> destilliertes Wasser von Feinkost Aldi
^^^^^^^^
eben
Selbst Wasser ist bei denen lecker.
> Darauf fragte ich, wie es denn verderben könne. Antwort: Es können
> veralgen. Gegenfrage: Wovon denn die Algen sich ernähren würden.
> Wußten die auch nicht, aber Mineralwasser würde auch veralgen...
Selbst erlebt: VE-Wasser wurde regelwidrig durch PVC-Rohre gepumpt.
Nach 1 bis 2 Jahren gab es ernste Probleme mit verstopften Düsen.
Irgendwelche Pilze hatten sich vom Weichmacher ernährt. Abhilfe:
$anderesRohrmaterial, zirkulierendes Wasser und UV-Beleuchtung im
Vorratstank.
Es gibt Mikroben, die sich fast nur von Luft und Liebe ernähren.
> Nun ja, in Mineralwasser gibt es Kohlensäure und Mineralien, also
> alles, was das Algenherz begehrt, wenn es dann noch das Licht zum
> Wachsen erhält, aber was macht die arme Alge in der Plastikflasche mit
> Aq. dest. bloß? Kohlenstoff kommt evtl. noch aus der Luft
> hineindiffundiert (obwohl die Flaschenwand auch genug davon enthält),
> aber für alles andere sollte sie dann doch schon die Wände anfressen
> müssen.
Oder die Fingerabdrücke des Menschen, der den Grat nach der Herstellung
entfernt hat. Destillation reißt auch organische Substanz mit. Darum
kennt man auch Reinheiten und Preise bei denen das Datum in der Rechnung
nicht mehr auffällt. Der Osmoseanlage ist noch eine Ionentauscher
nachgeschaltet.
Ruf noch mal an und frage nach der Konzentration der Verunreinigungen.
Wenn du H2O reinst haben willst, mußt Du bei Merck o.ä. kaufen.
https://www.thgeyer.de nennt Dir Preise zu CAS-Nr.: 7732-18-5 die
manchen Schampus alt aussehen lassen.
> Und ich frage mich jetzt gerade, was eigentlich (abgesehen von der
> Frage nach der Notwendigkeit: Wasser gibt es hier eigentlich
> reichlich) dagegen sprechen würde, das Zeug wirklich für Notfälle zu
> bunkern und gelegentlich durch Verwendung als Kochwasser umzuschlagen.
Heb dir das Kochen für den Notfall auf. Dann brauchst Du nur Brennstoff
lagern und eine Pipeline von der Weser.
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
> [Rede bis nach Hamburch - und das als B r e m e r]
>
> An sich würde ich erwarten, daß man für genau diese
> Bevorratungszwecke steril abgefülltes Wasser in garantiert lange
> lagerfähigen 10- oder 20-l-Gebinden kaufen könnte - gibt's das wo zu
> "zivilisierten" Preisen?
"garantiert lange" ist schon soviel Schwamm wie von München bis zum
Hauptbahnhof über den Stoiber'schen Flughafen; nur für die Hinfahrt
allerdings.
Ohne diesen grausigen Dialekt wird es wohl hinauslaufen auf:
Was du zu suchen scheinst (ich gebe offen zu, nicht den ganzen Sermon
gelesen zu haben - Karma auf mein Haupt; und Raimund hat da wesentliche
Punkte schon angesprochen), ist doppelt destilliertes
Wasser ("doubly distilled" im engl.) - u.a. erhältlich in Apotheken. Zu
den zu erwartenden Preisen.
Siehe auch den Thread zu Fahrrädern beim Discounter. Brrr. Wenn man das
ausreichend weit spinnt, fragt man sich schon, was man da
eigentlich ... kauft.
HTH,
S.
> X-No-Archive: Yes
>
> begin Thread
>
>
> Moin,
>
> ich hatte schon erwähnt, daß ich mir ein Fünf-Liter-Kännchen
> destilliertes Wasser von Feinkost Aldi zum günstigen Literpreis
> von 28 Cent zugelegt hatte.
War es wirklich destilliert oder nur entmineralisiert?
> Die Deklaration "chemisch rein" hatte
> es mir angetan - man sollte ja gem. Empfehlung des Bundesregierung
> immer für Notfälle gewisse Trinkwassermengen vorrätig halten,
Existiert diese Empfehlung denn noch? Hier in der Nähe gibt es
übrigens einen Notbrunnen mit elektrischer Pumpe darin, der im
Notfall durch das THW in Betrieb genommen wird. Ein unauffälliger
Deckel im Boden und ein Schaltkasten daneben. Wer es nicht weiß
kommt nicht auf einen Brunnen.
> was allerdings insofern ein Problem ist, weil sich darin auch
> gerne Algen usw. bilden.
>
> Also habe ich einfach mal beim Hersteller angerufen und gefragt,
> was die dazu meinten.
>
> Erklärung: Als Lebensmittel würden sie es nicht abgeben, denn
> dafür seine spezielle sterile Abfüllmethoden vorgeschrieben, aber
> natürlich würde es aus Trinkwasser hergestellt. (Ich hatte leider
> vergessen, zu fragen, nach welchem Verfahren.) Es würde von
> manchen Anwendern auch für Trinkkuren verwendet. Man würde
> empfehlen, das Wasser nicht länger als ein Jahr zu lagern, kühl
> und dunkel, und bei Austausch vor der Verwendung abzukochen, dann
> sei es unbedenklich.
>
> Darauf fragte ich, wie es denn verderben könne. Antwort: Es können
> veralgen. Gegenfrage: Wovon denn die Algen sich ernähren würden.
> Wußten die auch nicht, aber Mineralwasser würde auch veralgen...
>
> Nun ja, in Mineralwasser gibt es Kohlensäure und Mineralien, also
> alles, was das Algenherz begehrt, wenn es dann noch das Licht zum
> Wachsen erhält, aber was macht die arme Alge in der Plastikflasche
> mit Aq. dest. bloß? Kohlenstoff kommt evtl. noch aus der Luft
> hineindiffundiert (obwohl die Flaschenwand auch genug davon
> enthält), aber für alles andere sollte sie dann doch schon die
> Wände anfressen müssen.
Eben. Plastik ist organisches Material.
> Und ich frage mich jetzt gerade, was eigentlich (abgesehen von der
> Frage nach der Notwendigkeit: Wasser gibt es hier eigentlich
> reichlich) dagegen sprechen würde, das Zeug wirklich für Notfälle
> zu bunkern und gelegentlich durch Verwendung als Kochwasser
> umzuschlagen.
Nach unbestätigten Gerüchten sei es lebensgefährlich, destilliertes
Wasser zu trinken - wegen dem osmotischen Druck der
Gefäßflüssigkeit gegen das destillierte Wasser. Ich finde das nicht
plausibel (Magensäure existiert), aber bevor mir ein Wissender das
Gegenteil sagt...
In jedem Fall ist es nicht Gesundheitsfördernd, auf die Mineralien
im Leitungswasser zu verzichten.
Was soll das ganze also? Nimm Camping-Wasserbehälter, fülle sie mit
Leitungswasser und tausche das alle paar Monate.
> Toxische Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein,
> und bedenkliche Keimzahlen kann ich mir eigentlich auch ohne
> Sterilisierung darin nicht vorstellen, schon gleich gar nicht, wie
> sich die lieben Mikroben darin denn vermehren sollten. (Gut, als
> Trinkwasser könnte man auch einfach Mineralwasserflaschen zum
> Literpreis von 13 Cent einlagern, aber dann kämen noch 17 Cent
> Flaschenpfand (totes Kapital) dazu, dann sind wir schon bei fast
> 30 Cent pro Liter, und im Zweifelsfall dürfte die chemische
> Qualität des destillierten Wassers besser sein (falls sich nicht
> das Behältermaterial im Inhalt auflöst).
>
> An sich würde ich erwarten, daß man für genau diese
> Bevorratungszwecke steril abgefülltes Wasser in garantiert lange
> lagerfähigen 10- oder 20-l-Gebinden kaufen könnte - gibt's das wo
> zu "zivilisierten" Preisen?
>
>
> Gruß aus Bremen
> Ralf
--
Gruß Klaus
www.zensurprovider.de
> Na, dann mal "Guten Appetit" mit dem Wasser mit den "erhöhten
> chemischen Richtwerten".
Die Qualität des Wassers hängt natürlich vom Ort ab. Ich glaube
aber, dass es für 14 Tage wirklich kein Problem darstellt, wenn der
eine oder andere sehr enge Grenzwert überschritten wird.
Auch Mineralwasser aus der Flasche hält oft die Grenzwerte für
Trinkwasser nicht ein.
>> Was soll das ganze also? Nimm Camping-Wasserbehälter, fülle sie
>> mit Leitungswasser und tausche das alle paar Monate.
>
> Viel zu umständlich. Fire & forgot heißt die Devise.
In diesem Fall Flaschenwasser mit viel Kohlensäure. Ich nehme an,
diese verhindert die Verkeimung. Das Pfandproblem bleibt dir dann
aber als Preis der Bequemlichkeit.
--
Gruß Klaus
www.zensurprovider.de
> Moin,
>
> ich hatte schon erwähnt, daß ich mir ein Fünf-Liter-Kännchen
> destilliertes Wasser
> An sich würde ich erwarten, daß man für genau diese Bevorratungszwecke
> steril abgefülltes Wasser in garantiert lange lagerfähigen 10- oder
> 20-l-Gebinden kaufen könnte - gibt's das wo zu "zivilisierten"
> Preisen?
>
Moin Ralf,
1. Das Aldi-Wasser ist entmineralisiert, heißt also, der Hersteller hat
eine Anlage mit Kationenaustaucher (Metallkationen raus, H+ rein) und
Anionenaustauscher (Anionen raus, OH- rein). Aus H+ und OH- wird Wasser.
Destilliert wird Wasser nur für Spezialzwecke.
2. Was du anstrebst, gab es in den 50er Jahren schon mal, hieß Aktion
Eichhörnchen für den Fall, dass der böse Russe rüberkommt. Was habt ihr
denn für so saugefährliche Chemiewerke, dass du nach einem Störfall 3
Wochen im Haus bleiben musst?
3. Wenn eine Störung kommen sollte, ist das gesamte Trinkwassernetz noch
voll mit gutem Wasser. Halte drei große saubere Kanister bereit und
fülle sie dann schnell auf.
4. Bis Chemikalien eure Grundwasserschicht erreicht haben, bist du
längst natürlichen Todes gestorben. Oder trinkt ihr Weseruferfiltrat?
Ich denke eher, ihr trinkt das gleiche, aus dem das gute Becks gemacht wird.
5. Apropos Becks: Gute Alternative für deinen angenommenen Störfall, und
schmeckt besser als Wasser.
6. Wie willst du denn ohne Benutzung öffentlicher Wasserversorgung und
ohne das Haus zu verlassen das menschliche Entsorgungsproblem lösen? Da
stinkt die Bude nach 2 Tagen wie Katzeklo ganz unten nach einer Woche.
Gruß Jo
>> Darauf fragte ich, wie es denn verderben könne. Antwort: Es können
>> veralgen. Gegenfrage: Wovon denn die Algen sich ernähren würden.
>> Wußten die auch nicht, aber Mineralwasser würde auch veralgen...
>
> Selbst erlebt: VE-Wasser wurde regelwidrig durch PVC-Rohre gepumpt.
> Nach 1 bis 2 Jahren gab es ernste Probleme mit verstopften Düsen.
> Irgendwelche Pilze hatten sich vom Weichmacher ernährt. Abhilfe:
> $anderesRohrmaterial, zirkulierendes Wasser und UV-Beleuchtung im
> Vorratstank.
Frag mal Anlageningenieure die mit der Bereitstellung von
reinst-Wassersystemen in Kraftwerken oder z.B. Pharmazie zu tun haben.
Vorallem letztere können ein Lied davon singen das Keimfreiheit und
keimfrei halten nicht wie von selbst geht.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
> Was du zu suchen scheinst (ich gebe offen zu, nicht den ganzen Sermon
> gelesen zu haben - Karma auf mein Haupt; und Raimund hat da wesentliche
> Punkte schon angesprochen), ist doppelt destilliertes
> Wasser ("doubly distilled" im engl.) - u.a. erhältlich in Apotheken. Zu
> den zu erwartenden Preisen.
Vorsicht. Gerade in Apotheken ist geziehlt darauf hin zu weisen (oder zu
hinterfragen) das man wirklich *destilliertes* Wasser und keines aus dem
Ionentauscher möchte/brauch. Die IT's haben nähmlich auch schon bei den
Apotheken Einzug gehalten.
Das doppelt destillierte nennt man im deutschen auch eher Bi-Dest.
Hi,
Konservendosen rosten und haben heutzutage keinen verlöteten Rand mehr. Aber
es gibt gute Wasserkanister, aus Edelstahl oder Hostaflon, früher nahm man
auch schonmal unbenutzte BW-Benzinkanister. Mit Gummidichtung...so dicht wie
ein Weckglas. Wenn man bei der Befüllung bis zum Rand kochendheißes Wasser
einfüllte, war der Inhalt steril und enthielt nicht genug Gase für "Leben".
Es roch dann nach Jahren etwas muffig, aber war zweifellos trinkbar. Ganze
Expeditionen haben solche Wasserreserven benutzt, die oft jahrelang in der
Sonne lagen. Was machen da ein paar Jahre Keller schon aus.
Hätte ich den Platz, würde ich unter der Garage ein paar Extra-Zisternen
verbuddeln....außer der Regenwasser-Brauchwasserzisterne.
Soeine Reserve kann man dann ja beim Nachbarn gegen Nudeln eintauschen :-)
--
mfg,
gUnther
Vor lauter Panik wegen derart unwahrscheinlicher Ereignisse solltest du
lieber man im Branchenbuch unter Ä wie Ärzte und dann unter P nachgucken
wegen Unterstützung.
Und geh bloß nicht ins Bett, denn da sterben die meisten Menschen.
Gruß Jo
Hi,
nein, Kraftwerke müssen weiterdenken, das Wasser darf weder Salze ablagern
als auch keine Dichtungen auslaugen und sonstwelche Ablagerungen zulassen.
Deshalb ist da Hydrazin oder ein Cocktail lustiger Chemikalien drin. Ich
würde damit nichtmal die Füße waschen...
>
> Ich frage mich bloß gerade, ob es nicht eine irreführende
> Produktbezeichnung ist, wenn ein technisch gereinigtes Wasser, das bei
> der Reinigung gar nicht durch eine Dampfphase gegangen ist, als
> "Destilliertes Wasser" bezeichnet wird.
Der Begriff kommt von der "Destille", ein Wort, das sowohl dieses gewundene
Glasgedärm als auch das Gebäude drumherum beschreibt. Und wenn soein Laden
das Produkt ausliefert.....die Methode ist sein Betriebsgeheimnis...
..
> Einkaufszettel:
> [x] Campingklo besorgen
lieber in eine Wohnung mit Balkon umziehen :-)
--
mfg,
gUnther
> Zugegebenermaßen habe ich keine Ahnung, wie die großtechnische
> Herstellung funktioniert. Grundsätzlich würde ich nicht annehmen, daß
> eine Destillation, möglicherweise auch noch mit einer effizienten
> Gegenstromkühlung, so sonderlich aufwendig sein müßte.
Hohe Energiekosten. Heizen ist deutlich teurer als Ionenaustauscher.
> (Ich könnte mir sogar vorstellen, daß man ziemlich effizient
> destilliertes Wasser herstellen könnte, indem man den Kessel eines
> Dampfkraftwerks einfach mit Leitungswasser beschickt
Schon teuer, da man laufend Kessel tauschen muß. Tatsächlich wird
Kesselspeisewasser _vor_ dem Einsatz entionisiert.
> Ich frage mich bloß gerade, ob es nicht eine irreführende
> Produktbezeichnung ist, wenn ein technisch gereinigtes Wasser, das bei
> der Reinigung gar nicht durch eine Dampfphase gegangen ist, als
> "Destilliertes Wasser" bezeichnet wird.
IMHO ist es das.
Grüße,
F^2
--
http://astro1.physik.uni-siegen.de/users/frank/index.html
> nein, Kraftwerke müssen weiterdenken, das Wasser darf weder Salze ablagern
> als auch keine Dichtungen auslaugen und sonstwelche Ablagerungen zulassen.
> Deshalb ist da Hydrazin oder ein Cocktail lustiger Chemikalien drin.
Das Hydrazin macht Sauerstoff unschädlich. Früher nahm man dafür
Natriumsulfit, aber das gibt feste Rückstände.
> Ich
> würde damit nichtmal die Füße waschen...
Der Hydrazingehalt ist minimal, weil der Sauerstoffgehalt dies auch
ist.
Grüße,
F^2
Frank Feger schrub:
>> Zugegebenermaßen habe ich keine Ahnung, wie die großtechnische
>> Herstellung funktioniert. Grundsätzlich würde ich nicht
>> annehmen, daß eine Destillation, möglicherweise auch noch mit
>> einer effizienten Gegenstromkühlung, so sonderlich aufwendig
>> sein müßte.
>
> Hohe Energiekosten. Heizen ist deutlich teurer als
> Ionenaustauscher.
Wie weit könnte man den Energieverbrauch mit einem
Gegenstromwärmetauscher drücken? Auf theoretisch null?
CU Rollo
Nein, könnte man nicht. Allein der Transport des Dampfes und des Wassers
in Rohrleitungen zehrt Energie, beim Verdampfen von Wasser wird überdies
Volumenarbeit geleistet.
Du versuchst gerade ein Perpetuum Mobile 1. Art.
Gruß
Patrick
Roland Damm schrieb:
> Wie weit könnte man den Energieverbrauch mit einem
> Gegenstromwärmetauscher drücken? Auf theoretisch null?
Hallo,
man muß ja nicht bei Atmosphärendruck und 100 °C destillieren, mit
erheblich geringerem Druck geht es auch bei deutlich niedrigerer Temperatur.
Bye
Dennoch hast Du die Verdampfungsenthalpie aufzubringen.
>>> Hohe Energiekosten. Heizen ist deutlich teurer als
>>> Ionenaustauscher.
>> Wie weit könnte man den Energieverbrauch mit einem
>> Gegenstromwärmetauscher drücken? Auf theoretisch null?
>>
>
> Nein, könnte man nicht. Allein der Transport des Dampfes und des Wassers
> in Rohrleitungen zehrt Energie, beim Verdampfen von Wasser wird überdies
> Volumenarbeit geleistet.
und fällt beim Kondesnieren als Wärme wieder an.
Roland hat schon recht. Dein simpler Liebigkühler ist auch nichts
anderes. Das durch den Kühlmantel fliessende Wasser stellst Du im
Durchfluß entsprechend ein und führst es als vorgeheiztes Wasser der
Anlage zu.
So (simple gesagt) funktionieren die meisten grossen
Destillationsprozesse. Auf einen Verbrauch von Null kommt man damit zwar
nicht, führt aber einen großteil der Energie wieder in den Kreislauf.
Und hast bei Entsalzungsanlagen heftigen Ausfall von Kalk und
Salz, den man mit staendig mit durchgeschickten Kugeln zum Putzen
der Rohre in Schach halten muss.
--
Manfred Winterhoff
Hi,
es ist nicht das einzige "Wundermittel". Das "Kraftwerkswasser" haben wir
des öfteren als Dampfstrahler eingesetzt, dabei gut auf Abwind geachtet...es
entölte mühelos Motore und löste Farbe.
>
> > Ich
> > würde damit nichtmal die Füße waschen...
>
> Der Hydrazingehalt ist minimal, weil der Sauerstoffgehalt dies auch
> ist.
Wenn alles klappt, schon aus Preisgründen. Allerdings ist der Giftmischer
nicht immer so gut drauf. Der Hydrazinverbrauch hat jedenfalls manchmal
unheimliche Schwankungen. Dazu kommen dann Kommentare wie "ich weiß echt
nicht, wo das Zeug hin verduftet" und "Kollegen, wenns bei Euch aus den
Wärmetauschern zischt, sagt mal Bescheid..." offenbar ists billiger, das
Zeug faßweise ranzukarren, als mal eben die Leerlinge mit dem Schnüffler
über die Rohre zu jagen. Andererseits ist industrielle Verdufte eh sehr
geladen, da spielt Hydrazin wohl eher wenig mit. Der Formaldehydgehalt war
damals sicher auch nicht von Pappe (bzw. gerade aus der Pappe kams raus).
--
mfg,
gUnther
Das Prinzip ist schon klar. Sowas höre ich gerade in TC. Ich behaupte,
dass es rein physikalisch nicht möglich ist, mit dem Output einer
Destille das Speisewasser vorzuheizen und zu verdampfen. Selbst wenn,
das Dingen keine thermischen Verluste hätte. Das Gerät verbrät schon zum
Wassertransport in sich Wärmeenergie. Der ideale Wärmeleiter ist noch
nicht erfunden, ohne Temperaturgradient strömt keine Wärme.
>
> So (simple gesagt) funktionieren die meisten grossen
> Destillationsprozesse. Auf einen Verbrauch von Null kommt man damit zwar
> nicht, führt aber einen großteil der Energie wieder in den Kreislauf.
Ein Großteil: definitiv. Alles: definitiv nicht: (Reibungsarbeit an den
Rohren, ein bisschen Tee Delta Ess kommt da wohl auch noch dazu (wo
Wärme gegen einen Temperaturgradienten strömt...))
Gruß
Patrick
> Dazu kommen dann Kommentare wie "ich weiß echt
> nicht, wo das Zeug hin verduftet" und "Kollegen, wenns bei Euch aus den
> Wärmetauschern zischt, sagt mal Bescheid..."
LOL
Grüße,
F^2
Uwe Hercksen schrub:
>> Wie weit könnte man den Energieverbrauch mit einem
>> Gegenstromwärmetauscher drücken? Auf theoretisch null?
>
> man muß ja nicht bei Atmosphärendruck und 100 °C destillieren,
> mit erheblich geringerem Druck geht es auch bei deutlich
> niedrigerer Temperatur.
Dann muss man für die praktische Verwendbarkeit ja auch noch
Pumpen. Gut, da man das mit dem flüssigen Wasser macht, kostet
es nicht viel Energie.
CU Rollo
Bodo Mysliwietz schrub:
>> man muß ja nicht bei Atmosphärendruck und 100 °C destillieren,
>> mit erheblich geringerem Druck geht es auch bei deutlich
>> niedrigerer Temperatur.
>
> Dennoch hast Du die Verdampfungsenthalpie aufzubringen.
Und bekommt sie im passenden Wärmetauscher wieder zurück. Oder
spricht da grundsätzlich was dagegen?
CU Rollo
Patrick Kibies schrub:
> Das Prinzip ist schon klar. Sowas höre ich gerade in TC. Ich
> behaupte, dass es rein physikalisch nicht möglich ist, mit dem
> Output einer Destille das Speisewasser vorzuheizen und zu
> verdampfen. Selbst wenn, das Dingen keine thermischen Verluste
> hätte. Das Gerät verbrät schon zum Wassertransport in sich
> Wärmeenergie. Der ideale Wärmeleiter ist noch nicht erfunden,
> ohne Temperaturgradient strömt keine Wärme.
Sicher nur theoretisch, aber Strömungsverluste lassen sich durch
große Rohrquerschnitte reduzieren, Wärmeleitungsverluste durch
langsame Strömung und große Wärmetauscherflächen (läuft
irgendwie alles auf das gleiche hinaus). Also die Anlage groß
bauen. Ist natürlich nicht unbedingt wirtschaftlich.
CU Rollo
Hi,
die Theorie ist da auch nicht hilfreich. Mit dicken Rohren kriegst Du
lustige Wirbelbildungen und Totwasserzonen (das sind dann die Stellen, wo in
AKWs diese unbekannten Schrauben auftauchen), wegen der dann erheblichen
Ausdehnungen kann das material in sich arbeiten und kriegt Risse...und ein
GAU kann bei großen Querschnitten richtig doll schiefgehen. Nicht im Sinne
des Erfinders. Auch dauern Regelmäßnahmen am dynamischen Teil der Anlage
dann extrem lange, alleine die Zeit zum Schließen großer Ventile ist nicht
ohne, dazu kommen die Bremsdrücke großer Wassermengen in langen Rohren,
dabei platzt gerne mal eine Muffe. Man baut nicht beliebig "dick", nur weil
das billiger ist...lieber skaliert man "in die Fläche", stellt eine
baugleiche Anlage daneben. Denk nur an Tschernobyl, wenn das nicht
aufgeteilt gewesen wäre....für fast jeden technischen Prozeß gbit es eine
Höchstauslegung, die weit von Deiner Wunschvorstellung entfernt liegt.
--
mfg,
gUnther
...
Hi,
die Theorie....denn mit ein bißchen Pech magst Du diese nicht gleich am Ort
der Dampfentstehung, daher mußt Du den Dampf abführen....damit es keine
Prozeßprobleme gibt, meist auch noch als "trockenen Dampf", dann weit weg
kannst Du kondensieren, aber wie diese Wärme dann noch sinnvoll einsetzen?
Sowas sieht nur mathematisch nett aus, in der Realität scheitert sowas schon
an den unvermeidlichen Bedienproblemen. Wer soll montieren, wer warten, wer
überwachen? Wie langlebig muß alles ausgelegt werden, damit möglichst wenig
Stillstand durch völliges Runterfahren verlorengeht, das man braucht, um die
hocheffizienten Wärmetauscher zu reinigen...das ist dann ähnlich blöd wie
früher bei Dampfschiffen, die ihre Kesselanlage tagelang abschalten mußten,
weil sonst die Kesselklopfer darin verschmort wären.
--
mfg,
gUnther
Hi,
daß Du Dich da mal nicht täuschst. Insbesondere die dicken Pumpen, die Du
für dicke Rohre brauchst, fressen an der Rechnung. Richtig ist, daß man
möglichst vermeidet, Dampf zu pumpen, aber nur, weil jede Verdichterstufe
bei Heißdampf eine eigene Trocknung bräuchte...alles sehr aufwendig.
Kraftwerk rückwärts sozusagen.
--
mfg,
gUnther
> An sich würde ich erwarten, daß man für genau diese Bevorratungszwecke
> steril abgefülltes Wasser in garantiert lange lagerfähigen 10- oder
> 20-l-Gebinden kaufen könnte - gibt's das wo zu "zivilisierten"
> Preisen?
Geh in die Apotheke, besorg Dir ein Päckchen "Micropur"-Tabletten (kosten
nicht viel), und schmeiß die in einen (sauberen) Kanister mit
Leitungswasser. Micropur ist Silberjodid, das tötet etwaige Keime. Das Zeug
wird z.B. auch von der UN eingesetzt, wenn es darum geht Trinkwasser in
Krisengebieten haltbar zu machen bzw. zu entkeimen.
Habe selbst schon Wasser getrunken, das mit Micropur tinkbar gemacht wurde
(Leitungswasser zweifelhafter Herkunft in 3.Welt-Ländern) und kann sagen,
daß es wie ganz normales Wasser schmeckt (also ohne Beigeschmack).
Wie lange das Micropur-Zeugs vorhält (also ob man nach 1 Jahr oder so mal
eine Tablette nachschmeißen muß) müßtest Du im Beipackzettel nachlesen, ich
habe aktuelle keine mehr von den Dingern hier. Ich weiß nur noch, daß die
für den Preis ziemlich ergiebig waren. Es gibt wohl auch noch eine Variante
in flüssiger Form für größere Mengen Wasser (die Tabletten sind für je 500
ml, also eher um unterwegs mal eine Flasche Wasser zu entkeimen).
Das scheint mir in jedem Fall zielführender als mit destilliertem Wasser zu
experimentieren.
Grüße,
Frank
> Habe selbst schon Wasser getrunken, das mit Micropur tinkbar
> gemacht wurde (Leitungswasser zweifelhafter Herkunft in
> 3.Welt-Ländern) und kann sagen, daß es wie ganz normales Wasser
> schmeckt (also ohne Beigeschmack).
Ohne Beigeschmack und vermutlich auch ohne wesentliche Wirkung. Wozu
gibt man wohl Chlor ins Wasser, wenn es ein paar Silberionen auch
tun?
In der Apotheke wurde jedenfalls gewarnt, von dem Zeug Desinfektion
zu erwarten, dazu braucht es viel kräftigere Chemie oder Physik,
meinte man dort.
--
Gruß Klaus
www.zensurprovider.de
Weil Chlor billiger ist ?
--
Manfred Winterhoff
>> Sicher nur theoretisch, aber Strömungsverluste lassen sich durch
>> große Rohrquerschnitte reduzieren, Wärmeleitungsverluste durch
>> langsame Strömung und große Wärmetauscherflächen (läuft
>> irgendwie alles auf das gleiche hinaus). Also die Anlage groß
>> bauen. Ist natürlich nicht unbedingt wirtschaftlich.
>
> Hi,
> die Theorie ist da auch nicht hilfreich. Mit dicken Rohren kriegst Du
> lustige Wirbelbildungen und Totwasserzonen
mit steigendem Querschnitt steigt die Wahrscheinlichkeit der laminaren
Strömung - Widerstand also niedriger. Wärmetauscher brauchen aber einen
turbulenten Anteil an der Oberfläche damit sie vernünftige Wirkungsgrade
erhalten.
"Totwasserzonen" sind lediglich ein Frage des "Flanschdesigns".
> Nicht im Sinne
> des Erfinders. Auch dauern Regelmäßnahmen am dynamischen Teil der Anlage
> dann extrem lange, alleine die Zeit zum Schließen großer Ventile ist nicht
> ohne, dazu kommen die Bremsdrücke großer Wassermengen in langen Rohren,
> dabei platzt gerne mal eine Muffe.
Da ist was wahres dran. Hat aber imho mit der Diskussionsthematik nicht
besonders viel zu tun.
> Man baut nicht beliebig "dick", nur weil
> das billiger ist...lieber skaliert man "in die Fläche", stellt eine
> baugleiche Anlage daneben.
Hat aber imho mehr mit Ausfallsicherheiten und
Anfahr-/Revisionsüberlegungen zu tun.
> Denk nur an Tschernobyl, wenn das nicht
> aufgeteilt gewesen wäre....für fast jeden technischen Prozeß gbit es eine
> Höchstauslegung, die weit von Deiner Wunschvorstellung entfernt liegt.
irgendwie verschieben sich in den letzten 20 Jahrzehnten aber bei div.
Anlagen die Dimensionen deutlich in Richtung Riesengroß. Die
Engeenieringfähigkeiten wachsen immer weiter und so traut man sich immer
mehr an Monsteranlagen heran. Die Wirkungsgrade werden dabei teils
deutlich besser, so daß sich solche Riskanten Großinvestitionen zusehens
lohnen.
Imho, ist der Hauptpunkt gewesen Anlagen in der Vergangenheit nicht so
groß zu bauen, das solche Anlagen wesentlich mehr "Know-how" im Anfahren
und stabilem "durchfahren" und einfahren benötigen.
Nein, ich sehe das ja auch so. Ich meinte nur das bei kalter
Destillation (da Vakuum) dennoch die Verdampfungsenthalpie aufzubringen
ist. Bei Stoffen mit niedrigem Siedepunkt bringt das nicht viel, da dann
die Kondensation u.U. wegen zu geringem dT zu schwierig ist.
Vakuumdestillation von Hochsiedern macht da schon deutlich mehr Sinn -
schon allein um Zersetzung zu vermeiden. Nebenbei verringert sich
Verlustwärme durch die Isolation.
Dennoch hat die Menscheit mittlerweile riesige Raffinerieanlagen und
z.B. riesige Luftzerleger gebaut. Es wird von vornherein so geplant das
alle x-Jahre die Anlage heruntergefahren, gereinigt und kritische Teile
ersetzt. Solche Revisionen werden dann minutiös geplant. Alles hat
Gewehr bei Fuß zu stehen und zu liegen.
Es war mal vor geraumer Zeit eine interessante Doku über die Revision
einer Großraffinerie (Gelsenkirchen?) im TV.
Hier mal ein Beispiel für Luftzerlegungsanlagen:
http://www.linde-anlagenbau.de/anlagenbau/luftzerlegungsanlagen/index.php
Natürlich ist die Anlage auch aus mehreren gleichen Segmenten gebaut.
Jeder für sich scheint aber doch schon größer als der sonst übliche
Durchschnitt zu sein und nicht alle Anlagenteile sind x-mal verhanden
sondern direkt für den Gesamtbereich ausgelegt.
...und Dauer-Ag-Konsum vielleicht nicht gut?
Ne anständige Solardestille wäre doch mal 'ne Herausforderung.
Aus Deiner Autoklimaanlage tropft das teure Zeug in die Umwelt.
Carsten
--
Recht kurios:
Auch nach dem Erkalten des Mieters ist Warmmiete zu zahlen.
> Auf der Packung steht halt
> "Destilliertes Wasser, entmineraliert, chemisch rein
> Nach Vorschrift VDE 0510, DIN 45350"
^^^^^^^^^^
Zahlendreher?
Hm, VDE 0510 bezieht auf Batterien/Batterieanlagen.
DIN 43 530 Teil 4 ebenfalls auf Akkumulatoren Elektrolyt und
Nachfüllwasser / Wasser und Nachfüllwasser für Blei-Akkumulatoren und
alkalische Akkumulatoren
Ich traue mir wetten, dass das Wasser eben nicht destilliert, sondern
entmineralisiert ist. Für Batteriewasser benötigt man nämlich keine
destilliertes Wasser, da reicht entmineralisiertes Wasser vollkommen.
In den allermeisten Fällen erfolgt das durch Ionentauscher (erste Stufe
Kationentauscher H-Form, zweite Stufe Anionentauscher OH-Form)
Einige produzieren das Wasser über Umkehrosmose mit nachgeschaltetem
Mischbetttauscher.
> Und viel besser als da gefordert ist es dann bestimmt nicht.
> (Wenn ich Pt-Elektroden hätte, könnte ich natürlich die Leitfähigkeit
> messen (obwohl das auch für den Ofen ist, denn sobald man den Pott mal
> geöffnet hat, zieht er natürlich CO2 aus der Luft, wodurch die
> Leitfähigkeit auf jeden Fall deutlich zunimmt). Habe ich aber nicht.)
Ich schätze, dass der Leitwert, zwischen 0,5 und 1,5 mikroS/cm liegen
wird, je nachdem, wie die ihren Ionentauscher ausnudeln.
Wenn die mit Kat- /+ Anionentauscher fahren und keine nachfolgende
Entgasung haben, wird das Wasser ohnehin CO2 enthalten.
Entgasung macht man nicht so gerne, weil aufwendig und - richtig geraten
- für Batteriewasser nicht notwendig. Bei Kesselspeisewasser ist es
hingegen unbedingt notwendig.
"Billiglösungen" sind Lagertank mit UV-Entkeimung und CO2-Schloss.
Ach ja, Verkeimung ist auch bei VE-Wasser ein Problem, weil du das
irgendwo oben angesprochen hast.
Die kannst man nur dann einigermaßen verhindern, wenn das Gesamtsystem
steril ist, also von der Wasseraufbereitung bis hin zur Abfüllung.
Bei entmineralisiertem Wasser ist das definitiv nicht der Fall.
Grüße
Harald
> Die Idee mit dem technischen destillierten Wasser ist wohl wirklich
> nicht so gut - wenn überhaupt, dann müßte das Wasser wohl in
> Glasflaschen gelagert bzw. geliefert werden, dann sollte man annehmen,
> daß die Mikroben sich mangels Nährstoffen wirklich nicht vermehren
> können.
Darauf würde ich keinen Eid schwören. Manche autotrophe Arten können
auch Glas durch Stoffwechselprozesse anlösen. Der Nachweis ist
schwierig, weil diese schleimbildenden Bakterien mit 0,5 -1 Mikron recht
klein sind.
Harald
Micropur forte sorgt sowohl für Silber als auch Chlor.
Ansonsten kann man das Wasser auch in UV-durchlässigen Flaschen einige
Stunden in die Sonne legen, es wurde nachgewiesen, dass das völlig
ausreicht.
<http://www.sodis.ch/German/index_g.htm>
Ich persönlich setze als Vorrat auf normales Mineralwasser in
Einweg-PET-Flaschen (das stark CO2-haltige in blauen Flaschen von Lidl), das
regelmäßig mal verbraucht und ansonsten lichtgeschützt gelagert wird.
Gruß,
Felix
--
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" (Bert Brecht)
> Vor lauter Panik wegen derart unwahrscheinlicher Ereignisse solltest
Unwahrscheinlich? Kommt auf das persönliche Empfinden von Wahrscheinlichkeit
an. Unmöglich ist es jedenfalls nicht. Z.B. das Schneechaos im Münsterand
und das große 1978 sowie die div. Hochwasser-Katastrophen, da hat es sich
sehr ausgezahlt für einige Leute, dass sie vorbereitet waren und sich eine
Zeit lang autark versorgen konnten.
Ich persönlich verfüge über Trinkwasser-Vorräte für bis zu vier Wochen,
Grundnahrungsmittel für bis zu sechs Wochen, eine Basis-Survivalausrüstung
sowie Fluchtgepäck. Das hat weniger etwas mit Angst als mit Vernunft zu tun.
So eine Vorbereitung kostet außerdem nicht viel und stört auch im Alltag
nicht.
>> Ohne Beigeschmack und vermutlich auch ohne wesentliche Wirkung. Wozu
>> gibt man wohl Chlor ins Wasser, wenn es ein paar Silberionen auch
>> tun?
>
> Micropur forte sorgt sowohl für Silber als auch Chlor.
Ja, und die beiden Komponenten haben unterschiedliche Aufgaben:
Chlor tötet die Bakterien ab, verfliegt aber und kann somit eine
Neubesiedlung nicht verhindern. Silber tötet keine Bakterien, hält
dafür aber die Überlebenden de Chlormassakers und Neuankömmlinge
auch über längere Zeit von der Vermehrung ab, da es nicht verfliegt.
Grüße,
F^2
> Ich würde Wasser im goldenen Kolben destillieren, anschließend mit
> Platinelektroden elektrolysieren, die Gase durch Kondensation reinigen
> und verbrennen und dann nochmal destillieren
Normale Methode: Doppelte Destillation in Gefäßen aus Platin. Hat
man vor langer Zeit mal gemacht, um an dem Ergebnis die Leitfähigkeit
zu messen.
Grüße,
F^2
offensichtlich ja
Man kann nicht für jeden Dreck ein Gesetz machen, sonst gibt es mehr
Gesetze als Dreck und die Gesetze übernehmen die Funktion des Drecks.
Die Worte destilliertes Wasser scheinen ebenso ungeschützt zu sein wie
Heilwasser.
Destilliertes Wasser gibt es in der Apotheke. 500mL/10Teuro
Carsten
--
Das Internet ist schuld
> Vom Gesamtaufwand her wahrscheinlich am vernünftigsten. Darf ich mal
> Fragen, welche Lagermenge Du aus welchen Überlegungen heraus für
> angemessen hältst, und welche Erfahrungen Du hinsichtlich der
> Haltbarkeit (CO2-Verlust) mit diesen Flaschen hast?
Wohne oben in der Platte, bin also auf öffentliche Wasserversorgung total
angewiesen, außerdem besteht hier Hochwassergefahr und im Fall einer
größeren Katastrophe aufgrund mangelnder Infrastruktur bestimmt besonderer
Versorgungsengpass und schlechte Evakuierungsmöglichkeiten, so für deutsche
Verhältnisse.
Ich hab für mich als Einzelperson ständig etwa 80l Mineralwasser vorrätig
(Hauptvorrat 8 Packen à 6 Flaschen à 1,5l). Würde bei etwas umsichtigem
Verbrauch inkl. Kochen und Katzenwäsche bei 5-6l/Tag für zwei Wochen, bei
äußerster Not und Verwendung allein als Trinkwasser, entsprechend wesentlich
länger reichen.
Halte ich für eine überschaubare Menge. Allerdings will ich mir noch mind.
ein 60l-Fass für Brauchwasser zulegen, was dann im Rahmen vom Blumengießen
ständig getauscht wird.
Mehr geht immer, ich hab halt für mich persönlich das Gefühl, dass das
ausreicht. Das BBK empfiehlt sogar nur 24l pro Person für zwei Wochen
(Trinken + Essenszubereitung), das finde ich schon arg knapp bemessen.
Da ich diese Vorratshaltung erst seit einigen Monaten betreibe, hab ich
keine große Erfahrung mit den Flaschen. Bin nun dabei die ersten wieder zu
verbrauchen und konnte keinen CO2-Verlust wahrnehmen.
>> Normale Methode: Doppelte Destillation in Gefäßen aus Platin. Hat
>> man vor langer Zeit mal gemacht, um an dem Ergebnis die Leitfähigkeit
>> zu messen.
>
> Wieso Platin?
Vermutlich, weil das Zeug recht wenig Tendenz zu Reaktionen zeigt und
bei Elektrolysen dadurch auffällt, daß es sich praktisch nie auflöst,
auch bei starken Spannungen. Hinzu kommt, daß man Pt gut reinigen
kann.
> Stört der Sauerstoff am Platin nicht?
Anscheinend nicht. Sofern sich etwas davon im Wasser lösen sollte,
wird es bei der zweiten Destillation durch den Dampf ausgetrieben,
also wird man die ersten Teil der Destillate verwerfen.
> (Ich nehme an, daß sich die
> Leitfähigkeit aus einer temperaturabhängigen "Eigentleitfähigkeit"
> plus einer aufgrund von Fremdionen zusammensetzt.)
Die Annahme ist AFAIK korrekt, und deshalb muß man die Fremdionen
möglichst alle entfernen, wenn man die Eigenleitfähigkeit messen
will.
> Ich meine, mal gerüchteweise gelesen zu haben, es gelänge
> heute nicht mehr, so hochreines, bzw. so wenig leitfähiges Wasser wir
> zu Anfang des 20. Jh. herzustellen. Falls das keine Ente ist
Gehe davon aus, daß es eine ist.
> Wie analysiert man quantitativ Verunreinigungen - Massenspektrometer?
Könnte eine Wahl sein. Allerdings braucht man für D und T sowie
He wohl schon ein Sektorgerät statt der preisgünstigen und simplen
Quadrupolgeräte.
Einige Substanzen sind mit AAS oder AES gut zu detektieren, z.B.
Na. Bei dem reicht ja bekanntlich schon der Gedanke daran, um
die D-Linien erscheinen zu lassen ... ;-)
> Und wie rein ist Reinstwasser?
_Sehr_ rein - IIRC nach Halbleiter-Si und Halbleiter-Ge die zur Zeit
reinste Substanz.
Mit bidestilliertem Wasser habe ich schon gearbeitet, wobei es um
Oberflächenspannung ging. Ein Ring aus Pt-Draht, der mit Chrom-
schwefelsäure gereinigt und dann mit bidestilliertem Wasser von
derselben gesäubert wurde, wurde in bidestilliertes Wasser getaucht
und anschließend wieder herausgezogen. Man erhält einen mehrere cm
hohen Wasserfilm ähnlich dem einer Seifenblase, nur ohne Seife. ;-)
Grüße,
F^2
Ich trinke normal kein Mineralwasser sondern gesprudeltes Leitungswasser.
Hat sich gerade so ergeben, dass ich mal an die Vorr�te gehe. Das komplett
umzuschlagen, wird bei meinen Trinkgewohnheiten wahrscheinlich einige Zeit
dauern.
> Ich betreibe meine "normale Lagerhaltung" halt so, da� ich "solche
> Sachen" halt in Mengen f�r mehrere Wochen auf einmal heranschaffe und
> dann den Vorrat langsam abbaue, bis sich der Ruf nach Wiederauff�llung
> in den Vordergrund dr�ngt.
Ist bei mir nicht so, ohne Auto kann ich keine gro�en Mengen auf einmal
kaufen, also f�lle ich alle paar Tage die Vorr�te wieder auf.
Gru�,
Harald Maedl schrieb:
> Darauf w�rde ich keinen Eid schw�ren. Manche autotrophe Arten k�nnen
> auch Glas durch Stoffwechselprozesse anl�sen. Der Nachweis ist
> schwierig, weil diese schleimbildenden Bakterien mit 0,5 -1 Mikron recht
> klein sind.
Hallo,
um Glas durch Wasser anzul�sen braucht es doch keine Bakterien, das kann
man doch mit unbenutzten Reagenzgl�sern demonstrieren das Wasser etwas
aus dem Glas herausl�st.
Bye
Hi,
also eine Glas-Phiole/Ampulle zuschmelzen?
--
mfg,
gUnther
> > Wie w�rs mit 'nem Teflongef��?
>
> Wei� nicht - wenn's funktioniert: Gute Idee. Die Daten von PTFE sehen
> ziemlich gut aus, Wasseraufnahme in 24 h < 1e-4. Fragt sich, ob es
> sich sehr effektiv reinigen l��t (vermutlich schon) und keine Ionen in
> L�sung gehen l��t (wahrscheinlich auch nicht). Scheint eine
> Probleml�sung zu sein.
Wenn Teflon, das ja mit ziemlich genau nichts reagiert, schon Wasser in
bedeutenden Mengen aufnimmt, macht es das auch mit allem anderen Zeug in
dem es lagert. Au�erdem d�rften da Reste vom Monomer und sonstigem Dreck
drin sein.
F�r Trinkwasser? Gute Wahl. F�r Bidest? Versuch macht kluch.
Meine Wette: Das wird ein Reinfall.
P.S.: Aus fr�heren Zeiten habe ich noch die Beschimpfung als
Sauerstoffsieb im Ohr.
--
Gru�, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine l�nger g�ltige Adresse.
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, "Ralf . K u s m i e r z" schrieb:
>
> > Wo liegt man denn da preislich (Hausnummer)?
>
> Offenbar spottbillig:
>
> "Die Kosten f�r Reinstwasser betragen zwischen 15 und 30 EUR pro m^3."
> (<http://www.uni-stuttgart.de/izfm/lehre/Rein_Med.pdf>)
"Zur Reduzierung der Wasserkosten wird
Wasser aus den Sp�lprozessen, das ja noch sehr sauber ist,
zur�ckgewon-nen."
Das erspart viel Filter- und Osmosematerial.
"Reinst" ist �bertrieben. Die Mediziner interessiert da wohl nur der
Keimgehalt.
> Die 1,60 f�r ein Liter Batteriewasser an der Tanke sind also eine
> grobe Unversch�mtheit.
Das mag schon sein. auch wenn keiner dieses Wasser von der "Destille"
recyceln l��t.
> Die 1,60 f�r ein Liter Batteriewasser an der Tanke sind also eine
> grobe Unversch�mtheit.
In der Tat. Der 5 Liter Kanister im Baumarkt oder bei "Real" (Rewe) kostet
meistens sowas um die 2 - 3 EUR IIRC.
Gr��e,
Frank
Ralf . K u s m i e r z schrieb:
> Die 1,60 f�r ein Liter Batteriewasser an der Tanke sind also eine
> grobe Unversch�mtheit.
Hallo,
Du zahlst ja nicht nur f�r den Inhalt, sondern auch f�r den Beh�lter,
das Etikett, den Transport, die Lagerung, den Verkauf, die Steuern und
die Abgabe von Kleinmengen. Ausserdem mu� die Tanke das was sie am
Benzin zu wenig verdient an den anderen Verk�ufen reinholen. Du kannst
aber das Wasser auch im Baumarkt oder Supermarkt kaufen.
Bye
> Und wie sieht nun die Leitf�higkeit abh�ngig von der
> Fremdionenkonzentration aus
D�rfte von den Ionen abh�ngen.
> ich hatte an
> Schmelzmagnesia gedacht, weil das beim Brennen sehr rein wird
K�nnte sich aber l�sen.
> vielleicht gibt es noch schlechter wasserl�sliche Isolatoren.
Bor oder Diamant kommen mir gut geeignet vor, auch andere Stoffe, die
ein Gitter mit sehr festen kovalenten Bindungen aufweisen. Na gut,
die Kosten sind bei den beiden Elementen wieder eine andere Sache ...
> Korund ist ggf. sogar noch besser.
Davon kenne ich keine L�slichkeitsdaten.
Gr��e,
F^2
> Fragt sich, ob es
> sich sehr effektiv reinigen l��t (vermutlich schon)
Moderat, aber man kann ja neues PTFE nehmen.
> und keine Ionen in
> L�sung gehen l��t (wahrscheinlich auch nicht).
F und C haben sich sehr lieb, also d�rften Ionen nur durch
Verunreinigungen freigesetzt werden. (s.o.)
Gr��e,
F^2
PTFE zu kleben kann �u�erst spannend werden. Das Sauzeug w�rde ich eher
pr�zise verschleifen/fr�sen und mit Bolzen und reichlich Drehmoment
einfach zuziehen. Die Oberfl�chen m�ssen halt nur wirklich plan sein.
Die Dichtfl�chen m�ssen nat�rlich auch eine Gewisse Gr��e haben.
>>> und keine Ionen in
>>> L�sung gehen l��t (wahrscheinlich auch nicht).
>> F und C haben sich sehr lieb, also d�rften Ionen nur durch
>> Verunreinigungen freigesetzt werden. (s.o.)
Es gibt soch sicherlich sehr reines PTFE. Kann man doch mal diesen
international t�tigen Bratpfannenbeschichtungsversch�pperer mal fragen.
>
> Und wie gasdurchl�ssig ist das Ding nun wirklich? Wenn sich da drin
> dann hinterher CO2 anreichert, dann war das ein Satz mit X.
Pack die ganze Spezialplastikanordnung doch in einen Glasbeh�lter, an
den dann ein Hals gef�gt wird, dann das Ganze mit reichlich Argon sp�len
und zuschmelzen. Da sollte dann keine Nenneswerte Menge an CO_2 mehr
herankommen. Bleibt das CO_2, das eventuell schon auf dem Weg durch das
PTFE ist. Da hilft eventuell eine Lagerung unter erh�hter Temperatur in
einer Argonatmosph�re.
Ist doch ein sch�ner Auftrag f�r einen Glasaparatebauer.
Kann man CO_2 eventuell mit Wasserstoff aus dem Material verdr�ngen? H_2
sollte ja deutlich st�rker eindiffundieren und auch schneller wieder
verschwinden.
Patrick
Dann flie�t es halt. Zwischen zwei Stahlrahmen spannen und entweder
federbelastet verpressen oder von Zeit zu Zeit nachziehen.
Also zwei
> "T�pfchen" (Schuhcremedosen) mit breiterem Rand, zwei d�nne Dr�hte
> (als Elektrodenzuleitungen) quer dr�ber legen, zusammenf�gen und
> kr�ftig verspannen. Mu� ja nicht druckdicht sein.
>>> Und wie gasdurchl�ssig ist das Ding nun wirklich? Wenn sich da drin
>>> dann hinterher CO2 anreichert, dann war das ein Satz mit X.
>> Pack die ganze Spezialplastikanordnung doch in einen Glasbeh�lter, an
>> den dann ein Hals gef�gt wird, dann das Ganze mit reichlich Argon sp�len
>> und zuschmelzen. Da sollte dann keine Nenneswerte Menge an CO_2 mehr
>> herankommen. Bleibt das CO_2, das eventuell schon auf dem Weg durch das
>> PTFE ist. Da hilft eventuell eine Lagerung unter erh�hter Temperatur in
>> einer Argonatmosph�re.
>
> Alternative w�re ein Glasbeh�lter, und den dann mit PTFE beschichten.
AFAIK wird das Zeug aus einem Plasma aufgebracht. Funktioniert das im
Inneren eines Hohlk�rpers?
>
>> Ist doch ein sch�ner Auftrag f�r einen Glasaparatebauer.
>
> Hm... mal nach Kosten fragen.
Nicht unter einer Kiste Bier...
>> Kann man CO_2 eventuell mit Wasserstoff aus dem Material verdr�ngen? H_2
>> sollte ja deutlich st�rker eindiffundieren und auch schneller wieder
>> verschwinden.
>
> Kann man? Die Diffusion sollte nur von jeweiligem Gradienten des
> Partialdrucks abh�ngen,
> also bringt Fremdgas nichts.
Soweit die Theorie. Doch was sagt die Praxis?
Einfach einige
> Zeit im Vakuum lagern, am besten mit der Turbomolekularpumpe eines
> Massenspektrometers,
Wenn sowas verf�gbar ist: Nur zu. Klingt vern�nftig.
dann sehe ich, wieviel noch abdampft. Und bei
> beschichtetem Glas ist alles schnell rausdiffundiert,
Klar. je d�nner die Schicht umso besser.
Patrick
>> vielleicht gibt es noch schlechter wasserlᅵsliche Isolatoren.
>
> Bor oder Diamant kommen mir gut geeignet vor, auch andere Stoffe, die
> ein Gitter mit sehr festen kovalenten Bindungen aufweisen. Na gut,
> die Kosten sind bei den beiden Elementen wieder eine andere Sache ...
>
>> Korund ist ggf. sogar noch besser.
>
> Davon kenne ich keine Lᅵslichkeitsdaten.
Ich kᅵnnte mir Vorstellen das COC (Cycloolefin-Copolymere) eine gute
alternative darstellen, sicher wesentlich billiger und besser zu
verarbeiten sind.
Wenn man sich mal bei den Chemiekalienherstellern umsieht, stellt man
fast das hochreine Wasser in Kunststoffflaschen geliefert werden. Welche
steht in der Regel nicht dabei - tippe aber auf einem obigen.
--
Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
dieses "destillierte Wasser" wird bei der Herstellung nicht destilliert
(das w�re viel zu teuer!), sondern �ber einen Ionenaustauscher entsalzt.
Es kann also durchaus Keime enthalten, die aber in der Tat wenig bis
keine Nahrung zur Verf�gung haben d�rften.
Als Trinkwasser eignet sich solches Wasser aber ohnehin nicht, da ihm
Mineralstoffe fehlen, die im Trinkwasser enthalten sind. Mineralwasser
ist daf�r besser geeignet.
Johannes
Chlor/Antichlor reagiert dann zu Gammastrahlung und desinfiziert so das
Wasser?
lg, Bernhard
Moechtest du die Zahl der Menschen, die solche Krisen heil ueberstehen
reduzieren, oder warum soll dein Beitrag nicht archiviert werden?
> An sich würde ich erwarten, daß man für genau diese Bevorratungszwecke
> steril abgefülltes Wasser in garantiert lange lagerfähigen 10- oder
> 20-l-Gebinden kaufen könnte - gibt's das wo zu "zivilisierten"
> Preisen?
Pasteurisiere dir Mineralwasser. Das haelt dann ein Leben lang und es
darf ruhig auch CO2 reindiffundieren.
PET Flaschen halten 100 Grad nicht aus, also nimm z.B. PE oder
Glasflaschen. PE Verschluss ist IMO ok. Wenn du kein Geld fuer
Flaschenpfand hast, geh eine Stunde arbeiten und freu dich, dass ihr so
ein oekologisches Pfandsystem habt.
lg, Bernhard
>> Nach dem Lesen des Fadens würde ich entweder einen Packen
>> Silberionenpillen oder Chlor/Antichlor aus dem Campingbedarf empfehlen.
>
> Chlor/Antichlor reagiert dann zu Gammastrahlung und desinfiziert so das
> Wasser?
Der war gut!
Grinsegrüße,
F^2
Naja. Auch nix im Vergleich zu den verchromten Silberionenpillen.