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Noch einer, es wird eng: 400 m großer Asteroid nahe an Erde vorbeigerast

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Karl von Adlerblick

unread,
Nov 9, 2011, 4:30:46 AM11/9/11
to
"Ein etwa 400 Meter großer Asteroid ist in der Nacht ohne Zwischenfälle
nahe an der Erde vorbeigeflogen. Kurz nach Mitternacht passierte er
unseren Planeten innerhalb der Mondbahn mit einer Geschwindigkeit von
50.000 Stundenkilometern. Das bestätigte ein Sprecher des Jet Propulsion
Laboratory der Nasa im kalifornischen Pasadena. Es war die engste
Begegnung mit einem so großen Asteroiden seit 35 Jahren. Gefahr für die
Erde bestand nicht: Die US-Raumfahrtbehörde hatte schon vorher einen
Einschlag ausgeschlossen."


Gottes letzte Warnungen vor dem Ende!
Bekehrt Euch, solange noch Zeit ist!

Karl

Wolfgang Kieckbusch

unread,
Nov 9, 2011, 4:36:53 AM11/9/11
to
On 9 Nov., 09:30, adlerho...@ural.ru (Karl von Adlerblick) wrote:
> "Ein etwa 400 Meter großer Asteroid ist in der Nacht ohne Zwischenfälle
> nahe an der Erde vorbeigeflogen.

Ja - feiger Anonymer - 80.000 km entfernt von der Erde . . .

W.K.

Robert Rohling

unread,
Nov 9, 2011, 4:37:56 AM11/9/11
to
adler...@ural.ru (Karl von Adlerblick) wrote in
news:1kagqb9.1l6kr3f16ohuvpN%adler...@ural.ru:
Vielleicht will Gott gar nicht warnen. Vielleicht spielt er nur Murmeln.


Gruß R.R.


--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

Thomas Bastion

unread,
Nov 9, 2011, 5:10:04 AM11/9/11
to
Ein Volltreffer auf Teneriffa wäre ja keine Warnung
mehr gewesen, feiger Kieckbusch! Noch hast Du die
Chance hinter Deinem Busch hervorzukriechen und Christ
zu werden. Nur zu kiecken bringt nichts!

Thomas

Thomas H.

unread,
Nov 9, 2011, 7:44:29 AM11/9/11
to
Karl von Adlerblick schrieb:
> Gottes letzte Warnungen vor dem Ende!
> Bekehrt Euch, solange noch Zeit ist!
>
> Karl

Hallo Kalle alter Schwede, hart wie Kruppstahl. Wozu soll ich mich denn
bekehren? Zu Mose oder zu Jesus? Oder zum Mohammed?

Grüße,
Thomas

Holger Korn

unread,
Nov 9, 2011, 8:08:26 AM11/9/11
to
Am 09.11.2011 10:30:46 schrieb Karl von Adlerblick:


> Erde bestand nicht: Die US-Raumfahrtbehörde hatte schon vorher einen
> Einschlag ausgeschlossen."

hier ist die komplette Liste:
http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=2005%20YU55;orb=1;cov=0;log=0;cad=1#cad


--
cu |_|
|olger

Franz Glaser

unread,
Nov 9, 2011, 8:21:51 AM11/9/11
to
Unglaublich, wieviele Stellen hinterm Komma "die" glauben.

GL
--
"Nicht von Beginn an enthüllten die Götter den Sterblichen alles, aber
im Laufe der Zeit finden wir suchend das Bessere. Sichere Wahrheit
erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen, über die Götter und alle
die Dinge, von denen ich spreche. Sollte einer auch einst die vollkom-
mene Wahrheit verkünden, wüßte er selbst es doch nicht. Es ist alles
durchwebt von Vermutung." [Xenophanes von Kolophon - Popper]

Wolfgang Kieckbusch

unread,
Nov 9, 2011, 10:14:25 AM11/9/11
to
On 9 Nov., 10:10, bastiong...@10gebote.de (Thomas Bastion) wrote:
> Ein Volltreffer auf Teneriffa wäre ja keine Warnung
> mehr gewesen, feiger Kieckbusch!

Erkläre, warum du mich "feige" nennst.

W.K.

Thomas Bastion

unread,
Nov 9, 2011, 2:29:52 PM11/9/11
to
Weil Du Dich hinterm Internet versteckst, anstatt zum Duell anzureisen.
Die Degen, Keulen, Hellebarden liegen bereit! Und weil Du ständig alle,
die Du nicht magst, als "feige Anonymlinge" beschimpfst, anstatt mal ein
paar Argumente zu präsentieren.

Thomas

Holger Korn

unread,
Nov 10, 2011, 3:35:52 AM11/10/11
to
Am 09.11.2011 14:21:51 schrieb Franz Glaser:


>> http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=2005%20YU55;orb=1;cov=0;log=0;cad=1#cad
>>
>
> Unglaublich, wieviele Stellen hinterm Komma "die" glauben.

nix glauben - das ist ausgerechnet.




--
cu |_|
|olger

Franz Glaser

unread,
Nov 10, 2011, 4:21:41 AM11/10/11
to
Da geh ich von der Meßgenauigkeit der mechanischen Elemente (bei den
rumpelnden Fernrohren) aus, die ich nicht für so besonders hoch
einschätze. Und die Luft, durch die sie guggen müssen.

Ich möchte das mit einem Beispiel illustrieren:

Mein Freund hatte eine Halle in einem Altbau. Er hat einen jungen
Ingenieur angewiesen, das Volumen der Halle zu messen, weil er einen
Ventilator für die Halle installieren soll.
Der Ingenieur hat Länge, Breite und Höhe auf cm genau gemessen, auch die
Fensternischen und dann ist er bei den Kubikmetern auf 6 Stellen hinterm
Komma genau dahergekommen.
Mein Freund hat ihn gefeuert.
Das ist schon lang her. Heutige arbeitsrechtliche Bestimmungen würden
das Feuern eines solchen, fürs Haus gefährlichen Deppen nicht mehr zulassen.

Ich gebe zu, daß ich kein Fachmann für die Fernrohre der Astronomen bin
und daß ich nur "nach dem Gefühl als mechanisch denkender Mensch" bei
solch langen Zahlenschwänzen das Grinsen nicht verbeißen kann. Irgendwo
nach 6-7 Stellen ist Ende der Fahnenstange, dahinter rauschts.

Pi = 355/113 -> mehr nüschd ;-))

Aber gottseidank hat der Brocken nicht eingeschlagen.

Friz Knauer

unread,
Nov 10, 2011, 5:08:50 AM11/10/11
to
Am 10.11.2011 10:21, schrieb Franz Glaser:


>
>
> Mein Freund hatte eine Halle in einem Altbau. Er hat einen jungen
> Ingenieur angewiesen, das Volumen der Halle zu messen,

Dein Freund muß ganz schön dämlich sein, wenn er einen Ingenieur zum
Volumenberechnen braucht, oder warst da das selber?


--
Friz

Uwe Hercksen

unread,
Nov 10, 2011, 5:56:16 AM11/10/11
to


Franz Glaser schrieb:
>
> Unglaublich, wieviele Stellen hinterm Komma "die" glauben.
>
Hallo,

sie "messen" sogar die "Time Uncertainty (minutes)" bis auf Nanosekunden
"genau".

Bye

Alexander Landau

unread,
Nov 10, 2011, 6:31:53 AM11/10/11
to
Franz Glaser schrieb:

> Am 10.11.2011 09:35, schrieb Holger Korn:
>> Am 09.11.2011 14:21:51 schrieb Franz Glaser:
>>
>>
>>>> http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=2005%20YU55;orb=1;cov=0;log=0;cad=1#cad
>>>>
>>>
>>> Unglaublich, wieviele Stellen hinterm Komma "die" glauben.
>>
>> nix glauben - das ist ausgerechnet.
>
> Da geh ich von der Meßgenauigkeit der mechanischen Elemente (bei den
> rumpelnden Fernrohren) aus, die ich nicht für so besonders hoch
> einschätze. Und die Luft, durch die sie guggen müssen.

Da gehst Du von Falschem aus:

http://echo.jpl.nasa.gov/introduction.html

Hättest Du auch auch selber recherchieren können - so ist der
Stänkerversuch "die glauben" nach hinten losgegangen:-)

Alex

Holger Korn

unread,
Nov 10, 2011, 8:33:13 AM11/10/11
to
Am 10.11.2011 10:21:41 schrieb Franz Glaser:


>> nix glauben - das ist ausgerechnet.
>
>
> Da geh ich von der Meßgenauigkeit der mechanischen Elemente (bei den

nicht messen - das ist ausgerechnet.

> nach 6-7 Stellen ist Ende der Fahnenstange, dahinter rauschts.

du kannst fast beliebig lange Zahlenwerte ausrechnen.




--
cu |_|
|olger

René Schuster

unread,
Nov 10, 2011, 8:47:07 AM11/10/11
to
On 2011-11-10 12:21, Franz Glaser wrote:

> Ich gebe zu, daß ich kein Fachmann für die Fernrohre der Astronomen bin
> und daß ich nur "nach dem Gefühl als mechanisch denkender Mensch" bei
> solch langen Zahlenschwänzen das Grinsen nicht verbeißen kann.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass Du eine falchse Vorstellung davon
hast wie das funktioniert. Die Berechnung der Bahn erfolgt nicht
aufgrund einer einzelne Beobachtung durch ein "rumpelndes Fernrohr"[1],
sondern durch Langzeitbeobachtung und Analyse der Bewegung relativ zum
Fixsternhintergrund, zur Sonne, etc. Je mehr Messpunkte und je länger
der Beobachtungszeitraum, umso höher ist die Messgenauigkeit.

f'up de.sci.astronomie

[1] <http://neat.jpl.nasa.gov/neatoschincam.htm>
--
rs

Franz Glaser

unread,
Nov 10, 2011, 9:05:25 AM11/10/11
to
So ganz unbelastet bin ich ja mit Meßtechnik nicht, schließlich ist sie
mein Beruf ... Und daß man die Genauigkeit mit vielen Mittelungen
verbessern kann ist mir nicht neu. Auch die Wunderwerke der
Bildbearbeitung in den letzten Jahrzehnten lassen mich mit offenem Mund
dastehen - und diese Technik kommt ja nicht von nix.

Aber wie viele Mittelungen sind notwendig, um auf solche Zahlenschwänze
zu kommen?


Je älter ich werde, desto ungläubiger werde ich gegen alles Wissen.

Alexander Landau

unread,
Nov 10, 2011, 10:45:17 AM11/10/11
to
Franz Glaser schrieb:

> Aber wie viele Mittelungen sind notwendig, um auf solche Zahlenschwänze
> zu kommen?

Bzgl. der Radarbeobachtungen ist in dem verlinkten Artikel die
Genauigkeit mit bis zu 10^-9 angegeben. Klingt glaubwürdig, wenn zur
Positionsbestimmung die Laufzeiten der Radarsignale benutzt werden und
deckt sich mit dem weiter oben verlinkten Radarbild von 2005 YU-55
(Res. im Meterbereich, Entf. 10^9 m).

> Je älter ich werde, desto ungläubiger werde ich gegen alles Wissen.

Ungläubig werde ich, wenn Wissenschaftlern der NASA mal eben
unterstellt wird, sie hätten im 1.Semester bei Fehlerrechnung-
/Betrachtung gepennt, weil anscheinend davon ausgegangen wird, daß zur
Positionsbestimmung irgendwelche Teilkreise an Fernrohrmontierungen in
zugigen Observatoriumskuppeln abgelesen werden müssen ;-)

Alex

Uwe Hercksen

unread,
Nov 10, 2011, 10:56:40 AM11/10/11
to


Alexander Landau schrieb:

> Ungläubig werde ich, wenn Wissenschaftlern der NASA mal eben
> unterstellt wird, sie hätten im 1.Semester bei Fehlerrechnung-
> /Betrachtung gepennt, weil anscheinend davon ausgegangen wird, daß zur
> Positionsbestimmung irgendwelche Teilkreise an Fernrohrmontierungen in
> zugigen Observatoriumskuppeln abgelesen werden müssen ;-)

Hallo,

nun ja, wenn sie dann aber einen Zeitfehler in Minuten bis auf
Nanosekunden genau angeben.....

Bye

Alexander Landau

unread,
Nov 10, 2011, 11:16:35 AM11/10/11
to
Uwe Hercksen schrieb:

> nun ja, wenn sie dann aber einen Zeitfehler in Minuten bis auf
> Nanosekunden genau angeben.....

Könntest Du das mal verlinken, damit ich nicht vom Glauben abfallen
muß?

THX Alex

Franz Glaser

unread,
Nov 10, 2011, 11:51:46 AM11/10/11
to
Die Erdachse rumpelt

Thomas Koller

unread,
Nov 10, 2011, 1:52:22 PM11/10/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
> Pi = 355/113 -> mehr nüschd ;-))

Du willst das aber nicht zufällig per Gesetz vorschreiben lassen, so
wie es in einem amerikanischen Bundesstaat mal geplant war?

> Aber gottseidank hat der Brocken nicht eingeschlagen.

Gut dass du nicht unter Mathematiker oder Astronomen gegangen bist,
dann würden wir wohl noch im Mittelalter leben. ;-)

Einige Leute haben sich nicht mit ein paar Stellen begnügt, sondern
das mittlerweil auf 5 Billionen Stellen berechnet, auch wenn sich
der praktische Nutzen in Grenzen hält.

Tom

Thomas Koller

unread,
Nov 10, 2011, 1:56:46 PM11/10/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
> Aber wie viele Mittelungen sind notwendig, um auf solche Zahlenschwänze
> zu kommen?

Dabei geht es weniger um Mittelungen, sondern um genug Zeit zwischen
den Beobachtungen. Wenn du nur wenige Positionsdaten hast, aber die
sehr oft misst, dann ist das Ergebnis trotzdem eine eher ungenaue Bahn.

Wenn du dagegen die Bahn über einen langen Zeitraum verfolgen kannst,
wird die Bahnberechnung sehr genau, selbst wenn die Einzelmessungen
nicht so extrem genau sind.

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 10, 2011, 3:51:17 PM11/10/11
to
Am 10.11.2011 19:52, schrieb Thomas Koller:

>> Pi = 355/113 -> mehr nüschd ;-))

> Du willst das aber nicht zufällig per Gesetz vorschreiben lassen, so
> wie es in einem amerikanischen Bundesstaat mal geplant war?

US-laws sind was fürs Hobby-Heftl.

Nöö, dieses Pi ist praktisch gewesen für die pure Integerrechnung in FORTH.

Gerald Gruner

unread,
Nov 10, 2011, 6:00:59 PM11/10/11
to
Franz Glaser schrieb am 10.11.11:

> Mein Freund hatte eine Halle in einem Altbau. Er hat einen jungen
> Ingenieur angewiesen, das Volumen der Halle zu messen, weil er einen
> Ventilator für die Halle installieren soll.
> Der Ingenieur hat Länge, Breite und Höhe auf cm genau gemessen, auch die
> Fensternischen und dann ist er bei den Kubikmetern auf 6 Stellen hinterm
> Komma genau dahergekommen.

Angeblich von Gauß:
"Durch nichts erweist sich mathematischer Unverstand deutlicher als in
einem Übermaß an Genauigkeit beim Zahlenrechnen"...

> Mein Freund hat ihn gefeuert.

Das war vielleicht etwas überzogen.

MfG
Gerald

--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.

Franz Glaser

unread,
Nov 11, 2011, 2:58:40 AM11/11/11
to
Am 11.11.2011 00:00, schrieb Gerald Gruner:
> Franz Glaser schrieb am 10.11.11:
>
>> Mein Freund hatte eine Halle in einem Altbau. Er hat einen jungen
>> Ingenieur angewiesen, das Volumen der Halle zu messen, weil er einen
>> Ventilator für die Halle installieren soll.
>> Der Ingenieur hat Länge, Breite und Höhe auf cm genau gemessen, auch die
>> Fensternischen und dann ist er bei den Kubikmetern auf 6 Stellen hinterm
>> Komma genau dahergekommen.
>
> Angeblich von Gauß:
> "Durch nichts erweist sich mathematischer Unverstand deutlicher als in
> einem Übermaß an Genauigkeit beim Zahlenrechnen"...
>
>> Mein Freund hat ihn gefeuert.
>
> Das war vielleicht etwas überzogen.
>
> MfG
> Gerald

Wie ich an anderer Stelle beschrieben habe, wäre er für eine leitende
Funktion vorgesehen gewesen. So ein mittelgroßer Betrieb kann sich nicht
leisten, unfähige Akademiker für nix durchzufüttern.

Uwe Hercksen

unread,
Nov 11, 2011, 5:03:19 AM11/11/11
to


Alexander Landau schrieb:
> Könntest Du das mal verlinken, damit ich nicht vom Glauben abfallen
> muß?

Hallo,

na an der schon genannten Stelle:
in der Spalte Time Uncertainty (minutes)
1.56186628165465

10^-14 Minuten sind nur mal eben 6,0E-13 Sekunden, das sind sogar 0,6
Pikosekunden, also noch weit unter Nanosekunden. Schon etwas heftig für
einen Zeitfehler in Minuten.

Bye

Franz Glaser

unread,
Nov 11, 2011, 5:29:52 AM11/11/11
to
Nun gut, durch die digitalrechnerische Pseudogenauigkeit tappen eben
viele Leute rein. Astronomen SOLLTEN ES BESSER WISSEN und die digits
einbremsen! Solche Zahlenschwänze sind unkeusch.

In meiner analogen Elektrotechnik reicht es MEIST schon, wenn eine
Messung auf 1 % genau ist, als extrem gilt 0,01% und das glaubt eh
keiner mehr wirklich. Die Maschinenbauer bewundern wir, die sind uns um
2 Zehnerpotenzen voraus, wenn wir Elektriker ihnen für konstante
Umweltbedingungen sorgen UND ihre Meßtechnik digitalisieren.

Atomuhr, daß ich nicht lache! Auf dem Weg zum Ablesen ist alles hin.

Alexander Landau

unread,
Nov 11, 2011, 10:53:32 AM11/11/11
to
Uwe Hercksen schrieb:

> na an der schon genannten Stelle:
> http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=2005%20YU55;orb=1;cov=0;log=0;cad=1#cad
> in der Spalte Time Uncertainty (minutes)
> 1.56186628165465

Okay, ich konnte meinen IE doch noch überreden, o.g. Link zu öffnen.
Sieht aus, wie der numerisch generierte Output eines Bahnelement-
rechners. Vielleicht wurde beim Input vergessen, irgend ein Häkchen zu
setzen;-) Wie dem auch sei, da man die Fehlerabschätzung der ersten
Tabelle entnehmen kann, finde ich das auch nicht weiter tragisch.

Gruß Alex

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 5:09:24 AM11/12/11
to
Alexander Landau wrote:

> Wie dem auch sei, da man die Fehlerabschätzung der ersten
> Tabelle entnehmen kann, finde ich das auch nicht weiter
> tragisch.

o nein, nur lächerlich

lange Pfauenfedern

gl
--
Genesis für Wissenschaftler von heute:
Am ersten Tag fragt Gott die Juraprofessoren, ob er die Welt
erschaffen dürfe und wem er haftet und wenn das geklärt ist,
dann fragt er die Physikprofessoren, wie.

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 5:21:16 AM11/12/11
to
Die Zahl Wurzel aus 3 oder Pi kann ich auf einen beliebig langen
Schwanz ausrechnen aber ein Meßergebnis nicht.

Thomas Koller

unread,
Nov 12, 2011, 5:25:02 AM11/12/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
> Nun gut, durch die digitalrechnerische Pseudogenauigkeit tappen eben
> viele Leute rein. Astronomen SOLLTEN ES BESSER WISSEN und die digits
> einbremsen!

Astronomen wissen es (meist) eh besser, nur gehen sie davon aus das der
Leser selbst mitdenkt.

Gerade bei solch automatisch generierten Daten mit sehr heterogenem
Quellmaterial ist der Aufwand für jede einzelne Zahl eine sinnvolle
Stellenanzahl auszudenken unpraktikabel. Von manchen Objekten hat man
nur sehr unpräzise Bahndaten, von manchen sehr genaue. Wenn die
Genauigkeit der Daten von Interesse ist, gibt man in einer eigenen Spalte
das Ergebnis der Fehlerrechnung an.

> Solche Zahlenschwänze sind unkeusch.

Nicht in solchen automatischen Tabellen für ein bestimmtes Zielpublikum
und automatische Weiterverarbeitung.

> In meiner analogen Elektrotechnik reicht es MEIST schon, wenn eine
> Messung auf 1 % genau ist, als extrem gilt 0,01% und das glaubt eh
> keiner mehr wirklich.

Spricht ja nix dagegen, wenn das für den Anwendungsfall ausreicht. Oft
muss sich mit Genauigkeiten begnügen, die sogar weit über der Messgröße
liegen, trotzdem kann es hilfreich sein, wenn man damit die Größenordnung
abschätzen kann, in die sich der Wert in der Zukunft entwickeln kann.
Nur wenn alle Welt mit deinen Genauigkeitskriterien
rechnen würde, wäre vieles der heutigen Technik gar nicht möglich.
Gerade bei Bahnberechnungen können für Objekte mit guten Langzeitdaten
sehr hohe Genauigkeiten erzielt werden. Mit deiner 1% Fehlertoleranz
hat das lang nichts mehr zu tun.

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 5:31:21 AM11/12/11
to
Schimären. Vortäuschen von Kompetenz. Imponiergehabe.

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 5:38:00 AM11/12/11
to
Thomas Koller wrote:

>> Solche Zahlenschwänze sind unkeusch.
>
> Nicht in solchen automatischen Tabellen für ein bestimmtes
> Zielpublikum und automatische Weiterverarbeitung.

ich sehe das anders - aber ich habe ja nichts zu sagen ;-)

Das bestimmte Zielpublikum soll staunen - und Geld locker machen.
Steuergeld.

Wehe wenn all diese akademischen, pseudonaturwissenschaftlichen
Blasen einmal platzen.

Robert Rohling

unread,
Nov 12, 2011, 5:35:09 AM11/12/11
to
Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote in news:4ebe4975$0$1574
$91ce...@newsreader04.highway.telekom.at:

> Holger Korn wrote:
>
>> Am 10.11.2011 10:21:41 schrieb Franz Glaser:
>>
>>
>>>> nix glauben - das ist ausgerechnet.
>>>
>>>
>>> Da geh ich von der Meßgenauigkeit der mechanischen Elemente
>>> (bei den
>>
>> nicht messen - das ist ausgerechnet.
>>
>>> nach 6-7 Stellen ist Ende der Fahnenstange, dahinter rauschts.
>>
>> du kannst fast beliebig lange Zahlenwerte ausrechnen.
>>
>
> Die Zahl Wurzel aus 3 oder Pi kann ich auf einen beliebig langen
> Schwanz ausrechnen aber ein Meßergebnis nicht.


Man muß aber auch noch wissen, was man da überhaupt messen tut.


Gruß R.R.



--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

FritzS

unread,
Nov 12, 2011, 6:07:04 AM11/12/11
to
Am 10.11.11 12:31, schrieb Alexander Landau:
> Da gehst Du von Falschem aus:
>
> http://echo.jpl.nasa.gov/introduction.html

<http://www.oculum.de/newsletter/astro/100/40/9/149.fo6os.asp#3>

--
Fritz

Alexander Landau

unread,
Nov 12, 2011, 6:09:41 AM11/12/11
to
Franz Glaser schrieb:

> Alexander Landau wrote:
>
>> Wie dem auch sei, da man die Fehlerabschätzung der ersten
>> Tabelle entnehmen kann, finde ich das auch nicht weiter
>> tragisch.
>
> o nein, nur lächerlich
>
> lange Pfauenfedern
>
> gl

Dein Weltbild darfst Du gerne für Dich behalten, besonders wenn es auf
Ahnungslosigkeit beruht.

Schönes Wochenende

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 6:29:34 AM11/12/11
to
was ist denn das 4n Weisheit?

Bei den Waagen hats die "Strich´" schon lang vor den
Digitalrechnern gegeben, mit denen sich jetzt die Schulbuben 12
Stellen hinterm Dp vorspinnen und mehr.

Holger Korn

unread,
Nov 12, 2011, 10:31:51 AM11/12/11
to
Am 12.11.2011 11:21:16 schrieb Franz Glaser:


>> du kannst fast beliebig lange Zahlenwerte ausrechnen.
>>
>
> Die Zahl Wurzel aus 3 oder Pi kann ich auf einen beliebig langen
> Schwanz ausrechnen aber ein Meßergebnis nicht.

wenn du keine Nachkommastellen möchtest änderst du einfach die Einheit.
und schon werden aus Lichtjahren die gewünschten Nanometer.

an der Geneuigkeit der errechneten Zahlenwerte ändert das aber nichts.


--
cu |_|
|olger

Fred Kinleborg

unread,
Nov 12, 2011, 1:02:46 PM11/12/11
to
Am 09.11.2011 10:36, schrieb Wolfgang Kieckbusch:

> On 9 Nov., 09:30, adlerho...@ural.ru (Karl von Adlerblick) wrote:
>> "Ein etwa 400 Meter großer Asteroid ist in der Nacht ohne Zwischenfälle
>> nahe an der Erde vorbeigeflogen.
>
> Ja - feiger Anonymer - 80.000 km entfernt von der Erde . . .

Kennst Du den Durchmesser der Erde?

Kennst Du die Dimensionen des Weltalls?

Mein Auto hat gerade die 80.000 km voll gemacht.

Warum habe ich das Gefühl, Du empfindest 80.000 km
als extrem viel?

Und warum habe ich das Gefühl, Du empfindest Dich
als sehr mutig?

--



Matthias Kern

unread,
Nov 12, 2011, 1:33:53 PM11/12/11
to
In Angesicht eines 400m großen Asteroiden, ja!

Wäre die dimensionierung andersrum, der Asteroid 80.000 km Durchmesser
und 400 m an der Erde vorbeigeschrabbt, dann hätte ich vielleicht auch
noch vorher mein Geld verprasst.

--
Robin Hood - Pleitier und Nazi
Lothar Wedell
Hans-Schumacher-Str. 27
13127 Berlin

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 2:42:11 PM11/12/11
to
Gar so viel Weltbild habe ich eh nicht. Nur der Respekt vor den neuen
Kleidern des Kaisers hält sich in Grenzen.

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 2:43:59 PM11/12/11
to
Erzählst du solchen Schmonzes auch deinen Studenten bei der Vorlesung?
Oder deinem Prof bei der Prüfung?

Franz Glaser

unread,
Nov 12, 2011, 2:59:11 PM11/12/11
to
Das Zahlenspiel ist mir eher lästig...

Interessant wäre gewesen,

- - - ab welcher Nähe die Kartoffel trotz dieser Geschwindigkeit
hereingeplumpst wäre und - um ein wie vielfaches sie vorbei gesaust ist.

Mein gefürchteter Physikprofessor hätte mich an den Ohren gezogen und
irgendwas von 11.000km/h Fluchtgewschwindigkeit unserer Erde habe ich
noch ganz weit hinten in Erinnerung - oder sinds 11.000 m/s? ;-)).

So wäre sie vielleicht ganz flach aufgeschlagen und dann wieder weg
geflogen?

René Schuster

unread,
Nov 13, 2011, 3:54:24 AM11/13/11
to
On 2011-11-12 22:59, Franz Glaser wrote:

> Interessant wäre gewesen,
>
> - - - ab welcher Nähe die Kartoffel trotz dieser Geschwindigkeit
> hereingeplumpst wäre

Bei etwa 0 km.

> Mein gefürchteter Physikprofessor hätte mich an den Ohren gezogen und
> irgendwas von 11.000km/h Fluchtgewschwindigkeit unserer Erde habe ich
> noch ganz weit hinten in Erinnerung - oder sinds 11.000 m/s? ;-)).

11.200 m/s.

<http://de.wikipedia.org/wiki/Fluchtgeschwindigkeit>

--
rs

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 4:07:25 AM11/13/11
to
Am 13.11.2011 09:54, schrieb René Schuster:
> On 2011-11-12 22:59, Franz Glaser wrote:
>
>> Interessant wäre gewesen,
>>
>> - - - ab welcher Nähe die Kartoffel trotz dieser Geschwindigkeit
>> hereingeplumpst wäre
>
> Bei etwa 0 km.

Daß ich da nicht selber drauf gekommen bin :-(

"man" wird alt.

>> Mein gefürchteter Physikprofessor hätte mich an den Ohren gezogen und
>> irgendwas von 11.000km/h Fluchtgewschwindigkeit unserer Erde habe ich
>> noch ganz weit hinten in Erinnerung - oder sinds 11.000 m/s? ;-)).
>
> 11.200 m/s.

wußt ichs doch!

> <http://de.wikipedia.org/wiki/Fluchtgeschwindigkeit>

Deswegen müssens so dick sein, die Raketen. Bei 11.200 km/h wäre das
Mondfliegen viel preisgünstiger. Und natürlich umweltschonender, aber
das ist da auch egal.

GL ;-o)

Holger Korn

unread,
Nov 13, 2011, 7:47:01 AM11/13/11
to
Am 12.11.2011 20:43:59 schrieb Franz Glaser:


>> wenn du keine Nachkommastellen möchtest änderst du einfach die Einheit.
>> und schon werden aus Lichtjahren die gewünschten Nanometer.
>>
>> an der Geneuigkeit der errechneten Zahlenwerte ändert das aber nichts.
>>
>
> Erzählst du solchen Schmonzes auch deinen Studenten bei der Vorlesung?
> Oder deinem Prof bei der Prüfung?

an Tatsachen führt nunmal kein Weg vorbei.


Beispiel:

0,00001234567 lj sind

1.1679655671376E+20 nm


wie zu erkennen ist sind plötzlich keine Nachkommastellen vorhanden.
zufrieden?


--
cu |_|
|olger

Robert Rohling

unread,
Nov 13, 2011, 8:10:40 AM11/13/11
to
Holger Korn <spu...@gmx.de> wrote in news:fykowuqz...@spunk.my-
fqdn.de:

> Am 12.11.2011 20:43:59 schrieb Franz Glaser:
>
>
>>> wenn du keine Nachkommastellen möchtest änderst du einfach die
Einheit.
>>> und schon werden aus Lichtjahren die gewünschten Nanometer.
>>>
>>> an der Geneuigkeit der errechneten Zahlenwerte ändert das aber
nichts.
>>>
>>
>> Erzählst du solchen Schmonzes auch deinen Studenten bei der
Vorlesung?
>> Oder deinem Prof bei der Prüfung?
>
> an Tatsachen führt nunmal kein Weg vorbei.
>
>
> Beispiel:
>
> 0,00001234567 lj sind
>
> 1.1679655671376E+20 nm

und das ist schonmal grottenfalsch!


0,00001234567 lj =


0,00001234567 * 299792458 * 3600 * 24 * 365,25
(Schaltjahr nicht vergessen)

= 1,16799056373426605136E20 nm

= 116799056373426605136 nm


Ein bißchen Genauigkeit muß schon sein!

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 10:36:38 AM11/13/11
to
Am 13.11.2011 14:10, schrieb Robert Rohling:

> = 116799056373426605136 nm
>
> Ein bißchen Genauigkeit muß schon sein!
>
> Gruß R.R.

Das Außenthermometer an meinem Auto macht 0,5° Sprünge. Da bin ich
richtig eifersüchtig!

Ich werde bei BMW ein anderes Thermometer verlangen mit mindestens 7
Stellen hinterm Komma. Ob die stimmen ist egal, Hauptsache, wenn ich was
zum Ablesen hab, was neowissenschaftlich-aufgeblasenes zum Angeben, wenn
mal ein Astronom mitfährt!

Thomas Koller

unread,
Nov 13, 2011, 10:41:30 AM11/13/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
>>> Solche Zahlenschwänze sind unkeusch.
>>
>> Nicht in solchen automatischen Tabellen für ein bestimmtes
>> Zielpublikum und automatische Weiterverarbeitung.
>
> ich sehe das anders - aber ich habe ja nichts zu sagen ;-)
>
> Das bestimmte Zielpublikum soll staunen - und Geld locker machen.
> Steuergeld.

Das mag ja in deinem Berufsumfeld so funktionieren, aber du solltest
da nicht von deinem laschen Umgang mit Zahlen auf andere schliessen.
Klar, wie in anderen Berufen gibt es auch unter Astronomen schwarze
Schafe, aber im Allgemeinen werden die mit der Zeit aufgedeckt.

Nimm einfach mal eine andere Berufsgruppe, z.b. Erfinder, was die
manchmal den Leuten für Unsinn einreden, und damit Geld scheffeln,
geht auf keine Kuhhaut mehr. ;-)

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 10:49:26 AM11/13/11
to
Am 13.11.2011 16:41, schrieb Thomas Koller:

>> Das bestimmte Zielpublikum soll staunen - und Geld locker machen.
>> Steuergeld.

> Das mag ja in deinem Berufsumfeld so funktionieren, aber du solltest
> da nicht von deinem laschen Umgang mit Zahlen auf andere schliessen.

Das sagst grad du ;->

Der lasche Umgang mit Zahlen ist an dieser Stelle nicht meine Sauerei.
Hier beschreibe ich des Kaisers neue Kleider. Mit dem Eingangsposting
habe ichs harmlos formuliert, wohl ahnend, was für Ausreden
dahergerittert werden.

Genaue Zahlen aufzutischen, die einfach nur Glitzer und Glamour sind,
das gehört sich nicht. Dafür gibt es Anstandsregeln, die in anderen
Berufen sogar gesetzlich geregelt sind, in der Wägetechnik und in der
Eichung allgemein.

Ich habe illustrative Beispiele genannt, die auch einem Akademiker wie
dir einleuchten müssen. Hochnäsigkeit steht dir nicht zu.

kai-martin knaak

unread,
Nov 13, 2011, 12:03:21 PM11/13/11
to
Holger Korn wrote:

> 0,00001234567 lj sind
>
> 1.1679655671376E+20 nm
>
>
> wie zu erkennen ist sind plötzlich keine Nachkommastellen vorhanden.
> zufrieden?

Dass das Problem nicht in den Nachkommastellen an sich, sondern in
durch die Zahlenangabe suggerierten Genauigkeit liegt, ist Dir schon
bewusst, oder? Das Zauberwort in diesem Zusammenhang sind die
"signifikanten Stellen". Dein Lichtjahr-Beispiel hat sieben
signifikante Stellen. Das entspricht einer Genauigkeit von
(delta x)/x = 1e-7.
Die Nanometer-Angabe darunter hat fünfzehn signifikante Stellen,
also eine Genauigkeit von 1e-15.

Dass man Genauigkeiten nicht einfach durch Umrechnung steigern kann,
liegt auf der Hand. Tatsächlich wurde schlicht die Fehlerfortpflanzung
ignoriert. Der Ausgangswert hat eine Ungenauigkeit von mindestens
0,000000000001 lj. Das entspricht etwa 1e13 nm. Alles, was in der
Naometerangabe über die siebte signifikante Stelle hinaus geht, hat
keinen inhaltlichen Wert mehr, sondern dient maximal der grafischen
Verschönerung.

---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 2:09:59 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 18:03, schrieb kai-martin knaak:
> Holger Korn wrote:
>
>> 0,00001234567 lj sind
>>
>> 1.1679655671376E+20 nm
>>
>>
>> wie zu erkennen ist sind plötzlich keine Nachkommastellen vorhanden.
>> zufrieden?
>
> Dass das Problem nicht in den Nachkommastellen an sich, sondern in
> durch die Zahlenangabe suggerierten Genauigkeit liegt, ist Dir schon
> bewusst, oder? Das Zauberwort in diesem Zusammenhang sind die

Offensichtlich nicht! Hier°° allgemein offensichtlich nicht.

> "signifikanten Stellen". Dein Lichtjahr-Beispiel hat sieben
> signifikante Stellen. Das entspricht einer Genauigkeit von
> (delta x)/x = 1e-7.
> Die Nanometer-Angabe darunter hat fünfzehn signifikante Stellen,
> also eine Genauigkeit von 1e-15.
>
> Dass man Genauigkeiten nicht einfach durch Umrechnung steigern kann,
> liegt auf der Hand. Tatsächlich wurde schlicht die Fehlerfortpflanzung
> ignoriert. Der Ausgangswert hat eine Ungenauigkeit von mindestens
> 0,000000000001 lj. Das entspricht etwa 1e13 nm. Alles, was in der
> Naometerangabe über die siebte signifikante Stelle hinaus geht, hat
> keinen inhaltlichen Wert mehr, sondern dient maximal der grafischen
> Verschönerung.

Vortäuschung von Genauigkeit, Roßtäuscherei!

> ---<)kaimartin(>---

Thomas Koller

unread,
Nov 13, 2011, 3:39:17 PM11/13/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
>>> Das bestimmte Zielpublikum soll staunen - und Geld locker machen.
>>> Steuergeld.
>
>> Das mag ja in deinem Berufsumfeld so funktionieren, aber du solltest
>> da nicht von deinem laschen Umgang mit Zahlen auf andere schliessen.
>
> Das sagst grad du ;->
>
> Der lasche Umgang mit Zahlen ist an dieser Stelle nicht meine Sauerei.

Doch, oder von wem stammt denn "Pi = 355/113 -> mehr nüschd"

_Immer_ diese Näherung zu nehmen, auch wenn die Rechnung eine
höhere Genauigkeit erfordert _ist_ ein lascher Umgang der zu
falschen Ergebnissen führt.

Das haben schonmal ein paar Amerikaner probiert die Pi per Gesetz
festlegen wollten. *g*

> Hier beschreibe ich des Kaisers neue Kleider. Mit dem Eingangsposting
> habe ichs harmlos formuliert, wohl ahnend, was für Ausreden
> dahergerittert werden.

Es ist offenbar weniger ein Problem der Zahlen, als derjenigen die
sie falsch interpretieren.

> Genaue Zahlen aufzutischen, die einfach nur Glitzer und Glamour sind,
> das gehört sich nicht. Dafür gibt es Anstandsregeln, die in anderen
> Berufen sogar gesetzlich geregelt sind, in der Wägetechnik und in der
> Eichung allgemein.

Gerade in der Astronomie und bei Bahnberechnungen ist Fehlerrechnung
nun wirklich keine neue Erkenntnis, auch wenn dir das vielleicht
nicht gefällt. Und es ist auch nicht ungewöhnlich dass man die
Fehlerrechnung nur dann macht, wenn man sich davon einen Mehrwert
verspricht. Allerdings setzen sie auch ein Grundwissen voraus,
einem kompletten technischen Laien wird das nicht allzuviel sagen,
dem muss man das dann entsprechend aufbereiten. Laien kann man
auch mit Angabe des "Fehlers" verwirren, wenn die sich plötzlich
wundern dass der echte Wert mit neuen genaueren Messdaten plötzlich
ausserhalb des angegebenen Bereichs liegen.

> Ich habe illustrative Beispiele genannt, die auch einem Akademiker wie
> dir einleuchten müssen. Hochnäsigkeit steht dir nicht zu.

Sorry dass ich mich vor deinen Räubergeschichten nicht ihn Ehrfurcht
verneige, aber die haben mit den kritisierten Zahlenkolonnen eigentlich
gar nichts zu tun.

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 3:49:12 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 21:39, schrieb Thomas Koller:

> Doch, oder von wem stammt denn "Pi = 355/113 -> mehr nüschd"
>
> _Immer_ diese Näherung zu nehmen

jo mei

;-o

Thomas Koller

unread,
Nov 13, 2011, 3:50:19 PM11/13/11
to
In de.sci.astronomie kai-martin knaak <k...@familieknaak.de> wrote:
> Holger Korn wrote:
>
>> 0,00001234567 lj sind
>>
>> 1.1679655671376E+20 nm
>>
>>
>> wie zu erkennen ist sind plötzlich keine Nachkommastellen vorhanden.
>> zufrieden?
>
> Dass das Problem nicht in den Nachkommastellen an sich, sondern in
> durch die Zahlenangabe suggerierten Genauigkeit liegt, ist Dir schon
> bewusst, oder?

Da fällt mir ein Witz ein:

Es gab da mal einen Museumswärter, nennen wir ihn Franz, der erzählte
einem Besucher, dass das Skelett 2.000.004 Jahre alt sei. Der Besucher
staunte wie man denn das so genau wissen könne. Da erklärt ihm der
Franz, dass ein Wissenschaftler bei der letzten Renovierung das
Skelett untersucht hätte, und der hat ihm gesagt es sei 2 Mio Jahre
alt. Und die Renovierung ist jetzt 4 Jahre her. ;-)

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 3:56:52 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 21:50, schrieb Thomas Koller:

> Da fällt mir ein Witz ein:
>
> Es gab da mal einen Museumswärter, nennen wir ihn Franz

Du, ich habe schon 2 Witze erzählt, die du aufgeblasener Akademiker
nicht verstanden hast.

1. den mit den 6 Stellen hinterm Komma fürs Gebläse

2. den mitn Pi

Robert Rohling

unread,
Nov 13, 2011, 3:53:58 PM11/13/11
to
Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote in news:4ec02d46$0$18698
$91ce...@newsreader03.highway.telekom.at:

> Am 13.11.2011 21:39, schrieb Thomas Koller:
>
>> Doch, oder von wem stammt denn "Pi = 355/113 -> mehr nüschd"
>>
>> _Immer_ diese Näherung zu nehmen
>
> jo mei

Gott wie umständlich!

Pi= 3,14159265358979323846264338327950288

da brauchts keinen Rechner...

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 4:25:29 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 21:53, schrieb Robert Rohling:
> Franz Glaser<franz.gl...@gmail.com> wrote:
>> Am 13.11.2011 21:39, schrieb Thomas Koller:
>>
>>> Doch, oder von wem stammt denn "Pi = 355/113 -> mehr nüschd"
>>>
>>> _Immer_ diese Näherung zu nehmen
>>
>> jo mei
>
> Gott wie umständlich!
>
> Pi= 3,14159265358979323846264338327950288
>
> da brauchts keinen Rechner...
>
>
> Gruß R.R.

Jetzt schreib ich dirs nochmal dazu, damit auch du weißt, worums geht:
FORTH.

FORTH rechnet mit Integerzahlen, normalerweise 16 bit. 32 Bit sind da
DOUBLE PRECISION für Zwischenergebnisse und für Akkumulatoren.

Wenn ich da mit Pi multipliziere, dann multipliziere ich mit 355 auf
eine Double-precision-Zahl aufn Stack und danach dividiere ich wieder
runter mit 113 auf 16 bit mit -32767 bis +32767 range.

Für die übliche Meßtechnik reicht das vollkommen, weils kaum einen
A/D-Wandler gibt, der so genau ist, daß er mir da über wäre zum
Dosieren. Zum Angeben schon aber ich bin ja kein Angeber.

Selbst Brückenwaagen dürfen keine höhere Genauigkeit vortäuschen als sie
tatsächlich haben, da reicht so ein 16-Bit Integer auch. Da werden dann
5kg oder 10kg oder 20kg Sprünge in der Anzeige gemacht.


Angeberei ist was für Unis, wo Papa Staat alles zahlt.


GL

Robert Rohling

unread,
Nov 13, 2011, 5:31:36 PM11/13/11
to
Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote in
news:4ec035c7$0$18696$91ce...@newsreader03.highway.telekom.at:

> Am 13.11.2011 21:53, schrieb Robert Rohling:
>> Franz Glaser<franz.gl...@gmail.com> wrote:
>>> Am 13.11.2011 21:39, schrieb Thomas Koller:
>>>
>>>> Doch, oder von wem stammt denn "Pi = 355/113 -> mehr nüschd"
>>>>
>>>> _Immer_ diese Näherung zu nehmen
>>>
>>> jo mei
>>
>> Gott wie umständlich!
>>
>> Pi= 3,14159265358979323846264338327950288
>>
>> da brauchts keinen Rechner...
>>
>>
>> Gruß R.R.
>
> Jetzt schreib ich dirs nochmal dazu, damit auch du weißt, worums geht:
> FORTH.
>
> FORTH rechnet mit Integerzahlen, normalerweise 16 bit. 32 Bit sind da
> DOUBLE PRECISION für Zwischenergebnisse und für Akkumulatoren.
>
> Wenn ich da mit Pi multipliziere, dann multipliziere ich mit 355 auf
> eine Double-precision-Zahl aufn Stack und danach dividiere ich wieder
> runter mit 113 auf 16 bit mit -32767 bis +32767 range.

Glaser! Was treibst du da?
Normalerweise legt man Konstanten auf Maschinenebene in Tabellen ab.

Paul Panter

unread,
Nov 13, 2011, 5:52:58 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 23:31, schrieb Robert Rohling:
> Franz Glaser<franz.gl...@gmail.com> wrote in
Lass nur Robert, der Franz macht mal wieder einen auf IT-Experten, dabei
ist er zu doof mal die Coockies in seinem Browser zu löschen. Was denkst
Du warum der immer bei Links auf Zeitungen und Zeitschriften die "Beate
Uhse" angezeigt bekommt? Weil sein Browser die ganzen Kekse von den
Pornosites gespeichert hat, die der Franz in den letzten Jahren so
besucht hat. Ich wette um ne ganze Kiste Radeberger Bitter, dem Franz
sein Rechner ist total kompromittiert, schon alleine wegen seinem
Fratzenbuch-Account.

CU Paulchen ;-)

--
Fliegendes Spaghettimonster das DU bist im Himmel
geheiligt werden deine Anhängsel
Deine Piraten kommen
Deine Soße geschehe
wie im Himmel so auch auf hoher See
Unser täglich Pasta gib uns heute,
Und vergib uns unsere Reiskugeln
Wie auch wir vergeben unseren ... *hustnuschel*
Und führe uns nicht nach Kansas,
Sondern erlöse uns von den Kreationisten
Denn dein ist die Soße
Und der Käse
Und die Fleischklößchen
In Ewigkeit

RAmen

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 5:58:21 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 23:31, schrieb Robert Rohling:

> Glaser! Was treibst du da?
> Normalerweise legt man Konstanten auf Maschinenebene in Tabellen ab.
>
> Gruß R.R.

Hast dus denn nicht gelesen?

FORTH rechnet nur mit Ganzzahlen und Brüchen, da gibt es kein Pi mit 3.14159

Natürlich könnte ich mit der Zahl 31416 10000 */ als Integerzahl rechnen
aber da wäre ich viiiiiel ungenauer als mit dem 355 113 */

Glaub mirs einfach, ich kann das schon ;-))

GL
--
Kant vergleicht hier die unaufgeklärten Menschen drastisch mit
Hausvieh, das dumm gemacht worden sei. Sie würden eingesperrt
in einen Gängelwagen, dies war im 18. Jahrhundert ein Korbgestell
auf Rädern, mit dem Kinder das Laufen lernten. Diesen Eingesperrten
würden von ihren Vormündern stets die Gefahren gezeigt, die ihnen
drohten, wenn sie versuchten selbstständig zu handeln.

Franz Glaser

unread,
Nov 13, 2011, 6:04:55 PM11/13/11
to
Am 13.11.2011 23:52, schrieb Paul Panter:
>>
> Lass nur Robert, der Franz macht mal wieder einen auf IT-Experten, dabei
> ist er zu doof mal die Coockies in seinem Browser

Mensch, was ist denn schon ein PC und Internet?

Du hast recht, Cookies gehn mir am Arsch vorbei. Ich brauch auch keine
Graphikkarten und keine "Hochleistungs"-iPhones und -iPads.

Jetzt ärgert mich grad son Cooky, das mir Werbung für Leinöl aufn
Bildschirm zaubert. Wenn DAS der Traum der Paul-Panterschen HyTec ist,
dann scheiß ich drauf.

Volker Gringmuth

unread,
Nov 14, 2011, 1:15:21 AM11/14/11
to
Robert Rohling wrote:

> 0,00001234567 * 299792458 * 3600 * 24 * 365,25
> (Schaltjahr nicht vergessen)

Julianischer Kalender?

Das durchschnittliche gregorianische Jahr ist 365,2425 Tage lang.


v"wennschondennschon"G

--
"Allein die Chinesen besitzen jetzt schon 1,9 Billionen Dollar
amerikanische Staatsanleihen. Wenn die Chinesen morgen ihr Geld wiederhaben
wollen, können Sie die Amis alle nackt übern Zaun hängen! Wahrscheinlich
ist da nicht mal mehr n Zaun, wo Sie die drüberhängen können!" (Volker
Pispers, "Bis neulich")

Thomas Koller

unread,
Nov 14, 2011, 2:21:45 AM11/14/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
>> Es gab da mal einen Museumswärter, nennen wir ihn Franz
>
> Du, ich habe schon 2 Witze erzählt, die du aufgeblasener Akademiker
> nicht verstanden hast.

Mich kannst dann nicht damit meinen. ;-)

Aber dann schadet ja ein Witz nicht, den einige aufgeblasene
Nicht-Akademiker offenbar nicht verstehen. :-)

Tom

Thomas Koller

unread,
Nov 14, 2011, 2:28:38 AM11/14/11
to
In de.sci.astronomie Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote:
> Robert Rohling wrote:

>> 0,00001234567 * 299792458 * 3600 * 24 * 365,25
>> (Schaltjahr nicht vergessen)
>
> Julianischer Kalender?
>
> Das durchschnittliche gregorianische Jahr ist 365,2425 Tage lang.
>
> v"wennschondennschon"G

In dem Fall nicht. Prinzipiell kann man nat�rlich beliebige "Jahre"
als Definition nehmen, wobei man dazu angeben sollte welche Definition
eines Jahr man meint. (k�nnten ja auch Venusjahre sein ;-) )

Es hat sich aber durchgesetzt, dass man �blicherweise das julianische
Jahr meint, wenn man ohne n�here Angaben von einem Lichtjahr spricht.
(F�r viele Werte ist der Unterschied zum Gregorianischen Kalender
ohnehin unter der Genauigkeit, da ist es dann egal.)

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 2:50:56 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 08:28, schrieb Thomas Koller:

> (Für viele Werte ist der Unterschied zum Gregorianischen Kalender
> ohnehin unter der Genauigkeit, da ist es dann egal.)

Für Angeber und andere Komplexler müssens mindestens 12 Dezimalstellen
sein, unerheblich ob vor oder hinterm Dp.

... berechnet ...

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 2:53:32 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 08:21, schrieb Thomas Koller:


> Mich kannst dann nicht damit meinen. ;-)


Mit so einem Satz würde ich mich schämen.

Paul Panter

unread,
Nov 14, 2011, 3:51:44 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 00:04, schrieb Franz Glaser:
> Am 13.11.2011 23:52, schrieb Paul Panter:
>>>
>> Lass nur Robert, der Franz macht mal wieder einen auf IT-Experten, dabei
>> ist er zu doof mal die Coockies in seinem Browser
>
> Mensch, was ist denn schon ein PC und Internet?
>
> Du hast recht, Cookies gehn mir am Arsch vorbei. Ich brauch auch keine
> Graphikkarten und keine "Hochleistungs"-iPhones und -iPads.
>
> Jetzt ärgert mich grad son Cooky, das mir Werbung für Leinöl aufn
> Bildschirm zaubert. Wenn DAS der Traum der Paul-Panterschen HyTec ist,
> dann scheiß ich drauf.
>
>
> GL

Wenn Cookies ärgern löscht man sie einfach, oder noch besser man lässt
sie erst gar nicht auf den Rechner drauf. Ein paar Klicks in den
Einstellungen des Browsers, und schon hat man Ruhe vor den meisten
Keksen. Natürlich gibt es auch ein paar Websites bei denen die Kekse
ganz praktisch sind, die trägt man dann einfach unter Ausnahmen ein,
wenn man die öfters besucht. Aber wieso muss ich das einem
EiDie-Eggsbärden wie Dir erklären, Du hast doch sicher die Grundregeln
der IT-Sicherheit mit der Muttermilch aufgesaugt. ;-)

CU Paulchen

Carsten Thumulla

unread,
Nov 14, 2011, 4:28:59 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 09:51, schrieb Paul Panter:
>
> Wenn Cookies ärgern löscht man sie einfach, oder noch besser man lässt

http://www.privacyfoundation.de/aktuelles/detail/artikel/sammlung-datenschutzfreundlicher-firefox-addons/


ct

René Schuster

unread,
Nov 14, 2011, 4:54:45 AM11/14/11
to
On 2011-11-14 09:15, Volker Gringmuth wrote:

> Robert Rohling wrote:
>
>> 0,00001234567 * 299792458 * 3600 * 24 * 365,25
>> (Schaltjahr nicht vergessen)
>
> Julianischer Kalender?

Ja.

<http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtjahr>

| Daher hat die Internationale Astronomische Union (IAU) empfohlen,
| ein „Jahr“ ohne genauere Angaben als julianisches Jahr (= exakt
| 365,25 Tage) auszulegen.[1] Damit und mit der Definition der
| Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (über die Definition des Meters
| im SI) ist das Lichtjahr exakt definiert.

--
rs

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 5:26:22 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 09:51, schrieb Paul Panter:

> muss ich das einem EiDie-Eggsbärden

In den 70ern wären solche Flachbildschirmdeppm noch keine Experten gewesen.

Was in einem PC oder Handy passiert, das geht mir am Arsch vorbei, außer
wenn ich damit Verbindung mit einem meiner Rechner aufnehme oder mit
einer SPS. Windows kommt da nur als Störgröße vor.


GL
--
Kant vergleicht die unaufgeklärten Menschen drastisch mit Hausvieh,
das dumm gemacht worden ist. Sie wurden eingesperrt in einen
Gängelwagen. Das war im 18. Jahrhundert ein Korbgestell auf Rädern,
mit dem Kinder das Laufen lernten. Diesen Eingesperrten wurden von
ihren Vormündern stets die Gefahren gezeigt, die ihnen drohten,
wenn sie versuchten, selbstständig zu handeln.

Thomas Koller

unread,
Nov 14, 2011, 5:38:30 AM11/14/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
> Am 14.11.2011 08:21, schrieb Thomas Koller:
>> Mich kannst dann nicht damit meinen. ;-)
>
> Mit so einem Satz würde ich mich schämen.

Keine Ahnung was für Probleme du immer mit Akademikern hast, aber
weder sind das "bessere" Menschen noch sind das alles Trotteln.
Und es gibt überhaupt keinen Grund sich zu schämen wenn man nicht
Akademiker ist.

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 6:41:40 AM11/14/11
to
Wie kommst du nur drauf, daß diese Antwort was mit "Akademikern" zu tun
gehabt hätte :->


Mit Akademikern als solchen habe ich keine Probleme, mit ihrem Dünkel
und ihrer rechthaberischen Zanksucht allerdings oft.


GL
--
Warum nur sollten wir Bürger unseren erfahrungsgemäß korrupten,
staatlichen Kontrolleuren ein höheres Maß an Vertrauen zumessen
als unserer eigenen, bürgerlichen Vernunft?

Thomas Koller

unread,
Nov 14, 2011, 6:59:12 AM11/14/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
>> Keine Ahnung was für Probleme du immer mit Akademikern hast, aber
>> weder sind das "bessere" Menschen noch sind das alles Trotteln.
>> Und es gibt überhaupt keinen Grund sich zu schämen wenn man nicht
>> Akademiker ist.
>
> Wie kommst du nur drauf, daß diese Antwort was mit "Akademikern" zu tun
> gehabt hätte :->

Nochmal zu Erinnerung "ich habe schon 2 Witze erzählt, die du aufgeblasener
Akademiker nicht verstanden hast." hattest du geschrieben.

> Mit Akademikern als solchen habe ich keine Probleme, mit ihrem Dünkel
> und ihrer rechthaberischen Zanksucht allerdings oft.

Dann sei doch froh, dass bei den meisten Akademikern die Dünkel und
rechthaberische Zanksucht wesentlich kleiner ist als bei dir selbst.
Du kannst dir die Akademiker in der Beziehung gern als Vorbild nehmen
(natürlich nicht jeden Akademiker, es gibt solche Leute wie dich auch unter
Akademikern ;-) ).

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 7:05:31 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 12:59, schrieb Thomas Koller:

> Dann sei doch froh, dass bei den meisten Akademikern die Dünkel und
> rechthaberische Zanksucht wesentlich kleiner ist

<g>ähn
Warum nur beweist du dir und mir meine Behauptung schon wieder?

GL
--
Kant vergleicht die unaufgeklärten Menschen drastisch mit Hausvieh,
das dumm gemacht worden ist. Sie wurden eingesperrt in einen
Gängelwagen. Das war im 18. Jahrhundert ein Korbgestell auf Rädern,
mit dem Kinder das Laufen lernten. Diesen Eingesperrten wurden von
ihren Vormündern stets die Gefahren gezeigt, die ihnen drohten,
wenn sie versuchten, selbstständig zu handeln.

Holger Korn

unread,
Nov 14, 2011, 9:43:57 AM11/14/11
to
Am 13.11.2011 14:10:40 schrieb Robert Rohling:


> 0,00001234567 lj =
>
>
> 0,00001234567 * 299792458 * 3600 * 24 * 365,25
> (Schaltjahr nicht vergessen)

das mit dem Lichtschaltjahr muss ich mir merken.

guter Einwand

> Ein bißchen Genauigkeit muß schon sein!

eben - ungenau wirds von selber.


--
cu |_|
|olger

Holger Korn

unread,
Nov 14, 2011, 9:45:26 AM11/14/11
to
Am 13.11.2011 18:03:21 schrieb kai-martin knaak:


> keinen inhaltlichen Wert mehr, sondern dient maximal der grafischen
> Versch�nerung.

eben - es werden keine Kommas mehr ben�tigt.


--
cu |_|
|olger

Holger Korn

unread,
Nov 14, 2011, 9:54:29 AM11/14/11
to
Am 13.11.2011 21:56:52 schrieb Franz Glaser:


> Du, ich habe schon 2 Witze erzählt, die du aufgeblasener Akademiker

wie stark kann man denn Akademiker aufblasen?


denn gewöhnlich sind die doch nicht ganz dicht (also wirklich undicht - die
Haut ist löchrig)




--
cu |_|
|olger

Thomas Koller

unread,
Nov 14, 2011, 10:11:06 AM11/14/11
to
In de.sci.astronomie Franz Glaser <franz.gl...@gmail.com> wrote:
>> Dann sei doch froh, dass bei den meisten Akademikern die D�nkel und
>> rechthaberische Zanksucht wesentlich kleiner ist
>
> <g>�hn
> Warum nur beweist du dir und mir meine Behauptung schon wieder?

Weil bei dir als Beweis offenbar "ich rede mir die Welt sch�n, wie
ich es gern h�tte, auch wenn es in Wirklichkeit ganz anders ist"
ausreicht.

Das deine Ursprungsbehauptung Unsinn ist, ist ohnehin klar.

Tom

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 10:13:44 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 15:54, schrieb Holger Korn:
> Am 13.11.2011 21:56:52 schrieb Franz Glaser:
>
>
>> Du, ich habe schon 2 Witze erzählt, die du aufgeblasener Akademiker
>
> wie stark kann man denn Akademiker aufblasen?
>

;-) die blasen doch selber

>
> denn gewöhnlich sind die doch nicht ganz dicht (also wirklich undicht - die
> Haut ist löchrig)

Immer wieder mal treffe ich einen ganz hageren.

Paul Panter

unread,
Nov 14, 2011, 10:43:54 AM11/14/11
to
Am 14.11.2011 15:54, schrieb Holger Korn:
Ach was, mit der Menge warmer Luft die der Franz hier immer ablässt, da
kannste ne ganze Uni aufblasen, samt Sekretärinnen und Hausmeistern. Und
zwar bis zum Platzen.

Franz Glaser

unread,
Nov 14, 2011, 1:02:53 PM11/14/11
to
Am 14.11.2011 16:43, schrieb Paul Panter:
>>
>>
> Ach was, mit der Menge warmer Luft die der Franz hier immer ablässt, da
> kannste ne ganze Uni aufblasen, samt Sekretärinnen und Hausmeistern. Und
> zwar bis zum Platzen.

Wo habe ich denn dich einmal blamiert, daß du dich so auf mich fixiert hast?

Benno Hartwig

unread,
Nov 23, 2011, 8:17:10 AM11/23/11
to

"Karl von Adlerblick" <adler...@ural.ru> schrieb

> Gottes letzte Warnungen vor dem Ende!
> Bekehrt Euch, solange noch Zeit ist!

Und wenn wir uns bekehren (wohin? wozu?)
dann verschwinden die erdnahen Asteroiden? :o)
Benno


Hinno Durchwarter

unread,
Nov 23, 2011, 10:55:24 AM11/23/11
to
Nein, denn das Ende der Erde ist in der Bibel festgeschrieben.
Aber Du kommst dann in den Himmel, wenn hier alles vernichtet wird.

Hinno

Horst Donner

unread,
Nov 23, 2011, 11:54:45 AM11/23/11
to
X-Authenticated-User: $$m$x1dqu63w4nbpzkjjlef schrieb:
> Benno Hartwig <benno.hart...@gmx.de> schrieb:
> > X-Authenticated-User: $$m$x1dqu63w4nbpzkjjlef schrieb
>
> > > Gottes letzte Warnungen vor dem Ende!
> > > Bekehrt Euch, solange noch Zeit ist!
>
> > Und wenn wir uns bekehren (wohin? wozu?)
> > dann verschwinden die erdnahen Asteroiden? :o)
> > Benno
>
> Nein, denn das Ende der Erde ist in der Bibel festgeschrieben.
> Aber Du kommst dann in den Himmel, wenn hier alles vernichtet
> wird.

Was er macht und tut ist doch egal, denn

> Vor der Erschaffung der Welt wurden bereits alle diejenigen
> von Gott erwählt, die in den Himmel kommen sollen.

Bleibt nun die Frage, wozu erzählst du uns das alles?

H.D.

Daniel Mandic

unread,
Dec 6, 2011, 2:19:15 PM12/6/11
to
Thomas Koller wrote:

> Das deine Ursprungsbehauptung Unsinn ist, ist ohnehin klar.
>
> Tom

Jetzt sag ihm mal zwischendurch, daß du gar kein Akademiker bist.
Hauswart vielleicht...


--
Daniel Mandic

Daniel Mandic

unread,
Dec 6, 2011, 2:35:11 PM12/6/11
to
Thomas Koller wrote:

> Gut dass du nicht unter Mathematiker oder Astronomen gegangen bist,
> dann würden wir wohl noch im Mittelalter leben. ;-)

Mit dir wär's schon ganz aus ;-)

> Einige Leute haben sich nicht mit ein paar Stellen begnügt, sondern
> das mittlerweil auf 5 Billionen Stellen berechnet, auch wenn sich
> der praktische Nutzen in Grenzen hält.

Dann mach's mal ohne Rechner.
Da hat der Franz scho' recht, staunen sollen sie und fest zahlen.

Bei der Formel-1 zB. interessiert auch keinem ein Luftwert von
0,7638111992711902, aus dem Labour von Adrian Inoue (renault Red Bull).
1% Unterschied sind/bedeuten aber in der gelebten Formel-1 mind. eine
Überrundung :), die kann man nicht in der letzten Runde (als
Überrundeter) wieder hinbiegen.
Jeweils 1%, in allen Teildisziplinen (Aerodynamik, Fahrwerk, Motor,
Fahrer etc.), wären fatal!


--
Daniel Mandic
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