Nachdem wir bereits letztes Jahr mit Jo in Dahab waren und eine Woche auf Safari, haben wir trotz diverser Unstimmigkeiten bez. des Tauchens (das wurde bereits ausgiebig letztes Jahr hier in der NG diskutiert) und der Bezahlung des Schiffes auch heuer wieder so einen Urlaub vom 27.7. bis zum 10.8. bei ihm gebucht (Boot und Hotel, Flüge organisierten meine Frau und ich selbst).
Letztes Jahr kam es zu einer Nachforderung nach dem Urlaub, nachdem irgendwelche Steuern für das Schiff vergessen wurden. Da es die erste von ihm organisierte Reise war, habe ich dies akzeptiert, obwohl keinerlei schriftliche Aufzeichnungen und Vereinbarungen existiert haben.
Um derartige Missverständnisse von vornherein auszuschließen und ein derartig volles Schiff wie letztes Jahr zu vermeiden, haben wir unter anderem auf der Boot ein paar Regeln für heuer festgelegt:
1. Transparente Abrechnung
Jo soll frei gehen, 18 Leute teilen sich das Schiff und die zwei Guides sollen Tina und Walter sein, da freies Tauchen ermöglicht werden soll.
2. Min. 100 TG
Um auch wirklich alle Spots anfahren zu können sollten alle Taucher mind. 100 TG haben. Das ist zwar keine Garantie, aber wir wollten keine Anfänger an Bord haben.
3. Keine quälenden Diskussionen
Weder über das Tauchen, noch über die Bezahlung, schließlich wollen alle nur Urlaub machen und ungestört tauchen. Letztes Jahr war eigentlich schon weit über dieser Schmerzgrenze.
Dieses Jahr war die erste Woche in Dahab. Das New Sphinx ist ein einfaches Hotel, das gerade rechtzeitig (zwei Wochen vor unserer Anreise) mit den Umbauarbeiten abgeschlossen hatte. Der Pool war zwar fertig, aber zwischen den Gebäuden war der Bauschutt teilweise noch nicht entfernt.
Wir hatten Pech und kämpften drei Tage mit der Klimaanlage, die einmal ging, dann wieder nicht. Nach endlosen Reklamationen und Reparaturversuchen sind wir dann in ein anderes Zimmer übersiedelt.
Bereits am zweiten Tag kam dann überraschend die Aufforderung von Tina 50% des Hotels zu bezahlen. Ich habe das abgelehnt, allerdings die ersten beiden Tage bezahlt. Für das Doppelzimmer wurde der vereinbarte Preis von 15€ verrechnet.
Allerdings haben einige Mitreisende Einzelzimmer gebucht und Preise von 21€ bzw. 22€ genannt bekommen. Das Hotel verlangte aber 25€. Jo konnte das Problem die gesamte restliche Woche nicht aus der Welt schaffen und vertröstete von einem Tag auf den anderen, bis schließlich doch 25€ zu bezahlen waren. Das führte bereits zur ersten Verstimmung, denn manche hätten am zweiten Tag das Hotel bereits verlassen wollen und im benachbarten Bedouin Lodge wesentlich günstiger wohnen können.
Die zweite Verstimmung tauchte dann am Tag vor Beginn der Safari auf, als es nach Spannungen zwischen dem Hotelmanagement und der Tauchbasis offenbar zu einer Entlassung von Tina und Walter als Basenbetreibern kam. Man entschied spontan auch den soeben arbeitslos gewordenen Guide Andi auf die Safari mitzunehmen. Außerdem habe ich erfahren, dass eine in Ausbildung befindliche Divemasterin (~60 TG) ebenfalls kostenlos mitkommen sollte, um von Jo eine weitere Ausbildung zu erfahren (dafür hat ihr Jo weitere 200€ abgenommen, die aber in unserer Abrechnung nicht stehen).
Ich habe Jo noch am selben Abend ultimativ aufgefordert, die zwei Leute an Land zu lassen, da das in Widerspruch zu unseren Vereinbarungen steht. Daraufhin hat er gemeint, dass er mit mir gar keine Vereinbarung hätte!
Am nächsten Morgen habe ich dann erfahren, dass Tina, Walter und Andi beschlossen hätten entweder gemeinsam aufs Schiff zu gehen, oder den Törn überhaupt hin zu werfen. Jeder mag sich zu dieser Entscheidung sein eigenes Bild machen. Jedenfalls kamen damit in Summe vier Guides außer Jo an Bord, obwohl niemand der zahlenden Gäste dazu befragt wurde. Aber es sollte noch dicker kommen ...
Am Vortag der Safari haben wir erfahren, dass die gebuchte Embero 1 nicht zur Verfügung steht, da die Wassertanks verrostet sind und eine Maschine defekt sei. Stattdessen wurde die etwas größere Mahy Tours angeboten. Diese Yacht sei 40 Tage in der Werft gewesen und einsatzbereit.
Die Mahy Tours ist zwar eine Spur größer, hat aber genauso 20 Kojenplätze wie die Embero 1. In Summe waren aber 23 Leute an Bord. Bereits am ersten Tauchtag traten eine Reihe von Problemen auf:
1. Die Luft war derartig ölig, dass einem übel wurde. Bereits nach dem ersten TG gab der einzige Kompressor an Bord seinen Geist auf.
2. Bereits beim 2. TG (Luft wurde übrigens von einem Nachbarschiff organisiert) wurden wir zunächst beim falschen Wrack abgesetzt (Marcus statt Ghiannis D.) und trieben nach Ende des TG 45' im Wasser, weil a) der Außenborder des Schlauchboots verreckt war und b) der Kapitän der Mahy Tours geschlafen hatte! Ein zufällig vorbeifahrendes Schlauchboot eines anderen Schiffes hatte die erste Gruppe aufgenommen.
3. Überhaupt herrschte ein derartiges Chaos in der Organisation der TG, dass ich mir insgeheim bereits wieder den letztes Jahr so viel geschmähten Ashraf herbei wünschte, denn er war wenigstens in der Lage einen ordnungsgemäßen Tauchbetrieb zu gewährleisten. Das beginnt damit, dass man nicht 23 Taucher gleichzeitig ins Wasser lässt sondern in Gruppen gestaffelt und sich um die Wiederaufnahme der Taucher aus dem Wasser kümmert. Hätten wir in Abu Nuhas Strömung gehabt, hätte das fatale Folgen haben können!
4. Das Schlauchboot an sich war defekt und verlor ständig Luft, sodass dann nur mehr 4 Taucher gleichzeitig damit transportiert werden konnten. Das führte zu noch längeren Wartezeiten.
5. Ich habe nach dem Vorfall Tina aufgefordert, sich um die Abholung nach dem TG zu kümmern, damit das nicht noch einmal passiert. Lakonische Antwort: "Sorry, ich gehe jetzt tauchen". Prompt mussten wir auch nach dem zweiten TG mehr als 15 Minuten auf die Abholung warten. Ich frage mich ernsthaft, wozu wir überhaupt irgendwelche Guides an Bord hatten, denn Jo und die anderen vier hatten scheinbar nur ihr eigenes Tauchvergnügen im Kopf.
Am selben Abend erfuhren wir, dass am nächsten Morgen ein Schiffwechsel bevorstand. Es sollte nun doch die Embero 1 zum Einsatz kommen. Also übersiedelten wir Tags darauf. Einer der zahlenden Gäste wollte nicht weiter mit uns reisen und fuhr mit der Mahy Tours zurück nach Sharm El Sheik. Trotzdem waren wir wieder 23, denn plötzlich war genau jener Ashraf wieder an Bord, den wir eigentlich nicht wollten. Gefragt wurde auch hier natürlich niemand von Jo.
Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass das eigentlich das Beste war, das uns passieren konnte, denn ab diesem Zeitpunkt gab es wenigstens eine Organisation des Tauchbetriebes an Bord, obwohl Ashraf nicht "on duty" war. Ich habe mit ihm auch freiwillig drei Tauchgänge gemacht, bei denen freies Tauchen problemlos möglich war!
Obwohl wir wussten, dass die Embero 1 kein Luxusschiff ist, war der Zustand einfach als katastrophal zu bezeichnen. Hebel, die letztes Jahr abgebrochen waren, waren dies immer noch. Das neue Schlauchboot war ebenfalls undicht. Der Kühlschrank am Oberdeck war defekt, das Wasser aus den Tanks eine braune Brühe oder gar nicht vorhanden, die Türen zu den Toiletten ließen sich nicht mehr verrieglen, nachdem der Kapitän eine eingetreten hatte nachdem ein Gast 15 Minuten nicht mehr heraus konnte.
Ganz allgemein war das Schiff völlig überbelegt. Die Vorräte stapelten sich in den Gängen, überall lag Gerödel herum und es war einfach zu wenig Platz, um alles verstauen zu können. Auch die Morgentoilette ist schwierig, wenn knapp 30 Personen sich drei Toiletten teilen müssen. Ich habe später erfahren, dass Ashraf bei mehrtägigen Safaris nie mehr als 16 Personen plus Crew empfiehlt ...
Damit aber nicht genug mussten wir dann auch noch beim Essen darauf hoffen, dass jeder etwas bekam. Nicht einmal haben zahlende Gäste auf Teile des Buffets verzichten müssen, weil einfach nicht genug da war. Obwohl ich bereits am Anfang der Reise dezent darauf hingewiesen habe, dass Guides und Freigänger grundsätzlich als letzte zum Buffet gehen, waren einige immer unter den ersten, die sich ihre Teller häuften ...
Positiv zu erwähnen bleibt, dass freies Tauchen zu keinem Zeitpunkt verwehrt wurde und die zahlenden Gäste an Bord durchwegs sehr nette Leute waren, mit denen ich trotzdem eine schöne und unterhaltsame Zeit hatte!
Mein Fazit: Jo hat mit seinem selbstgefälligen und ignoranten Gehabe für mich jede soziale Kompetenz verloren. Er hat auch die gesamte Woche an Bord nicht einen Versuch gestartet sich mit uns ins Einvernehmen zu setzen oder sich vielleicht sogar zu entschuldigen. Er betrachtet solche Touren scheinbar als reines Privatvergnügen, das ihm andere finanzieren sollen. Er hat meiner Meinung demnach auch kein Recht mehr hier in der NG mit diesen Reisen zu werben. Mein Resümee steht ja schon im Betreff.
PS: Jo hat seinen Aufenthalt in Dahab um eine Woche verlängert, vielleicht verzögert sich seine Reaktion dadurch. Da es aber einen DSL-Anschluss im Hotel gibt, habe ich mich zur Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt entschlossen.
> Die Vorräte stapelten > sich in den Gängen, überall lag Gerödel herum und > es war einfach zu wenig Platz, um alles verstauen > zu können. Auch die Morgentoilette ist (...)
Oliver, moin erstmal; das erinnert mich ganz klar an ein deutsches Boot (U-Boot) ...man, .. hast du ein Glück! ;-)) Gott .. ich gäbe was drumm ..
Oliver Vecernik wrote: > Nachdem wir bereits letztes Jahr mit Jo in Dahab waren ...
naja, ich persönlich tu mir Sch... nur einmal an, danach nie wieder - die Konkurrenz schläft ja nicht und mag auch ausgetestet werden.
....
> sollen. Er hat meiner Meinung demnach auch kein Recht mehr hier in der > NG mit diesen Reisen zu werben. Mein Resümee steht ja schon im Betreff.
Ich finde, es hat niemand das Recht, hier zu werben. Ich weiß, dass ich selbst mein Buch kurz beworben habe, aber Werbung hat in dieser NG genau gar nichts zu suchen. Dass es kommerziell organisierte Touren sind, die Jo anbietet, war ja wohl immer klar. Daher finde ich auch, dass demenstprechende Werbung nicht erlaubt sein sollte - egal von wem.
Das Bemühen darum, "guidefrei" also ohne die vermeintlichen Zwänge, die euch der böse Ashraf letzes Jahr auferlegt haben soll, so eine Tour zu unternehmen, habe ich bereits in den Anfängen mit äußerster Skepsis verfolgt.
Ich habe diese Bedenken Jo gegenüber geäußert, und ihm gesagt, daß gerade nach meinen Erfahrungen von letzten Jahr und meiner persönlichen Einschätzung Ashraf geradezu ein Garant für Tauchsicherheit allgemein ist, und dies umsomehr, falls wirkliche Probleme auftauchen.
Ich halte ihn für einen absolut fähigen Tauchguide in jeder Beziehung und kompetent in Gruppendynamik.
Ihr habt euch womöglich mit eurer Kritik im letzten Jahr die Sache selbst versaubeutelt.
> Nachdem wir bereits letztes Jahr mit Jo in Dahab waren und eine Woche > auf Safari, haben wir trotz diverser Unstimmigkeiten bez. des Tauchens > (das wurde bereits ausgiebig letztes Jahr hier in der NG diskutiert) und > der Bezahlung des Schiffes auch heuer wieder so einen Urlaub vom 27.7. > bis zum 10.8. bei ihm gebucht (Boot und Hotel, Flüge organisierten meine > Frau und ich selbst).
> Letztes Jahr kam es zu einer Nachforderung nach dem Urlaub, nachdem > irgendwelche Steuern für das Schiff vergessen wurden. Da es die erste > von ihm organisierte Reise war, habe ich dies akzeptiert, obwohl > keinerlei schriftliche Aufzeichnungen und Vereinbarungen existiert haben.
> Um derartige Missverständnisse von vornherein auszuschließen und ein > derartig volles Schiff wie letztes Jahr zu vermeiden, haben wir unter > anderem auf der Boot ein paar Regeln für heuer festgelegt:
> 1. Transparente Abrechnung
> Jo soll frei gehen, 18 Leute teilen sich das Schiff und die zwei Guides > sollen Tina und Walter sein, da freies Tauchen ermöglicht werden soll.
> 2. Min. 100 TG
> Um auch wirklich alle Spots anfahren zu können sollten alle Taucher > mind. 100 TG haben. Das ist zwar keine Garantie, aber wir wollten keine > Anfänger an Bord haben.
> 3. Keine quälenden Diskussionen
> Weder über das Tauchen, noch über die Bezahlung, schließlich wollen alle > nur Urlaub machen und ungestört tauchen. Letztes Jahr war eigentlich > schon weit über dieser Schmerzgrenze.
> Dieses Jahr war die erste Woche in Dahab. Das New Sphinx ist ein > einfaches Hotel, das gerade rechtzeitig (zwei Wochen vor unserer > Anreise) mit den Umbauarbeiten abgeschlossen hatte. Der Pool war zwar > fertig, aber zwischen den Gebäuden war der Bauschutt teilweise noch > nicht entfernt.
> Wir hatten Pech und kämpften drei Tage mit der Klimaanlage, die einmal > ging, dann wieder nicht. Nach endlosen Reklamationen und > Reparaturversuchen sind wir dann in ein anderes Zimmer übersiedelt.
> Bereits am zweiten Tag kam dann überraschend die Aufforderung von Tina > 50% des Hotels zu bezahlen. Ich habe das abgelehnt, allerdings die > ersten beiden Tage bezahlt. Für das Doppelzimmer wurde der vereinbarte > Preis von 15€ verrechnet.
> Allerdings haben einige Mitreisende Einzelzimmer gebucht und Preise von > 21€ bzw. 22€ genannt bekommen. Das Hotel verlangte aber 25€. Jo konnte > das Problem die gesamte restliche Woche nicht aus der Welt schaffen und > vertröstete von einem Tag auf den anderen, bis schließlich doch 25€ zu > bezahlen waren. Das führte bereits zur ersten Verstimmung, denn manche > hätten am zweiten Tag das Hotel bereits verlassen wollen und im > benachbarten Bedouin Lodge wesentlich günstiger wohnen können.
> Die zweite Verstimmung tauchte dann am Tag vor Beginn der Safari auf, > als es nach Spannungen zwischen dem Hotelmanagement und der Tauchbasis > offenbar zu einer Entlassung von Tina und Walter als Basenbetreibern > kam. Man entschied spontan auch den soeben arbeitslos gewordenen Guide > Andi auf die Safari mitzunehmen. Außerdem habe ich erfahren, dass eine > in Ausbildung befindliche Divemasterin (~60 TG) ebenfalls kostenlos > mitkommen sollte, um von Jo eine weitere Ausbildung zu erfahren (dafür > hat ihr Jo weitere 200€ abgenommen, die aber in unserer Abrechnung nicht > stehen).
> Ich habe Jo noch am selben Abend ultimativ aufgefordert, die zwei Leute > an Land zu lassen, da das in Widerspruch zu unseren Vereinbarungen > steht. Daraufhin hat er gemeint, dass er mit mir gar keine Vereinbarung > hätte!
> Am nächsten Morgen habe ich dann erfahren, dass Tina, Walter und Andi > beschlossen hätten entweder gemeinsam aufs Schiff zu gehen, oder den > Törn überhaupt hin zu werfen. Jeder mag sich zu dieser Entscheidung > sein eigenes Bild machen. Jedenfalls kamen damit in Summe vier Guides > außer Jo an Bord, obwohl niemand der zahlenden Gäste dazu befragt wurde. > Aber es sollte noch dicker kommen ...
> Am Vortag der Safari haben wir erfahren, dass die gebuchte Embero 1 > nicht zur Verfügung steht, da die Wassertanks verrostet sind und eine > Maschine defekt sei. Stattdessen wurde die etwas größere Mahy Tours > angeboten. Diese Yacht sei 40 Tage in der Werft gewesen und einsatzbereit.
> Die Mahy Tours ist zwar eine Spur größer, hat aber genauso 20 > Kojenplätze wie die Embero 1. In Summe waren aber 23 Leute an Bord. > Bereits am ersten Tauchtag traten eine Reihe von Problemen auf:
> 1. Die Luft war derartig ölig, dass einem übel wurde. Bereits nach dem > ersten TG gab der einzige Kompressor an Bord seinen Geist auf.
> 2. Bereits beim 2. TG (Luft wurde übrigens von einem Nachbarschiff > organisiert) wurden wir zunächst beim falschen Wrack abgesetzt (Marcus > statt Ghiannis D.) und trieben nach Ende des TG 45' im Wasser, weil a) > der Außenborder des Schlauchboots verreckt war und b) der Kapitän der > Mahy Tours geschlafen hatte! Ein zufällig vorbeifahrendes Schlauchboot > eines anderen Schiffes hatte die erste Gruppe aufgenommen.
> 3. Überhaupt herrschte ein derartiges Chaos in der Organisation der TG, > dass ich mir insgeheim bereits wieder den letztes Jahr so viel > geschmähten Ashraf herbei wünschte, denn er war wenigstens in der Lage > einen ordnungsgemäßen Tauchbetrieb zu gewährleisten. Das beginnt damit, > dass man nicht 23 Taucher gleichzeitig ins Wasser lässt sondern in > Gruppen gestaffelt und sich um die Wiederaufnahme der Taucher aus dem > Wasser kümmert. Hätten wir in Abu Nuhas Strömung gehabt, hätte das > fatale Folgen haben können!
> 4. Das Schlauchboot an sich war defekt und verlor ständig Luft, sodass > dann nur mehr 4 Taucher gleichzeitig damit transportiert werden konnten. > Das führte zu noch längeren Wartezeiten.
> 5. Ich habe nach dem Vorfall Tina aufgefordert, sich um die Abholung > nach dem TG zu kümmern, damit das nicht noch einmal passiert. Lakonische > Antwort: "Sorry, ich gehe jetzt tauchen". Prompt mussten wir auch nach > dem zweiten TG mehr als 15 Minuten auf die Abholung warten. Ich frage > mich ernsthaft, wozu wir überhaupt irgendwelche Guides an Bord hatten, > denn Jo und die anderen vier hatten scheinbar nur ihr eigenes > Tauchvergnügen im Kopf.
> Am selben Abend erfuhren wir, dass am nächsten Morgen ein Schiffwechsel > bevorstand. Es sollte nun doch die Embero 1 zum Einsatz kommen. Also > übersiedelten wir Tags darauf. Einer der zahlenden Gäste wollte nicht > weiter mit uns reisen und fuhr mit der Mahy Tours zurück nach Sharm El > Sheik. Trotzdem waren wir wieder 23, denn plötzlich war genau jener > Ashraf wieder an Bord, den wir eigentlich nicht wollten. Gefragt wurde > auch hier natürlich niemand von Jo.
> Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass das eigentlich das Beste > war, das uns passieren konnte, denn ab diesem Zeitpunkt gab es > wenigstens eine Organisation des Tauchbetriebes an Bord, obwohl Ashraf > nicht "on duty" war. Ich habe mit ihm auch freiwillig drei Tauchgänge > gemacht, bei denen freies Tauchen problemlos möglich war!
> Obwohl wir wussten, dass die Embero 1 kein Luxusschiff ist, war der > Zustand einfach als katastrophal zu bezeichnen. Hebel, die letztes Jahr > abgebrochen waren, waren dies immer noch. Das neue Schlauchboot war > ebenfalls undicht. Der Kühlschrank am Oberdeck war defekt, das Wasser > aus den Tanks eine braune Brühe oder gar nicht vorhanden, die Türen zu > den Toiletten ließen sich nicht mehr verrieglen, nachdem der Kapitän > eine eingetreten hatte nachdem ein Gast 15 Minuten nicht mehr heraus konnte.
> Ganz allgemein war das Schiff völlig überbelegt. Die Vorräte stapelten > sich in den Gängen, überall lag Gerödel herum und es war einfach zu > wenig Platz, um alles verstauen zu können. Auch die Morgentoilette ist > schwierig, wenn knapp 30 Personen sich drei Toiletten teilen müssen. Ich > habe später erfahren, dass Ashraf bei mehrtägigen Safaris nie mehr als > 16 Personen plus Crew empfiehlt ...
> Damit aber nicht genug mussten wir dann auch noch beim Essen darauf > hoffen, dass jeder etwas bekam. Nicht einmal haben zahlende Gäste auf > Teile des Buffets verzichten müssen, weil einfach nicht genug da war. > Obwohl ich bereits am Anfang der Reise dezent darauf hingewiesen habe, > dass Guides und Freigänger grundsätzlich als letzte zum Buffet gehen, > waren einige immer unter den ersten, die sich ihre Teller häuften ...
> Positiv zu erwähnen bleibt, dass freies Tauchen zu keinem Zeitpunkt > verwehrt wurde und die zahlenden Gäste an Bord durchwegs sehr nette > Leute waren, mit denen ich trotzdem eine schöne und unterhaltsame Zeit > hatte!
> Mein Fazit: Jo hat mit seinem selbstgefälligen und ignoranten Gehabe für > mich jede soziale Kompetenz verloren. Er hat auch die gesamte Woche an > Bord nicht einen Versuch gestartet sich mit uns ins Einvernehmen zu > setzen oder sich vielleicht sogar zu entschuldigen. Er betrachtet solche > Touren scheinbar als reines Privatvergnügen, das ihm andere finanzieren > sollen. Er hat meiner Meinung demnach auch kein Recht mehr hier in der > NG mit diesen Reisen zu werben. Mein Resümee
> Ich habe diese Bedenken Jo gegenüber geäußert, und ihm gesagt, daß > gerade nach meinen Erfahrungen von letzten Jahr und meiner persönlichen > Einschätzung Ashraf geradezu ein Garant für Tauchsicherheit allgemein > ist, und dies umsomehr, falls wirkliche Probleme auftauchen.
> Ich halte ihn für einen absolut fähigen Tauchguide in jeder Beziehung > und kompetent in Gruppendynamik.
> Ihr habt euch womöglich mit eurer Kritik im letzten Jahr die Sache > selbst versaubeutelt.
Aus heutiger Sicht muss ich Dir diesbezüglich recht geben. Ich habe mich auch ausdrücklich bei Ashraf am Ende des Törns für seine Umsicht und Organisation bedankt.
Die Katze beißt sich allerdings in den Schwanz, denn er hat mir versichert, hätte er die Verantwortung gehabt, dann gäbe es wieder die bekannten Diskussionen.
Peter -- "We don't smoke that shit. We just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid." Ein Vertreter des Tabakkonzerns RJ Reynold's auf die Frage, warum er selbst Nichtraucher sei.
schauerlicher Bericht. Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl.
Peter (Ab Morgen früh nach Hyéres unterwegs. Auf eigene Faust, bei einer guten Basis, ohne Egomanen und vor allem: selbst bezahlt!:-)))) ) -- "We don't smoke that shit. We just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid." Ein Vertreter des Tabakkonzerns RJ Reynold's auf die Frage, warum er selbst Nichtraucher sei.
könntest du bitte ne Rückmeldung geben, falls du da zufällig ein familientaugliches (m,f,5 Monate altes Baby) angenehmes Hotel weißt, auf der Fast-Insel Giens?
> schauerlicher Bericht. Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl.
> Peter > (Ab Morgen früh nach Hyéres unterwegs. Auf eigene Faust, bei einer guten > Basis, ohne Egomanen und vor allem: selbst bezahlt!:-)))) ) > -- > "We don't smoke that shit. We just sell it. We reserve the right to smoke > for the young, the poor, the black and the stupid." Ein Vertreter des > Tabakkonzerns RJ Reynold's auf die Frage, warum er selbst Nichtraucher sei.
> könntest du bitte ne Rückmeldung geben, falls du da zufällig > ein familientaugliches (m,f,5 Monate altes Baby) angenehmes > Hotel weißt, auf der Fast-Insel Giens?
sollte ich was sehen werden Name und Daten notiert und Dir weitergeleitet.
vg
Peter -- "We don't smoke that shit. We just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid." Ein Vertreter des Tabakkonzerns RJ Reynold's auf die Frage, warum er selbst Nichtraucher sei.
> Wir hatten Pech und kämpften drei Tage mit der Klimaanlage, die einmal > ging, dann wieder nicht. Nach endlosen Reklamationen und > Reparaturversuchen sind wir dann in ein anderes Zimmer übersiedelt.
Yepp, lief die Klimaanlage in Zimmer untendrunter wummerte es derart das es in den Zimmern der oberen Etage klang und der Boden rumorte als würde man 3 meter neben einem laufenden Kompresser schlafen - sofern die Klimaanlage überhaupt kalte Luft lieferte :-)
Manchmal kam nach dem einschalten für 3 Sekunden "heiße Auspuffabgase" raus .................
> Bereits am zweiten Tag kam dann überraschend die Aufforderung von Tina > 50% des Hotels zu bezahlen. Ich habe das abgelehnt, allerdings die > ersten beiden Tage bezahlt. Für das Doppelzimmer wurde der vereinbarte > Preis von 15? verrechnet.
Zumal dummerweise an dem Tag auch die Rezeption erst noch 22 ? für das Einzelzimmer haben wollte und ab dem dritten Tag dann 25 ?.
> Allerdings haben einige Mitreisende Einzelzimmer gebucht und Preise von > 21? bzw. 22? genannt bekommen. Das Hotel verlangte aber 25?. Jo konnte > das Problem die gesamte restliche Woche nicht aus der Welt schaffen und > vertröstete von einem Tag auf den anderen, bis schließlich doch 25? zu > bezahlen waren. Das führte bereits zur ersten Verstimmung, denn manche > hätten am zweiten Tag das Hotel bereits verlassen wollen und im > benachbarten Bedouin Lodge wesentlich günstiger wohnen können.
Beim Telefonat mit dem Hotelmanager (mehrere Ohrenzeugen) und dem anschließenden Vor-Ort-Gespräch an der Rezeption (unter anderem in meinem Beisein) wurde natürlich alles abgestritten, Zimmerpreis, Zimmerwechsel aufgrund wiederholter Defekte, etc ..........
Nachdem dann das Hotelmanagement der Meinung war, den Ärger teilweise an den Tauchbasenfahrer mit ihren Pick Up´s auslassen zu wollen: Sharif, etc. wurden abgeblasen als er mit etwas essbarem in der Hand das Gelände betrat, mit dem Hinweis drauf: Sandwiches, etc. gebe es im Restaurant zu kaufen......................
Ich hatte nach dem auschecken das große Bedürfnis gehabt mal kurz mit der Polizei die Rezeption auseinanderzunehmen! Tauchen macht zwar vielleicht Blöd und gleichgültig aber wenn schon bei/an der Rezeption deponierten Gepäck aus der unterersten Tasche dann auch noch Schweppes Bitter Lemon Dosen (auch wenn die Dose nur 2,50 Le kostet, auch auf der Tauchbasis kam was abhanden - inclusive meines Schlüsselanhängers mit Namen!) verschwinden und die Tasche aufeinmal obenauf liegt - dann IST was FAUL ........................ insbesondere dann wenn meine Sachen in der Ecke liegen und auch nicht ohne weiteres umfallen konnte weil besagte Tasche sowohl auf dem Fußboden als auch an der Wand "auflagen" .....................
Und die Tauchbasis Sphinx Divers gehört einem der Beschäftigten die an der Rezeption tätig sind!
> Außerdem habe ich erfahren, dass eine > in Ausbildung befindliche Divemasterin (~60 TG)
Auf die Tante hätte man getrost verzichten können -> Kategorie Dumm wie ein Hausschwein - UND DAS MEIN ICH AUCH SO!
> Am Vortag der Safari haben wir erfahren, dass die gebuchte Embero 1 > nicht zur Verfügung steht, da die Wassertanks verrostet sind und eine > Maschine defekt sei.
Habt Ihr ja nicht mehr mitbekommen :-) Als Ihr von Bord wart kam der Mechaniker mit drei großen Plastiktüten, zwei neuen Kolben (für jeweils Backbord UND Steuerbordmaschine) und begannen dann die Kolben samt Dichtungssatz zu tauschen.
Der Dichtungssatz wurde aus einer etwa 80*30 cm messenden Dichtungspappe unter zuhilfenahme einer Colaflasche und eines Gabelschlüssels "herausgeklopft" anstatt mit hilfe eines Kreisschneiders entsprechend rund herausgeschnitten zu werden ....................... oder halbwegs "rund" mit Hilfe eines Messers - aber dementsprechend haben ja auch beide Hauptmaschinen "gerußt" ab der zweiten Hälfte der Tour.
Und, äh naja - zwei bestimmte ähm naja in der Steuerbordtoilette beim ähm naja ...................
> Stattdessen wurde die etwas größere Mahy Tours angeboten. > Diese Yacht sei 40 Tage in der Werft gewesen und einsatzbereit.
14 Tage waren es, laut Aschraf und drei Probefahrten/Tagesfahrten unter Ashraf in der Woche davor um sicher zustellen das alles fit ist.
> 1. Die Luft war derartig ölig, dass einem übel wurde. Bereits nach dem > ersten TG gab der einzige Kompressor an Bord seinen Geist auf.
Das Auslassventil der letzten Stufe war fertig und der Kompressorboy ließ den Kompressor trotz Übertemperatur fleißig weiterjodeln, unter anderen deswegen waren einige Flaschen (noch mit guter Luft und ohne Übertemperatur gefüllt) nur mit rund 180 Bar gefüllt - im abgekühlten Zustand.
Und das war schon ein Bauer Kompresser im schallgedämpften Gehäuse mit LCD-Anzeige zur Bedienung/Störungsbeseitigung.
> 2. Bereits beim 2. TG (Luft wurde übrigens von einem Nachbarschiff > organisiert) wurden wir zunächst beim falschen Wrack abgesetzt (Marcus > statt Ghiannis D.) und trieben nach Ende des TG 45' im Wasser, weil a) > der Außenborder des Schlauchboots verreckt war und b) der Kapitän der > Mahy Tours geschlafen hatte! Ein zufällig vorbeifahrendes Schlauchboot > eines anderen Schiffes hatte die erste Gruppe aufgenommen.
Yepp, die zweite Gruppe trieb über 68 Minuten an der Oberfläche und dann soff das Schlauchboot auch noch ab und mutierte zum U-Boot auf dem Weg zur Mahy Tours ..................................
Das Saufboot reichte locker für 8 Taucher plus Crew vom Platzbedarf her, aber 25 Pferde am Heckspiegel sind/waren doch etwas klamm für uns 4 Europäer :-)
> Hätten wir in Abu Nuhas Strömung gehabt, hätte das > fatale Folgen haben können!
Zum Glück war die auflaufende Flut fast fertig und wir konnten uns am Markierungsbojenseil festhalten, sonst wäre es entweder ins freie Meer gegangen oder frontal auf´s Riff druf - egal in welchem der beiden letztgenannten Fälle hätte ich mich sowieso dann zum Leuchtturm durchgeschlagen - da kenn ich dann garnix mehr!
Der Tauchgang am Bluff Point sprach auch Bände in Sachen der Kompetenz: Die wußten ganz genauso das das ein One-Way Drift Dive gibt/gab und was machen die Herrschaften - halten in die falsche Richtung Ausschau und wundern sich warum keine Bojen am Horizont auftauchen.
Fazit: 61,7 Meter Tiefe und 81 Minuten Länge plus 60 minuten FREI an der Oberfläche rumtüddeln mit gesetzter Boje bis die Hansels nach über 2 Stunden auf die Idee kamen eventuell in der falschen Richtung Ausschau zu halten .................... und mit dem Saufboot mal um das die Ecke rumzufahren ........ um die Taucher wieder aufzunehmen mit ingesamt 2 oder waren es 3 Fahrten!
Ps: Ich hatte noch den Vorteil einer langen 15 Liter Stahlflasche (von mir auch so geordert!) und hab mich halt kurzerhand mit dem poppes auf die Flasche gesetzt und mit dem Force Fins halbwegs den "Kurs" gehalten, andere hatten nur Standard Alu 12 Liter und nix mit poppes in der "Parkstellung" arretieren!
> 4. Das Schlauchboot an sich war defekt und verlor ständig Luft, sodass > dann nur mehr 4 Taucher gleichzeitig damit transportiert werden konnten. > Das führte zu noch längeren Wartezeiten.
Tja, wäre die Französische Armee zur Stelle gewesen, wäre das Saufboot jetzt ein Wrack :-)
> 5.
!
> Ich habe mit ihm auch freiwillig drei Tauchgänge > gemacht, bei denen freies Tauchen problemlos möglich war!
!
> Damit aber nicht genug mussten wir dann auch noch beim Essen darauf > hoffen, dass jeder etwas bekam.
Zumal die Crew es auch irgendwie nicht auf die Reihe bekam mal den Schalter von Britisch Empire Mode auf German Mode "umzulegen".
Messer und Löffel immer nur auf Nachfrage bis auf den letzten Tag, Johgurt´s mit der Gabel löffeln macht auch Spaß - ich weiß schon warum ich im Flugzeug das Plastikbesteck "einsacke" - bin ja nicht das erste mal im Ausland ......................
> Positiv zu erwähnen bleibt, dass freies Tauchen zu keinem Zeitpunkt > verwehrt wurde und die zahlenden Gäste an Bord durchwegs sehr nette > Leute waren, mit denen ich trotzdem eine schöne und unterhaltsame Zeit > hatte!
> Ich halte ihn für einen absolut fähigen Tauchguide in jeder > Beziehung und kompetent in Gruppendynamik.
Ashraf hat an der Uni in Luxor Agrartechnik studiert und findet bloß keinen vernünftigen Job, deshalb macht er seit 8 oder 9 Jahren auf Diveguide.
Das problem was Ashraf hat, ist, das er nur PADI kennt - jede andere Tauchtabelle ist inakzeptabel und drei Minuten auf 5 Metern ist das Maß der Dinge inclusive 30/40 Meter max. Deep - nen akzeptablen Tauchcomputer hat er - aber da fehlt der Schalter zum "umlegen".
>>Ich halte ihn für einen absolut fähigen Tauchguide in jeder >>Beziehung und kompetent in Gruppendynamik.
> Ashraf hat an der Uni in Luxor Agrartechnik studiert und findet bloß keinen > vernünftigen Job, deshalb macht er seit 8 oder 9 Jahren auf Diveguide.
> Das problem was Ashraf hat, ist, das er nur PADI kennt - jede andere > Tauchtabelle ist inakzeptabel und drei Minuten auf 5 Metern ist das Maß der > Dinge inclusive 30/40 Meter max. Deep - nen akzeptablen Tauchcomputer hat > er - aber da fehlt der Schalter zum "umlegen".
Bei uns letztes war war er umgelegt. An der Roslaie Moller schlug er einen Dekoplan auf Bais der Deko 200 vor, der in 12m anfing.
> Ich halte ihn für einen absolut fähigen Tauchguide in jeder Beziehung > und kompetent in Gruppendynamik.
planen und organisieren kann er, jau, aber als Taucher? Bei ihm hat die Gehirnwäsche voll gewirkt. Wer im Ernst behauptet, tiefe Tg sind absolut gefährlich, ab 40m hat man einen unkontollierbaren Tiefenrausch, dann die Deko... ...das von jemandem, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht tiefer als 40m war und gar nicht weiß, wovon er eigentlich redet. ...Nullzeit-Tg seien dagegen ungefährlich, insbesondere was an drei langen Tg in 25m/Tag gefährlich sein soll. Wenn Gäste ihn erst mal überzeugen müssen, dass ein anderer Gast genau nach einem solchen Tg eine Druckkammerreife DCS erlitten hat... ...wenn er seine Truppe 20min auf fast 30m ins Freiwasser lotst, er dann wegen Luftmangels in der Dünung gegen das Riff geklatscht wird... ...wir ne halbe Stunde im Wasser hingen und man uns vom Boot aus wegen der Dünung gar nicht sehen konnte.
Sorry, dem spreche ich jegliche Kompetenz ab!
> Ihr habt euch womöglich mit eurer Kritik im letzten Jahr die Sache > selbst versaubeutelt.
? Glaubst Du ernsthaft, ohne Kritik wäre es besser geworden?
mein Mitgefühl, ich kann mir Deine Gefühlslage bestens vorstellen ;-(
Oliver Vecernik schrieb:
> Nachdem wir bereits letztes Jahr mit Jo in Dahab waren und eine Woche > auf Safari, haben wir trotz diverser Unstimmigkeiten bez. des Tauchens > (das wurde bereits ausgiebig letztes Jahr hier in der NG diskutiert)
hatte ich das nicht angeleiert ;-) Was ich nicht verstehe, dass Du und einige Andere es trotzdem wieder probiert haben ;-)
> 5. Ich habe nach dem Vorfall Tina aufgefordert, sich um die Abholung > nach dem TG zu kümmern, damit das nicht noch einmal passiert. Lakonische > Antwort: "Sorry, ich gehe jetzt tauchen".
Klasse! Aber passt ins Bild, welches ich gewonnen habe, ist aber eher geschäftlicher Natur... ;-)
> Mein Fazit: Jo hat mit seinem selbstgefälligen und ignoranten Gehabe für > mich jede soziale Kompetenz verloren. Er hat auch die gesamte Woche an > Bord nicht einen Versuch gestartet sich mit uns ins Einvernehmen zu > setzen oder sich vielleicht sogar zu entschuldigen.
Das ist das Grundproblem, es interessiert ihn nicht. Wieso lässt er sich zB. immer wieder diesen Komiker aufs Auge drücken? Weil es ihn nicht interessiert. Man möge mir nur nicht kommen, es müsse ein Guide dabei sein, auf der Tutu1 gibt es diese Sorte Mensch erst gar nicht. Eben diese Einstellung war im letzten Jahr klar zu erkennen, warum sollte sich daran etwas ändern? Er muss seine Touren voll bekommen und geht dabei Konzessionen ein, die andere ausbaden müssen. Er kann ja machen, was er will...
Nun gut, solche Unpässlichkeiten können immer passieren, geärgert haben mich seine Versprechungen, *obwohl* er wusste, dass das alles so nicht stimmt.
> Bei uns letztes war war er umgelegt. > An der Roslaie Moller schlug er einen Dekoplan auf Bais der > Deko 200 vor, der in 12m anfing.
Weil Oliver ihn in der "Mangel" hatte und ihm 2 Stunden Zeit gewidmet hatte und ihm anschließend eine Deko 2000 überließ UND Ihr wart nach uns auf der Embero 1 unterwegs .........................
Eines der verursachenden Hauptprobleme ist die linke Spalte auf der Rückseite (Wiederholungsgruppe am Ende der Oberflächenpause) der PADI RDP Tabelle - welcher Taucher macht eine Oberflächenpause von mehr als 6 Stunden auf einem Safariboot - die Regel ist meist um die 3,5 Stunden zwischen zwei Tauchgängen.................... (un-)abhängig von den weiteren Faktoren (max. Tiefe, max. Länge des Tg´s, etc.)
>> Ich halte ihn für einen absolut fähigen Tauchguide in jeder Beziehung >> und kompetent in Gruppendynamik.
> planen und organisieren kann er, jau, aber als Taucher?
Seine Gruppenführung kann ich nur vom Hörensagen der Leute beurteilen, die während meiner Bootstour mit ihm getaucht sind. Es gab keine Beschwerden, wohl aber Lob.
Wo ich ihn beim Tauchen beobachtet habe, hat er sich tauchtaktisch richtig benommen und einen 1a Stil.
> Bei ihm hat die Gehirnwäsche voll gewirkt.
Das ist Unfug. Ich und andere haben mit ihm über Deko etc. diskutiert, und das ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Wie sonst hätte er selbstständig, ohne Hilfe, einen Dekompressionsplan für einen Tauchgang an der Rosalie Möller aufstellen können. Bitte, der Mann ist Ingenieur.
> Wer im Ernst behauptet, tiefe Tg sind absolut gefährlich, ab 40m hat man > einen unkontollierbaren Tiefenrausch, dann die Deko... > ...das von jemandem, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht tiefer als 40m > war und gar nicht weiß, wovon er eigentlich redet.
Wäre es dir lieber, jemand, dem diese Erfahrung fehlt, würde behaupten, das sei alles sicher und easy? Ich habe letztes Jahr Leute mit sehr viel Erfahrung gesehen, die offenbar nicht wussten, was sie taten, und z.B. zwischen Gordon und Thomas Reef dort, wo man links abbiegt, nach rechts unten wollten. Gut, dass ich den Spotstrahler an meiner Hartenberger als Zeigestock hatte. Ich sag jetzt mal nicht, wer das war.
> ...Nullzeit-Tg seien dagegen ungefährlich, insbesondere was an drei > langen Tg in 25m/Tag gefährlich sein soll. > Wenn Gäste ihn erst mal überzeugen müssen, dass ein anderer Gast genau > nach einem solchen Tg eine Druckkammerreife DCS erlitten hat...
Der hat vermutlich nicht seine Intervallzeiten eingehalten, oder ein PFO gehabt, oder dehydriert. Ich habe auch schon am Elphinstone 71, 35, und 66 m an einem Tag getaucht, und ich vermute tatsächlich, dass das gefährlicher war, als 3x25.
> ...wenn er seine Truppe 20min auf fast 30m ins Freiwasser lotst, er dann > wegen Luftmangels in der Dünung gegen das Riff geklatscht wird... > ...wir ne halbe Stunde im Wasser hingen und man uns vom Boot aus wegen > der Dünung gar nicht sehen konnte.
Dünung geht auf und ab. Das Boot hat nicht aufgepasst. Im Freiwasser ist es dann übrigens sicherer als im Weißwasser, das ist soweit richtig.
> Sorry, dem spreche ich jegliche Kompetenz ab!
Ich kenne leider dein/e Tauchverhalten/Praxis nicht, Michael, daher kann ich deine Aussage nicht werten.
>> Ihr habt euch womöglich mit eurer Kritik im letzten Jahr die Sache >> selbst versaubeutelt.
> ? > Glaubst Du ernsthaft, ohne Kritik wäre es besser geworden?
Warst du dieses oder letztes Jahr dabei? Ja. Es wäre besser geworden, wenn Jo auf mich gehört hätte, und Ashraf von Anfang an eingeplant hätte.
Dann wäre nämlich jemand da gewesen, der das gesamte! Gelingen der Tour als Sache seiner persönlichen Ehre angesehen hätte.
Michael Scharrer wrote: > Oliver Vecernik schrieb: >> 5. Ich habe nach dem Vorfall Tina aufgefordert, sich um die Abholung >> nach dem TG zu kümmern, damit das nicht noch einmal passiert. Lakonische >> Antwort: "Sorry, ich gehe jetzt tauchen".
> Klasse! > Aber passt ins Bild, welches ich gewonnen habe, ist aber eher > geschäftlicher Natur... ;-)
Das Bild ist dasjenige einer Gruppe von Individualisten, die offenbar nicht begriffen haben, das auch beim eigenverantwortlichen Tauchen jemand dazugehört, der den Überblick behält, und die Verantwortung für die Sicherheit übernimmt. Wenn's dann schiefgeht, unters Rockschößchen derer zu wollen, die "nur so" mit sind, und nicht als Aufpasser, ist ein schwaches Bild, aber genauso habe ich es kommen sehen.
Haben tatsächlich diese elementaren Kenntnisse und Fähigkeiten gefehlt?
Dass man gestaffelt reingeht? Dass eine Sicherungsgruppe da bleibt, und von der ersten abgelöst wird? Dass einer an Bord das Protokoll führt, und die Übersicht behält? Dass einer die Verbindung zum Kapitän hält, und nach Feststellung der Oberflächenströmung und Sonne bespricht, wann und wo man rauskommt? Himmel, ihr seid im Roten Meer mit einer Crew, deren Vergatterung war, euch in Ruhe zu lassen!
> Nun gut, solche Unpässlichkeiten können immer passieren, geärgert haben > mich seine Versprechungen, *obwohl* er wusste, dass das alles so nicht > stimmt.
Das könnte eine Unterstellung sein. Jo hatte Zusagen betreffs der Reparaturen am Schiff und Hotelzustand. Eine Unterlassung von Jo, diese nicht positiv, also per Beweis, zu sichern, vielleicht. Soweit ich weiß, war er ca. 2 Wochen vorher woanders, sonst hätten vielleicht einige Weichen anders gestanden.
>>Bei uns letztes war war er umgelegt. >>An der Roslaie Moller schlug er einen Dekoplan auf Bais der >>Deko 200 vor, der in 12m anfing.
> Weil Oliver ihn in der "Mangel" hatte und ihm 2 Stunden Zeit gewidmet hatte > und ihm anschließend eine Deko 2000 überließ UND Ihr wart nach uns auf der > Embero 1 unterwegs .........................
> Eines der verursachenden Hauptprobleme ist die linke Spalte auf der > Rückseite (Wiederholungsgruppe am Ende der Oberflächenpause) der PADI RDP > Tabelle - welcher Taucher macht eine Oberflächenpause von mehr als 6 Stunden > auf einem Safariboot - die Regel ist meist um die 3,5 Stunden zwischen zwei > Tauchgängen.................... (un-)abhängig von den weiteren Faktoren > (max. Tiefe, max. Länge des Tg´s, etc.)
Kannst du das genauer erklären? Die Wiederholungsgruppen beim RDP sind zwar unsinnig dicht gestaffelt, aber behindern doch nicht wirklich beim tauchen?
Hallo Mathias, hallo Group, "Matthias Voss" <spammat.v...@gmx.de> schrieb >
> Das ist Unfug. > Ich und andere haben mit ihm über Deko etc. diskutiert, und > das ist auf fruchtbaren Boden gefallen. > Wie sonst hätte er selbstständig, ohne Hilfe, einen > Dekompressionsplan für einen Tauchgang an der Rosalie Möller > aufstellen können. > Bitte, der Mann ist Ingenieur.
ich habe letzes Jahr einen (1) TG mit Ashraf gemacht -gegen Ende der Safari- und der war in jeder Hinsicht okay! Der Mann ist lernfähig (im Gegensatz zu anderen !) und vergesst bittte nicht: Seinen Job zu verlieren ist an ägyptischen Tauchbasen relativ leicht.
Lest doch nochmal das Posting von Oliver und blendet "Ashraf" aus. Die anderen Dinge sind doch der Skandal (Hotel-Schiff-Kompressor,etc) und der Grund für die Aussage "nie wieder" !
KHB wrote: > Lest doch nochmal das Posting von Oliver und blendet "Ashraf" aus. Die > anderen Dinge sind doch der Skandal (Hotel-Schiff-Kompressor,etc) und der > Grund für die Aussage "nie wieder" !
Da hast du recht. Ich könnte mir vorstellen, dass derlei bei Partnern eines größeren, finanzkräftigen Reiseunternehmens nicht vorkommt, bzw. ausreichende Redundanzen da sind. Wie ein zweiter Kompressor, z.B.., während ich mir wg. 3 Euro Preisdifferenz pro Tag echt keinen Kopf machen würde, alleine wg. etwaiger Gedanken an Kursschwankungen.
Was die nicht eingehaltenen Versprechungen und überfülltes Boot betrifft, fehlte vermutlich irgendwo das Rückgrat zum Nein sagen.
> Kannst du das genauer erklären? > Die Wiederholungsgruppen beim RDP sind zwar unsinnig dicht > gestaffelt, aber behindern doch nicht wirklich beim tauchen?
Wer halt NUR diesen Text kennt, verdient es halt nicht anders .............................. ;-)
>>Kannst du das genauer erklären? >>Die Wiederholungsgruppen beim RDP sind zwar unsinnig dicht >>gestaffelt, aber behindern doch nicht wirklich beim tauchen?
> Wer halt NUR diesen Text kennt, verdient es halt nicht anders > .............................. ;-)
> Urgs, ja... hatte ich vergessen. > Aber dafür darf man trotz Notfall, Emergency Room, usw. > schön schnell danach wieder fliegen.
Auf der Safari gab es Tauchcomputer die haben 36 Stunden Flugverbot verhängt/errechnet!
Mein Suunto Solution Alpha "ärgerte" mich mal mit 27 Stunden 37 Minuten (bezogen auf eine Kabinendruckhöhe von 3200 Metern, weil Suunto 3200 Meter als Rechenbasis nimmt und der Aladin mit 4800 Metern rechnet) :-)