Erde "Industriegesellschaften". Mittelt man
die unterschiedlichen Organisations- und Perfektionsgrade,
hat man einen Mittelwert, der weltweit gilt. Da Inselloesungen
wenig nuetzen, muss es also darum gehen, alle Industriege-
sellschaften auf den selben Level zu heben. Das verbraucht
nicht nur Zeit, sondern veraendert auch das Wirtschaftssystem:
am Ende steht vielleicht ein Oekosozialismus, weil vielleicht
nur dadurch gewaehrleistet ist, dass ueberall dieselbe Hoehe
der Qualitaet der Industriegesellschaft vorhanden ist.
> >>> Wer produziert, schafft eine Kette: Abfall (produ-
> >>> ziertes Produkt, angebotenes Produkt, gekauftes
> >>> Produkt, weggeworfenes Produkt).
> >> Nocheinmal. Du willst allen ernstes den Chemiker dafür verantwortlich
> >> machen, das Du z.B. mit dem PC die Umwelt belastest? Ist nicht Dein
> >> ernst oder? Wenn Du, und kein anderen nichts kaufst gibt es auch keine
> >> Kette. Dann steht da ein PC im Lager und verstaubt.
> > Chemiker-->chemische Industrie-->Produkt<--> Verbraucher.
> > Es geht mir nicht darum anzuprangern, sondern den Zusam-
> > menhang zu durchdenken.
> Dieser Teufels_kreis_ muß in aller Leute Köpfe ankommen.
Tja. Genaugenommen kann das nur dann sein, wenn alle
Staaten/Industriegesellschaften denselben Qualitaetsgrad
erreicht haben. Aber wie laesst sich das erreichen?
> Ich kenne
> reichlich Naturwissenschaftler/Ingenieure die wesentlich kritischer mit
> Vebrauchsgütern umgehen als die Masse der anderweitigen Verbraucher.
> Grund: Die Nat.wiss/Ing. wissen wie Auffwendig/gefährlich/problematisch
> div. Stoffe hergestellt werden und sie wissen auch wo die Rohstoffe
> herkommen. Das resultiert dann oft in einem deutlich respektvollerem Umgang.
Ich kenne solche Leute auch. Mir sind auch Permakultur-
betreiber bekannt, die daselbe durchdenken, indem sie
die Oeko- und Produktionskreislaeufe sauber getrennt
hervorragend durchdenken und damit gut umgehen koen-
nen.
> > Die Rolle Produzent und Ver-
> > braucher im richtigen Kontext betrachtet, ergibt ganz logisch,
> > dass Produkte in den Produktionskreislauf zurueckkehren mues-
> > sen:
> Bei vielen Alltagsprodukten frage _ich_ mich häufig warum Mensch sie
> sich überhaupt kauft.
Dem geht ja eine Produktion voraus, die auf Verkauf des
Prouzierten aus ist. Der Verbraucher, als Zielgruppe er-
reicht, befindet sich dann in der kuriosen Situation, einen
Verbrauchsgegenstand erworben zu haben, mit dem sich
nichts anfangen laesst. Das Produktion befindet sich dann
bei ihm als Muell in einer Warteschlaufe: es kann dauern,
bis es in den Produktionskreislauf zurueckkehrt. Der Ver-
braucher muss sozusagen fuer die Lagerhaltung aufkom-
men.
> > Metallindustrie/chemische Industrie/usw. Die Frage stellt
> > sich ganz einfach, wie man den Kreislauf absichern kann. Da-
> > zu braucht es komplizierte Kreislaufsysteme.
> Noch sinnvoller ist Vermeidung/Reduzierung von Müll.
Ja, das sagt aber auch, es kann deutlich weniger produziert
werden. Was ist dann mit den Arbeitsplaetzen, dem Geld-
umlauf, usw.?
> > Alle dienen da-
> > zu, die Produkte, zum Abfall geworden, in den Produktionskreis-
> > laeufen zu belassen, sodass sie nicht in die Oekokreislaeufe ge-
> > langen. Die Chemiker wie andere Professionen haben dabei
> > die interessante Aufgabe, die Rueckkehr in die Produktions-
> > kreislaeufe mitzuorganisieren.
> Solche Systeme etablieren sich ja nachundnach in unseren Breitengraden.
> Vielleicht ist das Verhalten der Chinesen, den Seltenerde-Markt,
> zuzumachen unsere Chance, schon allein aus Kostengründen, div.
> Elektronikschrott zu recyclen, unsere Chance. Hoffentlich hat damit bald
> das abbrennen von Elektro- und Elektronikschrott in teilen Afrikas und
> Asien ein Ende.
Ich bin sehr gespannt, welche Organisationsfaehigkeit mit
der Menschheitsentwicklung mitwaechst. Bislang sehen
wir ja nur Unvollkommenheiten. Dass Afrika einen Entwick-
lungsschub braucht, hast Du sichtbar gemacht.
> >>>> Es wird einem schlecht dabei darüber nachzudenken wie der gesamt Müll
> >>>> dort hingekommen ist und welche Auswirkungen das hat. Bei der Frage zur
> >>>> Beseitigungen sollte _allen_ schlecht werden.
> >>> Eben: zu allererst der produzierenden Industrie,
> >>> welche die Kette (siehe oben) herstellt.
> >> Nocheinmal. Es ist NUR das allererste Glied. Wenn keiner etwas kauft,
> >> gibt es keine Kette!
> > Eben. Der Verbraucher nimmt den Produzenten etwas ab,
> > und will das Verbrauchte in den Produktionskreislauf zu-
> > rueckgeben.
> Hmpf - ich denke das die Mehrheit der Menschen, die ich kenne, eher nur
> bis zur Mülltonne laufen wollen als zu sammeln, sortieren und
> zurückzuführen.
Eigentlich brauchen wir Verbraucher das Verbrauchte nur
wegwerfen. Der ganze Rest muss organisiert sein, da es
Teil der Produktionskreislaeufe ist.
> > Der Weg kann ueber eine Abfallwirtschaft
> > gehen, welche dann die Aufgabe hat, das zu trennen, was
> > zum Oekokreislauf gehoert und was zum Produktions-
> > kreislauf gehoert. Die Abfallwirtschaft ist Teil aller Produktions-
> > kreislaeufe.
> So dürfte es überwiegend schon in unseren Breitengraden sein. Was wir
> heute in den Müllstrudeln finden ist teils Jahrzehnte alt und viele
> tausend km um den Globus gedriftet. Das was wir da draussen finden, wird
> vermutlich nur ein kleiner Prozentanteil des produzierten Mülls sein.
Das sieht nach e.Aufgabenfeld fuer Archaeologen aus. :-)
> Den Menschen müßte der Ressourcen- und Herstellungsprozeß von vielen
> Grundstoffen wohl mal vor Augen geführt werden um sorgsammer zu werden.
Es lohnt hier, auf diejenigen, die in den Produktionskreislaeufen
arbeiten, einzuengen. Dort muss man sich den Kopf zerbrechen,
wie vollstaendige Produktionskreislaeufe hergestellt werden
koennen. Der Verbraucher kann theoretisch alles einfach weg-
werfen.
> >> Unsinn. Weiter oben fing es doch damit an das es problematisches
> >> Verbraucherverhalten in Brasilien ist. Kein Chemiker schmeißt da 7
> >> Milliarden Plastickflaschen in die Bucht. Der Chemiker/Ingenieur würde
> >> sie, kummuliert, zur Energiegewinnung oder anderweitigen Rohstoff nutzen.
> > Tja. Wer produziert, muss eben das Verbraucherverhalten
> > so organisieren, dass das Verbrauchte in den Produktions-
> > kreislauf zurueckkehrt. Theoretisch kann der Verbraucher
> > sein Fenster oeffnen und das Verbrauchte hinauswerfen,
> > wenn dies dazu fuehrt, dass das Verbrauchte sofort in den
> > Produktionskreislauf zurueckkehrt. Da das nicht so ist,
> > sind offensichtlich andere Rueckkehrwege vorhanden, aber
> > insgesamt ist die Rueckkehr des Verbrauchten in die
> > Produktionskreislaeufe unvollstaendig organisiert.
> Weil es in Kosten und Aufwand ausartet. Da kann kein Unternehmen das
> sich in großer Konkurenzsituation befindet den weg alleine gehen. Dazu
> bedarf es politische Diktate wie Flaschenpfandsystem für alle.
Vermutlich braucht es nicht nur ein anderes Weltwirtschafts-
system, sondern auch Spitzenleistungen in der Entwicklung
aller Produktionslreislaeufe. Was Du schilderst, verweist nur
auf das hoechst Unvollstaendige. Die Abfallwirtschaft steckt
in Kinderschuhen und ist Stiefkind der Kraefte, welche die
Produktionskreislaeufe unterhalten.
> Die Mehrheit der Menschen ist eher so gepolt, das sie liber das billige
> "Müllprodukt" X kaufen als das teure "Rückführprodukt" Y. An der Kasse
> zählt meist mehr das spontane monetäre Bedürfnis, als später die Kosten
> der Allgemeinheit.
Es darf eigentlich nur Gueter geben, die komplett zurueck-
gefuehrt werden. Bloss: wie das organisieren?
> > Dies
> > liegt auf der Hand. Die Rolle des Verbrauchers ist ganz
> > einfach: er verbraucht und wirft weg, will sagen: er erwar-
> > tet, dass das Verbrauchte in den Produktionskreislauf
> > zurueckkehrt (er darf das erwarten, wenn eine Industrie-
> > gesellschaft auf hohem Niveau organisiert ist).
> Meine Erfahrung ist die, das die Mehrheit sich darum nicht kümmert. Man
> hat schon ein grünes Gewissen wenn man nur bis zur Restmülltonne läuft.
> Andere denken so "grün" das sie für den alten Plastikeimer 30km mit dem
> Auto zur Sondermüllentsorgung fahren.
Man sollte sich von dem Begriff "gruen" in diesem Zusam-
menhang trennen, da es ja um eine knallharte Organisierung
der Produktionskreislaeufe geht, die so gut organisiert ist,
dass "100"% aller verbrauchten Gueter in ihn zurueckkehren
muessen, und zwar aus reinem Wirtschaftlichkeitsdenken
heraus. Ein weitgehend zerstoertes Oekosystem ist nur mit
absurdesten Kosten erneuerbar. Das belastet theoretisch
die Produktionskreislaeufe, da die hoehen Kosten der Erneuerung
an die Betreiber der Produktionskreislaeufe abzuwaelzen ist.
Der Verbraucher kann da nur zugucken und sich sagen,
nun aendert endlich einmal dieses ganze Wirtschaftssystem
hin zu ganz sinnvoll organisierten Wirtschaftskreislaeufen.
> Ich kann mir aber als Vebraucher nicht zusprechen erwarten zu können, ja
> zu müssen, das alles nach meiner Tür einen geregelten Weg nimmt. Es
> kostet alles und die Menschen meckern schon wenn die Müllgebühren steigen.
Der Preis fuer den Aufwand der Rueckholung der verbrauchten
Guter in den Produktionskreislauf bezahlt ja der Verbraucher
beim Kauf des Produktes mit, wenn die Kostenrechnung der
Produzenten vollstaendig ist.
> > Aber nicht
> > ueberall ist die Industriegesellschaft auf hohem Niveau
> > organisert: vielleicht nirgendwo. Man kann das Niveau
> > jeweils erforschen. Hoechstes Niveau: das Verbrauchte
> > kehrt immer in den Produktionskreislauf zurueck.
>
> Es ist sicher noch sehr viel möglich. Etablieren wird sich vieles davon
> aber nur wenn es zu Rohstoffmangel kommt oder Diktaten die alle treffen.
Ich denke, dass die Produktions- und Wirtschaftswissen-
schaften die meiste Veraenderungsarbeit uebernehmen
muessen. Die Oekologie hat sich die immense Aufgabe
aufgebuerdet, die natuerlichen Kreislaeufe immer besser
zu verstehen. Alle unternehmerischen Kraefte, die sich
in den Produktionskreislaeufen tummeln, muessen natuer-
lich genauso bereit sein, die Zusammenhaenge besser
zu verstehen, um sich besser zu organisieren. Die Wirt-
schaftswissenschaften muessten dann neue Kostenmo-
delle und ein neues weltweites Verrechnungssystem ent-
wickeln. Keine leichte Aufgabe, weil das alles in politi-
schen Spannungsfeldern abzuhandeln ist.
K.L.