Hallo,
die neulich ausgestrahlte Sternstunde "Kosmische Strahlung"
sprach u.a. die Probleme der Raumfahrt an und man versuche,
u.a. vorerst die Wirkung auf die DNA zu untersuchen.
Ein wirksame Amschirmung zuk�nftiger Langzeit-Astronauten
w�re nicht m�glich (Krebsrisiko auf einem Marsflug etwa 30%),
weil man die Strahlung in ihrem Risiko gar nicht absch�tzen kann.
Dieses Statement l��t einen fragen, ob es jemals wirklich
zum Mars gehen k�nnte und macht ziemlich betroffen.
Wem kann man das denn zumuten, bzw. wer au�er chinesischen
oder russichen Astronauten (SCNR) h�tte den Mut dazu?
cu
Thomas
Mich nicht. Warum m�ssen wir unbedingt dahin?
Gru� aus den Alpen,
Frank
Nehme sofort ein Ticket!
Heee, die Todesrate auf der Erde ist auch 100%
Wie hoch ist die Wahrscheinlicheit bei einem Autounfall zu sterben?
Oder beim Gang auf die Toilette an einem geplatzten
Gehirnaneurysma zu sterben?
Wie hoch ist im heutigen Alltag f�r Personen �ber 40 (IIRC
geplantes Alter f�r Mars Astronauten) an $Krankheit$ oder
$Unfall$ zu sterben?
Aber im Ernst ich denke auch bei den Amerikanischen Astronauten
d�rfte es wenige "Verweigerer" geben wenn man einen Fragt "Zum
Mars bei 30% Risiko (irgendeinen!) Krebs zu bekommen, ja/nein?"
30% bedeutet 3 von 10 Astronauten K�NNTEN(!!!) Krebs bekommen.
Es k�nnten 150 zum Mars fliegen und keiner bekommt Krebs, es
k�nnen 5 fliegen und alle bekommen Krebs.
(Nun ja wir sind auch nicht f�r die n�chsten 20000 Jahre vor
Atomunf�llen sicher!)
W�rde ich gefragt werden, ich w�rde sofort ja sagen!
Da muss ich nicht viel nachdenken, die Entscheidung steht seit
�ber 25 Jahren so fest.
Nur mich fragt ja keiner. ;)
Servus,
Michael
PS
Habe einen Kollegen der sollte als er 14 war, auch nicht viel
mehr als 20 werden, lt. Statistik (seines Doktors) f�r seine
Erkrankung, hatte letztens doch ernsthaft seinen 41sten
Geburtstag, die Sau (von Statistiker und Medizinerseite aus
gesprochen)!
Und da war doch noch ein Herr Hawking....
--
34Deg. 52' 25.04'' N; 135Deg. 39' 38.92'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu �ndern, was ich kann.
Das Unverm�gen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unf�higkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
Wenn man die Strahlung nicht absch�tzen kann, wie kommst
Du dann auf 30 % Le ?
Die Frage ist natuerlich in welcher Zeit.
Das Wahrscheinlichkeit Krebs zu bekommen haengt
auch davon ab ob man vorher nicht durch etwas anderes zu Tode
kommt, gerade ein Mars-Astronaut duerfte da einige zusaetzliche
Risiken eingehen.
>
> Dieses Statement l嚙踝蕭t einen fragen, ob es jemals wirklich
> zum Mars gehen k嚙緯nte und macht ziemlich betroffen.
Die 30% Krebs - Chance wird sicher nicht das Hindernis sein.
Wer das Risiko auf sich nimmt zum Mars zu fliegen, den schreckt
das sicher nicht.
>
> Wem kann man das denn zumuten, bzw. wer au嚙箴r chinesischen
> oder russichen Astronauten (SCNR) h嚙緣te den Mut dazu?
Wichtig ist vor allem dass die Astronauten ihre Kinder schon vorher
hatten um keine Missbildungen zu riskieren.
Warum mussten unsere Vorfahren unbedingt aus Afrika auswandern - oder
aus den B�umen steigen - oder die Ozeane verlassen - oder sich eine
zweite Zelle zulegen - oder �berhaupt erst entstehen?
>Die Frage ist natuerlich in welcher Zeit.
>Das Wahrscheinlichkeit Krebs zu bekommen haengt
>auch davon ab ob man vorher nicht durch etwas anderes zu Tode
>kommt, gerade ein Mars-Astronaut duerfte da einige zusaetzliche
>Risiken eingehen.
>> Dieses Statement l��t einen fragen, ob es jemals wirklich
>> zum Mars gehen k�nnte und macht ziemlich betroffen.
>
>Die 30% Krebs - Chance wird sicher nicht das Hindernis sein.
>Wer das Risiko auf sich nimmt zum Mars zu fliegen, den schreckt
>das sicher nicht.
Die Frage die sich stellt - wie viele Leute schickst Du hin damit die
Chanze besteht das noch welche halbwegs gesund zur�ckkommen?
Besser w�re es auch mit zwei Raumschiffen gleichzeitig zu fliegen
(wenn eines kaputt geht und irreparabel ist) - aber wer bezahlt das?
Die Erforschung der Auswirkungen der kosmischen Bestrahlung d�rfte
noch etliche Fragen offen haben.
--
Fritz
>Wenn man die Strahlung nicht absch�tzen kann, wie kommst
>Du dann auf 30 % Le ?
Ich? Ich habe die Sendung nicht gemacht!
(Es geht einerseits um das allgemeine Krebsrisiko - im andern Falle um
die Problematik der Strahlung: da man sie nicht absch�tzen kann, kann
man auch nicht richtig abschirmen - oder? Wie gesagt ist Mist, der auf
3Sat gewachsen ist).
th
>Die 30% Krebs - Chance wird sicher nicht das Hindernis sein.
>Wer das Risiko auf sich nimmt zum Mars zu fliegen, den schreckt
>das sicher nicht.
Aha. Ber�hmt werden und daran sterben.
Auch gut.
>Wichtig ist vor allem dass die Astronauten ihre Kinder schon vorher
>hatten um keine Missbildungen zu riskieren.
Astronauten sollten keine Kinder haben ...
("Mama, wo ist Papa?" - "Der ist gestern leider vergl�ht...").
cu
Thomas
>Die Frage die sich stellt - wie viele Leute schickst Du hin damit die
>Chanze besteht das noch welche halbwegs gesund zur�ckkommen?
Also Muskelschwund und Knochenabbau werden a l l e haben.
Jeder 3. stirbt an Krebs.
Makaber.
cu
Thomas
>>> Dieses Statement läßt einen fragen, ob es jemals wirklich
>>> zum Mars gehen könnte und macht ziemlich betroffen.
>>
>> Mich nicht. Warum müssen wir unbedingt dahin?
>
> Warum mussten unsere Vorfahren unbedingt aus Afrika auswandern
Weil sie wo anders auch gut leben konnten. Kann man auf dem Mars gut leben?
CU Rollo
>>> weil man die Strahlung in ihrem Risiko gar nicht absch�tzen kann.
>>>
>>> Dieses Statement l��t einen fragen, ob es jemals wirklich
>>> zum Mars gehen k�nnte und macht ziemlich betroffen.
>>
>> Mich nicht. Warum m�ssen wir unbedingt dahin?
>
> Warum mussten unsere Vorfahren unbedingt aus Afrika auswandern - oder
> aus den B�umen steigen - oder die Ozeane verlassen - oder sich eine
> zweite Zelle zulegen - oder �berhaupt erst entstehen?
Evolution und ver�nderte Klimabedingungen? Keine Ahnung. Aber was wir
auf dem Mars wollen wei� ich auch nicht. Wom�glich finden wir da
Anzeichen fr�heren Lebens. Und? Damit w�r h�chstens bewiesen, dass die
Erde nicht einmalig ist.
Und nach Mars ist ja auch Schluss: Jupiter kann man ohnehin kaum
betreten, und die �brigen Planeten d�rften genauso langweilig sein wie
Mars. Nur k�lter.
Tja, und au�erhalb unseres Sonnensystems gibt's da als n�chstes
http://de.wikipedia.org/wiki/Proxima_Centauri
Ziemlich weit weg.
Bei 1.000.000 Stundenkilometern sind sie in ein paar tausend Jahren da.
Und dann?
Nee, nee, ich bleibe Ptolem�er.
Gru� Rainer
Ich finde es absolut verblueffend, wie irrational mit diesem Thema
umgegengen wird.
Aus deiner Reaktion auf den Bericht schliesse ich, dass es anscheinend
in dem Bericht nicht fuer noetig gehalten wurde, auf die Tatsache
hinzuweisen, dass gesunde, mitteleuropaeische Maenner von 40 Jahren mit
einer Wahrscheinlichkeit von etwa 20% irgendwann spaeter mal an Krebs
sterben. Bei Frauen liegt diese Wahrscheinlichkeit noch etwas hoeher.
Wenn jemand durch taegliche Suchtbefriedigung mit einem Paeckchen
Marlboro Lights nochmal mindestens 10% draufhaut, stoert sich kein
Mensch dran.
Bitte erklaere mir, warum die gleiche Erhoehung des Krebsrisikos durch
die Teilnahme an einem interplanetaren Raumflug unloesbare ethische
Fragen aufwirft; ich verstehe es naemlich nicht.
Gruss,
Rainer
> Mich nicht. Warum m�ssen wir unbedingt dahin?
Das haengt mit der kulturellen Aufgabe der Erforschung der Welt zusammen.
Rainer
Aus dem gleichen Grund, aus dem unsere Vorfahren aus dem Wasser/von den
B�umen gekrochen sind:
Eine Erweiterung bzw. Diversifizierung des Lebensraumes erh�ht die
�berlebenschancen der Spezies.
Zur Zeit brauchts nur 'nen etwas gewichtigeren Asteroiden und das
einzige was von uns �brig bleibt, sind die diversen interplanetaren
Technologieruinen, die wir in Umlauf(bahnen) gebracht haben.
Und evtl. die diversen Trampelpfade auf dem Mond, wenn der die
Geschichte �berleben sollte.
Gr��e,
Uwe
> Carla Schneider schrieb:
>
>>Die 30% Krebs - Chance wird sicher nicht das Hindernis sein.
>>Wer das Risiko auf sich nimmt zum Mars zu fliegen, den schreckt
>>das sicher nicht.
>
> Aha. Berühmt werden und daran sterben.
> Auch gut.
>
>>Wichtig ist vor allem dass die Astronauten ihre Kinder schon vorher
>>hatten um keine Missbildungen zu riskieren.
>
> Astronauten sollten keine Kinder haben ...
> ("Mama, wo ist Papa?" - "Der ist gestern leider verglüht...").
Dann soll Astronaut sein also zu Selektionsnachteilen führen?
Da habe ich noch mehr solchen Schwachsinn für Dich, wird Dir gefallen:
"Mama, wo ist Papa?" - "Der wurde gestern leider von Israelis massakriert".
"Mama, wo ist Papa?" - "Der wurde gestern leider von der Hamas gesprengt".
Spätestens hier sollte klar werden, daß man saublödes Gelaber dieses
Kalibers bis zum Exzess bilden kann.
--
Es ist Zeit für Reich
Keine Planeten. Die Mehrheit der Sterne sind Doppel-Sterne, und die
paar Sonnensysteme gleichen einem Chaos wie wir es nicht kennen, au�er
AUF der Erde :-(.
> Ziemlich weit weg.
Wahrscheinlich h�lt der K�rper nicht mal halbe Lichtgeschwindigkeit aus.
Zu langsam...
> Nee, nee, ich bleibe Ptolem�er.
Ist die Mehrheit eh. Z.B.: "Sonne geht auf", usw.
> Gru� Rainer
Sers
--
Daniel Mandic
Uwe Klo� schrieb:
> Zur Zeit brauchts nur 'nen etwas gewichtigeren Asteroiden und das
> einzige was von uns �brig bleibt, sind die diversen interplanetaren
> Technologieruinen, die wir in Umlauf(bahnen) gebracht haben.
Hallo,
nein, da bleiben auch noch genug Wracks in der Tiefsee �brig, Seekabel
mit ihren Verst�rkern als neuzeitliche Technik vom feinsten und nicht so
veraltet wie Voyager.
Bye
Michael Hess schrieb:
> Aber im Ernst ich denke auch bei den Amerikanischen Astronauten d�rfte
> es wenige "Verweigerer" geben wenn man einen Fragt "Zum Mars bei 30%
> Risiko (irgendeinen!) Krebs zu bekommen, ja/nein?"
Hallo,
die Frage m�sste vollst�ndiger lauten 10 bis 20 % Riskiko nicht lebend
zur�ckzukehren, 30 % Risiko f�r irgendeinen Krebs, 100 % Risiko f�r
starke Schw�chung von Muskeln und Knochen wobei die Muskeln mit viel
Training wieder auf den alten Stand gebracht werden k�nnen, die Knochen
aber nicht mehr.
Bye
Rainer Kresken schrieb:
> Aus deiner Reaktion auf den Bericht schliesse ich, dass es anscheinend
> in dem Bericht nicht fuer noetig gehalten wurde, auf die Tatsache
> hinzuweisen, dass gesunde, mitteleuropaeische Maenner von 40 Jahren mit
> einer Wahrscheinlichkeit von etwa 20% irgendwann spaeter mal an Krebs
> sterben. Bei Frauen liegt diese Wahrscheinlichkeit noch etwas hoeher.
Hallo,
es ist schon ein Unterschied ob man damit rechnen mu� das man den Krebs
erst in 20 bis 30 Jahren bekommt oder nach dem Marsflug in nur wenigen
Jahren.
Bye
>die Frage m�sste vollst�ndiger lauten 10 bis 20 % Riskiko nicht lebend
>zur�ckzukehren, 30 % Risiko f�r irgendeinen Krebs, 100 % Risiko f�r
>starke Schw�chung von Muskeln und Knochen wobei die Muskeln mit viel
>Training wieder auf den alten Stand gebracht werden k�nnen, die Knochen
>aber nicht mehr.
Wenn man das Marsraumschiff mit 1g Rotations-R�umen (Torus)
ausstattet? Ohne derartige Features ist ein Langzeitflug unm�glich.
cu
Thomas
Jupiter kann man nicht betreten das ist ein Gasplanet.
Die Jupitermonde koennte man betreten - auf den interessanteren
(Io und Europa) erhaelt man aber innerhalb kurzer Zeit eine Toedliche
Strahlendosis.
> und die �brigen Planeten d�rften genauso langweilig sein wie
> Mars. Nur k�lter.
Schon Mars ist nicht langweilig.
Es gibt aber noch einen Koerper im Sonnensystem ausser der Erde
auf dessen fester Oberflaeche sich ein Mensch ohne Druckanzug
aufhalten kann - nur Kaelteschutz und Sauerstoff zum Atmen
ist erforderlich. Der wuerde sich schon fuer eine bemannte Mission
und eine Kolonisierung anbieten...
> Mich nicht. Warum müssen wir unbedingt dahin?
Müssen müssen wir gar nichts. Aber wollen sollten wir schon noch
dürfen.
Allerdings verdanken wir ausnahmslos alles, was die menschliche
Zivilisation ausmacht, den Leuten, die losgehen und tun, anstatt
grundsätzlich dazusitzen und zu fragen "Ach, wozu."
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: wo kämen wir hin? und keiner ginge, um
zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.
>
> Schon Mars ist nicht langweilig.
> Es gibt aber noch einen Koerper im Sonnensystem ausser der Erde
> auf dessen fester Oberflaeche sich ein Mensch ohne Druckanzug
> aufhalten kann - nur Kaelteschutz und Sauerstoff zum Atmen
> ist erforderlich. Der wuerde sich schon fuer eine bemannte Mission
> und eine Kolonisierung anbieten...
In Stephen Baxter's "Titan" trugen sie aber EVA-Suits. Bei den Temperaturen
sicher auch sinnvoll, au�erdem w�rde man �ber die Haut vergiftet in dieser
Atmosph�re.
Es muessten trotzdem keine Druckanzuege sein. Mit der Atmosphaere dort
kann man sich aber nicht vergiften. Stickstoff, Methan und Aethan ist
nicht giftig. Evtl. muss man dafuer sorgen dass kein Staub auf die
Haut kommt, weil der vielleicht giftige Cyanverbindungen enthalten kann,
die in der Waerme verdampfen. D.h. man sollte die Stiefel ausziehen
bevor man in die warme Wohnung kommt und sie in einem kalten
Vorraum lassen.
Weil er da ist. Weil es uns im Blut liegt. Und um das Bewu�tsein
der Menschen zu �ndern: das Mittelalter ist vorbei. Carl Sagan
formulierte den Nutzen der Raumfahrt so:
"By exploring other worlds we safeguard this one.
By itself I think this fact more than justifies the money
our species has spent in sending ships to other worlds.
It is our fate to live during one of the most perilous and,
on the same time, one of the most hopeful chapters in human history.
Our science and our technology have posed us a profound question:
Will we learn to use these tools with wisdom and foresight
before it's too late?
Will we see our species safely through this difficult passage
so that our children and grandchildren will continue the great
journey of discovery still deeper into the mysteries of the cosmos?
That same rocket and nuclear and computer technology
that sends our ships past the farthest known planet can also be
used to destroy our global civilization. Exactly the same technology
can be used for good and for evil.
It is as if there were a god who said to us: I set before you
two ways: you can you use your technology to destroy yourselves
or to carry you to the planets and the stars. It's up to you."
http://www.youtube.com/watch?v=xxQR6gdd1P0&feature=related
Gr��e,
Joachim
> Mich nicht. Warum m�ssen wir unbedingt dahin?
Warum musste Kolumbus unbedingt einen "direkten" Seeweg nach Indien suchen?
cu
Jan
Die Kleinserie Cosmos (besonders in der neubearbeiteten DVD
Version) sollte eigentlich Pflichtprogramm in Schulen werden.
Wegen meiner kann daf�r einmal "Holocaust" gestrichen werden
(Durfte das in der Schule 3 mal sehen...),
oder anderes.
Carl Sagan hat da ein IMHO wunderbares Werk nicht nur pro
Wissenschaft/Technologie/Raumfahrt geschaffen sondern auch ein
St�ck Bildungsfernsehen f�r andere F�cher.
Servus,
Michael
--
34Deg. 52' 25.04'' N; 135Deg. 39' 38.92'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu �ndern, was ich kann.
Das Unverm�gen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unf�higkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
> Die Kleinserie Cosmos (besonders in der neubearbeiteten DVD
> Version)
Wieso hab ich da jetzt "merkbefreiten" gelesen? H�ngt das evtl. mit der
Gruppe zusammen? ;-)
vG
> nein, da bleiben auch noch genug Wracks in der Tiefsee �brig, Seekabel
> mit ihren Verst�rkern als neuzeitliche Technik vom feinsten und nicht so
> veraltet wie Voyager.
Vorausgesetzt der Planet als solcher bleibt intakt.
Wenn gen�gend Masse einschl�gt, haben wir evtl. 'nen zweiten
Asteroideng�rtel im System.
Die dabei in W�rme umgewandelte kinetische Energie d�rfte jegliche
Zivilisationsprodukte einschmelzen bevor sie im Sonnensystem verteilt
werden.
Gr��e,
Uwe
> die neulich ausgestrahlte Sternstunde "Kosmische Strahlung"
> sprach u.a. die Probleme der Raumfahrt an und man versuche,
> u.a. vorerst die Wirkung auf die DNA zu untersuchen.
> Ein wirksame Amschirmung zuk�nftiger Langzeit-Astronauten
> w�re nicht m�glich (Krebsrisiko auf einem Marsflug etwa 30%),
> weil man die Strahlung in ihrem Risiko gar nicht absch�tzen kann.
>
> Dieses Statement l��t einen fragen, ob es jemals wirklich
> zum Mars gehen k�nnte und macht ziemlich betroffen.
>
> Wem kann man das denn zumuten, bzw. wer au�er chinesischen
> oder russichen Astronauten (SCNR) h�tte den Mut dazu?
Irgendwo stand mal, da� die Wahrscheinlichkeit, da� w�hrend der
Apollofl�ge zum Mond ein Flare eine t�dliche Strahlungsdosis auf
die Astronauten schickt, bei etwa 50 % gelegen h�tte, und da� das
diesen bekannt w�re. Die Shuttles sind auch nicht als sonderlich
zuverl�ssig bekannt, und doch w�rde selbst ich mitfliegen, obwohl
ich weder Chinese noch Russe bin. Ein Flug mit den Russen w�re
mir freilich lieber ...
Gr��e,
F^2
>Jupiter kann man nicht betreten das ist ein Gasplanet.
>Die Jupitermonde koennte man betreten - auf den interessanteren
>(Io und Europa) erhaelt man aber innerhalb kurzer Zeit eine Toedliche
>Strahlendosis.
Bereits auf dem Hinflug ist 1/3 der Mannschaft verstrahlt.
Dort wird dann der Rest (sehr schnell) sterben.
"Jupiter sehen und sterben" SCNR
Helden werdet ihr sein!
cu
Thomas
> Irgendwo stand mal, da� die Wahrscheinlichkeit, da� w�hrend der
> Apollofl�ge zum Mond ein Flare eine t�dliche Strahlungsdosis auf
> die Astronauten schickt, bei etwa 50 % gelegen h�tte, und da� das
> diesen bekannt w�re.
Interessanterweise ist keiner der Astronauten des Apollo-Programms bis heute
ernsthaft (z. B. an Krebs) erkrankt. Die Strahlendosis d�rfte also im Mittel
nicht zu einer H�ufung von Tumorerkrankungen in diesem Kollektiv gef�hrt
haben.
KK
> Interessanterweise ist keiner der Astronauten des Apollo-Programms bis heute
> ernsthaft (z. B. an Krebs) erkrankt.
Gegen dieses Ger�cht reicht, den Abspann von Apollo 13 gesehen zu haben
http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_Swigert
--
Aberglaube bringt Ungl�ck
> Gegen dieses Ger�cht reicht, den Abspann von Apollo 13 gesehen zu haben
Na und? Trotzdem ist die Krebsrate bei Astronauten nicht signifikant h�her
als beim Rest der Bev�lkerung.
KK
> Interessanterweise ist keiner der Astronauten des Apollo-Programms bis heute
> ernsthaft (z. B. an Krebs) erkrankt. Die Strahlendosis d�rfte also im Mittel
> nicht zu einer H�ufung von Tumorerkrankungen in diesem Kollektiv gef�hrt
> haben.
Alan Shepard ist an Leukaemie gestorben.
http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Shepard
Gruss,
Rainer
Und ein Schulkollege von mir ist mit 25 an Krebs gestorben... ein
andere hatte Hodenkrebs mit 23, und es gibt noch einen dritten
Fall mit Lymphdr�senkrebs mit 28 die war aber alle nicht auf dem
Mond! sondern nur 10 Jahre lang zusammen in der Schule, was sagt
uns das?
Leute ihr redet von Statistiken!
Alle Apollo Astronauten (bis auf einen Ausnahme!) waren Kampf-
und Testpiloten und folgen oft sehr hoch.. haben die sich nun den
Gendefekt auf dem Apolloflug eingefangen oder in der Vorzeit und
es hat so lange gedauert bis er sich ausbildete.
Es ist ja nicht so das man "Klick" ein Ion durch die Gene semmeln
hat und "schwupp" der Krebs an dem Tag anf�ngt.
Sheppard war 74!, Swigert 51 als er an Krebs starb.
Wie hoch ist nochmal die Krebsrate und mit welchen Sorten von
Krebs, in dieser Altersgruppe?
Swigert liegt mit seinen 51 etwas fr�h aber nachweisslich der
Raumflug muss es nicht gewesen sein.
Ist ja nicht so das es einen Sorte Krebs gibt die man nur bekommt
wenn man im Orbit/auf dem Mond war.
Habe letztens einen Spruch in Raumschiff Enterprise geh�rt der zu
dem Thema past, wenn auch ev. etwas zu dick amerikanisch aufgetragen:
"In the old days astronauts rode rockets with millions of litres
of hydrogen burning under their seats. Do you think they said
'Gee, I'd like to go to the moon today, but it seems a little
risky'? I think that if you asked any one on board whether this
mission was worth the risk, you'd get the same answer from every
one of them."
Spricht mir aus der Seele
[...]
> Und ein Schulkollege von mir ist mit 25 an Krebs gestorben... ein andere
> hatte Hodenkrebs mit 23, und es gibt noch einen dritten Fall mit
> Lymphdr�senkrebs mit 28 die war aber alle nicht auf dem Mond! sondern
> nur 10 Jahre lang zusammen in der Schule, was sagt uns das?
Krebs ist ansteckend.
SCNR Rainer
gut geschlussfolgert ;)
Nun f�r einen Mediziner h�tten wir mit drei F�llen ja auch eine
solide statistische Datenbasis ;)
Servus,
Michael
Ich habe mal eine 6(!) seitige Doktorarbeit gesehen in der die
Wirkung von hochdosisschmerztherapie auf Krebspatienten
untersucht wurde.
80% der Untersuchten Patienten haben das ende der "Studie" nicht
erlebt (dauer 1 Jahr) und trotzdem wurde auf 2 Seiten Diagramme
und Tabellen nachgewiesen das es Sinnvoll ist.
Ach so Gesamtanzahl der Patienten? 20(!)
Und daf�r bekommt man einen Dr. med.
Bei "uns" w�re das ein Versuch im Fortgeschrittenpraktikum wo der
Prof auf Grund der (d�nnen) Datenbasis ein ernstes Wort mit dem
Studenten reden w�rde.
Als Mediziner bekommst Du daf�r ein Stipendium von den Lobbyverb�nden
der Pharmaindustrie.
Gr��e,
Uwe
> Krebs ist ansteckend.
>
> SCNR Rainer
�bergangenes...
Unf�hig die Miasmen zu erkennen... (Auch, und besonders, die �rzte.
Denn die meisten glauben nur was der Arzt sagt).
--
Daniel Mandic
> Leute ihr redet von Statistiken!
Bloedsinn.
Ich rede nicht ueber Statistiken, sondern ueber Fakten.
Swigert ist nicht an einer Statistik gestorben, sondern an Knochenkrebs.
Gruss,
Rainer
Ja aber es ist unbewiesen das er den wegen seinem Mondflug
bekommen hat, daf�r gab es eben n�mlich nur eine STATISTISCHE
Wahrscheinlichkeit.
Es kann genau so gut sein das seine Gene den Kink schon immer
hatten und selbst wenn er Lehrer an einer Schule in Pusemutuckel
geworden w�re, er mit 51 an Knochenkrebs gestorben w�re.
Darum geht es und da k�nnt ihr euch noch so winden.
Wie gesagt ich habe 3 Beispiele aus meiner Schulklasse die alle
unter 30 mit 3 verschiedenen Sorten Krebs diagnostiziert wurden..
und lt. Statistik w�ren die ja noch nicht f�llig gewesen und auf
dem Mond waren sie aber auch nicht, also warum haben sie den dann?
Weil Statistik immer auch Ausreisser hat so wie die gute alte
Gauskurve bei der Notenverteilung.
�brigens liegt der median f�r die Chance einen Knochenkrebs zu
bekommen bei 18 Jahren und geh�uft bei M�nnern!
In Deutschland alleine 200 neue F�lle pro Jahr und die waren auch
alle nicht auf dem Mond. Also was war an Swigert nochmal
besonders, ich meine im Vergleich zu Michel Mustermann mit 18?
Servus,
Michael
PS
Ich hatte �brigens einen guten Bekannten der innerhalb 2 Wochen
nach Diagnose an Knochenkrebs starb... der war 35!
PPS
http://www.apotheken-umschau.de/Knochen/Knochenkrebs-Osteosarkom-A050905ANONI014342.html
Knochenkrebs ist eine seltene b�sartige Erkrankung. Die h�ufigste
Tumorart ist das Osteosarkom. Es tritt bei M�dchen um das 14.,
bei Jungen um das 18. Lebensjahr herum auf. Zwischen 40 und 60
steigt die H�ufigkeit noch einmal an.
> Ja aber es ist unbewiesen das er den wegen seinem Mondflug bekommen hat,
> daf�r gab es eben n�mlich nur eine STATISTISCHE Wahrscheinlichkeit.
Wo habe ich behauptet, es gaebe einen Zusammenhang zwischen der
Erkrankung und dem Mondflug? Bringe ein Zitat!
> Darum geht es und da k�nnt ihr euch noch so winden.
Ich welchem Beitrag habe ich mich "gewunden"? Bringe ein Zitat!
Rainer
siehe unten deine Reaktion auf Karl Kaos Aussage.
>> Darum geht es und da k�nnt ihr euch noch so winden.
>
> Ich welchem Beitrag habe ich mich "gewunden"? Bringe ein Zitat!
Habe ich gesagt das DU dich gewunden hast bringe ein Zitat ein
einziges! (Nur um dich mal zu zitieren!)
Warum maulst du dann rum?
An dem Fakt das Swigert
a) sehr tot
b) an Krebs gestorben ist
hat sich n�mlich keiner gestossen.
DU hast angefangen Astronauten aufzulisten die an Krebs gestorben
sind und damit versucht den Zusammenhang mit deren Mondfl�gen zu
bringen
Ich darf mal zitieren:
> Rainer Kresken schrieb:
>> Rainer Kresken wrote:
>>> Karl Kaos wrote:
>>>
>>>> Interessanterweise ist keiner der Astronauten des Apollo-Programms bis heute
>>>> ernsthaft (z. B. an Krebs) erkrankt. Die Strahlendosis d�rfte also im Mittel
>>>> nicht zu einer H�ufung von Tumorerkrankungen in diesem Kollektiv gef�hrt
>>>> haben.
>>>
>>> Alan Shepard ist an Leukaemie gestorben.
>>>
>>> http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Shepard
>>>
>>
>> Swigert ist auch an Krebs gesorben.
>>
>> http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_Swigert
>>
>> Rainer
und Karl Kaos beh�lt recht das auch die beiden Krebserkrankungen
eben nicht als Beweis f�r eine H�ufung von Tumorerkrankungen im
Astronautenkorps heranzuziehen sind da beide F�lle eben im
statistischen Rahmen sind.
Reg dich also wieder ab! Den einzigen Fehler den Karl gemahct hat
war anzunehmen das es im Astronautenkorps eben keine
Krebserkrankungen gab.
> DU hast angefangen Astronauten aufzulisten die an Krebs gestorben sind
> und damit versucht den Zusammenhang mit deren Mondfl�gen zu bringen
Bullshit.
Ich habe behauptet, Swigert und Shepard seien an Krebs gestorben. Das
ist entweder 100% richtig oder die beiden sind an was anderem gestorben.
Also: Woran sind die beiden nach deiner Meinung gestorben?
Rainer
> Habe ich gesagt das DU dich gewunden hast bringe ein Zitat ein einziges!
> (Nur um dich mal zu zitieren!)
Du hast als direkte Antwort auf auf meinen Beitrag
http://groups.google.de/group/de.sci.raumfahrt/msg/9927fccc1f4d1761?hl=de
und damit an mich gerichtet folgenden Beitrag geschrieben:
http://groups.google.de/group/de.sci.raumfahrt/msg/de49148fdbd10d65?hl=de
Zitat daraus:
> Darum geht es und da k�nnt ihr euch noch so winden.
Du bist anscheinend damit ueberfordert, den Inhalt eines geschriebenen
Textes zu verstehen und korrekt wiederzugeben.
Gruss,
Rainer
> DU hast angefangen Astronauten aufzulisten die an Krebs gestorben sind
> und damit versucht den Zusammenhang mit deren Mondfl�gen zu bringen
Du bist anscheinend damit ueberfordert, den Inhalt eines geschriebenen
> Reg dich also wieder ab! Den einzigen Fehler den Karl gemahct hat war
> anzunehmen das es im Astronautenkorps eben keine Krebserkrankungen gab.
...und genau auf diesen Fehler habe ich mich in meinen Beitraegen
http://groups.google.de/group/de.sci.raumfahrt/msg/8f2e2a80886d7578?hl=de
und
http://groups.google.de/group/de.sci.raumfahrt/msg/6796ff3efd6c4915?hl=de
ausdruecklich bezogen und ihn richtig gestellt.
und
Also eine Chance von ca. 1:400000 pro Jahr. Damit sollten in �sterreich
pro Jahr ca. 20 Personen vom Blitz getroffen werden - k�nnte hinkommen.
Aber das ist nicht "tausende Male h�her" als die Lotterie zu gewinnen.
Es gibt vermutlich mehr als 20 Lotto-Gewinner im Jahr, und wer sein
ganzes Leben lang nur einen Lotto-Schein pro Woche ausf�llt, hat
immerhin eine Wahrscheinlichkeit von 1:2000, mindestens einen Sechser zu
ergattern.
> http://www.reuters.com/article/healthNews/idUSHAR86752620070628
>
> Und:
>
> �current estimates are that there is a 1 in 20,000
> chance of being killed by an asteroid impact during a
> human lifetime, and this is comparable to that of being
> killed in an air crash.�, Seite 6, links in
>
> http://jcsu.jesus.cam.ac.uk/~dcf21/writings/astimp7.pdf
>
Wieviele Leute kommen j�hrlich durch Asteroideneinschl�ge ums Leben?
Nach der Rechnung m�ssten es ungef�hr 7000 weltweit (oder 600 in Europa,
oder 80 in Deutschland, oder 8 in �sterreich) sein. Scheint mir
nicht realistisch, selbst wenn man "Dinosaurierkiller" mit mehreren
Milliarden Toten veranschlagt.
hp