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Pech mit Taucheruhren

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Stefan Sprungk

unread,
Jun 14, 2011, 3:57:27 AM6/14/11
to
Beim letzten Urlaub ist mir meine liebste Taucheruhr, auf einer Tiefe
von ca. 46 Meter abgesoffen. Es handelt sich um eine Tauchmeister
Automatik.

Dieses absaufen hatte jedoch ein Vorspiel. Einige Monate zuvor hatte ich
vor dem Schwimmtraining im See vergessen die Krohne richtig zuzudrehen.
Es drang Wasser ein und ich ließ diese Uhr beim Uhrmacher trocken legen.
Sie wurde nach dem Verschließen getestet und war auch eine gewisse
Anzahl von TG dicht. Ein erneutes abdichten scheint ohne eine
Grundüberholung nun nicht mehr möglich.

Leider habe ich schon mehrere Uhren verlohren. Eine aus Blödheit im
Atlantik und eine weitere, der Federbolzen, der das Armband hält war
wohl verrottet (Citizien Promaster) herausgesprungen im Mittelmeer.
Jetzt möchte ich mir eine neue Uhr zulegen und hoffe auf Tipps.

Hier meine Anforderungen:
=========================
Uhrwerk am liebsten Automatik oder ausnahmsweise auch mit Batterie von
mindestens 4-Jahren Haltbarkeit

Vernünftig einstellbare und ablesbare Lünette

Gut sichtbare Leuchtziffern für Nachts

Wenn es geht, nicht verschraubbare Krohne, die trotzdem dicht hält

Strapazierfähiges, flexibles Armband welches nicht so schnell brüchig
wird und wo die Federbolzen nicht so leicht verotten.

Folgende Anforderungen Alternativ währen auch denkbar:
======================================================
Es währe auch eine Digitaluhr mit nicht analoger Anzeige denkbar, die
gut ablesbar ist und die Sonderfunktionen wie Stoppuhr noch besitzt. Die
Tasten müssten dann auch Unterwasser bedienbar sein. Ein Batteriewechsel
muss auch vom Laien durchführbar sein und zu keinen Dichtungsproblemen
führen, wenn man einen neuen Dichtungsring einsetzt und diesen auch mit
Selikon einfettet.

Stefan

Richard

unread,
Jun 14, 2011, 4:34:45 AM6/14/11
to
Am 14.06.2011 09:57, schrieb Stefan Sprungk:
> Beim letzten Urlaub ist mir meine liebste Taucheruhr, auf einer Tiefe
> von ca. 46 Meter abgesoffen. Es handelt sich um eine Tauchmeister
> Automatik.
>
> Dieses absaufen hatte jedoch ein Vorspiel. Einige Monate zuvor hatte ich
> vor dem Schwimmtraining im See vergessen die Krohne richtig zuzudrehen.
> Es drang Wasser ein und ich lieᅵ diese Uhr beim Uhrmacher trocken legen.
> Sie wurde nach dem Verschlieᅵen getestet und war auch eine gewisse

> Anzahl von TG dicht. Ein erneutes abdichten scheint ohne eine
> Grundᅵberholung nun nicht mehr mᅵglich.

Ich wᅵrde mal sagen, der Uhrmacher hat was falsch gemacht, geraten:
Mangels neuer die alten Dichtungen wieder eingebaut, oder nicht passende
Dichtungen aus der Dose ....

> Hier meine Anforderungen:
> =========================
> Uhrwerk am liebsten Automatik oder ausnahmsweise auch mit Batterie von
> mindestens 4-Jahren Haltbarkeit

Automatik hat was.

> Vernᅵnftig einstellbare und ablesbare Lᅵnette

Das sollten alle haben.

> Gut sichtbare Leuchtziffern fᅵr Nachts

Auch das.

> Wenn es geht, nicht verschraubbare Krohne, die trotzdem dicht hᅵlt

Das wᅵrde ich als Widerspruch in sich sehen.

> Strapazierfᅵhiges, flexibles Armband welches nicht so schnell brᅵchig


> wird und wo die Federbolzen nicht so leicht verotten.

a) Federbolzen, Feder Edelstahl
b) Kautschuk

Du kannst dir gerne eine Omega Seamaster holen, aber um die 1000 EUR und
das Kautschukband geht noch extra. Ist aber eine Anschaffung fᅵrs Leben,
mit dem guten ETA-Werk ..... bis jetzt habe ich das Ding 18 Jahre am Arm
und rauf und runter getaucht und in warm und kalt und wie auch immer ...
Revision alle 5 Jahre fᅵr um die EUR 100,-- sollte aber sein.

--
vG Richard

Stefan Sprungk

unread,
Jun 14, 2011, 9:24:53 AM6/14/11
to
Am 14.06.2011 10:34, schrieb Richard:

> Automatik hat was.


>
>> Vernünftig einstellbare und ablesbare Lünette
>

> Das sollten alle haben.
>
>> Gut sichtbare Leuchtziffern für Nachts
>
> Auch das.
>
>> Wenn es geht, nicht verschraubbare Krohne, die trotzdem dicht hält
>
> Das würde ich als Widerspruch in sich sehen.
Luminox wirbt damit. Jedoch pflegt dieser Uhrenhersteller ein Image,
welches mir nicht sympatisch ist.

>> Strapazierfähiges, flexibles Armband welches nicht so schnell brüchig


>> wird und wo die Federbolzen nicht so leicht verotten.
>
> a) Federbolzen, Feder Edelstahl
> b) Kautschuk
>
> Du kannst dir gerne eine Omega Seamaster holen, aber um die 1000 EUR und

> das Kautschukband geht noch extra. Ist aber eine Anschaffung fürs Leben,


> mit dem guten ETA-Werk ..... bis jetzt habe ich das Ding 18 Jahre am Arm
> und rauf und runter getaucht und in warm und kalt und wie auch immer ...

> Revision alle 5 Jahre für um die EUR 100,-- sollte aber sein.
Die werde ich mir ansegehen. Die entsprechende Luminox ist im Preis
vergleichbar.

Stefan

Oliver Moder

unread,
Jun 14, 2011, 1:42:40 PM6/14/11
to

"Stefan Sprungk" <stefan_...@yahoo.de> schrieb

> Beim letzten Urlaub ist mir meine liebste Taucheruhr, auf einer Tiefe von
> ca. 46 Meter abgesoffen. Es handelt sich um eine Tauchmeister Automatik.
>
> Dieses absaufen hatte jedoch ein Vorspiel. Einige Monate zuvor hatte ich
> vor dem Schwimmtraining im See vergessen die Krohne richtig zuzudrehen. Es
> drang Wasser ein und ich lie� diese Uhr beim Uhrmacher trocken legen. Sie
> wurde nach dem Verschlie�en getestet und war auch eine gewisse Anzahl von
> TG dicht. Ein erneutes abdichten scheint ohne eine Grund�berholung nun
> nicht mehr m�glich.
>
> Leider habe ich schon mehrere Uhren verlohren. Eine aus Bl�dheit im
> Atlantik und eine weitere, der Federbolzen, der das Armband h�lt war wohl
> verrottet (Citizien Promaster) herausgesprungen im Mittelmeer. Jetzt
> m�chte ich mir eine neue Uhr zulegen und hoffe auf Tipps.

Ich schlage den Blick zu Sinn vor...
Ich habe die EZM2.
OK, Batterie ist nicht selber zu wechseln, aber die ist dicht...
Tauchtiefe wird lapidar mit "jede Erreichbare" angegeben....
Da sind auch andere nette Zwiebeln im Programm und Qualit�t und Service ist
�ber jeden Zweifel erhaben!
Einfach wirklich gute Uhren.

Gr��e
Oliver


Richard

unread,
Jun 14, 2011, 5:11:11 PM6/14/11
to
Am 14.06.2011 19:42, schrieb Oliver Moder:

> OK, Batterie

ja pfui aber auch!


--
vG Richard

Jo Warner

unread,
Jun 14, 2011, 6:57:45 PM6/14/11
to
Am 14.06.2011 23:11, schrieb Richard:
> Am 14.06.2011 19:42, schrieb Oliver Moder:
>
>> OK, Batterie
>
> ja pfui aber auch!

Neulich gesehen in so einem Werbe-TV-Kanal:
Für Liebhaber von Automatikuhren gabs da so ein Bewegungsgerät, das an
ein bakteriologisches Labor erinnerte und wo man zwei Uhren reinlegen
konnte, damit sie bei Nichtgebrauch nicht stehen bleiben.

Ich bevorzuge was mit Batterie drin, schiet wat auf alle zwei Jahre
Wechsel. Automatik ist Kult, Quarz ist praktisch.

Nils Berthold

unread,
Jun 15, 2011, 12:55:32 AM6/15/11
to
Am 15.06.2011 00:57, schrieb Jo Warner:
> Am 14.06.2011 23:11, schrieb Richard:
>> Am 14.06.2011 19:42, schrieb Oliver Moder:
>>
>>> OK, Batterie
>>
>> ja pfui aber auch!
>
> Ich bevorzuge was mit Batterie drin, schiet wat auf alle zwei Jahre
> Wechsel. Automatik ist Kult, Quarz ist praktisch.

Ich sehe in Automatik einen weiteren Vorteil, vor allem wenn sie etwas
Teurer ist.

So eine Automatik ist eine Anschaffung fürs Leben, Quarz für nur ein
paar Jahre.
Man geht mit einem technischen Handwerksteil ganz anders um als mit
einem batteriebetriebenem Spielzeug.....(Ja auch nicht unbedingt Billig...)

Beispiel: (hinkender Vergleich!) :

Mein Zippo mit Kupferhelm habe ich seit 6 Jahren, Gasfeuerzeuge
verschwinden innerhalb von wenigen Wochen!

Hätte ich das Geld über, wäre eine Omega oder eine Breitling die erste
Wahl. Natürlich in Automatik ;-)

Männer und Uhren, das ist wie Frauen und Schuhe ;-)

lg

Nils


Marc-M. Rieble

unread,
Jun 15, 2011, 3:59:03 AM6/15/11
to
Am 14.06.2011 09:57, schrieb Stefan Sprungk:
> Hier meine Anforderungen:
> =========================
> Uhrwerk am liebsten Automatik oder ausnahmsweise auch mit Batterie von
> mindestens 4-Jahren Haltbarkeit
>
> Vernünftig einstellbare und ablesbare Lünette
>
> Gut sichtbare Leuchtziffern für Nachts
>
> Wenn es geht, nicht verschraubbare Krohne, die trotzdem dicht hält
>
> Strapazierfähiges, flexibles Armband welches nicht so schnell brüchig
> wird und wo die Federbolzen nicht so leicht verotten.
>
> Folgende Anforderungen Alternativ währen auch denkbar:
> ======================================================
> Es währe auch eine Digitaluhr mit nicht analoger Anzeige denkbar, die
> gut ablesbar ist und die Sonderfunktionen wie Stoppuhr noch besitzt. Die
> Tasten müssten dann auch Unterwasser bedienbar sein. Ein Batteriewechsel
> muss auch vom Laien durchführbar sein und zu keinen Dichtungsproblemen
> führen, wenn man einen neuen Dichtungsring einsetzt und diesen auch mit
> Selikon einfettet.

hmmm

also ich breche jetzt mal eine Lanze für den Zweit-Computer im
Uhrenformat für kleines Geld.

Automatik-Uhren habe ich auch die Eine oder Andere, aber ins Wasser
müssen die nicht mehr.

Wenn Du aber unbedingt darauf bestehst ... schau Dir mal die SEIKO
SKX781K3 an, Automatik, perfekt ablesbar, robustes LW und so günstig
dass o.a. Szenario weniger schmerzhaft ist.

Gruss

Marc
--
Everyone spends the the first nine months of life in water. The lucky
ones make frequent return visits.

Richard

unread,
Jun 15, 2011, 10:05:21 AM6/15/11
to
Am 15.06.2011 06:55, schrieb Nils Berthold:

> Hᅵtte ich das Geld ᅵber, wᅵre eine Omega oder eine Breitling die erste
> Wahl. Natᅵrlich in Automatik ;-)

beide haben das gleiche Werk.

--
vG Richard

Jo Warner

unread,
Jun 15, 2011, 11:40:50 AM6/15/11
to
Am 15.06.2011 06:55, schrieb Nils Berthold:

> So eine Automatik ist eine Anschaffung fᅵrs Leben, Quarz fᅵr nur ein
> paar Jahre.

Dann habe ich eine Ausnahme: Quarzuhr von Seiko, mit Stoppuhrfunktionen,
gekauft vor 25 Jahren. Sie geht immer noch mit Genauigkeit 5 sec
Abweichung pro Woche.

Meine Automatik-Omega geht dagegen pro Woche 3-4 min falsch.

> Mᅵnner und Uhren, das ist wie Frauen und Schuhe ;-)

Meine Frau sammelt keine Schuhe, und ich keine Uhren.

Gruᅵ Jo

Richard

unread,
Jun 15, 2011, 12:02:02 PM6/15/11
to
Am 15.06.2011 17:40, schrieb Jo Warner:

> Meine Automatik-Omega geht dagegen pro Woche 3-4 min falsch.

Wie du nicht weiᅵt, kann man ETA-Werke ganz wunderbar und berufsgenau
regulieren. Aber, wenn du mehr wᅵᅵtest, dann hᅵttest du auch mehr
Erfolg, also es ist alles so wie es soll.

--
vG Richard

Jo Warner

unread,
Jun 15, 2011, 12:49:32 PM6/15/11
to
Am 15.06.2011 18:02, schrieb Richard:

> Wie du nicht weiᅵt, kann man ETA-Werke ganz wunderbar und berufsgenau
> regulieren. Aber, wenn du mehr wᅵᅵtest, dann hᅵttest du auch mehr
> Erfolg, also es ist alles so wie es soll.
>

Dann waren wohl alle vier Uhrmachermeister, die sich bisher daran
versucht haben, Nichtskᅵnner.

Nils Berthold

unread,
Jun 15, 2011, 1:12:18 PM6/15/11
to
Am 15.06.2011 17:40, schrieb Jo Warner:

> Meine Frau sammelt keine Schuhe, und ich keine Uhren.
>
> Gruᅵ Jo

Ausnahmen bestᅵtigen die Regel! ;-)


lg

Nils

Richard

unread,
Jun 15, 2011, 4:48:29 PM6/15/11
to

Natᅵrlich, so wie du.

--
vG Richard

Andreas Neumann

unread,
Jun 16, 2011, 5:09:14 AM6/16/11
to
Wie wᅵrs denn mit einer eco-drive Kombi von Citizen, die gibts mit oder
ohne Krone und mit oder ohne Lunette - leider nur entweder oder :-(
dafᅵr aber wartungfrei und mit Quartzwerk...

siehe hier: http://www.firsturl.net/cC696c3 (keine Krone, keine Lunette)

und hier: http://www.firsturl.net/gx9t0tr (mit Krone und Lunette)

Zum Armband ist zu sagen, dass bei meinem Modell inzwischen seit acht
Jahren eine Chinakopie ihr Werk tut (BOOT 2003, 8ᅵ) das ich demnᅵchst
tauschen werde, weil es, bei tᅵglichem Tragen, im Bereich der
Dornschliesse dᅵnn(!)(Wen`s interessiert:
http://www.firsturl.net/4311LfB)geworden ist, aber sonst so flexibel ist
wie am ersten Tag.

Gruᅵ

Andreas

Uwe Hoymann

unread,
Jun 16, 2011, 9:32:24 AM6/16/11
to
Am 15.06.2011 17:40, schrieb Jo Warner:
>
> Meine Automatik-Omega geht dagegen pro Woche 3-4 min falsch.


Mit einem Uhrenbeweger (ja so heiᅵen die Teile) wᅵre das nicht passiert
(SCNR)

Gruᅵ aus Ostwestfalen

Uwe H.

Nils Berthold

unread,
Jun 16, 2011, 11:51:00 AM6/16/11
to
Am 16.06.2011 15:32, schrieb Uwe Hoymann:
> Am 15.06.2011 17:40, schrieb Jo Warner:
>>
>> Meine Automatik-Omega geht dagegen pro Woche 3-4 min falsch.
>
>
> Mit einem Uhrenbeweger (ja so heißen die Teile) wäre das nicht passiert
> (SCNR)

Ist Jo Beamter?...duck und wech

Jo Warner

unread,
Jun 16, 2011, 12:32:45 PM6/16/11
to
Am 16.06.2011 17:51, schrieb Nils Berthold:

>> Mit einem Uhrenbeweger (ja so heiᅵen die Teile) wᅵre das nicht passiert


>> (SCNR)
>
> Ist Jo Beamter?...duck und wech

Ein Uhrenbeweger ist fᅵr mich sowas wie ein batteriebetriebener
Frauenbefriedigungsstab oder gar so eine F***maschine, die an Dampfloks
erinnert: Der wohlhabende Oppa sitzt im Lehnsessel, guckt Lindenstraᅵe,
dann Tagesschau, dann Volksmusikparade, und neben ihm rᅵtert so ein
Beweger fᅵr seine Uhr. Ersatz fᅵr das, wozu man selbst zu faul ist.

Braucht man das? Ich biete ein Nein.

Nils Berthold

unread,
Jun 16, 2011, 1:07:06 PM6/16/11
to
Am 16.06.2011 18:32, schrieb Jo Warner:

> Ein Uhrenbeweger ist für mich sowas wie ein batteriebetriebener


> Frauenbefriedigungsstab oder gar so eine F***maschine, die an Dampfloks

> erinnert: Der wohlhabende Oppa sitzt im Lehnsessel, guckt Lindenstraße,
> dann Tagesschau, dann Volksmusikparade, und neben ihm rötert so ein
> Beweger für seine Uhr. Ersatz für das, wozu man selbst zu faul ist.


>
> Braucht man das? Ich biete ein Nein.
>

Hmm, wenn man mehrere Automatiks sein Eigen nennt dann macht das wohl
Sinn........, ich habe mal eine ganze Schalttafel damit gesehen. Ein
Beweger für ein dutzend Uhren...., wie gesagt Sammler finden das
bestimmt toll.

Ich halte es da wie mein Opa und mein Vater: Ein Mann braucht ein Paar
gute Schuhe, ein gutes Feuerzeug und eine gute Uhr! Mehr "Schmuck" trägt
nur ne Schwuchtel! ;-)

lg

Nils

Leon Berger

unread,
Jun 16, 2011, 1:46:32 PM6/16/11
to
Schau mal auf die Seite von Roger, da findest Du alles über Taucheruhren

Gruß aus Wien
Leon


"Stefan Sprungk" <stefan_...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4df71455$0$7627$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

Jo Warner

unread,
Jun 16, 2011, 2:33:05 PM6/16/11
to
Am 16.06.2011 19:07, schrieb Nils Berthold:

> Hmm, wenn man mehrere Automatiks sein Eigen nennt dann macht das wohl
> Sinn........, ich habe mal eine ganze Schalttafel damit gesehen. Ein
> Beweger für ein dutzend Uhren...., wie gesagt Sammler finden das
> bestimmt toll.

Sammler sammeln Zeugs, aber nicht zum Benutzen des Zeugs.


>
> Ich halte es da wie mein Opa und mein Vater: Ein Mann braucht ein Paar
> gute Schuhe, ein gutes Feuerzeug und eine gute Uhr! Mehr "Schmuck" trägt
> nur ne Schwuchtel! ;-)

Stimmt! Vom Mann frustrierte Frauen gehen shoppen und kaufen teure
Klamotten und teure Schuhe. Kaufen von der Frau frustrierte Männer teure
Uhren als Kompensation?

Teure Uhren sind sowieso die Goldgrube für den Verkäufer. Gewinnmarge
von 800 - 1000 % auf den EK ist da wohl ebenso normal wie ähnliche
Aufschläge bei Klamotten in Edelboutiquen.

Gruß Jo

Uwe Hoymann

unread,
Jun 16, 2011, 4:11:39 PM6/16/11
to
Moin,

ich biete ein ja, wenn man ein oder mehrere hochwertige Automatikuhren
sein eigen nennt, denn durch die ständige Bewegung verhindert ein
Uhrenbeweger den Stillstand und somit auch das Neueinstellen der Uhr
(Kalender etc.)

Dies wiederum verhindert, dass durch unsachgemäßes Einstellen die Uhr
beschädigt wird. Darüber hinaus erreichen (nach Aussage einiger
Uhrmachermeister) nur voll aufgezogene Automatikuhren eine hohe
Ganggenauigkeit.

Der eigentliche Sinn eines Uhrenbewegers liegt allerdings darin, dass
man mit seiner Hilfe die Ganggenauigkeit eine Uhr überprüfen kann.
Obiges ist also nur ein netter Nebeneffekt.

Gruß Uwe

Leon Berger

unread,
Jun 16, 2011, 4:26:52 PM6/16/11
to
Der Link sollte hier auch noch rein:

http://rruegger.blogspot.com/

"Leon Berger" <l...@chello.at> schrieb im Newsbeitrag
news:2f4ee$4dfa418c$547039ac$18...@news.chello.at...

Richard

unread,
Jun 16, 2011, 4:46:17 PM6/16/11
to
Am 16.06.2011 19:07, schrieb Nils Berthold:

> Hmm, wenn man mehrere Automatiks sein Eigen nennt dann macht das wohl
> Sinn........, ich habe mal eine ganze Schalttafel damit gesehen. Ein
> Beweger für ein dutzend Uhren...., wie gesagt Sammler finden das
> bestimmt toll.

Nils, höre nicht auf Warner, dass ist ein Depp. Schau mal unter
Chronometerzertifikat und dann weisst du auch was es mit dem
"Uhrenbeweger" auf sich hat. Und natürlich braucht der Uhrmacher sowas,
sonst kann der die Uhr nicht 100%ig regulieren. Das sind dann die
Deppen, zu denen der Warnerdepp seine Zwiebel gebracht hat ;-)

--
vG Richard

Juergen Poniatowski

unread,
Jun 16, 2011, 5:28:35 PM6/16/11
to
On Tue, 14 Jun 2011 09:57:27 +0200, Stefan Sprungk
<stefan_...@yahoo.de> wrote:

>Beim letzten Urlaub ist mir meine liebste Taucheruhr, auf einer Tiefe
>von ca. 46 Meter abgesoffen. Es handelt sich um eine Tauchmeister
>Automatik.
>
>Dieses absaufen hatte jedoch ein Vorspiel. Einige Monate zuvor hatte ich
>vor dem Schwimmtraining im See vergessen die Krohne richtig zuzudrehen.

>Es drang Wasser ein und ich lie� diese Uhr beim Uhrmacher trocken legen.
DAs sollte man SOFORT oder mindestens innerhalb von Stunden tun. Aber
oft (Salzwasser) hilft nicht mal das um das Uhrwerk zu retten.
>Sie wurde nach dem Verschlie�en getestet und war auch eine gewisse

>Anzahl von TG dicht. Ein erneutes abdichten scheint ohne eine

>Grund�berholung nun nicht mehr m�glich.
>

>Leider habe ich schon mehrere Uhren verlohren. Eine aus Bl�dheit im
>Atlantik und eine weitere, der Federbolzen, der das Armband h�lt war

>wohl verrottet (Citizien Promaster) herausgesprungen im Mittelmeer.

Oder schlampig eigbebaut?
Materialfehler?
Komisch, defektes Federst�bchen mit Uhrverlust hatt ich noch nie.

>Jetzt m�chte ich mir eine neue Uhr zulegen und hoffe auf Tipps.


>
>Hier meine Anforderungen:
>=========================
>Uhrwerk am liebsten Automatik oder ausnahmsweise auch mit Batterie von
>mindestens 4-Jahren Haltbarkeit

Wie schon von anderen geschrieben sind Automatikuhren einfach
faszinierend in ihrer Mechanik, aber man muss bei der
Praxistauglichkeit den einen oder anderen Kompromiss eingehen.
- Wenn man die Uhr nicht ununterbrauchen im Einsatz hat (und wenn
nicht auf einem Uhrenbeweger lagert) muss man beim erneuten Gebrauch
die Uhr wieder neu einstellen. Nicht jeder mag das.
- Ab und zu sollte man einer Automatikuhr (wichtiger als bei einer
weitgehend wartungsfreien Quarzuhr) eine (je nach Uhr nicht immer
billige) Wartung g�nnen.
- Automatikuhren sind im Vergleich zu Quarzuhren ziemlich ungenau
(�ber den Daumen gepeilt: halbe Minute/Tag im Gegensatz zu halbe
Sekunde/Tag). Es gibt extrem aufwendige Automatikkonstruktionen die
genauer sind (z.B. mit Einsatz von Tourbillion
http://de.wikipedia.org/wiki/Tourbillon )
Solche Uhren sind meist zumindest 5stellig im Anschaffungspreis und
wohl nur was f�r finanzstarke Sammler und Fanatiker.

Quarzuhren haben den l�stigen Batteriewechsel der einem meist im
unangenehmsten Moment �rger macht, und nicht jede Quarzuhr hat eine
Warnung vor dem baldigen Ende der Batterie (oft realisiert dadurch das
der Sekundenzeiger pl�tzlich immer 2-4 Sekunden auf einmal
weiterr�ckt)

Um dem abzuhelfen gibt es automatische Quarzuhren. Dort sorgt ein
Automatikwerk f�r mechanische Energie mit der �ber ein Generator der
Akku aufgeladen wird welcher das Quarzuhrwerk versorgt (z.B. Seiko
Kinetic)
Auch gibt es Quarzuhren mit Solarzellen die einen Batteriewechsel
�berfl�ssig machen oder zumindest weit hinausz�gern.( bei Casio habe
ich sowas mal gesehen)


>
>Vern�nftig einstellbare und ablesbare L�nette
>
>Gut sichtbare Leuchtziffern f�r Nachts
Muss man unterscheiden ob einem eine gute Phosphoreszenz (nachleuchten
nach Anstrahlen mit Licht) ausreicht (z.B." Luminova")

oder man v�llig Umgebungslichtunabh�ngige (d.h. radioaktive)
Leuchtziffern m�chte.
Bei letzteren sind Radiumhaltige Leuchtfarben meines Wissens nach
v�llig vom Markt verschwunden. Was heute oft eingesetzt wird sind die
"traser H3" "trigalight" Leuchtelemente f�rs Zifferblatt. Aber bedingt
durch die Halbwertszeit des verwendeten Tritiums ist die Gebrauchszeit
auf ca. 20-30 Jahre beschr�nkt.

>
>Wenn es geht, nicht verschraubbare Krohne, die trotzdem dicht h�lt
Mit der verschraubten Krone ist man auf der sichereren Seite.
>
>Strapazierf�higes, flexibles Armband welches nicht so schnell br�chig

>wird und wo die Federbolzen nicht so leicht verotten.
>

>Folgende Anforderungen Alternativ w�hren auch denkbar:
>======================================================
>Es w�hre auch eine Digitaluhr mit nicht analoger Anzeige denkbar, die

>gut ablesbar ist und die Sonderfunktionen wie Stoppuhr noch besitzt. Die

>Tasten m�ssten dann auch Unterwasser bedienbar sein.
Da gibts sch�ne preisg�nstige Digitalquarzuhren von z.B. Casio
(100m bis 200m (Sporttaucher Tek) Eignung sollte schon gegeben sein)
>Ein Batteriewechsel
>muss auch vom Laien durchf�hrbar sein und zu keinen Dichtungsproblemen
>f�hren, wenn man einen neuen Dichtungsring einsetzt und diesen auch mit
>Selikon einfettet.
Ohne Uhrmacherwerkzeug schwierig, allerdings Dichtungsprobleme sind
bei uns bisher bis 120m nicht aufgetreten.


Juergen

Richard

unread,
Jun 16, 2011, 6:26:30 PM6/16/11
to
Am 16.06.2011 22:11, schrieb Uwe Hoymann:

> Der eigentliche Sinn eines Uhrenbewegers liegt allerdings darin, dass
> man mit seiner Hilfe die Ganggenauigkeit eine Uhr überprüfen kann.

Das ist in der Tat der wahre Sinn!

--
vG Richard

Klaus Jaeckle

unread,
Jun 17, 2011, 7:53:41 PM6/17/11
to
Juergen Poniatowski schrieb:

> - Wenn man die Uhr nicht ununterbrauchen im Einsatz hat (und wenn
> nicht auf einem Uhrenbeweger lagert) muss man beim erneuten Gebrauch
> die Uhr wieder neu einstellen. Nicht jeder mag das.

Die Uhrzeit ist an sich egal, d.h. nachstellen ist fuers tauchen
unnoetig - je nach Ansicht sogar ein Sicherheitsrisiko, weil man die
Krone bewegt.

Also: schuetteln vor dem TG bis die Uhr geht und beim Abtauchen den
Stellring stellen reicht zum tauchen.
Dann hat die Automatik den Vorteil, nie einen Batteriewechsel zu
brauchen, speziell im Winter nicht beim auspacken wg.
Batterieunterkuehlung auszufallen und keine bewegten Dichtungen zu haben
- also theoretisch immer zur Verfuegung zu stehen.

mfg
Klaus Jaeckle

--
Cave Canem
Cave Divers

MatV

unread,
Jun 23, 2011, 4:37:14 AM6/23/11
to
On 15 Jun., 17:40, Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote:
> Am 15.06.2011 06:55, schrieb Nils Berthold:
> Meine Automatik-Omega geht dagegen pro Woche 3-4 min falsch.
>
> > M nner und Uhren, das ist wie Frauen und Schuhe ;-)

>
> Meine Frau sammelt keine Schuhe, und ich keine Uhren.


Dann tauscht doch!
;-) Gruß,
Matthias

Stefan Sprungk

unread,
Jul 7, 2011, 6:20:11 AM7/7/11
to
Am 14.06.2011 09:57, schrieb Stefan Sprungk:
> Beim letzten Urlaub ist mir meine liebste Taucheruhr, auf einer Tiefe
> von ca. 46 Meter abgesoffen. Es handelt sich um eine Tauchmeister
> Automatik.
>
> Dieses absaufen hatte jedoch ein Vorspiel. Einige Monate zuvor hatte ich
> vor dem Schwimmtraining im See vergessen die Krohne richtig zuzudrehen.
> Es drang Wasser ein und ich lieᅵ diese Uhr beim Uhrmacher trocken legen.
> Sie wurde nach dem Verschlieᅵen getestet und war auch eine gewisse

> Anzahl von TG dicht. Ein erneutes abdichten scheint ohne eine
> Grundᅵberholung nun nicht mehr mᅵglich.
>
> Leider habe ich schon mehrere Uhren verlohren. Eine aus Blᅵdheit im
> Atlantik und eine weitere, der Federbolzen, der das Armband hᅵlt war

> wohl verrottet (Citizien Promaster) herausgesprungen im Mittelmeer.
> Jetzt mᅵchte ich mir eine neue Uhr zulegen und hoffe auf Tipps.

>
> Hier meine Anforderungen:
> =========================
> Uhrwerk am liebsten Automatik oder ausnahmsweise auch mit Batterie von
> mindestens 4-Jahren Haltbarkeit
>
> Vernᅵnftig einstellbare und ablesbare Lᅵnette
>
> Gut sichtbare Leuchtziffern fᅵr Nachts
>
> Wenn es geht, nicht verschraubbare Krohne, die trotzdem dicht hᅵlt
>
> Strapazierfᅵhiges, flexibles Armband welches nicht so schnell brᅵchig

> wird und wo die Federbolzen nicht so leicht verotten.
>
> Folgende Anforderungen Alternativ wᅵhren auch denkbar:
> ======================================================
> Es wᅵhre auch eine Digitaluhr mit nicht analoger Anzeige denkbar, die

> gut ablesbar ist und die Sonderfunktionen wie Stoppuhr noch besitzt. Die
> Tasten mᅵssten dann auch Unterwasser bedienbar sein. Ein Batteriewechsel
> muss auch vom Laien durchfᅵhrbar sein und zu keinen Dichtungsproblemen
> fᅵhren, wenn man einen neuen Dichtungsring einsetzt und diesen auch mit
> Selikon einfettet.
>
> Stefan
>

Hier melde ich mich noch mal. Vielen Dank fᅵr die vielen Beitrᅵge und
Tipps. Ich bin sehr viele Hersteller und Produkte durchgegangen und habe
mich nun entschieden und eine Poseidon P10110 gekauft. Sie erfᅵllt
lᅵngst nicht alle meine Anforderungen ist aber unschlagbar im
Preis-Leistungsverhᅵltnis.

Sie hat ein Quartzwerk.
-----------------------
Nachteil: Alle zwei bis drei Jahre Batteriewechsel mit Gefahr der
Undichtigkeit. Fᅵr den Batteriewechsel ist Spezialwerkzeug nᅵtig.

Vorteil: Wesentlich genaueres Uhrwerk. Dadurch muss viel seltener die
Zeit eingestellt werden. Die Gefahr, das aus versehen die Krone
unverschraubt bleibt ist somit geringer.

Lᅵnette.
--------
Sehr gut auch mit Neoprenhandschuh greifbar.

Leuchtziffern.
--------------
Sehr gute Ablesbarkeit im Dunkeln.

Krohne(n).
----------
Leider verschraubbar. Nachteil durch ein zusᅵtzliches verschraubbares
Heliumventil. Zusᅵtzliches Leckrisiko.

Armband.
--------
Sie hat ein Kautschuckarmband was jedoch ordentliche Abmessungen hat.
Sie lᅵsst sich bequem auf dem ᅵrmel eines Tauchanzuges festschnallen.

Wasserschutz.
-------------
Geprᅵft nach Norm fᅵr 1000 Meter. Fᅵr die Tauchpraxis bedeutet das wohl
eine Einsatzftiefe von 160 Metern. Fᅵr mich sind maximale Tiefen von 60
Metern interessant und somit bietet sie mehr als ausreichend Reserve.

Gehᅵuse und Mineralglas.
------------------------
Extra dickes Mineralglas und massives Edelstahlgehᅵuse, leider nicht
unmagnetisch.

Preis: 164,95 Euro
Dieser Preis ist nicht zu toppen, bei den genannten Eigenschaften z.B.
Wasserdichtigkeit.


Stefan

Trilaminator

unread,
Nov 29, 2011, 9:17:36 AM11/29/11
to
achte einfach darauf, das die Uhr keinen "Schnickschnack" hat also so wenige Gehäuse Bohrungen!!! Außer der "Krone" sonst nix ... dann auf jeden Fall eine Robuste 30bar Uhr nehmen anstelle der "normalen" 20bar Uhren ..... das Band sollte NICHT mit einem Federsteg am Gehäuse befestigt sein sondern VERSCHRAUBT sein!



MatV

unread,
Dec 10, 2011, 6:22:29 PM12/10/11
to
On 29 Nov., 15:17, Trilaminator <Trilamina...@gmx.net> wrote:
> achte einfach darauf, das die Uhr keinen "Schnickschnack" hat also so wenige Gehäuse Bohrungen!!!  Außer der "Krone" sonst nix ... dann auf jeden Fall eine Robuste 30bar Uhr nehmen anstelle der "normalen" 20bar Uhren ..... das Band sollte NICHT mit einem Federsteg am Gehäuse befestigt sein sondern VERSCHRAUBT sein!

Trila, hast du mal ein Beispiel für so ne Uhr? Mit Federstegen hab ich
ein der Rolex auch Ärger, da rostet die Feder Weg (AD 1,1 mm, Normal
ist 1,3 mm) und die Rolexwartungsfritzen sagen, das wird kostenlos bei
der nächtsen Inspektion gwechselt (die mindestens 300 Ocken kostet).
Ich will aber nurdas Armaband usw.dacapo.
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