Inneres und äusseres Blaukommen, die Regeln und Folgen eines solchen
Unfalls sind mir bekannt. Für eine ziemlich heftige Diskussion mit einem
Trottel würde ich gerne mit Daten auftrumpfen was genau, wann passiert.
Der Trottel hat keinen Dunst vom Tauchen und erzählt das er mit Blei im
Rucksack und nem Gartenschlauch im Mund ins Wasser springen will.
Meine Frage: Ab wann wird ihm die Lunge (erster Versuch zu Atmen) in den
Schlauch gedrückt?
lg
Nils
zur Zeit im Kindergarten unterwegs ;-(
Aber bevor jemand mit dem Gartenschlauch ins Wasser springt ist das
noch das geringere Übel und er ist nicht gleich ein Fall für Darwin.
Jürgen
Kann man schwer sagen. Dürfte auch von seiner Physis abhängen. Ab dem ersten
Meter (oder meinetwegen zwei) wird es jedenfalls ziemlich eng für ihn
werden. Habe vor Jahren mal versuchsweise einen 50cm-Schnorchel gebastelt,
mit dem konnte man u/w kaum noch atmen. Der Druck auf den Thorax war recht
ordentlich und bereitete nach kurzer Zeit Schmerzen so dass ich dann
abgebrochen habe. Die Atemarbeit war abnorm.
Ein andermal habe ich im Unterricht mit der Lunge einen Überduck erzeugt und
mit einem Manometer gemessen. Die Spannung im Brustkorb war das, was ich mit
der Muskulatur einer trainierten Lunge erreichen konnte. Bei p=100 mbar war
Schluss, mehr packt man nicht es sei dann man ist Berufstrompeter, dann geht
etwas mehr. Atmen geht also nicht mehr ab 1 Meter WT aber wann die Lunge
dann die Biege macht dürfte varieren.
Er soll es ausprobieren und, wenn er kann, berichten. Ansonsten gibt es noch
den "Darwin Award" für den er ein heißer Kandidat zu sein scheint.
vg
Peter
> Wir hatten einen Unterdruckversuch mal in unserer wilden Jugendzeit
> durchgeführt in dem wir zwei Schnorchel mit zueinander passendem
> Durchmesser rohrseitig ineineandergesteckt hatten und dann mit diesem
> "langen" Schnorchel langsam(!) im Schwimmbad tiefer gegangen sind.
> Man merkt schnell, dass man in 30-50cm tiefer kaum noch atmen kann und
> einen extrem unangenehmen Druck auf die Lunge verspürt. Wer das mal
> gemacht hat verspürt wirklich keine aber auch garkeine Lust mehr,
> dies in größeren Tiefen zu probieren.
> VORSICHT!!!
> Das ist nicht ungefährlich und ich übernehme keinerlei Garantie das da
> nicht doch was passiert. Wer nicht top fit ist und hart im Nehmen
> sollte das lieber garnicht erst versuchen.
>
> Aber bevor jemand mit dem Gartenschlauch ins Wasser springt ist das
> noch das geringere Übel und er ist nicht gleich ein Fall für Darwin.
Moin Jürgen
Den Versuch kennt doch fast jeder aus der eigenen Kindheit ;-)
Hintenrum Gefährlich wegen der Pendelatmung.
Ich hab noch was im Hinterkopf das regelmäßiges Atmen ab ner
Schnorchellänge von um und bei 50cm nicht mehr möglich ist, egal wie
Trainiert und Fit man ist.
Um den Trottel mach ich mir keine Gedanken, aber das lesen noch andere,
und wenn die das Versuchen, reinspringen und den ersten Zug aus 10m
nehmen wollen, happy birthday.
lg
Nils
> Der Trottel hat keinen Dunst vom Tauchen und erzählt das er mit Blei im
> Rucksack und nem Gartenschlauch im Mund ins Wasser springen will.
Rechne ihm einfach mal vor, was er an Kraft auf seinen Brustkorb bekommt:
Gehen wir von einer Thorax-Fläche von 1000 cm² aus (vorsichtig geschätzt) so
sind das bei 3 Meter WT und einer Druckdifferenz von 0,3 bar zur Oberfläche
p = F/A => F = p * A => F = 3 N/cm² * 1000 cm² = 3000 N entspricht 300 kg.
Das entspricht in etwa dem, was sich jemand auflädt, der unter seinen Golf
kriecht und statt anständiger Stützböcke den Wagenheber zum "Sichern"
verwendet und feststellen muss, dass Wagenheber doch nicht sicher stehen.
Wenn der Golf dann wieder auf den Rädern steht und der Typ noch drunterliegt
dürfte die Einwirkung auf den Brustkorb ähnlich sein. ;-))
Vielleicht hält ihn das von seinem Vorhaben ab. Und wenn nicht, freut sich
der örtliche Bestatter. ;-)
vg
Peter
>Ich hab noch was im Hinterkopf das regelmäßiges Atmen ab ner
>Schnorchellänge von um und bei 50cm nicht mehr möglich ist, egal wie
>Trainiert und Fit man ist.
Bei dem Versuch direkt sinnlich erfahrbar
>Um den Trottel mach ich mir keine Gedanken, aber das lesen noch andere,
>und wenn die das Versuchen, reinspringen und den ersten Zug aus 10m
>nehmen wollen, happy birthday.
Er kann sich schonmal registrieren lassen:
http://www.darwinawards.com/deutsch/
;-)
Juergen
> Kann man schwer sagen. Dürfte auch von seiner Physis abhängen. Ab dem ersten
> Meter (oder meinetwegen zwei) wird es jedenfalls ziemlich eng für ihn
> werden.
2m wären aber wohl schon Rekordverdächtig. Nicht die Atemarbeit! Nein,
eher das er die Lippen wieder aus dem Schlauch bekommt ;-)
> Ein andermal habe ich im Unterricht mit der Lunge einen Überduck erzeugt und
> mit einem Manometer gemessen. Die Spannung im Brustkorb war das, was ich mit
> der Muskulatur einer trainierten Lunge erreichen konnte. Bei p=100 mbar war
> Schluss, mehr packt man nicht es sei dann man ist Berufstrompeter, dann geht
> etwas mehr.
Hm, Überdruck. Ich bräuchte die p- Daten ab wann die Lunge kollabiert
und sich zusammenfaltet.
Als Bengel habe ich mal versucht gegen den Luftstrom eines Staubsaugers
zu Atmen, Saugrohr in den Mund und den Sauger anschalten.
Automatisch öffnet man den Zugang zur Nase, soll heißen das der
Saugstrom durch den Mundrachenbereich die Nase als Ansaugstutzen
benutzt. Diesen Luftstrom kann man zum Atmen nutzen, ob das Gesund ist
lass ich mal so im Raum stehen.
Wenn mich mein Kopf nicht täuscht schafft ein guter Sauger so um und bei
30mbar Unterdruck, und dagegen konnte ich nicht anstinken.
Allerdings kommt da ja auch noch der Volumenstrom und die
Luftgeschwindigkeit dazu.
> Er soll es ausprobieren und, wenn er kann, berichten. Ansonsten gibt es noch
> den "Darwin Award" für den er ein heißer Kandidat zu sein scheint.
Grins!
Nils
> Hm, Überdruck. Ich bräuchte die p- Daten ab wann die Lunge kollabiert
> und sich zusammenfaltet.
Ich denke, zuerst werden die Lungenbläschen kollabieren. Und das reicht
schon für den Exitus.
vg
Peter
Oha, ich als Ostseekind, 50m zum Strand, vergesse immer das nicht jeder
jeden Tag im Wasser war.
>> Hintenrum Gefährlich wegen der Pendelatmung.
> Ja, aber es werden wohl die allerwenigsten solange aushalten bis
> Pendelatmung ein Thema wird...
Hast recht.
> Er kann sich schonmal registrieren lassen:
> http://www.darwinawards.com/deutsch/
> ;-)
>
hehehe, ich werde ihm das mal vorschlagen, oder ihn gleich anmelden.
lg
Nils
Ich denke eher an den Fall das ein Pisa- Versager sich so ne Apparatur
bastelt und direkt ins Wasser springt. Erster Zug aus dem Schlauch auf
Tiefe X.
Wenn die Jungs es mit langsamen Abtauchen versuchen würden, wäre ja
nichts einzuwenden, da der Selbsterhaltungstrieb bei geringen Tiefen,
geringem Unterdruck schon einsetzen würde und das Experiment beendet.
lg
Nils
> Er soll es ausprobieren und, wenn er kann, berichten. Ansonsten gibt es noch
> den "Darwin Award" für den er ein heißer Kandidat zu sein scheint.
Bist Du da Experte?
--
"Crime does not pay ... as well as politics."
> Ich denke, zuerst werden die Lungenbläschen kollabieren. Und das reicht
> schon für den Exitus.
YEP! Geil, was?
Super fundierte Antwort - wie wir es von Dir gewohnt sind!
Die Klassischen Berichte zum Blaukommen befassen sich aber meist mit dem
"Tauchersturz", wissenschaftlicher als "Absturzerkrankung" bezeichnet.
Seit der Erfindung des Dräger-Taucherautomat ist das aber kaum mehr ein
Thema in der Literatur.
Die zulässige Absturztiefe ist demnach:
h_z = (V_a / V_h) * (h_1 + 10)
h_z = zulässige Absturztiefe
V_a = Anzugvolumen
V_h = Helmvolumen
h_1 = Tiefe, in der sich der Taucher vor dem Absturz aufhält
Ausführliche Herleitung bei Stelzner, Handbuch für Taucher, Lübeck 1942.
Die Medizinische Wirkung ist detailliert beschrieben von Professor
Bornstein, "Die Absturzerkrankung der Taucher", Berliner Klinische
Wochenschrift Nr. 50, Berlin 1918.
Im Stelzner ist auf Seite 201 ein Auszug aus einem Sektionsprotokoll.
Die wesentlichen Punkte für Dich dürften daraus die "dunkelroten
Blutungen im Lungengewebe" sowie "Erweiterung der rechten Herzkammer,
Blutüberfüllung der großen Körpervene und Rückstauung des Blutes in die
Organe" sein.
Praktische Versuche zum Tauchen mit überlangen Schnorchel finden sich
bei Robert Stiegler, der 1913 drei Monate brauchte, um sich von den
Versuchen zu erholen (Herzdehnung). (R.Stiegler, "Die Taucherrei,
Fortschr. der naturwiss. Forschung", Band IX, Berlin 1913)
mfg
Matthias Taube
Matthias Taube schrieb:
> Die zulässige Absturztiefe ist demnach:
>
> h_z = (V_a / V_h) * (h_1 + 10)
>
> h_z = zulässige Absturztiefe
> V_a = Anzugvolumen
> V_h = Helmvolumen
> h_1 = Tiefe, in der sich der Taucher vor dem Absturz aufhält
Oooookay. Kopfkratz.
Das bezieht sich nun aber auf die Kompression der Restvolumina in Anzug
und Helm.
Sprich h_z darf er "abrutschen" um noch genügend Luft geliefert zu
bekommen um nicht zu verrecken. Erste "Quetschungen" und Gewebeschäden
durch den Anzug sollten ja schon da sein, wenn ich das jetzt richtig
interpretiere!?!
> Ausführliche Herleitung bei Stelzner, Handbuch für Taucher, Lübeck 1942.
Hast Du da das Original oder schon ein PDF von??
> Die Medizinische Wirkung ist detailliert beschrieben von Professor
> Bornstein, "Die Absturzerkrankung der Taucher", Berliner Klinische
> Wochenschrift Nr. 50, Berlin 1918.
Gleiche Frage wie oben!
> Im Stelzner ist auf Seite 201 ein Auszug aus einem Sektionsprotokoll.
> Die wesentlichen Punkte für Dich dürften daraus die "dunkelroten
> Blutungen im Lungengewebe" sowie "Erweiterung der rechten Herzkammer,
> Blutüberfüllung der großen Körpervene und Rückstauung des Blutes in die
> Organe" sein.
Wie Tief ist der Sektierte denn abgestürzt?
> Praktische Versuche zum Tauchen mit überlangen Schnorchel finden sich
> bei Robert Stiegler, der 1913 drei Monate brauchte, um sich von den
> Versuchen zu erholen (Herzdehnung). (R.Stiegler, "Die Taucherrei,
> Fortschr. der naturwiss. Forschung", Band IX, Berlin 1913)
Ich glaub ich muß Amazon mal quälen ;-)
Oder hast Du Einkaufslisten/ Händler an der Hand?
lg
Nils
> Das bezieht sich nun aber auf die Kompression der Restvolumina in Anzug
> und Helm.
Beim Absturz strömt die Luft aus dem flexiblen Anzug in den nicht
kompressierbaren Helm. Wenn im Anzug keine Luft mehr ist wird der
Taucher in den Helm "gesaugt", was dann als Blaukommen bezeichnet wurde.
> Sprich h_z darf er "abrutschen" um noch genügend Luft geliefert zu
> bekommen um nicht zu verrecken. Erste "Quetschungen" und Gewebeschäden
> durch den Anzug sollten ja schon da sein, wenn ich das jetzt richtig
> interpretiere!?!
Quetschungen und Gewebeschäden hat man damals als normal hingenommen.
Der Grenzwert bezieht sich auf schwere oder tödliche Verletzungen.
Beim Dräger Taucherautomaten wurden dann die Brustgewichte durch zwei
Flaschen ersetzt, die bei Unterdruck im Anzug automatisch Luft
nachgeschossen haben. Da ging es rein um die Gewebeverletzungen, nicht
um die Atemluftversorgung des Tauchers. Der Taucherautomat war (noch)
kein Atemregler im heutigen Sinn.
>> Ausführliche Herleitung bei Stelzner, Handbuch für Taucher, Lübeck 1942.
Ich habe eine Kopie des Stelzner. Bemühe einfach mal den OPAC Deiner
Wahl, ich habe den Stelzner z.B. in der Uni-Bibliothek in Kassel und
Berlin eingesehen.
Am besten gehst Du einfach in die nächste Uni-Bibliothek, frage dort
nach dem Stelzner und falls die ihn nicht haben können die den über
Fernleihe besorgen. Da es ein historisches Buch ist kannst Du ihn dann
allerdings nur vor-Ort im Lesesaal einsehen.
Das gilt auch für die anderen Bücher/Schriften.
Ich würde Dir allerdings erstmal empfehlen Michael Jung:
"Tauchgeschichte" (von 1999, noch lieferbares Taschenbuch) sowie den
Stelzner durchzuarbeiten.
mfg
Matthias
Peter Rachow wrote:
> Ein andermal habe ich im Unterricht mit der Lunge einen Überduck erzeugt und
> mit einem Manometer gemessen. Die Spannung im Brustkorb war das, was ich mit
> der Muskulatur einer trainierten Lunge erreichen konnte. Bei p=100 mbar war
> Schluss, mehr packt man nicht es sei dann man ist Berufstrompeter, dann geht
> etwas mehr. Atmen geht also nicht mehr ab 1 Meter WT aber wann die Lunge
> dann die Biege macht dürfte varieren.
Prüfbank rulez.
Hab spaßeshalber mal meinen Atemspitzendruck beim Heuschnupfenniesen
gemessen. 130 mbar gehen easy.
Bei Autopsien von lungengesunden Unfallverstorbenen hat man übrigens die
Möglichkeit von Schädigungen schon in diesem Bereich ( ca. 110 -130)
mbar Überdruck gefunden.
+
Grüße,
Matthias
Nils Berthold wrote:
>
> Hm, Überdruck. Ich bräuchte die p- Daten ab wann die Lunge kollabiert
> und sich zusammenfaltet.
Teile der Lunge sind alle naslang beim Ausatemn zusammengefaltet. Drum
hat die Lunge ja den Surfactant-Faktor, also eine glitschige
Oberflächenbeschichtung, damit sie nicht zusammengeklebt bleibt. Die
Frage ist, wann kommen die Bröckchen bzw. Soße aus den Bronchien.
Da die labilen Teile zuerst kollabieren, wird das so aussehen, als seien
die Bronchien und Luftröhre die Ansaugrohre eines Staubsaugers, und die
staunenden Zuschauer dieses Experiments sozusagen im Staubsaugerbeutel
aka Umwelt.
Zunächst wird also die Lunge ödematös, die Blutgefäße schwellen, platzen
dann, das Blut und Sekret wird abgesaugt, und dann kommen die
Feststoffe, Alveolarwände, Stützgewebe etc.
Bitte zurücktreten, und nachher aufwischen.
Grüße,
Matthias
Grüße,
Matthias
Nils Berthold schrieb:
> Meine Frage: Ab wann wird ihm die Lunge (erster Versuch zu Atmen) in den
> Schlauch gedrückt?
Hallo,
die Lunge ist nicht allein gefährdet, das Herz bekommt auch den
Druckunterschied zwischen Lunge und Körpergewebe ab.
Lies mal dazu das :
http://www.okidokidiving.de/html/search/vollgesichtsmaske/////gogfollow.rewrite.html
und das entsprechende Kapitel im Ehm, Tauchen noch sicherer.
Bye
Matthias Taube schrieb:
> Im Stelzner ist auf Seite 201 ein Auszug aus einem Sektionsprotokoll.
> Die wesentlichen Punkte für Dich dürften daraus die "dunkelroten
> Blutungen im Lungengewebe" sowie "Erweiterung der rechten Herzkammer,
> Blutüberfüllung der großen Körpervene und Rückstauung des Blutes in die
> Organe" sein.
>
> Praktische Versuche zum Tauchen mit überlangen Schnorchel finden sich
> bei Robert Stiegler, der 1913 drei Monate brauchte, um sich von den
> Versuchen zu erholen (Herzdehnung). (R.Stiegler, "Die Taucherrei,
> Fortschr. der naturwiss. Forschung", Band IX, Berlin 1913)
Hallo,
na endlich einer der auch schreibt das auch das Herz gefährdet oder gar
geschädigt wird, besonders die rechte Herzkammer.
Bye
Uwe Hercksen wrote:
>
>
> Nils Berthold schrieb:
>
>> Meine Frage: Ab wann wird ihm die Lunge (erster Versuch zu Atmen) in
>> den Schlauch gedrückt?
>
>
> Hallo,
>
> die Lunge ist nicht allein gefährdet, das Herz bekommt auch den
> Druckunterschied zwischen Lunge und Körpergewebe ab.
> Lies mal dazu das :
> http://www.okidokidiving.de/html/search/vollgesichtsmaske/////gogfollow.rewrite.html
Hülfe,
was ein seichtes Gewäsch!
Gruß,
Matthias
>Inneres und äusseres Blaukommen, die Regeln und Folgen eines solchen
>Unfalls sind mir bekannt. Für eine ziemlich heftige Diskussion mit einem
>Trottel würde ich gerne mit Daten auftrumpfen was genau, wann passiert.
>
>Der Trottel hat keinen Dunst vom Tauchen und erzählt das er mit Blei im
>Rucksack und nem Gartenschlauch im Mund ins Wasser springen will.
>
>Meine Frage: Ab wann wird ihm die Lunge (erster Versuch zu Atmen) in den
>Schlauch gedrückt?
Die Fragestellung mit Trottel und Lunge in den Schnorchel drücken
ist falsch gestellt und lässt eine gewisser Überheblichkeit erkennen.
Das gilt auch für etliche Antworten (kollabierende Lungenbläschen,
Gewicht eines Golfs usw.) außerdem resultieren diese Antworten aus
einem eher theoretischen Wissen.
In Wirklichkeit ist es einfach so, dass ab einem Unterdruck von ca. 50
cm Wassersäule Atmung nicht mehr möglich ist, dass einem die Zunge
regelrecht ans Mundstück gesaugt wird.
Wir alle kennen doch den ‚Selbstversuch' mit dem Underbergfläschlein,
wo wir uns als Kinder an die Zunge oder die Lippe drangesaugt haben.
Dieses geht allerdings allein durch Erzeugung von Unterdruck in der
Mundhöhle.
Maske zur Kontrolle am Gesicht ansaugen geht nur durch Unterdruck in
der Lunge, ist also dieselbe Kiste und ist weißgott nicht
lebensgefährlich.
Also spart Euch Eure erhobenen Zeigefinger.
Im übrigen ist es mir absolut schleierhaft, warum in diesem
Zusammenhang immer wieder die ach so gefährliche Pendelatmung mit
erwähnt wird.
> In Wirklichkeit ist es einfach so, dass ab einem Unterdruck von ca. 50
> cm Wassersäule Atmung nicht mehr möglich ist, dass einem die Zunge
> regelrecht ans Mundstück gesaugt wird.
In der historischen Literatur wird ein größerer Wert genannt. Ist aber
hier unerheblich.
> Maske zur Kontrolle am Gesicht ansaugen geht nur durch Unterdruck in
> der Lunge, ist also dieselbe Kiste und ist weißgott nicht
> lebensgefährlich.
> Also spart Euch Eure erhobenen Zeigefinger.
Dabei erzeugt man aber noch nicht den gefährlichen Unterdruck. Wir
sprechen hier über den maximalen Unterdruck, den man erreichen kann. Die
Herzdehnung wegen zu großem Unterdruck bei diesen Versuchen ist eine
reale Gefahr, da schon vorgekommen. Und das IST lebensgefährlich.
Allerdings wird man ohne Training kaum in diesen Bereich kommen.
> Im übrigen ist es mir absolut schleierhaft, warum in diesem
> Zusammenhang immer wieder die ach so gefährliche Pendelatmung mit
> erwähnt wird.
Weil überlange Schnorchel diese Gefahr beinhalten - selbst wenn man gar
nicht im Wasser ist.
Uli Schreiber schrieb:
> Die Fragestellung mit Trottel und Lunge in den Schnorchel drücken
> ist falsch gestellt und lässt eine gewisser Überheblichkeit erkennen.
Die Überheblichkeit resultiert aus dem Müll den der Typ geschrieben hat.
Ist ein Thread in einem Sondlerforum und dreht sich um das Bergen von
Metallgegenständen aus dem Wasser. Der Typ geht nach eigener Aussage mit
Blei im Rucksack und nem Gartenschlauch im Mund ins Wasser.
Da der Thread in einem öffentlichen Forum läuft und viele Pisa- Versager
da mitlesen hatte ich einfach Bedenken das einer der Bengel das für
bahre Münze nimmt und es probiert. Deshalb auch die Anfrage nach Max.
Pges. Mit Theorie brauche ich da nicht aufzuschlagen, der Golf war da
schon echt passend ;-(
> Das gilt auch für etliche Antworten (kollabierende Lungenbläschen,
> Gewicht eines Golfs usw.) außerdem resultieren diese Antworten aus
> einem eher theoretischen Wissen.
Hoffe das das auch keiner Real versucht ;-)
> In Wirklichkeit ist es einfach so, dass ab einem Unterdruck von ca. 50
> cm Wassersäule Atmung nicht mehr möglich ist, dass einem die Zunge
> regelrecht ans Mundstück gesaugt wird.
Bei mir sinds immer die Lippen die als erstes im Fläschchen verschwinden
. Aber nochmal: Wenn einer der Bengel langsam ins Wasser steigt merkt er
schnell das das Geschreibsel Müll war. Stellt er sich aber auf einen
Bootssteg, springt rein und ist gleich auf 5m, dann ist Holland in Not.
Das wollte ich rüberbringen.
> Also spart Euch Eure erhobenen Zeigefinger.
Hmm, mir hat der Finger damals bei meinem Freediver sehr geholfen! Nur
habe ich gefragt und nicht einfach behauptet.
> Im übrigen ist es mir absolut schleierhaft, warum in diesem
> Zusammenhang immer wieder die ach so gefährliche Pendelatmung mit
> erwähnt wird.
Weil die Gefaht doch RELATIV Real ist.
Warum sonst werden z. B. die Nasalerker in heutigen Helmen immer noch
verkauft und auch eine VG- Maske bekommt man nicht ohne. Ich glaube
nicht das in meinem 17er oder 27 KM eine reelle Gefahr der Pendelatmung
besteht, geschweige denn in einer Interspiro. Aber hingewiesen wird
immer noch darauf!
Das vieles Tintenpisserei ist, darüber brauchen wir nicht streiten ;-)
lg
Nils
Uli Schreiber wrote:
> In Wirklichkeit ist es einfach so, dass ab einem Unterdruck von ca. 50
> cm Wassersäule Atmung nicht mehr möglich ist, dass einem die Zunge
> regelrecht ans Mundstück gesaugt wird.
Richtig. So erlebt man das auch, wenn man schnell abtaucht, und erst auf
40m die Tarierweste mit dem Mund anbläst.
Die Frage war ja, was passiert, wenn der mit Blei da reinspringt, mit
der Zunge wg. der Atemversuche im Schnorchel hängenbleibt, und weiter
absinkt. Wenn es die Zunge dabei zerreißt, wofür die Chancen bei
weiterem Absinken nicht schlecht stehen, folgen dann sicherlich weitere
unangenehme Ereignisse.
Ich verweise noch mal auf den Tauchunfallbericht im "v.Öhmichen,
Welslau, v. Laak, e.a., in ihrem Buch, wo eine Luke beim Ankoppeln einer
Dekokammer an die Hauptkammer zu früh öffnete. Das hat einen Taucher
ziemlich fein verteilt. War natürlich mehr Druckdifferenz beteiligt..
Grüße,
Matthias
>Weil die Gefaht doch RELATIV Real ist.
>Warum sonst werden z. B. die Nasalerker in heutigen Helmen immer noch
>verkauft und auch eine VG- Maske bekommt man nicht ohne. Ich glaube
>nicht das in meinem 17er oder 27 KM eine reelle Gefahr der Pendelatmung
>besteht, geschweige denn in einer Interspiro. Aber hingewiesen wird
>immer noch darauf!
Es gibt heutzutage keine Pendelatmung.
Punkt.
Und in Vollmasken schon gar nicht.
Und in der Interspiro erst recht gar nicht.
Was meinste denn mit "Nasalerker"
Doch nicht etwa das Pastikteil, wo man die Nase draufdrückt, um
Druckausgleich zu machen ! ! !
> Es gibt heutzutage keine Pendelatmung.
> Punkt.
Meine Meinung
> Und in Vollmasken schon gar nicht.
Dito!
> Und in der Interspiro erst recht gar nicht.
Siehe oben ;-)Wie denn auch bei Überdruck!!??
> Was meinste denn mit "Nasalerker"
> Doch nicht etwa das Pastikteil, wo man die Nase draufdrückt, um
> Druckausgleich zu machen ! ! !
Na dann eben nur Nasal. Diese Silikon-, Plastik-, Nasen-, und
Mundumfassende MöchtegerndiePendelatmungverhinderndinger.
Nur das Plasteteil für Druckausgleich hätt ich doch auch so genannt ;-)
Wollte schon immer mal ohne das Gummiteil im 17er ins Wasser aber mein
Scheffe sagt das geht nicht weil wegen Pendelatmung...blablabla...
Sorry Stadtfest, hab einen im Tee.
Habbich auch in meinen bescheidenen Unterlagen, wegen der Gefahr des
Wiedereinatmen von verbrauchter Luft muß im Helm / Maske die Gummimuschi
getragen werden. Verkleinert den totraum und die Gefahr der ..., naja,
das übliche Blabla halt....
Ich meine: Die Theorie hat bestimmt Recht, aber die Praxis hat rechter!
Wenn ich UW ein paar Stunden geschuftet habe oder Überhaupt, dann
habbich soviel Luft im Helm oder Maske bewegt das diese garkeine Zeit
hatte sich mit irgenetwas anzureichern. ooooh mann ich muß tu Bett.
Uli, morgen weiter ;-((
lg
Nils
> Und in Vollmasken schon gar nicht.
> Und in der Interspiro erst recht gar nicht.
> Was meinste denn mit "Nasalerker"
> Doch nicht etwa das Pastikteil, wo man die Nase draufdrückt, um
> Druckausgleich zu machen ! ! !
Bei diesem dreifachthread ...
Uli haste auch einem im Teee?
Grins.
Nils
zu Bett...
mirisschlecht
Fällt mir nur eins zu ein:
Wenn ich mal draufgehe, dann so wie mein OPA:
Friedlich im Schlaf....
nicht schreiend wie sein Beifahrer....
lg
Nils
Nils Berthold schrieb:
>
> Habbich auch in meinen bescheidenen Unterlagen, wegen der Gefahr des
> Wiedereinatmen von verbrauchter Luft muß im Helm / Maske die Gummimuschi
> getragen werden. Verkleinert den totraum und die Gefahr der ..., naja,
> das übliche Blabla halt....
>
Und ich hab immer geglaubt das Atemteil würde verhindern das die Maske
beschlägt da dadurch frische Luft über die Scheibe geleitet wird und die
angefeuchtete Ausatemluft direkt nach aussen befördert wird.
So kann man sich irren.
Heiko
> Und ich hab immer geglaubt das Atemteil würde verhindern das die Maske
> beschlägt da dadurch frische Luft über die Scheibe geleitet wird und die
> angefeuchtete Ausatemluft direkt nach aussen befördert wird.
> So kann man sich irren.
>
> Heiko
Moin Heiko....
Stimmt aber auch!
Bei Masken wohl mehr als bei den Helmen.
Die Flatterventile im Nasal werden so Eingebaut das sie das Eindringen
von verbrauchter Luft in den Maskekörper verhindern. Sie öffnen also
beim Einatmen und schließen beim Ausatmen. (Viele setzen die Ventile
verkehrt herum ein!)
Inwieweit da nun wirklich beim Einatmen auch Luft (und damit Zirkulation
im Maskenkörper) durch die Flatterventile in die Maske kommt kann ich
nicht sagen, im Helm dürfte es nicht all zu viel sein da dieser IMMER
Beschlägt, aber dafür haben wir ja am Side- Block die Helm-,
Scheibenspülung.
Hier wird über einen Bypass und ein über der Scheibe befestigtes
"Duschrohr" Luft in den Helm geblasen die halt über die Scheibe läuft
und somit diese vom Beschlag befreit.
Hmm, je länger ich darüber Nachdenke um so weniger Sinn machen die
Flatterventile im Nasal, kopfkratz.
Weil:
Wenn ich Einatme bekomme ich die Luft aus dem Automaten, wenn ich
Ausatme verschwindet sie aus selbigem....
Wenn das Nasal gut passt kann keine Luft daraus entweichen und die
Maske, den Helm spülen..
Hab ich da nun einen Denkfehler??
VG- Masken die ich bisher getaucht bin (Interspiro, Klappmaske, Bandmask
und EXO) sind alle Beschlagen.... (Klappmaske hat kein Nasal sondern
einen Raumtrenner Nase- Mundbereich)
Helf mir doch mal einer auf die Sprünge...
Nils
> Helf mir doch mal einer auf die Sprünge...
Nachtrag:
Habe gerade bei meiner Futura geschaut und festgestellt das bei dieser
die Luft NICHT direkt ins Nasal geht sondern erst die Maske durchströmt,
dann ins Nasal gesogen wird und schließlich durchs Auslassventil abgeht...
Ist das bei den VG- Masken auch so, hab gerade keine zum Nachschauen da...
Nils
>
>> Und in Vollmasken schon gar nicht.
>> Und in der Interspiro erst recht gar nicht.
>> Was meinste denn mit "Nasalerker"
>> Doch nicht etwa das Pastikteil, wo man die Nase draufdrückt, um
>> Druckausgleich zu machen ! ! !
>
>
>Bei diesem dreifachthread ...
>Uli haste auch einem im Teee?
Nein, sondern abgerutscht und versehentlich falsches Knöpsgen
gedrückt.
Übrigens: was das sterben betrifft:
Mit einem modernen Helm haste eine gwisse Changse, elend zu ersticken,
weil Du komplett eingeschlossen bist und dich selbst ohne fremde Hilfe
nicht daraus befreien kannst.
>> Bei diesem dreifachthread ...
>> Uli haste auch einem im Teee?
>
> Nein, sondern abgerutscht und versehentlich falsches Knöpsgen
> gedrückt.
>
Ah so
> Übrigens: was das sterben betrifft:
>
> Mit einem modernen Helm haste eine gwisse Changse, elend zu ersticken,
> weil Du komplett eingeschlossen bist und dich selbst ohne fremde Hilfe
> nicht daraus befreien kannst.
Nicht ganz unbegründet der Einwurf, aber...
Einzig mir bekannter Vorfall war als so ein übereifriger Signalmann alle
Schläuche entfernte und den Helm vorher nicht öffnete.
Wir haben das mal durchgespielt und ich kann versichern das das Neopren
des Neck zwar fürs Tauchen geeignet ist, aber einem ernsthaften Versuch
es zu zerreissen nicht widerstehen kann.
Anders sieht es mit unserer Konfiguration für Kläranlagen aus, da ist
das Neck fest am Gummi des Anzuges befestigt. Zwar auch noch mit
Manschette, also kein reines KV- System, aber wenn da mal alle Schläuche
ab sein sollten: Happy Birthday...
Auch ein öffnen des Helmes ist nicht unbedingt Unmöglich! Vorausgesetzt
natürlich Du hast noch keinen Unterdruck im Selbigen.
Allerdings vermisse ich bei den KM- Helmen einen "Auswurf" wie es z.B.
mein Genesis hat. Betätige ich den Neckholder greift eine
Verriegelungswarze unter das Neck und drückt dieses heraus. Bei KM-
Systemen haben wir öfter Probleme mit neuen O- Ringen im Neck, da wollen
die Teile doch nicht wirklich Freiwillig rausrutschen! Das wir da noch
keinem Taucher den Kehlkopf weggehauen haben ist echt ein Wunder.
Sonst finde ich die modernen Helme eigentlich nicht Schlecht und doch
auch sehr Sicher, habe in meinem 27er sogar schon ein- zwei Stündchen UW
geschlafen, dass nenn ich Ohnmachtssicher, mit nem AH hätte das übel
ausgehen können.
Auch die Möglichkeit mit einem abgeschlossenen System über Kopf zu
arbeiten ist eine geniale Sache!!
Allerdings habe ich da auch nicht wirklich Vergleichsmöglichkeiten, wir
haben nur den 17er, den 27er, den Genesis und einen AH.
Richtig Nils,
Genauso ist es auch bei der Interspiro.
Die Luft wird vor der Nasal gegen die Scheibe geleitet und dann über die
Flatterventile in den Atemraum.
Also keine Pendelatmung möglich.
Heiko
Mannomann, was Ingeniöre sich alles so einfallen lassen.
Trotz diesen nachträglich eingebauten "Sicherheitsvorkehrungen" steig
ich in so einen Helm nicht mehr hinein.
Muss ja auch nicht, die Überdruckmaske ist drei mal sicherer (und
preiswerter).
Interessant ist übrigens, dass es noch vor wenigen Jahren einen
regelrechter Ansturm von Sporttauchern auf Helm-Schnuppertauchen gab.
Die haben für diesen "Nervenkitzel" sogar bezahlt.
Die wenigsten wussten um die Gefahr.
Dass man im Helm sogar schlafen kann, das leuchtet mir ein, auch dass
diese Tatsache ein gewisser Beweis für Ohnmachts- Sicherheit ist.
Allerdings braucht ein normaler Mensch unter Wasser keine Ohnmachts-
Sicherheit, schon eher bei 130 auf der Autobahn.
Und definitiv gegen das Beschlagen der Scheiben gedacht!
Bin da wohl mit den Helmen durcheinander gekommen.
Da ist es so das der Atemregleranschluß direkt im Helm auf die
Nasalaufnahme geht, ergo nichts ist da mit Kreislauf im Helm!
Naja, vielleicht ist das Flatterventil ja auch nur Platzhalter für eine
redundanz Mic.- Kapsel ;-)
LG
Nils
Naja, wir müssen in der Bautaucherei ja für alles gewappnet sein und in
Strömung möcht ich mit ner VG- Maske nicht arbeiten müssen.
Hab mal für ne halbe Minute an einem Feinrechen gehangen weil eine
Dammtafel aus der Führung rutschte, mit Maske wäre ich jetzt nicht mehr da.
Und mit Maske in eine Klärgrube....neeeeeee, Danke.
Aber VGM sind Genial wenn es um Arbeiten (ausser Schweißen!) im
Wasserwechselbereich oder um eine Inspektion geht.
Beim ernsthaften Arbeiten habe ich genug damit zu tun mich um die
jeweilige Aufgabe zu kümmern, mich dann auch noch um die Maske zu
scheren.., nein Danke.
(Muß die Tage mal ein Foto von meinem 27 einstellen, jeder tiefere
Kratzer darauf wäre eine leichte Gehirnerschütterung oder Platzwunde
geworden, das meine ich wenn ich vom Arbeiten spreche.)
> Interessant ist übrigens, dass es noch vor wenigen Jahren einen
> regelrechter Ansturm von Sporttauchern auf Helm-Schnuppertauchen gab.
> Die haben für diesen "Nervenkitzel" sogar bezahlt.
> Die wenigsten wussten um die Gefahr.
Hattest Du sowas nicht auch im Angebot? Erinnere mich Schwach an
Tauchsieder am Manometer (im Wasserbecken).
Ganz Ehrlich, ich Vertraue meinen KM- Helmen, kann mir auch keine
Situatin vorstellen wo es mit diesen gefährlicher sein soll als mit anderen.
Unser AH- Helm ist mir immer noch ein wenig... unsymphatisch. Immer in
schräglage arbeiten, immer darauf zu achten das der Kopf höher liegt als
der Rest vom Körper, kann ich mir beim Arbeiten schwer vorstellen. Man
sollte vielleicht mal ein Video von mir erstellen wenn ich am Schuften
bin, würde bestimmt einige Brüller bringen ;-)
Aber mit den KMs geht es halt und man muß sich nicht sorgen.
> Dass man im Helm sogar schlafen kann, das leuchtet mir ein, auch dass
> diese Tatsache ein gewisser Beweis für Ohnmachts- Sicherheit ist.
Ich habe mich tierisch erschrocken als auf einmal das Telefon ging...
(die haben mich Oben Schnarchen hören..)
Hab echt gedacht ich lieg im Bett.
Sollte aber mit ner VGM auch gehen....
> Allerdings braucht ein normaler Mensch unter Wasser keine Ohnmachts-
> Sicherheit,
Sind Bautaucher normale Menschen?
Ging mir auch nur darum das mir bei nem KV- Anzug mit AH (moderne
Variante der "alten" Helme) bei Schräglage die Luft ausgegangen wäre.
> schon eher bei 130 auf der Autobahn.
Hehehe, gibbet doch schon.
>> Muss ja auch nicht, die Überdruckmaske ist drei mal sicherer (und
>> preiswerter).
>
>Naja, wir müssen in der Bautaucherei ja für alles gewappnet sein und in
>Strömung möcht ich mit ner VG- Maske nicht arbeiten müssen.
Du tust ja gerade so, als ob die sogenannte Bautaucherei
ganz was anspruchsvolles sei.
In der Strömung mit'm Helm ! ! ! ? ? ?
Nein danke !
>Hab mal für ne halbe Minute an einem Feinrechen gehangen weil eine
>Dammtafel aus der Führung rutschte, mit Maske wäre ich jetzt nicht mehr da.
Quatsch
>Und mit Maske in eine Klärgrube....neeeeeee, Danke.
Schon wieder Quatsch.
Guck mal dort
http://www.taucher.net/forum/equipmentShow.html?messageNummer=14949
der vorletzte Beitrag mit Fotos.
Was is'n überhaupt eine Klärgrube ?
Du meinst vielleicht allgemein: Klärwerk.
Bedenke, dass es dort die verschiedensten Wässer gibt: von richtig
scheiße bis angenehm - beinahe ""wohlriechend / appetitlich" ;-)
Ich sach immer "Klärwerk ist nicht gleich Klärwerk" .
>
>Aber VGM sind Genial wenn es um Arbeiten (ausser Schweißen!) im
>Wasserwechselbereich oder um eine Inspektion geht.
Schon wieder Quatsch.
Vollmaske gibt's nur in versautem Wasser.
>
>Beim ernsthaften Arbeiten habe ich genug damit zu tun mich um die
>jeweilige Aufgabe zu kümmern, mich dann auch noch um die Maske zu
>scheren.., nein Danke.
Schon wieder meinst Du, dass Ihr Bautaucher besonders anspruchsvolle
Arbeit ausführt.
>(Muß die Tage mal ein Foto von meinem 27 einstellen, jeder tiefere
>Kratzer darauf wäre eine leichte Gehirnerschütterung oder Platzwunde
>geworden, das meine ich wenn ich vom Arbeiten spreche.)
Ist der sogenannte 27er ein Helm ?
Komisch, ich tauch' seit 46 Jahren gewerblich an vielen
verschiedenen Stellen, unter den verschiedensten Bedingungen, seit
20 Jahren auch in Klärwerken.
Nie mit Helm !
Hab mir schon x mal die Birne angestoßen, aber noch nie mit
Gehirnerschütterung. und vor einem Rechen bin ich auch schon
"gehangen" na und - - -
>
>> Interessant ist übrigens, dass es noch vor wenigen Jahren einen
>> regelrechter Ansturm von Sporttauchern auf Helm-Schnuppertauchen gab.
>> Die haben für diesen "Nervenkitzel" sogar bezahlt.
>> Die wenigsten wussten um die Gefahr.
>
>Hattest Du sowas nicht auch im Angebot? Erinnere mich Schwach an
>Tauchsieder am Manometer (im Wasserbecken).
Natürlich nicht !!!!
sondern NORMALES SCHLAUCHTAUCHEN mit vorgewärmter Luft.
>
>Ganz Ehrlich, ich Vertraue meinen KM- Helmen, kann mir auch keine
>Situatin vorstellen wo es mit diesen gefährlicher sein soll als mit anderen.
Und was ist ein KM-Helm
ich dachte, die seien alle aus Plastik.
;-)
>
>Unser AH- Helm ist mir immer noch ein wenig... unsymphatisch. Immer in
schon wieder ein anderer Helm, und zwar der AH-Helm - hab' aber noch
kein Aha-Erlebnis ;-)
>schräglage arbeiten, immer darauf zu achten das der Kopf höher liegt als
>der Rest vom Körper, kann ich mir beim Arbeiten schwer vorstellen. Man
>sollte vielleicht mal ein Video von mir erstellen wenn ich am Schuften
Am Schuften - mannomann was seid Ihr Bautaucher für harte Kerle !
;-)
Aber sag ma,l wie passt das mit dem Einschlafen zusammen ?
Ah ja: Eure Arbeit ist so schwer, dass Ihr zwischendurch mit einem
Kurzschlaf neue Kräfte holen müsst - gewissermaßen ein
"Regenerations-Kurzschlaf" - genial !
;-)
>bin, würde bestimmt einige Brüller bringen ;-)
>Aber mit den KMs geht es halt und man muß sich nicht sorgen.
KMs - Mehrzahl von KM ?
>> Dass man im Helm sogar schlafen kann, das leuchtet mir ein, auch dass
>> diese Tatsache ein gewisser Beweis für Ohnmachts- Sicherheit ist.
>
>Ich habe mich tierisch erschrocken als auf einmal das Telefon ging...
Ich geh' beim Tauchen nicht ans Telefon, ich rufe später zurück.
;-)
>(die haben mich Oben Schnarchen hören..)
>Hab echt gedacht ich lieg im Bett.
>
>Sollte aber mit ner VGM auch gehen....
>
>> Allerdings braucht ein normaler Mensch unter Wasser keine Ohnmachts-
>> Sicherheit,
>
>Sind Bautaucher normale Menschen?
Hmmmmm ich will das nicht beurteilen.
;-)
>
>Ging mir auch nur darum das mir bei nem KV- Anzug mit AH (moderne
>Variante der "alten" Helme) bei Schräglage die Luft ausgegangen wäre.
Hmmmmm - bei Schräglage kann einem die Luft ausgehen - mannomann.
>
Sei mir bitte nicht böse, wenn ich mich hin und wieder ein bisschen
über die sogenannten Bautaucher lustig mache.
Und zum Schluss noch eine ganz banale Frage:
Weiß Du eigentlich, dass es auch die gute alte Normalmaske (Halbmaske)
gibt ?
Und denk Dir: damit kann man tauchen !
Und das macht sogar Spaß .
Gruß
Uli
Nils Berthold wrote:
> Wollte schon immer mal ohne das Gummiteil im 17er ins Wasser aber mein
> Scheffe sagt das geht nicht weil wegen Pendelatmung...blablabla...
Da hat er Recht.
>
> Habbich auch in meinen bescheidenen Unterlagen, wegen der Gefahr des
> Wiedereinatmen von verbrauchter Luft muß im Helm / Maske die Gummimuschi
> getragen werden. Verkleinert den totraum und die Gefahr der ..., naja,
> das übliche Blabla halt....
Isso.
> Ich meine: Die Theorie hat bestimmt Recht, aber die Praxis hat rechter!
Ja, aber sie bestätigt die Theorie. Ich habe schon zig km mit
Wettkampfschnochel geschwommen, l= 48 cm. Der DIN-Schnorchel ( also
nicht eine neuzeitliche Atemapparatur mit Überdruckventil, Regenschutz
und Fliegenklatsche) hat max. 35 cm.
Rate mal, mit welchem Schnorchel man leichter krämpfe bekommt, ( alles
andere gleich)
> Wenn ich UW ein paar Stunden geschuftet habe oder Überhaupt, dann
> habbich soviel Luft im Helm oder Maske bewegt das diese garkeine Zeit
> hatte sich mit irgenetwas anzureichern. ooooh mann ich muß tu Bett.
Überdruck- und Konstantflussteile gelten jetzt aber nicht.
Kannst natürlich beim 17 die Spülluft aufdrehen...
LG,
Matthias
Uli Schreiber wrote:
>
> Übrigens: was das sterben betrifft:
>
> Mit einem modernen Helm haste eine gwisse Changse, elend zu ersticken,
> weil Du komplett eingeschlossen bist und dich selbst ohne fremde Hilfe
> nicht daraus befreien kannst.
Und beim Kupferhelm kann man den Rundumschnitt auf Bauchniveau machen,
womit der Helm samt Schürze etc. nach oben abgeht, und Mann mit den
Brustgewichtsflachen weiteratemt, nachdem der Schlauch mit SW 32
entfernt wurde, oder abgeschnitten. Die verfilzte Pudelmütze dient dabei
als 2. Stufe.
LG,
Matthias
> Du tust ja gerade so, als ob die sogenannte Bautaucherei
> ganz was anspruchsvolles sei.
Anspruchsvoll..., hmm. Finde ich schon. Aber nicht im Sinne von Elitärer
Taucherei ;-)
Eher im Sinne von: Die ärmsten Schweine auf der Baustelle, vom Arbeiten
her betrachtet.
> In der Strömung mit'm Helm ! ! ! ? ? ?
> Nein danke !
Warum?
>
>> Hab mal für ne halbe Minute an einem Feinrechen gehangen weil eine
>> Dammtafel aus der Führung rutschte, mit Maske wäre ich jetzt nicht mehr da.
> Quatsch
Okay, vielleicht ein Wenig ;-)
Trotzdem habe ich 3 Kreuze für meinen Helm gemacht!
>> Und mit Maske in eine Klärgrube....neeeeeee, Danke.
> Schon wieder Quatsch.
> Guck mal dort
> http://www.taucher.net/forum/equipmentShow.html?messageNummer=14949
> der vorletzte Beitrag mit Fotos.
Okay, es geht! Das war bekannt! Habe auch das Buch mit dem Tauchen in
gefährichen Umgebungen. Gerade die Überdruckmasken sind prädestiniert
für solche Arbeiten.
Aber ich sagte ja auch : Nein Danke, und nicht: geht nicht!
> Was is'n überhaupt eine Klärgrube ?
> Du meinst vielleicht allgemein: Klärwerk.
> Bedenke, dass es dort die verschiedensten Wässer gibt: von richtig
> scheiße bis angenehm - beinahe ""wohlriechend / appetitlich" ;-)
> Ich sach immer "Klärwerk ist nicht gleich Klärwerk" .
Stimmt, und ich war mit Helm auch schon in jeder Brühe drin.
>> Aber VGM sind Genial wenn es um Arbeiten (ausser Schweißen!) im
>> Wasserwechselbereich oder um eine Inspektion geht.
> Schon wieder Quatsch.
Aber, ganz Wichtig:
Meine Meinung.
Hatte ich vorher wohl zu Wenig oder garnicht Betont. Sorry ;-)
> Vollmaske gibt's nur in versautem Wasser.
Überdruck natürlich.
>> Beim ernsthaften Arbeiten habe ich genug damit zu tun mich um die
>> jeweilige Aufgabe zu kümmern, mich dann auch noch um die Maske zu
>> scheren.., nein Danke.
> Schon wieder meinst Du, dass Ihr Bautaucher besonders anspruchsvolle
> Arbeit ausführt.
Hm, wie schreib ich das nur ohne mich in die Nesseln zu setzen, kopfkratz?
Definiere Anspruchsvoll!
Anspruchvoll von der Intelligenz, Kniffligkeit, Feinfühligkeit, wir sind
die besten Taucher....NEIN.
Anspruchsvoll von Anstrengend, Klotzen, Rackern, Abends um 2200 von der
Baustelle direkt ins Bett, Morgens teilweise noch in Wolle aufstehen,
JA, dann ist mein Job Anspruchsvoll.
BTW.:
Es kann auch Gut angehen das nur ich so Bescheuert bin, ich habe Taucher
gesehen die UW garnichts Selbstständig können/ machen und sich jeden
Handgriff vom Arbeitsmann abnehmen lassen. Lieber 3 Stunden länger im
Wasser sitzen und den Kranführer Milimeterweise ans Ziel führen als den
blöden Träger mal eben von Hand einzuführen.
> Ist der sogenannte 27er ein Helm ?
Ja.
> Komisch, ich tauch' seit 46 Jahren gewerblich an vielen
> verschiedenen Stellen, unter den verschiedensten Bedingungen, seit
> 20 Jahren auch in Klärwerken.
> Nie mit Helm !
> Hab mir schon x mal die Birne angestoßen, aber noch nie mit
> Gehirnerschütterung. und vor einem Rechen bin ich auch schon
> "gehangen" na und - - -
Ich bin im Umgang mit mir selber wohl nicht so Zart beseitet ;-)
Wir haben freie Taucher auf der Baustelle gehabt, brrr.
Einer hatte einen 2 Jahre alten Anzug, der sah aus wie Neu! Geht garnicht!
Aber das war ja mehr zum Thema Helm, ich schweife ab ;-)
Du sagtest selber im Helm kann man elendig Ersticken, Klar kann man das,
keine Frage, aber man kann am Rechen hängend auch die VG- Maske
runtergerissen bekommen!
Du arbeitest gerne mit VG, ich mit Helm.
In unserem Betrieb wird die VG nur für leichte Arbeiten wie z.B.
Inspektionen herausgeholt.
Man kann auch in einem Helm so arbeiten das er keine Kratzer bekommt,
das ist mir aber zu anstrengend ;-)
Hat vielleicht was von HauRuck, aber meine Technik spielt dabei ja auch mit.
>> Hattest Du sowas nicht auch im Angebot? Erinnere mich Schwach an
>> Tauchsieder am Manometer (im Wasserbecken).
>
> Natürlich nicht !!!!
> sondern NORMALES SCHLAUCHTAUCHEN mit vorgewärmter Luft.
Was ist normales Schlauchtauchen?
>> Ganz Ehrlich, ich Vertraue meinen KM- Helmen, kann mir auch keine
>> Situatin vorstellen wo es mit diesen gefährlicher sein soll als mit anderen.
> Und was ist ein KM-Helm
> ich dachte, die seien alle aus Plastik.
> ;-)
Kirby Morgan Helme ;-)
Glasfaser.
>> Unser AH- Helm ist mir immer noch ein wenig... unsymphatisch. Immer in
> schon wieder ein anderer Helm, und zwar der AH-Helm - hab' aber noch
> kein Aha-Erlebnis ;-)
Ich damit auch noch nicht.
>> schräglage arbeiten, immer darauf zu achten das der Kopf höher liegt als
>> der Rest vom Körper, kann ich mir beim Arbeiten schwer vorstellen. Man
>> sollte vielleicht mal ein Video von mir erstellen wenn ich am Schuften
>
> Am Schuften - mannomann was seid Ihr Bautaucher für harte Kerle !
> ;-)
Nicht harte Kerle sondern arme Schweine oder bekloppte Typen!!
>
> Aber sag ma,l wie passt das mit dem Einschlafen zusammen ?
> Ah ja: Eure Arbeit ist so schwer, dass Ihr zwischendurch mit einem
> Kurzschlaf neue Kräfte holen müsst - gewissermaßen ein
> "Regenerations-Kurzschlaf" - genial !
> ;-)
Soll ich mal versuchen das Patentieren zu lassen? ;-)
>> bin, würde bestimmt einige Brüller bringen ;-)
>> Aber mit den KMs geht es halt und man muß sich nicht sorgen.
>
> KMs - Mehrzahl von KM ?
Jo.
>>> Dass man im Helm sogar schlafen kann, das leuchtet mir ein, auch dass
>>> diese Tatsache ein gewisser Beweis für Ohnmachts- Sicherheit ist.
>> Ich habe mich tierisch erschrocken als auf einmal das Telefon ging...
>
> Ich geh' beim Tauchen nicht ans Telefon, ich rufe später zurück.
> ;-)
123..., 123..., Hallo, ist da jemand
>> Sind Bautaucher normale Menschen?
> Hmmmmm ich will das nicht beurteilen.
> ;-)
;-)
>> Ging mir auch nur darum das mir bei nem KV- Anzug mit AH (moderne
>> Variante der "alten" Helme) bei Schräglage die Luft ausgegangen wäre.
> Hmmmmm - bei Schräglage kann einem die Luft ausgehen - mannomann.
Was passiert wenn man beim KV- Anzug, Helm in die umgekehrte Senkrechte
kommt? Füße nach oben! Overblow!?
Unser AH (So heisst er nu mal!) steht in der Halle und Staubt vor sich
hin. Auffällig ist das gerade die Taucher damit gerne ins Wasser
(respektive Klärwerk) gehen, die einen 2 jahre alten Tauchanzug haben
der wie Neu aussieht ;-)
Mit dem Teil im Wasser und ich muß 70% meiner Aufmerksamkeit den
Einstellungen des Helmes widmen, 20% darauf das ich damit nicht so
rumturne wie mit meinem KM, Baustellen werden zur Lebensaufgabe.
> Sei mir bitte nicht böse, wenn ich mich hin und wieder ein bisschen
> über die sogenannten Bautaucher lustig mache.
Mein Anzug sieht nach 3 TG aus wie 3 Jahre Alt, mich kannst Du nicht
meinen!! ;-)
> Und zum Schluss noch eine ganz banale Frage:
> Weiß Du eigentlich, dass es auch die gute alte Normalmaske (Halbmaske)
> gibt ?
> Und denk Dir: damit kann man tauchen !
> Und das macht sogar Spaß .
Kein Witz! Mindestens jedes zweite Wochenende geh ich noch privat ins
Wasser und dann nur mit Halbmaske, Interspiro oder Klappmaske.
Scheffe war so angenervt von meiner Ausleiherei das er mir nun sogar
eine Klappmaske vermacht hat!!!! (Suche immer Ersatzteile!)
> Gruß
> Uli
>
LG
Nils
Wer sind Sie? Und was haben sie mit mat. voss gemacht?
Totraum, Okay.
Aber Pendelatmung in einem membrangesteuerten Helm mit Manschette und
Scheibenspülung?
>> Habbich auch in meinen bescheidenen Unterlagen, wegen der Gefahr des
>> Wiedereinatmen von verbrauchter Luft muß im Helm / Maske die
>> Gummimuschi getragen werden. Verkleinert den totraum und die Gefahr
>> der ..., naja, das übliche Blabla halt....
>
> Isso.
Totraum, siehe oben, Rest auch.
>> Ich meine: Die Theorie hat bestimmt Recht, aber die Praxis hat rechter!
>
> Ja, aber sie bestätigt die Theorie. Ich habe schon zig km mit
> Wettkampfschnochel geschwommen, l= 48 cm. Der DIN-Schnorchel ( also
> nicht eine neuzeitliche Atemapparatur mit Überdruckventil, Regenschutz
> und Fliegenklatsche) hat max. 35 cm.
>
> Rate mal, mit welchem Schnorchel man leichter krämpfe bekommt, ( alles
> andere gleich)
48 cm.!?
>> Wenn ich UW ein paar Stunden geschuftet habe oder Überhaupt, dann
>> habbich soviel Luft im Helm oder Maske bewegt das diese garkeine Zeit
>> hatte sich mit irgenetwas anzureichern. ooooh mann ich muß tu Bett.
>
> Überdruck- und Konstantflussteile gelten jetzt aber nicht.
> Kannst natürlich beim 17 die Spülluft aufdrehen...
;-) Und das mache ich OFT!
Vielleicht gehe ich auch einfach zu oft von mir selber aus und vergesse
diejenigen die nen 17er als Autonom- TG zum Fischegucken benutzen??
lg
Nils
Nils Berthold wrote:
> Unser AH (So heisst er nu mal!) steht in der Halle und Staubt vor sich
> hin. Auffällig ist das gerade die Taucher damit gerne ins Wasser
> (respektive Klärwerk) gehen, die einen 2 jahre alten Tauchanzug haben
> der wie Neu aussieht ;-)
Der sieht halt hayabusamäßig spacig aus... Du bist auch nicht der
einzige, der meint, dass Jan damit der Berufstaucherei keinen Gefallen
getan hat.
LG,
Matthias
Nils Berthold wrote:
> mat.voss schrieb:
>
>> Moin Nils,
>>
>> Nils Berthold wrote:
>>
>>> Wollte schon immer mal ohne das Gummiteil im 17er ins Wasser aber
>>> mein Scheffe sagt das geht nicht weil wegen Pendelatmung...blablabla...
>>
>>
>> Da hat er Recht.
>
>
> Wer sind Sie? Und was haben sie mit mat. voss gemacht?
>
> Totraum, Okay.
Ja. Eben. Der soll so klein wie möglich sein.
> Aber Pendelatmung in einem membrangesteuerten Helm mit Manschette und
> Scheibenspülung?
Quark. Ist ja praktisch ein Überdrucksystem durch die dosierbare
Scheibenspülung.
>> Ja, aber sie bestätigt die Theorie. Ich habe schon zig km mit
>> Wettkampfschnochel geschwommen, l= 48 cm. Der DIN-Schnorchel ( also
>> nicht eine neuzeitliche Atemapparatur mit Überdruckventil, Regenschutz
>> und Fliegenklatsche) hat max. 35 cm.
>>
>> Rate mal, mit welchem Schnorchel man leichter krämpfe bekommt, ( alles
>> andere gleich)
>
>
> 48 cm.!?
Genau... Mit einem zusätzlichen "Ausblasventil" übrigens nicht, wenn das
praktisch an der "Abreißkante der Strömung sitzt, sodaß ein größer
Teil der Ausatemluft schon da raus geht.
LG,
Matthias
> Der sieht halt hayabusamäßig spacig aus...
Prust..., die alte Möhre? Einzig Schön an unserem ist das Neon- Schwarz
in Kombi mit dem orangen Schrittgurtharness ;-)
> Du bist auch nicht der
> einzige, der meint, dass Jan damit der Berufstaucherei keinen Gefallen
> getan hat.
Ich will dazu eigentlich nichts sagen, bin ja erst seit nem guten Jahr
dabei und noch ganz weit davon Entfernt eine richtige "eigene" Meinung
dazu zu haben.
Aber zwei Sachen die ich täglich mit dem 17er mache, kann und darf ich
nicht mit dem AH- Helm, das ist für mich z.Z. noch absolut inakzeptabel!
1. Ich muß beim Saugen aufpassen das ich mir die Manschette, respektive
den Handschuh nicht in den Saugstutzen saugen lassen, das kann mir die
Luft direkt aus dem Anzug saugen. Ein tödlicher Unfall vor nicht all zu
langer Zeit belegt das, war bei irgendeinem WSA....
Das soll jetzt nicht heißen das ich mit dem 17er immer meine Manschetten
auf Unterdruck bringe, aber im Eifer des Gefechtes..., ist sowas schnell
passiert, mir auf jeden Fall ;-)
2. Ich kann damit nicht im Kopfstand arbeiten.
Naja, auch das ganze Rumgebastel mit dem Ventil, da kann ich echt gerne
drauf verzichten.
Ich weiß das einige (viele) Berufstaucher die AH- Helme lieben, die sind
es aber auch Gewohnt gewesen mit nem Kupferhelm zu Tauchen und da ist
ein solches Teil bestimmt um Generationen besser !
Ich denke als Helmtaucher ist man viel Vorsichtiger bei der Arbeit und
das ist wohl auch der Grund für Neuanzüge mit 2 Jahren auf dem Buckel. ;-))
lg
Nils
Nils Berthold wrote:
> mat.voss schrieb:
>
>> Der sieht halt hayabusamäßig spacig aus...
>
>
> Prust..., die alte Möhre? Einzig Schön an unserem ist das Neon- Schwarz
> in Kombi mit dem orangen Schrittgurtharness ;-)
>
>
> > Du bist auch nicht der
>
>> einzige, der meint, dass Jan damit der Berufstaucherei keinen Gefallen
>> getan hat.
Moment, kann es sein, dass ich da was verwechsle? Ich meine den Helm,
den Jan de Groot aus Wassenaar ( nautiek..) vertreibt. Ich hab ihn damit
mal bei Poseidon getroffen.
LG,
Matthias
>
>1. Ich muß beim Saugen aufpassen das ich mir die Manschette, respektive
>den Handschuh nicht in den Saugstutzen saugen lassen, das kann mir die
>Luft direkt aus dem Anzug saugen. Ein tödlicher Unfall vor nicht all zu
>langer Zeit belegt das, war bei irgendeinem WSA....
>
>Das soll jetzt nicht heißen das ich mit dem 17er immer meine Manschetten
>auf Unterdruck bringe, aber im Eifer des Gefechtes..., ist sowas schnell
>passiert, mir auf jeden Fall ;-)
>
>
>2. Ich kann damit nicht im Kopfstand arbeiten.
Ich erstarre nicht in Ehrfurcht, weil Ihr Bautaucher so tolle Sachen
machen könnt und solche Gefahren und Anstrengungen auf Euch nehmt.
Ich bin vielmehr froh darüber, dass es solche Gefahren in der
Normaltaucherei nicht gibt, und dass ich mit Schlauch, Schultergurt
und der geliebten Oval-Normalmaske (Halbmaske) unbehindert arbeiten
kann (bei Bedarf mit der geliebten Überdruck-Vollmaske).
Und bislang kam kaum einer von diesen neun mal klugen Besserwissern
und Vorschriften-Machern daher und hat mir vorgeschrieben, welche
Maske ich aufzusetzen habe.
> Moment, kann es sein, dass ich da was verwechsle? Ich meine den Helm,
> den Jan de Groot aus Wassenaar ( nautiek..) vertreibt. Ich hab ihn damit
> mal bei Poseidon getroffen.
Hehehe, da gehe ich jetzt einfach mal von aus.
Diesen hier meine ich:
Aquadyne AH3
Bilder: http://www.helmtaucher.de/ah3.htm
Bei nautiek finde ich gerade nur historische Kupferhelme, mein
hölländisch war schon mal besser ;-)
lg
Nils
> Ich erstarre nicht in Ehrfurcht, weil Ihr Bautaucher so tolle Sachen
> machen könnt und solche Gefahren und Anstrengungen auf Euch nehmt.
??????
Uli, manchmal weiß ich Echt nicht wie ich Dich zu nehmen habe.
Ich will keine erstarrende Ehrfurcht!!
Werde ich auch so wenn ich über 40 Jahre in der Taucherei auf dem Buckel
habe?
(Guck mal an was der Jungspund da für nen Müll schreibt!)
Ich dachte wir schnacken hier mal ein klein Wenig über das was über
Reisevorschläge, Kameraeinstellungen und Hoteltips hinaus geht...
Und wenn Du mit Deiner geliebten Halbmaske auch in die Vorklärbecken
gehst, hey, Du machst sowas seit 20 Jahren! Soll ich Dir was dazu
erzählen? Bestimmt nicht.
(Ich denke manch Waldtümpel ist da Ekliger und Verseuchter als ne
Kläranlage und da geh ich auch mit Halbmaske rein.(dann hab ich keine
Damenbinde überm Regler, sondern Blutegel an den Lippen, Na und!!??))
Uli, ich schreibe was ich wie mache, wenn ich es sinnig Begründen kann
schreibe ich auch warum. Ich bin kein Tintenpisser der anderen
Vorschreibt was sie zu Tun und was sie zu Lassen haben. Und ich schreie
nicht das Du stirbs wenn du mit Halbmaske ins Wasser gehst! (Über 40m
vielleicht auch noch ? ;-)
Soviel dazu.
> Ich bin vielmehr froh darüber, dass es solche Gefahren in der
> Normaltaucherei nicht gibt, und dass ich mit Schlauch, Schultergurt
> und der geliebten Oval-Normalmaske (Halbmaske) unbehindert arbeiten
> kann (bei Bedarf mit der geliebten Überdruck-Vollmaske).
Daumen Hoch!
Bei manchen Aufträgen hasse ich meine Leichte Helmtauchausrüstung und
meinen Scheffe weil ich sie anlegen MUSS.
Leichte Such- und Bergeaufgaben in einem Schleusenbecken z.B. wo ich
erst 4m die Leiter runter muß, oder Kontrolltauchgänge im Dücker der
Kläranlage mit 9m Leiter (Dresden). Man was würde ich da für ne Autonome
oder eine leichte Schlauchausrüstung geben. WIR HABEN EINIGE DAVON!
Aber Scheffe läßt das NICHT zu.
> Und bislang kam kaum einer von diesen neun mal klugen Besserwissern
> und Vorschriften-Machern daher und hat mir vorgeschrieben, welche
> Maske ich aufzusetzen habe.
Die BG war schon 2 mal auf "unseren" Baustellen..., bisher immer ohne
Beanstandung. Toi, toi, toi.
lg
Nils
Uli Schreiber wrote:
> Und bislang kam kaum einer von diesen neun mal klugen Besserwissern
> und Vorschriften-Machern daher und hat mir vorgeschrieben, welche
> Maske ich aufzusetzen habe.
Hast du Glück.
Ich muss da an Uwes S.' Sicherheitsbemaßnahmung bei einer
Maschinenwartung bei Dow Chemical denken... Absturzhöhe ca. 1,oom.
Nur überlebbar bei Anwesenheit des Sicherheitsingenieurs und doppelter
Absturzsicherung wegen Befürchtung des dreifachen eingesprungenen
Schlammlöhrers.
Grüße,
Matthias
Nils Berthold wrote:
Guckste da:
http://offshorediver.com/divehats/compos.htm
Deep Sea light Weight Hat
Ist der abgefahren oder nicht ;-?
LG,
Matthias
PS: taucht ihr auch DM 220?
Ich hab noch ein paar Scheiben dafür.
Nils Berthold wrote:
> Leichte Such- und Bergeaufgaben in einem Schleusenbecken z.B. wo ich
> erst 4m die Leiter runter muß, oder Kontrolltauchgänge im Dücker der
> Kläranlage mit 9m Leiter (Dresden). Man was würde ich da für ne Autonome
> oder eine leichte Schlauchausrüstung geben. WIR HABEN EINIGE DAVON!
> Aber Scheffe läßt das NICHT zu.
In sowas ähnlichem wie einem Schleusenbecken kam ein Freund ums Leben.
( Meldorf)
LG,
Matthias
> Ich erstarre nicht in Ehrfurcht, weil Ihr Bautaucher so tolle Sachen
>> machen könnt und solche Gefahren und Anstrengungen auf Euch nehmt.
>
>??????
>Uli, manchmal weiß ich Echt nicht wie ich Dich zu nehmen habe.
>Ich will keine erstarrende Ehrfurcht!!
Hmm - dann sind wir beide ja derselben Meinung
>
>Werde ich auch so wenn ich über 40 Jahre in der Taucherei auf dem Buckel
>habe?
>(Guck mal an was der Jungspund da für nen Müll schreibt!)
>
>Ich dachte wir schnacken hier mal ein klein Wenig über das was über
>Reisevorschläge, Kameraeinstellungen und Hoteltips hinaus geht...
>
>Und wenn Du mit Deiner geliebten Halbmaske auch in die Vorklärbecken
Quatsch, mit Habmaske geht man in normales Wasse. im Klärwerk nur
Überdruckmaske - und Voklärung erst recht.
Also bitte nicht missverstehen, gell.
Ich sag Dir übrigens was:
Vorklärung ist mehr als versaut, kommt gleich nach'm Faulturm !
>gehst, hey, Du machst sowas seit 20 Jahren! Soll ich Dir was dazu
>erzählen? Bestimmt nicht.
>(Ich denke manch Waldtümpel ist da Ekliger und Verseuchter als ne
>Kläranlage und da geh ich auch mit Halbmaske rein.(dann hab ich keine
>Damenbinde überm Regler, sondern Blutegel an den Lippen, Na und!!??))
>
>Uli, ich schreibe was ich wie mache, wenn ich es sinnig Begründen kann
>schreibe ich auch warum.
Richtig ! ! !.
Aber dasselbe musst Du mir auch gestatten, gell.
>Und ich schreie
>nicht das Du stirbs wenn du mit Halbmaske ins Wasser gehst! (Über 40m
>vielleicht auch noch ? ;-)
Kindchen, die Halbmaske hat mit der Wassertiefe nix zu tun.
>
>> Ich bin vielmehr froh darüber, dass es solche Gefahren in der
>> Normaltaucherei nicht gibt, und dass ich mit Schlauch, Schultergurt
>> und der geliebten Oval-Normalmaske (Halbmaske) unbehindert arbeiten
>> kann (bei Bedarf mit der geliebten Überdruck-Vollmaske).
>
Mir haben schon etliche Leute gesagt, meine hemdsärmelige Art, zu
tauchen, sei gefährlich. und die Art und Weise, wie ich mich über
gewisse Sicheheitsvorschriften hinwegsetze, sei tollkühn.
Ich aber sage: es ist umgekehrt.
Ich sach's mal ketzerisch.
Manch ein Taucher ist noch am Leben, nicht WEIL er gewisse
"Sicherheitsvorschriften" eingehalten hat, sondern OBWOHL.
Jetzt aber genug gelästert.
Moment, das muss ich noch loswerden:
Diese Links mit den vielen Helmen - da bin ich drüber gegangen.
Hmmmmmmm - für mich eine grauenvolle Vorstellung, da wieder hinein
zu steigen.
Die, wo so was heutzutage noch konstruieren, wissen offensichtlich
noch nichts von der Existenz der geliebten Überdruckmaske ! ! ! !
Wohlbemerkt, ich meine jetzt gar nicht so sehr den Kupferhelm,
sondern die zig (oder hunderte?) Plastikhelme.
> Deep Sea light Weight Hat
>
> Ist der abgefahren oder nicht ;-?
Oh ja, der sieht .....heftig aus 8-()
Ist wohl ausgelegt für Helium und Atemgasrückgewinnung, oder?
Die Gummi-, Silikon-, Plastikteile machen ne Menge her.
Aber der > Dräger CCBS 450, der sieht auch Genial aus...
> PS: taucht ihr auch DM 220?
> Ich hab noch ein paar Scheiben dafür.
Wir selber tauchen den nicht, aber wenn Du möchtest kann ich mich ein
Wenig umhören ;-)
lg
Nils
>> Ich will keine erstarrende Ehrfurcht!!
>
> Hmm - dann sind wir beide ja derselben Meinung
Sind wir.
>> Und wenn Du mit Deiner geliebten Halbmaske auch in die Vorklärbecken
> Quatsch, mit Habmaske geht man in normales Wasse. im Klärwerk nur
> Überdruckmaske - und Voklärung erst recht.
> Also bitte nicht missverstehen, gell.
Hab ich nicht, habs halt nur etwas Überspitzt. ;-)
> Ich sag Dir übrigens was:
> Vorklärung ist mehr als versaut, kommt gleich nach'm Faulturm !
Aber schön Warm....
>> Uli, ich schreibe was ich wie mache, wenn ich es sinnig Begründen kann
>> schreibe ich auch warum.
>
> Richtig ! ! !.
> Aber dasselbe musst Du mir auch gestatten, gell.
Ich habe nie etwas anderes getan!
VG Maske kommt bei uns halt (leider) selten zum Einsatz und ich kann bei
Helmen keine "großen" Risiken finden.
>> Und ich schreie
>> nicht das Du stirbs wenn du mit Halbmaske ins Wasser gehst! (Über 40m
>> vielleicht auch noch ? ;-)
>
> Kindchen, die Halbmaske hat mit der Wassertiefe nix zu tun.
Och Mensch, haste den die 1000 Smilies dahinter nicht gesehen ;-))
> Mir haben schon etliche Leute gesagt, meine hemdsärmelige Art, zu
> tauchen, sei gefährlich. und die Art und Weise, wie ich mich über
> gewisse Sicheheitsvorschriften hinwegsetze, sei tollkühn.
> Ich aber sage: es ist umgekehrt.
Hemdsärmelige Art, das finde ich Gut!
Mein Scheffe geht mir teilweise auch sehr auf den Senkel mit der
Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und der Ewigen Ru,nörgelei wenn
ich mal Eben etwas "Hemdsärmelig" erledige.
Das es viel Zeit und Nerven SPART freut ihn zwar auch irgendwie, aber
das eingegangene "Risiko" findet er nicht so Prickelnd.
Er war viele Jahre als "Freier" unterwegs und scheint da ne Menge Sachen
errlebt und gesehen zu haben die ihn in diese Richtung prägten.
Auf der anderen Seite finde ich das sehr Gut, das hebt meine
"Abenteuerlust" ein Wenig auf und gleicht die Sache dann wieder aus.
Aber manchmal Übertreibt er schon arg.
> Ich sach's mal ketzerisch.
> Manch ein Taucher ist noch am Leben, nicht WEIL er gewisse
> "Sicherheitsvorschriften" eingehalten hat, sondern OBWOHL.
Ich sage nur : Austauchtabelle laut BGV C23
> Diese Links mit den vielen Helmen - da bin ich drüber gegangen.
> Hmmmmmmm - für mich eine grauenvolle Vorstellung, da wieder hinein
> zu steigen.
>
> Die, wo so was heutzutage noch konstruieren, wissen offensichtlich
> noch nichts von der Existenz der geliebten Überdruckmaske ! ! ! !
> Wohlbemerkt, ich meine jetzt gar nicht so sehr den Kupferhelm,
> sondern die zig (oder hunderte?) Plastikhelme.
Da würde ich als Lehrling gerne mehr zu lesen! Wieso, weshalb, warum?
Ist das nur eine persönliche Einstellung, schlechte Erfahrungen gemacht
oder ....
Ich kenne wirklich nur die Signalmannmethode um mich in einem Helm
(Kirby)zu schädigen!
So nu muß ich los, Träger abbrennen ;-) Mit VG- Maske, Klappmaske auf
40cm Wassertiefe.
lg
Nils
mat.voss schrieb:
>
> In sowas ähnlichem wie einem Schleusenbecken kam ein Freund ums Leben.
> ( Meldorf)
>
Ich habe das Verfolgt, laufen ein paar ziemlich heftige Gerüchte drüber
in Taucherkreisen.
Seit dem Unfall läuft die BG in unserem Umfeld jede Baustelle mit
Tauchern an. Selbst die WSA fragt schon beim ersten Telefonat an ob wir
auch wirklich mit 3 Mann kommen und alle Vorschriften einhalten, sind
richtig "kirre" gemacht worden.
Gerüchteküche vom Feinsten.
Nils
> In sowas ähnlichem wie einem Schleusenbecken kam ein Freund ums Leben.
> ( Meldorf)
>
> LG,
> Matthias
>
Da hätte der Helm aber auch nix geändert...
MFG René
> Ich habe das Verfolgt, laufen ein paar ziemlich heftige Gerüchte drüber
> in Taucherkreisen
Was da gemacht wurde war auch nicht optimal (vorsichtig formuliert)
Da fällt mir ein, wie ich anno '95 in Scapa getaucht hatte. John
Thornton hatte seine 'Karin' ziemlich neu. In den Tauchpausen habe ich
den Jungs Auszüge aus der UVV der deutschen Fischerei-BG (stand noch
von Voreigner, einem Fischer aus Finkenwerder im Regal) vorgelesen
(und übersetzt). Das war eine kurzweilige Sache...
Schöne Grüße aus Rotterdam,
Uwe
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern
> Da hätte der Helm aber auch nix geändert...
Sicher nicht.
Nils
> Was da gemacht wurde war auch nicht optimal (vorsichtig formuliert)
Ich bin kein Fachmann*!
Nils
* Fachmänner sind diejenigen die einem sagen können was der Vorgänger
Falsch gemacht hat.
>> Kindchen, die Halbmaske hat mit der Wassertiefe nix zu tun.
>
>Och Mensch, haste den die 1000 Smilies dahinter nicht gesehen ;-))
Ja , übersehen, tut mir leid, Asche auf mein Haupt.>
>
>> Ich sach's mal ketzerisch.
>> Manch ein Taucher ist noch am Leben, nicht WEIL er gewisse
>> "Sicherheitsvorschriften" eingehalten hat, sondern OBWOHL.
>
>Ich sage nur : Austauchtabelle laut BGV C23
Ämmmmm,
bedenke, dass ich ein Flachtaucher bin.
Also mit austauchen und so hab ich alle paar Jahre mal in einem
Brunnen oder in einer Talsperre zu tun, besser gesagt: hatte ! ! !
Ich denke grundsätzlich:
Die Taucherei (gewerblich und Sport) ist ungefährlich !
Gefährlich ist teif tauchen ! ! !
Wie bereits erwähnt, haben Helme, Vollmasken und Halbmasken mit
Tauchtiefe nix zu tun.
>> Diese Links mit den vielen Helmen - da bin ich drüber gegangen.
>> Hmmmmmmm - für mich eine grauenvolle Vorstellung, da wieder hinein
>> zu steigen.
>>
>> Die, wo so was heutzutage noch konstruieren, wissen offensichtlich
>> noch nichts von der Existenz der geliebten Überdruckmaske ! ! ! !
>> Wohlbemerkt, ich meine jetzt gar nicht so sehr den Kupferhelm,
>> sondern die zig (oder hunderte?) Plastikhelme.
>
>Da würde ich als Lehrling gerne mehr zu lesen! Wieso, weshalb, warum?
Tja das wäre dann ein anderes Thema
>
>Ist das nur eine persönliche Einstellung, schlechte Erfahrungen gemacht
>oder ....
Nein, sondern eine Abwägung zwischen tatsächlicher Sicherheit
und.........Weiß nicht so recht, wie ich es ausdrücken soll.
Die Reaktion der Behörden auf das furchtbare Unglück damals in der
Schleuse ist typisch:
Verstärkte Kontrolle der einzuhaltenden sogenannten
"Sicheheitsvorschriften".
Anstatt den Hergang sorgfältig mitzuteilen.
Und dann eventuell die Ursache zu erkennen.
Und:
Eventuell die sogenannten Sicherheitsvorschriften zu überdenken.
Weißt Du was ich im Verdacht habe:
Einige, von den Machern sind selbst gar keine Taucher
Aber das mal ganz unter uns, gell.
;-)
Oft sind wir bei Unfällen über den tatsächlichen Hergang im unklaren
gelassen worden .
Es gab in den letzten Jahrzehnten mehrere Unfälle, wo es anschließend
hies:
"Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten" (ohne weitere
Erklärungen) .
Signalmann - Wokabular aus dem letzten Jahrtausend
;-)
Und muss natürlich nach Paragraf soundso geprüft sein, gell, geh mir
wech.
;-)
Uli