On 17 Feb., 03:43, "MC Jerg" <
fethiyej...@arcor.de> wrote:
> "Karl-Ludwig Diehl" schrieb
>
> Zum Ahmadiyya Movement:
> > Zaehl ruhig alles auf, was Dir bekannt ist.
> damit kein Missverstaendnis aufkommt, die anderen
> Namen sehen nicht in irgendeinem Zusammenhang
> mit den Ahmadis - kann mann vielleicht als Abtrün-
> nige bezeichnen - aehnlich den abgespaltenen aber
> doch zum Islam zugehörig angesehenen Schiiten.
Falls sie zum Ahmadiyya Movement gehoerten, interes-
siert natuerlich die jeweilige Biography und warum sie
sich von der Bewegung trennten.
> Wobei es den meisten Sunniten oft gar nicht ganz
> klar ist, dass sie ja nur einer ihrer Rechtschulen
> folgen, die Wahbiten mal mit ?Zeichen hier stehen
> lassen (wo sind eingeordnet werden findet man
> aber schnell raus) - aber den Schiiten wird eine
> Zuordnung recht übersichtlich, 5er, 12er usw...
Ich beginne erst wieder, mich genauer mit den islami-
schen Stroemungen zu befassen. Vorrang bei mir
hat natuerlich die Beschaeftigung mit den Bauten,
den Bauweisen, usw. Dass inzwischen das Thema
Solar Mosque eine Rolle spielt, war mir z.B. unbe-
kannt. Gut zu wissen. Auch dass die Windenergie-
nutzung bei Moscheen zum Thema wurde, hatte
mich ueberrascht.
> >> [Hadayatullah Hübsch]
> > Ich sah mir eben durch[...]Sternengedicht[...]
> > "[...]Die vor Allah sich verneigt,"
> > [link
hadayatullah.de]
> Ja, "Konvertiten-Ayatollah", Hadayatullah, vormals Paul-Gerhard
> | Mach was du willst, Gedichte, von Paul Gerhard Hübsch
> | von Neuwied/Berlin, Luchterhand 1969
> „Also du willst genau wissen, wie es gewesen ist“, fand ich nun
> im www, sei aus einem unveröffentlichen Gedicht, und zu 'ner
> | Marock’n'Roll (Hanfjournal Ausgabe #118 | 05.10)
> Rezension wurde er zu einem "der 1. postmodernen Orientreisenden"
> Ich war nun auch fast geneigt mal zu schauen, ob es
> zu/über ihn was mit Lehmhütten gibt.
Suchen laesst sich in jede Richtung. Ich stiess bei der
Suche zu ihm auf die neue Subway in Mekka, fuer die
man sich bei der Hajj ein 7-Tage-Ticket kaufen kann,
um sich optimal im Stadtgebiet bewegen zu koennen.
Zu Pakistan:
>
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberschwemmungskatastrophe_in_Pakis...
> den link vorgezogen
/.../
> nun erkenne ich auch meine Verwunderung denn
> am Meerzugang von PK hielt ich es für unwahr-
> scheinlich, denn diese Gegend hatte ich von
> öfters überflogen, ge'Earth'ed und dort sind kaum
> so Überschwemmungen denkbar, Gebirge nahe
> dem Wasser und kaum Wasserschub bringende
> Flüsse oder Deltas.
Als die Ueberschwemmung stattfand, waren in den
Nachrichten die ueberschwemmten Gebiete gut
auf Karten dargestellt. Der Indus war offensichtlich
proppenvoll mit Wasser gewesen, das nicht mehr
wusste, wohin. Die Grossgrundbesitzer meinten
dann zu dem Wasser: "Ach, kein Problem, ueber-
schwemme einfach all die Gebiete der aermeren
Bevoelkerung, die fuer die Landstuecke Pacht be-
zahlen muessen. Nach der Ueberschwemmung
verschulden sie sich weiter und leben weiterhin gut
in tiefer Abhaengigkeit vom Grossgrundbesitz. Allah
hat das dann so gewollt. Das sagten auch die Stim-
men unter der Bevoelkerung. Soziologisch betrachtet
war es aber so, dass halt eben die Grossgrundbe-
sitzer sehr gezielt Deiche geoeffnet haben.
> und ich stürzte mich auf die komplexitaet im Swat
> Tal, Westpakistan, sahte mir was, "Einzugsgebiet
> des Swat und am Oberlauf des Indus", sagt wiki.
>
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/57/Indus_flooding_201...
> und wieder übergehe [ich] eine Katastrophe und leid-
> volle Vorfaelle und denke an Wasserkraft(werke)
> in PK, zumal der Strommangel dort seit Jahren
> eklatant vorliegt, 2012 hatten wir uns ja über
> den Büchereibrand in Lahore ob der nicht unter
> Spannung stehenden Rauchmelder und der
> "loadshedding hours" gar Gedanken gemacht.
Wasserkraftnutzung braucht natuerlich eine Land-
schaft, wo sich Wasser stauen laesst. Sich ein
grosses Gebiet dafuer wegnehmen zu lassen, ak-
zeptiert nicht jede Bevoelkerungsgruppe.
> Wasser(strom) wird zu den regenerativen Energien
> gerechnet, die TR hat da wohl viel von und nur die
> Idee, da ich ja deren Engagement in PK, mit dem
> ersten Windpark dort erwaehnte, weshalb die
> nicht auch bei Staudaemmen dort einsetzen.
Wenn dort die Bevoelkerung in Staemmen organi-
siert ist, koennen Stammeskonflikte die Folge sein,
wenn der eine Stamm dem anderen Land fuer
Staudaemme und Seen umwidmen will.
> Wahrscheinlich doch eine Nummer zu gross und
> ein undankbares Geschaeft, weşl sehr schnell in
> der Schussliste voneinigen (Archeologen bis Bio-
> logen uns so fort).
Archaeologen wollen natuerlich untergegangene
Kulturlandschaften untersuchen. Das Industal hat
aelteste Grossstaedte zu bieten.
> > Oh, da muesste man jetzt den Dokumentarfilm zur
> > Hand haben, in dem das eroertert wird.
> Oder mal ingenieurtechnisch raus finden, ob denn
> Staudaemme bei so einem MonsterMonsum dann
> zur Regulierung dieser Wassermassen eingesetzt
> werden könnten. Ich hab echt keinen Schimmer in
> diesem Thema, bis heute.
Du kannst Dich ja mit dem Mississippi beschaeftigen,
der sich nicht beherrschen laesst, da die Regenfaelle
sich so verteilen koennen, sodass immerzu neue Situa-
tionen eintreten, die nicht vorhersehbar sind. Man hat
sich mit Daemmen, usw. bemueht, das Wasser zu
regulieren. Aber immer wieder gibt es Probleme. Das
Indusgebiet hat eine grossartige hydraulische Kultur
mit Daemmen und Kanaelen. Baugeschichtlich laesst
sich das wohl sehr weit zurueckverfolgen. Dort mit zusaetz-
lichen Staudaemmen einzugreifen, zu denen, die vielleicht
irgendwo schon vorhanden sind, um die Wasserregulierung
zu optimieren, ist vielleicht sehr schwierig.
> [Irritationen im Inselraum Südostasien]> Siehe Insel Borneo:
goo.gl/...
Ging zur Lage von Brunei:
> oha, Borneo, klar aber nach den Philippinen
> war mein Namensverzeichnis der Inseln dort
> wahrscheinlich kollabiert. Danke für diesen Wink.
Brunei ist ein interessantes Gebiet, auch deshalb
weil das Sultanat eine lange Vorgeschichte hat.
In der Entkolonisierungsphase haben die englischen
Besatzer, die abzogen, offensichtlich dem Sultanat
Privilegien eingeraeumt. Man muesste sich einlesen.
> >> /.../ Ich war /.../ bei "substainable"
> >> beim Sultan und das dort in BN scheint Substanz zu haben.
> > An Geld und Kapital scheint es dort nicht zu mangeln.
> Da geh ich von aus, Bodenschaetze eben und was sonst
> noch alles, anders als die Malediven die keinen Sultan
> mehr haben, und die Englaender zwar auch die Finger
> drin hatten, heute aber nur von Touris leben müssen -
> sind die in Brunei nicht auf dem Sprung ins Wasser,
> sondern denken richtig nach, wie sie ihre alle verkloppen
> können und den Strom von der Sonne bekommen.
>
http://shimworld.wordpress.com/2011/05/26/the-largest-photovoltaic-sy...
Die PV-Panele gibt es gleich um die Ecke: China, Korea,
usw. Eigentlich koennte die PV-Anlage, die als groesste
--> Suedostasiens <-- gilt, etwas groesser sein. Aber viel-
leicht wird garnicht soviel Energie in Brunei gebraucht.
Sie koennten die Energie natuerlich an das malaysische
Gebiet nebenan verkaufen, falls solche Verbuende akzep-
tiert sind.
> >>> Aber zurueck zum Thema USA:
> [> viel <snip>] [dunkel ist es in Lehmhütten!]
> > Dann suche ich eine Innenaufnahme... gefunden:
> >
http://data.whicdn.com/.../house-of-earth_thumb.jpg
> > Und nun die Frage: Ist es dort dunkel? Nein.
> Danke, was zu beweisen war. Ist geglückt.
Vermutlich der Mutterleibseffekt: innen ist es dunkel.
Zu dem Zusammenhang: Hippiezeit und Solarenergie:
> > Dies als erster Hinweis:
> >
http://www.baufachinformation.de/zeitschriftenartikel.jsp?z=199711902...
> > PV war damals noch zu sehr high tec, kam aber ins Gespraech,
> > und Flugblaetter kursierten.
> Und ja noch die anderen Überlegung von mir, dass für
> alternatives Bauen an sich ein Architekt ausreicht,
> aber Energieversorgung schon wieder andere Experten
> benötigt - und die erst praktikable Wege spinnen.
>
http://www.irb.fraunhofer.de/denkmalpflege/monulit.jsp?s=Sonnenenergi...)
> kurz noch aufgerufen wegen deinem link oben
> | Von den Königen ebenso geschätzt wie von den Hippies.
> | Kleine Geschichte der passiven Nutzung Solarenergie
> |
> | Der Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Solararchitektur
> | zeigt vor allem eines: Die alten Lehrkonzepte gelten heute noch
> | genauso wie in der Antike. An der Südausrichtung eines Gebäudes
> | kommt kein Architekt vorbei.
> und vom ise lief mir die Tage auch was anderes über den Weg.
>
http://www.ise.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder-und-marktbereiche/re...
> | für eine Lehmhütte in Marokko
> da war es wieder, diese Dunkelheit, sollte Artikel
> sollte man nicht im Dunkeln lesen, sonst geht
> einem ein anderes Licht auf.
Inselnetze und Autarkie bei der Stromversorgung ist ein
schoenes Thema. Allah sei Dank, darin sind die Forschungs-
einrichtungen inzwischen weit vorangekommen. In der
Hippiezeit traeumten die abgelegenen Landkommunen
in den USA davon. Der Grund ist ganz einfach: im Welt-
raum flogen Raumschiffe herum und konnten autark mit
Strom versorgt werden. Auf der winzigen Erdkugel (Raum-
schiff Erde) wollte man das auch haben. Leider ging das
Engagement voellig damit drauf, dafuer zu sorgen, dass
der Vietnamkrieg ein Ende findet. Aber immerhin fand
man noch die Zeit, einfachste Solaranlagen zu entwickeln,
z.B. indem man Wasserschlaeuche in die Sonne kringelte,
um Wasser zum Duschen aufzuheizen, usw. Der lustigen
Ideen gab's gar viele. PV war dann Zusatzthema. Dazu
brauchte es dann eine verfeinerte Industrieentwicklung.
Irgendwann brachte jemand die Idee auf, PV-Strukturen
auf duenne Bleche zu drucken und suchte sich Kapital
im Silicon Valley... aber das liegt alles spaeter.
K.L.