Etwas knapp, aber vielleicht erreicht es den ein oder anderen Interessierten noch.
Heute Nacht zeigt Julie Delpy auf arte in der sowieso wunderbaren Reihe "Durch die Nacht mit ..." Bela B. Paris.
In dieser freien "Talkrunde" treffen sich jeweils zwei bekannte und auf den ersten Blick oft sehr unterschiedliche Charaktere abends, auch damit einer dem anderen ein paar geschätzte Lokalitäten zeigen kann, aber vor allem, um darüber hinaus ins Reden zu kommen und den Gast und Zuschauer mit auf eine Reise durch eine fremde (oder auch bekannte) Stadt zu nehmen, beide an besondere, wenig bekannte oder einfach reizvolle Nischen zu führen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 00:15 - 01:20 Uhr auf arte
Durch die Nacht mit ... Bela B. und Julie Delpy
| Eine singende Schauspielerin begegnet einem schauspielernden Sänger | in der schönsten Stadt der Welt. Julie Delpy, bekannt aus "Before | Sunset" und "Before Sunrise" zeigt Bela B., dem Schlagzeuger der | legendären deutschen Band "Die Ärzte" Paris. Beide entdecken dabei | ihr gemeinsames Interesse für die dunklen Seiten des Lebens und der | Kunst.
Dennis Kaisers <dkais...@gmx.net> wrote: > Heute Nacht zeigt Julie Delpy auf arte in der sowieso wunderbaren Reihe > "Durch die Nacht mit ..." Bela B. Paris.
Auch von mir ein Dank fuer diesen Tip.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es den beiden gefallen hat - Belas Reaktion hat mich ein bisschen an mich erinnert, wenn ich mich leicht unwohl fuehle und nicht weiss, was ich mit meinem Gegenueber anfangen soll, aber sehenswert war es auf alle Faelle...
Julie Delpy, die Liebe meiner Schulzeit (sie allein hat Homo Faber in der Schuelervorstellung zu einem Erlebnis gemacht).
On Tue, 06 Jul 2004 19:17:14 +0200, Dennis Kaisers <dkais...@gmx.net> wrote:
>Tach.
>Etwas knapp, aber vielleicht erreicht es den ein oder anderen >Interessierten noch.
>Heute Nacht zeigt Julie Delpy auf arte in der sowieso wunderbaren Reihe >"Durch die Nacht mit ..." Bela B. Paris.
Ist das eine Serie / Reihe?
Ich hab mal sowas gesehen (und ich glaub der Titel war auch "Durch die Nacht") mit Franka Potente und John Carpenter.
Alex -- "Ich würde einfach den, der einem sowas verkauft, stundenlang in die Fresse hauen, zumindest sobald der Arzt mit der finalen Krebsdiagnose ankommt oder so;-)." Hannes Birnbacher über gebürstete Edelstahl-Kühlschränke in drh
Alexander Hofmann <familie-hofm...@web.de> wrote: > On Tue, 06 Jul 2004 19:17:14 +0200, Dennis Kaisers <dkais...@gmx.net> > wrote:
>>Etwas knapp, aber vielleicht erreicht es den ein oder anderen >>Interessierten noch.
>>Heute Nacht zeigt Julie Delpy auf arte in der sowieso wunderbaren Reihe >>"Durch die Nacht mit ..." Bela B. Paris.
> Ist das eine Serie / Reihe?
Eher eine Reihe als eine Serie. Ich glaube, es gibt nicht sehr viele Folgen bislang.
> Ich hab mal sowas gesehen (und ich glaub der Titel war auch "Durch die > Nacht") mit Franka Potente und John Carpenter.
Die wird am 03.08. erneut auf arte ausgestrahlt. Wer den ZDFtheaterkanal empfangen kann, der kann die Folge "Durch die Nacht mit... Barbara Hendricks und Hanning Mankell in Stockholm" im August alle paar Tage schauen.
Arvid
-- [ Arvid Warnecke ][ arvid (at) nostalgix (dot) org ] [ IRC/OPN: "madhatter" ][ http://www.nostalgix.org ] ---[ ThreePiO was right: Let the Wookiee win. ]---
Cornell Binder wrote: > Wirklich nett. Sehr. Ist das eine Reihe? Ich hatte vor > geraumer Zeit mal so ein Filmchen mit Nina Hagen und > Katharina Thalbach gesehen. Ähnlicher Aufriß. Hat mir auch > schon sehr gefallen. Da kann man IMHO wirklich die Augen > drauf halten, da es sich lohnt.
Ja. Es ist eine, AFAIK unregelmäßig ausgestrahlte, Reihe auf arte, eine Handvoll Folgen gab es schon. Hagen und Thalbach gehörte dazu und, wie schon erwähnt, auch Franka Potente und John Carpenter war eine, die ich zufällig entdeckt hatte und nur teilweise gesehen habe. Deswegen freue ich mich auf die Wiederholung, der gesehene Teil war unterhaltsam.
Christian Hessmann wrote: > Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es den beiden gefallen hat - Belas > Reaktion hat mich ein bisschen an mich erinnert, wenn ich mich leicht > unwohl fuehle und nicht weiss, was ich mit meinem Gegenueber anfangen > soll, aber sehenswert war es auf alle Faelle...
Yep. Ich denke, beide wurden zu Beginn nicht gleich warm miteinander, Bela B. war recht nervös und Julie Delpy wusste wohl nicht so recht, wie sie diesen Kerl einordnen sollte. Mit der Zeit wurde es etwas besser, allerdings wirkte Bela B., als dann die Freundin dazu stieß, ein bisschen wie das fünfte Rad am Wagen, und so fühlte er sich wohl auch. Er war bemüht, sich einzubringen und ein paar Witze und lockere Sprüche, aber auch ernsthaftere Themen abzusondern, aber da war IMHO vor allem die Sprachbarriere davor. Was mir sehr bekannt vorkam. Man kennt zwar die englischen Vokabeln und kann auch recht flüssig plaudern, aber, vor allem wenn man auch noch nervös ist, zum schäkern und philosophieren fehlt dann doch oft ein Stück und für spontane Witze und Kommentare muss man etwas zu lange nach korrekter Syntax und Vokabel suchen, als das man sie nebenbei zeitnah einbringen könnte.
Beispielhaft war die Sache mit den Bobos, auf die sich Bela B. dann IMHO zu sehr stürzte und versuchte, darüber Aufhänger für alles mögliche finden.
Es hätte der Folge vielleicht besser getan, wenn die Freundin nicht mit von der Partie gewesen wäre. Aber interessant war es dennoch, Julie Delpy bezaubernswert und in der Karaoke-Bar und danach im Wagen lief es auch besser zwischen den beiden. Vielleicht auch weil Bela B. dort mehr in seinem Element war und Delpy dort plötzlich ziemlich nervös wurde. Die SZ beschrieb das gestern auf ihrer Medienseite in einer Kritik ganz ähnlich und sehr treffend.
Dennis Kaisers <dkais...@gmx.net> wrote: > Mit der Zeit wurde es etwas besser, allerdings wirkte Bela B., als dann die > Freundin dazu stieß, ein bisschen wie das fünfte Rad am Wagen, und so > fühlte er sich wohl auch.
Sehr schoen geschrieben, genauso war es. Es war fast ein bisschen schade, dass die Stimmung nicht so blieb wie im Restaurant. Da sind sie doch ein bisschen lockerer geworden, aber die Freundin hat davon wieder viel "zerstoert".
> Er war bemüht, sich einzubringen und ein paar Witze und lockere Sprüche, > aber auch ernsthaftere Themen abzusondern, aber da war IMHO vor allem > die Sprachbarriere davor.
Wobei sein Englisch auch nicht besser oder schlechter war als ihres. Sie hat aber den Vorteil, in ihrer Stadt zu sein und mit allen anderen Leuten in ihrer Sprache reden zu koennen. Das gibt Selbstbewusstsein und macht es einfacher, mit einem Gast in einer fuer beide fremden Sprache zu sprechen. Naja, zumindest theoretisch. Ich bin in Deutschland mit Leuten aus anderen Laendern gehemmter, Englisch zu sprechen, als in deren Laendern.
> Die SZ beschrieb das gestern auf ihrer Medienseite in einer Kritik ganz > ähnlich und sehr treffend.
Oh tatsaechlich, da war eine Kritik. Wobei dort die Freundin eher als Glueck fuer die beiden bezeichnet wird - das wundert mich doch ein bisschen.
> np: Bela B. - Teddybear
Ich komme gerade nicht drauf, was Du mit np: meinst, aber seine Elvis-Imitation war klasse!
"I fucked up big time" - jaja, elendiges fishing for compliments
>Christoph Schlingensief und Michel Friedman in Frankfurt kann >ich noch empfehlen. Das ist ganz grosses Theater.
War das die Ausgabe mit Hannelore Elsner? Dann auf jeden Fall. Sollte man sich ins Regal mit der Reihe "Großartige Besäufnisse" stellen. Leider hatte ich die Folge erst zur Halbzeit zufällig beim Zappen entdeckt.