Als wir das letzte mal Wracktauchen waren unterhielten wir uns �ber
die Schiffsgr��en der von uns besuchten Wracks, aber wir merkten
schnell, dass wir zwar qualitativ viel erz�hlen konnten aber als
schiffstechnische Laien quantititiv �ber die Schiffsgr��en wenig
Angaben machen konnten.
Was ist �berhaupt ein Wrack? Von einigen wird der Begriff Wrack sehr
gro�z�gig interpretiert. Manche Anweiser oder Tls f�hren ihre
Wracktauchspecialities schmerzfrei am entsorgten Fahrrad oder
verfallenen Ruderboot"wrack" im Baggersee durch. Allerdings ist Gr��e
nicht alles, manche "Wracks" (z.B. Congerwrack in S�dfrankreich)
bestehen nur aus ein paar m^3 Schrott, sind aber aus anderen Gr�nden
sehr interessante Tauchpl�tze.
Aber ich gestehe, ein gro�es Wrack mit vielen Erkundungsm�glichkeiten
macht mir deutlich mehr Spass. Um zu vergleichen wie gro� denn all die
vielen sch�nen Wracks (und gro�e Schiffe im allgemeinen) im Vergleich
zueinander sind habe ich eine Zusammenstellung gesucht aber leider
nichts gefunden.
So habe ich aus meinen B�chern, diversen Webseiten die
Bruttoregistertonnen (BRT, engl. GRT - Gross register tonnage) Angaben
zusammensgesucht und in der u.a. Liste zusammengestellt. Darunter gut
ein Dutzend Wracks die ich schon pers�nlich besucht habe und etliche
andere historisch oder zeitgen�ssisch interessante Schiffe.
Bruttoregistertonnen (BRT) sind nicht, wie man als Laie vielleicht
vermutet, eine Massenangabe sondern ein Volumenma�,
dabei entspricht 1 BRT ca. 2,8 m^3. Volumen ist das f�r den
schiffsinteressierten Wracktaucher interessanteste Ma�.
Ich muss gestehen, ich bin kein Schiffsexperte und wahrscheinlich
stimmen manche Angaben nicht. Bei einigen Quellen war nicht ganz klar
ob denn da �berhaupt die BRTs gemeint waren.
Die Gr��en- und Tonnage Angaben von Schiffen ist nicht trivial, da
gibt es diverse Bema�ungen, bei Interesse siehe z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffsma�e
Sehr erstaunt war ich pers�nlich, wie gro� denn aktuelle
Containerschiffe und Tanker (Jahre Viking; Knock Nevis) selbst im
Vergleich zu bekannt gro�en Schiffen wie aktuellen
Nuklearflugzeugtr�gern sind.
Viel Spass mit der Liste!
�ber Korrekturen, Erg�nzungen und Anregungen w�rde ich mich freuen.
Zur Warnung:
Nicht alle (genauer: fast keine...) der aufgef�hrten Wracks sind f�r
heutige Recreational-/ Urlaubstaucher geeignet,
die Britannic liegt z.B. auf 115m und ist ein heftiger technischer
Tauchgang!
Einige Wracks sind verboten (z.B. Estonia)
oder erfordern kostenpflichtige Genehmigungen (z.B. Lusitania)
oder erfordern Tauchboote bzw. noch nicht existierende (?)
Fl�ssigkeitstauchger�te (z.B. Bismarck und Titanic in 3-4km Tiefe)
gr��e,
Juergen Poniatowski
======================
***Tonnage Liste: Taucherwracks und gro�e zeitgen�ssische Schiffe
** (Angaben in: BRT-Bruttorebgistertonnen (engl. GRT-Gross Register
Tonnage)
�gypten:
-------------
Thistlegorm 4898
Chrisola K. 3700
Giannis D. 2900
Dunraven 1800
Eisenbahnwrack 6400
(/SS Numidia)
Aida II 1400
Rosaly Moller 4000
Salem Express 1105
Malta/Gozo:
-------------------
Le Polynesien 6700
HMS Stubborn 990
The_Imperial_Eagle 257
El_Faroudq 3100
Xlendi 1100
Kalwela 500
Comino_Land 300
P29 360
(/Boltenhagen)
Griechenland/Zypern:
------------------------
Zenobia 10 000
Estland:
------------
Estonia 15 566
Frankreich:
--------------------------
Donator 1698
(/Prosper Schiffiano)
El Greg 808
(/Sagona)
Togo 1640
(/Ville de Valence)
Irland:
-------------------
Lusitania 31 550
USA / Florida:
-----------------------
Oriskany 31 000
[Flugzeugtr�ger,
bisher gr��tes k�nstlich versenktes Tauchwrack]
historische Wracks:
--------------------------------
Andrea Doria 29 083
[bekanntes (techn.-70m+) Tauchwrack in den USA]
Wilhelm Gustloff 25 484
[Schiffskatastrophe mit den vermutlich meisten Toten]
Titanic 53 000 (Tiefe >1km)
--Schwesterschiffe der Titanic:
Olympic (wurde abgewrackt)
Britannic (betauchbar in 115m Tiefe im Mittelmeer)
Amoco Cadiz 109 700
Schwesterschiff:
M/T Haven (betauchbar vor Genua)
[Tanker]
Bismarck 50 000 (Tiefe ca. 3-4km)
[deutsches Schlachtschiff, Wk II)
Yamato 72 000 (Tiefe mir unbekannt)
[Japan, gr��tes Schlachtschiff der Geschichte]
gr��te aktuelle Schiffe (keine Wracks):
--------------------------------------------------------------------
Nimitz Klasse 97 000
[US Nuklear Flugzeugtr�ger]
Voyager of the Seas 140 000
(zum Vergleich:
"ZDF Traumschiff" Deutschland 22.400)
AIDAbella 69 203
[Kreuzfahrtschiffe]
Jahre Viking 565 000
[Containerschiff]
Knock Nevis 647 955
[Tanker,
[L�nge: 458m; 24,6m Tiefgang!]
Juergen Poniatowski schrieb:
> Sehr erstaunt war ich pers�nlich, wie gro� denn aktuelle
> Containerschiffe und Tanker (Jahre Viking; Knock Nevis) selbst im
> Vergleich zu bekannt gro�en Schiffen wie aktuellen
> Nuklearflugzeugtr�gern sind.
Hallo,
die Supertanker sind so gro� wie noch vertretbar damit m�glichst viel �l
reinpasst. Die Flugzeugtr�ger macht man dagegen nur so lang wie n�tig
damit Katapultstarts und Fangleinenlandungen m�glich sind. Im Ernstfall
mu� der Flugzeugtr�ger ja noch vor Angriffen gesch�tzt werden k�nnen.
So sind dann die Supertanker gr��er als die Flugzeugtr�ger.
Bye
Juergen Poniatowski schrieb:
> Amoco Cadiz 109 700
> Schwesterschiff:
> M/T Haven (betauchbar vor Genua)
> [Tanker]
Hallo,
die Amoco Cadiz vor der Bretagne w�re schon auch noch betauchbar,
allerding nicht mehr in einem St�ck, die Str�mung kann dort aber heftig
sein, man mu� sich ein g�nstiges Zeitfenster in den Gezeiten aussuchen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Amoco_Cadiz
Bye
Juergen Poniatowski wrote:
> Jahre Viking 565 000
> [Containerschiff]
>
> Knock Nevis 647 955
> [Tanker,
> [L�nge: 458m; 24,6m Tiefgang!]
AFAIK ist die Jahre Viking und die Knock Nevis identisch, bzw.
Jahre Viking hiess Sie fr�her.
http://de.wikipedia.org/wiki/Knock_Nevis
bzw. mit Fotos:
http://www.aukevisser.nl/supertankers/id23.htm
Gr�ssle
Martin
--
17% aller Autounf�lle werden von betrunkenen Autofahrern verursacht.
Das bedeutet, dass 83% aller Unf�lle von nicht betrunkenen Autofahrern
verursacht werden. Warum k�nnen sich diese n�chternen Idioten dann
nicht von der Strasse fernhalten? (Otto Waalkes)
*****werbung****** http://www.minigulf.de *****werbung*****
Hallo Jürgen,
laut HGB V (?) ist ein Warck ein Schiff, das seine Schiffseigenschaft
verloren hat.
Grüße,
matthias
>
>
>Juergen Poniatowski schrieb:
>
>> Sehr erstaunt war ich pers�nlich, wie gro� denn aktuelle
>> Containerschiffe und Tanker (Jahre Viking; Knock Nevis) selbst im
>> Vergleich zu bekannt gro�en Schiffen wie aktuellen
>> Nuklearflugzeugtr�gern sind.
>
>Hallo,
>
>die Supertanker sind so gro� wie noch vertretbar damit m�glichst viel �l
>reinpasst.
Je gr��er, deste geringer die Kosten pro Tonne transportiertes �l.
Zumindest in erster N�herung.
Wenn man aber durch �bergr��e weder durch Suez- noch durch den
Panamakanal passt und kaum noch irgendwo anlegen kann schwindet der
Vorzug schierer Gr��e.
Die Knock Nevis scheint schon ziemlich am praktikablem Gr��enlimit
angelangt zu sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Knock_Nevis
"
Ehemaliges Einsatzgebiet [Bearbeiten]
Aufgrund ihrer gigantischen Ausma�e war das Einsatzgebiet der Jahre
Viking sehr eingeschr�nkt. Sie ben�tigte zum Beispiel einen Anhalteweg
von mehr als 6 km, konnte weder den Panama- noch den Suezkanal
durchqueren und war dar�ber hinaus nicht in der Lage, den �rmelkanal
zu befahren, was nicht durch die Gr��e, sondern durch die schlechte
Man�vrierbarkeit bedingt war. Aufgrund ihres Tiefgangs konnte sie nur
eine minimale Anzahl der Welth�fen anlaufen und wurde daher an
�Offshore Mooring Rigs� be- und entladen.
"
>Die Flugzeugtr�ger macht man dagegen nur so lang wie n�tig
>damit Katapultstarts und Fangleinenlandungen m�glich sind. Im Ernstfall
>mu� der Flugzeugtr�ger ja noch vor Angriffen gesch�tzt werden k�nnen.
Ist wohl eine taktische Frage...
Gr��ere Tr�ger k�nnen gr��ere Geschwader beherbergen und mehr
Flugzeuge pro Zeiteinhait in die Luft bringen oder Landen lassen.
Praktisch ist es aber, wenn die Tr�ger noch durch den Panamakanal
passen um schnell von einem Ozean in den anderen verlegt werden zu
k�nnen.
>So sind dann die Supertanker gr��er als die Flugzeugtr�ger.
Bei stark spezialisierten Tankern verzichtet man auf die M�glichkeit
der Kanalpassage (vermute ich mal).
Juergen
>Hi,
>
>Juergen Poniatowski wrote:
>
>> Jahre Viking 565 000
>> [Containerschiff]
>>
>> Knock Nevis 647 955
>> [Tanker,
>> [L�nge: 458m; 24,6m Tiefgang!]
>
>AFAIK ist die Jahre Viking und die Knock Nevis identisch, bzw.
>Jahre Viking hiess Sie fr�her.
Uups, da habe ich mich vertan.
>http://de.wikipedia.org/wiki/Knock_Nevis
>bzw. mit Fotos:
>http://www.aukevisser.nl/supertankers/id23.htm
Das gr��te Containerschiff ist aktuell die:
Emma M�rsk 170 974 (BRZ)
http://de.wikipedia.org/wiki/Emma-M�rsk-Klasse
F�r Ccontainersdchffe k�nnte der Link noch interessant sein:
http://www.globalsecurity.org/military/systems/ship/container-types.htm
JP
Sch�nes Thema f�r den diverhans. :-) Mal sehen, ob ich dazu morgen noch
mehr "Konstruktives" beitragen kann als das hier:
(Bruttoregistertonnen (BRT))
> http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffsma�e
Dort ist die Definition etwas "ungl�cklich" geraten, und anhand von
"Beispielen" sollte man eh nicht definieren; darum:
BRT = Gesamtinhalt des seefest abgeschlossenen Innenraums eines Schiffes
und
NRT = Inhalt des f�r Ladung bzw. Fahrg�ste kommerziell nutzbaren Raumes
...vielleicht f�r den ein oder anderen so etwas besser zu verstehen.
Als Konsequenz (durch/f�r alte Trickser) ist der sogenannte
"Schutzdecker" (Shelterdecker) entstanden. Es wurden bestimmte R�ume
einfach offen gelassen (Hafen- / Kanalgeb�hren). Diese R�ume werden
(wurden) nicht in o.g. Kategorie(n) mit aufgenommen.
Besserwisser- und Klugschei�ermodus: AUS :-)
> HMS Stubborn 990, P29 360 (/Boltenhagen)
> Bismarck 50 000 [deutsches Schlachtschiff, Wk II)
> Yamato 72 000 (Japan, gr��tes Schlachtschiff der Geschichte]
Uuuhaaa ... nee, so kann ich nicht schlafen gehen. Ich hab's eben
versucht, klappt nicht. Das wurmt zu sehr. :-)
Also; Kriegsschiffe werden (i.d.R.) nicht(!) in Bruttoregistertonnen
angegeben. Warum? Weil sie (�blicherweise) weder kommerzielle Ladung
noch Passagiere bef�rdern. Hier spricht man dann von der
Wasserverdr�ngung (Deplacement). Diese wird in Tonnen angegeben. So hat
dann die gute alte "Bismarck" etwa 50.000 tonnen (oder besser: ts)
Wasserverdr�ngung und garantiert nicht "seefest umbauten Raum".
Zudem: Schiffnamen werden in Anf�hrungszeichen ( "...") gesetzt -
soooviel Zeit mu� sein. :-)
So, jetze is' besser... nachti @all!
Juergen Poniatowski schrieb:
> Bei stark spezialisierten Tankern verzichtet man auf die M�glichkeit
> der Kanalpassage (vermute ich mal).
Hallo,
die http://de.wikipedia.org/wiki/TI_Asia
der zur Zeit gr�sste doppelwandige �ltanker kann nur leer durch den
Suezkanal, voll mu� sie um das Kap der guten Hoffnung fahren.
Bye
MatV schrieb:
> Hallo J�rgen,
> laut HGB V (?) ist ein Warck ein Schiff, das seine Schiffseigenschaft
> verloren hat.
Hallo,
und was ist dann mit einem Schiff im Trockendock? ;-)
Bye
Es besitzt immer noch die Eigenschaften eines Schiffes.
Aber: besitzt ein Autowrack nicht mehr die Eigenschaften eines Schiffes?
(Kopfkratz)
Auch wenn ich durchaus alte Autos sch�tze und
allgemein nicht die Strenge eines deutschen T�V Ings. an den Tag
lege...
;-)
Das rollende Material in �gypten und in Malta hatte f�r mich doch oft
mehr Wrack- als Autoeigenschaften.
(Ein in der Automobilbranche t�tiger Freund meinte mal, eine mobile
Schrottpresse m��te dort eigentlich eine Gesch�ftsidee sein...)
Vielleicht sollte man mal Jo et al mal zur technischen Perfektion bzw
Wrackeigenschaft mach aktueller Tauchschiffe in � befragen ;-)
Wracks brauchen nicht (oder noch nicht...) na� zu sein...
MS
Wenn man nun aus der Vedr�ngung "Pi mal Daumen" (!) den Rauminhalt
berechnen m�chte (den Taucher interessiert schlie�lich das Volumen in
dem er sich bewegen kann...), wie kann man da vorgehen?
Von welchem Volumen pro Tonne Verdr�ngung (vereinfacht mal die
Seewasserdichte vernachl�ssigt und gerechnet als 1m^3 := 1t) kann man
denn bei einem Schiff /Kriegsschiff ausgehen?
Kann man bei einem Handelsschiff pro 1t Verdr�ngung ~= 2,8m^3
"Gesamtvolumen Rumpf und alle Aufbauten", bei einem Kriegsschiff
(nicht Flugzeugtr�ger; Schwere Panzerung und generell "rubustere"
Ausf�hrung) vielleicht von 1t ~= 1,5 m^3 ausgehen? (Gesch�tzte Werte)
Was meint der Experte?
PS:
Hier sind auch noch einige "gro�e" Schiffswracks:
http://www.pacificislandtravel.com/micronesia/diving/bikini_wrecks.html
>Zudem: Schiffnamen werden in Anf�hrungszeichen ( "...") gesetzt -
>soooviel Zeit mu� sein. :-)
werde ich mir merken
;-)
>So, jetze is' besser... nachti @all!
JP
Beeindruckend:
"Der beladene fahrende Tanker w�rde sich bei Maschinenausfall noch 30 Minuten
weiter vorw�rts bewegen, bevor ihn sein Massemoment ruhen lie�e."
Danke,
der Jan
--
Lasst uns mehr Freiheit wagen! | ASCII ribbon campaign against /"\
Angela Merkel, 30.11.2005 | HTML in mail and news \ /
~ ~ ~ ~ Usenet: I read it for the Articles! ~ ~ ~ ~ X
de.rec.teich - die NG f�r d(ein)en Teich - http://de.rec.tei.ch / \
Naja. Du kennst das mit den �pfeln und Birnen?
> den Taucher interessiert schlie�lich das Volumen in
> dem er sich bewegen kann...
Nicht nur das. Den Taucher interessiert (auch) die Schiffsl�nge. Und der
Taucher sollte sich mit (der Definition von) Schiffstypen befassen.
> wie kann man da vorgehen?
Ich rechne in BRT und in Schiffsl�nge, noch nicht einmal in
Wasserverdr�ngung. Und ich habe eine konkrete Vorstellung von Schiffen
welcher Art auch immer. Ein Frachter kann von kleiner 1000 BRT bis
gr��er 10.000 BRT vermessen sein. Ein Zerst�rer bspw. ist und bleibt ein
Zerst�rer - in wesentlichen Abmessungen, in Konstruktion und in
wesentlicher Bewaffnung. Du kann nachvollziehen worauf ich hinaus will?
> ...(nicht Flugzeugtr�ger; Schwere Panzerung und generell "rubustere"
> Ausf�hrung)
Da haben wir's wieder. :-) Ein Flugzeugtr�ger hat keine wesentlich
schwere Panzerung. Die hat ein Schlachtschiff; noch nicht einmal ein
(schwerer) Kreuzer. Und die sehen sich sehr �hnlich (f�r den Laien).
Frachtschiffe (auch spezielle wie bspw. Tanker) werden wegen ihrer
Manigfaltigkeit in BRT angegeben. Kriegsschiffe sind so speziell, dass
sie (sogar) beim Namen genannt werden k�nnen; der Rest ergibt sich mit
etwas Inetresse beinahe von selbst. Ausnahmen hinsichtlich Namen bilden
vielleicht(!) kleiner Kriegsschiffe, da gen�gt die Sch�tzung des Typs
und danach ist der Rest klar wie Klosbr�he.
> Was meint der Experte?
Einigen wir uns auf "K�chenchef" oder "4 Sterne Koch":
Ist die Klosbr�he nicht klar, B�cher lesen; und bei Geiz ist geil:
Internet w�lzen. Ergo: Sich mit der Sache befassen / auseinandersetzen,
Schiffstypen lernen.
Ich habe da nicht nur eine riesige gerahmte perspektivische
Schittdarstellung eines 3500 BRT Frachters aus etwa 1920 gegen�ber
meinem Kopfende vom Bett h�ngen...
;-)
Lg., Rene
Lg., Rene
Jan Schubert schrieb:
> "Der beladene fahrende Tanker w�rde sich bei Maschinenausfall noch 30 Minuten
> weiter vorw�rts bewegen, bevor ihn sein Massemoment ruhen lie�e."
Hallo,
das d�rfte aber bei allen grossen P�tten mit einigermassen effizienter
Rumpfform nicht anders sein. Auch bei voller Kraft zur�ck sind die
Anhaltewege sehr lang.
Bye
Moin,
nur mal als Beispiel: Wenn ein voll beladener 250-m-Containerfrachter
nach Hamburg will, gehen bei Helgoland die Fahrhebel auf nahezu Null und
er kommt immer noch mit gut Fahrt beim Lotsen�bergabepunkt an.
Jo
Moin,
Wie lenkt er dann eigentlich ohne Schrauebndruck?
Mit Querstrahlruder?
Dadurch, dass er je nach Tiefgang daruaf angewiesen ist mit
auflaufender Tide zu fahren, ist dass sicherlich lustig.
gruß,
Matthias
> Wie lenkt er dann eigentlich ohne Schrauebndruck?
> Mit Querstrahlruder?
> Dadurch, dass er je nach Tiefgang daruaf angewiesen ist mit
> auflaufender Tide zu fahren, ist dass sicherlich lustig.
Moin,
mir wurde es so erkl�rt, dass die Fahrstufe gerade so gro� ist, dass
eben noch Ruderwirkung besteht. Aber ich frag demn�chst mal einen
Freund, der ehemaliger Elblotse ist.
Jo
Also bislang war das so, das der Tiefgang des Schiffes mal Faktor 3
gerechnet wird f�r die Wassertiefe um volle Ruderwirkung zu haben...... bei
Einsatz der Hauptmaschine. Deshalb in der Regel auch je ein Schlepper vorne
und hinten sp�testens ab Hafengrenze....
Gru�, Michael
> Also bislang war das so, das der Tiefgang des Schiffes mal Faktor 3
> gerechnet wird f�r die Wassertiefe um volle Ruderwirkung zu haben......
> bei Einsatz der Hauptmaschine.
Nur mal am Rande (heutige Zeitungsmeldung):
Heute Abend soll das weltgr��te Kreuzfahrtschiff unter der Beltbr�cke
durch, und zwar mit AK, um den Tiefgang zu vergr��ern, weil es 0,5 Meter
zu hoch ist bei Normalfahrt. Da sollte die Ruderwirkung reichen.
Jo
Der zieht sich das eigene Wasser unter dem Kiel weg bei Vorw�rtsfahrt um die
Durchfahrtsh�he hinzukriegen, aber nen halber Meter ist heftig - wenn das
mal gut geht :-)
Wenn der Rhein niedrigwasser hat, gehen die Schiffsf�hrer teilweise auf bis
zu 4 Km/h Geschwindigkeit runter, um bei einer Begegnung sich nicht
gegenseitig das Wasser unter dem Rumpf wegzuziehen und die Karre in die
B�schung zu setzen.
Im September 2003 hat es die MS Loreley beide Schrauben und die Ruderanlage
gekostet, als es bei extremen Niedrigwasser ne Grundber�hrung bei St. Goar
gab und dann ging es frontal in die �berb�schung samt nen haufen verletzter
Passagiere - irgendwas um die 40 Personen!
Tiefgang 1,20 meter und angeblich 1,40 meter Wasserstand an der Stelle.
Gru�, Michael
>
> Der zieht sich das eigene Wasser unter dem Kiel weg bei Vorw�rtsfahrt um
> die Durchfahrtsh�he hinzukriegen, aber nen halber Meter ist heftig -
> wenn das mal gut geht :-)
Morgen wissen wir mehr, Passage soll heute ca. 21.30 sein. Notfalls
m�ssen die D�nen eine neue Br�cke bauen :-). Leider sperrt sich der
Dampfer gegen Positions�bermittlung im frei verf�gbaren AIS, sonst
k�nnte man online gucken.
Jo