> http://www.nasa.gov/mission_pages/LCROSS/main/prelim_water_results.htm
> l http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8359744.stm
>
>
> Gruss,
>
> Rainer
H2O
--
Daniel Mandic
> http://www.nasa.gov/mission_pages/LCROSS/main/prelim_water_results.html
> http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8359744.stm
>
kam eben auch ua. im n-tv
--
by(e) PS
(no PM-address)
> http://www.nasa.gov/mission_pages/LCROSS/main/prelim_water_results.html
> http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8359744.stm
Hmm. "One researcher described this as the equivalent of "a dozen
two-gallon buckets" of water." Das sind umgerechnet rund 90 Liter
Wasser. Beim Einschlag einer von der Erde aus gestarteten rund zwei
Tonnen schweren Raketenstufe, was wohl der effizienteste Gebrauch von
Energie ist, der denkbar ist, ohne treibstoff-fressende Landung von
Maschinerie und irgendeinen Wirkungsgrad derselben. Wieviel Wasser kann
man mit zwei Tonnen an Lander und Treibstoff gelandeter Maschinerie
extrahieren? Zwei Liter? Ein Liter?
Das ist interessant, aber ich bin mir jetzt erst recht sicher, dass das
*keine* wirtschaftlich sinnvoll nutzbare Resource ist. Sieht das
irgendwer anders? Man kann mit demselben Aufwand *mehr* irdisches Wasser
auf den Mond schmeißen als man dort extrahieren kann. Aber gut, dass wir
das jetzt wissen, das verleiht allen Mondbasis-Plänen einen Hauch von
Realität...
Jochem
--
"A designer knows he has arrived at perfection not when there is no
longer anything to add, but when there is no longer anything to take away."
- Antoine de Saint-Exupery
> Das ist interessant, aber ich bin mir jetzt erst recht sicher, dass das
> *keine* wirtschaftlich sinnvoll nutzbare Resource ist.
Mondexploration wird noch lange nicht wirtschaftlich sinnvoll sein, in
anderer Hinsicht schon. Von daher ist die Frage muessig, ob dieser
Aspekt der Versorgung einer Mondbasis wirtschaftlich sinnvoll ist.
Aus
http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8359744.stm
> The total quantity of H2O spied by the instruments was more than 100kg. It came out of a 20m-30m wide hole dug up by the impacting Centaur rocket.
Also ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser Feuchtigkeitsgrad
einen Abbau mit absehbaren Technologien sinnvoll sein laesst.
Gruss,
Rainer
Jochem Huhmann wrote:
> Das ist interessant, aber ich bin mir jetzt erst recht sicher, dass das
> *keine* wirtschaftlich sinnvoll nutzbare Resource ist. Sieht das
> irgendwer anders?
Bei dem was ich bisher darüber gehört habe, schlug mal wieder das Phänomen
durch, dass Jornalisten keine Maßeinheiten mögen. Sind das jetzt 2 Eimer
Wasser pro Quadratmeter? Oder Pro Krater oder pro Mond?
Und in -oder bis zu- welcher Tiefe?
'Hey, ich habe im Urlaub drüben in Kanada 2 Gramm Gold gefunden, was meinst
du im Anbetracht dieser Zahl: Lohnt sich der Goldabbau in Kanada?'
CU Rollo
Was f�r eine 'maschine'? Folie dr�berspannen, Loch erhitzen (z.B.
Spiegel), Wasserdampf einsammeln. Ja, immer noch viel Material;
aber mann muss nicht Tonnen von Ger�ll umgraben um ein paar Liter
zu kriegen.
cu
Clemens.
--
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Oh shit. Das ist weder dezimal noch metrisch; ein Wunder, dass die
den Mond überhaupt getroffen haben. Ist zum Glück näher als der Mars.
Bei den Druckverhältnissen hätte ich jetzt eh eher auf Eis getippt, BTW.
Gibt es nachvollziehbare Theorien, woher das Wasser kommt, respektive,
warum das nicht längst verdunstet ist?
> Das sind umgerechnet rund 90 Liter
> Wasser. Beim Einschlag einer von der Erde aus gestarteten rund zwei
> Tonnen schweren Raketenstufe, was wohl der effizienteste Gebrauch von
> Energie ist, der denkbar ist, ohne treibstoff-fressende Landung von
> Maschinerie und irgendeinen Wirkungsgrad derselben. Wieviel Wasser kann
> man mit zwei Tonnen an Lander und Treibstoff gelandeter Maschinerie
> extrahieren? Zwei Liter? Ein Liter?
90 Liter wurden freigesetzt, nicht in den Eimer gefüllt. Jedenfalls
ist der Mond jetzt um mindestens 90 Liter wasserärmer.
--
mfg Rolf Bombach