Ich w�rde gerne den ersten Tuner mit analogem Kabel-, den zweiten mit
digitalem Antennenfernsehen f�ttern. Daf�r jedes mal das Kabel umzust�pseln
erscheint mir wenig praktikabel.
Gibt es eine bessere L�sung?
--
Es gr��t Euch
Maria
> Ich w�rde gerne den ersten Tuner mit analogem Kabel-, den zweiten
> mit digitalem Antennenfernsehen f�ttern. Daf�r jedes mal das Kabel
> umzust�pseln erscheint mir wenig praktikabel.
> Gibt es eine bessere L�sung?
Eventuell gibt es als Zubeh�r f�r dein Ger�t einen Antennenumschalter.
Dieser hat zwei Eing�nge f�r Kabel- und terristrische Antenne.
Der Fernseher schaltet zwischen diesen beiden Eing�ngen um.
Das geht entweder manuell per Fernbedienung oder du kannst zu jedem
Programmplatz angeben, welche Antenne genommen wird.
Die zweite M�glichkeit ist ein Antennenmischer / Einspeiseverst�rker.
Dieser mischt das Kabelsignal und das Signal zus�tzlicher Antennen.
Frag mal deinen Vermieter. Eventuell haben andere Mieter auch dieses
Problem. Dann bietet sich an, einen gute Antenn auf dem Dach zu
installieren und zentral in die Kabel-Hausverteilung einzuspeisen.
Gru� Christian
Spaun 'TAR 5', funktioniert aber nur dann komfortabel wenn bei deinem
Fernseher die Fernspeisespannung f�r jedes Programm getrennt einstellbar
ist. Lies dazu die Bedienungsanleitung.
Gru� Dieter
> Spaun 'TAR 5', funktioniert aber nur dann komfortabel wenn bei deinem
> Fernseher die Fernspeisespannung f�r jedes Programm getrennt einstellbar
> ist. Lies dazu die Bedienungsanleitung.
Danke Dieter,
nachdem ich nun wei�, wonach ich suchen muss, habe ich bei Amazon folgende
Kundenrezension samt erkl�rendem Kommentar gefunden:
http://www.amazon.de/review/R1D6HD8P06OF36/ref=cm_cr_rdp_perm
Ich m�sste also auf zw�lf der 32 analogen Sender verzichten.
Vielleicht mache ich das sogar, da ich diese Sender �ber den Tuner des
HDD-Rekorders empfangen kann. Eine ideale L�sung ist das allerdings auch
nicht.
Hm, was dort unten als Antwort steht, passt aber sachlich nicht zum
genannten Spaun TAR5. Dieser ist keine Frequenzweiche, sondern ein
gleichspannungsgesteuertes Relais. Ob und wie oder bei welchen
Programmen die Umschaltung funktioniert, h�ngt wie Dieter schon schrieb
ganz und gar vom Verhalten der Fernspeisespannung an der Antennenbuchse
des Ger�tes (und den diesbez�glichen Einstellm�glichkeiten) ab. Das
kann bei verschiedenen Modellen total unterschiedlich sein.
Eine Frequenzweiche ist freilich der n�chste Tipp, falls es mit dem
Relais nicht geht. Bei einer VHF/UHF-Weiche k�nnte man die DVB-T-
Kan�le auf den UHF-Anschluss legen und die Kabelkan�le auf den VHF-
Anschluss. Falls in deiner Gegend ein DVB-T-Kanal auf VHF liegen sollte,
ist der nat�rlich dann weg. Ebenso verschwinden analoge Kabelkan�le, die
vielleicht auf UHF liegen.
Die ganz exakte L�sung w�ren nat�rlich Einzelkanalweichen oder
Kanalgruppenweichen f�r die �rtlichen DVB-T-Kan�le, aber das
wird an der Beschaffung scheitern. Und die ganz dreckige L�sung
w�re ein "kopfstehender" passiver Zweiger�teverteiler, aber da
k�mpfen die Signale sozusagen gegeneinander, und was rauskommt
h�ngt vom Einzelfall ab.
Langer Rede kurzer Sinn: Ausprobieren ist nicht zu vermeiden.
Bei teuren Teilen auf R�ckgabem�glichkeit achten. Im Notfall
tut es ein manueller Umschalter, aber das ist halt unpraktisch.
Bernd
Wie hast du denn das berechnet?? Vielleicht weil es bei dir zw�lf
DVB-T-Programme gibt? Nein, so einfach ist die Sache nicht.
Bernd
Bei Sony-Fernsehern scheint es �berhaupt keine Fernspeisespannung an der
Antennenbuchse zu geben. Zumindest bei den Sonys, die bei Stiftung Warentest
im Produktfinder stehen. In diesem Falle w�rde 'TAR 5' nicht weiterhelfen.
Bernd
Ich war inzwischen in einem Fachgesch�ft, um einen Radioantennensplitter zu
kaufen. Das w�re wohl die billigste Variante und ich wollte damit beginnen.
Man riet mir dringend davon ab, das sei v�llig unm�glich. Man wollte mir
nicht einmal garantieren, dass der Fernseher keinen Schaden davon tragen
w�rde.
Kaputtgehen wird ganz bestimmt nix. Aber die Chance, dass es funktioniert,
ist sehr gering. Die DVB-T-Kan�le m�ssten sich pegelm��ig deutlich gegen
das durchsetzen, was im Kabel auf diesen Kan�len liegt (in den meisten
F�llen wahrscheinlich DVB-C). Mit einer Aktivantenne ist das immerhin
nicht ganz unm�glich. Aber im Prinzip ist das halt blo� mal ein schneller
Versuch, wenn man den Verteiler eh schon rumliegen hat.
Bernd
Bernd Daene <bernd...@tu-ilmenau.de> schrieb
>Die DVB-T-Kan�le m�ssten sich pegelm��ig deutlich gegen
>das durchsetzen, was im Kabel auf diesen Kan�len liegt (in den meisten
>F�llen wahrscheinlich DVB-C).
Wie waere s, wenn Du die betreffenden Bereiche des Kabelnetzes mit
Daempfungsgliedern soweit drosselst, dass DVB-T sauber durch kommt?
Da w�re die Frage, wo man die D�mpfungsglieder f�r die "betreffenden
Bereiche des Kabelnetzes" hernehmen sollte. In der Regel handelt es
sich um einzelne, nicht zusammenh�ngende Kan�le im gesamten UHF-Bereich,
manchmal ist auch noch einer aus dem VHF-Bereich dabei. Nat�rlich je
nach Gegend unterschiedlich. Das ist ja auch der Grund, weshalb man
keine exakt f�r diesen Zweck passenden Frequenzweichen kaufen kann.
Also entweder d�mpft man alles mit einem breitbandigen D�mpfungsglied,
wobei das Ergebnis trotzdem fraglich bleibt. Oder man nimmt eine
VHF/UHF-Weiche, das w�re wahrscheinlich die am ehesten praktikable
(wenn auch nicht exakt passende) frequenzselektive L�sung.
Bernd
Bernd Daene <bernd...@tu-ilmenau.de> schrieb
>> Wie waere s, wenn Du die betreffenden Bereiche des Kabelnetzes mit
>> Daempfungsgliedern soweit drosselst, dass DVB-T sauber durch kommt?
>Da w锟絩e die Frage, wo man die D锟絤pfungsglieder f锟絩 die "betreffenden
>Bereiche des Kabelnetzes" hernehmen sollte.
Als mein Vater frueher (vor ca. 15 Jahren noch professionell)
BK-Hausverteilungen und BK-Anlagen aufegbaut hat, hat er meist von
Polytron und Stiebel Eltron sein Material bezogen.
Ich finde zwar aktuell in deren Katalogen nichts passendes, aber ggf.
kann man die Bereiche auch heraustrennen und mit einer Einspeiseweiche
das DVB-T Signal mit dem Frequenzbereich einspeisen.
>In der Regel handelt es
>sich um einzelne, nicht zusammenh锟絥gende Kan锟絣e im gesamten UHF-Bereich,
>manchmal ist auch noch einer aus dem VHF-Bereich dabei. Nat锟絩lich je
>nach Gegend unterschiedlich.
Yep. Deshalb muss man ja auch lokal die interessanten
Frequenzen/Bereich ermiteln und dann eine dafuer passende Loesung
zusammen stellen.
>Das ist ja auch der Grund, weshalb man
>keine exakt f锟絩 diesen Zweck passenden Frequenzweichen kaufen kann.
Man kann aber Bereich-Einspeiseweichen bekommen.
Das Ganze ist nichgt billig, aber technisch machbar.
>Also entweder d锟絤pft man alles mit einem breitbandigen D锟絤pfungsglied,
Das wuerde auch das gewuenschte BK-Signal mit daemfen und waere wohl
weniger Zielfuehrend.
>Oder man nimmt eine
>VHF/UHF-Weiche, das w锟絩e wahrscheinlich die am ehesten praktikable
>(wenn auch nicht exakt passende) frequenzselektive L锟絪ung.
Das bringt nur dann wirklich den gewuenschten Effekt, wenn das DVB-T
und BK Signal eben dort durch UHV/VHF getrennt wuerden. Das mag in
einigen DVB-T-Sendebereichen vielleicht gehen, aber das muss man eben
lokal heraus finden.
Soweit ich jetzt auf die Schnelle Wiki richtig interpretiere:
VHF-Band I (47 und 68 MHz) (K 2 - 4) (im BK ggf. Rueckkanaele)
VHF-Band II (fuer UKW Hoerfunk)
VHF-Band III (174 und 230 MHz) (K 5 - 12)
Hyperband BK (300 MHz und 470 MHz) (S21 bis S41)
UHF-Band-IV (470 MHz bis 582 MHz) (Kan锟絣e 21 bis 34)
UHF-Band-V (582 MHz bis 862 MHz) (Kan锟絣e 35 bis 69)
Nun muesste man anhand der Sendertabellen des oertlichen
Kabelnetzbetreibers herausfinden, welche Bereiche man im BK
braucht/will.
Beispielsweise unitimedia:
http://www.unitymedia.de/tv/kabelanschluss/programmabfrage.html
Dann sollte man pruefen in welchen Bereichen die gewuenschten DVB-T
Kaenaele lokal liegen.
Fuer NRW beispielsweise hier: http://dvb-t.wdr.de/10.html
Dann kann man abschaetzen ob man ggf. einen scharf umrissenen Bereich
daempfen/einspeisen kann oder ob es wohl doch viel zu aufwaendig wird.
Ja klar, das w�rde man gerne wollen. Als erstes m�sste aber mal jemand
in einem aktuellen Katalog die passenden Bauteile finden, und zwar zum
angemessenen Preis. Ich habe bisher nichts finden k�nnen.
Das Problem f�r die Hersteller ist anscheinend das potenziell sehr gro�e
Sortiment an unterschiedlichen Frequenzauslegungen bei eher geringem Umsatz
pro Variante, verbunden mit dem engen Preisrahmen des Consumerbereichs.
> Man kann aber Bereich-Einspeiseweichen bekommen.
F�r VHF/UHF habe ich das auch gefunden, oder etwas genauer mit 4 Eing�ngen
f�r Band I/II/III/IV+V (wobei Band I und II hier eher uninteressant sind).
Kennst du da was "enger Geschnittenes"? Dann verrate doch mal bitte die
Typenbezeichnungen und vielleicht auch die Bezugsquelle.
> Das bringt nur dann wirklich den gewuenschten Effekt, wenn das DVB-T
> und BK Signal eben dort durch UHV/VHF getrennt wuerden. Das mag in
> einigen DVB-T-Sendebereichen vielleicht gehen, aber das muss man eben
> lokal heraus finden.
Die Chancen sind ganz gut: DVB-T liegt in den meisten Gegenden komplett
auf UHF. In manchen Gegenden gibts auch mal einen VHF-Kanal, der ist dann
nat�rlich weg (habe ich in diesem Thread auch schon geschrieben).
In den Kabelnetzen der gro�en Betreiber liegen die analogen Kan�le
traditionell auf VHF und in den Sonderb�ndern. Das h�ngt damit zusammen,
dass die Frequenzg�nge der Verteilanlagen fr�her begrenzter waren als heute.
Band I wird zur Zeit freiger�umt f�r andere Dienste und spielt deshalb nicht
mehr so die Rolle. Aber meistens gibt es auch auf den unteren UHF-Kan�len
noch ein paar einzelne Analogprogramme, die w�ren dann nat�rlich auch weg.
Der �berwiegende Teil der UHF-Kan�le wird gew�hnlich f�r DVB-C genutzt,
das kann man dann ruhig wegfiltern.
> VHF-Band I (47 und 68 MHz) (K 2 - 4) (im BK ggf. Rueckkanaele)
> VHF-Band II (fuer UKW Hoerfunk)
> VHF-Band III (174 und 230 MHz) (K 5 - 12)
> Hyperband BK (300 MHz und 470 MHz) (S21 bis S41)
> UHF-Band-IV (470 MHz bis 582 MHz) (Kan�le 21 bis 34)
> UHF-Band-V (582 MHz bis 862 MHz) (Kan�le 35 bis 69)
Danke f�r die Belehrung. :-(
> Dann kann man abschaetzen ob man ggf. einen scharf umrissenen Bereich
> daempfen/einspeisen kann oder ob es wohl doch viel zu aufwaendig wird.
Die Ermittlung der gew�nschten Frequenzen ist kein Problem. Aber wer verkauft
mir dann die passende Weiche? Falls du es wei�t, dann verrate es doch bitte.
Bernd
Bernd Daene <bernd...@tu-ilmenau.de> schrieb
>Ja klar, das w�rde man gerne wollen. Als erstes m�sste aber mal jemand
>in einem aktuellen Katalog die passenden Bauteile finden,
Soweit ich es als Laie richtig verstehe, solte man mit den MC-filtern
entsprechend Kanaele flexibel einstellen/filtern koennen.
http://www.polytron.de/produkte/E02_03.pdf
> und zwar zum
>angemessenen Preis.
Das das billig ist, habe ich nicht gesagt. Ich schaetze alleine die
Bank fuer die Filter wird schon bei >1 kEuro liegen.
>Das Problem f�r die Hersteller ist anscheinend das potenziell sehr gro�e
>Sortiment an unterschiedlichen Frequenzauslegungen bei eher geringem Umsatz
>pro Variante, verbunden mit dem engen Preisrahmen des Consumerbereichs.
Ich glaube ich schrieb schon:
Das Ganze ist nicht billig, aber technisch machbar.
...
>Danke f�r die Belehrung. :-(
Empfindlich?
>Die Ermittlung der gew�nschten Frequenzen ist kein Problem. Aber wer verkauft
>mir dann die passende Weiche?
Leider liefert Polytron nicht an Privatkunden.
> Falls du es wei�t, dann verrate es doch bitte.
Vielleicht koenntest Du diese Frage an ein paar geeignete
Fachgeschaefte und Dienstleistungsanbieter richten.
Wie gesagt: Es wird nicht billig.
Warum willst du das?
W�re ein komplett digitaler Kabelempfang nicht sinnvoller? DVB-T an
einem LCD sieht imho nicht wirklich sch�n aus.
Digitaler Kabelempfang kostet nur ein paar Euro mehr - hier in K�ln ca.
3 EUR.
Gru�
Marcel
>> Ich w�rde gerne den ersten Tuner mit analogem Kabel-, den zweiten mit
>> digitalem Antennenfernsehen f�ttern. Daf�r jedes mal das Kabel
>> umzust�pseln erscheint mir wenig praktikabel.
>> Gibt es eine bessere L�sung?
>
> Warum willst du das?
Ganz einfach: Ich habe zwei Fernseher, zwei HDD-Rekorder, einen analogen
Kabelanschluss und eine Hausantenne.
Die Antenne umzust�pseln kostet mich keinen Cent extra, eine Weiche (wenn es
sie denn g�be) vielleicht ein paar Euro.
> W�re ein komplett digitaler Kabelempfang nicht sinnvoller? Digitaler
> Kabelempfang kostet nur ein paar Euro mehr - hier in K�ln ca. 3 EUR.
Das w�rde mich zus�tzlich zu den drei Euro auch noch drei digitale
Empfangsger�te kosten.
Rein vom Technischen her w�re das freilich das Richtige. Aber f�r das hier
im Thread diskutierte Problem ist es realistisch gesehen keine praktikable
L�sung, eben wegen des Missverh�ltnisses beim Aufwand. Die Vergleichsgr��e
ist ja quasi der (�berschaubare) Aufwand f�r einen extra Receiver, plus
etwas "Schmerzensgeld" f�r die dann unsch�nere Bedienung.
> Vielleicht koenntest Du diese Frage an ein paar geeignete
> Fachgeschaefte und Dienstleistungsanbieter richten.
Ich dachte halt, du wei�t was Konkretes. Die Gesch�fte wissen es nicht
(soweit ich bisher recherchiert habe).
Manche Fachfirmen (zuletzt gesehen bei Wittenberg-Antennen) k�nnen
�brigens fest eingestellte Frequenzweichen einfacher Bauart (und z.B.
auch frequenzselektive D�mpfungsglieder) als Build-to-Order mit gew�nschten
Frequenzen herstellen, aber naturgem�� braucht's f�r g�nstige Preise einen
gr��eren Auftrag. Also auch keine L�sung.
Bernd
Gerade gesehen: Hirschmann HMB-6 und Triax TMB-6, Mehrbereichsverst�rker mit
drei UHF-Eing�ngen, inklusive programmierbarer Filter. Das geht nat�rlich
in die richtige Richtung, aber mit gut �ber zweihundert Euro ist der Preis
hier im Kontext trotzdem zumindest grenzwertig.
Bernd
Selbst f�r die handels�bliche VHF/UHF-Weiche, die wie schon geschrieben
auch noch allerlei Fragezeichen h�tte, fallen je nach Ausf�hrung zwanzig
bis f�nfzig Euro an. Ein Vorschlag w�re noch ein manueller Umschalter, das
ist zumindest besser als umst�pseln. Z.B. Conrad-Versand Artikelnr. 257869.
>> W�re ein komplett digitaler Kabelempfang nicht sinnvoller? Digitaler
>> Kabelempfang kostet nur ein paar Euro mehr - hier in K�ln ca. 3 EUR.
>
> Das w�rde mich zus�tzlich zu den drei Euro auch noch drei digitale
> Empfangsger�te kosten.
Es reicht erstmal eines. Die Analogkan�le verschwinden ja nicht aus dem
Kabel, blo� weil du f�r dich die Digitalberechtigung freischalten l�sst.
Apropos: F�r die Digitalpakete der �ffentlich-Rechtlichen brauchst du
�berhaupt nix freizuschalten oder zu bezahlen, zumindest bei den gro�en
deutschen Kabelanbietern. Beliebigen DVB-C-Receiver dranstecken, CAM oder
Karte braucht es nicht. (Manche Fernseher, auch einige neuere Sony, haben
�brigens intern auch DVB-C-Empfang, aber nat�rlich nicht alle.)
Und �berhaupt: Welche Sender kannst du denn eigentlich �ber DVB-T bekommen, die
nicht auch analog im Kabel sind? In den meisten F�llen wird sich das ja eh auf
�ffis beschr�nken, namentlich Eins Plus/Extra/Festival und ZDF info-/doku-/
theaterkanal. Die kriegt man auch unangemeldet �ber DVB-C (au�er vielleicht
bei manchen kleinen lokalen Kabelbetreibern), und zwar mit h�herer Datenrate.
Bernd
Bernd Daene <bernd...@tu-ilmenau.de> schrieb
>> Vielleicht koenntest Du diese Frage an ein paar geeignete
>> Fachgeschaefte und Dienstleistungsanbieter richten.
>Ich dachte halt, du wei�t was Konkretes. Die Gesch�fte wissen es nicht
>(soweit ich bisher recherchiert habe).
Ich habe es damals als Nachwuchs mitbekommen, das mein Vater haeufiger
fuer Gemeinschafts-BK-Anlagen einigen Aufwand getrieben hat. Da
wollten sich einige Mietparteien nicht an den Kosten beteiligen und
deshalb musste er fuer diese Wohneinheiten das verfuegbare Programm
eben auf die wenigen auch ueber Antenne empfangbaren Sender anpassen.
Er hat da teilweise die erforderlichen Bereichsweichen/Filter sogar
selber geloetet.
In so fern kann ich nur sagen, dass es eben machbar ist diverse
Bereiche zu unterdruecken.
Ich kann mir aber vorstellen, dass 1-2Jahrzenhte spaeter kaum noch ein
BK-Anlagentechniker da wirklich noch sowas speziell (und preiswert)
herstellt.
Und wenn man eben auf fertiges Material zurueck greift, sind die
Kosten nicht wirklich gering.
>Manche Fachfirmen (zuletzt gesehen bei Wittenberg-Antennen) k�nnen
>�brigens fest eingestellte Frequenzweichen einfacher Bauart (und z.B.
>auch frequenzselektive D�mpfungsglieder) als Build-to-Order mit gew�nschten
>Frequenzen herstellen, aber naturgem�� braucht's f�r g�nstige Preise einen
>gr��eren Auftrag. Also auch keine L�sung.
Ja, das ist leider so.
Deswegen ist da ja vielleicht an anderer Weg moeglich:
Wenn das TV-geraet/Empfaenger eine Speisespannung fuer Antennen bietet
koennte man damit ein Koax-Umschalterelais steuern.
Wenn man sowas nicht hat, kann man ggf. mit programmierbarer
Fernbedienung und IR-Empfaenger einen Antennenumschalter ansteuern
(wenn man nict sowieso zum Geraet laufen und manuell
umschalten/stecken will).
Ja klar, und das hatte ja Dieter auch gleich im dritten Posting dieses Threads
geschrieben (Spaun TAR 5, gleiches Prinzip Technisat Art.-Nr. 0000/3263). Aber
rein nach Aktenlage scheinen die Sony-Glotzen keine Fernspeisespannung zu
liefern, was freilich noch nicht experimentell best�tigt ist.
> Wenn man sowas nicht hat, kann man ggf. mit programmierbarer
> Fernbedienung und IR-Empfaenger einen Antennenumschalter ansteuern
Vermutlich m�sste man dann selber zum L�tkolben greifen, aber vorstellbar
ist es.
Bernd
Bernd Daene <bernd...@tu-ilmenau.de> schrieb
>> Wenn man sowas nicht hat, kann man ggf. mit programmierbarer
>> Fernbedienung und IR-Empfaenger einen Antennenumschalter ansteuern
>Vermutlich m�sste man dann selber zum L�tkolben greifen, aber vorstellbar
>ist es.
Wenn es eher simpel sein darf:
Funk-Steckdose und damit ein Antennenrelais ansteuern.
> Ein Vorschlag w�re noch ein manueller Umschalter, das
> ist zumindest besser als umst�pseln. Z.B. Conrad-Versand Artikelnr.
> 257869.
Danke, das w�rde mir auch schon ausreichen.
>>> W�re ein komplett digitaler Kabelempfang nicht sinnvoller? Digitaler
>>> Kabelempfang kostet nur ein paar Euro mehr - hier in K�ln ca. 3 EUR.
>>
>> Das w�rde mich zus�tzlich zu den drei Euro auch noch drei digitale
>> Empfangsger�te kosten.
>
> Es reicht erstmal eines. Die Analogkan�le verschwinden ja nicht aus dem
> Kabel, blo� weil du f�r dich die Digitalberechtigung freischalten l�sst.
Kabel Deutschland sagte mir (mehrfach) am Telefon, ich br�uchte f�r jedes
Ger�t einen digitalen Receiver, da beim Wechsel zu DVB-C die analogen Kan�le
nicht mehr �bertragen w�rden. Ohne diese Aussage w�re ich l�ngst auf digital
umgestiegen.
Das ist nicht wahr.
Bernd
Ich wei� auch nicht, warum die den Leuten immer solchen Quatsch
erz�hlen, man h�rt das n�mlich andauernd. In Wirklichkeit liegen
an der Dose permanent sowohl analoge als auch digitale Signale an.
Ein gro�er Teil der digitalen ist allerdings verschl�sselt. Die
"Freischaltung" ist nix weiter, als dass du (bildlich gesprochen)
den Schl�ssel dazu in die Hand kriegst. Sie schicken dir dazu
eine individualisierte Smartcard, die von der Zentrale aus
adressiert werden kann.
Die Digitalpakete der deutschen �ffentlich-Rechtlichen sind
unverschl�sselt und brauchen keine Freischaltung. Die Smartcard ist
also im Wesentlichen dazu da, auch eine Reihe Privatsender digital
sehen zu k�nnen (die es aber fast alle auch analog gibt, solange du
bei der digitalen Grundaustattung bleibst).
Der monatliche Aufpreis f�r die Freischaltung h�ngt m�glicherweise
vom Vertrag ab (direkt oder �ber Vermieter), ob bzw. welchen Mietreceiver
du nimmst, ob du beim Abw�hlen der Aufpreisoptionen nix �bersehen hast, usw.
Vermutlich wird irgendwann der Moment kommen, in dem die Analogkan�le
aus dem Kabel verschwinden. Aber das betr�fe dann alle Nutzer gleichzeitig,
egal ob und wann sie den Vertrag umgestellt haben. Momentan geh�ren die
Analogkan�le zur Produktbeschreibung "Digitaler Kabelanschluss" dazu.
http://www.kabeldeutschland.de/static/media/Information_Digitaler_Kabelanschluss.pdf
http://helpdesk.kdgforum.de/index.php?page=919
Bernd
Vielleicht sollte man den Kunden"beratern" einfach mal die Webseiten
der eigenen Firma zu lesen geben:
http://www.kabeldeutschland.de/portal/faq/article/id/3
Bernd
Ich danke dir f�r deine Recherche. Damit hat sich die Sache mit der Weiche
erledigt; ich steige um auf Kabel digital. Nur schade, dass ich keine
Alternative zu Kabel Deutschland habe.
Ich fasse es nicht! Da rufen die mich seit Jahr und Tag alle zwei Wochen
unter irgendeinem Vorwand an und wollen mir einen Digitalanschluss
verkaufen.
Statt ihre Kunden zu bel�stigen und Falschinformationen zu verbreiten,
sollten die sich vielleicht erst einmal selbst informieren.
>Statt ihre Kunden zu bel�stigen und Falschinformationen zu verbreiten,
>sollten die sich vielleicht erst einmal selbst informieren.
Die wissen h�chstwahrscheinlich sogar sehr genau, was Sache ist. Der
Schuldige ist der Kabelbetreiber, dem aus vielen Gr�nden daran gelegen
ist, m�glichst viele Kunden m�glichst schnell auf "digital" umzustellen.
Je mehr Dumme er f�ngt, desto fr�her und billiger kann er sich n�mlich
von der "analogen Altlast" befreien, die nur dem Kunden n�tzt, aber
nicht dem Betreiber.
Die liebe digitale Medienwelt ist n�mlich von vorn bis hinten so
designed, da� der Kunde intensiver gemolken werden kann. Das f�llt im
Moment nur deshalb nicht wirklich auf (an einigen Stellen aber schon),
WEIL es noch die analoge Konkurrenz gibt. Wenn die weg ist, dann wird
die Schlinge zugezogen. Aufnehmen: Nur noch gegen Kohle. Timeshift: nur
noch gegen Kohle. Das einzige, was immer frei ampfangbar sein wird (aber
wohl auch nicht mehr f�r lau aufnehmbar), werden die �R-Sender sein.
Damit die GEZ immer sch�n abgezockt werden kann.
Das wirklich Schlimme an der Sache ist, da� die Mehrheit der Bev�lkerung
einfach zu doof ist, zu merken, wohin der Hase l�uft. Und wenn auch der
letzte Depp es geschnallt hat, dann wird es zu sp�t sein, noch irgendwas
daran zu �ndern. Zum Gl�ck f�hrt du ma�lose Dummheit der
Bev�lkerungsmehrheit aber auch zu einem gewissen Beharrungsverm�gen.
Aber dagegen hat die Politik ja schon gehandelt, �ber kurz oder lang
werden die digitalen Fesseln mit der Macht der Gesetzgebung angelegt.
Vertr�ge hin oder her. Komischerweise hat die liebe Legislative hier
viel weniger Bedenken bez�glich der Enteignung als bei den Banken...
Von der Industrie gekauftes Dreckspack, Verdammtes.
>Kabel Deutschland sagte mir (mehrfach) am Telefon, ich brᅵuchte fᅵr jedes
>Gerᅵt einen digitalen Receiver, da beim Wechsel zu DVB-C die analogen Kanᅵle
>nicht mehr ᅵbertragen wᅵrden.
Die ᅵffentlich-Rechtlichen Sender sind auch digital immer frei. Leider
stimmt die Aussage, daᅵ Du zum digitalen Emfang auch fᅵr jedes Gerᅵt
einen extra Receiver brauchst. Entweder schlieᅵ Du bei Kabel
Deutschland ein Grundabo ab und nimmst einen Receiver dazu oder Du
sagst, Du hᅵttest schon eine Dbox2 und sie sollen Dir eine Karte dafᅵr
schicken. Du nimmst also praktisch ein "nur Karte" Abo. Dbox2 deshalb,
da die Karten dafᅵr in den meisten anderen Receivern und Modulen
laufen.
CU, Oliver
Zum digitalen Empfang braucht man pro Empfangsger�t einen Digitalreceiver,
das ist richtig. Die Falschaussage der Kundenbetreuer war aber, dass durch
die "Freischaltung" die M�glichkeit zum analogen Empfang wegfiele. Diese
bleibt jedoch unver�ndert erhalten.
Folglich muss man nicht zwingend s�mtliche Empfangsger�te gleichzeitig f�r
den digitalen Empfang ert�chtigen. Sondern man kann wahlweise z.B. erstmal
nur mit einem die digitalen Kan�le nutzen und mit den anderen wie bisher
die analogen. Ich denke, dass es Maria so gemeint hatte.
Bernd
> Folglich muss man nicht zwingend s�mtliche Empfangsger�te gleichzeitig f�r
> den digitalen Empfang ert�chtigen. Sondern man kann wahlweise z.B. erstmal
> nur mit einem die digitalen Kan�le nutzen und mit den anderen wie bisher
> die analogen. Ich denke, dass es Maria so gemeint hatte.
Ja, genau das hatte ich gemeint.
Mein neuer Fernseher ist an einen HHD-Rekorder mit Dauer-Timeshift-Betrieb
angeschlossen. Diesen Rekorder w�rde ich gerne digital f�ttern.
Den Tuner des Fernsehers brauche ich eigentlich nur, wenn ich w�hrend einer
Aufnahme ein anderes Programm sehen will, oder um mich per Videotext �ber
eventuelle "Verfr�hungen" zu informieren. Daf�r gen�gt in den meisten F�llen
auch analoger Empfang.
Was und wie mein Zweitfernseher mit dem alten HDD-Rekorder empf�ngt ist mir
relativ egal, Hauptsache er empf�ngt �berhaupt irgendwas.
Ich habe das den telefonischen Nervens�gen von Kabel Deutschland mehrfach
erkl�rt. Aber jedes mal bekam ich zur Antwort, ein analoger Empfang sei nach
der Umstellung nicht mehr m�glich.
Dann guck lieber erstmal nach, ob der Dauer-Timeshift auch bei Zuspielung
�ber Scart funktioniert. Das Zusammenspiel eines (analog zu beliefernden)
Recorders mit einem externen Receiver ist mit Stolperfallen versehen.
Bernd
> Ich habe das den telefonischen Nervens�gen von Kabel Deutschland
> mehrfach erkl�rt. Aber jedes mal bekam ich zur Antwort, ein analoger
> Empfang sei nach der Umstellung nicht mehr m�glich.
Die besch�ftigen jetzt zunehmend abgehalfterte Politiker...
Gru� Dieter