Der Artikel (11. Dez. 2008 mit kleinen Korrekturen vom 9. Feb. 2009)
***
Kosmologie ohne Urknall und Dunkle Materie
oder
Weltgravitation: Ursache von müdem Licht und MOND
***
fasst den Stand der WPT von Ende 2008 zusammen.
Die französische Version
***
Cosmologie sans Big Bang ni matiere noire
ou
Gravitation cosmique : base de la lumière fatiguée et de MOND
***
reichte ich am 11. Dez. 2008 bei den Comptes Rendus Physique (C. R.) ein.
Vom 15. Dez. 2008 bis am 23. Jan. 2009 wurde sie - höchstwahrscheinlich in
der Schweiz, vermutlich primär am (ehemaligen) Astronomieinstitut der Uni
Basel (Thielemann? --- wäre ziemlich brisant!) - begutachtet und dann
ausschliesslich mit der Begründung abgelehnt, dass die Urknalltheorie heute
ja durch Beobachtungen belegt sei und eine Lichtermüdungstheorie schon darum
falsch sein müsse. Für diese geradezu schwachsinnige - oder vielleicht doch
"nur" arrogant/dogmatische? - Begründung hätte es genügt die Überschrift zu
lesen; die C. R. bzw. "Les Editeurs" wollen die Arbeit aber nach eigener
Aussage aufmerksam (attentivement) gelesen haben.
Näheres findet man in www.wolff.ch/astro
Homo Lykos
www.wolff.ch
--
Ceterum censeo: Zur Ehre Galileis,
zur Freude der Grossen der Physik von Planck, Einstein bis Heisenberg
ermögliche man auch wieder deutschsprachige Physikveröffentlichungen.
Ist das so schwer? Lege Beweise vor und schon ist es gut.
"Glauben" heißt "nicht wissen".
>
> Homo Lykos
Ist das daselbe was der Rüdiger Thomas hier immer schreibt?
__________ Hinweis von ESET Smart Security, Signaturdatenbank-Version 3948 (20090319) __________
E-Mail wurde geprüft mit ESET Smart Security.
>
"ausschliesslich mit der Begründung
abgelehnt, dass die Urknalltheorie heute ja durch Beobachtungen belegt
sei und eine Lichtermüdungstheorie schon darum falsch sein müsse"
>
Ist sie ja auch.
>
--
Selber denken macht klug.
>mit der Begründung abgelehnt, dass die Urknalltheorie heute
>ja durch Beobachtungen belegt sei und eine Lichtermüdungstheorie schon
>darum falsch sein müsse.
Ja, eine Stellungnahme, die an unfreiwilliger Komik nichts zu wünschen
übrig lässt. Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand, wie schon
Heraklit wusste. Ich habe das Gefühl, Sie nähern sich immer mehr
meiner grundnegativen Einstellung gegenüber der sogenannten
Forschungselite.
Nur ein ganz kleiner Teil dieses Personenkreises ist produktiv tätig.
Der große Rest ist nur eine Last, die Bürde der Genies und Erfinder,
eine zähe Masse autoritätsgläubiger, mit Diplomen wedelnder Gestalten,
die in ihrer Beschränktheit nichts anderes zuwege bringen als bei
anderen abzuschreiben, die einmal erlernten Methoden anzuwenden und
jeden neuartigen Gedanken unter ihrer schematischen Denkweise zu
begraben. Wobei in der theoretischen Physik noch hinzu kommt, dass man
beim Rechnen, speziell beim "kovarianten Rechnen", durchaus nicht
denken muss, wie Herr Dragon kürzlich eindrucksvoll bewiesen hat. Der
Beifall des Publikums ist ihm trotzdem sicher.
Zumindest duerfte sie nicht neu sein, siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtermüdung
> Für diese geradezu schwachsinnige - oder vielleicht doch
> "nur" arrogant/dogmatische? - Begründung hätte es genügt die Überschrift zu
> lesen; die C. R. bzw. "Les Editeurs" wollen die Arbeit aber nach eigener
> Aussage aufmerksam (attentivement) gelesen haben.
Koennte es sein dass die heutigen Kosmologen keine Experten in Sachen
Lichtermuedungstheorien sind - schliesslich ist die Zeit schon ueber 50 Jahre
her. Sie muessten pruefen ob die Theorie etwas neues enthaelt was
in den damaligen Theorien nicht vorkommt und damit auch irgendetwas besser
erklaert als die damaligen Theorien.
> Ist das daselbe was der Rüdiger Thomas hier immer schreibt?
Keine Ahnung. Das Wort "daselbe" gibt es nicht!
--
Achim Cwiekalik
Düsseldorf
Ich mag kein TOFU.
"Carla Schneider" <carl...@yahoo.com> schrieb:
Blödsinn hoch 3.
> Lichtermuedungstheorien sind - schliesslich ist die Zeit schon ueber 50
> Jahre
> her.
Das muß man sich mal auf der Zunge (nein "Im Geiste") zergehen lassen. Die
"Zeit" ist über 50 Jahre "her". Nun die Fragen. Gibt es keine Zeit mehr? Und
was bedeutet "her" auf Deutsch?
Die Zeit in der sich Kosmologen mit Lichtermuedungstheorien
beschaeftigt haben.
Später kam das aus der Mode und Kosmologen gingen von
einem expandierenden Universum aus, das muss aber auch nicht ewig so bleiben...
Auf der Wiki-Seite die du zitiert hats ist auch ein Link zu einem
Lesch-Video.
Erzähl doch mal, welche Argumente du für falsch hältst.
Gruß
Michael
>mit der Begründung abgelehnt, dass die Urknalltheorie heute
>ja durch Beobachtungen belegt sei und eine Lichtermüdungstheorie schon
>darum falsch sein müsse.
*** Philo:
Ja, eine Stellungnahme, die an unfreiwilliger Komik nichts zu wünschen
übrig lässt. Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand, wie schon
Heraklit wusste.
*** Homo Lykos:
Obige Begründung zeugt allerdings eher von wenig als von viel Wissen.
*** Philo:
Ich habe das Gefühl, Sie nähern sich immer mehr
meiner grundnegativen Einstellung gegenüber der sogenannten
Forschungselite.
*** Homo Lykos:
Es ist wohl wie überall: Es gibt einige - oft kriminelle Alphatiere - und
dann vor allem viele Angsthasen, die sich aus lauter Vorsicht päpstlicher
als der Papst geben, noch mehr Gleichgültige, die sich nur um ihr privates
Wohlergehen (regelmässige möglichst hohe Lohnbezüge) kümmern und dann
noch einige gutgläubige (einseitig mathematisch manchmal sogar hochbegabte)
Trottel, die - ausser die gar einseitigen Mathematiker - besonders für die
Öffentlichkeitsarbeit geeignet sind, weil das Fussvolk zwar meist vom
Sachverhalt wenig bis nichts versteht, aber doch oft ein gutes Sensorium für
die (subjektive) Ehrlichkeit von Menschen hat.
*** Philo:
Nur ein ganz kleiner Teil dieses Personenkreises ist produktiv tätig.
Der große Rest ist nur eine Last, die Bürde der Genies und Erfinder,
eine zähe Masse autoritätsgläubiger, mit Diplomen wedelnder Gestalten,
die in ihrer Beschränktheit nichts anderes zuwege bringen als bei
anderen abzuschreiben, die einmal erlernten Methoden anzuwenden und
jeden neuartigen Gedanken unter ihrer schematischen Denkweise zu
begraben.
*** Homo Lykos:
Die schematische Denkweise ist das Hauptproblem, wie mir jetzt ganz aktuell
auch wieder die gestrige el. Nachricht (23:42 Uhr) der für Astrophysik
zuständigen Chefredaktorin der C. R., Françoise Combes, einmal mehr vor
Augen geführt hat. Françoise Combes ist eine speziell im Zusammenhang mit
der Galaxiendynamik bzw. deren Simulation weltbekannte Astronomin, die auch
Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften ist. Zudem ist sie in
manchen Aspekten weit weniger dogmatisch als z.B. fast alle prominenten
deutschen und schweizerischen Astronomen: Sie hat nämlich die grosse
Bedeutung von MOND - speziell für die Galaxiendynamik - erkannt, wie man
gerade ihren Veröffentlichungen von letztem Jahr entnehmen kann, die
letztlich eine zusätzliche, weitere Stützung für MOND bedeuten. Ihre letzte
oder vorletzte Veröffentlichung - sie veröffentlicht im Monatstakt - sieht
aber fast so aus, als wollte sie auf "Teufel komm raus" der dunklen Materie
ein Hintertürchen offen halten; könnte es sein, dass sie zu den oben
genannten Angsthasen gehört, die befürchtet schon zu weit gegangen zu sein?
Bei ihrem Arbeitseinsatz (neben ihren Fachveröffentlichungen schreibt sie
auch noch Bücher) ist es wohl unvermeidlich, dass sie alles, was nicht in
ihren persönlichen Fokus gerät, nur noch schematisch betrachten kann. Aber
unter solchen Umständen ist es natürlich mehr als fraglich, ob sie als
Chefredaktorin nicht eine Fehlbesetzung ist, denn für eine solche Aufgabe -
wenn man sie recht machen will - muss man viel Zeit - auch mit Nachdenken
über Dinge, die nicht im eigenen Fokus liegen - investieren können. Dass sie
diese Zeit nicht hat, zeigt sich gerade auch in meinem Fall:
1. Am 5. Feb. 2009 schickte ich Frau Combes folgende el. Nachricht:
*** Beginn deutscher Briefentwurf
Sehr geehrte Frau Chefredaktorin,
weil die Rückweisung auf alle Arbeiten zutrifft, die der Expansions- oder
Urknallkosmologie widersprechen, bitte ich Sie um eine etwas konkretere
Begründung, die auch auf meine Argumente eingeht. Der oder die zuständigen
Gutachter hatten ja genug Zeit für eine mehr als nur pauschale Begründung.
Bei einem so wichtigen Grundsatzartikel zur Kosmologie meine ich zudem, dass
die Gutachter mit ihren Namen zu ihren allfälligen, artikelspezifischen
Abweisungsgründen stehen sollten, auch weil es Hinweise gibt, dass es sich
um ein oder mehrere Mitglieder schweizerischer Institute handelt.
Die pauschale Rückweisung urknallverneinender Artikel in den C. R., wie hier
geschehen, liegt aber - wenn ich dies richtig beurteile - in der alleinigen
Verantwortung der Chefredaktion und damit wohl primär bei Ihnen. Ihr
"Urknalltotschlagargument" hat mich sehr betrübt, da ich sicher bin, dass
Sie - als zu Recht weltweit bekannte und angesehene Astronomin - ganz genau
wissen, dass es wissenschaftlich nicht haltbar ist: Ein statisches Universum
mit - meinetwegen rein hypothetischer - gravitativer Lichtermüdung kann
bekanntlich bisher noch nicht mittels direkter Beobachtungen von einem
(beschleunigt) expandierenden All unterschieden werden, auch wenn sich dies
vielleicht schon "bald" ändern könnte (siehe z.B. astro-ph/9802122 und
Science, Heft ..., 5. Sept. 2008, Seite ... - ...); auch darum sollten Sie
und die Akademie der Wissenschaften mit einer zu grossen Urknallgläubigkeit
vorsichtiger sein, als Sie es gewesen sind.
*** Ende deutscher Briefentwurf
2. Als ich bis letzte Woche keine Antwort erhielt, schickte ich ihr letzten
Freitag, den 13. März obige Nachricht nochmals in einem eingeschriebenen
Brief mit Rückantwort, um ganz sicher zu sein, dass sie die Nachricht
empfangen hatte und bisher ganz bewusst nicht geantwortet hatte.
3. Gestern spät erhielt ich dann die oben schon erwähnte Antwort von Frau
Combes.
Darin bestätigt sie indirekt (durch beredtes Schweigen) die zwei folgenden
Punkte:
A. Die Begutachtung wurde tatsächlich von Mitgliedern schweizerischer
Institute vorgenommen; das ist schon darum brisant, weil ich an
schweizerischen Instituten ziemlich viele, auch einflussreiche Feinde (aus
Uraltzeiten, aber auch neu "urknallbedingt") habe. Damit hatte Frau Combes
aber sehr wahrscheinlich noch gar nichts zu tun, denn die Gutachterauswahl
läuft wohl üblicherweise auf niedrigster Stufe ab; Hauptsache: man verärgert
niemanden aus dem ganzen globalisierten Vetternbetrieb, und man sah ja, dass
ich Schweizer ohne Institutszugehörigkeit war.
B. Frau Combes übernimmt die Verantwortung in den C. R. keine Arbeiten, die
die kosmische Expansion verneinen, zu veröffentlichen.
Allein darauf bezieht sich auch ihre Antwort, aus der sich weiter ergibt,
dass sie meine Arbeit nicht kennt, weil sie die altbekannten Argumente gegen
Lichtermüdungstheorien auflistet, die im Falle der WPT aber nicht
greifen. Dann versucht sie allerdings auch noch Beobachtungsresultate
als Beweise für den Urknall anzuführen, die noch Gegenstand der aktuellen
Forschung sind; diese "Beweise" formuliert sie teilweise allerdings so, dass
ich nicht ganz sicher bin, was sie damit jeweils genau meint und sagen will,
und ich bin recht sicher, dass dies nicht an meinen mangelhaften
Französischkenntnissen liegt. Ich werde mir diese Einwände - im Gegensatz zu
den altbackenen "Standardeinwänden", die klar das Ziel verfehlen - aber
nochmals etwas genauer durch den Kopf gehen lassen, bevor ich antworten
werde; das ist man der im vorliegenden Fall zuständigen Chefredaktorin der
C. R. sozusagen schuldig. Verzögerungen entstehen auch dadurch, dass ich
wichtige Schreiben jeweils von einer Übersetzerin korrigieren lasse, die
nicht immer sofort Zeit hat, und Expresszuschläge vermeide ich tunlichst für
solche Dinge. Für diese Diskussion werde ich aber wohl nur Textteile -
nachträglich - übersetzen/korrigieren lassen, die ich auch in Frankreich
oder für Gerichtszwecke verwenden will oder muss.
Näher werde ich mich dazu aber erst wieder äussern, wenn der direkte (el.)
Briefwechsel zwischen mir und Frau Combes als abgeschlossen angesehen werden
kann, obwohl der (deutsche) Antwortentwurf mindestens in einer ersten
Fassung fertig ist. Ich meine aber, dass sie zuvor eine Chance haben muss
allfällige Missverständnisse auszuräumen; immerhin ist sie die erste
anerkannte Astronomin, die in dieser Angelegenheit mit ihrem Namen zu ihren
Aussagen steht.
Ich zitiere aus meiner Einleitung (www.wolff.ch\astro) die zwei ersten
Sätze, die sich pimär auf die älteren Lichtermüdungsansätze (Zwicky,
"Gravitationsreibung") beziehen, ohne dass ich dieses Wort aber benützt habe
(es gab/gibt auch Lichtermüdungsansätze, die sie auf eine spezielle Form der
Ramanstreuung zurückführen woll(t)en):
***
Schon bald nach der Entdeckung der kosmischen Rotverschiebung vor etwa 80
Jahren durch Lemaître, Wirtz und Hubble gilt die Expansion des Universums
als empirisch gesichert, obwohl selbst bekannte Astronomen wie Zwicky schon
sehr früh Zweifel äusserten [1]. Aber niemand konnte bisher physikalisch
plausible und auch quantitativ uberzeugende, alternative Erklärungen dafür
angeben.
***
Im obigen Wikiartikel findet man ganz am Schluss unter Diskussion noch
folgenden Satz mit etwas viel Ausrufezeichen:
"Es wäre interessant, wenn ein Befähigter mal nachrechhnet, ob die Dichte
des Universums irgendwie in Bezug gebracht werden kann zur Rotverschiegung,
und das über 15 Milliarden Jahren!!!!!"
Die WPT stellt diesen Bezug her - für mehr als 15 Milliarden Jahre!
>>
>> Für diese geradezu schwachsinnige - oder vielleicht doch
>> "nur" arrogant/dogmatische? - Begründung hätte es genügt die Überschrift
>> zu lesen; die C. R. bzw. "Les Editeurs" wollen die Arbeit aber nach
>> eigener Aussage aufmerksam (attentivement) gelesen haben.
>
> Koennte es sein dass die heutigen Kosmologen keine Experten in Sachen
> Lichtermuedungstheorien sind - schliesslich ist die Zeit schon ueber 50
> Jahre her. Sie muessten pruefen ob die Theorie etwas neues enthaelt was in
> den damaligen Theorien nicht vorkommt und damit auch irgendetwas besser
> erklaert als die damaligen Theorien.
Viel eher haben sie die WPT nicht gelesen, mindestens nicht verstanden oder
verstehen wollen, denn die altbekannten Einwände gegen
Lichtermüdungstheorien tun der WPT nicht weh:
Die WPT ist meines Wissens die erste Theorie, die alle mir bekannten
Einwände gegen die bisherigen Lichtermüdungstheorien unbeschadet übersteht.
Schon Zwicky wusste, dass seinem Ansatz ein geeigneter physikalischer Effekt
fehlte. Ich zitiere bzw. fasse zusammen aus "Fritz Zwicky, Astrophysiker,
Genie mit Ecken und Kanten" von Alfred Stöckli und Roland Müller: Als
Science 1958 Zwicky damit beauftragen wollte einen Artikel über "Die
Rotverschiebung und die Expansion des Weltalls" zu schreiben, reagierte
Zwicky anfänglich nicht. Schliesslich schlug er Science vor einen Artikel
über ein "unkonventionelles, aber doch mögliches Modell des Weltalls" zu
schreiben, in dem er dieses als wesentlich statisch und im stationären
thermodynamischen Gleichgewicht befindlich darstellen würde (das entspricht
bis hierhin der WPT-Kosmologie). Er glaubte aufzeigen zu können, dass es
keine bekannten Tatsachen gebe, die diesem Modell entgegenstünden. Die
einzige noch vorhandene Schwierigkeit liege darin, dass ein anderer als der
Doppler-Effekt, beispielsweise die Gravitationsreibung, für die
Rotverschiebung der Galaxien verantwortlich sei. Verständlich dass danach
(1962) die Diskussion zwischen Science und Zwicky abbrach; es fehlte halt
noch der Kern einer physikalisch überzeugenden Lichtermüdungstheorie, und
genau diesen Kern, die gravitative dissipative Weltbeschleunigung, habe ich
nun wohl endlich gefunden, wenn nicht doch noch jemand in der WPT einen
wesentlichen Fehler finden sollte (unwesentliche Fehler findet man immer).
Wie man sieht, haben die Leute, die sich schon damit befasst haben, bisher
aber keinen wesentlichen Fehler finden können; sonst hätten sie nicht einen
solchen - praktisch von jedermann erkennbaren - Stuss schreiben können!
>
> "Carla Schneider" <carl...@yahoo.com> schrieb:
>
> Blödsinn hoch 3.
>
>> Lichtermuedungstheorien sind - schliesslich ist die Zeit schon ueber
>> 50 Jahre
>> her.
>
> Das muß man sich mal auf der Zunge (nein "Im Geiste") zergehen lassen.
> Die "Zeit" ist über 50 Jahre "her". Nun die Fragen. Gibt es keine Zeit
> mehr? Und was bedeutet "her" auf Deutsch?
>
Das ist übliche Sprachformulierung die Carla hier gebraucht.
Wo liegt dein Problem?
>
Hast du voher einen Gin genommen, oder ist die Zeit zu der du immer
besoffen warst schon über 5o Jahre her?
Welche Argumente ? Das ist doch blos Show.
Dass der Andromedanebel blau verschoben ist und auf uns zu kommt ist doch kein
Gegenargument.
Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung das
Licht zu ermueden ist auch kein Argument, denn streuung an Materie
ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
> ch2...@web.de wrote:
>>
>> Auf der Wiki-Seite die du zitiert hats ist auch ein Link zu einem
>> Lesch-Video.
>> Erzähl doch mal, welche Argumente du für falsch hältst.
>
> Welche Argumente ? Das ist doch blos Show.
> Dass der Andromedanebel blau verschoben ist und auf uns zu kommt ist
> doch kein Gegenargument.
> Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung
> das Licht zu ermueden ist auch kein Argument, denn streuung an Materie
> ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
>
Bist du Anhängerin der Lichtermüdung?
Das ist doch sowieso eine dämlich Wortwahl.
Bestenfalls kann man von Energieverlust sprechen. Dann erhebt sich die
Frage, wo geht die verloren gegangene Energie hin.
>
Fakt ist, wir beobachten eine Rotverschiebung.
Dass diese von einer Raumexpansion stammt, kann niemals direkt,
sondern nur innerhalb einer theoretischen Interpretation begründet
werden, also in einem sogenannten Modell.
Es gibt sehr wohl Modelle die auch ohne Raumexpansion die Rotverschiebung
erklären können.
Die Privattheorie von Herr Wolff kann das aber nicht
Bitte bitte keine Verschwörungstheorien. Das gehört nicht hierhin.
Aber ich beisse trotzdem mal an..
Die Begründung der Ablehnung finde ich schon etwas dürftig, aber
jedesmal wenn ich eine neue Theorie an den Kopf geschmissen kriege
(oder selbst schmeisse, kommt fast täglich vor..) frage ich mich was
sie mir bringt:
Erklärt sie _alle_ vorhanden experimentellen Daten mindestens so gut
wie die aktuelle Theorie?
Erlaubt sie eine experimentelle Unterscheidung zwischen ihr und dem
aktuellen Stand des Irrtums?
Macht sie (neue) überprüfbare Vorhersagen?
Ist sie falsifizierbar?
Wenn sie da nicht besteht habe ich keinen Anlass die Bücher von ein
paar Laufmetern Regalfläche ins Altpapier zu schmeissen.
> Kosmologie ohne Urknall und dunkle Materie
> oder
> Weltgravitation: Ursache von m¨udem Licht und MOND
...
> Die Weltpotentialtheorie (WPT) fusst auf dem Weltpostulat, das auf ein r-proportionales Weltpotential im
Im Titel heisst es Weltgravitation, in der Kurzfassung
Weltpotentialtheorie. Bitte mal mit sich selbst einig werden wie das
Kind heisst.
Und weshalb unterscheidet sich die deutsche Kurzfassung inhaltlich
derart vom englischen Abstract?
> ...and simulating an effective center
> of gravity at the respective residence point of a test particle. This potential is proportional to r (not
> r2) which results in the world deceleration −Hc f() with f(0) = 0 and f(1) = 1 that defines an absolute
> rest system.
Such dir ein vielstöckiges Gebäude und bestimme über die ganze Höhe so
alle drei Stockwerke die Erdanziehungskraft.
Passt der Fit der Abnahme besser zu 1/r oder 1/r2? Ich darf ja mein
Test-Partikel (von ein paar Pfund.. <g>) durch die Gegend tragen, es
definiert ja sein eigenes Bezugssystem.
Jeder Punkt im Raum definiert ein _absolutes_ Bezugssystem? Ich muss
sagen deine Absolutheit finde ich sehr Relativ..
> ...sie mit der Inflation, der dunklen, nicht baryonischen Materie und der dunklen Energie auf immer
> ”spekulativere“, auf nicht gesicherter Physik beruhende Hilfsannahmen angewiesen ist.
Ja. Bei dieser Kritik am "Stand des Irrtums" stimme ich Dir voll und
ganz zu.
> speziell seit Milgroms phänomenologisch so erfolgreichem MONDAnsatz
Leider ist dieser Ansatz eben _nur_ phänomenologisch erfolgreich. Das
reicht nicht,
> 1. Die theoretische Helligkeits/Rotverschiebungsbeziehung f¨ur die Supernovae Ia-Daten passt gut zu den
> Beobachtungen (
Die Gültigkeit der SN1a-Helligkeiten als Standardkerze ist nicht
unumstritten.
> (samt Zeitlupeneffekt), mit der sich die Hintergrundstrahlung primär als rotverschobenes und nachthermalisiertes
> Sternenlicht deuten l¨asst.
In einem unendlich grossen statischen Universum? Ich höre schon wie
sich Olbers Paraxox von Hinten an dich heranschleicht.
Unterschidungsmöglichkeit zum Status Quo?
> 3. Mit plausiblen Annahmen ¨uber den Einbezug der Weltbeschleunigung in die klassische Himmelsmechanik
> erhält man im Aussenbereich von drehstabilen Systemen (Spiralgalaxien) die gleichen Resultate wie mit
> Milgroms MOND-Ansatz ohne dunkle Materie.
Und im Innenbereich? Und wenn ich schon "plausible Annahmen" brauche,
dann kann ich auch bei der dunklen Materie bleiben.
Wenn ich die gleichen Resultate erhalte kann ich nicht zwischen den
Theorien unterscheiden.
> sie als lageunabhängige Weltbremskraft mit zugehörigem r-proportionalem Weltpotential
Bremskraft. Ausschliesslich bremsend. Wo geht denn die weggebremste
Energie hin?
> Die Voraussage der Weltpotentialtheorie (siehe Abschnitt 3) entspricht gerade der Voraussage der Standardkosmologie
> für ein leeres, hyperbolisches All mit (m, ) = (0, 0), was aus Sicht der Standardtheorie darum
> eine unzulässige, nicht in Betracht zu ziehende Modellierung ist, die dem Milne-Modell von 1932 entspricht
Nicht unterscheidbare Theorien. Bestenfalls ein Unentschieden.
> Lichtsignale, die selber auch Uhren sind, verlieren beim ¨Uberwinden von Potentialdifferenzen Energie und
> werden ”röter“. Man misst so nicht die Senderfrequenz, sondern die Frequenz von ”müdem“ Licht. Weil
Hier habe wir es wieder. Photonen können nur röter werden.
> Da die Potentialinterpretation auf gesicherter Physik (Pound-Rebka) beruht, ist
> sie der eigentlichen Metrikinterpretation ¨uberlegen, und die WPT-Kosmologie wäre bei Gültigkeit der
> ART-Metrikinterpretation sogar widersprüchlich.
Danke dass du den Mössbauer-Effekt als gesichert betrachtest, ich
werde darauf noch zurückkommen. Und genau diese Widersprüchlichkeit
werden dir einige Gegner vorwerfen nehme ich an.
> 5 Abriss der Weltpotentialtheorie (WPT)
Ach komm, so völlig abwracken musst du sie deshalb doch noch nicht..
<g>
> Unter Allsymmetrie können Potentialdifferenzen zwischen zwei beliebigen Punkten A und B nur vom Relativabstand
> r zwischen diesen Punkten abhangen, nicht aber von der Absolutlage relativ zu lokal, individuell
> beobachtbaren/unterscheidbaren Gravitationszentren, da es solche nicht gibt. Einzig ausgezeichneter Punkt in
So, es gibt keine lokalen Gravitationszentren.
Sag das mal jemandem der von nem Hausdach fällt. Der klatscht unten im
festen Glauben auf den Boden dass ein lokales Gravitationszentrum mit
dran schuld ist.
> die dieser Bedingung gehorchen, nennen wir Ätherzone.
Ein guter Rat am Rande: Nenn nie nie nie etwas "Äther". Bei dem
Begriff kriegen viele die von Physik, Astronomie und ähnlichem
vorgeschädigt sind schwere Anfälle.
Der Begriff ist von vielen idiotischen Theorien so negativ vorbelegt
dass viele eigentlich gutwillige und weltoffene Zuhörer ihr Hirn
verrammeln und davonrennen wenn sie auf ihn treffen.
So, jetzt zerfällt deine Kosmologie in mehrere Teile:
Ätherzone
Delokalisierungszone
MOND-Zone
Kepler-Zone
Ohne dass du das rational begründen kannst.
Entweder du findest ein System das den Kosmos ohne Ausnahmen und
Sonderfälle beschreibt oder du hast einen Trümmerhaufen und keine
Kosmologie.
Hier verliert die 1/r-Kosmologie gegenüber der 1/r^2-Version. 1/r^2
muss man nicht zusammenstückeln.
>Für μ >~ 1, 5 ist dieser WPT-Zusatzterm mit den Planetenephemeriden vertäglich
Solange du das Verhalten deiner Kosmologie nicht besser hergeleitet
beschreiben kannst kauft dir das niemand ab. Stückwerk, und wehe wnn
man in die Nähe eines Zonenübergangs kommt. Dann hilft ein "grösser
als etwa" auch nicht weiter.
> Der etwas spekulative WPT-Dissipations-Term f¨ur die Keplerzone f¨uhrt zur anomalen, scheinbaren Abbremsung
> der Pioneer-Raumsonden bei weiterhin richtigen Voraussagen f¨ur das Planetensystem [12].
Kannst du das bitte auch Quantitativ darlegen? Oder andersherum, die
bekannte negative Beschleunigung müsste dir erlauben diesen
Dissipations-Term erheblich zu verfeinern.
Was meint denn dieser Term zur Fly-By-Anomalie?
So, nachdem deine Schlussfolgerungen nichts neues mehr auf den Tisch
legen komme ich zu meinen.
(Ich zitiere es nochmals, weil es so schön ist:)
> 2. Die gravitative Rotverschiebung (Pound-Rebka) ist die von vielen vermutete und gesuchte
> ”Lichtermüdung“ (samt Zeitlupeneffekt), mit der sich die Hintergrundstrahlung primär als rotverschobenes und nachthermalisiertes
> Sternenlicht deuten lässt.
Du führst die Rotverschiebung von Pound-Rebka gerne als Beweis für
deine Thesen an. Nur haben diese Herren ihre Experimente in der
Keplerzone deiner Theorie gemacht und du wendest sie unhinterfragt auf
die Ätherzone an.
Dieses Experiment führt übrigens zu wunderschön blauverschobenen
Photonen wenn sich die Quelle über dem Detektor befindet. Also
weglassen oder die Gültigkeit nachweisen.
Kannst du mir den Mechanismus des Nachthermalisierens bitte erläutern?
Da habe ich scheinbar mal nicht aufgepasst..
Was geschieht mit der "weg-ermüdeten" Energie all dieser Photonen. Die
müssten doch das Scharzkörper-Spektrum der Hintergrundstrahlung mit
einem Schwanz hin zu niedrigen Energien versehen.
Was für einen Wert gibt deine Theorie für die Präzession des Mekur-
Pherihels an?
Wenn nach deiner Theorie kein dunkles Irgendwas existiert und die paar
Baryonen die wir sehen alles sind, wie gross ist denn die Krümmung
deines Universums?
Wie stellst du dich zu 1E 0657-558 ? Dieser Cluster-Merger wird als
Nachweis von dunkler Materie gehandelt. Auf jeden Fall kann MOND diese
Dynamik nicht weklären.
So, das wars, ich hab ja Wochenende, der Nächste bitte..
> reichte ich am 11. Dez. 2008 bei den Comptes Rendus Physique (C. R.) ein.
> Vom 15. Dez. 2008 bis am 23. Jan. 2009 wurde sie - höchstwahrscheinlich in
> der Schweiz, vermutlich primär am (ehemaligen) Astronomieinstitut der Uni
> Basel (Thielemann? --- wäre ziemlich brisant!) - begutachtet und dann
> ausschliesslich mit der Begründung abgelehnt, dass die Urknalltheorie heute
> ja durch Beobachtungen belegt sei und eine Lichtermüdungstheorie schon darum
> falsch sein müsse.
In jedem astrophysikalischen Institut schlagen dutzende solcher Briefe
von ähnlichen Spinnern auf. Die landen dann in der Kaffeeküche, man
liest quer und lacht ein Paar mal, das war's. Jeden dummen Bullshit, der
einem im Briefkasten landet mit einer 10-seitigen Begründung zu
quittieren, wenn das Wort "Schwachsinn" auch schon völlig ausreichend
ist wäre verschwendete Zeit. Zeit, die du den Forschern stehlen würdest,
die damit echte(tm) Arbeiten anfertigen.
Viele Grüße,
Johannes
--
"Meine Gegenklage gegen dich lautet dann auf bewusste Verlogenheit,
verlästerung von Gott, Bibel und mir und bewusster Blasphemie."
-- Prophet und Visionär Hans Joss aka HJP in de.sci.physik
<48d8bf1d$0$7510$5402...@news.sunrise.ch>
>> ******
>> Zur weltweiten Vetternwirtschaft in den Naturwissenschaften:
>> ******
> Bitte bitte keine Verschwörungstheorien. Das gehört nicht hierhin..
Die genannte Vetternwirtschaft - der Globalisierung wegen - sollte zwar
allgemein bekannt sein, nachweisbare Fakten können aber nur wenige nennen;
ich kann das (leider!):
1. Zu Zeiten von Planck und Poincaré wäre es - glücklicherweise - noch
undenkbar gewesen, dass "Die Annalen der Physik" eine eingereichte Arbeit in
Frankreich hätten begutachten lassen oder dass die Comptes Rendus (C. R.)
eine Arbeit in Deutschland (oder z.B. in der Schweiz) hätten begutachten
lassen. Die von mir eingereichte Arbeit liessen die C. R. aber in der
Schweiz begutachten! Merke: Auch und gerade Spitzenforschung ist auf
Konkurrenz (und Wettbewerb) angewiesen, die man heute aber zeitgeistgemäss
unterbinden will und bereits weitgehend unterbunden hat (Steinbrück, der
Peitschenheini, lässt grüssen!).
2. Meine Arbeit lag schon kurz nach der Einreichung bei mindestens einem
Mitglied des schweizerischen Forschungsrates (Abteilung II) auf dem Tisch.
> Ist sie [die WPT] falsifizierbar?
Sicher, aber die Standardtheorie mit Dunkler Materie und dunkler Energie,
d.h. mit Gravitation und Antigravitation, wo immer ich sie brauche, ist
mindestens mit aktuell verfügbaren Mitteln kaum noch falsifizierbar; erst
wenn es möglich sein wird die Expansion - wenn sie denn doch existieren
sollte - direkt zu messen, wird man die Standardtheorie wieder falsifizieren
können; sie wurde übrigens schon mehrmals falsifiziert, aber bisher hat man
in solchen Fällen einfach immer neue Ad-hoc-Annahmen bzw. Geister zu ihrer
Rettung erfunden.
> Und weshalb unterscheidet sich die deutsche Kurzfassung inhaltlich derart
> vom englischen Abstract?
Nach Vorgabe der C. R. muss man das Résumé ganz kurz halten, wenn man den
Artikel französisch schreibt. Das Abstract soll dann aber deutlich
ausführlicher abgefasst werden. Wenn mir noch ein Sachkundiger die
schlimmsten Englischfehler korrigieren könnte, wäre ich dankbar; wäre der
Artikel von den C. R. akzeptiert worden, hätten die das gemacht.
>> speziell seit Milgroms phänomenologisch so erfolgreichem MONDAnsatz
>Leider ist dieser Ansatz eben _nur_ phänomenologisch erfolgreich. Das
>reicht nicht,
1. "Neue Physik" beginnt fast immer phänomenologisch.
2. Die WPT kann die "MOND-Artigkeit" aber teilweise ableiten und teilweise
wenigsten schon physikalisch "plausibilisieren".
>> (samt Zeitlupeneffekt), mit der sich die Hintergrundstrahlung primär als
>> rotverschobenes und nachthermalisiertes Sternenlicht deuten l¨asst.
> In einem unendlich grossen statischen Universum? Ich höre schon wie sich
> Olbers Paraxox von Hinten an dich heranschleicht.
Bei Rotverschiebung - aus welchen Gründen auch immer - gibt es kein solches
Paradoxon.
> Unterschidungsmöglichkeit zum Status Quo?
Die (WMAP- und Cobe-)Inhomogenitäten sind dann auf die Inhomogenitäten der
Materieverteilungen im All zurückzuführen, die primär für die
Thermalisierung verantwortlich sind (die schon bekannten lokalen Effekte
spielen aber weiterhin auch eine Rolle); Zeit für die Thermalisierung gibt
es in einem statischen All immer genug; zudem besitzt Sternenlicht schon ab
initio ein ziemlich gutes Planckspektrum, das weder durch "WPT-gravitative"
noch expansive Rotverschiebung zerstört wird.
>> 3. Mit plausiblen Annahmen ¨uber den Einbezug der Weltbeschleunigung in
>> die klassische Himmelsmechanik erhält man im Aussenbereich von
>> drehstabilen Systemen (Spiralgalaxien) die gleichen Resultate wie mit
>> Milgroms MOND-Ansatz ohne dunkle Materie.
> Und im Innenbereich?
gilt Kepler bzw. die lokale Standardgravitationstheorie
> Und wenn ich schon "plausible Annahmen" brauche, dann kann ich auch bei
> der dunklen Materie bleiben.
> Wenn ich die gleichen Resultate erhalte kann ich nicht zwischen den
> Theorien unterscheiden.
Die Standardtheorie ist ganz im Gegensatz zu MOND und damit auch zur WPT
diesbezüglich nicht falsifizierbar, weil sie je nach Bedarf Gravitation (DM)
und Antigravitation (DE) einführen kann. Im Falle der WPT gibt es nur noch
gewisse Freiheiten im Übergangsbereich zwischen klassischer Gravitation und
"MOND-Gravitation" bei einer Schwerebeschl. von etwa a_0 ~ Hc mit
H=Hubblekonstante und c=Lichtgeschwindigkeit.
> Bremskraft. Ausschliesslich bremsend. Wo geht denn die weggebremste
> Energie hin?
Das wird in der jetzt vorgestellten WPT-Fassung so wenig erklärt, wie dies
in der ART-Kosmologie erklärt wird, und über die diesbezüglich angedachte
WPT-Erweiterung bzw. Vertiefung äussere ich mich jetzt nicht.
>> Die Voraussage der Weltpotentialtheorie (siehe Abschnitt 3) entspricht
>> gerade der Voraussage der Standardkosmologie für ein leeres,
>> hyperbolisches All mit (m, ) = (0, 0), was aus Sicht der Standardtheorie
>> darum eine unzulässige, nicht in Betracht zu ziehende Modellierung ist,
>> die dem Milne-Modell von 1932 entspricht
> Nicht unterscheidbare Theorien. Bestenfalls ein Unentschieden.
Nein: Die WPT hat nur *einen* leicht freien Parameter, während die
Standardkosmologie bezüglich der Rotverschiebung überhaupt nicht
falsifizierbar ist; sie kann nicht einmal das Vorzeichen der Rotverschiebung
angeben!
>> Unter Allsymmetrie können Potentialdifferenzen zwischen zwei beliebigen
>> Punkten A und B nur vom Relativabstand r zwischen diesen Punkten
>> abhangen, nicht aber von der Absolutlage relativ zu lokal, individuell
>> beobachtbaren/unterscheidbaren Gravitationszentren, da es solche nicht
>> gibt. Einzig ausgezeichneter Punkt in
> So, es gibt keine lokalen Gravitationszentren.
Das ist ein Beleg für allerschwerste Pisaschädigung: Offenbar können Sie
nicht einmal die Überschriften lesen und im Hinterkopf behalten: Es geht um
Gravitation unter Allsymmetrie wie hier (auf "genügend" grossen Skalen) und
unter Zentralsymmetrie (stellvertretend für die lokale Gravitation)
> Entweder du findest ein System das den Kosmos ohne Ausnahmen und
> Sonderfälle beschreibt oder du hast einen Trümmerhaufen und keine
> Kosmologie.
Dann ist auch die Standardtheorie ein Trümmerhaufen: Schon mal was von der
Friedmann-Lemaître-Metrik und der Schwarzschildmetrik im Rahmen der ART
gehört? Für Leute, die davon noch nichts gehört haben, schreibe ich nicht;
sonst müsste ich bei Adam und Eva anfangen.
>>Für ? >~ 1, 5 ist dieser WPT-Zusatzterm mit den Planetenephemeriden
>>vertäglich
> Solange du das Verhalten deiner Kosmologie nicht besser hergeleitet
> beschreiben kannst kauft dir das niemand ab.
1. Das ist nicht Kosmologie, sondern (durch das Weltpotential bzw. die
Weltbremsbeschl.) modifizierte Galaxiendynamik.
2. Das ist nicht anders als bei MOND: Beim Übergang zwischen Kepler/Newton
und MOND gibt es noch Freiheiten; über diese Freiheiten bei MOND z. B.
erscheinen immer wieder Veröffentlichungen in anerkannten Fachzeitschriften.
Die WPT kann aber ganz im Gegensatz zu Milgroms oder Bekensteins MOND die
Grössenordnung der Übergangsschwerebeschleunigung angeben, weswegen die WPT
im Gegensatz zu MOND schon diesbezüglich falsifizierbar ist.
>> Der etwas spekulative WPT-Dissipations-Term f¨ur die Keplerzone f¨uhrt
>> zur anomalen, scheinbaren Abbremsung der Pioneer-Raumsonden bei weiterhin
>> richtigen Voraussagen f¨ur das Planetensystem [12].
> Kannst du das bitte auch Quantitativ darlegen?
Ich habe ja die Referenz angegeben, und beim Anklicken dieser Referenz hilft
schon das Inhaltsverzeichnis weiter (www.wolff.ch/astro/ur.pdf).
Zu ergänzen wäre allerdings noch, dass die Sondensignale "Einwegmessungen"
entsprechen, die hochpräzisen Positionsmessungen der Planeten aber
"Zweiwegmessungen"; hatte ich wahrscheinlich seinerzeit zu vermerken
vergessen.
> Oder andersherum, die bekannte negative Beschleunigung müsste dir erlauben
> diesen Dissipations-Term erheblich zu verfeinern.
Wenn der "WPT-Dissipationsansatz" stimmt, dann passt er ja schon. Zudem: Man
wird wohl noch lange warten müssen, bis diese Anomalie experimentell als
gesichert angesehen werden kann.
> Was meint denn dieser Term zur Fly-By-Anomalie?
Das Schwungholproblem kann damit kaum etwas zu tun haben.
>> 2. Die gravitative Rotverschiebung (Pound-Rebka) ist die von vielen
>> vermutete und gesuchte "Lichtermüdung" (samt Zeitlupeneffekt), mit der
>> sich die Hintergrundstrahlung primär als rotverschobenes und
>> nachthermalisiertes Sternenlicht deuten lässt.
> Du führst die Rotverschiebung von Pound-Rebka gerne als Beweis für deine
> Thesen an. Nur haben diese Herren ihre Experimente in der Keplerzone
> deiner Theorie gemacht und du wendest sie unhinterfragt auf die Ätherzone
> an.
Wer das besser verstehen möchte, lese die Grundatzarbeit
www.wolff.ch/astro/Grav.pdf
Sie ist bis auf die Anhänge ziemlich allgemein verständlich geschrieben;
naturwissenschaftliches Grundlagenwissen setze ich aber immer voraus.
> Kannst du mir den Mechanismus des Nachthermalisierens bitte erläutern?
Es gibt in der eingereichten Arbeit und in der oben zitierten "ur-Arbeit"
einen eigenen Abschnitt zur Hintergrundstrahlung.
> Was für einen Wert gibt deine Theorie für die Präzession des Mekur-
Pherihels an?
Die lokale Gravitationstheorie übernehme ich, allerdings nicht
notwendigerweise die ART-Feldgleichungen. Die bekannte Perihelverschiebung
erhält man aber schon, wenn man von der Schwarzschildmetrik ausgeht, die ich
schon ohne ART-Feldgleichungen herleiten, mindestens physikalisch plausibel
machen kann (siehe die oben zitierte "Grav-Arbeit").
> Wenn nach deiner Theorie kein dunkles Irgendwas existiert und die paar
> Baryonen die wir sehen alles sind, wie gross ist denn die Krümmung deines
> Universums?
0
> Wie stellst du dich zu 1E 0657-558 ? Dieser Cluster-Merger wird als
> Nachweis von dunkler Materie gehandelt. Auf jeden Fall kann MOND diese
> Dynamik nicht weklären.
In www.wolff.ch/astro finden Sie gleich zwei Arbeiten zur DM und auch
speziell z.B. zum Geschosshaufen.
Noch eine sachfremde Bemerkung: Ich glaube, einen so kalten Frühlingsanfang
habe ich (bei schönstem Sonnenschein) noch nie erlebt (gestern Nacht -9
oder -10 Grad und noch fast 1,5 m Schnee auf dem Dach). Heute Nachmittag
sass ich (mit hochgeschlagenem Kragen; war nicht mal im Januar nötig) noch
da oben, aber bei viel mehr Schnee:
Ich bin natürlich stolz darauf, dass ich gleich daneben eine eigene Wiese
mit "Bargä" habe, wo mich mit 5 Jahren meine Grosseltern zum ersten Mal zum
Bergheuen mitnahmen; genützt haben werde ich nicht viel, geschadet
hoffentlich auch nicht.
> Die lokale Gravitationstheorie übernehme ich, allerdings nicht
> notwendigerweise die ART-Feldgleichungen.
>
Schwafel,schwafel,schwafel.
>
Was ist das die "lokale Gravitationstheorie"?
Diesen Begriff gibt es nur in deiner Phantasie.
>
In der Physik gibt es die "Newtonsche GRavitationstheorie" und es gibt
die ART. Letztere beruht auf einem sehr gut überprüften Prinzip, dem
Äquivalenzprinzip. Wer die ART ablehnt, lehnt also überprüfte Fakten ab.
>
Es ist bestenfalls möglich die ART zu erweitern, aber nicht abzulehnen.
> Homo Lykos schrieb:
>
>> reichte ich am 11. Dez. 2008 bei den Comptes Rendus Physique (C. R.)
>> ein. Vom 15. Dez. 2008 bis am 23. Jan. 2009 wurde sie -
>> höchstwahrscheinlich in der Schweiz, vermutlich primär am
>> (ehemaligen) Astronomieinstitut der Uni Basel (Thielemann? --- wäre
>> ziemlich brisant!) - begutachtet und dann ausschliesslich mit der
>> Begründung abgelehnt, dass die Urknalltheorie heute ja durch
>> Beobachtungen belegt sei und eine Lichtermüdungstheorie schon darum
>> falsch sein müsse.
>
> In jedem astrophysikalischen Institut schlagen dutzende solcher Briefe
> von ähnlichen Spinnern auf. Die landen dann in der Kaffeeküche, man
> liest quer und lacht ein Paar mal, das war's. Jeden dummen Bullshit,
> der einem im Briefkasten landet mit einer 10-seitigen Begründung zu
> quittieren, wenn das Wort "Schwachsinn" auch schon völlig ausreichend
> ist wäre verschwendete Zeit. Zeit, die du den Forschern stehlen
> würdest, die damit echte(tm) Arbeiten anfertigen.
>
In der Tat hast du Recht. Aber man muss leider auch feststellen, dass man
falsche Konzepte in der Wissenschaft kaum korrigieren kann, wenn sich
durch die Erklärung lediglich das theoretische Konzept verbessert, zu
einem bereits bekannten Beobachtungshintergrund.
>
Existiert erst einmal eine solche falsche Erklärung, so ist dies kaum aus
der Welt zu schaffen. Der Begriff "Raumexpansion" ist physikalisch so
unssinig und sinnleer wie es schlimmer nicht mehr geht. In der Mathematik
ist so ein Begriff sehr wohl sinnbehaftet. Aber was soll sich
physikalisch an einem Raum dehnen? Das ist ausser "Leere" nichts da.
In der Tat lässt sich ein globales gravitatives Potential entsprechend
einer RW-Metrik in der Realität nachweisen. Die mathematische Theorie
dazu ist auch kein Problem. Nur was sollte so ein neues Konzept in den
Köpfen der Wissenschaftler bewirken. Es gibt ja bereits eine Erklärung.
Dass diese dabei auf ziemlich unphysikalische abstrakte Konzepte
verweisst, stört dann nicht gross weiter.
Und das hat man schnell aufgegeben.
> Später kam das aus der Mode
Das hat mit Mode nichts zu tun. Das nennt sich neue Erkenntnis.
> und Kosmologen gingen von
Die gingen nicht, die gehen immer noch.
> einem expandierenden Universum aus, das muss aber auch nicht ewig so
> bleiben...
Ewig gibt es sowieso nicht.
>> Auf der Wiki-Seite die du zitiert hats ist auch ein Link zu einem
>> Lesch-Video.
>> Erzähl doch mal, welche Argumente du für falsch hältst.
> Welche Argumente ? Das ist doch blos Show.
Erstens, Du plenkst. Zweitens, kansst Du kein Deutsch. Drittens hast Du
nicht ein Beweis für deine Behauptung.
> Dass der Andromedanebel blau verschoben ist und auf uns zu kommt ist doch
> kein
> Gegenargument.
Gegenargument wozu?
> Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung das
> Licht zu ermueden ist auch kein Argument, denn streuung an Materie
> ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
Ganz einfach, es gibt, nachgwiesenerweise, kein Äther oder Lichtermüdung.
Wenn Du Beweise hast, her damit. BEWEISE!
--
Achim Cwiekalik
Düsseldorf
Ich mag kein TOFU.
> http://www.geocities.com/carla_sch/index.html
im Newsbeitrag news:Xns9BD4E09F3...@130.133.1.18...
>
> Das ist übliche Sprachformulierung die Carla hier gebraucht.
> Wo liegt dein Problem?
Wieso mein Problem? Nur weil Carla blöd ist, habe ich noch lange keine
Probleme.
> Hast du voher einen Gin genommen, oder ist die Zeit zu der du immer
> besoffen warst schon über 5o Jahre her?
Erstens hasse ich Gin. Zweitens kennst Du mich nicht. Drittenst versucht Du
nur zu provoziernen.
Du bist ein armer Wicht.
> Selber denken macht klug.
Und warum machst Du es nicht?
> ich kann das (leider!):
Mal wieder so ein Deutschidiot der das Wort "leider" nicht sinngemäß
anwenden kann.
Die von mir eingereichte Arbeit liessen die C. R. aber in der
> Schweiz begutachten!
Komisch, daß da keiner Homo Lykos kennt.
> Merke: Auch und gerade Spitzenforschung ist auf
> Konkurrenz (und Wettbewerb) angewiesen, die man heute aber zeitgeistgemäss
> unterbinden will und bereits weitgehend unterbunden hat (Steinbrück, der
> Peitschenheini, lässt grüssen!).
>> Ist sie [die WPT] falsifizierbar?
Von wem bitte?
> Sicher, aber die Standardtheorie mit Dunkler Materie und dunkler Energie,
> d.h. mit Gravitation und Antigravitation, wo immer ich sie brauche, ist
> mindestens mit aktuell verfügbaren Mitteln kaum noch falsifizierbar;
Nur weil Du nichts aktuell zur Verfügung hast, heißt das noch lange nicht
daß es das nicht gibt.
>> Und weshalb unterscheidet sich die deutsche Kurzfassung inhaltlich derart
>> vom englischen Abstract?
Andere Sprache eventuell?
> Nach Vorgabe der C. R. muss man das Résumé ganz kurz halten,
Aus welchem Grund?
> wenn man den
> Artikel französisch schreibt.
Toll. Übersetzen ist dann wohl nicht mehr möglich?
> Wenn mir noch ein Sachkundiger die
> schlimmsten Englischfehler korrigieren könnte, wäre ich dankbar;
Du Intelligenzbestie kannst kein Englisch?
> wäre der
> Artikel von den C. R. akzeptiert worden, hätten die das gemacht.
Wer sind "die"?
Boh, ich kann nicht mehr. So viel Blödsinn auf einen Haufen.
>> Welche Argumente ? Das ist doch blos Show.
>
> Erstens, Du plenkst. Zweitens, kansst Du kein Deutsch. Drittens hast Du
> nicht ein Beweis für deine Behauptung.
>
Zweiter Satz: Du kansst auch kein Deutsch.
Dritter Satz: Akkusativ.
Gruß Rainer
> "Vogel" <vo...@hotmail.com> schrieb
>
> im Newsbeitrag news:Xns9BD4E09F3...@130.133.1.18...
>>
>> Das ist übliche Sprachformulierung die Carla hier gebraucht.
>> Wo liegt dein Problem?
>
> Wieso mein Problem? Nur weil Carla blöd ist, habe ich noch lange keine
> Probleme.
>
Doch, doch.
Erstens, wer zu anderen im Ernst sagt, dass sie blöd sind, hat ein
Problem.
Zwietens, da Carla's formulierung üblich ist, du dich aber daran störst,
muss das Problem bei dir liegen.
Nur einfache Logik ;-)
>
>> Hast du voher einen Gin genommen, oder ist die Zeit zu der du immer
>> besoffen warst schon über 5o Jahre her?
>
> Erstens hasse ich Gin. Zweitens kennst Du mich nicht. Drittenst
> versucht Du nur zu provoziernen.
>
Wieso nur versuchen?;-)
Ein bischen schon.
Ist aber nicht ernst gemeint, sondern sollte der Auflockerung dienen.
>
> Du bist ein armer Wicht.
>
Woher willst du wissen wieviel Geld ich habe und wie gross ich bin?;-)
>
>> Selber denken macht klug.
>
> Und warum machst Du es nicht?
>
Ich lasse dir den Vortritt, weil du es nötiger hast.
Wohin geht eigentlich die Energie die as Licht bei Rotverschiebung
durch Gravitation verliert ?
> >
> Fakt ist, wir beobachten eine Rotverschiebung.
> Dass diese von einer Raumexpansion stammt, kann niemals direkt,
> sondern nur innerhalb einer theoretischen Interpretation begründet
> werden, also in einem sogenannten Modell.
Genau, wir wissen nicht wirklich woher die Rotverschiebung kommt,
das ganze ist nur eine plausible Annahme.
Wenn sich die Folgen genau ansieht
ist es nicht mehr so plausibel, man braucht auch da Dinge die es eigentlich
gar nicht gibt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie
-----------
Nachdem die Expansion des Universums durch die Beobachtung der
Rotverschiebung der Galaxien als etabliert galt, wurden detailliertere
Messungen durchgeführt, um die Geschwindigkeit der Expansion und ihre
Veränderung über die Lebenszeit des Universums zu bestimmen. Traditionelle
Modelle besagten, dass die Expansion aufgrund der Materie und der durch sie
wirkenden Gravitationsanziehung verlangsamt wird; Messungen sollten diese
Verlangsamung quantifizieren.
Die Messungen, die im Wesentlichen auf Entfernungsbestimmungen weit
entfernter Supernovae vom Typ "1a" basierten, ergaben entgegen dieser
Lehrmeinung eine Zunahme der Expansionsgeschwindigkeit. Diese unerwartete
Beobachtung wird seitdem auf eine unbestimmte Dunkle Energie zurückgeführt.
In den Modellen besteht das Universum zu 72 % aus Dunkler Energie, 23% aus
Dunkler Materie und zu 5% aus der sichtbaren, baryonischen Materie.
Die Existenz einer Dunklen Energie könnte auch eine Erklärung für die
?Flachheit? des Universums sein. Es ist bekannt, dass die normale Materie
nicht ausreicht, um dem Universum eine flache (das heißt im Wesentlichen
euklidische) Geometrie zu geben; sie stellt nur 2?5 % der notwendigen Masse.
Aus Beobachtungen der gravitativen Anziehung zwischen den Galaxien ergibt
sich aber, dass Dunkle Materie maximal 30 % der erforderlichen Materie sein
kann. Dunkle Energie (aufgrund der einsteinschen Formel E = mc2 hat sie ein
Masseäquivalent) würde die fehlende Masse gerade liefern.
-----------
> Es gibt sehr wohl Modelle die auch ohne Raumexpansion die Rotverschiebung
> erklären können.
> Die Privattheorie von Herr Wolff kann das aber nicht
So genau kenne ich die nicht, aber nach allem was er geschrieben hat
soll sie doch genau das tun.
Die ART ist auch Einsteins Privattheorie.
Fuer eine Lichtermuedungstheorie, die besagt dass Licht ueber
proportional zur Strecke Energie verliert.
Der Andromedanebel kommt uns eben so schnell entgegen dass
dieser Verlust auf der Strecke mehr als ausgeglichen wird.
>
> > Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung das
> > Licht zu ermueden ist auch kein Argument, denn streuung an Materie
> > ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
>
> Ganz einfach, es gibt, nachgwiesenerweise, kein Äther oder Lichtermüdung.
Wie hat man denn das nachgewiesen ?
>
> Wenn Du Beweise hast, her damit. BEWEISE!
Das ist eine Theorie, genau wie die Expansionstheorie.
Das Indiz fuer beide ist die Rotverschiebung.
Nein das stimmt nicht, der Bereich in den ART ueberprueft ist, ist relativ
klein, ob sie vom schwarzen Loch bis zum Ende des Universums stimmt ist
natuerlich nicht ueberprueft, sondern wird nur angenommen.
Abweichungen kommen aber selbst in diesem Bereich vor - eventuell:
http://www.space.com/scienceastronomy/mystery_monday_041018.html
> >
> Es ist bestenfalls möglich die ART zu erweitern, aber nicht abzulehnen.
Warum soll man die nicht ablehnen koennen ?
Nun, ein Show in der einer 14 Minuten lang über Lichtermüdung und
Raumexpansion redet.
Darauf könntest du schon konkret eingehen.
> Dass der Andromedanebel blau verschoben ist und auf uns zu kommt ist doch kein
> Gegenargument.
Doch, das ist eines.
Du mußt nämlich erst mal erklären, wieso gerade "dieses" Licht nicht
müde wird, bevor du das Argument entwertet hast.
Mit "ist kein Gegenargument" kann man nicht argumentieren ;-)
> Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung das
> Licht zu ermueden ist auch kein Argument,
Auch das ist ein Argument, das eine denkbare Ursache der Lichtermüdung
auschließt.
>denn streuung an Materie
> ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
Und wo geht nun genau die Energie hin?
Gruß
Michael
Ich habe die Sendung nicht schriftlich, und auch wenig Lust
sowas mitzuschreiben.
>
> > Dass der Andromedanebel blau verschoben ist und auf uns zu kommt ist doch kein
> > Gegenargument.
>
> Doch, das ist eines.
Man sieht, die Lesch Sendung ist fuer Leute die ohnehin nicht verstehen
von was er redet, deswegen kommt er ja durch mit dem Unfug.
> Du mußt nämlich erst mal erklären, wieso gerade "dieses" Licht nicht
> müde wird, bevor du das Argument entwertet hast.
Es gibt eine Lichtermuedung, die haengt von der Entfernung ab je weiter
weg, umso weiter rotverschoben erscheint alles.
Wenn jetzt der Andromedanebel relativ zu uns still stuende dann erschiene
er leicht rot verschoben aufgrund der Lichtermuedung.
Wirklich nur ganz leicht, denn der ist uns ja ziemlich nahe.
Wenn er aber auf uns zukommt dann hat das den Gegenteiligen Effekt,
es erscheint blau verschoben.
Es ist doch ohne weiteres Vorstellbar dass der Andromeda Nebel so schnell auf
uns zukommt, dass das den Effekt der Lichtermuedung mehr als aufhebt, und das
Resultat immer noch blau verschoben ist. Wir finden dann eben nur eine
falsche, d.h. zu niedrige Geschwindigkeit mit der er sich uns annaehert.
Da wir aber keine Moeglichkeit haben die reale Geschwindigkeit zu messen,
unabhaengig vom Doppler-Effekt koennen wir das nicht herausfinden.
> Mit "ist kein Gegenargument" kann man nicht argumentieren ;-)
>
> > Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung das
> > Licht zu ermueden ist auch kein Argument,
>
> Auch das ist ein Argument, das eine denkbare Ursache der Lichtermüdung
> auschließt.
Eine Ursache die sowieso nicht funktioniert.
>
> >denn streuung an Materie
> > ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
>
> Und wo geht nun genau die Energie hin?
Wo geht denn die Energie beim Doppler Effekt hin ?
Ich weiss es, aber ich moechte gerne wissen ob du es weisst.
Die Nachweise dass es keinen Aether gibt, haette ich gerne etwas
genauer.
Ich habe gerade eine Aethertheorie fuer das Standardmodell
veroeffentlicht,
und wenn es Argumente gegen sie geben sollte, wuesste ich die gerne.
(Siehe ilja-schmelzer.de/clm-de)
Ansonsten, was die WPT von Homo Lykos angeht, hatte ich die seinerzeit
mal
auseinandergenommen und aus den Aussagen des Autors einen einfachen
Widerspruch konstruiert. Die Diskussion wurde seinerzeit nach
laengerer Iteration
dadurch beendet, dass der Homo Lykos beschloss, die Ebene der
fachlichen
Diskussion zu verlassen.
> Wenn Du Beweise hast, her damit. BEWEISE!
Mit Beweisen ist das in der Physik so eine Sache. Solltest du Popper
gelesen haben, duerfte dir klar sein, was ich damit meine.
> Ansonsten, was die WPT von Homo Lykos angeht, hatte ich die seinerzeit mal
> auseinandergenommen und aus den Aussagen des Autors einen einfachen
> Widerspruch konstruiert.
Herr Schmelzer leidet offenbar an totalem Realitäts- und Gedächtnisverlust:
1. Dass die WPT im Rahmen der Standard-ART-Metrikinterpretation
widersprüchlich ist, habe ich nie bestritten, denn das ist trivial!
2. In der Schlussfolgerung der bei den C. R. eingereichten Arbeit findet
man dazu im folgenden (ersten) Satz:
*** Anfang Zitat
Aus dem Weltpostulat bzw. der Allsymmetrie mit aktual unendlich angenommener
Massenschale mit Dichte rho folgt zwingend ein r-proportionales,
gravitatives Weltpotential mit für Licht dissipativer, konstanter
Weltbeschleunigung -Hc, aus der über Äquivalenzraketenbetrachtungen und
damit über die Rindlermetrik die für die Kosmologie zuständige WPT-Metrik
folgt [siehe www.wolff.ch/astro/Grav.pdf], was aber nur widerspruchsfrei
möglich ist, wenn man die übliche ART-Metrikinterpretation durch eine
lichtstrahlrelative Scheinmetrik- oder Potentialinterpretation mit einer
(wahren) Poincaré-Minkowski-Hintergrund-Raumzeit ersetzt [13], ...
*** Ende Zitat
Dass ich schon im ersten Satz der Zusammenfassung auf diese Sache
hingewiesen habe, liegt aber wohl tatsächlich an der Diskussion mit Herrn
Schmelzer; sonst hätte ich vielleicht gar nicht realisiert, wie schwer den
Leuten im Allgemeinen der Abschied von der Standardmetrikinterpretation der
ART fällt. Dafür verdient Herr Schmelzer - egal wie zerstritten wir sonst
nun sind - ein klares Dankeschön, genau wie für seinen früheren Hinweis,
dass ich immer schon ganz am Anfang darauf hinweisen sollte, dass mein
Potential kein klassisches Newtonpotential sei!
> Die Diskussion wurde seinerzeit nach laengerer Iteration dadurch beendet,
> dass der Homo Lykos beschloss, die Ebene der fachlichen Diskussion zu
> verlassen.
Diese Behauptung ist irreführend, denn die Diskussion wurde letztlich von
Herrn Schmelzer mit folgenden Aussagen beendet:
*** Beginn 1. Zitat (22. Juni 2008, 10:50)
*** Ilja Schmelzer:
Meine Annahmen (1) bis (7) entsprechen im wesentlichen den Aussagen dieser
Theorie.
*** Homo Lykos:
Das halte ich nach wie vor nur für eine - mindestens für kompetente
Physiker, die die WPT kennen - plumpe Verleumdungstarnung.
*** Ilja Schmelzer:
Sein Versuch, in diese Theorie das Einsteinsche Äquivalenzprinzip
einzuführen, und daraus (8) herzuleiten, ohne wesentliche Änderungen
an seinem bisherigen Konzept, ist hingegen chancenlos, muss und wird
scheitern.
*** Homo Lykos:
Das ist eine hochstaplerische Aussage von jemandem, der - nach eigener
Aussage - die WPT weder kennt noch kennen will.
Sie erweckt aber trotzdem den Verdacht, dass es sich hier sozusagen um die
Schlussfolgerung einer "Auftragsarbeit" handeln könnte, auch wenn dies aus
andern Gründen sehr unwahrscheinlich ist: Wer wird sich schon auf jemanden
abstützen wollen, der mit der Justiz schon äusserst ernsthafte Probleme
hatte, und zwar nicht nur wegen Wegrechten wie z.B. ich.
*** Ende 1. Zitat (22. Juni 2008, 10:50)
Herr Schmelzer hat - nach eigener Aussage - meine Arbeit nie gelesen, meinte
aber trotzdem sie widerlegen zu können. Den Beweis, dass er meine Arbeiten
zu dieser Zeit tatsächlich nicht einmal in den Grundzügen kannte oder kennen
wollte, hat er einige Zeilen zuvor im gleichen Beitrag erbracht:
*** Beginn 2. Zitat (22. Juni 2008, 10:50)
> > "Ilja Schmelzer" <ilja.schmel...@googlemail.com> schrieb
Nach meiner persönlichen Einschätzung steht der eine Teil seiner
Theorie (Newtonsche Kosmologie + sein "Potential") im Widerspruch zur
beobachteten Zeitdilatation (zu erwarten), und außerdem im Widerspruch
zur Galileiinvarianz, wie sie in einer Newtonschen Theorie üblich ist
*** Homo Lykos:
Die Newtonsche Kosmologie war und ist zwar der Ausgangspunkt der WPT, aber
seit mindestens Ende 2005 ist die WPT weit darüber hinausgegangen, und seit
ich vor jetzt länger als einem Jahr wohl erstmals in meiner
Weltpotentialarbeit eine kosmische "WPT-Metrik" angab, müsste dies
mindestens jedem halbwegs kompetenten Physiker klar geworden sein, und seit
der neuesten Version der "Kosmischen Gravitation" (Abschnitt 4.2.3. "Die WPT
und die kosmologische Rotverschiebung") müsste dies nun sogar *jedem* (mit
naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen) klar sein.
*** Ende 2. Zitat (22. Juni 2008, 10:50)
Zum Belege für allfällige Mitleser, die keine Lust haben selber nachzusehen,
zitiere ich aus der "Kosmischen Gravitation" (Abschnitt 4.2.3. "Die WPT und
die kosmologische Rotverschiebung" in www.wolff.ch/astro/Grav.pdf) den
ersten Teil des ersten Satzes:
"Weil man Licht relativistisch behandeln muss, berücksichtigt die WPT anders
als die Newtonsche Kosmologie die SRT, ..."
Nur ein Ignorant, ein (gedungener?) Verleumder oder ein Idiot kann unter
diesen Umständen noch Galileiinvarianz fordern wollen; klarheitshalber: ich
halte Herrn Schmelzer nicht für einen Idioten, und das passt halt auch
bestens zu seinen Problemen mit der Justiz.
Bleibt noch Herr Schmelzers obige Behauptung, dass mein Versuch, das
einsteinsche Äquivalenzprinzip in die WPT einzuführen, scheitern werde und
müsse (etwas "hemdsärmelig" und "halbklassisch" hatte ich es schon Ende 2005
eingeführt, was Herr Schmelzer aber halt auch nie zur Kenntnis genommen oder
verstanden hatte):
In den neuen Anhängen (B, C, D und E) der Arbeit "Kosmische Gravitation"
(www.wolff.ch/astro/Grav.pdf) von letztem November habe ich aber genau dies
getan. Wie üblich bei neu geschriebenen Theorieteilen wären zwar bereits
einige Verdeutlichungen und Verbesserungen/Korrekturen angebracht, aber ich
pflege halt nicht im Wochentakt neue Texte ins Netz zu stellen, sondern ich
warte erst mal ab, um zu sehen, wo es zu besonders grossen
Verständnisschwierigkeiten oder gar Missverständnissen kommt. Zudem kann ich
ja auch nicht ausschliessen, dass jemand doch noch wesentliche Fehler findet
(unwesentliche findet man immer). Bis jetzt ist dies aber nicht geschehen,
wie die geradezu schwachsinnige, allermindestens aber arrogant/dogmatische
Ablehnungsbegründung meiner Arbeit durch die C. R. hinlänglich beweist, und
so wie ich meine Pappenheimer zwischen Basel, Zürich und Genf zu kennen
meine, waren die schon recht intensiv auf Fehlersuche.
> Vogel wrote:
>>
>> Carla Schneider <carl...@yahoo.com> wrote in
>> news:49C42CC5...@yahoo.com:
>>
>
> Wohin geht eigentlich die Energie die as Licht bei Rotverschiebung
> durch Gravitation verliert ?
>
Lt. offizieller Theorie, nirgends hin, da es einen globalen
Energierhaltungssatz nicht gibt.
Ich sage sie geht nicht verloren sondern sie verdünnt sich in der
expandierten Raumzeit.
>
>> >
>> Fakt ist, wir beobachten eine Rotverschiebung.
>> Dass diese von einer Raumexpansion stammt, kann niemals direkt,
>> sondern nur innerhalb einer theoretischen Interpretation begründet
>> werden, also in einem sogenannten Modell.
>
> Genau, wir wissen nicht wirklich woher die Rotverschiebung kommt,
> das ganze ist nur eine plausible Annahme.
>
Das mit der Raumexpansion ist schon eine abstrakte Annahme.
Damit das Licht rotverschoben wird braucht es ein physikalisches Feld,
welches das tut.
Der Raum aber ist kein Feld.
Ergo, der RW-Metrik entspricht ein Potential.
Dessen Existenz kann ich erklären, Herr Wolff kann das nicht.
>
> Wenn sich die Folgen genau ansieht
> ist es nicht mehr so plausibel, man braucht auch da Dinge die es
> eigentlich gar nicht gibt:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie
>
> -----------
> Nachdem die Expansion des Universums durch die Beobachtung der
> Rotverschiebung der Galaxien als etabliert galt, wurden detailliertere
> Messungen durchgeführt, um die Geschwindigkeit der Expansion und ihre
> Veränderung über die Lebenszeit des Universums zu bestimmen.
> Traditionelle Modelle besagten, dass die Expansion aufgrund der
> Materie und der durch sie wirkenden Gravitationsanziehung verlangsamt
> wird; Messungen sollten diese Verlangsamung quantifizieren.
>
Das hängt doch von der mittleren Materiedichte im Universum ab.
>
> Die Messungen, die im Wesentlichen auf Entfernungsbestimmungen weit
> entfernter Supernovae vom Typ "1a" basierten, ergaben entgegen dieser
> Lehrmeinung eine Zunahme der Expansionsgeschwindigkeit. Diese
> unerwartete Beobachtung wird seitdem auf eine unbestimmte Dunkle
> Energie zurückgeführt. In den Modellen besteht das Universum zu 72 %
> aus Dunkler Energie, 23% aus Dunkler Materie und zu 5% aus der
> sichtbaren, baryonischen Materie.
>
Halte ich für Unfug.
Eine Notargumenation ohne jedwelche realistische Basis.
Mathematikm ist geduldig. Mit ihr kann man alles modellieren und
rechtfertigen.
> Vogel wrote:
>>
>> Es ist bestenfalls möglich die ART zu erweitern, aber nicht
>> abzulehnen.
> Warum soll man die nicht ablehnen koennen ?
>
Weil ihre Vorhersagen bestätigt sind.
Eine neue Theorie muss also die ART erweiternd einschliessen.
Einige Argumente waren ja schon auf der Seite, die du gepostet hast
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichterm%C3%BCdung
Die hast du schriftlich, aber interessieren tun sie dich auch nicht.
> > > Dass der Andromedanebel blau verschoben ist und auf uns zu kommt ist doch kein
> > > Gegenargument.
>
> > Doch, das ist eines.
>
> Man sieht, die Lesch Sendung ist fuer Leute die ohnehin nicht verstehen
> von was er redet, deswegen kommt er ja durch mit dem Unfug.
jou, und du verstehst alles ;-)
> > Du mußt nämlich erst mal erklären, wieso gerade "dieses" Licht nicht
> > müde wird, bevor du das Argument entwertet hast.
>
> Es gibt eine Lichtermuedung, die haengt von der Entfernung ab je weiter
> weg, umso weiter rotverschoben erscheint alles.
> Wenn jetzt der Andromedanebel relativ zu uns still stuende dann erschiene
> er leicht rot verschoben aufgrund der Lichtermuedung.
> Wirklich nur ganz leicht, denn der ist uns ja ziemlich nahe.
>
> Wenn er aber auf uns zukommt dann hat das den Gegenteiligen Effekt,
> es erscheint blau verschoben.
Und wenn er sich entfernt ist er rotverschoben.
Oder hältst du es nicht für seltsam, die Effekte nur dann zu
berücksichtigen, wenn die Teile auf uns zukommen?
> Es ist doch ohne weiteres Vorstellbar dass der Andromeda Nebel so schnell auf
> uns zukommt, dass das den Effekt der Lichtermuedung mehr als aufhebt,
Wenn es den Effekt gibt, dann kann man ihn nicht "aufheben".
Dann müßte es nur "weniger blau" verschoben sein.
>und das
> Resultat immer noch blau verschoben ist. Wir finden dann eben nur eine
> falsche, d.h. zu niedrige Geschwindigkeit mit der er sich uns annaehert.
> Da wir aber keine Moeglichkeit haben die reale Geschwindigkeit zu messen,
> unabhaengig vom Doppler-Effekt koennen wir das nicht herausfinden.
Soso ;-)
> > Mit "ist kein Gegenargument" kann man nicht argumentieren ;-)
>
> > > Oder dass es nicht genug Materie im Universum gaebe um durch Streuung das
> > > Licht zu ermueden ist auch kein Argument,
>
> > Auch das ist ein Argument, das eine denkbare Ursache der Lichtermüdung
> > auschließt.
>
> Eine Ursache die sowieso nicht funktioniert.
Wieso "sowieso"?
Lichtermüdung heißt, das Licht verliert unterwegs Energie.
Streuung an Materie wäre das naheligende.
Wenn es das nicht ist, was dann?
> > >denn streuung an Materie
> > > ist sowieso nicht geeignet die Lichtermuedung zu erklaeren.
>
> > Und wo geht nun genau die Energie hin?
>
> Wo geht denn die Energie beim Doppler Effekt hin ?
Achso, deine Lichtermüdung ist also der Dopplereffekt?
Gruß
Michael
Wie schoen dass es offizielle Theorien nicht gibt.
Aber wenn das geht, dann kann man einer anderen Theorie das gleiche
nicht vorwerfen. Besser waere natuerlich wenn diese diesen Mangel nicht hat.
> Ich sage sie geht nicht verloren sondern sie verdünnt sich in der
> expandierten Raumzeit.
Die Gravitations Rotverschiebung meinte ich. Die Energie
aus der Doppler-Rotverschiebung verduennt sich wirklich auf der immer
laenger werdenen Laufstrecke des Lichts.
> >
> >> >
> >> Fakt ist, wir beobachten eine Rotverschiebung.
> >> Dass diese von einer Raumexpansion stammt, kann niemals direkt,
> >> sondern nur innerhalb einer theoretischen Interpretation begründet
> >> werden, also in einem sogenannten Modell.
> >
> > Genau, wir wissen nicht wirklich woher die Rotverschiebung kommt,
> > das ganze ist nur eine plausible Annahme.
> >
> Das mit der Raumexpansion ist schon eine abstrakte Annahme.
> Damit das Licht rotverschoben wird braucht es ein physikalisches Feld,
> welches das tut.
Die Hubble Rotverschiebung kommt doch vom Doppler Effekt - dachte ich immer...
> Der Raum aber ist kein Feld.
> Ergo, der RW-Metrik entspricht ein Potential.
> Dessen Existenz kann ich erklären, Herr Wolff kann das nicht.
> >
> > Wenn sich die Folgen genau ansieht
> > ist es nicht mehr so plausibel, man braucht auch da Dinge die es
> > eigentlich gar nicht gibt:
> >
> > http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie
> >
> > -----------
> > Nachdem die Expansion des Universums durch die Beobachtung der
> > Rotverschiebung der Galaxien als etabliert galt, wurden detailliertere
> > Messungen durchgeführt, um die Geschwindigkeit der Expansion und ihre
> > Veränderung über die Lebenszeit des Universums zu bestimmen.
> > Traditionelle Modelle besagten, dass die Expansion aufgrund der
> > Materie und der durch sie wirkenden Gravitationsanziehung verlangsamt
> > wird; Messungen sollten diese Verlangsamung quantifizieren.
> >
> Das hängt doch von der mittleren Materiedichte im Universum ab.
Wieviel sie verlangsamt wird - ja. Aber wenn sie gar nicht verlangsamt
wird stimmt etwas nicht.
> >
> > Die Messungen, die im Wesentlichen auf Entfernungsbestimmungen weit
> > entfernter Supernovae vom Typ "1a" basierten, ergaben entgegen dieser
> > Lehrmeinung eine Zunahme der Expansionsgeschwindigkeit. Diese
> > unerwartete Beobachtung wird seitdem auf eine unbestimmte Dunkle
> > Energie zurückgeführt. In den Modellen besteht das Universum zu 72 %
> > aus Dunkler Energie, 23% aus Dunkler Materie und zu 5% aus der
> > sichtbaren, baryonischen Materie.
> >
> Halte ich für Unfug.
> Eine Notargumenation ohne jedwelche realistische Basis.
> Mathematikm ist geduldig. Mit ihr kann man alles modellieren und
> rechtfertigen.
Genau, und daraus kann man schliessen dass die Urknall Kosmologie
nicht wirklich aus der Hubble-Rotverschiebung folgt, man also durchaus
auch andere Ursachen suchen kann.
>> Erstens, Du plenkst. Zweitens, kansst Du kein Deutsch. Drittens hast Du
>> nicht ein Beweis für deine Behauptung.
>>
Man sollte nicht besoffen posten. Damit meine ich mich.
> Zweiter Satz: Du kansst auch kein Deutsch.
Hast Du auch gesoffen?
> Dritter Satz: Akkusativ.
Richtig.
> Gruß Rainer
Gruß
> Vogel wrote:
>>
>> Carla Schneider <carl...@yahoo.com> wrote in
>> news:49C76927...@yahoo.com:
>>
>
>> Ich sage sie geht nicht verloren sondern sie verdünnt sich in der
>> expandierten Raumzeit.
>
> Die Gravitations Rotverschiebung meinte ich. Die Energie
> aus der Doppler-Rotverschiebung verduennt sich wirklich auf der immer
> laenger werdenen Laufstrecke des Lichts.
>
Die kosmologische Rotverschiebung ist m.E. eine Verdünnung in der
Raumzeit durch den sich ändernden Skalenfaktor der Raumexpansion.
Es gilt die Beziehung zwischen Impuls p und Skalenfaktor S.
p*S = konst
f = c*k/h/S
>
Allerdings muss hinter der Raumexpansion ein Skalarfeld stehen.
>
>
> Die Hubble Rotverschiebung kommt doch vom Doppler Effekt - dachte ich
> immer...
>
Die Hubble Rotverschiebung kommt nicht von Doppler-Effekt, sondern von
der Änderung der Raumzeitmetrik. Wie das physikalisch zu interpretieren
ist, steht wohl nicht fest.
>
> ......
>
> Genau, und daraus kann man schliessen dass die Urknall Kosmologie
> nicht wirklich aus der Hubble-Rotverschiebung folgt, man also durchaus
> auch andere Ursachen suchen kann.
>
Jo!
Selbstverständlich.
>
Ich habe dazu ja meine RW-Potentialtheorie.
Hallo Achim,
> Man sollte nicht besoffen posten. Damit meine ich mich.
Nee, sollte man nicht, ich neige leider auch dazu. Am nächsten Tag
bekommt man dann die Ohrfeigen zu lesen.
>> Zweiter Satz: Du kansst auch kein Deutsch.
>
> Hast Du auch gesoffen?
Weiß ich nicht mehr, ich wollte nur kolportieren.
Inhaltlich redet Carla ziemlichen Blödsinn mit ihrer Lichtermüdung,
d'accord, aber bei formaler Kritik sollte man einigermaßen nüchtern sein.
Gruß Rainer
Irgendeine Standard-ART-Metrikinterpretation spielte bei der
Herleitung
meines Widerspruchs keine Rolle.
> Dass ich schon im ersten Satz der Zusammenfassung auf diese Sache
> hingewiesen habe, liegt aber wohl tatsächlich an der Diskussion mit Herrn
> Schmelzer; sonst hätte ich vielleicht gar nicht realisiert, wie schwer den
> Leuten im Allgemeinen der Abschied von der Standardmetrikinterpretation der
> ART fällt. Dafür verdient Herr Schmelzer - egal wie zerstritten wir sonst
> nun sind - ein klares Dankeschön, genau wie für seinen früheren Hinweis,
> dass ich immer schon ganz am Anfang darauf hinweisen sollte, dass mein
> Potential kein klassisches Newtonpotential sei!
Ich bin nicht nachtragend, und wir koennten gerne nochmal iterieren.
Das
wuerde natuerlich voraussetzen, dass du dich auf die fachliche Ebene
beschraenkst. Ich habe keine Lust, hier Fragen zu diskutieren, die
in de.sci.physik eindeutig offtopic sind, wie z.B. die Frage ob und
welche
Gesetze der heutigen BRD Unrechtsgesetze sind.
> *** Ilja Schmelzer:
> Meine Annahmen (1) bis (7) entsprechen im wesentlichen den Aussagen dieser
> Theorie.
>
> *** Homo Lykos:
> Das halte ich nach wie vor nur für eine - mindestens für kompetente
> Physiker, die die WPT kennen - plumpe Verleumdungstarnung.
Ich hatte diese Aussagen aus Postings von dir im Rahmen der Diskussion
zusammengestellt. Und ich hatte dich mehrfach aufgefordert,
klarzustellen,
welche der Aussagen in deiner Theorie nicht zutrifft.
> *** Ilja Schmelzer:
> Sein Versuch, in diese Theorie das Einsteinsche Äquivalenzprinzip
> einzuführen, und daraus (8) herzuleiten, ohne wesentliche Änderungen
> an seinem bisherigen Konzept, ist hingegen chancenlos, muss und wird
> scheitern.
>
> *** Homo Lykos:
> Das ist eine hochstaplerische Aussage von jemandem, der - nach eigener
> Aussage - die WPT weder kennt noch kennen will.
Sieh mal, wenn ich ueber die ART diskutiere, werde ich nicht
umhinkoennen,
selbst die Theorie zu lernen. Wenn ich aber den Autor der Theorie
selbst als
Diskussionspartner habe, und aus seinen Aussagen einen Widerspruch
bastele, wozu sollte ich dann noch die Theorie selbst ansehen?
*** Ilja Schmelzer:
Irgendeine Standard-ART-Metrikinterpretation spielte bei der
Herleitung meines Widerspruchs keine Rolle.
*** Homo Lykos:
Meinen "lichtstrahl- bzw. testteilchenrelativen" (Schein-)Metrikbegriff
umfasste sie aber nicht, und es ist mir damals auch nach x Versuchen nicht
gelungen Ihnen das klar zu machen. Auch war ich damals bezüglich der
Metrikfrage noch etwas unsicher, worauf ich von Anfang an hingewiesen hatte;
darum wollte ich mich damals zur Metrikfrage - mindestens anfänglich - sogar
eigentlich gar nicht äussern.
> Dass ich schon im ersten Satz der Zusammenfassung auf diese Sache
> hingewiesen habe, liegt aber wohl tatsächlich an der Diskussion mit Herrn
> Schmelzer; sonst hätte ich vielleicht gar nicht realisiert, wie schwer den
> Leuten im Allgemeinen der Abschied von der Standardmetrikinterpretation
> der ART fällt. Dafür verdient Herr Schmelzer - egal wie zerstritten wir
> sonst nun sind - ein klares Dankeschön, genau wie für seinen früheren
> Hinweis, dass ich immer schon ganz am Anfang darauf hinweisen sollte, dass
> mein Potential kein klassisches Newtonpotential sei!
*** Ilja Schmelzer:
Ich bin nicht nachtragend, und wir koennten gerne nochmal iterieren.
Das wuerde natuerlich voraussetzen, dass du dich auf die fachliche Ebene
beschraenkst. Ich habe keine Lust, hier Fragen zu diskutieren, die in
de.sci.physik eindeutig offtopic sind, wie z.B. die Frage ob und welche
Gesetze der heutigen BRD Unrechtsgesetze sind.
*** Homo Lykos:
Auch ich hätte grundsätzlich keine Probleme weiterzumachen. Meine Bedingung
aber wäre, dass Sie aufhören Ausagen über eine Theorie zu machen, die Sie
nicht - mindestens nicht hinreichend - kennen. Dazu sind Sie aber nicht
bereit, wie Sie hier selber schreiben:
> *** Ilja Schmelzer:
> Meine Annahmen (1) bis (7) entsprechen im wesentlichen den Aussagen dieser
> Theorie.
>
> *** Homo Lykos:
> Das halte ich nach wie vor nur für eine - mindestens für kompetente
> Physiker, die die WPT kennen - plumpe Verleumdungstarnung.
*** Ilja Schmelzer:
Ich hatte diese Aussagen aus Postings von dir im Rahmen der Diskussion
zusammengestellt. Und ich hatte dich mehrfach aufgefordert,
klarzustellen, welche der Aussagen in deiner Theorie nicht zutrifft.
*** Homo Lykos:
Ich hatte ausführlichst erklärt, warum diese Aussagen auf meine Theorie
nicht zutreffen und vor allem auch, dass eine WPT, für die diese Annahmen -
im Wesentlichen eben die übliche(n) ART-Metrikinterpretation(en) - gelten
würden, natürlich widersprüchlich wäre, und dass man das sehr viel einfacher
ohne einen solchen Annahmewulst sagen könne. Tut man das aber, dann erkennt
praktisch jeder sofort, dass es sich nur um eine Verleumdung handeln kann.
> *** Ilja Schmelzer:
> Sein Versuch, in diese Theorie das Einsteinsche Äquivalenzprinzip
> einzuführen, und daraus (8) herzuleiten, ohne wesentliche Änderungen
> an seinem bisherigen Konzept, ist hingegen chancenlos, muss und wird
> scheitern.
>
> *** Homo Lykos:
> Das ist eine hochstaplerische Aussage von jemandem, der - nach eigener
> Aussage - die WPT weder kennt noch kennen will.
*** Ilja Schmelzer:
Sieh mal, wenn ich ueber die ART diskutiere, werde ich nicht
umhinkoennen, selbst die Theorie zu lernen. Wenn ich aber den Autor der
Theorie selbst als Diskussionspartner habe, und aus seinen Aussagen einen
Widerspruch bastele, wozu sollte ich dann noch die Theorie selbst ansehen?
*** Homo Lykos:
Weil die Theorie in aller Regel besser formuliert sein sollte als Beiträge,
die man hier als Antworten auf andere Beiträge schreibt, die man vielleicht
gegenseitig mindestens teilweise missverstanden hat. Liest man aber die
Theorie - hier geht es vor allem um die Grundsatzarbeit "Kosmische
Gravitation" (www.wolff.ch/astro/Grav.pdf) - dann kann man auch schön
schrittweise vorgehen, ohne dass man von Anfang an Kraut und Rüben
durcheinandermischt.
Kurz: Eine Diskussion über einen ganz neuen Gegenstand, den der eine
Diskutant erst durch die Diskussion kennen lernen will, halte ich für
sinnlos, mindestens von dem Augenblick an, wo eine einigermassen fixierte
schriftliche Fassung bereits existiert.
Das hat höchstens dann einen Sinn, wenn man herausfinden will, ob man sich
damit überhaupt tiefer befassen will. Dazu muss der Autor dann halt wie in
einer Kurzfassung sagen, worum es überhaupt geht.
Sag mal, homo lycos, könntest du dir angewöhnen, vernünftig zu zitieren?
Deine selbstgebastelten quotes sind äußerst schwer lesbar.
Gruß Rainer
>> Wieso mein Problem? Nur weil Carla blöd ist, habe ich noch lange keine
>> Probleme.
>>
> Doch, doch.
Nein, nein!
> Erstens, wer zu anderen im Ernst sagt, dass sie blöd sind, hat ein
> Problem.
Ne, immer noch nicht.
> Zwietens, da Carla's formulierung üblich ist,
"Drietens" schreibt man "Formulierung" groß. E basta.
Üblich in ihrer Familie vielleicht. Aber nicht im Deutschen.
> du dich aber daran störst,
> muss das Problem bei dir liegen.
> Nur einfache Logik ;-)
>>
>>> Hast du voher einen Gin genommen, oder ist die Zeit zu der du immer
>>> besoffen warst schon über 5o Jahre her?
>>
>> Erstens hasse ich Gin. Zweitens kennst Du mich nicht. Drittenst
>> versucht Du nur zu provoziernen.
>>
> Wieso nur versuchen?;-)
> Ein bischen schon.
> Ist aber nicht ernst gemeint, sondern sollte der Auflockerung dienen.
>>
>> Du bist ein armer Wicht.
>>
> Woher willst du wissen wieviel Geld ich habe und wie gross ich bin?;-)
>>
>>> Selber denken macht klug.
>>
>> Und warum machst Du es nicht?
> Ich lasse dir den Vortritt, weil du es nötiger hast.
Sagt der Blinde zum Sehenden.
Ich lach mich schief!
<meier...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:d1d5f3e2-ee57-4a81...@q9g2000yqc.googlegroups.com...
On 19 Mrz., 13:24, "Homo Lykos" <ly...@lykos.ch> wrote:
>> ******
>> Zur weltweiten Vetternwirtschaft in den Naturwissenschaften:
>> ******
> Bitte bitte keine Verschw�rungstheorien. Das geh�rt nicht hierhin..
Die genannte Vetternwirtschaft - der Globalisierung wegen - sollte zwar
allgemein bekannt sein, nachweisbare Fakten k�nnen aber nur wenige nennen;
ich kann das (leider!):
1. Zu Zeiten von Planck und Poincar� w�re es - gl�cklicherweise - noch
undenkbar gewesen, dass "Die Annalen der Physik" eine eingereichte Arbeit in
Frankreich h�tten begutachten lassen oder dass die Comptes Rendus (C. R.)
eine Arbeit in Deutschland (oder z.B. in der Schweiz) h�tten begutachten
lassen. Die von mir eingereichte Arbeit liessen die C. R. aber in der
Schweiz begutachten! Merke: Auch und gerade Spitzenforschung ist auf
Konkurrenz (und Wettbewerb) angewiesen, die man heute aber zeitgeistgem�ss
unterbinden will und bereits weitgehend unterbunden hat (Steinbr�ck, der
Peitschenheini, l�sst gr�ssen!).
2. Meine Arbeit lag schon kurz nach der Einreichung bei mindestens einem
Mitglied des schweizerischen Forschungsrates (Abteilung II) auf dem Tisch.
> Ist sie [die WPT] falsifizierbar?
Sicher, aber die Standardtheorie mit Dunkler Materie und dunkler Energie,
d.h. mit Gravitation und Antigravitation, wo immer ich sie brauche, ist
mindestens mit aktuell verf�gbaren Mitteln kaum noch falsifizierbar; erst
wenn es m�glich sein wird die Expansion - wenn sie denn doch existieren
sollte - direkt zu messen, wird man die Standardtheorie wieder falsifizieren
k�nnen; sie wurde �brigens schon mehrmals falsifiziert, aber bisher hat man
in solchen F�llen einfach immer neue Ad-hoc-Annahmen bzw. Geister zu ihrer
Rettung erfunden.
> Und weshalb unterscheidet sich die deutsche Kurzfassung inhaltlich derart
> vom englischen Abstract?
Nach Vorgabe der C. R. muss man das R�sum� ganz kurz halten, wenn man den
Artikel franz�sisch schreibt. Das Abstract soll dann aber deutlich
ausf�hrlicher abgefasst werden. Wenn mir noch ein Sachkundiger die
schlimmsten Englischfehler korrigieren k�nnte, w�re ich dankbar; w�re der
Artikel von den C. R. akzeptiert worden, h�tten die das gemacht.
>> speziell seit Milgroms ph�nomenologisch so erfolgreichem MONDAnsatz
>Leider ist dieser Ansatz eben _nur_ ph�nomenologisch erfolgreich. Das
>reicht nicht,
1. "Neue Physik" beginnt fast immer ph�nomenologisch.
2. Die WPT kann die "MOND-Artigkeit" aber teilweise ableiten und teilweise
wenigsten schon physikalisch "plausibilisieren".
>> (samt Zeitlupeneffekt), mit der sich die Hintergrundstrahlung prim�r als
>> rotverschobenes und nachthermalisiertes Sternenlicht deuten l�asst.
> In einem unendlich grossen statischen Universum? Ich h�re schon wie sich
> Olbers Paraxox von Hinten an dich heranschleicht.
Bei Rotverschiebung - aus welchen Gr�nden auch immer - gibt es kein solches
Paradoxon.
> Unterschidungsm�glichkeit zum Status Quo?
Die (WMAP- und Cobe-)Inhomogenit�ten sind dann auf die Inhomogenit�ten der
Materieverteilungen im All zur�ckzuf�hren, die prim�r f�r die
Thermalisierung verantwortlich sind (die schon bekannten lokalen Effekte
spielen aber weiterhin auch eine Rolle); Zeit f�r die Thermalisierung gibt
es in einem statischen All immer genug; zudem besitzt Sternenlicht schon ab
initio ein ziemlich gutes Planckspektrum, das weder durch "WPT-gravitative"
noch expansive Rotverschiebung zerst�rt wird.
>> 3. Mit plausiblen Annahmen �uber den Einbezug der Weltbeschleunigung in
>> die klassische Himmelsmechanik erh�lt man im Aussenbereich von
>> drehstabilen Systemen (Spiralgalaxien) die gleichen Resultate wie mit
>> Milgroms MOND-Ansatz ohne dunkle Materie.
> Und im Innenbereich?
gilt Kepler bzw. die lokale Standardgravitationstheorie
> Und wenn ich schon "plausible Annahmen" brauche, dann kann ich auch bei
> der dunklen Materie bleiben.
> Wenn ich die gleichen Resultate erhalte kann ich nicht zwischen den
> Theorien unterscheiden.
Die Standardtheorie ist ganz im Gegensatz zu MOND und damit auch zur WPT
diesbez�glich nicht falsifizierbar, weil sie je nach Bedarf Gravitation (DM)
und Antigravitation (DE) einf�hren kann. Im Falle der WPT gibt es nur noch
gewisse Freiheiten im �bergangsbereich zwischen klassischer Gravitation und
"MOND-Gravitation" bei einer Schwerebeschl. von etwa a_0 ~ Hc mit
H=Hubblekonstante und c=Lichtgeschwindigkeit.
> Bremskraft. Ausschliesslich bremsend. Wo geht denn die weggebremste
> Energie hin?
Das wird in der jetzt vorgestellten WPT-Fassung so wenig erkl�rt, wie dies
in der ART-Kosmologie erkl�rt wird, und �ber die diesbez�glich angedachte
WPT-Erweiterung bzw. Vertiefung �ussere ich mich jetzt nicht.
>> Die Voraussage der Weltpotentialtheorie (siehe Abschnitt 3) entspricht
>> gerade der Voraussage der Standardkosmologie f�r ein leeres,
>> hyperbolisches All mit (m, ) = (0, 0), was aus Sicht der Standardtheorie
>> darum eine unzul�ssige, nicht in Betracht zu ziehende Modellierung ist,
>> die dem Milne-Modell von 1932 entspricht
> Nicht unterscheidbare Theorien. Bestenfalls ein Unentschieden.
Nein: Die WPT hat nur *einen* leicht freien Parameter, w�hrend die
Standardkosmologie bez�glich der Rotverschiebung �berhaupt nicht
falsifizierbar ist; sie kann nicht einmal das Vorzeichen der Rotverschiebung
angeben!
>> Unter Allsymmetrie k�nnen Potentialdifferenzen zwischen zwei beliebigen
>> Punkten A und B nur vom Relativabstand r zwischen diesen Punkten
>> abhangen, nicht aber von der Absolutlage relativ zu lokal, individuell
>> beobachtbaren/unterscheidbaren Gravitationszentren, da es solche nicht
>> gibt. Einzig ausgezeichneter Punkt in
> So, es gibt keine lokalen Gravitationszentren.
Das ist ein Beleg f�r allerschwerste Pisasch�digung: Offenbar k�nnen Sie
nicht einmal die �berschriften lesen und im Hinterkopf behalten: Es geht um
Gravitation unter Allsymmetrie wie hier (auf "gen�gend" grossen Skalen) und
unter Zentralsymmetrie (stellvertretend f�r die lokale Gravitation)
> Entweder du findest ein System das den Kosmos ohne Ausnahmen und
> Sonderf�lle beschreibt oder du hast einen Tr�mmerhaufen und keine
> Kosmologie.
Dann ist auch die Standardtheorie ein Tr�mmerhaufen: Schon mal was von der
Friedmann-Lema�tre-Metrik und der Schwarzschildmetrik im Rahmen der ART
geh�rt? F�r Leute, die davon noch nichts geh�rt haben, schreibe ich nicht;
sonst m�sste ich bei Adam und Eva anfangen.
>>F�r ? >~ 1, 5 ist dieser WPT-Zusatzterm mit den Planetenephemeriden
>>vert�glich
> Solange du das Verhalten deiner Kosmologie nicht besser hergeleitet
> beschreiben kannst kauft dir das niemand ab.
1. Das ist nicht Kosmologie, sondern (durch das Weltpotential bzw. die
Weltbremsbeschl.) modifizierte Galaxiendynamik.
2. Das ist nicht anders als bei MOND: Beim �bergang zwischen Kepler/Newton
und MOND gibt es noch Freiheiten; �ber diese Freiheiten bei MOND z. B.
erscheinen immer wieder Ver�ffentlichungen in anerkannten Fachzeitschriften.
Die WPT kann aber ganz im Gegensatz zu Milgroms oder Bekensteins MOND die
Gr�ssenordnung der �bergangsschwerebeschleunigung angeben, weswegen die WPT
im Gegensatz zu MOND schon diesbez�glich falsifizierbar ist.
>> Der etwas spekulative WPT-Dissipations-Term f�ur die Keplerzone f�uhrt
>> zur anomalen, scheinbaren Abbremsung der Pioneer-Raumsonden bei weiterhin
>> richtigen Voraussagen f�ur das Planetensystem [12].
> Kannst du das bitte auch Quantitativ darlegen?
Ich habe ja die Referenz angegeben, und beim Anklicken dieser Referenz hilft
schon das Inhaltsverzeichnis weiter (www.wolff.ch/astro/ur.pdf).
Zu erg�nzen w�re allerdings noch, dass die Sondensignale "Einwegmessungen"
entsprechen, die hochpr�zisen Positionsmessungen der Planeten aber
"Zweiwegmessungen"; hatte ich wahrscheinlich seinerzeit zu vermerken
vergessen.
> Oder andersherum, die bekannte negative Beschleunigung m�sste dir erlauben
> diesen Dissipations-Term erheblich zu verfeinern.
Wenn der "WPT-Dissipationsansatz" stimmt, dann passt er ja schon. Zudem: Man
wird wohl noch lange warten m�ssen, bis diese Anomalie experimentell als
gesichert angesehen werden kann.
> Was meint denn dieser Term zur Fly-By-Anomalie?
Das Schwungholproblem kann damit kaum etwas zu tun haben.
>> 2. Die gravitative Rotverschiebung (Pound-Rebka) ist die von vielen
>> vermutete und gesuchte "Lichterm�dung" (samt Zeitlupeneffekt), mit der
>> sich die Hintergrundstrahlung prim�r als rotverschobenes und
>> nachthermalisiertes Sternenlicht deuten l�sst.
> Du f�hrst die Rotverschiebung von Pound-Rebka gerne als Beweis f�r deine
> Thesen an. Nur haben diese Herren ihre Experimente in der Keplerzone
> deiner Theorie gemacht und du wendest sie unhinterfragt auf die �therzone
> an.
Wer das besser verstehen m�chte, lese die Grundatzarbeit
www.wolff.ch/astro/Grav.pdf
Sie ist bis auf die Anh�nge ziemlich allgemein verst�ndlich geschrieben;
naturwissenschaftliches Grundlagenwissen setze ich aber immer voraus.
> Kannst du mir den Mechanismus des Nachthermalisierens bitte erl�utern?
Es gibt in der eingereichten Arbeit und in der oben zitierten "ur-Arbeit"
einen eigenen Abschnitt zur Hintergrundstrahlung.
> Was f�r einen Wert gibt deine Theorie f�r die Pr�zession des Mekur-
Pherihels an?
Die lokale Gravitationstheorie �bernehme ich, allerdings nicht
notwendigerweise die ART-Feldgleichungen. Die bekannte Perihelverschiebung
erh�lt man aber schon, wenn man von der Schwarzschildmetrik ausgeht, die ich
schon ohne ART-Feldgleichungen herleiten, mindestens physikalisch plausibel
machen kann (siehe die oben zitierte "Grav-Arbeit").
> Wenn nach deiner Theorie kein dunkles Irgendwas existiert und die paar
> Baryonen die wir sehen alles sind, wie gross ist denn die Kr�mmung deines
> Universums?
0
> Wie stellst du dich zu 1E 0657-558 ? Dieser Cluster-Merger wird als
> Nachweis von dunkler Materie gehandelt. Auf jeden Fall kann MOND diese
> Dynamik nicht wekl�ren.
In www.wolff.ch/astro finden Sie gleich zwei Arbeiten zur DM und auch
speziell z.B. zum Geschosshaufen.
Noch eine sachfremde Bemerkung: Ich glaube, einen so kalten Fr�hlingsanfang
habe ich (bei sch�nstem Sonnenschein) noch nie erlebt (gestern Nacht -9
oder -10 Grad und noch fast 1,5 m Schnee auf dem Dach). Heute Nachmittag
sass ich (mit hochgeschlagenem Kragen; war nicht mal im Januar n�tig) noch
da oben, aber bei viel mehr Schnee:
Ich bin nat�rlich stolz darauf, dass ich gleich daneben eine eigene Wiese
mit "Barg�" habe, wo mich mit 5 Jahren meine Grosseltern zum ersten Mal zum
Bergheuen mitnahmen; gen�tzt haben werde ich nicht viel, geschadet
hoffentlich auch nicht.
Homo Lykos
www.wolff.ch
--
Ceterum censeo: Zur Ehre Galileis,
zur Freude der Grossen der Physik von Planck, Einstein bis Heisenberg
erm�gliche man auch wieder deutschsprachige Physikver�ffentlichungen.